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Periodical volume Nr. 77, 02.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

dem Jägerlird von Mendelssohn. Wie die Klavlervorträge 
fanden auch die Violinvorlräge die gebührende Aner 
kennung. Ewald Müller spielte das Menuett von Zurrich 
rein und mit sicherem Bogenstrich, sein Schwesterchen 
begleitete ihm auf dem Klavier. Gerhard Fuchs, begleitet 
von feiner Schwester Hanna, ließ in reinem Ton und 
gutem Tonmaß Andante con moto und Allrgretto von 
Mendelssohn erklingen. Die Deklamationen von Ilse 
Schmudy,:'lebendig und formvollendet vorgetragen, be 
geisterten allgemein. Fräulein Friede! Meyrr trug zwei 
Lieder zur Laute vor. Ihr« schöne, klangvolle Stimme 
kam darin besten« zum Ausdruck. Zu berücksichtigen ist 
allerdings, daß sie erst zwei Monate Unterricht genießt. 
War wir gestern vermißten, die Lebhaftigkeit und Mimik, 
werden sich also wohl noch einstellen. Buch die Bolkr- 
lieder von Hanny Drch, Annemarie Dech, Clara Süßmann 
fanden wohlverdienten Beifall. Den Schluß der Auf- 
führungen bildete der kraftvoll und markig von Jrmg.Bartel«. 
Elly Ulrich, W. Vogt und W. Hahm auf zwei Klavieren 
gespielte HochzeitSmarsch a. d. SommernachlStraum von 
Mendelssohn. Ein gemütliches Tanzkränzchrn vereinte 
Schüler und Angehörige noch einige Zeit. m. 
o Wissenschaftlicher Vortrag- Kaiser-Allee 76 a II 
im großen Saale des neu erbauten Gemeindehauses findet 
am Donnerstag, 3. April Abends 8 l / 4 Uhr rin wissen 
schaftlicher Vortrag statt von Herrn Dr. raed. Seher- 
Lichterfelde: WaS sagt der Arzt den jungen Männern über 
da« Geschlechtsleben? Herr Dr. med. Seher ist ein in 
Berliner Kreisen sehr bekannter und gern gehörter Redner. 
Alle jungen Männer sind zu dem Vortrag herzlich eingeladen. 
‘ o Der Skatklnb Gemütlichkeit veranstaltete am 
Sonntag, dem 30. v. M. eine AbschiedSfeier auS Anlaß 
seines Scheidens aus dem der Spitzhacke zum Opfer 
fallenden Vereinslokal, dem kleinen Ratskeller von Gustav 
Preuß. Der Eingang zum Lokal war mit Lorbeerbäumen 
und anderen Dekorationspflanzen reich geschmückt. DaS 
Lokal selbst war durch zahlreiche Kulissen in eine tropische 
Landschaft umgewandelt. Außerdem zierte eS reicher 
Flaggenschmuck. Dicht om Eingang befand sich das Gast 
haus zur Sonne, in dem die behäbige Wirtin Lpfelsinen, 
Schokolade und sonstige Süsstgkeiten auswürfeln ließ. In 
dem eigentlichen Festztmmer begannen die lustigen Skat 
brüder die Feier mit einer Kaffeetafel. Der Vorsitzende 
begrüßte die durch Abordnungen vertretenen befreundeten 
Klubs. Dann trat eine frohe Geselligkeit in ihre Rechte. 
In äußerst fideler Weise verlief die originell« Veranstaliung. 
In den Katakomben (ü la MaierS Meierei), wurde aller 
Mögliche gezeigt; erwähnt feien nur: Der Grundstein des 
neuen Rathauses, ein Reifen, ans der Krinoline der 
Kaiserin Eugenik, die Glocke von Schiller, Reliquien von 
Napoleon I. usw. usw.' im ganzen 40 Nummern. Der 
Andrang zu den Katakomben! war so stark, daß stets nur 
immer einer beschränkten Anzahl Personen Eintritt ge 
währt werden konnte. Gegen Abend ging eS dann zum 
Tanz. Wer genug deS „grausamen Spiels- hatte, konnte 
auf einer Rutschbahn an.di«, frische. Luft besördrt werden. 
Ec saß dann sofort mitten auf dem Marktplatz. Aber die 
fröhliche Gesellschaft hielt wacker bis zum frühen Morgen 
au«. Wir wünschen ihr in Zukunft ein ebenso gemüt 
liches Heim. 
o Verhaftung eines jugendlichen Einbrechers. 
Mit Hilfe der Berliner Kriminalpolizei ist gestern der 17 
Jahre alte mohnungSlose Bäcker Willy Scharfenberg in 
WolrerSdorf festgenommen worden. In der Nacht zum 
24. März wurde bei dem Uhrmacher Marzelli in Storkow 
ein Einbruch verübt, bei dem den Dieben 800 M. Bar 
geld, sowie Uhren und Schmucksachen im Werte von mehr 
als 2000 M. zur Beute sielen. Der Bestohlene machte 
sywohl seiner OrtSbehörde als auch der Berliner Kriminal 
polizei Mitteilung und letztere entsandte den Kriminal- 
schutzmann Borck an den Tatort. Dieser ermittelte bald, 
mit Hilfe deS Polizeisergeanten Dietrich auS Erkner, daß 
sich ein junger Bursche in der Gegend herumtreibe und 
sich durch größere Geldausgaben verdächtig mache- CS 
wurde schließlich seine Spur gefunden und mit Hilfe eines 
PrioatautomobilS die Verfolgung ausgenommen. In 
Wollersdorf gelang die Festnahme des Flüchtigen, der 
noch eine Barsumme von etwa 1ö0 M. bei sich hatte, 
den Einbruch eingestand und schließlich auch den Ort be 
zeichnete. an dem er im Walde die erbeuteten Wertsachen 
vergraben hatte. Er wurde dem Moabiter Untersuchungs 
gefängnis zugesiihrt. 
o Einer Fahrradschwindlerin ist am Sonntag in 
Lichterfrtde ein junger Mann zum Opfer gefallen. Lin 
Bäckergeselle aus Teltow, der auf seinem Fahrrad einen 
Ausflug nach dem südlichen Orlsteil von Ltchterfelde 
unternahm, lernte hier ein hübsches Mädchen kennen, der 
er sich bald anschloß, um mit diesem einen Spaziergang 
zu unternehmen. Als die Beiden in der Nähe der Bahn 
hofs Lichterfelde-Ost gekommen waren, erzählte die holde 
Maid dem Gesellen, daß auch sie recht gut das Fahrrad 
zu meistern verstände und ihm auf der Stelle eine Probe 
ihrer Radfahrkunst zeigen könne, wenn er ihr das Rad 
zur Verfügung stellen würde. Der brave junge Mann 
glaubte es als eine Unhöflichkeit betrachten zu müssen, 
wenn er ihr diesen Gefallen abgelehnt hätte; dar junge 
Mädchen, bestieg daS Stahlroß und — verschwand auf 
Nimmerwiedersehen. TS handelt sich um ein Fahrrad im 
Werte von 100 M.. Marke „Hektor" Nr. 463 837. Die 
Diebin wird als ein 17—18jährigeS Mädchen, gut ge 
kleidet, schlanke Figur und angenehmes AeußereS geschildert. 
o Durch Leuchtgas vergiftet hat sich gestern der 
Inhaber deS Adler-LaboratoriumS G. Kauffmann in der 
Bahnstraße 44 zu Schönebrrg. Tr befaßte sich zumeist 
mit Herstellung und Vertrieb kosmetischer und pharma 
zeutischer Präparate, doch scheint das Geschäft in letzter 
Zeit sehr zurückgegangen zu sein. K. hatte mit schweren 
finanziellen Sorgen zu kämpfen, die ihn schließlich dazu 
trieben, seinem Leben ein Ende zu machen. Gestern 
Mittag war daL Personal zu Tisch und diesem Umstand 
benutzte K. zur Ausführung der unglückseligen Tat. Er 
nahm den Gasschlauch in den Mund und atmete daS 
tötliche Gift ein. Als eine Angestellte inS Geschäft kam, 
war dieses geschloffen. Man bemerkte den scharfen Gas 
geruch, holte die Feuerwehr und Polizei. Als man die 
Tür mit Gewalt aussprengte, lag K. tot am Boden. Der 
Arzt des RettungSwesenS konnte ihn trotz aller Be 
mühungen nicht mehr zum Leben erwecken. Die Leicht 
wurde beschlagnahmt und nach dem Schauhause gebracht. 
Kauffmann war auch Letter eines städtischen GaSwerkbüroS. 
Scköneberg 
—o Sein 25 jähriges Polizrtdienstjubiläum feierte 
gestern der Polizeihauptmann der Schöneberg-WilmerS- 
dorfer Schutzmannschaft. AuS diesem Grunde bwchlz 
gestern. Morgen: die 30 .Mann pqrke, Kaprlle der hiesige:: 
Schutzmannschaft dem alloerehrten Jubilar au seiner 
Wohnung in der Katserallee 174-175 ein Ständchen. Eine 
Deputation, bestehend auS dem ältesten Wachtmeister u::d 
dem ältesten Schutzmann unter Führung des Oberwach r- 
metsterS Kittel -überreichte dem Jubilar eine herrliche 
Blumenspende. Auch, die Offiziere hatten unter Führung 
deS PolizeihauptmannS. Bischofs eine blumenspendende 
Deputaten entsandt. 7— Der verdiente Polizeihauptmann 
Wosstdlo,: der sich- bet der hiesigen Bürgerschaft großer Be 
liebtheit!, erfreut, kam am 1. April 1898 an das neuer- 
, richtete Revier Schöneberg, ging dann zur Charlottenburger 
Polizei über und ist seit dem L Januar 1912 Führer der 
Schutzmannschaft von Berlin - Schöneberg und Berlin- 
Wilmersdorf. , . 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehme:: wir keine Verantwortung.) 
Beehrter Herr Redakteur! Die ganze Affäre Kalkbrenncr im 
Hausbesitzer»»»» sieht doch zu sehr nach „bestellter Arbeit" au», das 
muß mal offen herausgesagt werden. Wenn Herrn St. provozierendes 
Vorgehen vorgeworfen wird, — wer hat den etgeuartlgen Ton in d-r, 
Gemeindevertretung eingeführt? wer hat seinerzeit den verstorbcncn 
Gerken, der auch zu opponieren wagte, angefahren: ich entziehe Ihnen 
das Wort!? Und da wundern sich die Leute hinterher, wenn sie mit 
eigenen Waffen geschlagen werden. ES sieht beinahe so aus, als :b 
aufrechte Minner hier in Friedenau nicht mehr gelitten werden. 
Nonvaleurs find ja auch ganz entschieden bequemer. Ueber svlche 
braucht sich auch niemand »etter aufzuregen. Also nur Liebe und 
Friede und „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht". Einstweilen wird 
immer flott „weitergebulterl". ?. 
Der Angriff auf Herrn Kalkbrenner geht offenbar von jemand 
auS, der den Herrn nicht näh» kennt. Sonst müßte er wisse», daß 
Herr K. in selbstloser Weise, frei von jedem persöalichen Ehrgeiz, 
seine große Arbeitskraft dem Gemeinwohl widmet. Seine TLttak-n 
in der Gemeindevertretung ist nicht negative Kritik, nicht Opposition 
„aus Bedürfnis", sondern recht eigentlich positives Schaffen, für dal 
wir ihm zu großem Danke verpflichtet find. Durch sein Eingleise!! 
ist Friedenau wiederholt vor unheilvollen Beschlüssen bewahrt worden, 
und auch manche segensreiche Entschließung ist in erster Linie seine: 
Initiative zu verdanken. Wir könnten uns glücklich schätzen, wenn 
wir viele solcher Männer in der Gemeindevertretung hätten, dann 
wäre eS jedenfalls um die Jsttereffen Friedenaus gut bestellt. In 
übrigen ist eS entschieden von Uebel, über Mtnner, die in rer 
Oeffcntlichkeit flehen, persönlich herzufallen; hier handelt es sich 
nicht um die Person, sondern einzig und allein um die Sache. F. 
An den Friedenau» Lokalanzeiger. Folgende Anzeige liegt mir 
vor, die ich bitte, «eil sie nicht etwa ein Aprilscherz sein soll, ni-.dug 
zu hängen: Fred „le Chemisier* (Anglo-French Shirtmaker) Inh.: 
Fredk. Wm. Steinhardt, Berliu-Friedinau, Deidetheimelstraße 28 
(Telephon: Pfalzburg 6394) Ew. Hochwohlgeboren teile hierdurai 
ganz ergebenst mit, daß ich unter der Firma Fred, „Fe chmhiei" 
(Anglo-French Shirtmaker) eine Hemdenschneiderei eröffnet habe, die 
einem langgesühilen Mangel in von Pariser und Londoner Geschäften 
kaufendem vornehme» Kreisen ausfüllen soll. Während selbst einige 
dochangesehene Spezialgeschäfte usw. . . . Trotz soignierter Herstellung 
sind meine Preise weseolttch. billiger, da ich als „chemisier tu 
chambre“ nicht die exorbitanten Ladrnmieten zu verdienen habe. Ans 
Wunsch ns». Mit vorzüglich» Hochachtung Fredk Wm. Stcinhar.it, 
früher Filialleiter der Filiale des Westens der Flrma A. C. Etetnhardi, 
Hoflieferant, Unter dm Linden. Ein Zusatz hieße die Wirkung ab- 
schwächen. , Ein Friedenauer Bürger. 
We1tera«»fichte«.^ 
Donnerstag: Trocken und vielfach heiter, kühle Nacht, 
bei Tage wieder etwas wärmer, bei mäßigen südwestlichen 
Winden. . 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
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