Path:

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

<Krtodvrra»er 
A«Mrkltsche Zeitung für ksmmunale und bürgerliche 
Ängelegniheite«. 
Krfondeve 
Jtdtn ÖUttwoch! 
Olitjblatt „Seifenblasen". 
vezugspreis 
bei Abholung aus der Geschäftsstelle 
»heinstr. 15.1,50 M. vierteljährlich; durch 
Boten in» Haus gebracht 1.8O M., durch die 
Post bezogen 1.92 M. einschl. Bestellgeld. 
f«rnTpr«*trj Hmt Pf»l|bnr 3 3139. EksHtiNl tägklH üöeNdS. 
75. 
Zeitung.) 
Krgau für den Iriebeuauer Krtsteil m ZchSneberg und 
leMsuerein Züdiuest. 
Anzeigen 
Keilagen 
Jeeten Sonntag» 
klarier für tleullcbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle r kkeinfrr. iz. 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen 
Preis der llgespaltenen Zeile oder deren 
Raum LO Ps. Die Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer IO Pf. 
sernspreckier: Umt pk.tzborg SIS». 
Berlin-Friedenau, Montag, den 31. März 1913. 
2v. Iahrg. 
Oepelcken 
Letzte Nachrichten . 
Berlin. In dem Prozeß gegen die Bvcketfhop- 
BankterS Kwiet und GanS wurde beute nach vierwöchiger 
Verhandlung vom LandgerichlSdirektor Baumgarten dar 
Urteil verlltndet. Es wurden verurteilt: Kwtet zn drei 
Jahren Gefängnis, 3000 Mark Geldstrafe und drei Jahren 
Ehrverlust, der Angeklagte Gaur zu fünf Jahren Gefängnis, 
5000 Mark Geldstrafe und fünf Jahren Ehrverlust. Beiden 
Angeklagten wurde je ein Jahr sechs Monate Gefängnis 
auf die erlittene Untersuchungshaft angerechnet. Ferner 
wurden die Angeklagten Donnerstag und Patfchke wegen 
Beihilfe zum Betrüge und BergehenS gegen daS Börsen- 
gesrtz zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. 
Frankfurt a. M. Wie die Frankfurter Nach ichten 
aus Homburg zu melden wissen, bat der Kaiser gestern 
den Vortrag deS Militärkabinetts nttgegengenommen, 
wobei er über die Nachricht der Sen-hmigMig der Militär- 
vorlage durch den BundeSrat feine größte Befriedigung 
ausdrückte. Der Kaiser äußerte dabei den Wunsch, daß 
dar deutsche Volk 1913 ebenso wie vor hundrrr Jahren 
seine Bereitwilligkeit zeige, für daS Vaterland die größten 
Opfer zu bringen. 
Bordeaux. In mehreren tötend« n Südwest- 
Fcankrrichs ist infolge neuer Regengüsse Hochwasser einge 
treten. In Perigueux wurden mehre?» Straßen über 
schwemmt, deren Einwohner von Soldaten gerettet wurden. 
Zwei Personen sollen ertrunken sein. 
London. Morning Post meldet aus Schanghai: 
Ein großes Lagerhaus der deutschen Firma Melchers, in 
dem unter anderem Baumwollwaren, Talg, Holz und Oel 
aufgestapelt waren, und einige Häuser am Kat der Zoll 
behörde sind durch Feuer vollständig zerstört worden. 
Rom. Meldungen aüS dem KrirgShafen Tarent zu 
folge kreuzen eine ganze Anzahl fremder Schiffe im Mittel- 
meer und tr ssen Borbereitungrn, die montenegrinischen 
Häfen von Du!c:gno und Antioari zu blockieren. Ein 
österreichisches Geschwader ist im Hafen von Spizza, dem 
südlichsten Hafen an der dalmatinischen Küste, in nächster 
Nähe der montenegrinischen Grenze, versammelt. 
Konstantinopel. Glaubwürdigen Privatnachten zu 
Folge dauerten die Kämpfe westlich von Büjük Tschrk- 
medsche am Nachmittag fort; die türkischen Truppen ver 
folgten die Bulgaren. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) j 
v Hundesperre in Friedenau. Im Anzeigenteil 
dieser Nummer veröffentlicht drr Amltvorstrher die Be 
kanntmachung, noch der auch für Friedenau dir Hunde- 
fprrre verhängt wird. ES hülfen also künftig nur noch 
Hunde mit Maulkorb und an drr Lrine auf die Straße 
geführt werdrn. 
o Es ist erreicht! In geheimer gemeinschaftlicher 
Sitzung der Grmetndevorstande» und der BnkehrSdeputatton 
wurde einstimmig beschlossen, die Vorgärten in oer Jsolde- 
und Kirchstraße zwischen Rhein- und Handjerystraße nach 
dem Antrage der Anlieger zu beseitigen. Der einstimmige 
Beschluß der Gemeinde Vertretung wird also nicht wieder 
umgestoßen, sondern endlich ausgeführt werden. Unsere 
Verwaltung bekundet damit ihr volle» Verständnis für die 
notwendige kommerzielle Weiterentwicklung unseres Gemein 
wesens und zerstreut alle Gerüchte, die von neuen Umfüllen 
wissen wollten. AuS einer partiellen Hergäbe von Bor- 
gartenland, wie solche angestrebt werden sollte — nach 
unverbürgten Mitteilungen — wäre ja doch nicht- geworden, 
weil die Anlieger in solchem Falle auch nicht einen Quadrat- 
zentimeter unentgeltlich hergeben würden. Die ange 
kündigten neuen generellen Verfügungen des RegierungS- 
Präsidenten bezügl. der Anlage von Vorgärten haben mit 
dieser Sache nichts zu tun, denn hier ist die Wegnahme 
bereits beschlossen und genehmigt worden. Die Ausführung 
obigen Beschlusses geschieht also von Rechtswegen. 
o Ordensverleihung. Dem hier in der Taunus 
straße wohnhaften RechnungSrat im Kriegsministerium 
Lteßack ist der Königlich Bayerische Verdienstorden vom 
heiligen Michael 4. Klasse verltehen worden. 
o Bismarcks Geburtstag. Morgen find es 98 
Jahre, daß Fürst Otto v. BtSmarck-Schönhausen daS Licht 
der Welt erblickte. Der „eiserne Kanzler" hat sich für alle 
Zeiten im Herzen deS deutschen Volke» rin treueS Gedenken 
gesichert. Einige Züge aus dem Leben Bismarcks, die 
vielleicht noch nicht allgemein bekannt sind, mögen hier 
Platz finden. Während Fürst Bismarck als Protokoll 
führer beim Stadtgericht arbeitete, vernimmt er eines 
Tage» einen echten Berliner zu Protokoll, der durch seine 
Unverschämtheit endlich die Fassung der Protokollführers 
so erschüttert, daß dieser aufspringt und ihm zuruft: „Herr, 
menagteren Sie sich, oder ich werfe Sie hinaus!" Der 
anwesende StadtgerichtSrat klopfte dem erhitzten Auskultator 
freundlich auf die Schulter und sagte beruhigend: „Herr 
Auskultator, das Hinauswerfen ist meine Sache!" Die 
Berhandlung wird fortgesetzt, eS dauert aber gar nicht 
lange, so springt Bismarck wieder auf und donnert: „Herr, 
menagteren Sie sich, oder ich lasse Sie durch den Herrn 
StadtgerichtSrat hinauswerfen." — Al» Fürst Bismarck 
anläßlich der Verhandlungen über den definitiven Frieden 
in Frankfurt a. M. ankam und in dem ihm schon früher 
bekannten Gasthofe abstieg, befand er sich in Zivtlkleidung, 
sodaß sich der Oberkellner die Bemerkung erlaubte, er habe 
Se. Durchlaucht beinahe nicht wieder erkannt. „Ja, mein 
Lieber," erwiderte der große Staatsmann, „das ist den 
Herren Franzosen ähnlich gegangen wie Ihnen, die haben 
un» auch erst erkannt, als wir die Uniform anhatten/ 
o In tiefe Trauer versetzt wurde di« Familie 
unseres früheren Bürgermeisters, deS Herrn Oberbürger 
meisters Schnackenburg - Altona. Am 29. März verstarb 
in Braunschweig der Vater de» Herrn Schnackenburg. Herr 
Rentier Leopold Schnackenburg, im 74. Lebensjahre. 
Die Nachricht wird in weiten Kreisen unserer Bürgerschaft 
mit inniger Teilnahme für die Familie unseres früheren 
OrtSoberhaupteS aufgenommen werden. 
o Dachgärten aus dem neuen Nathaufe am 
Lauterplatz einzurichten, bat der RathauSbau-AuSschuß 
einstimmig beschlossen. Auch ein astronomische» Obser 
vatorium mit drehbarem Rtesensernrohr soll zur Benutzung 
der Schüler höherer Lehranstalten daselbst errichtet werdrn. 
Ein Fahrstuhl wird unsere Gemeindebeamten nach oben 
brsördern, damit sie unter den Palmen deS Dachgartens 
ihr Frühstück verzehren können. Ein Elevator sorgt vom 
Ratskeller aus für die nötigen Speisen und Getränke. In 
der übrigen Zeit soll 'eS auch den anderen Sterblichen 
unseres Orte» vergönnt sein, drr Gemeindeverwaltung auf 
da» Dach zu steigen. Gegen Wind sollen „Sturmsegel" 
angebracht werden. Man sieht, unsere Verwaltung ist „auf 
der Höhe/ 
o Der Bezirk der Tapezierer-ZwaugSiunung 
in Berlin, der bisher die Orte Berlin-Charlottenburg, 
Berltn-Schöneberg, Berlin- Wilmersdorf und Grunewald 
umfaßt, wird auf Anordnung des Oberprästdenten der 
Provinz Brandenburg, vom 1. Juli d. IS. ab weiter 
ausgedehnt u. a. auf Berlin-Friedenau. 
o Ein gemeinsame» Krematorium Wilmers 
dorf-Friedenau. Die Stadtverwaltung von Wilmers 
dorf ist vor einiger Zeit mit dem Borschlage an unsere 
Gemeindeverwaltung herangetreten, ein für Wilmersdorf 
und Friedenau gemeinsames Krematorium nebst Urnenhalle 
zu errichten. Die Berwaltung unseres Nachbarorte» sagte 
sich jedenfalls, wenn ihr auch trotz „stürmischer' Agitation 
die Lebenden Friedenaus nicht gegeben werden, sich die 
Toten unseres Ortes doch gern „eingemeinden" lassen 
werden. Unsere Gemeindeverwaltung hat den Vorschlag 
dankbar angenommen und, wie wir hören, sind die Ver 
handlungen bereits dem Abschluß nahe. Das Krematorium 
nebst Urnenhalle wird auf dem umfangreichen Grundstück 
der Grubeschen Tennisplätze (allerdings unter Zukauf noch 
weiterer Grundstücke), Laubacher Straße Ecke Kreuznach» 
Straße, errichtet. Diese» Grundstück ist für das Krema 
torium vorzüglich geeignet. Da sich ja auch unser 
Elektrizitätswerk in unmittelbarer Nähe befindet, ist 
Wilmersdorf verpflichtet worden, den Strom für dt« 
elektrische Beleuchtung usw. von unserem Werke zu ent 
nehmen. Den Friedenauern aber, die den weiten Weg 
nach unserem neuen Friedhof in Gütergotz scheuen, ist 
Gelegenheit geboten, ihre Toten — falls sie sie verbrennen 
lassen wollen — in nächster Nähe Friedenaus würdig zu 
bestatten. 
o Haus- und Gruvdbesitzer.Verekn (Schluß). Der 
Vorsitzende geht dann zum 4. Punkt der Tagesordnung: 
Ortsreklame, über. Ec bemerkt, daß die Gemeinde für 
OrtSrrklame 600 M. in den Voranschlag eingestellt habe. 
Außer den Herren Kalkbrenner und Berger stimmten alle 
übrigen bürgerlichen Gemeindeoerordneirn für die Ein 
stellung dieses Betrages. ES steht nun noch nicht fest» 
wofür die Gemeinde diese Summe verbraucht, auch weiß 
man nicht, ob dem Grundbesitzer-Verein daran» ein Betrag 
und welcher zur Verfügung gestellt wird. ES läßt sich 
aber auch mit wenigem viel machen. Dringend nötig ist 
eS, daß man weiteres Publikum heranzieht. Der Reklame 
ausschuß und der Vorstand haben sich zunächst für eine 
Postkartenreklame entschieden. Herr Brücker berichtet 
nun über die geplante Postkartrnreklame. Die Rück- 
träumende Illenreben. 
Roman von Dora Duncker. 
e. 
(Nachdruck verboten.) 
Cr wehrte rasch, beinahe heftig ab. Nur niemanden 
hineinsehen lassen in die Wirrnisse in seiner Brust, bis es 
nicht klar und fest darin geworden war! — 
Am nächsten Nachmittage, wenige Stunden vor seiner 
Abreise, traf er Lotte Heine auf der Straße. Sie wollte 
still mit kurzem Gruß an ihm vorüber, aber da er das 
Gefühl hatte, gestern nichts weniger als steundlich gewesen 
zu sein, ging er geradeswegs auf sie zu. Sie gab vor. es 
eilig zu haben. Er fühlte aus ihren Worten, ihrem Ton, 
sie hatte ihm noch nicht vergeben. Wie konnte sie auch? 
Ihre heiße Freude und sein kühles Ausweichen stimmten 
gar zu schlecht miteinander. 
Er wollte sich entschuldigen, erklären. Ihr von seinen 
Sorgen sprechen, die ihm den Kopf voll und das Herz leer 
machten. Aber was hätte es genützt? Er konnte ihre 
Neigung, deren er sich seit kurzem erst bewußt geworden 
war, nicht in gleichem Maße erwidern, und wenn er es 
gekonnt, hätte er nicht gleichfalls schweigen müssen? Durfte 
er ein Wesen, noch dazu eines, das jeden Opfers für ih» 
fähig gewesen wäre, auch nur durch den Schein einer 
Hoffnung an sein Hungerleben ketten? 
So gingen sie schweigend nebeneinander her, eine 
kur,e Strecke. Sie tat ihm in tiefster Seele leid, aber er 
konnte ihr nicht helfen. Er durfte ihr nicht einmal sein 
Mitleid zeigen. Schlechter Dant wäre es gewesen für das 
Geschenk ihres.ganzen Kerzen». 
Kurz ehe sie sich trennte», gab sie ihm das Zeitungs 
blatt, von dem die Mutter ihm gesprochen hatte. 
„Es ist nur unser Kreisblatt," sagte sie, „aber vielleicht 
finden Sie darin gerade, was Sie suchen. Wir haben 
angesehene Familien in der Landschaft. Und auch von 
weiter her kommt manchmal ein Angebot." 
Gute Seele! Als ob es auf ihn ankommen würde! 
Als ob er die Wahl gehabt! Gott danken mußte er, 
wenn sich jemand fand, der ihm sagte: „Ich will's mit dir 
versuchen." 
Ohne hineinzusehen, steckte er die Zeitung in seine 
Brusttasche. 
Während der Fahrt nach Berlin nahm er das Blatt 
heraus, mit seinen Gedanken weit fort von Lotte Heine 
und dem Inserat, auf das sie ihn aufmerksam gemacht. 
Sein Blick fiel auf das Feuilleton unter dem Strich. Ein 
Kunstbericht aus Berlin, der ihn fesselte. Eine Porträt 
ausstellung in einem der vornehmsten Ausstellungsgebäude. 
Ein paar Meister, die Rolf über alles verehrte. 
Er zog die Börse aus der Tasche und zählte ihren In 
halt nach. Wenn er morgen nicht zu Mittag ah, und 
er brauchte es nicht, denn er hatte sich bei der Mutter 
ausgiebig genährt, würde er das Eintrittsgeld erschwingen 
können. 
4. Kapitel. 
Es war ein Frühlingstag von unvergleichlicher Schön 
heit, der Rolf am nächsten Morgen entgegenlachte, als 
er aus seinem elenden Quartier auf die Straße trat. 
Er eilte sich, aus dem lauten häßlichen Jndustriebezirk 
des Nordens in die vornehme Friedrichstadt zu kommen. 
Je mehr sein Körper herunterkam, je gereizter und auf 
geregter seine Nerve» wurden, um so mehr lechzte sein 
ganzes Wesen nach vornehmer Schönheit, nach heiterem 
Luxus, nach sorglosem Lebensgenuß. 
Als er von der Friedrichstraße her die Linden betrat, 
wogte und wallte ihm buntestes Großstadtleben entgegen. 
Die Frauen und Mädchen hatten ihre Hellen Kleider 
und leichten farbigen Jacketts herausgesucht. Bon den 
Hüten nickten lustig bunte Federn und reicher farbiger 
Blumenschmuck. Die Herren trugen den Ueberzieher über 
dem Arm, einen Veilchenstrauß im Knopfloch. Ueberall 
drängten sich die Blumenhändlerinnen durch das Gewühl, 
in großen Körben ihre bunte, duftende Ware feilbietend, 
die aus dem sonnigen Süden über den Brenner ge 
kommen war. 
Den Fußweg von der Friedrichstraße bis zum Branden 
burger Tor hinunter säumte eine Menschenmenge ein, die 
fest wie eine Mauer stand. Der Kaiser wurde erwartet. 
Man lauschte gespannt auf das Zeichen seiner Huppe. Aber 
er kam ausnahmsweise nicht im Automobil. Der weiße 
Helmbusch des Leibjägers wurde sichtbar. Eine rasche 
Bewegung ging durch die Menge: Er kommt — da 
dort — nein von links — vom Schloß her — jetzt ganz 
nahe — da, da — hurra, hurra — hurra I 
Ein frohes, ohrenbetäubendes Lärmen, dann verlief 
sich das Menschengewühl langsam nach allen Richtungen 
der Windrose hin. 
Rolf hatte den Kaiser zuletzt an der Universität gesehen, 
als er seinen Sohn dort besuchte, bei dem großen Kommers 
oben auf der Rheinterrasse. Unten hatte der grüne Strom 
gerauscht. Ueberall hatte es nach Wein und Rosen ge 
duftet. Die ganze Luft war angefüllt gewesen von sanften 
Melodien, von Jugendlust, von, überschäumender Wende.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.