Path:
Periodical volume Nr. 73, 28.03.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriederrauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Besondere 
Jtdtn Mittwoch; 
CElujblatt „Seifenblasen". 
Bezugspreis 
Sei Abholung aus der Geschäftsstelle. 
Rheinstr. 15, 1,50 M. vierteljährlich: durch 
Voten insHaus gebracht 1,80M., durch die 
Lost bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld 
fernTpr«(h«r: Hmt Pk.lrbnrz 8189. Erscheint lägtlH üöeNdS. 
Zeitung.) 
Organ für den §riedenauer Ortsteil non Zchiineberg und 
Oerirksnerein Züdmest. 
Keilagen 
Jeden Sonntngr 
Blätter für cieullcbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: Bbeinllr. ,Z. 
Bn^eigen 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
sernlprecher: Hmt pkalzburg 2129. 
Nr 73 
Berlin-Friedenau, Freitag, den 28 März 1913. 
20« Iahrg. 
Depelcken 
letzte Dachrichten 
Adrianopel. Der König von Bulgarien, der als- 
bald nach Eintreffen der Nachricht vom Falle Atrlanopels 
mit einem Sonderzuge bis vor die Stadt gereist war. ist 
heute im Automobil, begleitet von den beiden Prinzen 
und den Generalen Sawvff, Jwanoff. RMo und Peircff, 
in Adrianopel eingezogen. Die tülkischMefatzung hatte 
in letzter Stunde den Versuch gemacht, die große Bahn- 
brücke über den Ardofluß zu sprengen, was jedoch nur 
teilweise gelang. Immerhin wurde der König dadurch 
gezwungen, die Landstraße zu wählen und die Fahrt in 
die Stadt zwischen endlosen Reihen von türkischen Kriegs 
gefangenen zu machen. Der König begab sich mit den 
Prinzen und seinem Gefolge zum Militärklub, wo Schükrt 
Pascha mit seinem Generalstad sich aufhielt. Der König 
nahm hier die Parade der bulgarischen Truppen ab, 
worauf er Schükri Pascha empfing, welcher ihm seinen 
Säbel überreichte, den der König dem Verteidiger 
Adrianopeis mit einigen ehrenden Worten zurückgab. 
Konstantinopel. Wie verlautet, wurden gestern 
die Kämpfe an der Tschataldschalinie wieder aufgenommen. 
Paris. Ein 21 jähriger türkischer Student namens 
Asstm Htffa hat, als die Extrablätter den Fall Adrianopeis 
o.-rkündeten, sich auf offener Straße in Parts zu vergiften 
versucht. Auf dem Transport zum Hospital erklärte er 
dem Arzte, die Schmach seines Vaterlandes nicht über 
leben zu können. 
Konstantinopel. Das letzte Funkentelegramm 
Schükri Paschas vom 25. d. M. an das Kriegsministerium 
lautet: „Der Feind hat einen heftigen Angriff gemacht. 
Ein blutiger Kampf hat begonnen. Ich kann nicht wissen, 
wie der Ausgang sein wird, aber sobald der Erfolg de» 
FeindeS festgestellt ist, werde ich sämtliche Befestigungen in 
die Luft sprengen. Ich werde nicht zögern, die heiligen 
Bauten zu zerstören, um zu verhindern, daß sie von den 
unreinen Füßen entweiht werden. Ich wxrde jetzt die 
ftnkenielegraphischen Appmate zerstören. Wenn der Feind 
siegreich ist, soll er nicht in eine Stadt einziehen» sondern 
in einen Trümmerhaufen." 
Cincinnati (Ohio). Hier verstarb einer der be 
kanntesten Deutschen der Union, Charles Jacob, der 
Bürgermeister unserer zum größten Teile rein deutschen 
Stadt. Jacob war am 24. November 1835 zu Münch 
weiler in der bayerischen Pfalz geboren und wanderte mit 
16 Jahren au». 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die nächste Gemeiudevertreterfitznng findet 
am Donner»taa, dem 3. April 1913, AbendS 7 Uhr, im 
Sitzungssaal deS ReformrealgymnastuyiS (Homuthstraße) 
statt. Die Tagesordnung finden unsere Leser im Anzeigen 
teil dieser Zeitung. 
o WaS das Ausscheiden aus dem Kreise kostet, 
darüber mochte nach unseren kürzitchen Mitteilungen ein 
Gemeindenerordneter im Steglitzer OctSparlament Angaben, 
die den Eindruck erweckten, als ob Wilmersdorf seit dem 
Ausscheiden aus dem Kreise höhere Abgaben zu entrichten 
hätte als bei weiterer Zahlung von Kreissteuern. Diesem 
Standpunkt tritt man von Wilmersdorf aus entgegen: 
Die jährliche Steigerung der Kreissteuern erdöht sich für 
Wilmersdorf von Jahr zu Jahr im Durchschnitt um ca. 
10 000 M. ES hätte« darnach an Kreissteuern im Jahre 
1907 voraursichlich nicht nur 850 000 M., sondern 
977 000 M. gezahlt werden müssen. Da die entsprechen 
den Abgaben für Kreis und Provinz 1907 1 110 000 M. 
betrugen, so ist zwar tatsächlich durch daS Ausscheiden aus 
dem Kreise für Wilmersdorf eine Erhöhung der Abgaben 
eingetreten. Schon im Jahre 1908 hätten aber die Kreis 
steuern voraussichtlich (selbst bei der sehr niedrig ange 
nommenen Durchschnittszahl für die Steigerung) rund 
1 147 000 M. betragen. Die tatsächlichen Abgaben be 
trugen 1 293 000 M. In den folgenden Jahren verschiebt 
sich daS Verhältnis immer mehr zu ungunsten der Kreis 
steuern, sodaß im Jahre 1912 an Kreissteuern zu zahlen 
gewesen wären 1927 000 M. ES wurde aber gezahlt 
laut Etat an Abgaben an den Kreis Teltow 913 000 M., 
Provtnzialabgaben 950 000 M., zusammen 1 593 000 M. 
Im Jahre 1913 würden die Kreissteuern die Höhe von 
2 147 000 M. erreicht haben, während Wilmersdorf an 
Abgaben an Kreis und Provinz nur 1 672 000 M. zu 
zahlen hat. Zudem ist zu beachten, daß die Abgaben an 
den Kreis sich mehr und mehr verringern werden, die 
Beiträge für Straßen und Kreischausseen gehen von 25 
Proz. bis auf 18 Proz., ja 13 Proz. herab. 1916 fallen 
die 150 000 M. für dar Krankenhaus fort. 1927 sind 
die Kreisschulden getilgt. Wenn also auch die Provinzial- 
abgaben ein wenig steigen, so wird diese Vermehrung fast 
ganz durch die Verringerung der KreiSabgaben aufgehoben 
werden und die Summe der Abgaben wird nur noch ganz 
unwesentlich steigen. Darnach ist das Ausscheiden auS dem 
Kreise doch kein so schlechter Geschäft für Wilmersdorf 
gewesen. 
o Hundesperre In Friedenau. Der Regierungs- 
Präsident von Potsdam hat sich veranlaßt gesehen, den 
Sperrbezirk für Hunde auch auf die Vororte Grunewald, 
Schmargendorf, Berlin-Friedenau, Steglitz, Südende, 
Tempelhof, Mariendorf, Britz und Treptow und ferner auf 
die im Nordosten Berlins gelegenen Vororte auszudehnen. 
Die bisherigen Nachrichten sind zwar noch nicht amtlich. 
Wie wir aber an zuständiger Stelle erfahren, wird die 
Bekanntmachung deS Regierungspräsidenten über die Er 
weiterung der HunlesperrbezirkS am Sonntag im Amis- 
blatt veröffentlicht werden. Der hiesige AmtSvorsteher 
wird diese Verordnung dann voraussichtlich am Montag 
bekannt geben. Die Ausdehnung des Sperrbezirks dürste 
jedenfalls noch eine weitere Verschärfung insofern erfahren, 
als auch alle die Vororte einbegriffen werden sollen, die 
im Bereiche der Stadtbahn liegen, da in zahlreichen Fällen 
die Hundebesitzer nach einem Ausflug in einen außerhalb 
deS Sperrbezirks belegenen Vorort ihre Hunde ohne 
Maulkorb und Leine frei umherlaufen ließen und sich daraus 
zahlreiche Unzuträglichkeiten und Beschwerden entwickelten. 
— Der „Deutsche Tierschvtzverein" zu Berlin schreibt unS: 
Die Hundesperre brachte außer dem Zwang deS Maulkorbs 
und der Leine für unsere Hunde leider auch noch andere 
Schattenseiten — sie erzeugte im Publikum das Mißtrauen 
gegen die Tiere — ein Mißtrauen, das gänzlich unbe» 
gründet ist. Die Charaktere der Tiere sind verschieden, 
wie die der Menschen. Bösartige Hunde hat eS immer 
gegeben. Wenn sich auch jetzt eines dieser Tiere einmal 
etwa» bissig zeigt, so braucht eS noch lange nicht ein 
Zeichen von Tollwut zu sein, ebenso, wie die vor kurzem 
auS Charlottenburg eingelieferte, tollwutverdächtige Katze 
bei freundlicher Behandlung in unserem Tierdepot sich als 
gänzlich harmloses, zahmes Tier entpuppte. Maulkorb 
und Leine machen sogar die Tiere widerspenstiger. So 
mancher Hund geht friedvoll und unbekümmert seines 
Weges, wenn er sich der Freiheit erfreut, zeigt aber die 
große Lust, auf jeden Kutscher» Laufburschen u. dergl. los 
zufahren, sobald man ihn an der Leine hält. Leider aber 
müssen Maulkorb und Leine bis zum 20. Mai noch 
weiter ihren Zweck erfüllen, das verlangt nun einmal 
da» Seuchengesetz und daran darf keine Behörde etwa» 
ändern. 
o Die erste» Vögel. Im März erscheinen nach 
den Staren und Lerchen die Finken, Hänflinge, verschiedene 
Falken, die Ringel- und Holztauben, Drosseln, Schnepfen, 
Kiebitze, Heidelerchen, wilde Gänse, Dohlen, später: Bach 
stelzen, Rotkehlchen, HauSrotschwänzchen, Störche, Kraniche, 
Grau- und Rohrammern u. a. Ihre erste Beschäftigung 
ist daS Bauen der Nester. Kaum angekommen, erwartet 
alle reiche Tätigkeit. Von den Menschen ist eS schön, die 
meist nützlichen Tiere in ihrer Arbeit nicht zu stören. 
Etwaige StarhäuSchen müssen nun in Ordnung gebracht 
werden. Man hat beobachtet, daß die Stehhölzchen vor 
den Löchern manchmal von Raubvögeln, wie Krähen, und 
auch Katzen als Stützpunkt benutzt werden, um die Jungen 
zu stehlen. Der Star bedarf, wenn die Oeffnung groß 
genug ist, ein solche» nicht. ES bleibt am besten weg. 
Beim Nisten in einem hohlen Baumstamm brauchen sie 
ein solches auch nicht. 
o Die Charlottenburger Wasserwerke, die auch 
Friedenau mit Wasser versorgen, liefern Wasser an ungefähr 
40 Ortschaften mit einer Einwohnerzahl von insgesamt 
900 000 Seelen. Sie pumpen auS ihren Brunnen mittels 
deS Werke« in Beelttzhof und einer zweiten, daS bei 
Johannisthal liegt, nach alle« Orten an der Wannseebahn, 
Cräumende menschen, i 
Roman von Dora Duncker. 
4, (Nachdruck »«kolkn.) 
Sie hatte ihm die Wäsche, Kragen und Manschetten 
und die paar Taschentücher und Strümpfe, die sie ihm 
heimlich aus dem Koffer genommen hatte, fein säuberlich 
auf den Tisch gelegt, neben dem dicken Brief, der heute 
mittag gekommen war. Wie Frau Beckmann an dem Post 
stempel gesehen hatte, aus der kleinen Heimatstadt des 
jungen Herrn. Wäre er nur lieber dort geblieben! Bei 
Muttern hätte er doch sicherlich wenigstens satt zu essen 
gekriegt Sie wollte gar nicht wissen, von was er hier 
eigentlich lebte I Seinem Aussehen nach von der schlechten 
Luft Dabei hatte er, alles was recht ist, die Miete jede 
Woche pünktlich bezahlt und dazu alles, was sich noch 
sonst an kleinen Auslagen für ihn angesammelt hatte. 
Wenn sie's selber dazu gehabt hätte, sie hatte bestimmt 
keinen Groschen von ihm genommen. So schon und fein 
wie er war. und sicherlich unverschuldet ins Elend ge- 
Während die gutmütige Frau sich mitleidig mit seinem 
Schicksal beschäftigte, schritt Rolf Kähne an der Uferstraße 
des Schiffahrtskanals hin. Er wußte selbst kaum, wie er 
hierhergekommen war, noch wo er die langen, endlos langen 
Stunden zugebracht, seit er aus dem Garten des Pro 
fessors durch die zierliche, schmiedeeiserne Gltterpforte auf 
die Straße hinausgeschritten war. 
irgendwo und irgendwie hatte er für em paar Groschen 
etwas gegessen, das ihm einen faden Geschmack auf der 
«unge zurückgelassen hatte. Dann hatte ihn auf einer 
Bank in irgendeiner Anlage der Schlaf übermannt, bis er, 
in der feuchten Kühle erschauernd, bei einfallender Dunkel 
beit au gewacht war. Sein Gehirn war wie ausgetrocknet, 
leine Glieder starr, ohne Leben. Erst nach und nach war 
er wieder zum Bewußtsein der Wirklichkeit gekommen. 
Er hatte nicht geträumt. Es war alles Wahrheit. Der 
berühmte Mann hatte ihm jedes wirtliche künstlerische 
Talent abgesprochen. Ja, was vielleicht schwerer noch wog, 
er hatte seinen ganzen bisherigen Lebens- und Bildungs 
gang als einen verfehlten bezeichnet. 
Der Zorn war gewichen. Die bittere Erkenntnis ge 
blieben, daß der kühle, kluge, erwägende Mann in manchen 
Punkten das Richtige getroffen hatte. Was nun? Was 
nun? 
Rolf Kähne stand still und lehnte den müden Kopf 
gegen die feuchte Rinde eines jungen Erlenstammes am 
Saume des Weges. Unter ihm floß schwer und träge die 
schwarze Flut, Ruhe, Vergessen, Auslöschen alles Grames, 
aller Seelenkämpfe verheißend. 
Er beugte sich über das niedere Geländer. Ein kurzer 
Entschluß, und er war frei, kein Sklave unwürdiger Ver 
hältnisse mehr, kein Bettler am reichen Tisch des Lebens 
— wieder er selbst — im Tode wenigstens. 
Seinen Vater hatte ein jäher Zufall hingerafft, noch 
ehe seine letzten Hoffnungen zusammengebrochen waren. 
Weshalb sollte er, dem schon der Boden unter den Füßen 
wankte, nicht den Willen statt des Zufalls setzen? 
Wer brauchte ihn noch, wem konnte er etwas fein 
mit der Halbheit, die durch sein Können ging, die ihm 
die gewinnbringende Arbeit zu etwas schier Unerreichbarem 
machte? ^ 
Wie eine Vision flog seine Kindheit, seine Jugend an 
ihm vorüber: Freunde, Genossen, Arbeits- und Feiertage, 
Uebermut, Iugendlust und stiller Ernst. Und durch die 
bunte Wirrnis tönte die Stimme des Vaters, die er nie 
mehr hören sollte, die Stimme der Mutter, die ihn zärtlich 
bei Namen rief. _ ^ 
Nein, nein, er durfte nicht gehen. Sie brauchte ihn 
noch, um ihrethalben mußte er bleiben, mit dem Leben 
fertig zu werden trachten. Er war jung und gesund. Es 
würde, es mußte sich etwas finden.. Wollte er zu allem 
übrigen noch feige sein, sich vom Tisch des Lebens stehlen, 
weil ihm die Speisen daran nicht mundeten, oder ihm zu 
karg zugeteilt waren? 
Wie ein Schauer flog's über ihn hin, kalt und eisig, 
als habe die schwarze Flut da unten ihn schon berührt. 
Drüben am anderen Ufer stand eine dunkle Menschen 
masse. Sie gaffte und spähte hinunter. Sah sie auf einen, 
der getan, was er hatte tun wollen, und der nun auf 
tauchte .in der schwarzen Flut, weiß und starr, mit grün 
blauen Totenflecken, weit aufgerissenen, gläsernen Augen, die 
das Entsetzen des Todeskampfes spiegelten, mit zusammen 
gekrallten, starren Händen, denen das Leben in einer Ver- 
zweiflungsstunde entglitten war? 
Zwei Männer stiegen hinunter in das kleine Rettungs 
boot. Nein, er wollte nichts sehen davon. Nicht mit 
dem Tode, mit dem Leben hatte er zu pakUeren. 
Rolf Kähne schritt rasch vom Ufer fort in eine kleine 
Seitenstraße. Er suchte sich zu orientieren und fand bald 
heraus, daß er, von Westen her dem Lauf des Schiff 
fahrtskanals folgend, nach Süden zu gegangen war. Er 
würde einen weiten Weg bis nach Hause haben. Aber er 
mußte ihn zwingen. Für Fahrgeld durfte er nichts mehr 
erübrigen, wollte er sich noch ein paar Tage mit dem 
Nötigsten über Wasser halten. 
Frau Beckmann empfing ihn mit lautem Jammer. 
„Himmlischer Vater, wie sehen Sie aus I" 
Sie hätte die Petroleumlampe beinahe fallen lassen, mit 
der sie ihm ins Gesicht geleuchtet hatte. Wie einer, den 
der Tod schon beim Wickel gehabt! 
Sie tat es nicht anders, er mußte sich auf der Stelle 
zu Bett legen und heißes, widerliches Zeug schlucken, das 
sie ihm zurechtgemacht hatte. 
Rolf Kähne war so erschöpft und willenlos, daß ein 
kleines Kind ihn hätte beherrschen können. Er folgte 
ohne Widerstand. 
(Fortsetzung fol.it.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.