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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

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*o Lstklwasseiholkn. Nach Mcii urg urfexet altheidnischen Vor 
fahren sollte die Anwendung deS OsterwaffcrS fiefunte, frisch ouf» 
sehende Haut erzeugen wa? d r Kallwe ssergebrauch ohne Zweifel bt- 
weist. Daß dies gercd- Ostcrwcffcr sein muß, darf deswegen nicht 
beirren, weil bei allen Naturröltern betreffs d'k Einrichtungen und 
Gebräuche die Vnkuüpsung wie dem Aderalauben erzieherisch wirkt. 
ES h t zum Zweck: häufige Anwcnlung, und in der Tat kann kaltes 
Wasser nicht oft genug gebracht werden. D r Weg gerade dem 
Waffer gesundheitliche Bedeutung beizulegen, war auch gegeben. Bei 
den alten Deutschen, so u: kultiviert man sie auch beiten mag gehörte 
zur Einrichtung einer nach unsern Begriffen ärmlichen Bauernhauses 
auch ein Baderaum, der sich sogar in u fern neuen stattlichen Häusern 
auf dem Lande nicht findet; ein Zeichen von der öfteren Anwendung 
deS Wassers überhaupt zur damaligen Zeit. Nicht zufällig ist eS, daß 
das GcsundheitSwaffer gerade zum FrühjahrSseste geholt werden 
mußte, daß gerade zu der Zrit der Naturverjllngung auch der mensch 
liche Körper sich am besten zu einer Ncgeneralicn und Neubelebung 
der Kräfte eignet, manchmal förmlich dazu drängt. Auch das .Vor 
Sonnenaufgang' hat seinen Zw-ck. Es bedcuiet die außerordent iche 
gesundheitliche Einwirkung des ffrühaussteheS besonders zur Frühlings- 
zeit. Die Morgenluft deS Lenzes vor Sonnenaufgang hat eine be- 
sondere nervenstärkende und nrubelebende Kraft. Auf sie legte 
man im Altertume auch mehr Wert wie jetzt. Je moderner, 
desto langschlafender wird die Menschheit. DaS Beließen mit 
Osterw fier hat tu - den Gegenden di-seS Gebrauches durchaus 
nichts beleidigendes und erinnert deutlich an die vegteßungeu mit 
kaltem Waffer hei der Knctpkur. Beim Osterwasscrholeu durfte nicht 
Auszug ans oem ProtokoLbuche 
der Gemeinde-Vertretung- 
Verhandelt Berlin-Friedenau, den 17. März 1913. 
Zur Beschlußfassung über die auf der nachstehenden Tagesordnung 
bezeichneten Gegenstände war auf heute eine Sitzung anberaumt, zu 
welcher die Mitglieder der Gemcinde-Vertretung, unter Angabe der zur 
Beratung kommenden Gegenstände, sowie mit dem Hinweise darauf, daß 
die Nichtanwescndcn sich den gefaßten Beschlüssen zu unterwerfen haben, 
eingeladen worden sind. 
Eingcfunden hatten sich die nachstehend genannten Personen: 
Gemciiide-Vorstcher Walger, Schöffe Bache, Lichtheim, Wossidlo 
Sadee, von Wrochem. Gemeinde-Verordneter Berger, Dreger, Eggert, 
Finke, FranzeliuS, Dr. Heinecker, Heise, Kalkbrenner, Kunow, Lehment, 
Matthies, Ott, Richter, Sachs, Schönknecht, Schultz, Stöcker, Dr. Tänzler, 
Dr. Thurmann, Uhlenbrock, außerdem Baurat Altmann und als Protokoll 
führer Obersekretär Borck. Entschuldigt: Schöffe Draeger, Gem.-Ver. 
Laustein, Lohmann, Huhn. Uni 10'/, Uhr erscheint noch Gem.-Ver. 
Dr. Lohmann in der geheimen Hitzung. 
Die Gcmeinde-Vertretung ist, da mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände: 
1. Mitteilungen. 
2. Zweite Lesung der Voranschläge über die Einnahmen und Ausgaben 
der Gemeinde Berlin-Friedenau für das Rechnungsjahr 1913 sowie 
Beschlußfassung über die Verteilung des Steuerbedarfs. 
3. Nachtrag zur Hundestcuerordnung. 
1. Mitteilungen waren nicht zu machen. 
Beratung des Voranschlages für 1913. .,<• 
Nr. 
wird um 300 M. 
2. Lesung. 
Voranschlag 1. 
Ausgabe. 
erhöht. 
Einnahme: 
bleibt unverändert. 
Voranschlag li und III. 
bleiben unverändert. 
Voranschlag IV. 
% , Ausgabe. 
Nr. 55; 100 M. werden wieder eingestellt. Der Antrag des Gemeinde- 
verordnetcn Finke, dem Friedenauer Männerturnverein zu gleichen 
Zwecken 100 M. zu bewilligen, gpsr^ angcNMmer. _,§;x Betrag 
ist in den Voranschlag einzustellen. 
Der Antrag des Gemeindcverordnetcn Richter, der Gewerkschaflö- 
kommission in Steglitz für Ferienkoloniezwecke 200 M. zu gewähren, 
wird abgelehnt. Zu 69 wird beschlossen, entgegen dem Beschluß vom 
11. März dieses Jahres, von der Einrichtung eines Gemeindcausschusses 
für Jugendpflege Abstand zu nehmen. Der Antrag deS Gemcindc- 
verordnctcn Tänzler, einen Ausschuß bestehend aus einem Schöffen und 
8 Gemeindcverordneten cinzuseßen, wird abgelehnt. Die Verwendung 
der Voranschlagssumme von 1500 M. bleibt der besonderen Bestimmung 
des Gcincindevorstandes vorbehalten. 
ES einspinnt sich eine Debatte über den in der Sitzung vom 11. 
dieses Monats beschlossenen Wohlfahrtsausschuß. Auf Antrag des Ge- 
ineindevcrordneten Berger wird eine Beschlußfassung vertagt. 
Einnahme. , 
Eine neue Position, Einnahme aus der Schulkinderspeisung wird 
niit 20 M. eingesetzt. Im übrigen bleibt die Einnahme unverändert. 
Voranschlag V. 
Ausgabe. 
Nr. 14 wird »ach der außerordentlichen Verwaltung überwiesen. 
Voranschläge VI, VII, VIII, IX, XI, cinschlichlich Vermögens- und 
Schuldennachweisung, 
bleiben unverändert. 
Voranschlag X (Steuern) 
wird vorläufig ausgesetzt. 
Voranschlag XI« a — b — c. 
Ausgabe. 
Nr. 33: Ein Antrag des Gcmelndeverordncten Kalkbrenncr, den Pausch 
betrag pro Klaffe auf 15 M. herabzusetzen und im Falle der 
Ablehnung die Direktoren zur Rechnungslegung für die nächsten 
5 Jahre zu verpflichten, wird in beiden Beziehungen abgelehnt. 
Die Ausgabe bleibt in den: ganzen Voranschlag unverändert. 
Einnahme, 
bleibt unverändert. 
Voranschläge XU d — e — k. 
bleiben unverändert. 
Voranschläge XIll bis XVII 
bleiben unverändert. 
Voranschlag X. 
Nach längerer Debatte wird rn zweiter Lesung die Erhöhung der 
Hundesteuer von 30 auf 50 M. abgelehnt. 
Auf Antrag des Genicindevcrordueten Schultz werden die im nach, 
folgender Aufstellung genannten Zuschlagsprozentsätze der Gewerbesteuer 
festgesetzt. 
Der Antrag des Gcmcindevcrordneten Richter, die 4. Gewerbesteuer- 
klasse frei zu lassen, wird abgelehnt. 
Es wird beschlossen: Für das Stcuersahr 1913 sind zu erheben: 
a) als Personalsteuer 
100 % der Staatseinkommensteuer 
100 % von Steuern der nicht staatseinkommcnstcuerpflichtigen 
Einkommen von 660 bis 900 M. 
100 % von Steuern der Forensen. 
b) als Realsteucrn 
100 °/o Zuschläge zur Betriebssteuer. 
175 % Gewerbesteuer der Klasse I 
165 % Gewerbesteuer der Klasse II 
150 «/„ Gewerbesteuer der Klasse III 
100 °/ 0 Gewerbesteuer der Klaffe IV. 
2,70 “/og des gemeinen Wertes der bebauten und 
5,40 o/gg der unbebauten Grundstücke - 137,98 % des staatlichen 
Grund- und Gebäudcsteuerzolls. 
Tic Gesamtbelastung der Realsteuern (Grund-, Gebäude- und Ge 
werbesteuer) beträgt >38,24 0 /„ des staatlich veranlagten Gesamtbetrages 
dieser Steuern, die Durchschnittsbclastung der Gewerbesteuer 140,22 % 
der staatlich veranlagten Gewerbesteuer. 
o) als laufende Entwäfferungsgcbühr 
2°/ n des amtlichen Gebäudesteuernutzungswcrtcs. 
Damit ist der gesamte Voranschlag jür 1913, soweit er nicht in 
geplaudert werden. Diese Boischrift war jedenfalls ein bloheS Zucht- 
mittel; sie läßt auf die damals schon vorhandene Klatschsucht unter 
den Schönen s-blutzen. Zm ganzen geben »ir jedem, der rach Ge- 
sundheit und slisch m Aussehen trachtet dcn Rat, sich jeden Tag sein 
Osterwaffer in der schönen Leines,cit früh vor Sonnenaufgang zu 
holen; er wlrd finden, daß oft ein tiefer Sinn und großcr Wen in 
allen Gebräuchen liegt. 
'o August Hermann Frarcke. Vor 250 Jahrin, am 22. Mär* 
1663, wurde A H Fraicke, der Stifter des Halleschen kalsrnhcufis 
ul d vieler damtl ve bm dmer A- stalten, ,u Lübeck als Sahn dee 
dortigen Domsy dikuS gebaren. Er bisuch'e des Gl) -nasium zu 
Gola, studi r e in E-furt und IFel The, logte, gin,, :6-4 nach Leipzig, 
wo er sich 1685 hatiliiieite. Nach kurzem Aufniihckt in Lüneburg, 
Hamburg und Dlesdcn kehrte er 689 nach Leipzig zurück wo seine 
Vorlesungen, in denen er geringen Wert auf dt- Onhodoxie legte, 
stark besucht wurden. Trrtzdem folgte er 1690 einem Rufe nach 
Erfurt als Diakonus an die ilnauslincrkirbe. Da seine Predigten 
s-listvan Katholiken zahlreich b,flicht wurden, wird ihn die Kur- 
Mainzer Regiernna 1691 auf; er begab sich nach Gorha zu seinen A>- 
gehörigen m d 1691 nach Halle, wo er an d.r neu cnichtelcn Nai- 
v-rsitäl zuerst die Preflssur der orientalischen Sprachen dann eine 
theologische übernahm. Seit 1695 begründete er die Frar.ck-schen 
Ettfturgen, bestehend in Armen'chnle, Daisenanstalt, Pädagogium, 
Lateirschule, Bibclanstclt rnd Misstor.sinstitut, ferner, eine Apotheke, 
Buchhandlung und Medikamentencpprdltiou. Er krarb 171? in Halle. 
*o Milltonenveruögen in Preußen. Zur FestflelFng deß vor. 
handeneu Vermögens dient die Erginzungssteuer. Das hierzu beran- 
gezogene Vermögen b-lief sich im Jahre 1891 aut 6>,0 rm Jahre 
1911 auf 104 1 Milllarden Mark. Die Zahl der Zersiten stbg in 
einzelnen Teilen in die geheime Sitzung verwiesen ist, .in 2. Lesung an 
genommen. 
Es folgt eine geheime Sitzung. 
Schluß der öffentlichen Sitzung 9'/, Uhr. 
V. g. ». 
gez. Walger, gcz. Dr. Heinecker, gcz. Heise. 
Bekanntmachung. 
Ich erinnere an die durch Oberpräsidialverordnung vom 1. April 
1891 angeordnete Beseitigung von Blutläusen, Raupen und deren 
Eiern-von Bäumen in Gärten. 
Säumige, welche bei der bevorstehenden Revision ermittelt werden, 
haben Zwaiigsniaßnahmeu und ihre Bestrafung zu geivärtigcn. 
Bcrlin-Friedcuau, den 20. März 1013. 
Der Amtsvorsteher. 
Bekanntmachung. 
Tie Militärpflichtigen 
a) der Buchstaben A—K des Jahrganges 1891, sowie die Militär- 
pflichtigen älterer Jahrgänge, über deren Dienstpflicht noch keine 
«ndgültige Entscheidung getroffen ist, haben sich am 
Mittwoch, den 2. April d. I. vorm. 8V 4 Uhr, 
b) der Buchstaben L-N des Jahrganges 1891 
A—K „ „ „ 1892 und 
A-G 1893 
am Donnerstag, den 3. April d. I. vorm. 8'/« Uhr, 
c) der Buchstaben S—Z des Jahrganges 1891, 
L-S .. 1892 und 
H-P 1893 
am Freitag, den 4. April d. I. vorm. 8 '/ 4 Uhr 
d) der Buchstaben T—Z des Jahrganges 1892 und 
R-Z .. .. 1893 
am Sonnabend, den 5. April d. I. vorm. 87« Uhr 
in Berlin-Lichtcrfelde im Restaurant Henning, am Bahnhof Ost, mit 
reingewaschenem Körper und in reiner Wäsche zur Militär-Musterung 
pünktlich zu gcstcllen. Den Militärpflichtigen werden noch besondere 
Gestellungsbefehle zugestellt. 
Militärpflichtige, die der Aufforderung zur Gestellung ohne einen 
von der Ersatzrommission als genügend anerkannten Grund nicht 
nachkommen, haben nach § 33 des Äeichsmilitärgesctzes zwaiigweise 
Einstellung zu gewärtigen nird verfallen gleich denjenigen, welche 
im Musterungslokale bei Aufruf ihrer Namen nicht anwesend sind, 
in eine Geldstrafe bis zu 80 M. oder Haft bis 3 Tagen. 
Unter Hinweis ^zuflHLÜOz. 11-dos LeichsstrafgLsctzbnchcs, welcher 
lautet: 
„Mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haft wird bestraft, 
wer ungebürlichermeise ruhcstörcnden Lärm erregt oder wer 
groben Unfug verübt" 
mache ich besonders darauf aufmerksam, daß sich die Militärpflichtigen 
ans dem Hin- und Rückwege nach dem Musterniigslokalc svwie am 
Musterungsorte selbst, ruhig und anständig zu benehmen haben. 
Diejenigen Personen, zu deren Gunsten reklamiert worden ist, 
haben zur Untersuchung ihres körperlichen Zustandes durch den der 
Ersatzkommission bcigcgcbcneii Arzt in dem auf 
Montag, den 7. April d. I. vorm. 8'/ 4 Uhr 
im Restaurant Henning ut Bcrlin-Lichterfelde, am Bahnhof Ost, an 
beraumten Termin persönlich zu erscheinen, sofern nicht ihr persön 
liches Erscheinen durch die auf 1 Jahr erfolgte Zurückstellung ent 
behrlich wird. 
Zur Vermeidung jeden Irrtums werden die Personen, deren 
Erscheinen erforderlich ist, besoiidcre Gcstellniigsbefchle erhalten. 
Das iinbcgründete Ausbleiben der zu dem erwähnten Termine 
bestellten Angehörigen von Reklamanten wird die Abweisung der 
Rekamation zur Folge haben. 
Diejenigen Militärpflichtigen, die nach dem 1. Februar d. Js. 
hier eingetroffen sind, haben sich, falls cs noch nicht geschehen ist, 
sofort im hiesigen Amtshause, Zimmer 47, zur nachträglichen Auf 
nahme in die Stammrolle zu melden. 
Vcrlin-Fricdcnan, den 12. Mürz 1913. 
Der Gemeindevorsteher. 
Bekanntmachung. ~~ 
Ter Teutsche Seefischcreivercin erteilt aus unsere Anregung 
am Donnerstag, den 27. 
und Freitag, de» 28. März er. 
abends von 6 bis 9 Uhr in der Hanshaltuirgsküchc der Gemeinde- 
mädchenschule Hierselbst, Rhcingaustraße 7 einen unentgeltlichen 
SeesMochkurfus 
für Frauen und Mädchen aller Stände. 
Anmeldungen hierzu sind ningehciid schriftlich an Herr» Rektor 
Jaeschkc, hier, Rheinganstr. 7, zu richten. _ [2565 
Das Mitbringen einer Küchenschürze, eines scharfen Messers und 
eines Gefäßes zur uncntgeltlichen Mitnahme vonKostproben ist erwünscht. 
Berlin-Fnedenmi, den 22. März 1913. 
Der Gemeindevorsteher. 
Aufruf! 
Infolge des Beschlusses der Generalvcrsanrmlung werden auch 
in diesem Jahre während der Sommcrfcrieir im Juli und August 
in unserem Ferienheim in Zinnowitz solche Kinder aufgenommen, 
deren Eltern die Kosten der Verpflegung und Reise in Höhe von 
60 Mark selbst tragen können. 
Alle Eltern, die von dieser Einrichtung Gebrauch machen wolle», 
werden hiermit ersucht, Anmeldungen zur Aufnahme ihrer Kinder 
bald bei den unterzeichneten Vorstandsmitgliedern oder bei Frau 
I. Metzelt, Kaiserallee 131, schriftlich einzureichen. 
MNltunti üts zriedkmer Mns I. ftnMMen. 
Bürgermeister Walger, 1. Vorsitzender, Kaiserallce 7o. 
Major a. D. von Uuger, 2. Vorsitzender, Wielandstr. 6. 
Lehrer Barsch, KassciFührer, Stubeiirauchstr. 21. 
Rechtsanwalt Oettingcr, Schriftführer, Rheinstr. 6-7. 
demselben Zeitraum von 1 166 745 auf 1 767 034. Betrachtet man 
rui da? eigänzunaSstrunpfirchNge, D rmögen iw Vergleich zu den 
Ze: fiten, so stillt si t> beraus, laß di-- 6 retchllkn L ute ,-sammen etae 
Mrllcndr Mark Vermögen haben. Davon b.fitzt d.r R ichste unge 
fähr 282 Millionen. A--, der zweiten Mi-tiride nehmen 13 Personen, 
an brr dii len 37 de: vierle-, 54, der rtinste« 73, k>el sechsten 91, de? 
siebenten 1 0, der achten 143 de: r.-mic 166 und der zehnten 196 
Personen teil. Die 910 reichsten 8cu:e in Preußen besaßen also -.u 
sammen n .h.za den zehnten Teil deS T'samtoermözei.s Eta Ver 
wögen van u ft eine Million Mark b sr'en rd 10 000 Zenftten, und 
di-se I0lM Mlllioi are rannten 26 M lliarsen atjo den vierten Teil 
dts gisam ei Pcivaioekn.v^enS, ihr -lgen. E' Ol; » 330000 St--<r- 
zahl r di: über ein Velmözen von I00001 M dt) l Mill Muk 
veifücea nr.d deren Gesrn-.i isiZ 5) M>ll a den Mark bet ä.;t. 
Weniger als 100000 M. peifteuesten 1 4500,0 Personen und ihr gc- 
meii salner B-sitz delrlgi 30 M>lliaid n Mark. 
Teclm. Leliraiistait Berlin-Steglitz. 
Inh.: Ingenieur Pani Döbling, Direktor 
Elektrotechnik, Maschinen-, Hoch-, Tiefbau. Gas-, Wasser, 
Heimng, Lüftung. Elektromonteurkursus, Tages-, Abend 
unterricht. Vermessung&technlk. Programm frei. 
«um» 
MIM Mchnchleii. 
Berlin-Friedenau. 
1. Feicriag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Vetter. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Vorm. 11»/* Uhr Kindcrgottes- 
dicnst: P. Vetter. 
Nachm. 6 Uhr: Kleine. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
2. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Kaiser. 
Nachm. 0 Uhr: P. Vetter. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Ev. Verein junger Männer. 
Sonntags Nachm. 6 Uhr Jugend- 
abteilung, Abends 8 Uhr Männer- 
abtcilnng, Sonnabends Nachm. 
4 Uhr Knabenabtcilung im Ge 
meindehaus, Kaiserallce 76». 
Evang. Jnngsrancnverein, 7—9, 
Gemeindehaus, Goßlerstr. 30 II. 
Christi. Jungfraucnvcrein.Frcgc- 
straße 46, 5'* s —9. Mittwochs 
8—10 Schneidcrstnnde. 
Berlin-Schöncbcrg. 
Paul-Gerhardt-Kirche. 
1. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr; P. Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nach»:. 6 Uhr: P. Bansi. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
2. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: Sup. Naack. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: Snp. Naack. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Apostel-Paulus-Kirche. 
1. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Rodatz. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindcrgottcs- 
dienst: P. Rauchstein. 
Nachm, ü Uhr: P. Scheringcr. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
2. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Rauchstein. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: P. Scheringcr. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Konigin-Luise- 
Gcdächtniskirch e. 
1. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Vochm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags l'/j Uhr Kindcrgottcs- 
dienst: P. Lange. 
Nachm. 6 Uhr: P. Lange. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
2. Feiertag. 
Vorm. 10. Uhr: V. Lange. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: P. Geisler. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirche zum Heilsbronnen. 
1. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr Konfirmation: 
P. Geest. 
Mittags 12 Uhr Kindergottes 
dienst: P. Mirbt. 
Nachm. 6 Uhr: P. Klatt. 
Tann Beichte und Abendmahl. 
2. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Mirbt. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: P. Haccker. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nathanael-Kirche. 
1. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Liz. Becker. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: P. Boehm. 
Tann Beichte und Abendmahl. 
2. Feiertag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Wagner. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 6 Uhr: P. Frommel. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Evangelische Gemeinschaft 
Bornstr. 2 pari. 
Sonntag Vorm. 10 u. Nachm. 
5 Uhr Predigt. Vorm. 11'/, Uhr 
Sonntagsschnle. Nachmittags 7,7 
Uhr Jugcndvcrein. Mittwoch 
Abends 8'/ 4 Uhr Bibelstunde. 
Freitag Abend 8‘, 4 Uhr Gebet- 
stunde. 
Mcth odisten-Gemein de. 
Bcrlin-Schöiicberg, Hauptstr. 7s-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Prcd. Ramke 
11'/, Uhr K.-G.-D. . 
Gotteedienstordnung 
für die in Friedenau wohnhaften 
zur Pfarrei Steglitz gehörigen 
Katholiken. Katholische Kirche in 
Steglitz, Kieler Str. 11. 
Lln Sonn- u. Festtagen: Messen 
7 u. 11-, 4 Uhr Vorm. Hochamt u. 
Predigt 9 /, Uhr Vorm. Segens 
andacht 7 Uhr Abends. — An 
Wochentagen: Messen 7-/, u. 8 Uhr 
Vorm. Bcichtgelegenheit an den 
Abenden vor Sonn- und Festtagen 
und früh vor der Messe. 
Grosser preis Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 B 
mit allen modernen Rufeinrichtungen und dem Komfort eines g 
Wellbadcs. Saison 1. Mai bis 30. September. N 
Oüertmen Kionsn-Qnelle I 
gegen: H&tSrrhC von 
Rachen, Nase, Kehl 
kopf, Luftröhren 
und Lungen, 
Magen und Darm, 
bei Emphysem 
und Asthma, 
nach Influenza. 
Neu: Radium-Emanatorium und natürliche kohlensaure Bäder. 
gegen: GIcM, 
Nieren- und 
Blasenleiden, 
Harngrlcs- und 
Steinleiden, 
Zucker 
krankheit. 
— 13 Aerzte. — 
P.ospekte und Auskünfte durch die Vertreter und Annoncenbureaus 
und die Fürst.ich Hlessische Bade-Direk ioa Bad Salibrunn. 
IM Vorbereitung sanslall mit 
Ul» J. C Uv C O Pensionat, Eorlin-Steglitz, 
Fichtesir. 24, Fichteberg. Gegründet 1883. Für alle 
Klassen. Einjährige, Primaner und Abiturienten, auch 
äll. Berufe und Damen. (Gymnas. und real.) Zeit 
ersparnis. Vorzügl. Erfolge u. Empfehlungen aus allen Be 
rufen. 12 Lehrer. Gute Pension. 2 Villen inmitt, grosser 
Gärten. Herrl. gesunder Aufenthalt. Neuaufnahme täglich. 
FFiedensugp Spar- u. QsrielinsHsssB 
e. Q. m. b. H. 
j Rheinstr. 69 Kassenständen 9-1, 3-5 Übr. TeL Psrb. 2365. 
Spa.r3ra.3se -^t°|o 
Reichsbank-Giro-Koiuo. Diskontierung von Wechseln. 
Kontokorrent-, Depositen- u. Scheck-Verkehr. 
Der Vorstand.
        
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