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Periodical volume Nr. 68, 20.03.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

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fürchterlicher Dränge zu leiden. Nach einer Festouvertüre 
brachten die Mitglieder der Banner-Abteilung unter 
den Klängen eines Marsches das Vereinsbanner in dep 
Saal. Der Vorsitzende Herr Hugo Richter begrüßte hierauf 
alle die Erschienenen und hielt dann die Festansprache, die 
mit dem Kalsrrhoch schloß. Die GesangSabteilung der E 
A. B. verherrlichte den Abend durch 7 schöne Lieder unter 
der Leitung drS Dirigenten Herrn Max Voigt, sodaß den 
Mitgliedern Gesang-abzeichen vom Vorsitzenden feierlichst 
überreicht wurden. „Segen ist der Mühe Preis", so war 
eS auch hier, kein falscher Ton machte sich bemerkbar» hell 
und rein schallten die Lieder von der Bühne herunter. 
Nicht minderen Beifall erhielten Stadt- und Landmädchen, 
vorgetragen von Frl. Busch und Fcl. Neitzel. Zwei junge 
Damen, die Schwestern Frl. Winter, trugen im Zwie 
gespräch das prosaische Gedicht von Hugo Richter „Edelweiß" 
in klaren Worten vor. Wieder wechselsen Konzertstücke 
(Direktor Müller-Zehlendors) mit GesangSoorträgen ab. 
Das Festspiel „Klage der Blumen" fand reichen Beifall. 
Wahre Lachsalven gab „Wer ist der Rechte", «in Bild aus 
dem Alltagsleben. Mit .Liebe ist daS höchste Gut", de- 
gann die GesangSabteilung und schloß mit „Will ich 
einmal recht lustig sein, so wand'r« ich in den Wald 
hinein". Der Vorsitzende Herr Hugo Richter hielt das 
Schlußwort. Um 12 Uhr war daS eiste GcsangSfeft zu Ende. 
o Selbstmord verübt hat in seiner Wohnung 
Kaiserallr« 121 der Kaufmann Pfeffer. Der Selbstmörder 
ist der Gatte der „Dame", die unter dem Namen „Baby" 
in der Lebewelt bekannt und an dem großen Juwelen 
diebstahl in Berlin beteiligt ist. Die Kiimtnalbeamten 
erschienen gestern Morgen hier an der WohnüngStür der 
Pfeffer, erhielten aber keinen Einlaß. Cie klebten deshalb 
einen Zettel an die Tür. Am Abend gegen 1 / 2 7 Uhr 
erschienen sie dann zum zweiten Male. ES wurde ihnen 
jetzt von dem Dienstmädchen geöffnet, daS den Beamten 
ganz bestürzt mitteilte, Herr Pfiffe: löge tot im Schlaf 
zimmer. Eine nähere Besichtigung ergab, daß dieser sich 
durch einen Schuß in den Kopf gerötet halte. Die hiesige 
Polizei wurde darauf benachrichtigt und Herr Polizei 
kommissar Jacobi erschien bald darauf in der Wohnung, 
um die Leiche zu beschlagnahmen. Gleichzeitig nahm Herr 
Kommissar Jccobr eine Durchsuchung der Wohnung und 
der Klerd-r des Selbstmörders vor. Cr fand dort zwei 
zusammenhängende Billets vom Union - Theater, Unter 
den Linden, vom 17. d. M., also dem Tage, an dem der 
Diebstahl verübt worden ist. Ferner wurde ein Brief 
vorgefunden, in drm Pfeffer mitteilt, daß er durch ein 
Miitagsblatt von der Tat seiner Frau Kenntnis erhalten 
hätte und um die Schmach nicht zu überleben, Selbstmord 
begehe; ferner bitte er, für seinen drei Jahre alten 
Knaben zu sorgen. Aus der Tatsache aber, daß die zwei 
BilletS bei ihm vor; efunden wurden, schließt man, daß 
Pfeffer nicht ganz unbeteiligt an dem Diebstahl ist und 
den Selbstmord vielleicht beging, weil er befürchtete, zur 
Rechenschaft gezogen zu werden. Wie Herr Polizei- 
kommissar Jacobi ferner festgestellt hat, lebte Pfeffer in 
ungünstigen Vermögensorrhältnissen; er..war sehr verschuldet. 
o Schülerruderverein ,,Wannsee". Der Vorstand 
deS SchUter-Ruderoereln« , Wannsee", dem auch unsere 
höheren Lehranstalten, das Gymnasium und das Real 
gymnasium, angehören, legt Wert darauf, bekanntzugeben, 
daß die am 16. d. Mis auf dem Großen Wannsee ver 
unglückte Schülermannschaft nicht dem Verbände der Schüler- 
ruderoereinS .Wannfer" abgehört. 
o Theater-Vercin /irerxes 1873. Der jetzt seinen 
Sitz im Kaiser W yelmzarten, Rh-instr. 65, hat, eröffnet 
am 23. März (1. Osterfeiertau) seine diesjährige Spielzeit 
mit dem Berliner Volksstück .Der Kampf umS Dasein" 
(3. Aufzüge). DaS Stück, das drm jetzigen Leben ent 
nommen ist, schildert uns so recht, wie dem schwer um 
sein Dasein Kämpfenden, trotz aller Bitten» Türen und 
Herzen verschlossen bleiben; und erst nachdem Aussicht auf 
eine Erbschaft vorhanden ist. ihm Geld und die Sym 
pathien derer, die ihn sonst seiner Armut wegen verhöhnt 
und gemieden hatten, entgegengebracht werden. Trotzdem 
sich später die Aussicht auf die Erbschaft uicht erfüllt, sind 
doch alle überzeugt, daß Geld allein nicht glücklich macht, 
sondern, daß „Der Kampf ums Dasein", das Leben ver 
schönt. Wir können den Mitgliedern und Freunden des 
BereinS, den Besuch der Vorstellung nur empfehlen. 
Sitzungen hat der Verein jeden Mittwoch im Vereinslokal 
Spanholz, Steglitz, Körnerstr. 486, Abends 9 ( / 2 Uhr. 
Gäste als Mitglieder und Mitspieler sind willkommen. 
o Das Karfreitagskonzert der Akademischen Chors 
(Dir.: John Petersen) im Festsaal deS Reformrealgym- 
'nastumS (Homuthstraße), beginnt um T l / 2 Uhr. Billetts 
zu populären Preisen (1, 1.50 und 2 M.) gibt« an der 
Abendkasse. j 
o Das Bkofontheater in der Nheinstr. 14 hat 
für Sonnabend und die Feiertage ein äußeist unterhalt 
sames Programm zusammengestellt. Der letzte Akkord, ein 
Liebeslied aui alter Zeit von Joseph Delmont kommt 
sofort nach Erscheinen (also erste Woche) hier zur Vor 
führung. ES ist eine ergreifende Ostergeschichte auS der 
Biedermeierzeit in 3 Akten in vollendeter Darstellung. 
Der Mutter Augen, Tragödie eines Kindcs in 2 Akten, 
heißt der zweite Schlager. TS ist ein hübsches Bild aus 
einem kleinen GebirgSstädtchen, ein Stimmungsbild von 
großer Wirkung. Eine seltsame Unterredung ist ein netter 
R-porterscherz. Auf den Flüssen Indo Chinas herrscht 
reges Leben, das uns in einer interessanten Naturaufnahme 
gezeigt wird. Wochenrevue von Saumont bringt die 
neutstrn Vorgänge in aller Welt und NnrineL Serenade 
reizt die LachmuSkeln. Vom dritten Feiertag ab wieder 
gänzlich neues Programm. Anfang 6 Uhr, Sonn- und 
Feiertags 4 Uhr. 
o Der Film „Scotts Neise zum Südpol und 
ein Blick ius Weltall" wird von Dr. Archenhold im 
neuen Hörsaal der Trepiow-Sternwarte am Sonnabend, 
dem 22. März, Nachmitlags 4 Uhr, vorgeführt. Um 
6 Uhr findet eine Wiederholung deS kinematographifchen 
VortrageS „Der Rhein von der Quelle bis zur Mündung" 
statt und um 8 Uhr „Die Schätze der Erde". Oster- 
Sonntag, Nachmittage 3 Uhr und Abends 7 Uhr „Ccott's 
Reife zum Südpol und ein Blick ins Weltall", Nach 
mittags 5 Uhr „DaS Berner Oberland"; ferner am Oster- 
Montag, 3 Uhr „Das Berner Oberland", 5 Uhr: Ecoti'S 
Reise zum Südpol und ein Blick ins Weltall" und 7 Uhr 
„Der Rhein von der Quelle bis zur Mündung"; Dienstag, 
den 25. Mürz, Abends 8 Uhr: .Scott'S Reise zum Südpol 
und ein Blick inS Weltall". Die Vorträge sind öffentlich 
und sowohl für Erwachsene wie für Schüler gleich inter 
essant. Mit dem großen Fernrohr werden Saturn und 
Orionnebel beobachtet. Am Karfreitag bleibt die Stern 
warte geschlossen. 
o Polizeibericht. AIS gefunden sind hier angemeldet 
worden: 1 Kneifer. Der rechtmäßige Eigentümer, wird 
aufgefordert, sein Ansprüche binnen drei Monaten im 
hiesigen Amtsbüro, Handjerystraße 91/92, Zimmer Nr. 22, 
geltend zu machen» da sonst anderweit über den Fund- 
geger.stand verfügt werden wird. 
Fortsetzung des Lokalen in der Beilage. 
Verems-Dackrieblen 
Evangelischer Albciteivereln für Friedenau und Umgegend. Ver 
sammlung aller Mitglieder mit d m Banner am 2. Oslerfeierlag vor 
mittag» lt Uhr im Kaiser Wilhelmzatten, darauf Marsch nach Schöne- 
berg, Fahrt mit L-nie 43 zur Fahnenwrih: des BrudervcreinS 93erlin- 
Norden im Kriegervereinshaufe. ' 
Scköneberg 
—o Die Bebauung des noch freiliegenden Geländes 
in Schöneberg schreitet rüstig vorwärts. Augenblicklich ist 
mit der Bebauung deS westlichen Teils hinter dem neuen 
Rathause bis zur WilmerSdorfer Grenze hin begonnen 
worden, wo sich bis vor kurzer Zeit noch die Ländereien 
der Millionenbauern hinzogen, aber vollständig brach 
lagen und mit Korn oder anderen Feldfrüchten nicht mehr 
wie früher bestellt wurden. Hier sind überall Straßen 
und Plätze entstanden, deren Bebauung durch das feiner 
Vollendung entgegengehende neue Rathaus und durch den 
hier angelegten neuen Stadtpaik sowie die Nähe der 
Untergrundbahn nicht wenig gefördert wird. Vollständig 
für die Bebauung vorbereitet ist auch dar Südgelände, das 
sich bis zur Steglitzer und Mariendorfer Grenze hinzieht. 
Der an die Potsdamer Eisenbahn und Friedenau 
grenzende westliche Teil dieses Geländes, welcher die Be- 
zeichnung „Friedenauer Oclsteil von Schöneberg" hat, ist 
schon seit einer Reihe von Jahren bebaut, und seine 
Straßen sind sämtlich nach ausübenden Künstlern, großen 
Malern und Bildhauern, benannt worden. Hier liegt auch 
das städtische Auguste-Viktoria K/ünkenhauS von Schöne- 
berg. Bei der Bebauung dieses Südgeländes soll auch 
durch Anlage von Schmuck- und Spielplätzen auf kleinere 
Mieter Rücksicht genommen werden, während dar Baye 
rische Viertel im Norden der Stadt nur von reichen Leuten 
wegen der hohen Mietspreise bewohnt werden kann. 
—o Aufgehoben wurde daS Verfahren betreffend die 
Zwangsoelftetgerung deS Gcundstücks Suadicanistraße 2 
tn Gemarkung Berlin-Schöneberg, dem Ingenieur Hugo 
Aller- sen. in Berlin-Schöneberg gehörig. 
Vermisstes 
'o Joh. Paul Richter. Morgen runden sich 150 Jahre, daß — 
am 21. März 1763 — der Humorist Joh. Paul Richter, gewöhnlich 
Jcan Paul genannt, zu Wunsiedel als der Sohn deS dortigen Lehrers 
und Pfarrers geboren wurde. Nachdem er daS Gymnasium in üof 
besucht hatte, bezog er 1781 die Untvttsiiät Leipzig, um Theologie'zu 
studieren, widmete sich jedoch bald der Literatur und velöffenllikdfi 
anonym eine Anzahl Satiren. Wegen Mittellosigkeit verließ e: 1734 
Leipzig und begab sich zu feinet Mutter nach Hof, wo er seine 
Siuoien und Arbeiten fortsetzte. Während er mehrere Hauslehrer- 
stellen versah, gab er eine neue Sammlung Satiren heraus. Abrr 
erst 1792 fand er allgemeinere Anerkennung und ein sorgenfreieres 
Leben. Seit 1794 erschien von ihm in rascherer Folge u. a. 
„Hesperu", „Leben des QuintuS Fstleln', .Blumen, Frucht- und 
Dornenstücke." Als er 1797 nach dem Tod: seiner Malier nach 
Leipzig übersiedelte, war sein Name schon sehr bekannt. Schon im 
folgenden Jahre trieb ihn die Verehrung sür Herder nach Weimar. 
Hier erhielt er verschiedene Anregungen und wrr mit großen, 
dichterischen Arbeiten beschäftigt, bis er, inzwischen vom Herzog von 
Sachsen-Hildburghausen zum Legationsrat ernannt, 1800 noch Berlin 
zog. Hier lernte er Karoliue Meyer, eine sehr geistvolle Tribunal- 
ralstochtcr, kennen, vermählte sich mit ihr und verlegte 1801 seinen 
Wohnsitz nach Meinigen. Hier vollendete er die allbekannten »Flegtt- 
jahre", mit Mint er seinen schriftstellerischen Höhepunkt erreichte. 1804 
zog er nach Bayreuth; seit 1808 erhielt er von dem Fllrslprimas von 
Dalberg ein Jahrcsgrhalt von 1000 rhein. Fl. ausgesetzt. Er starb 
1825 in Bayreuth, wo ihm 1841 von Schwanthtter ein Etauddild er- 
richtet wurde. Während tu seinen ersten Schrtsten die Satire vor- 
herrscht, erheben sich seine wetteren Produkte aus die höhere Stufe 
des Humors. Leider besaß er wenig Sinn für künstlerische Form und 
auch tn seinen Bedichten vermißt man oft den meihnschen'Rylhmus. 
Am besten gelangen ihm kleine tdyllisch.hümoristische Bilder Die 
Sawmluug seiner sämtlichen Werke, die er kurz vor seinem Tode vor 
bereitete, umfaßt 65 Bände. ' 
Teck Lehranstalt Berlin-Steglitz; 
Inh.: Ingenieur Paul Döbling, Direktor. 
Elektrotechnik, Maschinen-, Hoch-, Tiefbau. Gas-, Wasser, 
Heilung, Lüftung. Elekfromonteurkursus, Tages-, Abend 
unterricht. Vermessungstechnik. Programm frei. 
Wetteraussichten. 
Freitag: Vielfach heiter am Tage mild, aber sehr 
unbeständig mit wiederholten Regensällen und starken süd 
westlichen Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
Hierzu eine Beilage. 
Am 17. d. Mts. verstarb 
nach kurzem Leiden unser 
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Die trauernden 
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Ab Sonnabend, den 22. d. Mts. 
vollständig neues Osterprogramm 
mit den UauptschlaKcrn 
Das verschwundene Vermächtnis 
Aufregendes Diama in 3 Akten. 
Neuerlangtes kebensglück 
Ergreifendes Schauspiel in 2 Akten 
und weitere 10 erstklassige Schlager. 
Ab Dienstag, den 25. d. Mfs. 
Königin Luise (2. Teil) 
Anfang Sonnabend 5 Uhr, Osterfeiertagc 3 Uhr. 
Programm und Garderobe frei 
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Restaurant „Zorn Prinzen Kandjery“ 
Handjerystr. 42, » Tel. Pfab. 3641. Ecke Kirchstr. 21. 
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Couvert 1,15 oder nach der Karle, 
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Kompott ,, . . . . . 10 Pf. 
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Liter Pilsner Urquell 70 Pf., Münchener Spaten 60 Pf, 
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‘"Sj 1 " 
[SS] LIcMsplBlE 
Programm No. 247 
Ab Freitag, 21 März 
Woehen-Revue. 
Tonbild. 
Eine seltsame Unterredung 
(Komödie). 
Tragödie eines Kindes 
in 2 Akten. 
Nunnes Serenade (Humor.) 
Auf den Flüssen Indo-Chinas 
Der 
Ein Liebeslied in 8 Akten 
ans alter Zeit. 
Anfang Wochentags 6 Uhr. 
Anfang Sonntags 4 Uhr.J 
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Fasson 30M an. Prima Oii-sellen- 
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Maxiv, Schnerdermstr., Knchstr. 5. 
Hohenzoilern- 
Kanözerygr. 64 
Mults und oi'üfites 
»»WM 
gticfiraniis 
Spielt nur Bilder der 1. Woche. 
Vom 18. bis 20. März 
3 phänomenale Schlager: 
Ae Mter 
packendes Drama einer gefeierten 
Danse der Halbwelt st» 3 Akten. 
«m« Mira 
ergreifendes Drama in 2 Akten, 
wunderbare Photographie 
; ergreifendes Spiel. 
Glu nebliger W 
hochkomisch. 
Voranzeige: 
Ab Sonnabend, den 22. März: 
Mi Mt; 2. Alt 
aus Preußens schwerer Zell. 
Ab 25. 
I.MUMWMeiW 
ein ganz vorzügliches Äinvdrama 
in 8 -Akten, hervorragend tu Auf 
bau und Spiel, inszeniert von 
i Franz Hover. 
Mittwoch Nachm, von 4—6: 
Entree zu kleinen Preise». 
Ansang Wochentags 5 Uhr. 
< .^„Sonntags 3 Itfsc. 
EM ZiMimrW«. 
* Ote IflrefcltoW 6 v Bonfcn.
        
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