Path:
Periodical volume Nr. 68, 20.03.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauer 
^npartttisch» Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Besondere 
Jtdtn sßittwodi: 
CQujblatt „Seifenblasen". 
(stelle 
ßejugspreis 
>ti Abholung aus der Gest 
lihrinstr. 15, 1,50 M. vierteljährlich: durch 
boten inSHaus gebracht1,80M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld, 
»n>, p,.,,d«, rir», Erscheint täglich aöcilds. 
in 
Zeitung.) 
Organ für den Kricdenauer Ortsteil von Zchöneberg und 
Gc^trksverein Züdweft. 
Beilagen 
Jeclen Sonnr»g» 
ßlätter für äeutlcbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
6«f«bäftsfteNe: Nbeinstr. ,Z. 
Unzeigen io, 
werden bis 12 Uhr mittags angenomTniu. 
Preis der ^gespaltenen Zeile oder bereit 
Raum 80 Pf Die Reklamezeile koste» 
76 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
fmiTprecbtr; Hmt Pfaljbarg 2129. 
Berlin-Friedenau, Donnerstag, den 20 März >9 Hi. 
'*0. Jalirg. 
vepelcken 
£et|te fiachrichteti 
Wien. An offizieller Stelle wird angegeben, daß eS 
sich bei dem Auslaufen zweier SchiffSdioistonen au» Pola 
mit südlichem Kurse um »ine UebungSfahrt handle. 
Konstantinopel. Mahmud Echewket Pascha erk.'älle 
heut« gegenüber einer maßgebenden Persönlichkeit, daß der 
gestrige Kampf an der Tschataldschalinie ein ausgesprochener 
Eieg der Türken sei. Die hestige und blutige Schlacht, 
an der drei türkische KorpS beteiligt gewesen seien, habe 
mit der Erstürmung der bulgarischen Stellungen geendet. 
Nach privaten Meldungen haben die Kämpfe während der 
heutigen TagrS auf der ganzen Länge der Tschataldfcha- 
linse angedauert. Heute nachmittag ist von Tschataldfcha 
ein Verwundetentransport hier eingetroffen. — Dagegen 
behaupten die Bulgaren, daß die Angriffe der Türken 
zurückgeschlagen worden seien. 
Helgoland. Gestern Nachmittag herrschte schwerer 
Südweststurm mit Schneetreiben. Mehrere im Hafen 
liegenden Schiffe zeigten Notsignale. Ein Rettungsboot 
rettete über 20 Personen von sieben Fahrzeugen. Einige 
Fah zeuge gerieten in Gefahr, gegen die Düne getrieben 
zu werden. Sie wurden mit Hilfe eines Schleppers unter 
großer Mühe in Sicherheit gebracht. 
Rabat. Am Dienstag wurde der französische Posten 
am Zemflufle von einer starken Abteilung der TadlaS von 
neuem angegriffen. ES heißt, daß der Kampf, deflen Aus 
gang noch nicht bekannt ist, den ganzen Tag gedauert hat. 
Athen. Die Zeitungen geben dem Wunsche der 
öffentlichen Meinung Ausdruck, daß der neue König den 
Namen Konstantin XII. annehme, da der letzte Kaiser 
von Byzanz Konstantin XI. gewesen |,lr r' 
New Orleans. Hier wurde der Geschäftsführer 
der Pferde-Jmport-Gefellschaft wegen eineS RtefenbetrugeS 
verhaftet. Tr hatte sich gerade mit seiner Familie an Bord 
eine» Schiffes begeben, um ins Ausland zu reisen. In 
seinem Gepäck fand man zwei Millionen, die er seiner 
Gesellschaft defraudiert hotte. 
Oer Karfreitag 
der seinen Namen dem allhochdeuljchen Wort Chor 
(gothisch kara) d. i. Trauer. Klage entlehnt, bildet den 
ernstesten und düstersten Feiertag unserer Kirche, ist er doch 
dem Gedanken an den Kreuzestod des Heilandes geweiht. 
In früheren Jahrhunderten beging man den Karfreiiag, 
seiner schmerzlichen Bedeutung entsprechend. alS einen Tag 
der Buße, den man durch ein 40 stllndigeS Fasten noch zu 
verschärfen suchte, wer aber mit einer Kirchenstrafe belegt 
war, empfing an diesem Tage Absolution, weshalb man 
den Karfreitag im Mittelalter „äis^adsollltioiils" nannte. 
Im VolkSmunde wird er meist als „Stiller" oder „Weißer 
Freitag" bezeichnet, die Engländer und Holländer aber 
sprechen vom Karfreitag als von einem „guten Freitag" 
(sooä Fridag), indem sie das Wort Kar von dem 
griechischen chariS (Gnade) oder dem lateinischen earus 
(lieb, teuer) ableiten. Wir glauben auch den Namen Kar 
st,itag auf dar lateinische Wort oarena. mit welchem ehe 
dem die 40 tägige vorosterliche Fastenzeit betitelt wurde, 
zurückführen zu müffen. Dem Aberglauben hat da« Volk 
am Karfreitag ein große« Feld eingeräumt. Wer seinen 
Hühnerslall vor Eindringen von Raubzeug bewahren will, 
der muß an diesem Tage einen Sack mit Futter in die 
Erde eingraben, ihm am Ostermorgen vor Sonnenaufgang 
wieder hervorholen und mit seinem Inhalt dar G-flüget 
«üttern. Sticht man am Karfreitag früh ein Loch in den 
Rasen, haucht hinein und füllt dasselbe wieder zu, so 
bleibt man für immer von Zahnschmerzen befreit. Farren- 
krautwurzel am Morgen vor Sonnenaufgang gesucht, 
schirmen, in den Stall gelegt, da» Vieh vor jeglicher Be 
hexung, steckt man aber ein Heubündel auf den Dünger 
haufen, so bleiben die Tiere da« ganze Jahr über gesund. 
Alles, waS am Karfreiiag gesät wird, gedeiht; auch die 
berühmte Wünschelrute muß an diesem Tage geschnitten 
werden. Läßt man sich am Morgen die Haare kürzen, so 
wachsen sie nicht mehr, und bringt man Abend« einen 
Rausch mit heim, so ist man noch dreimal im Jahre be- 
trunken. Soll jedoch da» Haus vom Feuer verschont 
bleiben, muß man am Karfreiiag, noch ehe die Sonne auf- 
geht, den Kamin kehren. 
Mas fneäenau not tut? 
E» wird un« geschrieben: 
Es wäre wirklich bedauerlich, wenn die Erörterung 
de» Themas ,,Wa« Friedenau not tut" jetzt schon erschöpft 
wäre. Er ist meine Absicht, die Millesrr zu veranlaffen, 
dem Gegenstände doch von neuem die gebührende Beachtung 
zu schenken. 
1. Ich vermtffe vor allem Normaluhren, wie sie z. B. 
Schmargendorf, aber noch immer nicht das viel größere 
Friedenau aufweist. Die Tatsache, daß nian an den 
Bahnhöfen die richtige Zeit ablesen kann, entschädigt z. B 
die Bewohner meiner wichtigen und immer mehr sich be 
völkernden Straße, de» Südwestkorso, noch lange nicht, 
daß dort nirgend» eine Stelle ist, wo man sich über die 
Zeit orientieren kann. Die Folge ist, daß die Abgangs 
lermine der beiden hier mündenden elektrischen Linien — 
0 und 69 — stets schwanken. 
2. Mehr Berkehrsgelegenhetten innerhalb des Orts 
ES ist ein unglaublicher Zustand, daß keine OmnibuSoer 
btndung zwischen Ringbahnhof und Wannseebahnhof 
besteht, garnicht zu reden von dem noch Heuer zu er- 
öffnenden Bahnhof RüdeShrimer Platz, der auch für 
Friedenau eine große Wichtigkeit beansprucht. Die Be 
wohner de» Südwrstkorio haben keine Verbindung zur 
einzigen Postanstalt de» Orte», den Markiplätzen und nach 
der Katsereiche. Auf meine private Vorstellung bei der 
Direktion der Omnibulgesellschaft wurde mir erwidert, »S 
bestände keine Absicht, solche Linien einzurichten. Warum 
auch, wenn die Bewohner selbst sich nicht rühren, in dieser 
Hinsicht da» Nötigste herbeizuführen? Die Geschäftsleute 
in der Nheinstraße würden einen besonderen Nutzen davon 
haben, wenn die Bewohner deS Südwestkorso und dessen 
Seitenstraßen künftig nicht mehr nach dem Markte am 
Winterfeldtplatz, sondern nach der Rheinstraße mit einem 
5 Pfg. Omnibu» zu ihren E nkäufen fahren würden. 
3 Mehr und läufigere elektrische Verbindungen 
nach außen. Er ist unbegreiflich, daß noch keine Linie für die 
direkte Verbindung nach dem Grunewald besieht, die vom 
Südwestkorso nach Dahlem — als Fortsetzung der beiden 
jetzigen Sacklinien — doch so sehr naheläge, für Friedenau 
aber den bequemen Besuch des GrunewaldS eist ermög 
lichen würde. E» ist geradezu vorsintflutlich, daß die 
Linie 69 nur Vtertelstundenverkehr aufweist, statt acht 
maligen in der Stunde und dabei auch in keinen Be 
ziehungen mit Linie 66 steht, sodaß wenigstens von 
Friedenau nach dem Potsdamer Viertel ein regelmäßiger 
7 l /a Minutenoerkehr gesichert wäre. Umgekehrt liegen die 
Verhältnisse ja noch trostloser. In den frühen Nachmittag- 
und späten Abendstunden ist eS die Regel, daß die Wagen 
der Linie 69 an der Potsdamer Brücke überfüllt an 
kommen und dann bis zum Bayerischen Platz Dutzende 
von Passagieren abgewiesen werden. 
4. Es heißt für mich Eulen nach Athen tragen, für 
die Notwendigkeit eineS großen VolkSbadeS mit muster- 
vafter Schwimmhalle ein Wort zu sagen. Solche Dinge 
sind einfach selbstverständlich. Ihr Fehlen bedeutet geradezu 
eine Schmach für den volkreichen Ort, für deffen Kultur- 
rückständtgkett sie ein schlimmes Zeugnis abzulegen scheinen. 
Friedenau sollte e» als Ehrensache betrachten, in dieser 
Richtung vorbildlich vorzugehen und daS einzige Bad der 
Nachbarorte (in Steglitz) tief in den Schatten zu stellen. 
5. ES würde gewiß jeder Gebildete mit höchster 
Freude begrüßen, wenn «in VolkStheater in« Leben träte, 
allein zuerst muß immer da« Notwendigste kommen: 
VerkehrSverbefferungen und Volkrbad. Eine verehrliche 
Redaktion sollte eine Sammlung von Unterschriften in» 
Werk setzen, damit in dieser Hinsicht etwas Positive» ge 
schähe, nämlich die BedürfntSfrage zunächst recht nach 
drücklich bejaht würde. Südwest-Korsianer. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikcl nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Gründonnerstag. Zu den Tagen, die der 
Jugend besonder» lieb sind, gehört gewiß der Grün 
donnerstag. Denn an diesem Tage gibt eS märchenhafte 
Osterhasen, die auf geheimnisvolle Weife Eier in die 
Schlupfwinkel der Häuser und Gärten legen. Auch ist eS 
in manchen Gegenden Deutschlands und Oesterreichs noch 
Sitte, daß die Kinder am GründonnerStagmorgen, mit 
einem Leinwandsäckchen ausgerüstet, singend von einem 
Kaufladen zum andern ziehen, um Eßwaren, Bildchen und 
dergl. einzusammeln. Mit dem GründonnerSiag sind heute 
auch noch mancherlei andere abergläubische Sitten und Ge 
bräuche verbunden, welche vermuten lasstn, daß dieser Tag 
schon lange ein dem Donar, dem Schützen de» LandbaurS 
geweihter, besonder» heiliger Tag war, ehe er al» christ. 
ltcher Feiertag auftrat. Im Odenwald und in der 
Wetterau, auch in einem großen Teil Norddeutschlands 
benutzt man ihn mit Vorliebe zum Säen, daS gern unter 
dem Geläute der Glocken geschieht. In Ostpreußen muß 
an diesem Tage die älteste Jungfer deS Bauerngutes rück 
lings vom Tisch springen, dann wird der Flach» recht 
lang. In Holstein schöpft man heilkräftiges Waffer auS 
Der Btaataanwalt 
■m » *111 
02 
„Rüben Hislöp!" rief Trenkley, der alle Fassung ver 
loren und alle Vorsicht vergessen hatte, „was wissen Sie 
von ihm?" „ , . 
„Fast so viel wie Sie." fuhr der Inspektor unerbitt 
lich fort. „Ich weiß zum Beispiel, daß er mit zu dem 
interessanten Logierbesuch gehörte, der Herrn Scharnocks 
Gastfreundschaft im Schloß genoß. Ich weiß auch, daß 
er zwanzig Jahre für Totschlag abgesessen hat, obgleich 
er verdient hätte, als Mörder gehenkt zu werden. Ich 
weiß auch, daß er ein häufiger Besucher bei dem Agenten 
Levison war, unter dessen Namen Scharnock Befehle an 
seine Untergebenen ausgab, und ich weiß ferner, daß er 
derjenige war, für den Sie gestern abend das Salonfenster 
öffneten. Und nun, mein Herr Trenlley, halten Sie es 
nicht für besser, wenn Sie versuchen, sich bei den Be 
hörden in Gunst zu setzen, indem Sie uns alles sagen, 
was Sie wissen, um Fräulein Maülands Unschuld zu be 
weisen?" ..... , . _. 
„Ha, soll ich vielleicht all den Unsinn zugeben, den Sie 
mir da vorschwatzen?^ sagte der Sekretär mit dem Mut 
der Verzweiflung. „Nein, Herr Inspektor. Sie sind Detektiv, 
nicht ich, tun Sie Ihre Arbeit selbst, so gut Sie können, 
ich werde Ihnen nicht helfen." ....... 
Sie haben von Scharnock und Kompagnie ,etzt nichts 
mehr zu hoffen," erinnerte ihn der Inspektor, „und auch 
Vichts zu fürchten. Ich weiß nicht, welche.Belohnung 
Ihnen versprochen war, wenn Sie die Herkunft des Mäd 
chens verrieten und zugleich den Verdacht des Mordes auf 
sie lenkten. Auf jeden Fall wird sie Ihnen jetzt nicht mehr 
ausgezahlt. Sie dürfen aber von der andern Seite auf 
mehr Gnade rechnen, wenn Sie gestehen, was zur Ver 
teidigung der jungen Dame dienen kann." 
„Das Mädchen geht mich nichts an," erklärte Trenkley. 
„Sie muß sich eben selbst verteidigen, wenn Sie ihr nicht 
Helsen können, der doch den Verdacht aufgebracht hat. 
Ich werde Ihnen mitteilen, warum ich glaube, daß sie Sir 
Williams Tochter ist, weiter aber auch nichts. Wegen des 
blutbefleckten Taschentuchs und ihrer Gemeinschaft mit Sir 
Williams schlimmsten Feinden müssen Sie schon Ihren Ver 
stand etwas anstrengen. Ucberhaupt hat sie ja von Ihnen 
mehr zu fürchten als von mir." 
„Ist das Ihr letztes Wort, ihr endgültiger Beschluß?" 
„Mein allerletztes Wort, und ich möchte doch sehen, ob 
Sie es wagen werden, mich zu verhaften, ohne einen 
andern Beweis als Ihre albernen Fingerabdrücke und den 
Laden des Herrn Levison. Die Sache hat eben zwei 
Seiten, mein verehrter Herr Inspektor. Ebenso wie sich 
niemand findet, der für Fräulein Maitland zeugt, so wird 
sich auch niemand finden, der gegen mich zeugt." 
Trenkieys dünne Stimme hatte sich zu schrillem Schreien 
erhoben, als er dem Inspektor die letzten höhnenden Worte 
ins Gesicht warf, und daher kam es wohl auch, daß er die 
Schritte nicht hörte, die sich im Korridor nikherten, und 
auch das Oeffnen der Tür nicht, der er den Rücken wandte. 
Erst als sich in dem Gesicht des Inspektors plötzlich eine 
merkwürdige Veränderung vollzog, drehte er sich rasch 
uni, und mit einem lauten Schrei, der an sich ein Be« 
kenntnis war, sah er die Gruppe, die eingetreten war und 
begriff sofort, was es für ihn bedeutete. 
„Sehen Sie, Herr Trenkley, es hat sich trotz alledem 
jemand gefunden, der für Fräulein Maitland zeugen und 
ihr Alibi beweisen kann. Derselbe jemand hat auch ein 
paar sehr unangenehme Dinge gegen Sie auszusagen, und 
wenn das nicht genügen sollte, so haben wir Fräulein 
Nora Vilcons Zeugnis, daß Sie am Morgen vor der Er 
mordung Browns mit dem Agenten Levison telephonierten, 
und die Aussage derselben jungen Dame, die übrigens 
doch von andern unterstützt wird, daß Sie heimliche Be 
suche im Schloß abgestattet haben, und zwar mit einem 
Umweg durch den Wald und über das Parkgitter." 
Der Sekretär war auf eine Polsterbank gesunken, mehr 
überwältigt von dem, was er vor sich sah, als von Blacks 
Worten. Wenn er einen Geist aus einer andern Welt er 
blickt hätre, er hätte nicht mehr erschrocken sein können, 
und es schien auch tatsächlich nur noch der Geist Julius 
Penfolds zu sein, der da, auf Sir Harry Dunloo und 
Robert Brandts gestützt, auf der Schwelle stand. Julius' 
Gesicht war so blaß, wir das eines Toten, eine Binde lag 
um seine Stirn, und den einen Arm trug er in der Schlinge. 
Seine kräftige Gestalt schien zusammengesunken, aber in 
seinen Augen glänzte das Licht einer aufrichtigen Freude. 
„Er ist also doch wieder zu sich gekommen ?" rief Black, 
der offenbar ebenso erstaunt war, wieder entlarvte Elende 
auf der Bank. „Als ich von Ihnen ging, lieber Doktor, 
erwartete ich tatsächlich nicht, daß Sie wieder zum Leben 
erwachen würden. Niemand kann sich mehr über Ihr Er-
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.