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Periodical volume Nr. 66, 18.03.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Veranstaltungen dürste zahlreiche Glauben-genossen ver 
anlassen. an den Festen teilzunehmen; aber auch die Ver 
gnügungen an sich werden den Teilnehmern viele frohe 
Stunden und reichen Kunstgenuß bieten. Zum Festball 
sind zahlreiche Ueberraschungen voibereitel und zum 
Künstlerlonzert ist eS dem Festausschuß gelungen, hervor 
ragende Kräfte — auch solche Berliner Bühnen — zu ge 
winnen. Wir können unseren jüdischen Mitbürgern daher 
aus doppelten Giünden den Besuch dieser Veranstaltung 
bestens empfehlen. 
o Mänuer.Turrrverein Friedenau. Am Sonn- 
tag, den 16. März unternahm die 1. Kuabenabteilung 
unter Leitung der beiden Turnwarte W. Kraft und 
K. Peters ihre erste diesjährige Tagesturnfahrt mit Ab- 
kochen. Treffpunkt Wannjeebahnhof 1 / i Q Uhr morgen«. 
Trotz der unbestimmten Witterung hatten sich 46 Knaben 
und 8 Erwachsene eingesunden. Nach 3 / 4 ständiger Bahn- 
fahrt in Potsdam angelangt ging es zunächst durch die 
Teltowrr Borstadt, wo der' Rest Würste eingekauft wurde. 
Dana weiter über den BrätthauSberz am Observatorium 
vorbei, über den Telegraphenberg, die Schießftände rechts 
liegen lastend, immer durch Wald bis an den kleinen 
Ravensberg. Unterwegs hatte sich jeder Junge mit einem 
Stock bezw. Knittel bewaffnet und das Kraxeln konnte 
nun losgehen. Die letzte Anhöhe, die ziemlich steil an- 
geht, wurde im Sturm genommen. Von der Spitze des 
Berges au« wunderschöne Aussicht. Der Magen mußte 
nun auch zu seinem Rechte kommen, eS wurde gefrüh 
stückt, um nach i^stündtger Rast weiter zu gehen nach 
dem 110 Meter hohen großen Ravensberg. Auch von 
hier schöne Aussicht auf die nähere und weitere Umgebung. 
Zu Füßen liegt der Teufelfte auf den eS jetzt abgesehen 
war. Der Abstieg ging glatt von statten, dann um den 
düsteren See herum und lustig marschiert, heidi, heida 
über Felder durch Wälder bi« nach der faulen Brücke, 
hterselbst abkochen. War dies aber ein Leben, ist eS doch 
das erste Mal überhaupt, daß die 1. Knabenabteilung ab 
kocht. ES wurde Wasser geholt, Holz zerkleinert, Feuer 
angemacht, Esten bereitet und dann konnte mit dem Esten 
begonnen werden. Zuerst gdb er ErbSsuppe mit Würstchen, 
hierauf Kakao mit Zwiebäckchen. Alle« schmeckte vorzüg 
lich, viel bester alS zu Hause, wie die Jungens behaupteten. 
Nach 3 stündiger Mittagspause Wetrermarsch durch die 
Ortschaft Drewitz nach Bahnhof NrubabelSberg. Manches 
Lied wurde noch unterwegs gesungen. Um 1 / i 7 Uhr 
abends kamen all« wohlbehalten wieder in Friedenau an 
und jeder ging mit dem Bewußtsein nach Hause, wohl 
selten einen so angenehmen Sonntag verlebt zu haben. — 
AIS nächste größere Turnfahrt ist eine zweitägige Pfingst- 
Wanderung in Aussicht genommen. — Die 2, Knaben 
abteilung veranstaltete ant vergangenen Sonntag Vor 
mittag im Grunewald ein Kriegsspiel. Der am Abend 
vorher ntedergegangene Regenguß hatte wohl manche be 
sorgte Mutter bewogen, ihre Knaben von der Partie 
zurückzuhalten, denn von d-fi-ftir. 60 Jungen, die mit in 
den Krieg ziehen wollten,-kamen nur 34 zum Sammel 
platz, und da gelang e« dann natürlich der Partei, die 
vom Stern au« über das Fenn zwischen Pauleborn und 
Onkel Tom» Hütte sich nach den Forsthäusern DachSbelkg 
durchzuschlagen hatte, beidetnale, ihre Aufgabe ohne Ver 
lust an Toten oder Gefangenen zu lösen: Die geringe 
Zahl der Gegner reichte zur Sicherung der Fennübergänge 
nicht au«. Um l 1 / 2 Uhr waren alle JungenS wohlbe- 
halten und hungrig wieder zithauS. — Die nächste Turn 
fahrt findet am 30. März statt und führt über Saubucht, 
Gatow, Teeburg und Staaken nach Spandau; unterwegs 
wird abgekocht. 
o Musikschule <5. Macat, Horst/Kohlsir. 15, nahe 
dem Lauenburger Platz, veranstaltet dos 4. Schlller-Vor- 
tragSspiel am Mittwoch, den 13. März, 7 Uhr abends 
im „Hohenzollern". (Bergl. die Anzeige.) 
o Afta Nielse», die berühmte schwedische 
Schauspielerin, tritt von heute ab in ihrer Glanzrolle 
alS Hanna in dem dreiaktigen Drama »Die Sünden der 
Väter* im Biofontheater ist der Rheinstraße 14 auf. Die 
Handlung de» Stückes zeigt die Folgen des BlkoholgenufleS 
in ergreifender Weise und gibt der genannten Darstellerin 
Gelegenheit, ihr großartiges Talent in daS beste Licht zu 
stellen. Auch der zweite Schlager, HerzenSlöne, ist sehr 
spannend und vorzüglich dargestellt. Cowboy-Art zeigt, 
wie man unliebsame Nebenbuhler abwimmelt in drastischer 
Weise. An der Bcetonischen Küste ist eine schöne Natur 
aufnahme aus dem westlichen Frankreich. Reichhaltig ist 
die Wochenschau von Gaumont, während die humorvollen 
Bilder Büno der Wunderoffe und Kiekebusch und sein 
Mitschuldiger zum piepen sind. Keine erhöhten Eintritts 
preise. Anfang 6 Uhr. Theaterzeitung am Eingang 
erhältlich. 
o Warnung. Unter dieser Sp'tzmarke brachten wir 
am vorigen Freitag einen Artikel, der auf einen angeb 
lichen Schwindel aufmerksam machte. Nach unseren Fest 
stellungen hat sich jedoch ' ergeben, daß e» sich hier um 
keine Mystifikation handelt. Der un« persönlich bekannte 
Schriftsteller ist zwecks Aufbesserung seiner Lebensbedürfnisse 
genötigt, die Honorarexemplare seiner von ihm verfaßten 
Werke» in bare Münze umzusetzen. Die Angaben der Be 
treffenden stimmen mit den Tatsachen überein. Dies zur 
Richtigstellung. 
Fortsetzung de» Lokalen in der Beilage. 
Vereins-Nackrickten 
Morgen Mittwoch tagen: 
Theatcrverein »In?«* 1873, Sitzungen jeden Mittwoch 9V, Uhr 
im BercinSlokal Paul Eponholz, Steglitz, Körnerstr. 48e. Gäste als 
Mitglieder willkommen. 
öerlin und Vororte 
§o Im Dom veranstaltet der Hof- und Dom- 
organist, Königlichen Musikdirektor Bernhard Jrrganz 
am Mittwoch, Abend» 8 Uhr, ein PaisionSkonzert 
unter Mitwirkung von Frl. Therese Furck (Alt), Herrn 
Axel Ringström (Bariton) und dem Streichquarteett der 
Herren Kgl. Kammermusiker Seiffert, Wagner, Hilgenberg 
und Arnim Ltebermann. „Weinen und Klagen' v. LiSzt, 
PassionSsonate von Bartmuß. Programm (10 Pf.) berechtigt 
zum Eintritt. ' - 
o Berlin-Steglitz. Ter Voranschlag 1913 schließt 
in Einnahmen und Ausgaben mit einer Gesamtsumme von 
11 746 500 M. Die Hundesteuer wurde von 20 auf 24 
Mark erhöht. Der Zuschlag zur Einkommensteuer bleibt 
bet 110 v. H. bestehen. 
8 Berlin-Lichterfelde. Die Gemeindevertretung 
stellte den Gemeindeooranschlag für dar Rechnungsjahr 
1913 in Einnahme und Ausgabe auf 3 430 946 M. in 
der ordentlicheu Verwaltung und auf 1 325 700 M. in 
der außerordentlichen Verwaltung fest. Die Hundesteuer 
ist von 20 M. auf 30 M. erhöht. Die Gemeindeein- 
kommensteuer wurde auf IIO Proz. festgesetzt. Als Grund- 
wertsteuer werden 3 M. o. T. der bebauten und 4,5 M. 
v. T. der unbebauten Grundstücke erhoben; die Zuschläge 
zur Gewerbesteuer betragen 240'Proz. in den Klassen I 
und II und 125 Proz. in den Klassen III und IV; die 
Umsotzsteuer beträgt 1 Proz. für bebaute und l 1 /* Proz. 
für unbebaute Grundstücke; die ReichSzuwachSsteuer soll 
100 000 M.. die Hundesteuer 50 000 M. (i. Vors. 34 000 
Mark) und die Bier- und Brausteuer 25 000 M. bringen. 
Vermisstes 
'o Friedrich Hebbel, «m 18. März find hundert Jahre ver- 
flössen, seüdem der Dichter Fr. Hebbel zu Wesselburrn alS Sohn 
eine» Sandmanns geboren wurde. Im Alter von 15 Jahren wurde 
tr Schreiber bei dem Kirchspielvogt seiner Heimat, doch trat er schon 
damals brieflich mit Uhländ in Verbindung und kam, 22 Jahre alt, 
nach Hamburg, wo ihm Amalie Schoppe, der er schon früher Gedichte 
zur Begutachtung eingesandt, eire eisrige Förderung seines Talents 
war. Er studierte sodann in Heidelberg uuü München Philosophie, 
Geschichte und Literatur. 1841 kthrte er nach Hamburg zurück und 
trat mit seinem Trauerspiel .Judith' an die Oessentltchkelt. Ein 
Jahr später wandte er sich nach Kopenhagen, wo er mit Thorwaldsen 
und OehlevschlSger in Verbiuduug trat und vom König von Dänemark 
ein Reisestipendlum erhielt. Die nächsten Jahre verbrachte er mit 
Studienfahrten und kam 1846 nach Wien. Hier fand er seine Lebens 
gefährtin, die um vier Jahre jünger« Schauspielerin Chrtstiae Engh m«, 
und ließ sich dauernd tu Wien nieder. Nach langem Leiben starb er 
dort am 12. Dezember 1863. In sesuer H-imat wurde ihm 1887 ein 
Denkmal errichtet. Seine Wiiwe, welche iyn rm beinahe 50 Jahre 
überlebte, legte 181)3 den Grundstock zu einer Fri> brich Hebbel- 
Stiftung in Kiel für unbemittelte Künstler. Hebbel war ein nach dem 
Höcksten strebender Geist von einer echt künstlerischen Begeisterung, von 
gewaltiger Kraft der Phantasie und großem Ernst des Denkens. Als 
Dichter knüpft er an die Richtung GrvbbeS an. Er teilt mit diesem 
die große Vorliebe für daS Außergewöhnliche, Sellfame und Bizarre, 
bewegt sich gleichfalls in Extremen, ist aber Grabbe weit überlegen 
durch seinen dichterischen Ernst und seiuen geschärsten Blick für Bühnen 
wirkung. Er wählt zu seinen Stoffen gern schwierige seelische 
Probleme, deren Lösungen ihm nicht immer gelingen; er zeigt ober 
stets eine sichere Konsequenz deS dramatischen Aufbaues. In seinen 
prosaischen Schriften wechscilt die Neigung zum Krassen mit drolligem, 
bizarrem Humor. Seine Dramen, welche bet Riklam neu heraus 
gegeben si:ch, haben erst im letzlen Jahrzehnt die ihm gebührende 
Würdigung gefunden. 
Wetterausfichten. 
Mittwoch: Ziemlich kühl. zeitweise heiler, aber ncch 
sehr unbeständig mit geringen Niederschlägen und schwächeren 
nordwestlichen Winden. 
Letzte Nacht-BerkehrSverbiuduuge« von Berlin 
«ach Friedenau und umgekehrt. 
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Sonntag 
nach Friedenau 
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12.39 
12.43 
ab Bhf. Zoologischer 
11.58 
12.00 
ab Lichterfelde 
Garten 
12.02 
12.04 
ab Kaisereichc 
E 
3.00 
3.00 
ab Linkstraße 
2.20 
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ab Stealitz 
2.27 
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ab Kaisereiche 
F 
1.46 
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ab Bhf. Zoologischer 
1.15 
1.15 
ab Llchterselde 
Garten 
1.27 
1.27 
ab Fr.Wilhelm-Platz 
0 
11,29 
12.29 
ab Kupfergraben 
10.37 
11.87 
ab Südwestkorso 
V 
9.32 
10.17 
ab Neukölln, Ringbhf. 
10.05 
11.35 
ab Lichierfelde 
9.59 
10.44 
ab Hallesches Tor 
10.14 
11.44 
ab Kaisereiche 
8 
11.34 
11,84 
ab Kupfergraben 
11.44 
11.59 
ab Rlngbh. WilmerS. 
dorf.Friedenau 
W 
8.39 
9,54 
ab Schönhauser Allee 
10.19 
11.85 
ab Llchterselde bis 
Ringbahnhof 
Schönhauser Allee 
11.39 
11.39 
dergl.nurbisAaiserpl. 
10.30 
11.46 
ab Fried. Wilhelmpl. 
b. Schönhaus. Allee 
11.03 
12.04 
ab Kaiserplatz bis 
Schöiihauscr-Allee 
1.03 
1.04 
ab Kaiserplatz bis 
Wilhelmplatz 
59 
8.50 
9.42 
ab Weißensee 
10.27 
11.23 
ab Lichierfelde 
9.26 
10.16 
ab Spittelmarkt 
10.36 
11.32 
ab Kaisereiche 
9.43 
10.82 
ab Potsdamer- Ecke 
60 
11.21 
11.28 
Lützowstraße 
ab Weißensee 
12.59 
1.00 
ab Krankenhaus 
12.09 
12.16 
ab Potsdamer Platz 
1.05 
1.06 
ab Kaisereiche 
(Linkstraße) 
66 
1.51 
1.52 
ab Spittelmarkt 
1.09 
1.10 
ab Friedr. Wilhelmpl 
2.01 
2.01 
ab Potsdamer Platz 
(Linkstraße) 
bis Spittelmarkt 
69 
12.31 
12.03 
ab Friedrichs selbe 
1.30 
1.33 
ab Südwestkorso Ui 
. 
Friedrichsfelde 
— 
— 
— 
2.00 
1.33 
ab Südwestkorso biS 
Hubertusstraße 
87 
9.23 
7.40 
ab Elsenstraße 
10.33 
8.56 
ab Krankenhaus 
9.46 
8.02 
ab Spittelmarkt 
10.39 
9.02 
ab Kaisereiche 
88 
11.03 
12.05 
ab Schics. Brücke 
11.56 
12.04 
ab Rubensstraße 
11.25 
12.24 
ab Spittelmarkt 
12.02 
12.10 
ab RnbenSstraße 
Ferner Wochentag Sonntag 
Wannseebahn ab Berlin nach Friedenau 1.55 1.55 
, ab Friedenau nach Berlin 1.34 1.34 
Ringbahn ab Berlin nach Friedenau-Wilmersdorf 12.47 1.04 
„ ab Friedenau-Wilmersdorf nach Berlin 12.31 12.43 
, ab Fried.-Wilmersd. nach Charlottenburg 12.59 1.16 
Erste Morgen-Verbindungen von Friedenau 
nach Berlin und umgekehrt. 
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nach Berlin 
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von Berlin 
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5.30 
G.10 
ab Steglitz, Kaisereiche 
ca. 7 Min. später 
6.09 
6.51 
ab Zool. Garten (25 
Min. bis Kaisereiche) 
alle 7'/,—10 Min. 
6.18 
ab Nollcndorfplatz 
E 
5.35 
abSteglitzbiSEisenacher 
6.00 
ab Eisenacher Straße 
Straße 
bis Steglitz 
6.05 
6.15 
ab Steglitz 
6.46 
6.56 
ab Linkstraße 
F 
5.85 
6.08 
ab Zoologischer Garten, 
alle VU bis IO Min. 
5,35 
6.04 
ab Steglitz, .zuerst nur 
alle 10 Min., Friedr.- 
6,08 
6.33 
.ab Zoologischer .Garten 
zunächst alle 10 Mn. 
Wtlh.-Platzca.8Min 
später. 
0 
6 22 
8.37 
ab Südwestkorso 
7.14 
9.29 
ab Kupfergrabcn 
V 
6.37 
7.87 
ab Steglitz, alle 15 Min 
7.47 
7.02 
ab Neukölln, Ringbhf. 
bis Kaisereiche, ca. 
52 Min. 
6.02 
ab Cannerstraße bis 
Lichtcrsclde 
6.47 
ab Canncrstraße bis 
Eisenachcr Straße 
s 
7.14 
7.22 
ab Bciliner, Ecke 
8 04 
8.04 
ab Kupfergrabcn, 
Aiiqustastraße 
40 Min. Fahrzeit 
8.14 
ab Ringbahnh Wilm.- 
Friedenau, alle 15Min. 
IV 
6.49 
7.35 
40 Min. Fahrzeit 
abLIchterfelde abKaiser- 
5 54 
5.54 
ab Ringbahnh. Schön- 
platz ca. 14Min. spät. 
Hauser Allee 
6.18 
6.19 
ab Kaiserplatz (nur im 
5 58 
ab Wilh.-Pl. bis Lichter- 
Sommer) 
selbe (nur Wochent.) 
69 
6.45 
7.53 
ab Steglitz, alle 15 Min, 
5 20 
6.12 
abWeißmsee,biSKaiser. 
eiche ca.54Min Fahr(. 
60 
6.44 
7.45 
ab Rtibmsstraße, alle 
5.06 
6.18 
ab Weißensce, Fahrzett 
15 Min. 
77 Min. 
66 
5.39 
5.40 
ab Friedr. Wilhelmpl. 
5.46 
5,48 
ab Lichtenberg 
69 
7.00 
7.48 
ab Südwestkorso (Ecke 
6.01 
6.13 
ab FiieürichSselde 
Laubacher Slraße) 
37 
8.03 
1.41 
ab Rubensstraße 
7.23 
12.55 
ab Elsenstraße 
Fahrzeit ca. 1 Eid. 
88 
6.56 
7.04 
ab Rubensstraße, alle 
6.15 
7.50 
ab Schics,sche Brücke. 
15 Min. 
Fahrzeit ca. 1 Eid. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
Hierzu eine Beilage. 
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