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Periodical volume Nr. 122, 27.05.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriederrarrer 
Anparteüsche Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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CQnzblatt „Seifenblasen". 
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»r 65 "■ ” 
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Zezirksverein Ziidmest. 
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Berlin-Friedenau, Monlais, den März 1913. 
20. Iahrg. 
DepeTchen 
Le1;1e Kachrichtcn 
FlenSburg. Der Rendant der Spar- und DarlehnS- 
kaffe in Ellingstedt, Landmann, der 103 000 M. unter 
schlagen hat, ist festgenommen und in das Flensburger 
Gefängnis eingeliefert worden. 
Amsterdam. Der englische Dampfer »Eastwell* von 
der F>rma Tyczack & Branfoot in Newcastle in Tyne ist 
gestern dicht vor dem Hafen van Jmuiden infolge de« 
hohen Seeganges auf den Hafendamm aufgelaufen. Das 
Schiff sank innerhalb 20 Minuten. Die auS 75 Personen 
bestehende Bemannung wurde mit großer Mühe und unter 
Lebensgefahr durch den Kapitän und zwei Matrosen einer 
.Schleppdampfers gerettet und nach Jmuiden gebracht. Mit 
dem Dampfer gingen 80 000 Ballen Reis im Werte von 
reichlich einer Million Gulden verloren. 
Paris. Gestern nachmittag stürzte sich eine etwa 
fllnfundzwanzigjährige Frau von der zweiten Etage deS 
Eiffelturmes in selbstmörderischer Absicht hinab, ihr Körper 
schlug auf da« Dach deS in der ersten Etage liegenden 
Theaters auf und kollerte sodann mit zerschmetterten 
Gliedern auf die Plattform, wo er bi» zur Unkenntlichkeit 
verstümmelt liegen blieb. 
Lissabon. Eine Lustyacht mit acht Studenten an 
Bord ist bei Biannada Castello gescheitert. Fünf Studenten 
sind ertrunken. 
Sofia. Wie die bulgarische Telegr.-Agentur meldet, 
haben am 12. d. M. zwei bulgarische Rekognoszierung-- 
kolonnen, die in der Richtung auf vkalan ausgeschickt 
worden waren, gegen den Feind einen Bajonettangriff, 
gemacht und eine östlich von dieser'Ortschaft gelegene 
Redoute erobert. — An demselben Tgge versuchten die 
Türken vor der rechten Flanke der Bulgaren gegen den 
Kadikokj vorzugehen, wurden aber durch «inen Gegen 
angriff der bulgarischen Truppen ebenfalls zurückgeworfen 
und bis zu dem Dorfe Elbaffan verfolgt. 
Konstantinopel. Das an den Großwestr gerichtete 
Memorandum, in dem sein Rücktritt verlangt wird, ist von 
etwa 3000 Offizieren unterzeichnet worden. Unter den 
Mitgliedern der O fiziersgruppe soll sich auch Oberst Alt 
Rtza befinden, ein Albanier, der bet der Londoner Friedens 
konferenz alS miltiärtechnischer Beirat der türkischen Be 
vollmächtigten fungierte. 
Neuyork. Die Affociated Preß meldet auS NogaleS: 
Die Staatsbehörden von Sanora haben den deutschen 
Konsularagenten in Hermosille, Mox Müller, der von den 
Rebellen gefangen genommen war, rn Freiheit gesetzt. 
Neuyork. Einbrecher du chhöhlten gestern die Keller- 
mauer eines Pfandinstituts in der Hester-Street und erbrachen 
die Safes. Sie sollen außer Juwelen im Werte von einer 
viertel Million Akttrn im W?rt- von 70 Million Dollar, 
erbeutet haben, die angeblich aus dem Vermögen 
HarrimanS herrühren. 
Der Hufruf: „Hn mein Volk". 
Wolle können Taten sein. DaS hat vor hundert 
Jahren am 17. März der denkwürdige Aufruf König 
Friedrich Wilhelms III. „An mein Volk" bewiesen. Er be 
deutet die erste entscheidende Tat am Beginn deS großen 
Befreiungskrieges. In der Zeit höchster Spannung und 
fiebernder Erwartung wirkte er zündend. Als Erlösung 
wurde er begrüßt und bejubelt. Sieben lange Jahre hatte 
das preußische Volk unter drr grausamen Willkürherrschaft 
Napoleons gelitten, geseufzt. Aber e8 hatte die schwere 
Not ertragen, weil es zuversichtlich hoffte, daß die Stunde 
der Befreiung endlich doch einmal schlagen müsse. Auf 
das Aeußerste hatte eS alle feine Kräfte angestrengt, um 
für die Zeit gerüstet zu sein, in der eS heißen sollte: 
Und wenn die Not nicht Eisen bricht, daS Eisen bricht die 
Not! Nun gab am 17. März deS Königs Aufruf das 
ersehnte Zeichen. Alle Ungewißheit und Unsicherheit hatten 
ein Ende. Mit einem Schlage wichen Bangen und Ver 
zagtheit. Verkündete doch gleich der erste Satz deS Aufrufs, 
daß der Krieg beginnt. Der Aufruf war der KriegSruf. 
DaS nahm von den Gemütern den Druck, der seit Jena 
und Auerstedt so unsäglich schwer auf ihnen gelastet hatte. 
Jetzt sollte die Zeit der Ernte kommen, jetzt sollte die Saat 
reifen, die sieben Jahre hindurch in Geist und Herz gelegt 
worden war. Jetzt ging der schier unerträgliche Zustand 
des VerschleiernS, deS VerheimlichenS, der Unwahrhaftigkeit 
endlich vorüber. »Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo 
alle Täuschung über unseren Zustand aufhört." Jetzt galt 
eS nicht mehr, geduldig zu harren; jetzt entflammte die 
Herzen die Losung: Stegen oder sterben I 
Diese Losung gab der Aufruf. So konnte eS nicht 
weitergehen. Lieber untergehen, als so noch weiter leben. 
„DaS Mark deS Landes ward ausgesogen", sagte der Auf- 
uf. Und weiter: „Das Land ward ein Raub der Ver 
armung." Dann der Hinweis auf daS, waS ein jeglicher 
am eigenen Leibe, an seinem Herd, in seiner Gemeinde 
und Provinz erfahren hatte: Der Hinweis auf den „Ueber- 
mut und die Treulosigkeit" deS Korsen, auf die Verträge 
deS französischen Kaisers. ,dte mehr noch als seine Kriege 
uns langsam verderben mußten". Was sich jeder tausend 
mal gesagt hatte: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein 
Schrecken ohne Ende, das brachte der Aufruf zum Ausdruck: 
Ruhmvoller Untergang ist besser als aufzuhören, Preußen 
und Deutsche zu sein. „EhrloS vermag der Preuße und 
der Deutsche nicht zu leben." DaS Wort mußte einschlagen; 
«s entfesselte die lang zurückgehalten« Kampfesleidenschaft, 
,8 stählte den Willen zum Stege. Der Aufruf sprach nur 
daS aus, dessen sich jeder bewußt war. Trotzdem wirkte 
er so gewaltig. WaS er kündete, hatten alle mit glühender 
Seele empfunden, mit h ißer Sehnsucht erwartet, im G bet 
erfleht. Darum begann er auch mit der Erklärung, daß 
eS einer Rechenschaft über die Ursachen des Krieges nicht 
bedürfe. In gedrängter Kürze faßte er zusammen, waS 
die Jahre zuvor die führenden Männer deS Volkes, die 
Ersten und Besten, die Denker und Dichter, die Lehrer 
und Prediger gehegt und gepflegt, genährt und erstrebt 
hatten, um den Willen zu wecken und zu sammeln für 
daS Vaterland. 
Nach den mancherlei Fehlschlügen, nicht von der be 
rufenen Stelle von oben her, sondern auS dem Volke 
heraus, die Bewegung zur Befreiung anzubahnen und zu 
entfachen, konnte der rrttende Sammelruf nur noch vom 
Könige kommen. Von seinem Willen hing dar litzte Heil 
ab, daS allein im Schwerte lag. Alles Sinnen und 
Trachten blieb auf den einen Gedanken gerichtet, die Fesseln 
zu sprengen und die Waffen bis zum letzten Mann zu 
ergreifen. Dazu auffordern konnte nur der angestammte 
Herrscher. Eine wunderbare Kraft strömte von dieser Auf- 
forderung auS. Jedes der Worte packte. WaS nur irgend 
den Willen, den letzten Blutstropfen dem Vaterlande zu 
opfern, erregen konnte, löste den Aufruf auS. Ec richtete 
sich an das Edelste im Menschen, an daS, waS am tiefsten 
in ihm wurzelt, an die Anhänglichkeit zur heimischen 
Scholle, an die Liebe zur Provinz und zum preußischen 
Staate, an die Treue zum deutschen Vaterlande, an den 
Glauben an den Gott der Gerechtigkeit. Ec erinnerte an 
die großen Vorfahren, an den großen Kurfürsten, an den 
großen König. Da wurde die Erhebung allgemein und 
unwiderstehlich; da wuchs der Aufschwung der Gemüter 
zu einer Begeisterung ohne Gleichen, zu heiliger Begeisterung, 
die immerdar die deutsche Seele mit andächtiger Bewunde 
rung erfüllen muß. 
Der Aufruf klang wie ein Brausen vom Himmel, wie 
ein gottgegebenes Sturmzeichen. Einer der FceiheitSsänger 
vor hundert Jahren verglich deS Königs Anfruf mit dem 
rollenden Donner, mtt dem die Schnrelawine. in Blut 
zerquollen, brausend vom G 'birg herabstürzt. DeS König« 
Stimme schalle so laut, wie deS Donner« Rollen, und die 
Jugend sei die Flut, die brausend zu den Waffen stürze. 
„DaS Zeichen lodert, und die Erde b bt von Schlacht." 
Sitzung cler Gemeindevertretung 
vom Freitag, dem 14. März 1913. 
(Schluß.) 
Straßenbeleuchtung wird genehmigt. G.-V Ott 
bittet um eine öffentliche Eiklärung, welches der Anlaß 
für die letzte Störung im Elektrizitätswerk war. Bürger 
meister Walger erwidert: Der Schaltopparat des einen 
Umformers versagte plötzlich. Dadurch war der ganze 
Umformer ausgeschaltet und die Batterie und die anderen 
Umformer muß'en nun den Strom aufnehmen. Dtese 
wurden dadurch zu stark belastet, eS trat eine Ueberlastung 
und damit Kurzschluß ein. BiS zum Einsetzen neuer 
Der Staatsanwalt. 
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59 
„®o:t sei Dank, ganz so sch'imm ist es nicht, aber sehr 
nahe daran — verflucht nahe daran," war die Antwort 
des Sonderlings. „Tatsache ist, daß man mich gewarnt 
hat und mir mitgeteilt hat, Scharnock sei ein verdächtiger 
Charakter. Und zwar war das, tiirz nachdem ich der Ge 
sellschaft mein Haus vermietet hatte. Aber sehen Sie, Herr 
Inspektor, ich bin ein armer Mann, und die Lande hatte 
mir die ganze Miete im voraus bezahlt. Und es paßte 
mir nicht, das Geld zurückzugeben. Da habe ich denn 
getan, als ob ich der Warnung keinen Glauben schenkte, 
und habe die Leute wohnen lassen. Natürlich ahnte ich 
nicht, daß ich es mit einer Mörderbande zu tun hatte, d:e 
dem alten Graßman nach dem Leben trachtete, man hatte 
inir nur gelogt, sie seien nicht ganz sauber, und die Polizei 
habe sich schon mit ihnen -beschäs,igt." 
Black lies; ein grimmiges Lachen hören. Cs ärgerte ihn, 
daß -emand den wahren Charakter Scharnocks gekannt 
batte' während er. der geübte Polizeibeamts, nun schon 
seit Jahren vergeblich nach dem Führer der Verbrecher 
bande suchte. . , , 
Das ist kein Grund, um Sie festzunehmen," sagte er 
dann Aber cs würde mich sehr interessieren, zu erfahren 
wer Ihnen diese Warnung hat zukommen lassen." 
Nun wer anders als unser sehr verehrter Schul- 
weißer Herr Peter Brandts." sagte Sir Harry leise, so daß 
Robert' es nicht hören sollte. „Wenn irgendeiner Bescheid 
mit denjenigen weiß, die zum Abschaum der Menschheit ge- 
hören o ist er es. Er ist früher Pnva detektw gewesen 
und bat mir damals einen Dienst geleistet. Zum Dank 
dafür^ verschaffte ich ihm die Stellung als Schullehrer h,er 
in Manksalade Er hat ja wohl früher einmal ein Eramen 
gemacht^ aber^ großartig ist er entschieden nicht als Lehrer. 
Ich bin fest überzeugt, als Detektiv war er besser. Das 
liegt ihm im Blut, und sein Junge hat's von ihm geerbt." 
„Ich verstehe," lachte der Inspektor. „Aber er schämt 
sich des früheren Berufes, und der Junge möchte ihn für 
sein Leben gern ergreifen. Jetzt begreife ich auch, warum 
Herr Brandts gestern so furchtbar verlegen war, als ich 
ihm meinen Besuch machte. Wahrscheinlich fürchtete er, ich 
würde ihn wiedererkennen, aber er muß wohl vor meiner 
Zeit in der Branche gewesen sein. Auf jeden Fall war er 
uns aber bei der jetzigen Angelegenheit behilflich, denn er 
hat einen sehr wichtigen Punkt herausgefunden." 
Und Black beschrieb dem Baron, wie Brandis in der 
Nacht im Garten der Villa gewesen sei und den Boten 
gesehen habe, der Julius das Billett gebracht, das diesen 
verlockt hatte, seinen Posten zu verlassen. Und da nun 
das Eis einmal gebrochen war, erzählte er weiter, welche 
Stellung Julius eigentlich bei dem Staatsanwalt einge 
nommen habe, und wie er von Sorge um das Schicksal 
des jungen Arztes erfüllt sei. Er beschrieb auch die zer 
schmetterte Wandfüllung, und wie man durch die Oeffnung 
in einen geheimen Gang gelange, den er sich heute nach 
mittag oberflächlich angesehen habe. 
„Die Schurken scheinen ja nett mit meinem Eigentum 
umgegangen zu sein," rief Sir Harry. „Aber," fügte er 
nachdenklich hinzu, „wenn ich mich recht erinnere, so kann 
man in den geheimen Gang nur durch das blaue Schlaf 
zimmer gelangen, oder man muß auf der andern Seite 
von jemand eingelassen werden. Die Schiebetür auf der 
Treppe läßt sich nur von innen öffnen. Die am oberen 
Ende hat eine Feder außen und eine Feder innen, der 
Betreffende muß also, wie ich schon sagte, durch das Schlaf 
zimmer hineingekommen sein, oder die Person, die das 
Schlafzimmer inne hatte, hat ihn auf der andern Seite 
hereingelassen." , 
Black sagte nichts, aber diese Mitteilung stimmte genau 
zu dem, was er sich bis jetzt ausgedacht hatte. Olivia 
Maitland und Julius Penfold hatten im Einverständnis 
gehandelt, wenigstens bis zu einem gewissen Punkt. Und 
diese Ansicht wurde noch bestärkt, als sie zwanzig Minuten 
später das verlassene Schloß betraten und sich nach dein 
Zimmer begaben, das Sir Harry „das blaue Schlafzimmer" 
genannt hatte. 
Es war offenbar von einer weiblichen Person bewohnt 
gewesen, und wer diese war, zeigte sich sofort, als Black 
eine der Schubladen der Kommode öffnete. Sie war voll 
Wäsche, die alle O. M. gezeichnet war, und darunter 
befand sich ein Stoß Taschentücher, die genau demjenigen 
glichen, welches blutbefleckt im Garten der Villa gefunden war. 
Der Inspektor zog die Stirn kraus. Er sah ein, daß, 
wenn Julius Penfold nicht lebend aufgefunden wurde, 
und zwar in einem solchen Zustand, daß er als Zeuge auf 
treten konnte, die Sache für Olivia sehr schlimm stand, 
namentlich, da sie nichts zu ihrer Verteidigung sagen 
würde außer der Versicherung, daß sie unschuldig sei. Und 
doch tonnte er nicht glauben, daß das Mädchen an dem 
Verbrechen beteiligt gewesen. 
Während Black die Wäsche untersuchte, hatte Sir 
Harry die Feder gefunden und die Schiebetür geöffnet. Er 
leuchtete mit seiner Laterne in den Gang hinein. 
„Es ist ganz klar, daß jemand vor kurzem hier drinnen 
gewesen sein muß," sagte er zu Black, „sehen Sie nur, hier ist 
überall der Staub weggewischt. Wir wollen einen von den 
Hunden hineinschicken. Rob, lassen Sie mal Pluto an den 
Kleidungsstücken riechen, und dann hinein mit ihm." 
Robert Brandis nahm Black eins von den Kleidungs 
stücken ab und gab es dem Hund zu riechen. Dann löste 
er das große, schwerfällige Tier vom Riemen und schickte 
es in die Oeffnung hinein. Pluto warf den Kopf zurück, 
und mit einem mächtigen Bellen, das in dem leeren Hause 
laut wiederhallte, sauste er den Gang entlang. 
Sir Harry rannte in wilder Aufregung an die 
Zimmertür. 
„Hier herum, über die Treppe!" schrie er. „Wir 
kommen so schneller hin, als wenn wir ihm durch das 
enge Loch folgen sollten." 
(Fortsetzung folgt.)
        
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