Path:
Periodical volume Nr. 284, 03.12.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

stnbere Schlager. , E» ist ein Drama kn 3 Akten auS dem 
Pariser Leben. Bon- Waffen nach Amsteg M eine hübsche 
Naturaufnahme von der Sankt Totthardbahn. Der Hut- 
nadelerlaß ist «ine drollige Komödie zwischen Eheleuten. 
Tonbild und Wochenreone von Gaumont sind sehr ab- 
wechSlungSreich und unterhaltend. Tine reizende Komödie 
aur der Zeit Friedrichs deS Großen ist der Film Zofe 
und Baronesse, voll Drollerie und Koketterie, ein prächtiger 
Bild im Rahmen deS Rokoko. Anfang 6 Uhr, Sonntag» 
Nachmittags 4 Uhr. 
o Nnr Bilder der ersten Woche werden in dem 
vornehmsten Lichtspieltheater Friedenaus, in den „Hoben- 
lichtfpielen", Handjelystr. 64. gezeigt. Wie sehr die 
„Hohenzollernlichtspiele" sich jetzt deS Beifalls der Friede- 
nauer Bevölkerung erfreuen, beweist die Tatsache, daß die 
Direktion jetzt allabendlich «in auSoerkaufteS HauS zu ver 
zeichnen hat. Dom 14!—17. werden u. tr. dt« folgenden 
Schlager gezeigt: „Der Mutter Augen-, eine Tragödie in 
2 Akten, „Mädchen auS dem Westen-, spannendes Wild 
west-Drama, „In der Tiefe-, fesselndes Dettktiv-Drama 
und .Fritzchen auf Ferien* ein äußerst humorvoller 
Film. Wochentags beginnen die Vorstellungen 5 Uhr; 
Sonntag» 3 Uhr. A ■ 
o Evangelischer Arbeiter-Verein für Friedenau 
und Umgegend. Zu dem am Palmsonntag im Kaiser- 
Wilhelm-Danen stattfindenden ersten Konzert der Gesangs- 
abteilung deS Vereins unter Mitwirkung von Mitgliedern 
der Musikdirektor Mülltr'schen Kapelle-Zehlendorf sind für 
die bereits Eingeladeney. und Gönner der Vereins, ins 
besondere auch Freunde 'eines guten Gesanges noch Pro 
gramme bei den Mitgliedern Herrn KoffakowSki, Schmargen- 
dorferstr. 35, Herrn Strehler, Lauterstr. 5-6 und Herrn 
Gastwitt Jmm, Rheinstr. 65 zu haben. Da eine ziemlich 
große Beteiligung zu erwarten steht, dürfte zeitige Platz- 
einnähme zu empfehlen sein, zumal der Beginn deS Konzert» 
auf punkt 7 Uhr festgesetzt ist, Saalöffnung ab 5% Uhr. 
o Im Pädagogium fü* Mufik, Dir. Frau Emmi 
Born und Georg Hilgenberg, Rheinstr. 5, findet morgen 
Sonnabend, dem 16. d. Mts., Abends 6 Uhr ein Schüler- 
vorspiel der Elementar- und Mittelklaffen statt. 
o Der neueröffnete Wochenmarkt an der 
BtSmarckftraße 3 4 in Sieglitz kommt hauptsächlich für den 
Echöneberger und Steglitzer OctSteil in Betracht. Gleich 
am Eröffnungstage ist der Markt von den Hausfrauen 
sehr bedeutend besucht worden, sodaß am zweiten Markt- 
tage sich um so mehr Markthändler eingefunden hatten. 
Zur Freude deS Publikums waren nunmehr alle Artikel 
vertreten. ES wäre zu wünschen, daß durch weiter regen 
Besuch seiten» deS Publikum- sich die Vervollständigung 
deS neuen Marktes nach innen und außen hin ermög 
lichen ließe. 
o Zur Warnung. ES wird uns folgende» ge 
schrieben: Trotzdem jeder vernünftige Hausvater die allge 
meine Weisung gibt, alles waS an der Tür erscheint und 
bettelt, kollektkert usw. abzuweisen, fällt man doch mal 
hin und wieder herein. Es läßt sich da jemand anmelden, 
der mich in wichtiger Angelegenheit zu sprechen wünscht. 
Auf Rückfrage, warum eS sich handelt, erfolgt die Antwort: 
um eine literarische Angelegenheit. Unter den gegebenen 
Verhältnissen konnte ich die Sache nicht ohne weiteres 
von der Hand weisen und ließ den Herrn eintreten. Dieser 
hatte ein ganz anständiges Aeußere und war mit Zylinder 
hut und einer Mappe ausgestattet. Er präsentierte mir 
ein Buch in recht schlechtem Papier und Druck, welches er 
verfaßt habe und das unsere heutigen Verhältnisse vom 
ethisch-ästhetischen Standpunkte behandele, ganz modern, 
besonders wichtig für Schulen usw. sei. Als ich ihm nun 
sagte, daß daS Buch, das auch offenbar minderwertig war, 
für mich keinen Wert habe, wurde er sehr dringlich, er 
zählt«, e» gehe ihm nicht gut/ er verkaufe kein Buch, habe 
seit 3 Tagen kein warmes Mittagessen erhalten, wolle nun 
daS Buch für die Hälfte des Preise» belassen usw. Um 
den überaus Aufdringlichen lo« zu werden, mußte ich ihm 
ein recht auSgiblge» Almosen geben, worauf er endlich mit 
der wiederholten Bitte sich empfahl, doch ja keine Mit 
teilung von dem Geschehenen zu machen. Zu spät wurde 
ich inne, daß mir meine Gutmütigkeit mal wieder einen 
Streich gespielt hatte und ich düpiert worden war. 
Es handelte sich offenbar hier um einen geschickt in Szene 
gesetzten Schwindel, der in der Hauptsache auf daS 
Almosen hinzielte. Diese» Vorkommnis spielte sich vor 
mehreren Wochen ab; und nun erfahre ich, daß der betr. 
„Herr" hier noch immer sein Unwesen treibt und mit dem 
selben Trick seine Mitmenschen zu brandschatzen sucht. Vor 
kommenden Falles dürste es sich empfehlen, ihn alSdald 
abzuweisen oder Noch besser, der Polizei zu überliefern. 
Verems-Hackricklen 
Charlottenburger Tourifievklub „Märkische Föhre'. Die Schäler- 
abteilung deS Klubs unternimmt am Sonntag, dem 16. März ihre 
87. Wanderfahrt als NachmittaaStour nach der Jangfernheide. Vec- 
fammlung 2 Uhr Lulsenplatz. Teilnehmerkarie 15 Pf. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Bcrantwortung.) 
Zur Landtagswahl. 
Der in Nr. CO des Frictenaucr Lokal-InzeigerS enthaltene 
Artikel veranlaßt mich zu folgender Erwiderung: 
Die richtig angegebene prozentuale Verteilung der Landtags- 
Wähler nach der letzten Wahl 1908 bedarf noch einer Ergänzung und 
erhält dadurch ein ganz anderer Gesicht. Die Gesamtzahl der Wähler 
betrug 1908 7 682 721. Davon bezahlten 3 613 951 Wähler über 
haupt keine Steuern und konnte» doch wählen, währenddevi in 
anderen Staaten, z. B. in Bayern, Königreich Sachsen, England usw., 
der einzelne mindestens Steuern zahlen muß, um wahlberechtigt zu 
fein. Von diesen Nichtsteuerzahlern wählten 3 476 249 in der dritten 
Klasse, 128 709 in der 2. Klasse und 8993 in der 1. Klasse. Wenn 
man berücksichtigt, daß in den Städten ein Einkommen von 2700 M. 
in der Mehrzahl genügt, um in der 2. Klasse, und ein solches von 
6500 M., um tu der 1. Klasse zu wählen, auf dem Lande sogar nur 
1350 bis 1500 M. bezw. 8000 M., so verstehe ich nicht, wie der 
jedenfalls liberale Artikelschrciber behaupten kann, dass die Rechte b.-8 
Mittelstandes bei dem bestehenden LandlagSwahlrccht zchwer geschädigt 
werden. DaS direkte Gegenteil ist der Fall. Solang« die Liberalen 
durch dieses ,w!de>sinnige, elende Wahlrecht' die Majorität im Ab- 
gcordnetenhause belaßen, Lachten sie an keine Aenderung. Wenn sie 
später diese Macht einbüßten, so ist doch nicht daS Wahlrecht schuld, 
sondern sie selbst, indem sie die Interessen deS Geldsackes über die de« 
werktätigen Volkes stellten. Selbst der Vorwärts stellte diese Tatsache in 
seiner Polemik gegen das Berliner Tageblatt vor einigen Jahren fest. 
Er schrieb damals: 
.Das ,33. T." scheint vergessen zu haben, daß das Dreiklassen- 
Wahlrecht ein GeldsackSwahlrecht, d. h. also ein liberales und kein 
konservatives Wahlrecht ist. Es kennt keine Vorrechte der Geburt, 
sondern nur solche des Besitzes. Würden die Liberalen nicht so 
jämmerlich« Waschlappen, sondern Kämpfer sein, so könnten aus 
diesem Wahlrecht niemals die Konservativen, sondern immer nur die 
Liberalen Kiast und Stärke saugen. Das Wahlrecht ist ihnen gerade 
auf den Leib zugeschnitten, cs begünstigt sie und nicht die Konservativen 
und hat seine liberale Wirksamkeit auch bewiesen, als die Liberalcn 
noch nicht so verkommen waren wie heute. Im Jahre 1861 
waren von 352 Mitgliedern des Preußischen Abgeordneten 
hauses nur 59 kouservatlv. dagegen 2t0 liberal. Der VerfassungS- 
korfllk begann, und bei der Neuwahl tm November 1861 schrumpften die 
Konservativen auf 15 zusammen, während die Liberalen auf 256 an 
wuchsen. Das Abgeordnetenhaus wurde aufgelöst und im Mai 1862 
kehrten nur 12 Konservative wieder gegen 285 Liberale. Selbst 1363 
änderte sich dies Verhältnis nur wenig, nämlich 38 Konservative gegen 
262 Liberale. Daun aber kam der Krieg 1866, und die am Tage von 
Königgritz stattfindenden Wahlen brachten die Konservativen auf 142 und 
reduzierten die Liberalen auf 174. Bald darauf erfolgte dann der 
völlige Umfall eines Teiles der Liberalen und die Gründung der 
nationalliberalen Partei. Die Liberalen haben also in Preußen dank 
dem Drelklassen-Wahlrecht tatsächlich die parlamentarische Macht in 
Händen gehabt, und eS ist eines der traurigsten Kapitel in der preußischen 
Geschichte, daß sie eS verstanden haben, notz dieser erdrückenden Mehr- 
hei« nicht» auszurichten und ihrem politischen Gegner alle Macht in 
die Hände zu spielen.' 
Wenn oie .entschiedenen' Liberalen gern das ReichStagkwahlrecht 
auf andere Körperschaften übertragen haben möchten, warum, so frage 
ich, treten sie dort, wo sie die Macht heute noch haben, nicht dafür 
ein? Im Gegenteil, dort ändern sie, wie in Hamburg, Bremen und 
Lübeck daS Wahlrecht zu ungunsten derer, die sie In Preußen zur 
Herrschaft gelangen lassen wollen. In der Neuen Handelskammer in 
Berlin haben die Liberalen eist 1905 einstimmig das Wahlsystem der 
drei Klassen eingeführt. Für Reuß j 8. haben sie sogar erp kürzlich 
einem Funf-Klassen-Wahlrecht ihre Zustimmung gegeben. Warum 
treten sie in den großen Kommunen, wie Berlin usw., wo sie doch 
allmächtig find, denn nicht energisch für Uebcrtragung deS Reichstags- 
Wahlrecht für die Stadtverordnelenwahlen ein? Sie wissen sehr genau, 
was die Folge davon wäre. Aus zum Teil denselben Gründen treten 
aber die rechtsstehenden Parteien auch in Preußen für ein Wahlrecht 
ein, wodurch verhindert w.rd, daß die Nichtbesitzenden die Ausgaben de- 
schließen, urd die Besitzenden schließlich nur xv zahlen, aber nichts zu 
sagen haben. Das heutige Wahlrecht mag verbisserungSfähig sein, 
darüber läßt sich rcdrn, solange aber nicht wirklich «in besseres vor 
geschlagen «erden kann, wäre eS töricht, eine Aenderung vorzunehmen. 
Wenn ott .entschiedene' Liberalismus, waS auch der Ausfall der Er 
satzwahl im hiesigen LandlagSwahlkretsc beweist, immer mehr an 
Anhang verlieit, so ist dieß in der Hauptsache mit auf seine Ehe, die 
er mit der Sozialdemokratie geschlossen hat, zurückzuführen, in der 
eben der weibliche Teil die Hosen an hat. U. 
Wetterausfichten. 
Sonnabend: Mild, jedoch vorherrschend wolkig mit 
leichten Regensällen und lebhaften westlichen Winden, nach 
her zeitweise aufklarend und etwas kühler. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
Bekanntmachung. ....... 
Int Handelsgewerbe, jedoch mit Ausschluß der Bank-, Wechsel- 
und Lotteriegeschäste, dürfen abweichend von der sallgemein festge 
stellten Bcschäftigungszeit Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter am 
letzten Sonntage vor Ostern, dem 16. Mürz d. Js. von 7—10 Uhr 
vormittags und von 12—6 Uhr nachmittags beschäftigt werden. 
Der Verkauf von Back- und Konditorwaren, von Fleisch und 
Wurst, der Milchhandel und der Betrieb der Vorkosthandlungen ist 
an diesem Sonntage ebenso wie an den übrigen Sonntagen schon 
vor Beginn der allgemeinen. Verkaufszeit und zwar von 5 Uhr vor 
mittags ab, zulässig. 
Am 1. Ostcrfeiertage, dem 23. März 1913, dürfen in: Haudels- 
aewerbe Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter nicht beschäftigt werden. 
Ausgenommen sind: 
2) Handel mit Milch von 5—10 Uhr vormittags und von 12 
bis 2 Uhr nachmittags, 
d) Handel mit Back und Konditorwaren, sowie mit Konfitüren 
während der Zelt von 6—10 Uhr vormittags, 
c) der Handel mit Blumen während der Zeit von 9—10 Uhr 
vormittags und von 12—2, Uhr nachmittags, 
d) der Handel mit Fleisch, Wurst und Roheis während der Zeit 
von 5—10 Uhr vorrnittags, 1 
e) der Handel mit Kolonialwären, mit Vorkostwaren, mit Tabak 
und Zigarren, sowie mit Bier und Wein von 8—10 Uhr vormittags, 
t) die Zeitungserpedition von 4—9 Uhr vormittags, 
g) die Beschäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern 
1. im ambulanten Milchhandcl, 
2. in Molkereien zunr Zwecke der Versorgung der Kundschaft 
mit Molkereiprodukten 
darf am 1. Osterfeiertage wie an den übrigen Sonn- und Festtagen 
von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags ohne Unterbrechung durch 
die Hanptgottesdieustpause stattfinden. 
Am 2. Osterfeiertag finden lediglich die allgemeinen Vorschriften 
über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe Anwendung, wie sie an 
den gewöhnlichen Sonntagen gelten. 
Berlin-Friedenan, den. 13. März 1913. 
Dtt Alptsvorsteher. 
I 
> Aufnahme und Konsultationen >! 
Ruhig ge- I ] 
Slfloer.I 
I Entbindungsheim gebildeter Hebamme, 
legene Villa. Sehr mäßige Preise. 
Sponholzstr. 19» (Waynseebahnhof). 
U An* und D erkaufe J 
Miano, Nähmaschine, elegante 
P Salongarnitnr, alles gut erh., 
verk. billig Friedr. Wilh.-Pl. 2. pt. 
Gebrauchte Tchankel bezw. L»tn- 
qerüst für Garten gesucht. An 
gebote Cr. R. Erp. d. BL [2237 
Nathan.-.ti., gr. Äinter-Sommer- 
laube, Mistbeet, Erdbeerbecte zu 
verkaufen. Rubensstr. 38, Fourncs. 
WWW MM«II. 
AHsha» Edelsteinen, lahlitcn 
vlUlllr Tchmucksachen, Platin 
und Zahngebissen. B. . .Höft, 
Juwelier, Steglitz, Schlotzst^c. 24. 
UmzugSya der ■ 
Speisezimmer fast neu. Büff^ Sofa, 
Tisch. 6 Stühle M. 230. Bes. 11-4. 
HändLverb. Platen,Körnerst>44>pt. 
1 (Haft mit Matratze 5 Mark, 
1 DM 1 Tisch 3 Mark zu ver 
kaufen. ’ Fregestr. 5. 
(Rirttin neu, kreuzsaitig, herrliche 
Vnillll, Tonfülle, 300 verkauft 
Koch, Rheinstr. 55. 
WOmWiie Sch.'"' 
öWÜWWll. Ä.,,17 *" 
Adelt,'BÜsingstr. 16, 1 Lr. 
Millig zu verkaufen: 1 Ruhebett, 
V 1 Chaiselongue, 1 Kleiderspind, 
1 Waschtoilette, 2 Regulatopuhren, 
1 Kmcpierpresse, Anzahl interessante 
Bilder, Anzahl Werke, S^ifler, 
HeiNo, Goethe usw., 1 Büste. 
2203] Rheinstr. 41, ptr. l. 
2262] , Koch, Rheinstr. 55. 
WksESL«-. 
neu, und 44 Stoffbüste mit Ständer 
billig verkäuflich. s2250 
Kriege!, Niedstr. 29. 
8utfw. ‘“S 
Albrecht, Rubensstr. 42 JII. 
Zwangsversteigerung. 
Im Wege der Zivangsooll- 
streckunq soll das in Berlin-Frie 
denau Bismarckstrahe 15 belegene, 
im Gruudbuche von Berliu-Frie- 
denau Band 11 Blatt Nr. 793 
zur Zeit der Eintragung des Ver 
steigerungsvermerkes auf den 
Namen der Grunderwerbsgesell- 
schaft Friedenau Bismarckstrasse 
Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung zu Berlin eingetragene 
Grundstück 
am 24. Mai 1913, 
Vormittags 10 Uhr 
durch das unterzeichnete Gericht 
— an der Gerichtssrelle — Berlin- 
Schöneberg, Grunewaldstr. 06-67 
— Zimmer Nr. 68 II Treppen 
versteigert werden. 
Das Grundstück — Gemarkung 
Bcrtin-Wilmersdors Kartenblatt 7 
Parzelle besteht aus a) einem 
Wohnhaus mit Anbailteii, Hof 
raum und Hausgarien, b) einem 
Hintergebäude. Das Grundstück 
ist 7 ar 10 qm groß und bei einem 
jährlichen Nntznngswert zu a) von 
2250 Mark mit 90 Mark zu b) von 
270 Mark mit 16,80 Mark jährlich 
zur Gebäudestcner veranlagt. 
Verzeichnet ist das Grundstück 
in der Grnndsteuermntterrolle unter 
Artikel Nr. 815, in der Gebäude- 
steuerrollc unter Nr. 198. 
Ter Vcrsteigernngsvermerk ist 
am 20. Februar 1913 in das Grund 
buch eingetragen. [2254 
9 IC. 12. 13. 
Berliii-Schöneberg. 
den 26. Februar 1913. 
Königliches Amtsgericht 
Berlin-Schönebcrg: 3lbt. 10. 
r ^wwmfgp. 
Diese fein ausgesucht. Spe 
zialmarken sind hervorrag. 
im Geschmack und Gesuch 
' und ausserordentlich billig. 
Jeder Versuch gibt ständige 
150 000 ln« Ä 
1. Hyp., beste Lage, Neubauten 
ausgeschlossen. Gest. Off. unter 
B. R. 72 Exp. d. Bl. [2230 
c 
Unterricht 
) 
Unterricht an eigener Garderobe 
erteilt Cranz, Taunusstr. 6. [2267 
vermischte anzeigen 
„Oliver", Schreibmaschinenunter- 
richt, Schreibmasck. u. lltens.-Verk. 
Schreibmaschincnbüro, Abschriften, 
Korresp., u. Vervielfältig, preisn,. 
Stegl. 839. Peschkestr. 9, Gth. I. 
linder flechtet sauberRohrstühle 
Kleemami, Odenwaldstr. 2. 
Zeillante, kein leicht, 100 8t. 5 M. 
Kegelzigarre, ICO „ 6 „ 
Fortuna, leicht mittel ICO „ 6 „ 
Triumph, fein leicht 100 „ 8 „ 
Hermanus, ganz leicht 100 „ 8 „ 
v. Moltke, gross, feine Qual., 100 „ 10 
Charlotte, gross, fein mild 
1912er Havanna 
Comtesse, fein u. pikant 
La Dea 
La Reserva, fein mild 
La Dea, Prcdilektus 
Nachbestellung. 
100 St. 10 M. 
100 
100 
100 
100 
100 
10 
12 
12 
15 
15 
Wir gewähren bei Einkauf von 100 Stück 10% Rabatt. 
Bei Einkauf von Restpartien gewähre 15% Rabatt. 
Manoli, Qarbaty, Josetty- u. andere Zigaretten ganz besonders billig. 
Eng ros*-Verkauf ststÜMil, »SIIÜj'ei'MSM 93. 
HOILEHNiaHN S KRAUSE. 
¥ vT n n i rric , Vorbereitungsanstalt mit 
Ul, J. 1t. DttivS Pensionat, Berlin-Steglitz, 
Fichtesfr. 24, Fichteberg. Gegründet 1883. Für alle 
Klassen. Einjährige, Primaner und Abiturienten, auch 
sit. Berufe und Damen. (Gymnas. und real.) Zeit 
ersparnis. Vorzügl. Erfolge u. Empfehlungen aus allen Be 
rufen. 12 Lehrer. Gute Pension. BMT 2 Villen inmilt. grosser , 
Gärten. Herrl. gesunder Aufenthalt. Neuaufnahme täglich.?] 
äschenüherin wünscht noch ein 
paar Tage außer dem Hause 
beschäftigt zu werden. 
Bornstr. 17, II, Nomenat. 
Frau, bcss., sucht als Begleiterin 
Stellung, auch bei Kindern, od. 
bessere Aufwartung mit oder ohne 
kochen, Bor- oder Nachm. Off. 
9t. P. 106 Exp. d. Bl. 12260 
— \ 
Arbeitgeber aller Art 
erhalten täglich kostenlos 
gelernte, ungelernte u. jugend 
liche Arbeiter, sow. Handwerker, 
Hadsahrer, Lauf- und Arbeits- 
burschen, Portiers, Teppich 
klopfer, Bohner u. Lehrlinge 
durch das [5684 
Städtische Arbeitsamt 
Berlin-Schöneberg 
Grunewaldstr. 19 
Ecke Schwäbische Str. 13/14. 
Fernsprecher Amt Nollendoif 
Nr. 230 und 231. 
_ _ 
Junge saubere Portierleutc 
suchen Stellung. (2266 
H. Grap, Wilhclmshöhcrstr. 4. 
Suche bessere Portierstelle, 
Heizung, Warmwasser. [2234 
Gebhard, Maßmannstr. 7. 
Suche zum 1. 4. Portierstelle. 
Zu erfragen bei [2232 
Wagner, Wielandstr. 12 H. I 
Mnetinr-stcUe suchen saub. Leute 
VuLUU. am 1.4. W. Erdmann, 
Rohrt., Berlin, Ticfenbachstr. 79. 
Sohn achtbarerEllern sucht leichte 
Beschäftigung bei kl. Gehalt, Tc- 
lefon-Bedieng. :c. ganzen ev. halb. 
Tag sofort od. 1. April. Off. unt. 
B. 4441 an die Exp, d. Bl. 
7Mädchen sucht Aufwartung. 
jerpftr. 60 Gth. l. 2. Aufg. I. 
c 
Stellenangebote 
3 
Wnt'fißt* 3- 1.1-, durchaus saub. 
VUllttl- zuverl. Leute, m. Heiz. 
vertraut, gegen Stube, Küche und 
Vergütung gesucht. Offerten mit 
Zeugnisabschriften unt. L.M. 1000 
Postamt 2, Wilmersdorf. 
Portier zum 1. 4. gesucht. Rohr 
leger bevorzugt. [2269 
__ Fchlerstr. 12. 
Portier, saub., kindcrl. Leute, 
1.4. gegen freie Wohnung u. Aerg. 
Zu erfr. Wielandstr. 9. Colosser. 
Dienstmadclten 
Köchinnen, Hausmädchen jeder 
Art, auch Aushilfen finden 
kostenlos Stellung durch das 
Städtische Arbeitsamt 
Schöneberg [5684 
firnnewalditrassa 19. 
«MitlWltelim 
find, sofi ölt. oder schulentl. an- 
sehnl. Mädchen im Haushalt 
Fregestr. 34 pt. r. Vorzust. 2—5. 
erhalten gute Stellen. 
Fr. Auguste Lehman», 
gewerbsmäßige Stellenvermittlerüi 
Rheinstr. 1. Pfbg. 6869. [1963 
Mädchen für alles, das auch zeit 
weise mit im Geschäft tätig sein 
muß, zum 1. April gesucht. [2210 
9L Habcrman», Bismarckstr. 12. 
Jung. Mädchen für alles sof. 
oder 1. 4. verl. Hülsen, Schöne- 
berg, Kaiser-Friedrichstr. 7. [2247 
Tauberes einfaches Hausmädchen 
per sofort oder 1. April gcsnd>t. 
Hedwigstr. 5, 1 Tr lkS. 
Ich suche zum 1. April ein tücht. 
MWn für Die Me 
und etlvas Hausarbeit. 
Frau Dr. Hollmann, Schmargen- 
dorfcrstr. 13, I. [2231 
Ein orbcnli. »tbeu 
wird zur Aushilfe für langete Zeit 
gesucht. Schmargendvrferstr.61t. r. 
Saubere lilnmriiuin 
sos. gesucht. Drahn, Wilhelms- 
höhcrstr. 17, 4 Tr., Einküchenhans. 
Für e. ältere Dame in Eharlottcn- 
burg w. p. 1. 9lpril e. bcss. alleinst. 
Frau ges., die mitwohnt, cv. das. 
Arb. i. kl. Haushalt übernimmt. 
Osfert. u. D. B. Erp. d. Bl. erb. 
UWtterli!Ä-.L 
Petri, Bachestr. 3, Friedcuau. 
Saubere, zuverlässige Aufwärt, 
ivird vormittags verlangt [2244 
Kretschmer, Kaiscrallee 83 II r. 
Anfwärterin verlangt Zeidler, 
Hauptstr. 76 111, Portal 2. [2268 
Aufwärterin Sonnabends ver 
langt Holsteinischestr. 28 III r.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.