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Periodical volume Nr. 54, 04.03.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Krledenauer ^ 
Unparteiische Zeitung fiir kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Besonder* 
Jecken llllttvocbr 
Merzblarr „Seifenblasen". 
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Lei Abholung aus der Geschäftsstelle, 
Rheinstr. 15,1,60 M. vierteljährlich; durch 
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fernsprecker: »nit pf.lrburg 2139. Erscheint lägtlH LÜeNdS. 
Zeitung.) 
Organ für den Kriedenauer Ortsteil von Zchdneberg und 
Kerirtsverein Züdmest. 
Kcilagen 
Jecken Sonntagr 
klarier kür ckeullcke grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
GefcbLftsfleUer kbeinltr. ,Z. 
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sernlpreckier: Rmt pfalzborg 2129. 
»r. 63. 
Berlin-Friedenau. Freilaa, den 14 März 19»H. 
20 
Depeschen 
Letzte Hachrichtcn 
Denn (Algier). Hier traf gestern der französische 
Postdampfer „Russte" von Marseille ein. Bei der Ankunst 
entdeckte man, daß unterwegs von unbekannten Tätern 
zwölf Postbeutel erbrochen und ihres Inhalt- beraubt 
worden sind. 
Alexandria (Lousiano). Ein Wirbelsturm hat die 
Etadt Prooencal, die 30 Meilen von Alexandria entfernt 
liegt, fast völlig zerstört. Zahlreiche Häuser sind eingestürzt, 
mehrere Personen sind gelötet, fünfzehn schwer verletzt 
worden. Das GeschäftSviertel der Stadt ist vernichtet. 
Madrid. In Eantomera in Spanien kam e8 zu 
einem „Kampf" zwischen der Bevölkerung und Steuerein 
nehmern. Bald hatte sich eine regelrechte Schlacht ent- 
wickelt, in deren Verlauf drei Frauen durch Säbelhiebe 
schwer verletzt wurden. Der Bürgermeister ist durch einen 
Stetnwurf lebensgefährlich verletzt worden. Die Steuer- 
erheber mußten schließlich unter Bedeckung fortgeschafft 
werden. Steuern haben sie natürlich nicht erheben können. 
Podgoritza. DaS Bombardament von Skutari ist 
von den vereinigten serbischen und montenegrinischen Truppen 
Mittwoch wieder aufgenommen worden. 
. Cettinje. Dem montenegrinischen Ministerium deS 
Aeußern wurde gestern eine Kollekttonote der Mächte über- 
reicht, in der um die Freilassung der Zivilbevölkerung von 
Ekutart ersucht wird, da diese in der belagerten Festung 
dem Hungertode ausgesetzt sei. Die in Skutari einge 
schlossene Bevölkerung wird auf 35—40000 Köpfe geschätzt. 
Uesküb. Zuverlässigen Informationen zufolge Ist 
der größte Teil der albanesischen Bewohner des Sand- 
schaks Ljuma in die Berge geflüchtet. Etwa 400 zurück- 
gebliebene unbewaffnete Ljumesen wurden von serbischem 
Militär angegnffen. Hundert von ihnen wurden nach 
P izcend gebracht und etwa dreihundert ohne Aburteilung 
erschossen. 
Sitzung cler Gemeindevertretung 
vom Dienstag, dem 11. März 1913. 
(Lchluß.) 
Gemeinnützige Einrichtungen, Ausgabe. Beim Feuer 
löschwesen, stellt G.-V. Kalkbrenner die Anfrage, warum 
noch keine Druckspritze angefordert werde. Die Proben 
haben ergeben, daß dieses Gerät durchaus notwendig sei. 
G-B. Berger spricht sich gleichfalls für die Anschaffung 
der Drucklpritze aus. Bet dem letzten Dachstuhlbrande in 
der Rhetnst'vße habe eS sich gezeigt, daß der Wasserdruck 
aus dem Hydranten nicht genügt. Bürgermeister Walger 
erklärt, daß der FeuerlöschauSschuß bereits Angebote ein- 
gefordert habe und sich mit der Sache weiter beschäftige. 
G.-V Kalkbrennrr bittet, bis zur 2 Lesung mitzu- 
teilen, welche Kosten für die Anschaffung der Druckspritze 
erforderlich sind. Der Bürgermeister verspricht, diesen 
Nachweis zu bringen. — Ein Antrag des G.-V Dr. 
Thurmann, die Entschädigung der Zahnärzte für die 
Schulzahnpflege zu erhöhen, kommt in die geheime 
Sitzung. — Beim Arbeitsnachweis führt Bürgermeister 
W^alger aus, daß man zuerst beabsichtigt hatte, mit 
Schöneberg in Verbindung zu treten und hier eine Filiale 
deS Echöneberger Nachweises einzurichten. Der Vorstand 
kam aber schließlich doch zu der Ansicht, daß ,S besser 
wäre, die Gemeinde richtet selbständig solch einen Nach 
weis ein und zwar zunächst nur für weibliches Personal. 
Durch die Zeitung hat dann Schöneberg Kenntnis hiervon 
bekommen und ist abermals an Frirdenau herangetreten, 
mit Schöneberg zusammenzugehen. Jedoch soll keine 
Filiale hier errichtet werden, sondern der Schöneberger 
Nachweis soll auch für Friedenau gelten. Unsere Ge- 
metnde erhält 2 Stimmen in dem betr. Echöneberger 
Ausschuß und die Frtedenauer Angebote und Nachfragen 
sollen nicht mehr hinter die Schöneberger gestellt werden. 
Zu den Kosten hätte unsere Gemeinde allerdings auch bei 
zutragen. G.-V. Kalkbrenner beantragt auf Grund 8 7 
der Geschäftsordnung zugleich im Namen G.-V. Ott, 
Richter und Finke, diese Frage einem Ausschuß zu über 
weisen. Diesem Antrage muß nach der Geschäftsordnung 
unbedingt stattgegeben werden. ES werden in den Aus 
schuß gewählt: Bürgermeister Walger, Schöffen. Wrochem, 
G.-V. Kalkbrenner, Richter, Ott, Finke und Sachs. — 
G.-V. Dr. Lohmann beantragt bei. dem Punkt Beihilfe 
für den Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose, den 
Beitrag um 2000 M. zu erhöhen nach dem bereits ge 
stellten schriftlichen Antrage.. Der Bürgermeister erklärt, 
daß bei dem geringen Etat de« Vereins eine weitere Bei 
hilfe von 2000 M. nicht angängig ist. Er müßte dann 
die Gemeinde die Tuberkulose-Fürsorge selbst in die Hand 
nehmen. G.-V. Dr. Lohmann antwortet, daß der Verein 
eS sehr begrüßen würde, wenn die Gemeinde dies tun 
wollte. Man sei damit durchaus einverstanden. G.-V. 
Ott spricht dem Verein und besonder- dem Herrn Dr. 
Hetnecker den Dank aus für die gute Sache, die sie ver- 
treten haben. ES habe sich gezeigt, wie notwendig die 
Tuberkulosefürsorge in Friedenau ist, obwohl man dama s 
bei Begründung des Vereins nicht viel davon wissen 
wollte. Er sei auch dafür, daß die Gemeinde die Fürsorge 
selbst in . die Hand nehme, hoffe auch, daß die Ge- 
meinde Herrn Dr. Heinrcker, der sich bisher so uneigen 
nützig für die Sache oufgerpfert habe, auch ferner mit der 
Leitung der Fürsorgestelle betraue. G.-V. Richter stimmt 
dem Vorschlage ebenfalls zu und bittet, den Antrag des 
Bürgermeisters einstimmig anzunehmen. ES wird be 
schlossen, die Tuberkulose-Fürsorge in die Gemeindever- 
waltung zu übernehmen und dafür den Betrag um 2000 
Mark auf 4000 M zu erhöhen. — Aul Antrag des 
G. V Richter wird der Zuschuß für die Ferienkolonie um 
weitere 1500 M. aus 3500 M. eihöht mit der Bestimmung, 
daß die Gemeinde dafür weitere 12, insgesamt jetzt also 
28 Kinder in daS Ferienheim entsenden löane. G.-V. 
Richter wünscht ansang« noch, daß die bezahlte Kolonie 
im Juli aufgehoben werde, wendete aber nichts mehr da 
gegen ein, als Bürgermeister Walger erklärte, daß auch 
diese Kolonie, die dem Mittelstände zugute komme, sehr 
erwünscht wäre. — Der Antrag deS Schöffen Lichtheim, 
die Beihilfe für die Krippe des Vaterländischen Frauen- 
vereinS um 700 M. auf 2500 M. zu erhöhen, wird ge 
nehmigt. — G. V. Richter führt auS, daß sich hier vier 
Frauen zusammen gesunden haben, die in den großen Ferien 
die Kinder in den Grunewald führen. Diese Sache werde 
auch von Hausbesitzern unterstützt, da die Kinder dadurch 
vom Hof und von der Straße kommen. Im vorigen 
Sommer wurden täglich 00 Kinder zu ganztägigen und 
halbtägigen Aueflügen nach dem Grunewald geführt. Er 
bitte, hierfür 200 M. zu bewilligen. In Schöneberg und 
Steglitz werde die Sache auch unterstützt. Der Bürger 
meister bemerkt, daß dieser Antrag schon schriftlich ge- 
stellt wurde, der Gemeindevorstand konnte aber darauf nicht 
eingehen, da kein Verein dafür vorhanden sei. Den vier 
Frauen könne man. doch nicht die 700 M. bewilligen. 
Außerdem unterhalte ja aber auch die Ferienkolonien sogen. 
Halbkolonien. G.-V. Schultz bittet, den Antrag abzu 
lehnen mit Rücksicht aus die Halbkolonien de« Ferirn- 
kolonievereinS. G.-V. Richter erklärt, daß die betr. 
Frauen vom Kartell der Gewerkschaften beauftragt seien. 
Daß ein Bedürfnis für die Sache vorhanden sei, bezeuge 
doch, daß 90 Kinder täglich hinausgeführt wurden. G.-D. 
Kalkbrenner unterstützt nach diesen letzten Ausführungen 
den Antrag Richter. Der Antrag wird jedoch abgelehnt. 
— De: Betrag von 100 M. für die Knabenabteilung 
d.s To. Vereins junger Männer zur 14 tägigen Ferien 
fahrt wird gestrichen, da dieser Posten unter die Jugend 
pflege zu rechnen sei. — Bet dem Punkt Jugendpflege 
fragt G. V. Kalkbrenner, wie man sich die Sache gedacht 
hätte. Bürgermeister Walger erwidert, daß er vorschlage, 
einen Ausichuß zu bilden, dem die Verteilung drr Bei 
träge an die einzelnen Vereinigungen, die sich mit der 
Jugendpflege befassen, vornimmt. Schöffe v. Wrochem 
bemerkt, der Ortsausschuß habe in seiner Eingabe um Zu 
wendung von Mitteln ausgeführt, daß die Ausübung der 
Jugendpflege wesentlich Sache deS Staates und der Ge 
meinde wäre. Dies habe der Gemeindevorstand zuge 
geben und so beabsichtige man, die Sache selbst zu über 
nehmen. Der Ortsausschuß könne trotzdem weiter wie 
bisher seine Tätigkeit ausüben. Bisher wurden vom Orts 
ausschuß unterstützt der Turnverein, der Eo. Männer- und 
JUnglingkverein, die Jugendvereinigung, die Freie Spiel- 
und Sportabteilurig der Fortbildungsschule und die 
Mädchenklubr der 2. und 3. Gemeindesckule. G.-V. Kalk- 
Oer Staatsanwalt. 
•M H. «Ul 
57. ME» 
„Nein, so etwas Lächerliches habe ich in meinem 
ganzen Leben noch nicht gehört! Ich hätte niemals ge 
glaubt, daß Herr Black ein solcher Idiot sei, um von diesem 
entzückenden Mädchen etwas Uebles zu denken!" lind 
Nora schoß dem Sekretär einen Zornesblick ans ihren schönen 
Augen zu, der ihr Vertrauen zu Olivia bekräftigen sollte. 
„Black ist ein tüchtiger Beamter, der sich bereits einen 
großen Namen gemacht hat," entgegnete Trenkley halb 
entschuldigend. ,„Aber lassen Sie das vorerst, und kommen 
wir zu der wichtigeren Mitteilung, die ich Ihnen machen 
wollte. Die Flucht dieser Elenden im Schloß unter Zurück 
lassung von Fräulein Maitland hat mich auf eine Spur ge- 
bracht, die ich schon seit sieben Jahren vergeblich suche. 
Ich war vorhin im Gartcnzimmer und habe mit dem un 
glücklichen Mädchen gesprochen, und ihre Antworten auf 
meine Fragen haben meinen Verdacht bestätigt. Ich wage 
es kaum, Ihre unschuldigen Ohren mit der schrecklichen 
Wahrheit zu beleidigen, aber —'“ , .. . .,, 
„Heraus damit," rief Nora. „Meine Ohren sind nicht 
so zart, die können schon etwas vertragen." 
„Also die Sache ist die: Die junge Dame, die im Ver 
dacht'steht, an dem Attentat aus unseren geliebten Herrn 
beteiligt zu sein, und die infolge dieses Verdachtes vor 
aussichtlich morgen ins Untersuchungsgefängnis wandern 
wird ist, wenn mich nicht alles täuscht, die eigene Tochter 
Sir Williams, die als Kind geraubt wurde, und nach der 
wir schon seit vielen Jahren vergeblich suchen." 
Nora starrte den Privatsekretär an, als habe er ihr 
ein Märchen erzählt, dann brach-sie plötzlich in ein an 
haltendes Gelächter aus. . . ... , , . 
Verzeihen Sie, Herr Trenkley, daß ich lache, aber 
Sie sind zu komisch! Wenn Sie recht haben und Olmia 
Maitland wirklich die verlorene und so schmerzlich beweinte- 
Tochter meiner teuren Herrin ist, so ist es ganz ausge 
schlossen, daß sie ein derartiges Verbrechen begangen oder 
auch nur davon gewußt hat. Sie könnten mir ebensogut 
erzählen, es sei ein Engel vom Himmel heruntergekommen, 
um die Fliegen hier an der Fensterscheibe totzuschlagen, 
das wäre genau ebenso wahrscheinlich." 
lind dann wurde sie plötzlich ernst, denn der Gedanke 
war ihr gekommen, daß der Mensch da vor ihr kein Narr, 
sondern ein Schurke sei. Sie erinnerte sich des Tages, 
als sie Rob Brandts in dem Waldhüterhäuschen aufgesucht 
hatte, und alz sie dann mit dem Baron und Robert die 
Spur Trenkleys mit den Bluthunden durch den Wald ver 
folgt hatten. Damals war er über das Gitter des Schloß 
parks geklettert. Es bestand also ein geheimes Einver 
ständnis zwischen ihm und den Flüchtlingen. Und nun 
war es ihr auch klar, daß er die Spur, von. der er ihr ge 
sprochen, nicht infolge der Ereignisse der letzten Tage ge 
funden hatte, sondern daß er schon längst gewußt, daß 
Olivia Maitland die Tochter Lady Graßmans mar. Aber 
sie durfte ihn nicht nierlen lassen, daß sie ihn durchschaut 
hatte, und so sagte sie freundlicher, als sie bis jetzt ge 
sprochen hatte: 
„Das ist ja außerordentlich überraschend und sehr 
intelligent von Ihnen. Der Doktor hat Lady Graßman 
heute, da es ihr besser geht, und da er auch hofft, daß Sir 
William ganz wiedcrgestellt werden wird, von dem Ver 
brechen Mitteilung gemacht. Wünschen Sie, daß ich ihr 
auch etwas über Ihre Entdeckung sagö'?" 
„Wenn Sie es für angebracht halten, liebes Fräulein. 
Ich selbst bin ja der Ansicht, daß man es ihr an, besten 
so bald wie möglich mitteilt. Ich muß natürlich die Polizei 
von meiner Entdeckung in Kenntnis setzen, und cs ist ent 
schieden vorzuziehen, wenn Sie Lady Graßman über die 
traurige Angelegenheit berichten, als wenn die arme Dame 
durch den Mund eines Beamten davon erfährt." 
Und Herr Trenkley rieb sich die Hände und tat, als 
ob er keine andere Sorge habe, als den Schlag für Lady 
Graßman zu mildern. 
„Ich verstehe, ich verstehe volltommen," sagte Nora, 
und ohne ein weiteres Wort wandte sie sich um und ver 
ließ die Bibliothek. Sie konnte sich nicht länger beherrschen. 
Ihrem scharfen Verstand war alles klar. Die Tragödie der 
vergangenen Nacht war der Höhepunkt eines teuflischen 
Planes gewesen, der schon seit Jahren spielte, und bei 
dessen Ausführung Trenkley augenscheinlich eine ganz her 
vorragende Nolle gespielt hatte. Aus irgendeinem Grunde, 
den sie in Unkenntnis von Sir Williams Familiengeheimnis 
nicht erraten konnte, hatten die teuflischen Schurken die 
Absicht gehabt, Sir William zu töten, und die Schuld 
auf seine eigene Tochter zu werfen. Daß der unaus 
stehliche Sekretär wünschte, daß dieser Verdacht möglichst 
weit verbreitet werde, war offenbar, und wenn ein Mensch, 
wie dieser Trenkley, einen solchen Wunsch hatte, so war 
cs für Nora ausgemachte Sache, daß das arme Mädchen 
nur durch ein schlaues Lügengewebe in die unselige Lage 
geraten sein konnte. 
Die Schurken sind ja sehr schlau gewesen und hatten 
sich die heimlichsten Wege ausgesilcht, um ihr mörderisches 
Ziel zu erreichen, aber in einem Punkt hatte ihre Schlau 
heit versagt. Sie hatten nicht inil dem Einfluß gerechnet, 
der stark genug sein würde, ihr ganzes scheußliches Gewebe 
zu zerstören, sie hatten die Mutterliebe vergessen, in der 
das Opfer ihrer teuflischen Pläne Zuflucht und Rettung 
finden würde. 
Während Nora die Treppe hinausrannte, immer zwei 
Stufen auf einmal nehmend, zerbrach sie sich den Kopf, 
wie das Verschwinden Julius Penfolds mit der ganzen 
Geschichte zusammenhängen könne. Da sie nichts von 
feiner Liebe zu Olivia wußte, so kam sie auch nicht auf 
den Gedanken, daß man ihn, auf diese Liebe bauend, in-» 
Schloß gelockt habe. Aber von einem war sie vollständig 
überzeugt, nämlich, daß der junge Arzt kein Verräter war 
und nicht zu denen gehörte, die gegen Sir William Graßnxyi 
intrigiert hatten. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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