Path:
Periodical volume Nr. 52, 02.03.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friederrauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Ängelegenheiten. 
Kervgspreis Zefondere 
»«1 Abholung aus der Geschäftsstelle. 
Aheinstr. 15, 1,50 M. vierteljährlich; durch 
Loten ins Haus gebracht 1,80M., durch die 
Lost bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
4 Decken Mittvocbr 
8lrrzbl»<r „Seifenblasen". 
fe^nlpreckerr Umt Pk»l,borg 2129. (prfd)Ctttf tflflsld) ClßCUbö. 
Zeitung.) 
Organ für den Irtedenauer Ortsteil von Zchdneberg und 
Kesirksverein Jüdweft. 
Aeitagen Anzeigen 
Seelen Sonntag, 
Klarier für cleuifcbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
6efct»afisfieller KKeinItr. ,5. 
Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
f »rnfprecber: Hmt pkalzborg 2129. 
Ur 52 
Berlin-Friedenau, Sonntag, den 2 März 191 3. 
20 Zahrg. 
DepeTcbeti 
Cetjtc nacbrlchten 
Berlin. Die offiziellen sozialdemokratischen Blätter 
in Deutschland und in Frankreich veröffentlichen heute 
gleichlautende Proteste „Gegen den RüstungSwahnstnn 1" 
und beide in deutscher und französischer Sprache. Das 
deutsche Manifest ist vom Parletvorstand und von der 
Reichriagsfraklton, daS französische von dem Borsland der 
französischen Partei uud der parlamentarischen Gruppe der 
Sozialisten unterzeichnet. 
Berlin. Der Berliner Frauenarzt Seheimrat Prof. 
Dr. Dührffen ist infolge einer bet Ausübung feines Berufs 
erlittenen Infektion sehr schwer erkrankt. 
Johannisthal. Heute morgen fand man die 70jäh- 
rtge Witwe und HauSeigentllmeiin Wtlhelmtne Britfchkow 
in ihrer Wohnung Roonstraße 10, bewußtlos in der Stube 
liegen. Eie hatte eine schwere Wunde am Kopf, die mit 
einem stumpfen Instrument beigebracht war. 
Rom. Auf dem Bahnhof von Foggia in Apulien 
fuhr ein au» Bologna kommender lkxprrßzug auf einen 
auf dem Bahnhof haltenden Personenzug aus Neapel auf, 
wobei mehrere Wagen vollkommen zertrümmert wurden. 
Zoölk Personen erlitten schwere Verletzungen, während 
ein» ganze Anzahl anderer Reisender mit leichteren Ber» 
letzungen davonkam. 
Tarent. An Bord des Panzerkreuzers „Amaifi" 
ist eine schwere Meuterei ausgebrochen. Gegen di» 
Meut-rer wu de sofort energisch eingeschritten. 
Fokales 
(Nachdruckunserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die feierliche Entlassung der Abiturient»« 
des Helmholtz. Realgymnasiums fand am heutigen Sonnabend 
Dormrttag statt. 
o Ueber daS Snbmissioüswese« hat der Hansa- 
Bund einen Geietzentwurf auegearbeltet, von dem man 
sagei »kann, daß er einen Entwurf von Männern der 
Praxi« darstellt. I > zahlreichen Kommlssionsorrhandlungen 
haben führende Angehörige der Industrie, des Handels 
Und deS Handwerks die Wünsche formuliert, dle sie an 
ein einheitliches SubmiisiooSwesen im deutschen Reich zu 
st llen hatten. Diese Forderungen wurden ttgä- zt durch 
das bet der Submissionszentrale drS Hansabundes einge» 
laufene Marlerlal. AIS allaemeine Forderungen von In 
dustrie, Handel und Handwerk an eine praktische Regelung 
de» SubmifstonsweferSwerdenaufgestellt: Die Beseitigung deS 
«W—SSSSS——■ ggWBgg 
Der ßtaataanwalt. 
«.» 0 Hill. 
Sie gingen um die Ecke des Hauses herum, nach der 
Seite, wo sich das Billardzimmer befand, und Robert, der 
das Taschentuch aus den Händen des Beamten genommen 
hatte, hielt es den Hunden unter die Na>e. Dann löste er 
die Riemen und befahl den Tieren zu suchen^ Sie machten 
sich sofort an die Arbeit, aber sie fanden keine Spur, offenbar 
war keine mit dem Taschentuch übereinsumniende Witterung 
hier in der Nähe, um sie auf die richtige Fährte zu bringen. 
„Geben Sie ihnen weiteren Spielraum," schlug Black 
vor, den die Sache sehr interessierte, und der durchaus nicht 
entmutigt schien. 
„Sie werden die Blumenbeete ruinieren," warf Herr 
Trenkley ein, aber niemand achtete auf ihn. 
Auf einen Wink Roberts griffen die Hunde weiter aus 
und liefen um die Ecke des Hauses, wo sie den Boten 
unter sämtlichen Fenstern beschnüffelten. Als der vorderste 
tin.er dem letzten Salotycnster angeiommen war, warf er 
den prachtvollen Kopf auf, und ließ ein lautes tiefes Gee cll 
hören. Im nächsten Augenblick fauste er, die Nase einen 
Zoll vom Boden, über den Rasen bis an den Nosenbusch, 
von dem der Konstabler das Taschentuch abgelöst hatte. 
Von dort wandte er sich beinah in einem rechten Winkel 
nach dem Einfahrtstor, und von da auf die Landstraße, 
die nach Beaconsfield führte. Sein Genosse hatte jctzt 
ebenfalls die Fährte gefunden, und die beiden Hunde 
arbeiteten ungefähr fünfhundert Meter die Landstraße ent 
lang. Hier blieben sie plötzlich stehen und liefen dann im 
Kreis herum. Offenbar hatten sie die Witterung verloren. 
Robert Brandts, Black, Winter und der Gendarm kamen 
atemlos an. Nora war sehr wider Willen in Lady 
Graßmans Zimmer zurückgekehrt, und Herr Trenkley, der 
wahrfcheinlich an solchem Sport keine Freude hatte, hatte 
sich ins Haus zurückgezogen. . . 
„Es ist ganz kiar!" rief Rob aufgeregt. „Die Hunde 
tun vollständig ihre Pflicht. Wer das Taschentuch verloren 
hat, ist hier m irgendein Fahrzeug gestiegen. Zu schade, 
daß heute früh das Gewitter war, es hat alle Räderspuren 
verwaschen. Aber — Donnerwetter. Herr Black!" 
Schematismus und formaler Handhabung bet Vergebungen, 
die Forderung sachgemäßer Ausschreibungen, d. h. solcher, 
welche eine richtige Katkulaiion ermöglichen. Zur Kon- 
trolle deS gesamten Submissionswesens fordert der Hansa- 
Bund ein ReichssubmissionSamt. 
o Für eine» Umsteigebahnhof i« Gleis» 
dreirck hat sich nun auch Prof. Blum ausgespcochen: 
oie Fahrgäste sollen dort später von der Hochbah»station 
auf die Vorortbahnen nach Wannsee—Potsdam, Groß 
Lichterfelder usw. übergehen können. Gegen diesen Plan, 
deffen technische und finanzielle Schwierigkeiten auch Pcof 
Blum nicht verkennt, wird in Eisenbahn »Fachkreisen 
Folgendes geltend gemacht. Für die angeregte Zusammen 
fassung der bezeichneten Linien ist daS Gleisdreieck die 
ungünstigste Stelle, denn der g'plante Bahnhof würde zu 
einem komplizierten und verkehr-erschwerenden Elagen 
und Tunnelbau werden. Vor allem aber strebt die groß' 
M-hrzahl der Benutzer der Wannsee-, Ring- usw Bahn 
nach der Stadt und braucht daher im Gleisdreieck kein» 
UebergangSgelegenheit nach Osten oder Westen, vtelmehc 
wücde ihnen diese einen recht unwillkommenen AmenthaU 
bedeuten. Dagegen würde daS großzügige Projekt einer 
Nord-Süd-Vollbahn, etwa durch Verbindung des Potsdamer 
mit dem Stettiner Bahnhof, für daS stch der verstorbene 
Minister von Budde schon lebhaft interessierte, auch heute 
noch in E>senbahn-Fachkreisen ernstlich verfolgt — freilich, 
ehe e« festere Gestalt erhalten wird, dürfte noch eine Reihe 
von Jahren vergehen. Wie die Berhältniffe heute liegen, 
würde der Landtag für die- Projekt nicht zu haben sein 
— aber kommen wird und muß eS. Für eine solche 
Umsteigestation käme aber nicht daS Gleisdreieck 
«andern etwa der Kreuzungspunkt der oellängerten Schöne 
berger Untergrundbahn mit dem Südring in der Näle des 
Bahnhofs Ebersstraße in Frage. Sin Blick auf die 
Karte lehrt, daß dieser Plan für den Groß-Berliner 
Lokalverkehr von weittragender Bedeutung ist, da man 
hier von den Ring-, Wannseebahn- rc. Gleisen auf die 
Schöneberger Bahn würde übergehen können, welche ihrer 
seit» Anschluß an die Hoch- und Untergrundbahn hat und 
«päter bis in die Friedrtchstadt vordringen soll. 
o Der ärztliche Toaotagsdienst wird am 
morgigen Sonntag tn den Siadurtlen Hansaoiertel und 
Moabit, sowie im Borort Baumschulenweg seinen Anfang 
nehmen. Die neue Dienstordnung ist den beteiligten 
Aerzten bereits zugestellt worden, in den nächsten Tagen 
sollen di» Dtenstltste und eine Karte von Groß Berlin mit 
eingedrucktem alphabetischenStraßenoerzetchntS dergenannten 
Stadtteile folg.n; diele ermöglttten im Ve>tre>ungS'alle 
„Run, was ist's ?" > 
„Wi«>en Sie etwas über das graue Auto mit dem 
doppelten Nummernschild, das mir uns gestern im „Lch>en" 
angesehen hallen? War es noch da, als Sie fortgingen?" 
„Nein, es war nicht mehr da. Es fuhr mit en in der 
Nacht fort. Ich habe es zu ällig gehört und gesehen," 
sagte ber Inspektor. Und dann fügte er trocken hinzu: 
„«ie sind ein >ehr brauchbarer junger Mann, Herr Robert 
Brandts. Herr Wachtmeister, wollen Sie, bitte, gesta ten, 
daß Ihr Konstabler mir ein Telegramm nach der Post 
trägt?" 
Und während Rob mit von Stolz geschwelltein Herzen 
seine Hunde wieder festlegte, schrieb Black eine Chiffre- 
depesche an das Polizeipräsidium in London und bat, daß 
überallhin Befehl erteilt würde, daß ein Auto, welches die 
beiden angegebenen Nummern trug, festgehalten würde, 
wo es sich auch zeige. 
Dann gingen sie nach der Villa zurück, und Black bat 
den jungen Brandis, ihin die Hunde zu einer zweiten 
Probe zu überlassen. 
„Ich muß später noch einen Besuch in der Nachbar 
schaft machen," sagte er, „aber ich kann das Haus nicht eher 
verlassen, als bis der Photograph aus London gekoininen 
ist. Ich möchte die dazwi,chen liegende Zeit dazu benutzen, 
um die Hunde suchen zu lassen, ob ihre Theorie richtig ist, 
Herr Wachtmeister, und ob Penfold gestern abend das Haus 
noch einmal betreten hat." 
Robert war sofort bereit, und Friedrich, der gerade 
vorüberging, wurde in Julius'Zimmer hinaufge chickt, uin 
irgendein Kleidungsstück von ihm zu holen. Er kam mit 
einer alten Golfjacke zurück, und als Black sie ihm abnahm, 
benutzte er die Gelegenheit, um zu fragen, ob der Diener 
irgendwelche Schwierigkeit gehabt habe, um zu verhindern, 
daß jemand sich an den Fenstern zu schaffen machte. 
„Nein, durchaus nicht, Herr Inspektor," war die Antwort. 
„Herr Trenkley bemerkte einmal, es sei keine gute Luft im 
Hause, und die Fenster sollten geöffnet werden. Aber als 
ich ihm sagte, daß auf Ihren Wunsch geschlossen blieben, 
gab er sich gleich zufrieden." 
„Um was handelt es sich denn?" fragte Winter, der 
die Unterredung gehört hatte. 
„Die Sache ist die, daß nach der Probe mit den Blut 
hunden unser Interesse sich von dem Fenster des Billard» 
eine fotortige Oiientterung über den Dienstbeziik, soote 
den das-ibst dieosthab-nden Arzt. 
o Hygienische Vortragskurse. Der letzte Vortrag 
findet am Montag, den 3 März, abends 8 Uhr, in der 
Aula des Gymnasiums am Maybach Platz statt. Herr 
v. Gurau spricht über Schutz und Pflege deS AugeS. 
Eintritt frei für jedermann. 
o Jahrhundertfeier der Befreiungskriege. Auf 
allerhöchsten Aimeebefehl finden am 10. März, dem Ge 
burtstage der hochedlen, schwergeprüflen Königin Luise, 
der kgl. Dulderin, und dem StifmngStage des Eisernen 
KreuzeS-1813 in allen Garnisonortinorten Deutschlands 
militärische Gedenkfeier" an die große Zeit der Wieder 
geburt deS preußischen Volke» und de» Niederrtngens de» 
korsischen EcobererS statt. Auf eine in der „Parole", dem 
Organe de» Deutschen Kriegerbunde» mitgeteilte Anregung 
de» Bundesvoisitzenden, Exell. v. Ltndequtst, haben die 
beiden Krtegeroereine unseres O t»S auch ihrerseits eine 
uroße gemeinsame Feier beschloffen, die nach einem feier 
lichen allgemeinen Gottesdienste Abends 6 Uir in der 
Kirche zum Guten Hirten tn dem großen hervorragend 
schönen mehr als 1500 P-rsonen fassenden Saale d>s 
Schloßpaik Restaurants tn Steglitz begangen werden soll. 
Zum Bedauern der Vereine stand ein Saal in Fctndenou 
nicht zur Verfügung, da der einzige jetzt vorhandene Saal 
tm R staurant Kaisir Wilhelm-Garten anderweitig ver 
geben ist. Die Vereine hoffen auf eine recht rege Be 
teiligung auch der nicht zu ihren Mitgliedern zählenden 
Bürger und Frauen, und es geht morgen eine große Zahl 
von Einladungen ab. Eintrittskalten sind bei den Vereins- 
Mitgliedern Stoltzenburg, Haittjeiystr. -10, Ebers, Rhein- 
straße 25, und KoffakowSki, Schmargendoiferstr. 35, zu 
haben, für die Mitglieder und deren tm Haushalte be 
findliche Familienangehörige unentgeltlich. fUc Gäste zum 
Preise von 50 Pf. Die vollzählige bewährte Kapelle de» 
Garde Schützen-BataillonS hat die AuSfüh-ung deS musika 
lischen Teile» des Programms übernommen, die Gedenk 
rede wird Herr Generalmajor z. D. Imme halten. Ein 
Einakter, von einer bekannten Künstlergesellschaft bärge 
st, llt, und ein großes Schlußbild werden die Festtel- 
nehmer in die Zeit vor 100 Jahren versetzen und ihnen 
oor Augen führen, welch hoher Opfermut in jener schweren 
Z-tt da» ganze preußische Volk entflammte und beseelte, 
um daS Vaterland von dem harten Joch, das ihm der 
lranzöstlche Unterdiücker aufgezwungeu hatte, zu befreien. 
Den Schluß der Feier wird ein großer Festüall bilden. 
Wir hoffen und wünschen, daß die Beteiligung an dieser 
hochpatt tätlichen und denkwürdigen Feier »ine reckt große 
zlmmers ab und dem des Salons zuwenden muß," er 
widerte Black mit leiser Stimme. „Ich hatte mir das ge 
dacht und deshalb an unseren Photographen depeschiert." 
„Dann war die Geschichte mit dem Billardzimmerfenster 
Ihrer Ansicht nach nur eine Finte, mit der jemand ver 
sucht hat. uns auf eine falsche Spur zu bringen?" meinte 
Wknter. 
Black blinzelte ihm zu und machte ihm ein Zeichen zu 
schweigen, worauf sie beide sich zu Robert begaben, der 
mit seinen Hunden in der Anfahrt auf sie wartete. Aber 
die Tiere konnten die Witterung von Julius Penfold nicht 
finden, weder nachdem sie an der alten Jacke gerochen, 
noch an verschiedenen anderen Kleidungsstücken, die aus 
Inspektor Blacks Befehl aus dem Zimmer des jungen 
Mannes geholt worden waren. Wo Penfold auch in 
den letzten Tagen gewesen sein mochte, im Park der Billa 
Siebeneichen sicherlich nicht. 
Als sie die fruchtlose Suche aufgegeben hatten, nahmen 
die beiden Beamten das Mittagsmahl ein, das Herr Trenkley 
ihnen hakre servieren lassen. Robert Brandis, der nicht 
mit eingeladen worden war, begab sich mit seinen Hunden 
auf den Heimweg, aber vorher teilte er dem Inspektor 
mit, daß er heute nachmittag den Baron erwarte, und 
daß er sicher sei, Sir Harry würde sehr gern die Gelegen 
heit benutzen, seine Hunde noch einmal zu proben, wenn 
sie gebraucht werden sollten. 
Nach dem Mittagessen, an dem auch der Doktor teil 
nahm, der den andern mitteilte, daß Sir William wohl 
noch lebe, aber iinmer noch bewußtlos sei, erschien sowohl 
der von ihm herbeigerufene Spezialarzt wie auch der Photo 
graph, den Blacks Depesche hergerufen hatte. Der be 
rühmte Arzt wurde von Trenkley sofort zu dem Patienten 
geführt, und während der Abwesenheit des Privatsekretärs 
begleitete Black seinen Londoner Kollegen an das Salon- 
fenster, unter welchem der Bluthund Hals gegeben hatte. 
„Bitte, untersuchen Sie die sämtlichen unteren Fenster 
mit der Lupe," sagte der Inspektor, „und photographieren 
Sie dann alle, damit wir sehen, ob sich irgendwo Finger 
abdrücke befinden. Aber nehmen Sie dieses zuerst voi; 
ehe wir Gefahr lausen, unterbrochen zu werden.? 
(Fortsetzung folgt.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.