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Periodical volume Nr. 46, 23.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Frlederrauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Kr 46 
Berlin-Friedenau. Sonn-ng, den 23 Februar !9l3. 
20. Iahrg. 
vepeleben 
Letzte ftacbnchteu 
Berlin. Beim Besteigen eines fahrenden ZugeS 
iödtttch verunglückt ist heute morgen um 0 Uhr die 
24jährige Arbeiterin Frieda Hofsmann auS der Quitzow- 
stratze 108 auf dem Bahnhof PniUtzstraße. Das Mädchen 
fiel vom Trittbrett zwischen zwei Wagen auf die Schienen 
binub und wurde überfahren. Die Räder halten den 
Körper der BerungUicklen duichschnitten. 
Frankfurt a. Dt. Nach einer M.ldung der Frank- 
furter Zeitung aus P t-isdurg wurde in Diinaburg in 
Kurland ein deutscher O fizier unter Spionageoerüacht ver- 
hastet. Weder der Name deS Beihafteken. noch die 
näheren Umstände wurden brkunnlgeg'ben. Eine Bestäti 
gung der Meldung von anderer Sette liegt nicht vor. 
Belgrad. Hier eingelroffenen Nachrichten zufolge 
erlitten die Bulgaren gestern auf der Halbinsel Gallipolt 
eine Niederlage. Der Kampf war ungemein heftig und 
forderte auf bnden Seiten sehr große Verluste. (Er ist 
für das gute Verhältnis zwilchen Serbien und Bulgarien 
beze chnend, daß s i f e Meldung au« Belgrad kommt) 
Paris. Nach einer Btältermeldung aus M-x ko 
sollen ver fiilhere Piälldent Madero und der fiUhere 
Vizepräsident Suarez tn Freiheit gefitzt werden, und die 
E-mächitaung erhallen, dos Land zu verlassen. Ti. Maß 
nähme soll aui Zureden des amerikanifchrn BotschaflelS 
beschlossen worden sein. 
Peking. Die Kaiserin-Witwe Lung Da ist heute früh 
um 2'/z Uhr noch kurzer Kimikhelt grstoiben. 
Die bauten cler Gemeinde 
srieclenau 
in Vergangenheit und Luhunft und ihr EinkluK auf 
die Entwicklung der Gemeinde. 
Ueber dieses Thema sprach grstern Aornd Herr Gemeinde- 
baurat Allmann in einer außerordentlich stark besuchten 
Versammlung des Haus- und GrundbesitzeroereinS im 
R.stauranl Hohenzollern. Zu den VereinSmitgltedern 
Hallen sich dieses Mal zahlreiche Gäste gestellt. Unsere 
Gemeindevertretung war säst vollzählig erichienen, ferner 
waren zugegen die Herren Bürgermeister Walger, Schöffen 
Draeger und Lichtheim, Assissor Grundmann, Bürodirekior 
Sudan, Obersekrelär Boick Dr. Badt u. a. Man kann 
wohl sagen, daß jeder, der sich für unsere Gemeindeange- 
legenheiten besonders interessiert, erschienen mar. In 
seinem Vortrage besprach Herr Baural Altmann zunächst 
die bisher in Friedenau aufgesühnen Bauten unter Mit 
teilung der Kosten für diese Bauten und auch deS Be 
trages, der sich bet Berechnung nach dem Kubikmeter um 
bauten Raumes ergibt. Darrach zeigte sich, daß unsere 
Schulbauten erheblich billiger ausgeführt wurden, als 
gleiche Bauten in den anderen Gemeinden Großberlins. 
D r Voitragende kam dann auf die voraussichtlich noch 
notwendig werdenden Bauten zu sp echen uad berechnete, 
daß allet > die Ueberlchlisie aus unserem E>ektrtz-läl«we,k 
———B——■■ mmarnm 
Der Staatsanwalt. 
8» H. Hill. 
40 PMW 
Julius hätt- a-rn ein Jahr seines Lebens dabtna- 
geben, um die Gewißheit zu erlangen, daß Olivias große 
Verzweiflung einer unbegründeten Angst vor Franz 
Scharnock entsprang. Denn wenn dies nicht der Fall war, 
so gab es nur eine andere Ursache, und das war die 
drohende Ankunft des Inspektors Black. Und wenn Julius 
sich ins Gedächtnis zurückrief, wie flehentlich sie ihn gebeten 
hatte, dafür zu sorgen, daß der Inspektor iticht in ihre Nähe 
käme, so mußte er sich sagen, daß irgendein geheimer 
Grund vorlag, warum sie sich vor ihm fürchtete. Hatte sie 
nicht gesagt, Julius möge ihm überhaupt nicht verraten, 
daß sie sich im Schloß aushalte, und wenn dies unmöglich 
fei, so solle er wenigstens verhindern, daß Black sie einem 
Verhör unterwerfe? 
Einen Augenblick kam ihm der tröstliche Gedanke, sie 
habe sich vielleicht anders entschlossen und wünsche jetzt, 
dem Detektiv entgegenzutreten. Vielleicht war ihr plötzlich 
irgend etwas eingefallen, irgendeine Möglichkeit, wie ihr 
Bild in den Besitz des Beamten gekommen fein konnte, 
und sie wollte ihn vielleicht jetzt ebenso gern treffen, um 
ihm dies zu erklären, wie sie es vorher hatte vermeiden 
wollen. 
Auf der andern Seite war es auch möglich, daß Black, 
wenn er schon am Abend in Beaconsfield eingetroffen 
war, sich sogleich nach dem Schloß begeben hatte, und 
daß sein Kommen sie in eine Lage gebracht hatte, die 
sie unerträglich fand. Es lag sogar im Bereich der Mög- 
schon die tn Zukunft aufzuwendenden Beträge für Ver 
zinsung und Amortisation decken werden. Der Rathausbau 
wurde gleichfalls von ihm eingehend behandelt und er 
wendete sich da besonders gegen die wiederholt gemachten 
Aeußerungen von Millionenbauten. Er erklärte sich bereit, 
daß Rathaus zum EinheilSsotz? von 20 M. für den Kubik 
meter umbauten RaumiS aukzusühren und darnach käme, 
unter Zugrundelegung der bisher gemachten Entwürfe ein 
B'trag von rund 1 M'.ll. Mark heraus. Der Vortragende 
schloß seine mit stürmischem Betfall aufgenommenen AuS- 
sührungen, daß er vertrauenSooll in die Zukunft schaue 
und nicht den vielfach kundgegebenen pessimistischen An 
schauungen huldige. Ja der sehr lebhaften Aussprache er 
klärten sich fast alle Redner von den Ausführungen deS 
Herrn Baurat« befriedigt. Herr Koni«czka war zwar nicht 
der oplimistischen Anschauung dcS Vortragenden, bemerkte 
aber doch, daß, wenn die hrulige Aufklärung früher ge 
kommen wäre, manche Aufregung erspart geblieben wäre. 
Herr Sturm, der, als er sich zum Wort meldete, mit 
stürmischer Heiterkeit begrüßt wurde, konnte nicht umhin, 
unsere F naozen und unsere Zukunft wieder grau in grau zu 
malen. Er erwähnte besonders seinen Artikel in einem 
WilmeiSdorfer Blatte. Unter lebhaftem Beifall ließ Herr 
Baurat A lman, Herrn Sturm eine pedöckge Abfuhr zu- 
retl werden, und entgegn te ihm, daß man mit der 
artigen Artikeln, durch die das eigene Nest beschmutzt 
werde, nicht iüc unseren O l und, wenn H-rr Slu>m eine 
Eingemeindung wünsche, auch nicht für diese wirke. Da muß 
man schönfärben und nicht schwärzen. Ein lebhaftes 
Bravo fai-d auch die Mitteilung drs Vo sitzenden, daß der 
,F tedenauer Lokal Anzeiger" die Aufnahme des betr. 
Artikels verweigert hatte. Die Versammlung trennte sich 
in dem Bewußtsein, daß wir durchaus nicht nötig haben, 
mit Bang-n tn die Zukunft zu blicken," 
liöhltchen Optimismus Raum geben können, wenn auch 
Sparsamkeit im allgemeinen weiter anzuraten fei. — Wir 
lassen nun den Verhandlung« bericht folgen. 
Der Vorsitzende Herr o. W ochem eröffnet gegen 9 Uhr 
die V-rsammInng. Er drückt seine Freude auS über den 
sehr zahlreichen Besuch. Einem, in letzter Versammlung ge 
äußerten Wunsche, kommunale Fragen möglichst tn den 
Versammlungen zur Sprache zu bringen, konnte der Vor 
stand insofern schon für diese Versammlung folgen, als sich 
Herr Baural Attmann bereit ei klärte, einen Vortrag zu 
halten. Er freue ihn, daß auch Herr Bürgermeister Walger 
und die Herren der Gemeindeorrtretung erschienen sind; 
er begrüße die H-rren besonder-. Darauf verliist der 
Schriftführer Herr Eageihardt die VeihandlungSschrtft der 
letzten Hauptversammlung, die unverändert angenommen 
wird. Unter „Geschäftliche Mitteilungen" berichtet der Vor 
sitzende. daß auf die Eingabe des Vorstandes an das 
Kuratorium für die höheren Schulen um Ueberlaffung der 
Aula und der Turnhalle des RsiormrealgymnastumS zur 
Feier des 2ö jährigen SllflungsfesteS deS Vereins am 
29. November d. Js. das Kuratorium unterm 5. Februar 
geantwortet babe, daß es ausnahmsweise dem Verein die 
gewünschten Räu ne für sein Jubelfest zur Verfügung stelle 
jedoch mit der Bedingen >, caß >>ur m der Turnhalle ue- 
llchteir, baß sie durch einen jen?r merkwürdigen Zufälle, 
wie sie gerade die Unschuldigen oft betreffen, Gefahr lief, 
morgen verhaftet zu werden, wenn sie nicht eine befriedigende 
Erklärung geben konnte. 
Von bangen Zweifeln zerrissen» eilte Julius auf der 
einsamen Landstraße dahin, bis er endlich das Parktor 
erreichte. Er wußte nicht, daß das dortffehende Portier- 
häuschen schon seit Jahren nicht mehr bewohnt war, da 
Sir Harry Dunloos Verhältnisse ihm schon lange nicht mehr 
erlaubt hatten, einen Portier zu hallen. Er war deshalb 
nicht so erstaunt, wie ein Eingeimischer es gewesen wäre, 
daß aus dem Fenster des Häuschens ein Lichtschimmer drang. 
Allerdings wunderte es ihn auch, daß die Bewohner um 
diese Nachtstunde wach waren, und daß man von drinnen 
mehrere Stimmen in leiser, aber eifriger Unterhaltung hörte. 
Unter den Buchen, die den Weg einsäumten, herrschte 
tiefe Dunkelheit, und es war nicht leicht für einen mit 
den Verhältnißen Unbekannten, auf dem geraden Weg 
zu bleiben. Mehr als einmal rannte er gegen einen 
Baumstamm und mußte erst ein Zündholz anstreichen, um 
sich wieder zurechtzufinden. 
Aber endlich erreichte er den schmalen freien Raum, der 
sich um das Haus herumzog, dessen Giebel sich schattenhaft 
von dem düsteren Nachthimmel abhoben. Nicht ein Licht 
strahl drang aus den Fenstern des großen schweigsamen 
Gebäudes. Auch kein Laut war zu hören, und das Schloß 
machte den Eindruck eines riesenhaften Mausoleums, das 
nur von Toten bewohnt wurde. 
Eingedenk derAngaben in OliviasSchrciben, ging er an 
der Vordertür vorbei und um die westliche Hausecke herum. 
Da er noch nie auf dieser Seite des Schlosses gewesen, so 
fiel es ihm ziemlich schwer, das Bogenfenster, von dem^ie 
tanzt werden darf. Die Kosten werden tn der üblichen 
Weise berechnet, dehnt sich das Fest nach 12 Uhr auS, so 
sind die tatsächlich entstehenden Kosten zu zahlen. Der 
Vorsitzende spiicht dem Kuratorium für dieses Entgegen 
kommen den Dank auS und erklärt, daß der Vorstand be 
schloßen habe, von dieser Genehmigung nun auch Gebrauch 
zu machen. DoS Fest wird also am 29 November d. IS. 
im Reformrealtzymnastum begangen werden. Ferner teilt 
der Vorsitzende mit, daß an den Gemetndeoorstand jetzt 
der Antrag auf Errichtung eines Hypothekenamtes ge 
stellt worden ist. Sicherem Vernehmen nach wird sich 
die Gemeindevertretung schon in der nächsten Zelt 
mit dieser Angelegenheit beschäftigen. — In einem 
Schreiben macht der Herr AmtSoorsteher Angaben über die 
Bekämpkung der Mückenplage. Die Vorschläge Über eine 
neue Orlsreklame werden in der nächsten Versammlung 
den Mtialiedern untcibreitet werden. Die Gemeinde hat 
für die OrtSrcklome auch einen Betrag bereitgestellt. D-r 
Vorstand ist nach den Neuwahlen neu zusammengesetzt 
worden. Die neuen Herren sind anstelle der ausgeschiedenen 
aetrrten. Herr SUdring wurde 2. Kassierer und Herr 
Brücker Beisitzer. Dem verstorbenen Mttgliede Herrn 
Hermann widmet der Vorsitzende einen warmen Nachrui. 
ES berübre den Vorstand und den Verein schmerzlich, eine 
solche schätzenswerte K>aft dahin gehen zu sehen. In der 
kurzen Zelt seiner Tätigkeit im Vorstände habe Herr 
Hermann manche Anregung gegeben; er trat stets ein für 
öle Sache der Allgemeinheit und auch für die Sache des 
HauSbesitzer-VeretnS. Die Versammlungsteilnehmer ehrten 
das Andenken des Verstorbenen durch Erheben von den 
Plätzen. AlS neue Mitglieder aufgenommen wurden die 
Herren Kntrk, Basche, Grote, Voß und Latour. Der 
Vorsitzende führt nun einleitend zu dem Bortrage deS 
-Hrrrn"A7kM2nu"äM7 'hStf^Sei Vorstand geglaubt habe, 
daß dieses Thema die Gesamtheit der Fciedenauer Bürger 
inleressteren und daß es auch dazu dienen werde, 
nachhaltig zu wirken. Der Verein habe sich sicher ein 
Verdienst erworben, wenn er zu diesem Zeitpunkt dieses 
Thema in die Debatte warf. Da» Hauptoerdtenst gebühre 
ober Herrn Baurat Altmann, der seine so schon knapp be 
messene Zeit sür diesen Vortrag zur Verfügung gestellt 
habe. Gemeindebaurat Alrmann erhält nun daS Wort 
zu einem Vortrage über das in der Ueberschrift genannte 
Thema und führt etwa folgendes auS: 
Als der Herr Voisizende ihm den Vorschlag machte, einen 
Bort az über die bauliche Gntwicklurg zu halten, da habe er diesen 
Vorschlag mit großer Freude aufgenommen, weil er damit feinen 
eigenen Inte, tioven entgegengekommen war. Schon lange war eS 
sein W-nsch, an öffentlicher Stelle zu sprechen über die Bauten 
Friedenaus und so habe er sich das Thema gestellt „Die Bauten der 
Gemeinde in Vergangenheit und Zakanfr". lind er habe hinzugefügt 
»uid ihr Einfluß auf die Entwicklung Friedenaus". Ec wolle daher 
nicht nur sprechen über die Baulen, sondern auch eingehen auf unsere 
Finanzlage. Er wolle, zuerst zurück-licken in die Vergangenheit. dann 
einen Blick in die Zukunft werfen und drittens den Einfluß der 
Bauten auf die Einnahmen der Gemeinde besprechen. Im Augenblick 
der Begründung der politischen Gemeinde Friedenau trat da« ve- 
dürfnis rach Bauten zuerst auf in dem Bedürfnis nach Räumen für 
die Schule. ES war zuerst das Gebäude Albestraße 32, in dem die 
ausreichende Anzahl Klaffen eingerichtet wurde. Angestellt war 
damals ein Lehrn mit 1050 M und eine H.urhatt lewteun mit 
100 M. D> ir Zu 'a d d ,rte eine oan e Re-h- von Zadren. Im 
gesprochen hatte, unter dem sich die Tür befinden sollte, 
zu erkennen, denn alles lag im tiefen Schatten, da kein 
Mond ai» Himmel stand. 
Endlich aber gelang es seinem scharfen Auge doch, 
das zarte Gitterwerk des großen Fensters zu erspähen, und 
mit l.isen Schritten trat er näher. Wie er erwartet hatte, 
befand sich hier eine schmale Eichentür, zu der zwei Stufen 
hinaufführten. 
Er stieg hinauf und klopfte leise an der Tür, worauf 
diese sofort zurückflog. Gleichzeitig wurde er durch das Auf 
leuchten einer elektrischen Laterne, die ihm direkt ins Gesicht 
gehalten wurde, so geblendet, daß er weder den Mann 
erkennen konnte, der sie trug, noch irgend etwas in der 
Umgebung. 
„Es ist gut, Herr Doktor," sagte eine Stimme, die 
er nicht kannte. „Ich mußte mich erst versichern, daß Sie 
es auch wirklich waren. Bitte, kommen Sie so leise herein, 
wie Sie können." 
Das Licht erlosch, und Julius trat über die Schwelle 
und wurde von einer Finsternis umfangen, die noch viel 
tiefer war wie die draußen. Der unsichtbare Türschließer 
beschäftigte sich längere Zeit mit Schlössern und Riegeln, 
— es mußte eine ganze Menge sein — und dann hörte 
man die Stimme wieder. ' 
„Folgen Sie mir, bitte," sagte sie. „Wir haben ein 
ziemliches Stück zu gehen, aber die Laterne wird uns 
leuchten." 
Wieder flammte das Licht auf, und Julius 'ah, daß 
sie sich in einem engen gepflasterten Gang mic weiß ge 
tünchten Wänden befanden. Sein Führer hatte ihm den 
Rücken gedreht, und er sah nichts weiter, als ein paar 
breite Schultern und einen Kopf mit ejner wyllnen Mütze.
        
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