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Periodical volume Nr. 41, 17.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

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o Die Antwort Enver Bet'«. Wie wir s. Zf. 
berichteten, hatte eine zur KaisersgcburiStagSfeier in den 
Trarbachschen Weinstuben versammelte Festgcsellschaft an 
den türkischen Obersten Enoer Bei eine AnsichtSpostkane 
geschickt, auf der sie dem türkischen Feldherrn zu seinen 
Erfolgen gratulierte. Enver Bei hat jetzt, ebenfalls mir 
einer Ansichtskarte, geantwortet. Ec bedankt sich für die 
Grüße und die dein türkischen Volke bezeugte Sympathie. 
o Ein GinbruchSdiebstahl ist in der Nacht vom 
Sonnabend zum Sonntag in den „Psalzburg-Lichtspielen" 
verübt worden. Die Diebe schraubten im Nebenraum von 
einem dort stehenden Reseroeapparat den Mechanismus 
ab und entwendeten mehrere Films und Objektive. Der 
Schaden beträgt rund 1500 M. Die Direktion der Pfalz- 
burg-Lichtspiele hat auf die Ergreifung der Täter eine 
Belohnung von 100 M. ausgesetzt. 
o Unsere Pelizei als Wohltäterin. Wie uns 
mitgeteilt wird, hat nicht der Poiizeisergeant Müller I. 
sondern der Polizeisergeant Jsken den vor Entkrästnng 
in der Feurigstraße zusammingebcochenen Mann nach der 
Polizeiwache gebracht. 
o Nicht identisch. Der Dentist Herbert Kiese, 
Friedenau, Friesenstraße 11, bittet uns mitzuteilen, daß er 
mit dem, rm gleichen Hause wohnhaften, Herrn Eiesc, 
welcher Selbstmord verübte, nicht identisch ist. 
o Poltzeibericht. Als gefunden sind hier angemeldet 
worden: 1 Geldtasche, 1 Aktentasche, 1 Halskette, 1 Rigg; 
zugelaufen 1 Hund. Die rechtmäßigen Eigentümer werden 
aufgefordert, ihre Ansprüche binnen drei Monaten im 
hiesigen AmtLbüro, Handjerystr. 91/92, Zimmer Nr. 22, 
geltend zu machen, da sonst anderwett über die Fundgegen- 
stände sowie über den Hund versügt werden wird. 
AuslknnftS« und Fürsorgeftelle (Kaiserallee 08). 
für r«Herk«löse: Aerztttche Sprechstunden für Männer jeden Dienstag 
von 12—1, für Frauen und Kinder jeden Mittwoch von 12—1 Uhr 
für Mkolwlkrauke: Aerzll. Sprechstunde jeden Freitag von 12—1 Udr. 
Scköneberg 
—o Das Konkursverfahren über das Vermögen des 
Kaufmann«, früher Kohlenhändler Richard Laacke, Nollen- 
dorfplatz 6, früher Inhaber der mittlerweile gelöschten 
Firma August Richter zu Berlin, Frankfurter Allee 1/2, 
bezw. Waldeyerstr. 9, ist nach erfolgter Abhaltung der 
Schlußtermins aufgehoben^ 
TT Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
«ehr geehrter Herr «eöÄjeurL Bitte Eie höflichst, folgend- 
Zittert,in Ihrer,öffentlichen Meinung wiebei zugebe«: Es hat mich auf. 
richtig gefreut, daß der Herr Börsitz-nde u,.o eine gtcße Anzahl Mit- 
glicher-des Handel- nnd GeweideoerernS in ihrer letzten Sitzung so 
warm W.die Einführung dtS1ll ^cjl,s..deS Gesetzes zur Sicherung 
der Bctuforderuuge» «ingetreten find/ Jeder reelle' Mensch kann die 
Einführung »ur mit Freuden begrüßen; selbst den Baügeschäftcn sollte 
«S uur qUgenehm fein, wcnndte zweifelhaften Elemente aus ihren 
Reihen ausgemerzt, würden ,'3)gönrchL«tgt nur ihr eigenes Ansehen 
wieder, denn .der ganze Stand der Architekten und wie sich die Herren 
sonst ncch M'xnnev/, ist dutch flestr Verruf, gekommen. Eigentümlich 
ist, haß wieder, »je ichs,schon sohärfiz beobachtet habe, auch in dieicr 
Sitzung die biogen. Herren Baumeister gegen die Einführung des Ge- 
setze- find., Allerdings Md dir Herren so klug und bekennen sich nicht 
SpWlUldnUWchiele 
Opernhaus. u 
Dienstag. Elektra. .tz 
Mittwoch. Die lustigen Weiber 
von Windsor. 
Donnerstag. Kerkyra (Korfu).- , 
Freitag. Salome. >v<. i 
Sonnabend. Die Zaubcrflöte,- 
Sonntag. Der Rosenknvalier. 
Montag. Kerkyra. 
Schauspielhaus. ^ 
Dienstag- Die Journalisten. 
Mittwoch. 1813. r 
Donnerstag. Ter Alistansch- 
leutnant. 
Freitag. Die glückliche Hand. 
Sonnabend. Der Kaufmann von 
Venedig. , 
Sonntag. Der große König. 
Montag. Wieselchen. 
offen dazu. Aber an ihren ganzen Ausführungen kann man deutlich 
genug ihre innere Anficht herauLlühlen. Ich muß den Herren bei- 
stimmen, wenn sie sagen, eine Folgeerscheinung der Einsührung des 
Gesetzes wird fein, daß weniger gebaut wird; aber es ist doch wirklich 
kein Unglück, wenn weniger gebaut wild, daS Wenige aber dafür gut 
ist, sodaß d-r Handwerker sein schw:r vnbienieS Geld bekommt, während 
man unter den jetzigen Verhältnissen glücklich sein kann, wenn man 
bei 5 Bauten für 3 Bauten sein Geld bekommt. Jeder Bauhand- 
welker wird mir bestätigen, daß ich die BerhLtinisse noch ziemlich rosa 
schildere. Die Bauschwindlcr jfindcn den augenblicklichen Zustand na- 
türlich Sußeist günstig, sie leien vom Baugeld herrlich und in Freuden 
ui d der Handweiker hat den Vorzug, zusehen zu dürfen, wie daS ihm 
eigentlich zustehendeMld veipnlvert und verschoben wird. Wenn die 
Mieten, wie Herr Bauunternehmer Graßmann voraussehen will, durch 
Einsührung des Gesetzes steigen sollten, waS ich aber sehr bezweisle, 
so ist es doch Heun Graßmann als Hausbesitzer sicherlich nicht so ur 
angenehm, cIS er sich den Anschein gibt. Außerdem möchte ich noch 
ein großes Uebel tm Baugewerbe erwähnen. Die Baumeister, welche 
den Neubau oder Umbauzrn,Entreprise Übernehmer, drücken die Preise 
der Haiikwnkcr bis zum Aeutzelften und verdiexn auf diese Art an 
dessen Arbeiten mehr atS dieser selbst. Natürlich mutz der Baumeister 
nicht nur ein, sonleru häufig beide Augen zudrücken, wenn drr Hand 
werker mindeiwertige Arbeit liefert, wozu er gezwungen ist, um nur 
auf seine Kosten zu kommen. Drr Geschädigte ist natürlich der Bau 
herr oder der Käufer des Hauses. Jedenfalls möchte ich zum Schluß 
noch das sagen: Der glücklichste Tag für alle Bauhandwerker ist der 
Tag, an welchem endlich der II Teil des Gesctzes eingeführt wird. 
Nur durch Einführung des Gesetzes wird dem Bauschwiadel der Bodrn 
entzogen. Hochachtungsvoll Kurt B. 
Der Kampf der Piivaigärtuer gegen die Fiiedhofsgärtnereien usw. 
ist zu ungunslc» der Gärtner ausgetragen worden. Gegen die Gc- 
meind-gäclnerei auf unserem Friedhof hasten s. Zt. die hiesigen Privat- 
gärtner ebenfalls protestiert, jedoch ohne Erfolg. Aber der Kampf ist 
noch nicht ganz beendet und wird jedenfalls unserem Schöffen Herrn 
Lichiheim noch manche Unannchmlrchkeiren bringen. Nach jahrelangem 
Unermüdlichen Kampfe ist es Pnvatguverbetreibenden, nämlich den 
Gäirnereibcsitzern, welche unter der Konkurrenz einer städlischen Behörde 
schwer zu leiden halten, endlich gelungen, den preußischen KulinS- 
in nistet zu energisch:» Maßnahmen hiergegen zu veranlassen. Der 
Kultusminister hat nämlich den Evangelischen Obcrlirchenrat in einer 
Verfügung darauf aufmerksam gemacht, daß in' Großstädten wie euch 
in kleineren Städten die Siadlspnoden dazu übergegangen sind, unter 
Ausschabung rer Privat ä t cr den gesamten Eartenbrtricb, welcher 
für die Friedhöfe in Betracht kommt, in eigene Verwaltung zu über 
nehmen. Da sich die Prrvalgärtner hierdurch sstwer geschädigt führen, 
ist den kirchlichen Behörden nahegelegt worden, auf die Abstellung 
dlescs Mißstandes hinzuwirk.n. Die meisten Sladtsynoden haben 
Fledhossordnungen eiagechhit. in deren die Bepflanzung und Pflege 
der Grabstätlen, wie auch die Ausschmückung mit Blumen von der 
Fliedhofsvermatteng besorgt wird, zum Teil sind sie sogar so weit 
gegangen, daß sie cußerhaib der Fiiedhöfe eigene Gaunereien und 
Verkaufsstellen lingcrichiet haben, wo nicht nur Pflanzen gezogen 
we den, die für Friedhöfe bestimmt sind, sondern auch solche anderer 
Art, die dann an Blumengeschäfte und Markthallen geliefert 
Werden. Die Beschwerden der Gärtner von Gioß-Beltin an die 
Stadlsynod: sind abschlägig beschieden und dabei ausdrücklich hinge- 
.wlcsen worden, daß der Gärinereibetrleb der Berliner Stadlsynode 
als ein Gewerbebetrieb zu betrachten fti, nur durch die für selbständige 
HandelSpärlnerelkn geltenden Rechtsbestimmungen beschrä kt we.den 
lönne. Wie v.rlautct, soll neuerdings die Frage behandelt werden, 
cb di: Gärtner gegen eine Abgabe zugelassen werden sollen. Die 
Rechtslage in dieser Frage ist, abgesehen von einem Prozesse in Magde 
burg, welcher zugunsten der Gärtner cnishieden woiden ist. s.wie von 
einem Falle in Breslau, wo Abhilfe erfolgt ist, noch ungeklärt. W. 
Vermischtes 
i *o Auf d'm Büro der Potsdamer Handelskammer, Eitz Berlin, 
Berlin 6 2, Klofterstrasi: 42, liegen Listen über zweifelhafte Firmen 
in Amerika, Gr-ßbritaunlen, Frankreich und Griechenland für Inter 
essenten zur Einsichtnahme aas. 1 
;■ *i) AuS Anlaß der Lripziger Osiermesie bealsichtigt die Siaalk- 
bahnverwallung am Montag, dem ö März, einen Sonderzug nach 
Leipzig und zurück verkehren zu lassen, der bequem Gelegenheit zum 
Beiuch der Messe, sowie zur Besichligung der Sladt und des seiner 
Vollniding entgeaenachenden Dölkerschlacht-Derkmals bieten wird. 
Ter Zug soll um 7.25 Vorm, den Berliner Anhalter Bahnhof verlaffen 
uns schon um 9.35 in Leipzig eintreffen; die Rückfahrt vom dortigen 
Hauptbahnhof würde 8 45 erfolgen, die Ankunft in Berlin 10.54 
Abends. Es werden einfache und Rückfahrkarten ausgegeben werden. 
Die ersteren kosten in zweiter Klaffe 4,40 M., in dritter Klaffe 3 M.; 
der Preis für Rückfahrkarlen beträgt 8,80 bezw. 6 M. Der Fahr- 
kartenverkauf beginnt schon am 22. d. M. an den Schaltern des 
Anhalier Bahnhofs und im Amilichen Reisebüro am Potsdamer 
Bnvnhef; er wird da nur eine beschränkte Anzahl Karlen ausgegeben 
wirdenkann, geschloffen, sobalddiezurBersügungstehendenPlitze vergeben 
sind. Die Benutzung des SonderzugeS auf gewöhnliche Fahrkarten ist 
ausgeschlossen. 
'o D,r Mörder Cternickel und der Tierschutz. Man schreibt uns: 
Mit Erstaunen hört man, daß dieser abgefeimte Schuft cm Tauben- 
ni d Pferdeliebhab-r, sogar ein Kinderfreimd gewesen sei. Wie reimt 
sich das zusammen? Auch ein anderer Mörder, namens Schunicht, der 
im Jahre 1835 Johmna Weber ermordete, verriet Mitgefühl mit 
einem eingesperrten Tiere. Er ließ im Zimmer der Eimordeten den 
Kanarienvogkl fliegen und streute ihm Fuster, damit, wie er nachher 
sage, .das Tierchen nicht verhungere.' Bis sitzt war man gewöhnt, 
das Umg« kehlte zu vernehmen, daß ein Tierfreund nur ein guter 
Mensch kein könne, w:il die Rücksichtnahme auf das Kleinste und 
Schwächste den menschlichen Charalter veredel-. Nur so wiro und 
kann eS auch sein; denn unsere innere Simmme gibt allein dieser Aus- 
faffung recht. Wie ist obige? Rätsel zu lösen? Der auffallende 
Widerspruch ist da, doch er verliert seine Einzigartigkeit, wenn wir 
auf der anderen Seite auch sehr viele gute Menschen finden, die sich 
als Menschenfreunde bewährt haben, sich aber um Tiere niemals 
kümmern und für Tierschutz nichi daS Geringste tun. Auch dies ist 
ein Rätsel, Las nur nicht so schreiend an die Oeffentlichkeit kommt. 
Es gibt hier jedenfalls eine Grundregel und Ausnahme. Eine dieser 
Ausnahmen ist der Mörder Elernicket mit seiner ominösen Tier- und 
Kinderfreundschaft. — Wir sagest] Wenn ein Kind von Jugend auf 
allseitig zum Guten erzogen und ihm vor allem Mitgesühi mit Tieren 
beigebracht wird, so mutz sein Charakter sich üubedingt anders ent- 
wickeln, als wenn die GcmüiSeigcnschaften ungepflegt und in Ver 
rohrung heranwachsen können, und dem Gemüt des Kindes die Leiden 
dcr Tiere niemals nahe gebracht werden. Bei Sternickel war nicht 
' alles Gute ertötet; aber das Böse hatte die große Uebermacht. Dies 
hinderte ab<r nicht, daß zeitweise daS Bessere in ihm zum Vorschein 
kam. Er müßte, ehe er alS Tierfreund ausgegeben werden kann, sein 
Vorleben genau durchforscht wcrdrn. Tierltebhaberci ist noch kein 
Tierschutz. ^Den wenigen Mördern, wrlche zugleich Tierfreunde waren, 
'ist jedenfalls eine unendlich größere Reihe solcher entgegenzustellen, 
welche von Jugend auf Tierqräler gewesen sind. H. St. 
; *o Ursache und Wirkung. Ein iragikomisches Ereignis — so 
teilt uns ein Freund mit — hat einen sehr befähigten Operndliigenten 
um seine eben erst angetretene Stellung gebracht. Der bestakredierie 
Künstler hat an der betr. Hofoper nur einige Male dirigiert und ge 
zeigt, baß er den großen Anforderungen, die an ihn gestellt wurden, 
gewachsen war. Dann war in 3T., der Residenzstadt eines deutschen 
Sraates, seine Täiigkert zu Ende. Was war die Ursache? Ein 
sonst gut sitzender Frack, der aber den Eigensinn hatte, kurz vor 
Beginn ter Vorstellung beim schnellen Anziehen seine Rücken 
naht platzen zu lassen. Der junge Dirigent ist etwas stark beleibt und 
es war guter Rat im Augenblick teuer, eS war kein paffender Frack 
zur Stelle. Ehe man an dem schwarzen G.hrock des Künstlers die 
vorderen Flügelecken wcpgestcckt hatte, vergingen ein paar Minuten. 
Inzwischen hatten die Miiglüdrr des Henjcherhauscß ihre Plitz: ein- 
genommen, der Intendant drängte auf Anfang der Vorstellung Ir 
der Eile der Verwirrung vergaß der Dirigent sich vor dem Lrndes- 
herrns zu verrctzcn, damit war sein Schicksal besiegelt. Ursache: eia 
gutsitzender, aber in di: Brüche gegangener Frack! 
WstterauLsichten. 
Dienstag: Trccken und vielfach heiter, nachts strengerer, 
am Tage-mäßiger Froste bei ziemlich frischen: östlichen 
Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
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Ab Dienstag, 18. Februar' 
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ll-rrerwkälmbeib (Komödie) - 
za dem Mimischen Drama 
Fräulein Doktor (Komödip), 
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Anfang Wochentags 6 Uhr. 
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ohne Käse) ohne Sauer 
teig oder Hefe ist cs : 
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iüiÄft 
Pianistin 
ge'.vandte, wünscht bei Conzert- 
sängerin vd.gedieg.Gesanglchrerin 
Begleitung z.Konzertcn vd. während 
d. klebungsstunden zu übernehmen. 
Lagerkarle 22, Steglitz Postamt 2. 
Unterricht erteilt an eigener 
Garderobe Cranz, Taunnsstr. 5. 
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Vorstellung zivischrn 4 u. 7 ll!>r. 
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leiht Wiclaudstr. 11, III, vorn r.
        
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