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Periodical volume Nr. 135, 11.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

der diese Vortrüge veranstaltet, bittet unS, darauf aus. 
merksam zu machen, daß diesmal noch fttr weit mehr 
Plätze als beim ersten Vortrag, der sehr stark besucht war, 
gesorgt ist. Nach dem Vortrag; wird wieder Gelegenhrir 
zu An' ^ »n geboten. 
o Die Rheirreck-Lichtspiele bringen das ergreifende 
Drama ,Ewige Zeugen" und den historischen Film 
„Königin Luise" als Havpischlogcr neben vielen anderen 
reizenden Bildern zur Aufführung. Wir empfehlen unseren 
Mitbürgern die vollständig umgebauten Rheirrcck-Lichrsp ele 
unh bitten sie, dir Anzeige in dieser Nummer gefälligst zu 
beachten. 
o Ein grosses Vockbierfest findet am Sonnabend 
und Sonntag in JeschkcS Restaurant zum .Roland" 
Rännebergstiaße Ecke Rheinstr. 28 statt. (Vergl. Anzeige.) 
o Unsere Polizei als Wohltäterin. Eigentlich 
ist sie'S ja immer; nur woll.n es bös« Menschen niemals 
anerkennen. Sie schimpfen auf die Polizei, auch wenn sie' 
ihnen Hilfe.bringt. Wenn die Polizei nach dem Recht 
handelt, so mag eS drm einen hart erscheinen, vielen aber 
wird dadurch oftmals eine Wohltat erwiesen. Und wie 
so oft hat sich unsere Polizei nIS rettender Engel im 
VerkehrSgeiriebe der Großstadt erwiesen, wie manches 
Menschenleben ist durch eine brave, heidrnmiiltge Tat der 
im Namen deS Gesetzes handelnden Polizribeamten gneit t 
worden! Hierher gehört auch em Fall, in dem sich vorgestern 
unsere Polizei als Wohltäterin bewies und bet drm die 
beteiligten Beachten sthr mild-S Herz sprechen ließen. Der 
Polizrisergeant Müller I fand in te: Jeurigstraße, nahe 
der -Wache, Fir,en -Mann guf, der vor Entkräftung zu 
sammengebrochen war. Er schaffre den Kranken zur 
Polize,wache und hier erfuhr man, baß der Bedauerns, 
werte seit Tagen keipc Nahrung zu stch genommen hatte. 
Die Beamten reichten ihm nun Stärkungsmittel und 
sorgten fttr ihn solange, bis er fähig war, den Hcimw.g 
antreten zu können. Sch all wurde nach eine kleine 
Sammlung veranstaltet, damit der Mann nach Hause 
fahren und noch einige Nahrungsmittel kaufen konnte. 
Bravo! ' ' 
o Dine« Selbstmordversuch unternahm gestern 
M Tegeler See das 18jährige Fräulrin Emilie D Sie 
war seit längerer Zeit bet einem tu der Hauptstraße in Schöne- 
berg wohnenden Ingenieur F. b.dienstel und hatte die 
Wohnung ihrer Herrschalt plötzlich heimlich verlassen. Seit 
fast einem Jahre war sie mit einem jungen Manne rin 
Verhältnis eingegongen, das — wie sie hoffte — zur Ehe 
stihcen sollte. In den lrtzten Tagen verspürte sie jedoch 
b i ihrem Bräutigam eine Verminderung der Zuneigung, 
und auf ihre Vorhaltungen hin kam es zwischen beiden 
LtebeSleuten zum Bruch. Dies glaubte sie nicht Überleben 
zu können. Sie fuhr nach Tegel und suchte die Stelle am 
Seeufer auf, wo ihc Verlobter im vorigen Fiühling ihr 
ewige Liebe und Treue geschworen halte und sie seinen 
Schwüren nur zu leicht geglaubt hatte. Hier sagte sie der 
treulosen und liebelcereri Welt auf ewig Lebewohl und 
stürzte sich in die Fluten. Sie mußte aber wohl nicht 
mit der unangenchrnen'Kältr und Nässe des Wassers ge 
rechnet haben, denn nach ihrem ersten Wiederaufiarrchen 
schrie "fU* 1 goWsämmerlich' um Hilfet " Zwei 'Passanten 
hörten die Ru'e, ip-angeri ihr nach und brachten sie an» 
Land. Bon der Tegeler Polizei, wo sie in Schutzhaft 
blieb, ward« ihre He-rschofl in Schöneberg telephonisch be 
nachrichtige, sodaß hie Lebensmüde ihrem Heim wieder zu- 
ge'Ührt werden konnte. Hier soll sie erklärt haben, sie 
habe ,ip Schönheit sterben" wollen. AIs ihr treuloser 
Verlobter von dem verfehlten Selbstmordversuch seiner 
Geliebten K-nntnlr erlangt hatte, soll er, von Gewissens 
bissen grquält, sofort Hai Aufgebot bestellt haben. 
o Erhängt. Der Säuger Julius F. hat stch gestern 
in seiner Whhnung in der Schaden«ule in Sieglitz erhängt, 
während seine Frau Besorgungen außerhalb des Hauses 
machte. AlS SanitälSral Dr. Schmutte erschi.'n, war 
Hilfe leider nicht mehr möglich, F. war sofort grstorbrn. 
Wie verlautet, ist der Grund in geschäftlichen Differenzen 
zu suchen. F. hinterließ einen Brief,.aus weichem diese 
Ursachen hervorgehen. 
o Selbstmord. ;J.r seiner Wohnung in der Friesen- 
strotz« 1l wurde heut« Vormittag gegen 1 / i 9 Uhr der 
Börsenmakler Giese erhängt vorgefunden. Sofort apge- 
stellte WiedetbelebungSoersuche waren erfolglos. Der 
Lebensmüde, der zum zweiten Male verheiratet war, stand 
im 38. Lebensjahre. Der Grund zu der Tat ist noch 
nicht festgestellt. 
0 Vom Automobil über fahre». DaS Dienst 
mädchen Hulda Walter wurde gestern Abend am Lauter- 
platz von einem Automobil überfahren. Sie erlitt einen 
R'ppenbruch und mehrere Abschürfungen an der Hand und 
im Gesicht. Auf der SanitäiSwache wurde der Ber- 
ungliickten vom Arzt des Rettungsdienstes die erste Hilfe 
zuteil. 
0 Feuer. Gestern Abend gegen 7 Uhr »xplodierte 
in einer Wohnung im Haufe Kaiserallee 84 Eck« Siuben- 
rauchftraße eine Hängelampe. DaS ausfl cßende Petroleum 
setzte auch den Fußboden in Brand. Unsere Feuerwehr, 
die bald zur Stelle war, lösch!« die Flammen, ehe sie sich 
weiter verbreiten konnten. 
0 Nusall. Der Knab« Fritz Voigt auS der Frege- 
straßr 72 fiel brini (Spielen in der Wohnung so unglücklich, 
daß er sich eine floss-nt»?, stark blutende Kopfwunde zuzog. 
Auf der SanitäiSwache leistete der Arzt vom Retiungk- 
dienst die erste Hilfe. 
Vemns-Oaichncbten 
Am Sonntag tagen: 
Cperlklub Früdmcu. Der vergangene Sonntag war für die 
HockeyAbteilung diö Epoukl-bS krudenem wieder ein EiegeStag, 
indem tfc der kombinierten 2. urrd 3 Mannschaft d.s Lpmrkrubs 
gelang, in einem Hr.ck>tzgesch!chüf!diptele de -Bnliner Sport- 
Vereinigung auf deren Platz mit 4 ; 0 zu schlogen. Halbzeit 2 :0. 
Die 4. HockHmamschast des Eporrklrbs Friedenau (pulte ebenfalls 
am Dormit ag gegen die gleiche Mannschast fccö Züd,scheu Turn- 
Vereins Var Kochba auf d t-.r. Platz -tn Schul>rndo f und trpg daselbst 
ihr errrrs DelbandSspiel um die -M rftrijchäft' in der Frühjahrsserie 
d?s Derband-s Berliner Athletik Veiclrre uns und errang teil Sieg 
mit 8:2 Toren. — Am 2. gebtuat hielt der Ep-rtk uo Friedenau 
feine M tgliederverscmirlung im .Hrhenzollern" ad. Der Vorsitzende, 
Herr Rlch. Müller brachte noch uaglraclrch ariläßluh des Geburtstages 
fit. Maj'i'Lt auf den Kaiser ein dreifaches Hoch auS. De: 
Kassierer, Herr W lh. SIcl>enburg, gab den ersten Aierlesjahrskassm. 
bericht, der zu Gunsten d.-S Vereins mit einem Betraute von 140.05 
Mark abschloß. Mil den bisherigen Lüstlingen ins A.reinS kann man 
zufrieden fein, zumal j tzl zur W.nterezcit der Leichialhlückjpori, wie 
in allen anderen Spouoerct. en, nicht so intensiv betrieben werden 
k Ni. Jederb biet I der Eporikiub seinen Miipliedern während dieser 
U-bergangSzcit reichlich E-sutz indem das Hock'ysprel und die Wald- 
Uufe sehr gepfl.gi werde». Zu n Frühja.r wrro der Eporcklub rin 
größer S Prrpogania Sporimeciinq v.,ranstalten, um den hüsizen 
Bürgern Gelege, hil zu geben, sich von een Idealen d.o teutschen 
Eporls felbsi übrzeugcn zu kennen. Gcgenwärlig verfügt ter Sport 
klub Frbdmari über drei Hockeymani sLas.'eir, die von den aasge. 
irrgenen 16 Spielen Iknral als Siegn hervorgingen. Zur Veivoll- 
sländigung der S. Mamstchasr und demnächfl zur G.indmg einer 
4. Mannschaft werden M.ldnnaen von Spieirckenfsenlen, auch solche, 
welche noch nicht Hock.y gespült haben und j,tzt iern-n wollen, in der 
GeschäflSstelle e^tgegeng'.i'l'mmcn. — Am Svmrlag Vormiticg lv U-ji 
stehen sich die 1. und 2. Mannschaft des Sportklubs Friedenau auf 
dem Blähe tn Friedenau, Südwestkoifo, Sck Landacherstr.-ß', in einem 
Hock yzeslllschaflsjpiiie aegenüdee. Auskünfte und B«iiragLe,kiälu»aeu 
»,ehmen «ntgegen Herr Dr. Franke, Friedenau, Pcker Vifcherstr. 17/IS 
(nur für fördernde Mttgi! dr>), Hon Rich. Müller. Fiiebeuau, Lauier- 
strafe 5/6, und Herr Willy R Werner, Berlin IV, Linkstr rv D r 
monatliche Befrag delrüg! für I igendmilgliedcr 50 Pfg., für Haupl- 
mitgiildrr 1 M., fördernde Mrrgjreder zahlen einen Mindestdertiag 
von 5 Ät. Peo Jahr. 
Am Montag tagen: 
Evangelischer Arb,bei < Verein tür griedcn-u und U-ngegend. 
Im oberen Saal des Kaiser-Wrlhelm.Garl.n, Rheinstr. 65, ü'l um 
7j9 Uhr die GejangS-Ablcilung jeden Montag, sticderaberrd 16 März. 
AuSkunftS» «nd Fürsorgeftrlle (Kaiserallee 66). 
für Lubrrkrrlöfr: Aerzllrche Eprechstunden für Männer jcdcn Dienstag 
von 12—1, für Frauen und stindcr jeden Mittwoch von «2—1 Uhr 
für AlkPhvlkrauke: Aerzrl. Sprechstunde jeden Fnüag von 12—l Um. 
Verlm unci Vororte 
Zo In Sachen bei Nord-Cüdbahn iand g*ft«in unter 
Vorsitz d.s Oder-Rcg.-RaiS Dr. Haasrlcu im Poüzn- 
Präsiorum eine Konferenz fielt, an weicher Reg. Rat 
Tr. Berger, Geh. Bouial (S t er. die Buutäle Hobrecht, 
Echultze, und Abraham, sowie die Verircter berj nigen 
Polizri-R,viere tciinoyme», welche die Noid-Südbuhn be 
rühren wird. Vom Magistrat waren Geh. vaurat Krause, 
Baurat Ritsche und Magtstraisrai Srinonjon erschienen. 
Es handelt sich haupssächltch rim die Frage der Verk.hrk» 
regeluirg, in den Silagen, welche durch den Bau der No:d- 
Slldbahrr in Anspruch genommen werden sollen. Dre 
Ausführung des TunnelbaucS soll in der Weise erfolgen, 
wie dies vom Bau der Untergrundbahn Lupziger-Platz- 
Spltielnrarkt her bekannt ist. Hierbei waren wie erinnerlich, 
zum Teil recht enge Straßen, wie z. B. die Niederwallstraße, 
zu unterminieren, ohne daß der Wagenoerkrhr unterbrochen 
werden bürste. So wird es stch auch in der Füediichstraße, 
die in dem Teile zwischen Behren- und Georgcnstraße 
wenig Raum zur Lagerung von Boden, Steinen k. bietet, 
ermöglichen lassen, daß die unter dem Bohlenbelag vor 
sich gehenden Arbeiten den oberirdischen Verkehr nicht 
wesentlich beeinträchtigen und namentlich den Wünschen 
der Laden- und Geschaus Inhaber nach unbehinderten Zu- 
und- Abgang ihrer Kundschaft tunlichst Rechnung getragen 
wird. Zunächst wird es sich ja auch hier nur um die Ver 
legung der Leitungen handeln, nach deren Ausführung-die 
Straße wieder provisorisch grpflastcrt werden soll. Für 
den eigentlichen Tarmelbaii sind drei Jahre in Aussicht 
genommen, da die I mngriffnahnre des Baues aber an 
mehreren Stellen gleichzeitig geschieht, dürsten dre Aibeiteu 
wohl schon früher beendet werden können. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Die Briefkastenb.'sttllung lüß! zur Zeit an d«' Eck; Ha-djen)- 
und Roennev-l-,lliaße zu munf-wi übrig. Sil3 Schreiber duses am 
Tonirer-toa Abend vor 9 l /j Uhr einen Brief in den Kasten warf, 
zeigie eS sich, daß die Leerung d:r«i!s staiigefunb'N hatte und der 
Brief 1 Stunde später abgeholt würde. Dadurch hall« er [flutn 
Z n,ck verfehlt, denn er kam zu spät rir der Pecvi--z an. Am Freitag 
vor 8 Tagen warf dieselbe Person Nach!S um 1^ Uhr einen Briet in 
dnrselben Kasten, in der Erwariung, daß er noch um 11'/« Uhr 
heraulqenommen würde. Allein die L.-ern-g war bereits ersoigi u»rd 
— alS nächste Ea'le-runxi-stiinde 5'/, Uhr arrg-zeigi. Nalürrjch 
erreichte dieser Brief sein Zr-l ebenfalls nicht zur rechten Zeit. 1111 
ei« korrekte Auskunft wird sidl. gebeten cder um fchrninig« Ächhuf« 
ersucht. -s. 
LriMallsn 
E. F. Wir bcdau.-rn c» ebenso wie Sie. daß die Slandesamls- 
nachnchtcn nicht mehr in unserem BlaUe erscheinen können. Durchernr 
Vrriügung des RegieiungkprLfidenten ist es den Standesämter» imtec-- 
sazt worden, weiter Berrchl« an dre Presse z» liefern. Der Grund 
für ble|iS Verbot wird dann gesucht, daß den Neuvermihll-n mrd den 
ölicrn neugeborener Kinder zahlreiche Prvspekie von Geschäslen mit 
tyzicnischcn Bedar'Sorrrkeln zugingen. Das Verbot soll den weiteren 
iLeborieor-'ckqang hemm n. 
2lnna F. Hier hast du das Bewünschie! Arna bederriei so viel 
wie,d-e Lrcviiche', B-ria „die Glänzende', Klara .die Berühm'.e", 
Dora »nd Dorothee .da; 0»,schenk GvrleS', Eoirh „dt- Kämpserii, um 
ihren Besitz", Life (sowie (Suf , E eberh, Jl « und Erisabtth), .Schwört 
zu Goi!'. E i.i« „d e Schmnchlcrii," Eunna .die Große", Eva .die 
L beui spenderin," Faur y und Fianaiska „die Freie", Fwra „die 
Blühende", Fried; „d e Frierliche", Gerda and Gcrirnd „die Kriegs- 
jangsrari" und Gisela „die Geisel" 
Jagdfreund. Das ist noch ga' nichts! .Irr Deszpröm (Uogun) 
ha: iiii O:t.b>r v. I. ein wahrer Rebhüaierre.ei nattgesu dm. Die 
T-e»c siegen bei nedtr em -ix eiset über die Stadl hin und wrr den v:rr 
d-n Lichtern der ci.ki isynr B.ge lamven geb'crid.t und so vr wurt, 
daß fr - in dichten Scha.cn zrr B-d.n fielen n.d v.n den (.assanlur mit 
d n Hä rden gesungen wc den lorr. te». 
Gefck)äst1i6)eL 
WM" Das vornehmste Bier- und Wein-Rcstarimirt Friedenaus 
dürste daS Restanrai-r .Oag.uipl tz" am gteichnamigcu Platz sein. 
Inhaber ist .Herr. B., Rgdtk«.,.o-r .eine; .reiche ,E»sa'»rulg^ puf 
gastronomrschrm Gebiet besitzl Die Kirche >st dort .erstkM sig". Die 
put viNIilieiten und äußerst g.schmeckooll eingerichleien Räume dieses 
Lokal > bieten einem vornehmen Pa likam bckhagi chen Auf-nthalt, so 
daß sich jeder tvrl wohl sühil Deß tie Gelränk« bestens gepflegt 
siad und gul tenpert rt a.f den Tijch kommen, v.-rst.ht sich bei der 
ausgezeichneten L-rtung des R siauranrö von selbst. 
Techn. Lehranstalt Berlin-Stegtitz. 
Inh.: Ingenieur Pani Döbling, Direktor 
Elektrotechnik, Maschinen-, Hoch-, Tiefbau. Gas-, Wasser, 
Heizung, Lüftung. Elckiromo.-iteurki.'rsus, Tages-, Abjcnd- 
unterricht. Vermessungatechnlk. Programm frei. 
Wettcrausfichten. 
Sonntag: Kühl. Zunächst ziemlich trübe und neblig 
mit leichten Schncefällen und mäßigen nördlichen Windrn. 
Später^ zeitweise aufklärend. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
' Hierzu zwei Beilagen.
        
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