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Periodical volume Nr. 40, 16.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friederrauer 
Unparteiische Zeitung flir kommunale und bürgerliche 
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N- 40. 
«Berit« Fnedenuu. Sonntag ocn 16 Februar «9i8. 
*iO. Iahrg. 
DepeTd^en 
Cctfte Hadmebtcn 
Mülheim a Ruhr. Heute Morgen 5 Uhr er 
eignete sich auf der Zeche Wtesche deS Mülheimer Berg- 
wrrkoereinS ein schweres Unglück, bei dem vier Bergleute 
ihren Tod fanden. Bei der Ausfahrt aus dem alten 
Schachte löste sich, wie mau annimmt, daS Verfchlußtor 
am Förderkorb und vier Bergleute, die an dem Tor an 
gelehnt standen, fielen heraus und in den tiefen Schacht 
hinunter. Alle Vier waren auf der Stelle tot. Drei von 
den Verunglückten waren ledig, einer verheiratet. 
Hamburg. Der am Mittwoch morgen von Hamburg 
nach Alexandrien abgegangene Dampfer „Galatha" der 
Deutschen Levantelinie ist bei Borkum mit dem Stettiner 
Dampfer »Kristiania" im dichten Nebel zusammengestoßen. 
Die „Kristiania" ist nach 3 Minuten gesunken, 5 Mann 
der Besatzung sind dabei ertrunken. 
Graz. In den SUp-n herrschen sehr große Nord- 
stürme. In Graz und Umgebung ist Neuschnee gefallen. 
Auf der Nax ist ein Knabe im Schnersturm verunglückt. 
Pari?. Die Pariser Postbehörde ließ gestern den 
Briefträger Nicolar Berrichon, besten Ehefrau sowie deren 
Geliebten, den Schlostermeister Gustav Couity. verhaften. 
Berrichon hat seit mehr al8 4 Jahren über 1000 Post 
anweisungen sowie unzählige gewöhnliche und Eu-schrerb- 
brtefe g,stöhlen und die Gelder durch Fälschung der An 
Weisungen bei verschiedenen Postämtern durch Vermittlung 
seiner Frau und ihreS Geliebten abheben lasten. 
London. Die letzten Nachrichten aus M>x ko be- 
f«a«U...bo6 . ein« Abteilung de« 20. . Infanterieregiments 
zwischen Palast und Arsenal revolutionierte. Nachvem st? 
ihre Offiziere e schossen hatten, versuchten sie. zu Diaz 
überzugehen, wurden jedoch überwältigt und 40 Mann 
gefangen abgeführt. 
London. Wie dem Reuterschrn Bureau vom 12. Fe- 
bruar aus Sana gemeldet wird, haben sich die Araber in 
Kataba an der Grenze des englischen Aden-GebieteS er 
hoben und den Vizegouverneur gerötet. Mehrere Beamte 
wurden verwundet. Der Ausstand wird auf die Errichtung 
von Zollstationen längs der Grenze zurückgeführt. 
Washington. Die amerikanische Botschaft in Mexiko 
meldet, daß platzende Granaten und Geschosse die Gebäude 
der deutschen und der französischen Gesandtschaft vielfach 
getroffen haben. Am Freitag wurden die Nahrungsmittel 
bei der amerikanischen Botschaft knapp. Die Dienerschaft 
begab sich durch die Feuerlinie nach den Vorstädten, um 
daS Notwendige herbeizuschaffen. Es verlautet, daß die 
übrigen Gesandtschaften sich in einer ähnlichen Lage b-finden. 
Mas uns in frieclenau nock fehlt? 
.z Man schreibt unS: 
Ich hab« mit großem Interesse die Ausführungen drs 
Herrn LI. Q-. über ein Vororttheater gelesen. Die 
Idee ist durchaus nicht zu verwerfen; ich glaube, es läßt 
sich mit ihr etwas anfangen, sobald sich die geeigneten 
Der Staatsanwalt. 
«-» H. Hill. 
34 JM*«* 
„Sagen Sie Sir William, bitte, daß ich nach meinem 
Besuch im Schlosse vollkommen mit ihm einer Meinung 
bin und daß ich die Angelegenheit als erledigt betrachte." 
Herr Trenkley nickte mit der Miene völligen Verständ 
nisses. „Ich darf doch hinzufügen, daß jeder Verdacht, den 
Sie hegten, hinfällig geworden ist?" forschte er. „Mein 
verehrter Chef hat es immer gern, wenn man sich sehr 
klar ausdrückt." 
Frage und Ton bewiesen dem Inspektor, daß Herr 
Trenkley wirklich das Vertrauen des Staatsanwalts genoß, 
und er schämte sich ein wenig seiner allzu vorsichtigen Ant 
wort. „Ja, ja, fügen Sie das nur dazu," sagte er höflicher. 
„Sir William kann sich versichert halten, daß ich in Betreff 
der Photographie auf einer falschen Spur war. Uebrigens, 
ich wollte Ihrem Chef noch vorschlagen, daß es vielleicht 
ganz gut wäre, wenn ich in Doktor Penfolds Abwesenheit 
heute nacht in der Villa bliebe." Herr Trenkley kaute an 
seinem blonden Schnurrbart und schien nicht recht zu wissen, 
was er auf diese Frage antworten solle. „Eine sehr gute 
Idee," meinte er endlich. „Aber ich weiß wirklich nicht, wie 
ich mich dazu verhalten soll. Sein Wunsch, daß Sie wegen 
des leidenden Zustandes seiner Gattin dem Hause fern ge 
halten werden sollten, war so klar ausgedrückt, daß ich 
wirklich nicht wage, ihm entgegenzuhandeln. Persönlich 
wäre es mir ja die größte Beruhigung, Sie hier zu haben. 
Das Beste wird sein, ich spreche mit Sir William darüber, 
jobald sich mir Gelegenheit bietet, und schicke dann in Ihr 
Leute finden, die sie propagieren und — auch pekuniär — 
unterstützen. Nur bin ich der Ansicht, daß ein Gebäude, 
daS nur Thealerzwecken dienen soll, wenig vorteilhaft ist 
Wir hören eS täglich, daß großberliner Theater schwer zu 
kämpfen haben und daß der Pleitegeier rin Theater nach 
dem andern packt. ES würde für unsere Verhältnisse voll 
kommen genügen, wenn nur an einigen Wochentagen und 
vielleicht auch Sonntag« Theater gespielt würde. — Und 
an den anderen Tagen? hör ich fragen! Da soll es eben 
anderen Zwecken dienen: Konzeiten, Bällen, künstlerischen 
und wissenschaftlichen Veranstaltungen! 
Wir kranken hier in den westlichen Vororten daran, 
daß wir kein geeigneter Lokal besitzen, welches sich für 
alle Veranstaltungen eignet und diesen einen würdigen 
Rahmen gibt. Der von unserer Gemeinde beabsichtigte 
Bürgerfeftsaal im Rathaus wird doch nichts weiter als 
ein Notbehelf sein. War unS also fehlt, ist ein sogen. 
Kunst- und VereinShauS. Ich erinnere mich da eines 
ähnlichen Baues in Hirschberg t. Schles. DaS Gebäude 
erscheint äußerlich als ein Cradttheater. ES ist einfach und 
schlicht in seinem ganzen Ausbau, macht aber trotzdem — 
oder vielleicht gerade deswegen — einen würdigen Ein 
druck. Eine Auffahrt führt zum Haupleingang. Im 
Vestibül befinden sich die Kassenräume und zu beiden 
Setten führen breite Tl'ppen in den ersten Stock. Hier 
finden wir den großen Th.ater- und Festsaal mit großer 
moderner Bühne. Ein erster Raüg mit Logen zieht 
sich an drei Seilen hin, während ein zweiter Rang 
mit der Galerie unr an der der Bühne gegenüberliegenden 
Seite vorhanden ist. Nach dem 2. Rang und der Galerie 
führen btsondere Tnppen (Wendeltreppen) von der Straße 
auS DaS Seitenparkett liegt etwa 1 Meter höher als das 
Mitteiparkett. Ber Theaieroorftellungen. Vortragsabenden:c. 
ist ein G stUhl, von der Bühne leicht ansteigend, vorhanden. 
Dieses Gestühl kann in 1 / i — x / 2 Stunde vollständig be 
seitigt werden und zwar sirrdet es Platz in den Räumen 
unter dem Seitenparkett. Der Ballsaal ist fertig; ein 
spiegelglattes Parkett lädt zum Tanze ein. Es ist klar, 
daß ein derartiger Saal vielfachen Z > ecken dienen kann. 
Unter diesem Saal, zu ebener Erde, b.finden sich nun die 
öffentlichen RestauraltonSräume nebst Mrhreren kleineren 
und größeren GesellschastS- und VereinSzimmern, sodaß 
also auch für Veranstaltungen mit kleinerer Teilnehmrrzahl 
geeignete Räume vorhanden sind. 
Ein derartiges Kunst- und VereinShauS kann nicht 
nur dem Theater dienen. Von vornherein dürste fest 
stehen, daß der große Saal an den Sonnabenden — 
wenigstens in den Wintermonaten — für Vereinsfestlich' 
kiiien reserviert bleibt. Aber auch einige Tage in der 
Woche werden für andere künstlerische oder wissenschaftliche 
Abende (auch VolkSunterhaltungsabende) festgelegt werden 
müssen, sodaß vielleicht nur an drei Wochentagen und an 
den Sonntagen Thratervoistellungen stattfinden können; 
und daS genügte vollkommen für Friedenau. Dir 
Schwierigkeit bestände aber in der Theate.gesellschaft. ES 
dürfte sich so leicht keine Direktion finden, die nur an 
einigen Wochentagen spielen will und die an den anderen 
lyotel nach Beaconssield, wenn er mit Ihrem Vorschlage 
einverstanden ist. Auf meine eigene Kappe möchte ich es 
nicht nehmen. Sie kennen den Alten ja selbst genug und 
wissen, daß er es nicht liebt, wenn man seinen Intentionen 
entgegenhandelt." 
Black fand diesen Ausweg sehr vernünftig und stimmte 
mit der Versicherung zu, er werde sofort herüberkommen, 
sobald eine Botschaft ihn erreiche. Dann sagte er dem 
Kutscher, er solle umwenden und nach dem „Ochsen" in 
Beaconsfield zurückfahren. 
Als er sich eben von Trenkley verabschieden wollte, 
kam er auf den Gedanken ihn zu fragen, ob man unter 
dessen von Julius Penfold gehört habe. 
„Kein Wort," versetzte Trenkley. „Höchst merkwürdige 
Geschichte, nicht?" Dann griff er plötzlich in seine Brust- 
tasche und holte ein verschlossenes Telegramm hervor. „Ich 
möchte wissen," sagte er dann, „ob diese Depesche uns viel 
leicht irgendwelche Nachricht von ihm bringt. Ich nahm sie 
vorhin dem Telegraphenboten ab, gerade ehe Sie kamen, 
und hatte sie ganz vergessen. Sie ist an den Staatsanwalt 
adressiert, aber da ich ermächtigt bin, alle einlaufenden 
Briefe und Depeschen zu öffnen, so können wir ja gleich 
einmal sehen, was darin steht." 
Cr riß das Telegramm auf und las die paar Zeilen, 
die es enthielt, mit wachsender Erregung. „Donnerwetter, 
das ist aber wirklich gut," rief er dann und reichte dem 
Inspektor die Depesche. „Da haben wir aber wirklich 
wieder einmal aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. 
Diese Mitteilung macht mir ganz den Eindruck, als habe 
Herr Julius sich eine lustige Nacht gemacht, die sich wahr 
scheinlich weit in den Nachmittag ausgedehnt hat." 
Der Inspektor las die Depesche, sie lautete: 
„Werde beute abend zurück sein. Bedauere unendlich. 
Tagen ihr Personal beschäftigungslos läßt. Doch die 
Schwierigkeit wird sich beseitigen lassen, wenn wir 
von vornherein auf die eigene Theaterdirektion verzichten 
und mit den Direktionen anderer großberliner 
Bühnen Vereinbarungen treffen. Mir schwebt dabei gleich 
falls wie dem Verfasser LI. 6. die Schillertheater-Gesell 
schaft vor. Es gibt Stücke mit größerem, wie auch mit 
kleinerem Personal, und da ja von vornherein von den 
sogen. „Schlagern" und „Zugstücken" Abstand genommen 
werden soll, wird sich ein Auswechseln ohne große Mühe 
ermöglichen lassen. 
Was nun die Finanzierung deS Unternehmens an 
betrifft, so könnte sie in der von Herrn LI. G. vorge 
schlagenen Weise erfolgen. Aehnltch geschah dies auch in 
der schon genannten Stadt Hirschberg. Dort hatte sich 
gleichfalls eine Gesellschaft gebildet, die daS Haus baute. 
Die Stadt unterstützte das Unternehmen und wie eS 
damals hieß, sollte es einstmals ganz der Stadt zufallen. 
Ob das bereits geschehen ist, weiß ich nicht. Ich vermag 
leider auch nichts über die Einzelheiten der Finanzierung 
zu sagen. Doch wird sich dies ja unschwer erfahren lassen, 
sobald man die Idee aufzunehmen wünscht. 
Näher auf die Sache einzugehen, erübrigt sich woh' 
nach den sehr ausführlichen Darlegungen des Herrn LI- G 
Der auch von ihm hervorgehobene Wert eines Theaters 
in verschiedener Beziehung ist allgemein anerkannt. Die 
Notwendigkeit, geeignete und ausreichende Räume für Ver 
anstaltungen aller Art im Orte zu besitzen, wird niemand 
bestreiten. Daß der Zuzug steuerkcäftiger Bewohner durch 
ein solches Unternehmen gefördert wird, ist klar. 
Mein Vorschlag geht also dahin: nicht ein Theater, 
sondern ein Kunst- und VereinShauS zu begiünden. 
8. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Der Frühling ist nah! ES zwitschert schon, 
wenn die Morgensonne ihre belebenden Strahlen über 
unsere Gärten schickt. Golden leuchtet sie durch die Bäume, 
deren Säfte sie in die Höhe .lockt; am Buschwerk sehen wir 
voreilige Knöspchen, zartgrüne GräSlein am Boden schauen 
unerfahren in die Welt, und oben im Gezweig zwitschert 
und lockt eS wirklich schon! Ja, ist denn dieser „Winter 
ohne Schnee 4 schon vorbei, oder eS ist eine grausame 
Täuschung, der wir hingegeben werden, wenn wir in diese 
FrühlingShoffnung hineinschauen? Zwar sind die Nächte 
noch ganz kühl, aber in den Mittagsstunden wird der 
Sonnenschein schon ziemlich warm, zerschmilzt die geringen 
Schneereste am Wegrande und will darunter schlummerndes 
Leben neu zu erwecken. Nur nicht zu hurtig, möchten wir 
bitten, damit der sogenannte hinkende Bote nicht hinterher 
kommt. Der Februar hat sich mitunter schon grausam inL 
besondere für die zu früh gekommenen Singvögel erwiesen, 
hat gewaltige Schneemengen gebracht und allerlei anderes 
angerichtet. Die ersten Frühlingsboten hat unS die jetzt 
herrschende milde Witterung gebracht. An den Erlen 
Weiden und Haselnußsträuchern haben sich die ersten 
daß dringende Privatangelegenheiten mich hierherrtefen. 
Mündliche Erklärung folgt. Penfold." 
Das Telegramm war vor etwa einer halben Stundein 
der an der Bahnlinie gelegenen Stadt aufgegeben. Dort 
gab es allerdings Gelegenheiten für eine lustige Nacht, 
und außerdem mußte man, um den Ort zu erreichen, 
durch das Städtchen und am Schulhaus vorbei, so erklärte 
es sich, daß der Bluthund dorthingeführt hatte, wenn 
es auch noch nicht verständlich war, warum er bis in das 
Arbeitszimmer des Lehrers vorgedrungen. 
Auch Black glaubte an die Möglichkeit, daß Julius durch 
irgendein Abenteuer dorthin verlockt worden sei, aber eben 
sogut konnte wirklich ein ernster Grund den jungen Mann 
abgerufen haben. Für ihn war das Wichtigste, daß man 
nach dem Telegramm erwarten konnte, daß Julius noch 
heute abend wieder auf seinem Posten sein werde. Die 
Aussicht beruhigte ihn außerordentlich. 
„Das ist mir sehr lieb," sagte er und gab Trenkley 
die Depesche zurück. „Ich fahre jetzt mit viel leichterem 
Herzen fort, da ich weiß, daß Sie heute nacht nicht allein 
wachen müssen, Herr Trenkley. Jetzt wird es wohl nicht 
mehr nötig sein, daß Sie mir eine Botschaft nach dem Hotel 
schicken. Sagen Sie Doktor Penfold von mir, daß ich ihn 
anstatt' heute, morgen vormittag erwarte, und daß er 
mich nicht in der besten Laune finden wird. Guten Abend, 
verehrter Herr." 
Und der Wagen rollte davon. Sir William Graßmans 
Privatsekretär blickte ihm lange nach, und in seinem Gesicht 
piegelten sich die verschiedenartigsten Empfindungen. Er 
ah erleichtert aus, er schien zufrieden mit "ch selbst, und 
dennoch prägte sich große Furcht in seinen Zügen aus. 
„Mein Gott!" murmelte er, als der Wagen hinter dem 
eleganten eisernen Tor verschwunden war. „mein Gottl
        
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