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Periodical volume Nr. 35, 10.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

FMkilmr 
sKriedenauev 
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fernlpreeker: Hmt pk»l,barg S12S. 
»r 33 
Berlin ftricdeaull, Montag, Den 10 Februar 1913. 
20. Iahrg« 
Letzte Nachrichte«. 
Karlsruhe. DaS Kaiserpaar traf heilte vormittag 
Io Uhr lu Min. in Begleitung der Prinzessin Viktoria 
Luise und de- Prinzen Oskar mit dem Hossonderzuge hier 
ein. — Prinz und Prinzessin Mox von Baden, sowie der 
Herzog Ernst August von Cumberiand kamen gestern 
abend 7 Uhr 11 Min. hier an. Um 1 Uhr nachtS kam 
auch der Prinz von Cumb-rland von München hier in 
Karlsruhe an. — Zweifellos hat die Zusammenkunft den 
Zwick, die seit langem vorbereitete Verlobung zwischen der 
Tochter drS KaiserpaareS und dem Sohn de- Herzog» zu 
vollziehen. 
Sofia. Nach hier eingetrcffenen nicht offiziellen 
Meldungen unternahm ein türkisches Regiment einen Au», 
fall an der Ostfront von Adrianopel, wurde jedoch zurück 
geschlagen. 
Konstantinopel. Nach Meldungen türkischer Blätter 
haben die Bulgaren gestern Abend die Beschießung Adria 
nopels eingestellt. 
Konstantinopel. Au» dem Gefecht, da» Sonnabend 
an der Tschataldfchalinie stattfand, sind die Türken 
erfolgreich hervorgegangen. Die Bulgaren zogen sich 
zurück und ließen 14 Kanonen, di« sie wegen des 
Lu^pfbodenS nicht transportieren konnten, im Stich. 
Llättermeldungen zufolge sind 40 vulgaren in dem 
stattgefundenen Gefecht gefallen und 80, darunter ein 
Lberst, in türkische Gefangenschaft geraten. Seit gestern 
werden die bulgarischen Positionen auf den Höhen hinter 
Siliwri am Marmarameer von türkischen Kriegsschiffen 
beschossen. 
Neuyork. Die Straßenkämpfe in der Stadt Mexiko 
zwischen den Rebellen und der treugebliebenen Minderheit 
Dtt Garnison dauerte gistern den ganzen Tag bi» in den 
späten Abend hinein. Die Rebellen unter Führung von. 
Felix Diaz sind im Besitze der Stadt. Der Präsident 
Madero hat sich mit einem Häuflein Getreuer in den 
Nationalpalast zurückgezogen, wo ihn die Aufständischen 
umzingelt haben. In den Kämpfen blieben 800 Tote 
und 1000 Verwundete auf dem Platz. Unter den Er 
schossenen befinden sich auch drei Bürger der Bereinigten 
Staaten. 
Die IleverfrMung der unteren Klassen des 
Beform-Aealgymnastums. 
' (Schluß.) 
Bürgermeister Walger erwähnt, wenn Steglitz bei 
43 Schülern eine Klasse teile, so ist dieser Grundsatz 
richtig in Gemeinden, die in der Entwicklung sind. Bei 
uns liege die Sache aber ander».. Wenn sich die zukünftige 
Bevölkerung nicht so entwickelt, wie man jetzt annimmt, 
so bilden die Schulen erhebliche Lasten für die Gemeinde. 
Wenn auch von dem Lernbetrieb gesprochen wurde, so 
möchte er doch mal, wa» er sonst nicht gern mache, einen 
Rückblick auf die Zeit tun» als er zur Schul« ging. Er 
könne nicht sagen, daß ihm die Schülerzahl von 50 damals 
geschädigt hätte. Und unsere Lehrer sind doch nicht 
schlechter geworden. Im Gegenteil, die Lehrmethoden 
haben sich verbessert. Herr Kalkbrennrr erwähnte den 
Rathausbau. Nun, wer heute noch leugnet, daß wir rin 
Rathaus brauchen, der braucht nur hinzugehen und sich 
die jetzigen Räume anzusehen und wird von der Not 
wendigkeit üderzugt (Unruhe link«). Und ein Aufwand 
wird nicht getrieben werden, daS Projek liegt ja auch noch nicht 
vor. Bezüglich de» Obrrlyzeum« halte er es für ein Er 
fordernis der Gerechtigkeit, daß wir den Eltern, die hier 
wohnen und die ihren Mädchen eine weitere Bildung 
geben möchten, diese ErziehungSmöglichkeit ebenso ver 
schaffen, wie e» für die Knaben geschehen sei. Für die 
Knaben haben wir schon fitzt mehr als doppelt so viel, 
wie für die Mädchen getan. Er stehe nicht an zu 
erklären, er negiere so lange die zweite Realschule 
bi» wir dar Oberlyzeum haben (Unruhe, Lachen). 
DaS Oberlyzeum stellt die Sekunda und Prima der 
Knaben dar; gebe man doch erst den Mädchen, was die 
Knaben bereit» haben. Es wurde gefragt, was wir für 
die Schule an Kosten aufzuwenden hab^n. Der 
Herr Baurat habe die Schule auf 400 —500 000 M. be 
rechnet (Lachen links). Nach einer Ausstellung de» Direktors 
Schröder würden für die Sexta 5250 M.. für die Quinta 
6270 M.. Quarta 8240 M.. Unter-Tertia 20 400 M. 
O.-Tertia 21000 M. erforderlich werden. Dazu käme 
noch Verzinsung und Tilgung der Anleihe. 
G.-B. Kalkbrenner möcht« doch bitten, nicht solche 
Rückblick« zu tun. Biele seien damals noch barfuß zur 
Schule gegangen. Wenn der Herr Bürgermeister ferner 
sagte, wer leugnet noch, daß ein Rathaus notwendig ist, 
so sei dies eine Fragestellung, die er doch nicht vorführen 
sollte. Wenn er daS Rathaus erwähnte, so dachte er 
dabei an die ganze Gestaltung, an den Bürgersaal. 
(Bürgermeister: Ist doch abgelehnt.) Ja, der ist abgelehnt, 
dann aber wieder durch eine, seiner Meinung nach, 
geschäft-ordnungswidrige Abstimmung hineingeschmuggelt 
worden (Heiterkeit). In den soeben genannten Summen 
seien doch alle möglichen Unkosten enthalten, die sind 
nicht genügend isoliert. Diese Zahlen seien kläglich gegen 
über denjenigen für da» Oberlyzeum. Man habe e» ja 
aber auch nach 3 Jahren noch in der Hand, ob man 
weiter ausbauen will. Den Eindruck der Rede d«S Herrn 
Direktor Schröder könn« man doch nicht verwischen. Herrn 
Draeger gegenüber bemerke er» daß man die Kinder wohl 
jeder Vorschule anvertrauen könne, doch dann müsse e» 
den Eltern selbst überlassen sein, zu wählen, auf welche 
Schule sie ihre Kinder schicken wollen. Er möchte mal 
Herrn Direktor Schröder fragen, wie viel Anfragen schon 
von außerhalb an ihn gestellt worden sind und wie viele 
er habe abweisen müssen? 
Direktor Schröder erklärt, daß wiederholt von außer 
halb Eltern angefragt haben und er habe ihnen antworten 
müssen, daß voraussichtlich ihre Kinder nicht untergebracht 
werden können. ' Unter den Anfragenden befanden sich u. a. 
auch zwei vortragende Räte, von denen er nichts wieder 
gehört habe. Im letzten Halbjahr sind etwa 10 Anfragen 
gekommen (hört, hört). Die auswärtigen Schüler kommen für 
das Realgymnasium kaum in Betracht. ES wird aber keine 
Schule geben, die keine auswärtigen Schüler hat. Vielfach 
handelt eS sich um Schüler, deren Eltern früher hier 
wohnten. Er könne solche Schüler, die nur vielleicht ein 
HauS weiter nach Schöneberg zogen, nicht gut abweisen. 
Dann werden auch auswärtige Schüler aus Versehen auf 
genommen. ES handelt sich da um Straßen, die auf 
andere Gemeinden übergehen, wie Frege-, Hähnelstraße. 
Auch bei der WieSbadenerstraße s«< ein« solche Aufnahme 
auS Versehen erfolgt. Und in den höheren Klassen, wo 
Platz sei, nehme er natürlich auswärtige Schüler mit auf. 
In 10 Fällen haben ihm auch die Eltern versprochen, daß 
sie nach Friedenau ziehen werden. Ec möchte nur einmal 
andere Schulen zum Vergleich heranziehen. Im Helmholtz- 
Rralssymnasium sind von 585 Schülern 100 auswärtige, 
in der Goethrschule von 700 Schülern 119 auswärtige 
und in unsrrem Rrformrealgymnasium von 730 Schülern 
nur 54. In den Vorschulklassen befinden sich nur je zwei 
auswärtige Schüler. 
G.-V Finke führt an, daß eS sich zunächst garnicht 
um «ine neue Schule handelt, sondern nur um eine Klasse, 
dt« hier im Gebäude untergebracht werden kann. Er hoffe, 
daß noch eine neue Schule daraus werde, denn das wäre 
sehr gut für Friedenau, wenn sich daS Bedürfnis dazu 
noch ergäbe. Von den angeführten Kosten gehe noch 
vieles ab. ES komme doch höchstens eine neue Lehrkraft 
in Frage. Darnach läge kein Grund vor, die Sache nicht 
zu wagen. Der Zuzug würde sich sicher heben. 
G.-V. Kalkbrenner beantragt nun, zu Ostern die 
3. Sexta am Reformrealgymnastum zu errichten. 
Für diesen Antrag bitte er die Dringlichkeit anzu 
kennen und beantrage gleichzeitig,namentliche Abstimmung. 
Mit 17 gegen 8 Stimmen, und 1 Stimmenthaltung 
wird die Dringlichkeit anerkannt. ES stimmen für die 
Dringlichkeit die G.-B. Berger, Dregrr, Eggert, Finke, 
FranzeltuS, Haustein, Dr. Heinecker, Heise, Kalkbrenner» 
Lehment, Matthie», Ott, Richter, Schönknecht, Slöckrr, 
Schultz und Dr. Thurmann. Dagegen stimmen Bürgel 
meister Walger, Schöffen Bache, Draeger, Lichtheim, 
Wossidlo, Satöe. G.-V. Dr. Lohmann und Sach». Schöffe 
o. Wrochem enthält sich der Abstimmung. 
G.-V. Kalkbrenner beantragt: Schluß der Debatte. 
(Heiterkeit, N in, nein, da» geht ja nicht). 
Der Staatsanwalt. 
Bon H. Hill. 
29 IMtnl iniit«) 
Als dieser im Laufe des Vormittags nicht zurückkehrte, 
stieg Sir Williams Unruhe und Besorgnis in so hohem 
Grade, daß Nora nach der Mittagsmahlzeit vorschlug, der 
Staatsanwalt möge einen Diener nach dem Waldhüter 
häuschen schicken und RobertBrandis bitten lassen, daß er 
mit Hilfe eines seiner Bluthunde die Spur des Ver 
schwundenen aufsuche. Der unternehmende Jüngling war 
mit großem Feuereifer bereit gewesen, und war so rasch 
wie nur irgend möglich mit Pluto in der Villa erschienen, 
um die Suche aufzunehmen, worauf der Hund sie, wie 
Nora bereits erklärt hatte, direkt nach dem-Schulhaus 
Als Nora am Schluß ihrer atemlosen Erzählung an- 
gekommen war, konnte Black sich nicht länger zurückhalten. 
Hat irgend jemand daran gedacht, nachzusehen, ob Doktor 
Penfold etwas von seinen Habseligkeiten mitgenommen 
hat-'" fragte er, und fügte dann hinzu: „Man könnte 
daraus ersehen, ob er die Absicht hatte, zurückzukehren, 
oder nicht. bslran gedacht," begann Nora stolz, brach 
aber gleich wieder ab, denn sie hielt es mcht fur vorsichtig, 
einem vollständig Unbekannten nähere Mitteilungen zu 
""^Black gefiel diese Zurückhaltung, deren Ursache er erriet. 
«Sie scheinen eine sehr gescheite junge Dame zu sein," 
meinte er, „aber vielleicht find Sw nicht abgeneigt, m,r 
näheres mitzuteilen, wenn ich Ihnen sage, daß ich ein Be 
amter der Londoner Kriminalpolizei bin. Ich bin^ einer 
Anhören Slnaclcaenbcit iDCQcn t)icr|)cfotnincn ; nätn(id) 
ieS be. «n dem SI-WW-m-. 
Wollen Sie mir also sagen, meine liebe junge Dame, was 
G t Be^dieser Mitteilung warfen Nora, und Rob dem 
Sprecher ehrfurchtsvoll bewundernde Dlicke zu und fanden 
so lange keine Worte, daß Black einen forschenden Blick 
auf den Schullehrer werfen konnte. Dieser hatte -die Ell 
bogen auf seinen Schreibtisch gestützt, und das Gesicht in 
die Hände vergrabe». 
„Soweit man beurteilen konnte," sprach Nora endlich, 
„fehlte nichts aus Doktor Penfolds Zimmer. Er muß in 
dem Anzug fortgegangen fein, den er gestern trug. Es 
war ein Sakkoanzug aus blauem Cheviot. Die Herren 
kleideten sich gestern abend zum Essen nicht um, weil Lady 
Graßman und ich nicht zu Tisch kamen." 
Black erhob sich und erklärte: „Ich werde mit nach 
der Villa kommen, und Sir William sofort um eine Unter 
redung bitten. Das heißt, wenn Herr Brandts uns nichts 
weiter zu sagen hat. Ist es vielleicht möglich, verehrter 
Herr, daß der Vermißte ohne Ihr Wissen in Ihrem Hause 
gewesen ist? Wenn dies der Fall war, oder wenn er auch 
nub durch Hos und Garten» gekommen ist, so könnten wir 
uns erklären, wie es kam, daß der Hund uns einen solchen 
Schrecken eingejagt hat." 
Hier erlaubte sich Robert, dem Detektivbeamten höflich 
zu widersprechen. Trotz der warnenden Blicke, die sein 
Vater ihm zuwarf, erklärte er, der Mann, den sie verfolgt 
hätten, müsse unbedingt im Hause selbst gewesen fein. Hätte 
er nur Hof und Garten durchschritten, so wäre Pluto un 
beirrt auf seiner Spur geblieben, und hätte unter keinen 
Umständen das Arbeitszimmer seines Vaters betreten. Er 
könne unbedingt für die Zuverlässigkeit seines Hundes gut 
sagen. 
„Dann tust du das in sehr leichtsinniger Weise, du 
abscheulicher Junge!" rief Brandis wütend. „Wie kann 
denn der Mensch im Haus und sogar in meinem Arbeits 
zimmer gewesen sein, ohne daß ich etwas davon gemerkt 
hätte? Und ich habe ihn nicht gesehen. Die Versicherung 
kann ich nur wiederholen." Dann wandte er sich mit 
feierlicher Miene zu Black und erklärte: „Ich kann es Ihnen 
schwören, bei allem, was mir heUig ist." 
Die höflich-ironische Verbeugung.des Inspektors verbarg 
das Zucken seiner Mundwinkel. „Natürlich verlassen wir 
uns auf Ihr Wort, Herr Brandis," sagte er feierlich. 
„Kommen Sie, liebes Fräulein, seien Sie meine freundliche 
Führerin, ich möchte gleich nach der Villa aufbrechen. Ich 
hatte für heute früh eine Verabredung mit Doktor Penfold. 
und da diese nun hinfällig geworden ist, so muß ich un- 
bedingt so bald wie möglich mit dem Staatsanwalt selbst 
reden." 
So verließen sie denn das Zimmer. In dem der Lehrer 
sehr niedergeschlagen zurückblieb. Robert trennte sich 
draußen von Nora und dem Inspektor, um den Hund in 
seinen Zwinger zurückzubringen. Black überlegte sich unter- 
wegs, ob er dem jungen Mädchen, das einen sehr in 
telligenten Eindruck machte, die Photographie zeigen solle. 
Aber er kam doch zu dem Schluß, daß es richtiger sei, sie 
zuerst Sir William sehen zu lassen. So begnügte er sich 
denn damit, sie ein wenig über den Lehrer auszuhorchen, 
und schließlich stellte er ihr ganz offen die Frage, ob si, 
glaube, daß Brandis gelogen habe. 
„Diesmal nicht," erwiderte Nora bedeutungsvoll. „Er 
ist ja ein unausstehlicher Mensch, davon haben Sie sich 
wohl selbst überzeugt, genau so unausstehlich, wie Robert 
dumm ist. Aber ich könnte mir wirklich nicht erklären, 
was Doktor Penfold bei ihm gewollt haben sollte. Ich 
glaube gar nicht, daß er ihn überhaupt kennt." 
„Hm, hm," machte Black, „der kleine Mann war schon 
merkwürdig verlegen, und wie mir fast schien ängstlich, als 
ich zu ihm kam, ehe Sie mit dem Hund auf der Bildfläche 
erschienen. Nachher hätte er ja Grund genug gehabt." 
„Ich vermute, in diese Angelegenheit sind gefährlichere 
Leute verwickelt, als der widerliche Brandis," meinte Nora 
vielsagend. 
Black warf einen Blick auf das sommersprossige Ge 
sicht des Mädchens, das vor Eifer und Aufregung glühte 
„Sie wissen, warum Penfold bei dem StaafiKmwalt W 
kraate er dann aanz unvorbereitet. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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