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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Karneval dis ZahreS 1913 hat seine letzten, dünne» Atemzuge getan 
und ich «reiß nicht, was die flinken-Leute an der Spree's, tzt d:m 
Publikum weitcrhin dielen wollen, denn dafür muß dcch Sorge gc- 
tragen werden, daß diese taktische 8reute wieder auslebt. 
Etwas von dem Berliner Fasching erzählen, hieße ein trauriges 
Kapitel von Dummheit und Rüdigkeit ausschlagen. Die sonnige 
HerzeuSfr-hlichkeit hat hier zu Lande keinen Platz. Hier feiert sie 
platte Gemeinheit kümmerliche Feste, und eS ist für den „Ausländer", 
der etwa aus Danzig oder Köln hierher kommt, ein einziges großes 
Staunen. Nichts, als verstimmte Heiterkeit; gewollt lustiges Getue, 
mit dem man den bekannten Hund vergeblich unter dem warmen 
Ofen hervorlockt. Der Berliner Karneval hat schon von vornherein 
die große Katerstimmung. Er riecht nach schlechten Zigarren und hat 
die muffige Luft, die man morgens in einem Saal atmet, den die 
Nacht noch mit Sekt und Zigarettcnduft füllte. 
Unter all dem bunten Flitter grinst hier zu sehr die Maske der 
Straße. Der Eingeweihte sieht die große Lebcnstüge; nimmt schaudernd 
die Not, den Schwindel, den Kummer, das glänzende, frech sich gebende 
Elend wahr, das sich hinter all den struppigen Tretchcu und Carmen 
versteckt. Er weiß auch zu genau daß der schwarze männliche 
Domino dort nur ein Krimtnalkommiffar ist, der heute Abend einen 
guten Fang machen will, da irgend ein Ede oder Karle als .Donschnank" 
oder alS Lohengrin das Fest mit seiner gewichtigen Persönlichkeit ver- 
schönt. — 
Nein, der Fasching geht hier nie zu Ende. 
Wir begegnen ihm immer und überall. Mag er alS Feuer, 
Waffer, Dolch oder Gift, als Theater oder neue Hotelgründuug er 
scheinen, — immer ist's Sonntag hier, immer dreht sich am Herde der 
Spirß und man bereitet den ewig flatternden Plettegeier eines immer 
währenden Karnevals zu saftigem Braten. 
Jetzt hat die gute Kurfürstenoper auch aufgehört zu leben. 
Palfi hat kein Geld mehr. Vor wenigen Abenden noch kam eine Auf 
führung inS Stocken. Die Primadonna streikte nach dem 
ersten Akt. Cie wollte ihre Gage haben. Erst das Geld und 
dann den Gesang.... WaS machte dt« Direktion? Sie ließ die 
Partie von einer intelligenten Choristin zu Ende singen. 
DaS ist Tatsache. DaS ist in Beilin passiert. In dem Berlin, 
daS den andern Städten gegenüber immer gern »jo tut, als ob".... 
llrd dann haben die Länger schnell eine »Bctricbsgesellschast" 
gegründet. Sie spielen »auf Teilung" weiter. 
Die Kuifürstenopir wurde mit großen Hoffnungen und mit noch 
größeren Worten eröffnet. Es hieß, daß es an der Zeit wäre, der 
Berlinern ein befferes Institut zu bieten, alö es die Königliche Oper fei. 
Kaum ist ein Jahr verschwunden, da geht rS langsam dem Ende 
zu. Noch ein paar Abende, vielleicht noch ein paar Wochen, dann 
wird daS schöne und stilvolle Haus geschloffen. ES findet sich aber 
sicher irgend ein früherer Ringkämpfer oder reich gewordener Taxa- 
meterkutfcher, der auS dem rrnststrebenden Bau einen Kientopp 
macht.... 
Karneval in Berlin! 
Daun kommt daS KomödienhauS. Nach der lotharlosen, 
schrecklichen Zeit hat die augenblicklich dort tagende „Betriebsge- 
sellschast" eingesehen, daß es doch nicht weiter geht. DaS heißt: 
Ocffentlich will sie eS nicht wahrhaben, und eS geschieht auch zum 
ersten Male, daß hiermit die feierliche Nachricht in dle Welt geht, die 
da besagt, daß daS Komödienhaus am 1. April seine oft 
versiegelten Pforten schließt. Man .wird die Nachricht hurtig 
bestreiten. Ich halte sie aufrecht und bitte die Herren der »Betriebs 
gefelljchaft' um fteuudltche Nachricht am 2. April. 
Wieder wird eine stattliche Reihe von Schauspielern brotlos. 
Wieder wird nichts anderes übrig bleiben, als aus dem Komödien- 
hauS, in dem die Komödien aus sind, einen Kientopp zu machen. . . 
Karneval in Berlin! — 
Aber eines muß hier alS gewiß sehr interessant erwähnt werden. 
Herr Direktor Dr. Lothar ha! sich von einem jungen Schriftsteller 
seiner Zeit die Summe von 15 000 M. auszahlen lassen. Er wollte 
diese Summe als Aequioalent dafür haben, daß ein Schauspiel des 
Schriftstellers zur Aufführung kommt. Das ist tn Berlin so Brauch. 
Wenn man Geld hat, kann man den größten Unsinn auf einer Bühne 
herausbringen. lassen. 
•‘• J W ist chtrs 'K-wiö-i-ttHaus verkracht, daS Stück kotittnt Nicht ‘ 
heraus und die 15 000 M. find in den sogenannten Betriebskosten 
aufgegangen. Stimmt daS etwa nicht, Herr Dr. Rudolf Lothar? — 
Karneval tn Bettln! — 
Noch etwas anderes von dem komischen KomödienhauS: Herr 
Dr. Lothar hat viele Schauspieler und Schauspielerinnen 
cfngagicrt, die eine Bareinlage von verschiedenen Tausend Mark 
machen mußten. Sonst hätten sie nicht die Ehre gehabt, am Berliner 
Komödienhaus zu spielen! Man denke doch: Schauspieler in 
Berlin!!! 
Diese armen Schlucker, die sich daS Geld vielfach von reichen 
Gönnern zusammenborgten (es sind insgesamt 82 000 M.), — die mit 
Geld beteiligten Damen hatten daS gewiß nicht nötig, — diese armen 
Schlucker find am I. April ihr Geld und ihre Stellung los. Sie 
können irgendwo den schweren Kampf von neuem wieder aufnehmen 
und wiffen j.tzt noch nicht, was dann werden wird, wenn eS h:ißt, 
die verhältnismäßig großen Summen wieder zurückzuerstatten. . . 
Karneval in Berlin! — 
Man könnte noch manches beschauliche Stückchen aus diesem 
traurigen Kapitel erzählen. Könnte Dinge kund geben, die ohne 
Fraae der Staatsanwaltschafl ein gewisses Jntercffc aufzwingen 
würden. 
Mau braucht Nachmittags nur einmal in die Cafös zu gehen, tu 
denen die Mimen Berlins zusammenkommen. In denen neben 
Moissi irgend ein armer Schlucker fitzt, blaß und abgemagert. Dort 
kann man nette Einzelheiten von Berliner Theater- 
dirckoren hören. Gewiß! Die temperamentvollen Leutchen schildern 
alles in ihrer Art. . . Aber selbst dann, wenn man die Summe dcS 
Gehörten durch 10 dividiert und dann noch den zehnten Teil davon 
als wahr annimmt, bleibt noch immer genug übrig, um ein Bild zu 
bekommen von den verrotteten Berliner Theaterverhält- 
Nissen, von denen der Außenstehende keine Ahnung Hai. 
Daß sich hier niemand findet, d«r in der hauptstädtischen maß- 
gebenden Presse ein offenes Wort redet?! Im Monopol Caf«. 
in einender Schausplelerzentraleu, wird behauptet, die Berliner 
Preffegeckaltigcu wären alle mit Kapital an verschiedenen Theatern 
beteiligt. DaS ist natürlich Unsinn. Vielleicht denken die Leute nicht 
mit Unrecht an den morschen Bau, von dem auch nicht ein Etcinchen 
fortgeuommen werden darf, wenn nicht daS ganze Gebäude nach 
stürzen soll. . . 
Wir müßten hier an der Spree Leute haben wie in dem glücklichen 
Herford. Heute Morgen, als ich auS beruflichen Gründen neben 
einigen achtzig deutschen'Zeitungen auch die »Herforder Zeitung' 
laS, fi-l mir eine große Anzeige auf, die der dortige Rabattspar 
verein veröffentlicht. Es ist eine so treffende Art der Selbsthilfe, 
daß ich sie zu Nutz und Frommen Vieler hier mitteilen will. DaS 
Jnfirat halte folgenden Wortlaut: 
Achtnvgl 
Trotz EInrm und Regenweiter war der Andrang zu unseren 
Verkaufsstellen ungeheuer. Unsere sämtlichen Zugaben sind 
vergriffen. 
Um aber den Erfolg voll auszunutzen, bieten wir heute 
neue größere Zugaden an. 
Wir verschenken beim Einkauf von 
2 Pfund Margarine Marke »E.dotter" 
eine» Rodelschlitten 
bei 4 Pfund Margarine Marke „Eidotter" 
eine Kiste Apfelsinen 
bei 8 Pfund Margarine Marke .Eidotter" stellen wir folgende 
Zugaben zur Wahl 
eine Phönlrpal«» 
oder 6 Pfund Prager Lchinke» 
oder einen Karton hochfeines Briefpapier 
oder 3 Epiegel-Karpfeu 
rdrr Heines Buch der Lieder. 
Um jede Konkurrenz zu schlagen, geben wir außerdem noch 
deppette, auf Wunsch auch dreifache Rabattmarke». 
Reell & Co- 
^Unabhängig von dieser Anzeige gab der Vorstand deS atabAll«- 
'fpar'vercinS'auf der gleichen'Seite eine Elkiirung. tn der es u. a. heißt: 
»Ein Geschäft unter der obigen Firma besteht in Herford 
richt. Der Zweck der Veröffentlichungen unter obigem Namen 
ist, ein System zu kennzeichnen, welche» zumeist von Geschäften 
angewendet wird, dle auf drm reelle» W-ge ihre Ware nicht 
an den Manu bringen kyuncn. Um die Minderwertigkeit ihrer 
Ware, oder das Mißverhältnis zwischen PrelS und Qralilil 
zu verschleiern, werden angeblich Geschenke und Zugaben, die 
mit der Ware in gar keiner Verbindung stehen, angeboten. 
Wiederholte gerichtliche Urteile haben den Beweis.erbracht, 
daß die Geschenke und Zugaben stets mitbezahlt werden wußten, 
denn die Qualität der vetrcffeuden Ware entsprach nicht dem 
hohen BerkausSpreise. 
Kluge Hausfrauen sollten deshalb nur solche Geschäfte be> 
Vorzügen, in denen nichts verschenkt, wohl aber alles zu reellen 
Preisen verkauft wild." 
Die Hersorder weid u schon wissen, wer gemeint ist. 
Der Rabattsparverctn in dem freundlichen Städtchen schcint 
energische und lüchlige Männer in seinen Reihen zu haben. Bielletchl 
übernimmt er einmal die gcwiß lohnende Aufgabe, auch die Berliner 
Thcaterpraktiken dorthin zu stellen, wohin sie gehören: An den Pranger! 
Helnr. Bindn. 
Salem Aleikum 
nuf Hohlmundsfuck 
SalemGold 
Goldmundsfilck 
Csgarerten 
%dtvci6 k 
Ss&3 7 /z 4- 6 6 70 
3 1 /z 4- tffdS&k. 56 ö lOtydS&k. 
yGznawn-CüuaUäzfc/i, £uxzi>s-Q3MxUtölS?7ij 
76emjeJkL5£taJjfanjgs ^M-OrigtnaldrCedaR- 
^PCuj % - CHqtaUfdt. J£xpöxisuor)i20<Stdck. 
ÖTiemhI.Sdbak-u.. yhh.70jgcr2(e6L> 
z^pesden. ocSozÄsen 
.^euz ste t/? 
Suppen 
sind die besten! 
Allein echt mit dem Namen MAGGI und der Schutzmarke 4* Kreuzstern. 
„MAGCIs Rute, «parsame Küche.' 
Auszug aus Dem ProloloUDucye 
der Gemeinde-Vertretung 
Verhandelt Bcrlin-Friedenou, den6. Februar 1913. 
Zur Befchlußfasiung über die auf der nachstehenden Tagesordnung 
bezeichneten Gegenstände war auf heute eine Sitzung anberaumt, zu 
welcher die Mitglieder der Gemeinde-Vcrtretung, unter Angabe der zur 
Beratung kommenden Gegenstände, sowie mit dem Hinweise darauf, daß 
die Nichlanwescnden sich den gefaßten Bcschlüffen zu unterwerfen haben, 
eingeladen worden sind. 
Eingefunden hatten sich die nachstehend genannten Personen: 
Gemeinde-Vorsteher Walger, Schöffe Bache, Draeqer, Lichtheim, Wossidlo, 
Sadee, o. Wrochem. Gemeinde-Verordneter Berger, Tregcr, Eggert, 
Finke, Franzelius, Haustein, Dr. Hcinecker, Heise, Kalkbrenncr, Lehincnt, 
Dr. Lohmann, Matthieö, Olt, Richter, Sachs, Schönknechi, Schultz, 
Stöcker, Dr. Thurmann, außerdem Gemeindebanrat Altmann und als 
Protokollführer Bureau-Dircktor Sudan. Entschuldigt: Gcin.-Ver. Huhn, 
Kunow, Tr. Tänzlcr, Uhlenbrock. ' 
Die Gemeinde-Vettretung ist, da mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände: 
1. Mittellungen. 
2. Besprechung der Angelegenheit betreffend die Ueberfüllung der unteren 
Klaffen des Resorm-Rcalgmnnasiums. 
3. Zustimmung zu einer Aenderung der Baugebührenordnung. 
4. Ausstellung von Gasöfen im Zeichcnsaäl der Gemeiude-Mäbchenschule 
und Bewilligung der Mittel. 
5. Vorlage betreffend Erlaß eines neuen Ortsstatuts über die Gcwah- 
rung von Witwen- und Waisengcld an die Hinterbliebenen der 
Gcnicindebeamtcn. 
6. Vorlage betreffend die Errichtung einer Gemeindesparkaffe. 
i. Genehmigung eines Nachtrages zur Besolduiigsorduuiig für die 
Lehrpersonen der Volksschulen. ö 
8. Wahl eines Armenflegers. 
9, 10, 11 und 12 geheime Sitzung. 
... t- Mitteilungen. 
- fLo, e Einwohnerzahl ist seit Oktober vorigen Jahres von 42272 
auf 42 838 gestiegen; ' 
k) ** er verkauf russischen Fleische? soll auf Empfehlung des Teurungs- 
ausschusses nicht weiter fortgesetzt werden, weil sich oie hierfür in 
Betracht kommenden hiepgen Fleischer weigern, dm Vcrttieb des Fleisches 
fortzusetzen und die Gemeinde mangels geeigneter Räume und Personals 
hierzu nicht m der Lage ist. Für das dettlGemeinde Berlin-Friedenau 
bei der Fleischlteferung stets gewiesene Entgegegenkommen sprechen 
Bürgermeister Walger uuv Schöffe Lichtheim der Stadt Berlin den 
Dank ans. v 
c) Von den Zuschuß der Gemeinde zu den Kosten der Veranstaltung:des 
Kaiser-Geburtstag-Festmahls ist ein Betrag von 67 M, erspart worden. 
d) Der Haus- und Grundbesitzcrvercin ladet zu seiner Versammlung 
am 21. dieses Monats ein, in der Baurat Altmann einen Vortrag „die 
öffentlichen Rauten der Gemeinde in Vergangenheit und Zukunft und 
ihr Einfluß aus die Entwicklung des Ortes" halten wird. 
e) Zu Protokollvollziehern werden die Gemeinde-Verordneten Schultz 
und Sckönkuecht bestimmt. 
Beschlüsse. 
2. Im Laufe der Besprechung beantragt Gemeindeverordnctcr Finke 
zu beschließen, daß zu Ostern 1913 im Reform-Realgymnasium 
eine neue 3. Sexta eingerichtet wird, zieht den Antrag aber wieder 
zurück. Genicindcverordncter Kalkbrenner nimmt ihn wieder auf, die 
Dringlichkeit für die sofortige Beratung wird aber verneint. Im weiteren 
Verlauf der Besprechung wird sei» wieder eingebrachter Anttag ans die 
Tagesordnung gefetzt (vgl. die Abstimmungsliste) und derselbe in nament 
licher Abstimmung (vgl. die Abstimmungsiifle) mit 18 gegen 8 Stimmen 
angenommen, nachdem ein Antrag des Schöffen von Wrochem den An 
trag an das Kuratorium zu verweisen, in namentlicher Abstjinmung 
(vgl. die Abstimmungsliste), mit 15 gegen II Stimmen abgelehnt 
worden war 
3. Tie Gemeindevertretung beschließt folgenden Nachtrag zur Bau- 
gebührenordnung: 
^ § 4 der Bäugebührenordnung für den Amtsbezirk Berlin-Friedenau 
vom - —1906 wird aufgehoben und an seine Stelle 
13. September 10 ' 
ein neuer § 4 in folgender Fassung gesetzt: 
Für Bauten des Reichslandesfiskus werben Gebühren nickt er 
hoben, sofern nicht eine bautcchnische Prüfung der Pläne stattfindet." 
Mit der Vorlage erklärt sich die Gemeindevertretung einverstanden 
und bewilligt die erforderlichen Kosten im Betrage von 850 M. zur 
Verstärkung der Ziffer 26 b des Voranschlages XII d. 
5. Der dem Protokoll als Anlage beigefügte Entwurf eines neuen 
Ortsstatuts betreffend die Gewährung von Witwen- und Waisengeld an 
die Hinterbliebenen der Gemeindebeamtcn wird in erster sowie in der 
sogleich vorgenommenen zweiten Lesung genehmigt. 
6. Auf'den Antrag des Gemcindeverordncten Richter wird die An 
gelegenheit zunächst dein Finanzausschuß überwiesen. 
7. Der dem Protokoll als Anlage beigefügte Nachtrag wird genehmigt. 
8' Als Armenpflegcr wird anstelle des Mitgliedes Hcnnig dcr 
Malermeister Hirsch gewählt. 
Hierauf folgt eine geheime Sitzung. 
Schluß der Sitzung 10 llhr. 
gcz. Walger,' gez. Leo Schultz, gcz. F. Schönknechi. 
Maskenkostüme für Damen ver-|Privatmittagstisch Unger, 
leiht Wiclandstr. 11, III, vorn 
. Ringstr. 50, IJ, 2. Aufg. 
Mllilie MüMlWn. 
Sonnrag, den 9. Februar. 
Berlin-Friedenau. 
Vorm. 10 Uhr: P. Vetter. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Vorm. ll*/ 4 Uhr Kindcrgottes- 
dienst: P. Vetter. 
Nachm. 0 Uhr: P. Riemer. 
Ev. Männrer- u. Jünglingsverein. 
Sonntags Nachm. 1 Uhr Jugend 
abteilung, Abends 8 Uhr Männer- 
abtciluiig, Sonnabends Nachm. 
4 Uhr Knabenabteilung. 
Evang. Jiiiigfraucnverein, Ge 
meindehaus, Kaiserallee 76 a, 7—9. 
Christi. Jungfrauenvereiii.Frege- 
straße 46, 50,—9. Mittwochs 
8—10 Schneiderstunde. 
Bcrlin-Tchöneberg. 
Paul-Gerhardt-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergottes- 
dieiist: P. Banst. 
Nachm. 6 Uhr: P. Bansi. 
Tann Beichte »nd Abendmahl. 
Apostel-Paulus-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Rauchstein. 
Tann Beichte und Abendmahl. 
Mittags ,12 Uhr Kindcrgottes- 
dienst: P. Rcnichstcin. 
Nachm. 6 Uhr: P. Schcringer. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Königin-Lui'e- 
Gedächtnisklrchc. 
Vorm. 10 Uhr: P. B,e jm. 
Dann Beichte und Doendrnckhl. 
Mittags l 1 /, Uhr Kindcrgottcs- 
dienst: P. Lange. ^ v*, 
Nachm. 6 Uhr: P. Geister. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirche zum Heilsbronnen. 
Vorm. 10 Uhr: P. Mirbt. 
Dann Beichte und Abendmahl: 
Mittags 12 Uhr Kindergottes- 
dicnst: P. Mirbt. 
Nachm. 6 Uhr: P. Geest. 
Tann Beichte und Abendmahl. 
Nathanael-Kirchc. 
Vorm. 10 Uhr: P. Wagner. 
Vorm. 11-/« Uhr Kindergvttes- 
dienst: P. Wagner. 
Nachm. 6 Uhr: P. Liz. Becker. 
Evangelische Gemeinschaft 
Bornstr. 2 part. 
Sonntag Vorm. 10 u. Nachm. 
.8 Uhr Predigt. Vorm. 11'/, Uhr 
Sonntagsschule. Nachmittags '/,7 
Uhr Jugcndverein. Mittwoch 
Abends 8'/, Uhr Bibelstunde. 
Freitag Abend 8'/« Uhr Gebel- 
stunde. 
Methodisten-Gemeinde. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstr. 7 s-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. Ramie. 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
- Gottesdienftordnung 
für die in Friedenau wohnhaften 
zur Pfarrei Steglitz gehörigen 
Katholiken. Katholische Kirche in 
Steglitz, Kieler Str. 11. 
An Sonn- u. Festtagen: Mcsicn 
7. u. 11V« Uhr Vorm. Hochamt u. 
Predigt 9'/, Uhr Vorm. Segmc« 
andacht 1 Uhr Abends. — An 
Wochentagen: Messen 7«/, u. 8 Uhr 
Vorm. Beichtgelegenheit an den 
Abenden vor Sonn- und Festtagcn 
und früh vor der Messet 
Ho,chriftra u. 
Kervielfaltigungr« 
auf der Schreibmaschine 
RubenSstr. 43 Ecke Peter- 
Bischerstr. Amt Steglitz (755). 
empfiehlt sich zu Festlichkeit. 
Zu erfragen Jacob Knoop 
Söhne Wannscc-Pavillon. Inh. 
Jacobscn. ‘ Tel. Amt S.eglitz663^' 
Hochachtungsvoll Jt. Gerber
        
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