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Periodical volume Nr. 30, 04.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Hof. Die Finanzlage Friedenaus werde immer als 
I Utiizend bezeichnet. Ob es nun gelingen wird, den neuen 
Voranschlag ohne Steuererhöhung gleichzustellen, stehe noch» 
nicht fest. Wenn eine Steuererhöhung notwendig sei, sei 
er für Erhöhung der Hundesteuer und Kinosteuer, vor 
allem einer Plakatsteuer für die KinoS, damit dis gräßlichen 
Plakate entweder verschwinden oder dafür tüchtig bezahlt 
werde. Ueber den Etat werde in einer späteren Ver 
sammlung gesprochen werden. Mit lebhaftem Bravo 
wurden die Ausführungen des Herrn Geheimrat Kalkbrenner 
aufgenommen. Herr Sturm beantragte, die Ein- 
gemetndungSfrage einmal zu erörtern. Als er alt 
geeigneten Ort Wilmersdorf erwähnte, gab es Lachen und 
Oho! Der Vorsitzende erklärte, daß man ja die Ein- 
gemeindungSfrage einmal besprechen könne, allerdings müsse 
dies in einer mehr vertraulichen Sitzung geschehen. Er 
selbst glaube nicht, daß die Regierung z. Zt. zu einer Ein 
gemeindung irgend welcher Art geneigt sei. Herr Sturm 
beantragte ferner, über Verkehrsfragen zu sprechen. 
Der Vorsitzende sagte eine Besprechung hierüber in einer 
der nächsten Versammlungen zu. Nachdem der Vorsitzende 
noch gebeten hatte, Wahlhilfe zur Landtagswahl zu leisten, 
schloß er gegen 12 Uhr die Versammlung. 
o Der Königliche Domchor unter Leitung seines 
Dirigenten Herrn Prof. Rüde! gibt hier am 18. Februar 
in der Aula deS Reformrealgymnasiums ein Konzert. 
Dem Parochialorrein ist es gelungen, den Domchor sowie 
auch namhafte Solisten zu diesen Abend zu gewinnen. 
Näheres berichten wir später. 
o Der Film vorr der Königin Luise, welcher 
der Direktion des BiofontheaterS in der Rheinstraße 14 
auf dem Transport in unaufgeklärter Weise verloren ging, 
kommt von heute ab auf allgemeinen Wunsch in neuer 
Auflage zur Vorführung und zwar unverkürzt. Ein 
zweiter Schlager ist die alt-holländische Geschichte in zwei 
Akten: Die Spitzenklöpplerin. Er ist eine hübsche Episode 
aus dem Volksleben mit historischen Hintergrund in reizen 
den Bildern mit versöhnlichem Schluß. Eine vorzügliche 
Naturaufnahme ist der Film: Ja den französischen Alpen 
(von St. Paul nach Eatreoaur). Interessant ist auch der 
Film: Russische Genietruppen tn Turkestan. Wochenrevue 
und Tonbild sind abwechselungsreich und die niedlichen 
Bilder aus der Tierwelt erheitern Jung und Alt. „Eine 
Tragödie" ist eine spaßhafte Geschichte einer immer 
Durstigen, während Augustin als Garderobier ein ulkigeS 
historisches Schauspiel in 3 Akten ist, das die Zuschauer 
nicht aus dem Lachen kommen läßt. Trotz derReichhaltigkeit 
d«8 Programms keine erhöhten Preise! Ansang 0 Uhr, 
Sonntags 4 Uhr., 
o Die Bockbie»feste im Lokale „Bürgerheim" 
(Fritz Behrendt) haben am Sonnabend durch einen echten, 
rechten Bockbiertrubel ihre Ende erreicht. Mit Spannung 
wurde besonders .die Lösung der Preisrätsels „Wie viele 
Erbsen in eine Milchflasche hineingehen", erwartet. Die 
Gewinnerin de? Achtel Bockbiers, das für die richtige 
Lösung ausgesetzt war, war ein Fräulein Schamock. Sie 
hatte 2700 geraten; 2725 Erbien enthielt die Flasche. 
o Llrn Sonntag, dem 0. Februar, nicht — wie 
grstern irrtümlich berichtet — am 5. d. Mts. findet daS 
14. Stiftungsfest des Eoangel. Vereins junger Männer 
unserer Gemeinde statt. i 
o Unsere Feuerwehr wurde gestern abend 1 / i 8 Uf)r 
nach dem Hause Bachestr. 7 gerufen. Hier hatten Kinder, 
die allein in der Wohnung anwesend waren, an der GaS- 
lampe g«spielt, wobst die Flamme durchschlag. Die Kinder 
wußten sich tn ihrer Angst nicht anders zu helfen und 
riefen die Feuerwehr, die den Hauplhahn abstellte. — 
NachtS V2 3 Uhr wurde unsere Wehr dann vom Melder 
Wilhelnishöher- Ecke Stubenrauchstraße böswillig alarmiert. 
Leider gelang rs nicht, dcs Täters habhaft zu werden. 
0 Einbruchsdicbstahl. Das Herrengarderobengeschäft 
von Schulmeister in der Hauptsir. 139 in Schöneberg wurde 
von Dieben hrimgesucht. Diese drangen durch den Keller 
ein, bohrten ein Loch in die Decke und gelangten so in die 
Geschäftsräume, wo sie eine ganze Anzahl von Stoffballen 
stahlen. Auch die Wechselkasse erbrachen sie. Einem 
Zeitungsmann, der gerade vorüber kam. kam dieses Gebaren 
der Leute jedoch verdächtig vor, und er bcnachrichtigte die 
Polizei. Inzwischen war es aber den Dieben gelungen, 
zu entkommen, nur einer konnte festgenommen weroen, seine 
Personalien stehen jedoch noch nicht fest. 
0 Warnung vor einem -reisten Verfichernngr« 
schwindle». Bei der Verwalterin deS HaufeS Hedwig- 
straße 17 erschien gestern ' ein-gut grkbrideter Mann und 
präsentierte ihr eine Quittung über 86 M. angeblich von 
einer FeuerverstcherungSgesellschaft. Die Frau, durch viel 
fache Warnungen vor Schwindlern vorsichtig gemacht, 
konnte sich nicht sofort zur Zahlung entschließen und 
schickte ihre Tochter mit dem Manne zum Fernsprech, 
automaten, um sich erst Auskunft von dem Besitzer des 
Hauser einzuholen. Nach einiger Zeit kam der Mann mit 
dem Kinde wieder und erklärte, er sei aller richtig, die 
Frau könne zahlen. Die Verwalterin hatte nun keine 
Bedenken mehr und zahlte. Nachdem der Mann fort war, 
stiegen ihr doch wieder Bedenken auf und sie frug ihr« 
Tochter, ob eS auch wahr fei, daß sie zahlen sollte. Da 
sagte daS Kind, der Mann habe selbst telefoniert. Schnell eilte 
die Frau wieder an den Fernsprecher und erhielt nun die 
Auskunft, daß sie einem Schwindler in die Hände gefallen 
sei. — Der Gauner trägt hellgrauen Anzug und grauen 
Ueberzieher, schwarzen steifen Hut, hat ein tadelloses 
Gebiß, doch eine Zahnlücke. Auf einer langen Nase be- 
finden sich zwei kleine Pickel. 
Jereins-KüHriHLett. 
Heute Mittwoch tagen: 
Lheaterverein „Terpes" 1873. Sitzungen jeden Mittwoch 9'/, llhr, 
im Vereinslokal Paul Spanholz, Steglitz, Körnerstr. 48c. Gäste als 
Mitglieder willkommen. 
Deutsche Kolonialgesellschaft, Abteilung «erltu. Donnerstag, 
6. Februar, Abends 8'/ 4 Uhr. im Künstlerhause, Bellevuestraße l, 
Vortrag des Herrn Major a. D. Schwabe: Auf uubegangenen Pfaden 
in Eüdweflafrika. Landeskundliche Schilderungen, politische und wirt- 
schastliche Aufgaben. Mit Lichtbildern, eintritt nur gegen Karten, 
die unentgeltlich -u haben find, bei persönlicher Abholung im Kolonial- 
heim, Kursürstenstraße 124 I, bei schristlicher Bestellung unter Beifügung 
eines mit Aufschrift uud Freimarke versehenen Briefumschlages vom 
Büro der Deutschen Togogesellschaft, Berlin W 57, PotSdamerflr. 63, 
Fernsprecher Lützow 7533. Durch Mitglieder eingeführte Gäste, 
Damen und Herren, find willkommen. Nach dem Vortrage geselliges 
Zusammensein in den neu hergestellten RestaurationSriurnen orS 
KünstlerhaufeS. 
—0 Die administrative Vereinigung von Berlin 
mit seinen Vororten zu beantragen, hat die Stadtvcr» 
ordnrten-Versammlung in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig 
beschlossen. Von der sozialdemokratischen Fraktion war 
der Antrag gestellt worden, eine administrative oter 
mindestens steuerpolitische Vereinigung von Berlin mit 
seinen Vororten zu schaffen. Etadtv. Bernstein begründete 
den Antrag wie folgt: 
Die neuerlichen Steuersragen in Groß-Berlin hätten die unmittel 
bare Veranlassung zu dem Antrage gegeben. Alle Gemeindeverwal 
tungen sähen ein," daß die Steuern erhöht werden müßten, und überall 
bestrebten sich die Vertreter in den Gemeinden dem zuzustimmen, aber 
es sei ein Gemeinsamkeitsgefühl nicht zu erreichen gewesen. Das 
Konkurrenzbedllrfnis zeige sich immer mehr. Der fiskalische Geist, der 
sich jetzt bei den Verhandlungen, die Berlin wegen der Eingemeindung 
von Treptow führte, gezeigt "habe, sowohl beim Kreise wie beim-Pro- 
viiizialausschuffe, müsse bekämpft werden. Alles waS der Oberbürger 
meister Wermuth in dieser Beziehung gesagt habe, könne man nur 
unterschreiben. (Bravorufe.) Der Notschrei Wermuths in der letzten 
Berliner Stadtverordneten-Versammlung sei wie ein erlösendes Wort 
gewesen. Der Zweckverband habe bisher nichts geleistet. Er sei un 
organisches Stückwerk. Die Verbindung der Vorortgemeinden mit dem 
Kreise sei sehr gering, alle wären mit Berlin verbunden. Das ganze 
Leben der Vorortgemeindm sei aus Berlin hervorgegangen, und des 
halb sei es nötig, auch eine verwaltungstcchnische "oder ilcuerpolilische 
Einheit Groß-Berlins zu schaffen. (Bravorufe.) Oberbürgermeister 
Dominicus erklärte namens des Magistrats, daß er nach wie vor aus 
dem Standpunkt stände, daß die administrative Vereinigung der Vororte 
mit Berlin im Interesse Berlins ein dringendes Bedürfnis sei. Per 
sönlich habe er in der Zeit seiner Amtsperiodc in Schöncbcrg sich 
überzeugt, daß diese Forderung durchaus berechtigt ist. Die Frage, die den 
Magistrat nach dieser Festlegung beschästigt habe, war die, ob zurzeit er 
sich von einem Vorgehen, wre es wünschenswert erscheine, einen wirklichen 
Erfolg versprechen könne. Die Schuld an den Verlrältnissen läge am 
preußischen Abgeordnetcnhause. (Zurufe: Sehr richtig!) Der Magistrat 
glaube deshalb nicht, daß das Bestreben nach administrativerVereinigung 
Erfolg habe. Was die steuerpolitische Vereinigung anlange, so sei 
im letzten Jahre zu bemerken gewesen, daß alle Vorortgemeinden eine 
derartige steuerpolitische Einheit — eine gleichmäßige Festsetzung der 
Steuerzuschläge — wünschen. Die Magistrate der sämtlichen Groß 
städte in Groß-Berlin wärm sich hierin'im vergangenen Jahre einig 
gewesen. In diesem Jahre aber nicht mehr. Eharlottenbnrg und 
Neukölln hätten ihren Etat mit 100 v. H. Einkommensteuerzuschlag 
festgesetzt. Unter diesen Umständen verspreche sich der Magistrat auch 
von Bemühungen für eine stcuerpolitische Vereinigung der Groß- 
Berliner Gemeinden nichts. Man müsse befürchten, daß, wenn Schöne 
berg bei den anderen Gemeinden einen diesbezüglichen Antrag stelle, 
bei diesen Gemeinden eine llnglcichhcit und Zerrissenheit öffentlich 
konstatiert werden würde. Stadtverordneter Zobel führte aus, daß 
seine Fraktion mit den Grundgedanken des Antrags einverstanden sei. 
Auch Stadtverordneter Jatzow (Freie Fraktion) erklärte, daß seine 
Fraktion für den Antrag stimme. Nachdem Stadtverordneter Eduard 
Bernstein nochmals um Annahme des Antrages gebeten hatte, wurde 
er unter Fortlaffung der Worte „oder mindestens steuerpolitische" 
einstimmig angenommen. » 
—0 Einen elektrischen Schneepflug hat unsere Straßen 
reinigung in Betrieb genommen. Sie hatte einen der 
vorhandenen eisernen Schneepflüge derartig verändern 
lassen, daß sein Vordergestell mit dem Vorderteil der neuen 
elektrischen Automobil-Kehrmaschine zu einem elektrisch 
betriebenen Automobil-Schneepflug zusammengesetzt werden 
kann. Diese Maschine arbeitet bedeutend schneller als die 
mit Pferden bespannte Maschine und ist jederzeit ver 
wendungsbereit, sie leistet das Zyiei- bis Dreifache einer 
mit Pferden bespannten Maschty^. 
Berlin urck Msrsrie° 
§0 Der Voranschlag d:r Vorortgemeinde Berlin- 
Lankwitz für dar Rechnungsjahr 1913 schließt in Ein 
nahme und Ausgabe mit über 1 Million M., genau mit 
1045000 M. ab oder um 57500 M. mehr als im Vorjahre. 
80 Kirchenkonzert. Am Mittwoch den 5. Februar 1913, 
abends 8 Uhr, veranstaltet der Organist und Chordirtgent 
Alexander Preuß in der St. Marienkirche (Neuer Markt) 
ein Konzert. Mitwirkende: Frl. Lottie-Erika Bachmeyer 
(Sopran), Herr Karl Köhnke, König!. Kammermusiker (Cello) 
Orger: A. Preuß. Programm .(10 Pfi) berechtigt zum 
Eintritt. Die Konzerte an; St. Marien finden an jedem 
1. Mittwoch deS Monats statt. 
HerichMches. 
(:)o Zu einer Prügelei zwischen zwei Aerzten kam eS nach einer 
Verhandlung, welche die 5. Strafkammer des Landgerichts II beschäftigt 
hatte. Als Kläger trat der praktische Arzt Dr. Ehrmann gegen den 
Dr. Saling aus Köpenick auf. Gegenstand der Klage bildete der von 
dem Beklagte» erhobene Vorwurf, Tr. Ehrmann habe sein Ehrenwort 
gebrochen. Die Beleidigung war in der öffentlichen Gemeindevcrtreter- 
sitzung gefallen. Das Schöffengericht Köpenick war zu einem frei 
sprechenden Urteil gekommen, die Bernsungsstraskainmer hob dieses 
Urteil jedoch aus und verurteilte Tr. Saling zu 800 Mark Geldstrcck" 
Schon während der Verhandlung war es zu sehr erregte.» Ausein-' 
setzringen gekommen, die sich nach Beendigung der Sitzcma 
Korridor fortsetzten. Ehe jemand dazwischen springen 
plötzlich zwischen Kläger und Beklagten die schönste Prügele, 
bei der gegenseitig hageldicht Ohrfeigen fielen. Erst dnrs 
greifen des Gerichtsdieners konnten die Streitenden getreu 
(:) In dem Prozeß gegen den Flieger Wiencziers in S 
auch Beweis erbracht werden für die Glaubwürdigkeit des 
geladenen Direktors Wiener. Herr Direktor Wiener bene- 
Brief als Zeugen, die über seine Verhältnisse genau mrt> 
den Justizrat Eannert aus Berlin und den früheren 
Walter Max aus Friedenau. Er bittet, die beiden 
Gegenbeweis für seine Glaubwürdigkeit zu vernehmen, i 
Lage seien, alle feindlichen Aeußerrmgen Ekkelmanns und 
widerlegen. 
WermischLWo 
•0 Albert Lindner. Vor 25 Jahren, am'4. Februar l 
geisteskrank tn der Heilanstalt Dalldorf der dramatische Di 
Lindner: Geboren mm 24. April-1831-zU'Sirlza Nr-Sach 
studierte er Philologie, 1864-1867 Gymnasiallehrer in 
und siedelte dann nach Berlin über. Hier wurde er Prlvc 
1872—1875 Bibliothekar des deutschen Reichstags, münde 
,MontagSpost' und war Borleser deS Kaisers. 1885 wmd 
umnachlet. Er war einer der befähigsten modernen deu. 
watlker, dem ein Zug ins Große und eine bedeutende 
Charakteristik, namenllich im historischen Etile, eigen wäre, 
Trauerspiel „Brutus und Collatlnus" erhielt den 2. Echt 
Sein Drama „Die Bluthochzelt' war z. Zt. ein bekanntes R 
stück der „Meininger." 
'o Fastnacht! Heule schwingt zum letzten Mal — Den Hr 
stab Prlnz Karneval — Und läßt den Satz zu Recht besteh'a: 
Welt ist rund und muß fich dreh'rr, — Denn bei des Ballsaals 
Glanz — Dreht alles sich im flotten Tanz. — Um noch einmal, 
Schluß des Tors, — Im Zaubrrrelche deS Humors — Des ! 
Freuden zu genießen, — Die leider oft so spärlich sprießen, — 
bet des Walzers sausten Tönen — Eilt man dahin mit z 
Schönen; — Denn mit dem Liebchen in dem Arm — Eetschwir. 
Aerger, Sorge, Harm; — Man lacht, poussiert, umarmt sich, recht - 
Und eh' man sich's versieht jo recht, — Bricht Aschermittwoch Marge 
an. — Vorbei ist Spiel und Tanz scdarin — Und jeder seufzt vo. 
Traurigkeit: — Ade, tu schöne Faschingszeit. 
Wetterauöfichten. 
Mittwoch: Mild, jedoch vorherrschend wolkig, rrit 
weiteren Regenfällen und ziemlich starken südwestlichen 
Winden. 
8eranj«»rtllH« Schriftleiter, Hermann WartlniuS, Frlebenan 
Am Sonntag, dm 3. Febinar er., nachmittags 2 Uhr ent 
schlief sanft nach kurzem Leiden unser guter Vater, Schwieger 
vater, Gioesvater und Urgrosjvater der Stukkateur 
August Thiele 
im 85. Lebensjahre. 
Dies zeigt tiefbatrübt an, im Namen der Hinterbliebenen 
Oskar Thiele. 
Berlin-Friedenau, am Gnterbahnhof. 
Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 5. Febinar, 
nachmitttaga 3 Uhr von der Kapelle des Friedenauer Friedhofes 
aus statt. 
WWMNM 
zu ertragen Rinaitr 33. jS-7 
frallSschuerVtti» par noch Tazejrei 
V 3 TO. Lettner. vrl.EIsh-l,st.!4 Ir. 
Frische Trinkeier 
>ara»ti. Di dl. 1,10, Frische Lande!« 
Rdl. 1,10. Reumann. Hertelstr. 8 v. 
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SelSWltMilM ; 
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