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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Memel LiKil-Airkistt 
Sri 
(Kriedenarrev 
Anpartcitsche Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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»r. 4. 
Berlin-Friedenau, Sonntag, den 5. Januar 1913. 
20. Iahrg. 
Depeschen. 
Letzte Nachrichte». 
Spandau. Tine FamllientragSdie hat sich heute 
vormittag ln Spandau abgespielt. Die 31 jährige Ehe- 
frau Frieda Nowotey vergiftete ihr kaum einjähriger Kind 
und nahm nach dem Tode der Kleinen selbst Gift. Auf 
dem Wege zum Krankenhaus ist sie gestorben. 
Braunschweig. Heute in den frühen Morgen» 
stunden wurden in dem Hölzchen von Lehndorf in der 
Nähe von vraunschweig drei Personen, zwei Männer und 
ein junges Mädchen «schaffen aufgefunden. GS handelt 
sich bet dem Leichenfund um ein Lieber- oder EifersuchtS- 
drama; das sich in der Nacht abgespielt hat; die Toten 
find zwei jugendliche Arbeiter. 
Lübeck. Hier sind zwei A,beiter wegen Herstellung 
und Verausgabung von falschen Fünsmarkstllcken verhaftet 
worden. 
Sugtburg. Der nach Zusammenbruch seiner Geschäfts 
aus Kaufbeuren grflüchtete Bankier Jos ph Gerhausen 
wurde gestern abend bei Seeleuten in der Nähe von Füssen 
mit Zyankali vergiftet tot aufgefunden. In seinen Taschen 
fanden sich nur noch 140 Mark. 
Frankfurt a. M. Nach einer Meldung der Frkf. Ztg. 
auS Konstantinopel hat der Sultan vom SenatSpräst- 
deuten Ferid Pascha die Uebernahme des GroßwesirratS an 
geboten. Ferid lehnte ab. 
Pari«. Der Gemeinderat hat in einer außerordent 
lichen Sitzung da» Projekt für die Beseitigung der 
Fortifikationen und den Ankauf der Gelände» für den 
Preis von 100 Mill. Franc» au» dem Besitze de» Staate» 
mit 67 gegen 8 Stimmen angenommen. Der Befestigung»- 
gürtel, der bt»her die Stadt Paris einengte, wird schon in 
Leu nächsten drei Jahren verschwinden. 
Neuyork. Gestern nachmittag ist plötzlich ein Süd- 
wrststurm von unerhörter Stärke über Neuyork hinweg- 
gegangen. Der Wind blies mit einer Geschwindigkeit von 
86 Meilen ln der Stunde. Zahllose Fensterscheiben wurden 
zertrümmert, Dächer abgedeckt und viele Personen erlitten 
durch herabsallendeTrümmermehr oder weniger Verletzungen. 
Der Ort»vnkehr ist gegen da» Borjahr um rund 19 000 t 
zurückgeblieben. 
Neuyork. Der bekannte Finanzier und EportSmann 
Jame» Kerne ist hier im Alter von 7S Jahren infolge 
einer Magenoperation gestorben. 
«Fokales- 
(Nachdruck «rfrrer o-OrigtaalartUel tmt mit Qaefcsanaab« gestatte') 
v Kein KaiferkommerS? Der sich in den letzten 
Jahren hier so schön herausgebildete Bürgerkommers am 
Lage de» Geburtstage» unsere» Kaiser» ist in diesem Jahre 
durch da» Eingehen de» HohenzollrrnsaaleS in Frage ge 
stellt. Im Aufträge der hiesigen BrreinSvorstände hatte 
der Vorsitzende de» Bürgerverein», Herr Dr. Heinecker, an 
den Gemeindeoorstand den Antrag gestellt, den vereinen 
zur Abhaltung de» Bürgerkommerfe» die Aula de» Reform- 
realgymnastum» zur Verfügung zu stellen. Diesem An- 
Angelas Heirat 
Roman von L. G. M o b e r l y. 
55. Nachdruck verboten. 
„Er macht sich nichts aus Ihnen?" rief Erich erregt. 
„Angela! wie ist das möglich? Ist der Mann denn 
blind und taub und schwachsinnig? Sonst — oh, ver 
zeihen Sie, ich wollte sagen —" schloß er verlegen, und 
Angela lachte ein glückliches Lachen. 
„Ich glaube fast, ich müßte Sie um Verzeihung 
bitten," meinte sie beinahe schelmisch, „ich habe da ein 
bißchen Unsinn geredet," — sie blickte ihn aus ihren 
schönen Augen an, die sie dann gleich wieder senkte, — „ich 
hätte das nicht sagen sollen, denn ich glaube — ich 
glaube wirklich, mein Mann hat mich jetzt ein bißchen lieb. 
Aber zuerst machte er sich nicht viel aus mir." 
„Es freut mich, daß er es jetzt tut," entgegnete Erich 
mit einem tapferen versuch zu lächeln und eine Freude zu 
zeigen, die er nicht empfand. „Ich hätte wirklich nicht viel 
Achtung vor ihm haben können, wenn er seine Frau nicht 
verehrte. Aber zu unserm ersten Thema zurückzukommen: 
Ich glaube wirklich, es ist besser, ich gehe, jetzt, wo ich 
doch fast ganz gesund bin. Sie fragten wohin? Nun, ich 
denke, Stern wird nichts dagegen haben, wenn ich wieder 
zu ihm ziehe. Stern ist ein alter, sehr guter Freund von 
mir; wir kennen uns schon von der Schule her." 
Angela erschrak. Erich hatte natürlich noch keine 
Ahnung von Sterns abscheulichem Verrat, und die junge 
Frau fürchtete die Wirkung, wenn sie gezwungen sein sollte, 
ihn darüber aufzuklären. 
„Ja, ich kenne Herrn Stern auch," sagte sie daher 
sehr ruhig, «ich wußte auch, daß er ein alter Freund von 
trage konnte jedoch nicht stattgegeben werden, da in dem 
gleichem Raume da» Herrenfestmahl stattfindet und eS 
schwierig sein würde, den Saal rechtzeitig wieder für den 
Kammer» herzurichten. Der Gemrindevorstand hat daher 
den vereinen die Turnhalle deS Gymnasium» für den 
Bürgerkommers zur Verfügung gestellt. Daß diese Halle 
aber ein geeigneter Raum für die Veranstaltung ist, kann 
nicht behauptet werden. So ist eS fraglich, ob der Bürger- 
komm«» in diesem Jahre stattfinden wird. 
o Die Wetterführung der Strasrenbahneu 
von Steglitz (Schloßpark) nach Lichterfelde (Bahnhof 
West) dürfte bald erfolgen. Dank der günstigen Witterung 
gehen die GleiSlegungSarbeiten auf der Straße Unter den 
Eichen recht günstig vorwärts. Nach den bisherigen Ab 
sichten ist zu erwarten, daß der Endpunkt der Bahnen auf 
Dahlemer Gebiet an die Goßlerstraße gelegt werden wird, 
um auch diesem Teile diese BerkehrSorrbefferung zugänglich 
zu machen. Die auf der Strecke verkehrenden Linien 
tragen die Zeichen J und K und werden zum Potsdamer 
Platz (Linkstraße) und Zoologischen Garten geführt; von 
der L Linie wird bekanntlich abwechselnd ein Wagen von 
der jetzigen Endhaltestelle an der Cchloßstraße und ein 
weiterer von der neuen an der Goßlerstraße unter dem 
Zeichen J geführt, ebenso von der I?.Linte abwechselnd 
anstatt vom Händelplatz aus in Zukunft von dem neuen 
Endpunkt unter der Bezeichnung X. An Haltestellen.sind 
auf jeder Strecke vier vorgesehen und zwar am Eingang 
des Botanischen Garten» (Rückfahrt: Begonienplatz), 
zwischen der Wildenowstroße und Asternplatz (am Astern- 
platz), an der Dahlemer Straße, an der Werder- bezw. 
Drakestraße. In der Fortführung der Arbeiten ist bereit» 
da» enteignete Terrain auf Steglitzer, da» bekanntlich 
wesentliche Verzögerungen in der Angelegenheit mit sich 
brachte, in Anspruch genommen worden. 
o Der Teltowkanal hat nach dem soeben fertig 
gestellten Abschluß im abgelaufenen Kalenderjahr 1912 an 
Gütern einen Verkehr von nahezu 1,5 Millionen Tonnen, 
genau 1 450 000 t aufzuweisen gehabt. Gegen das Vor 
jahr ist eine Steigerung von 293 000 t oder um rund 
26 v. H. zu verzeichnen. An dem günstigen Ergebnis für 
1912 ist allein der Durchgangsverkehr maßgebend gewesen 
der mit 662 000 t gegen 351 OM t im Jahre 1911 eine 
Steigerung von 311000 t oder um 87 v. H. erfahren hat. 
o Friedeuauer Bortragsabeude für Kunst und 
Wissenschaft. Das für den nächsten Vortragsabend 
(Donnerstag, den 9. d. MtS., Abend» 8 l / 2 Uhr gewonnene 
Niederländische Quartett unter Leitung des Herrn Dr. Wirth 
hat infolge schwerer Erkrankung eine» Mitglieder von seiner 
Mitwirkung Abstand nehmen müffen. Statt seiner wird 
die Kammermusikoereinigung der Kgl. Kapelle die Hörer 
am 9. erfreuen. Zum Vortrag gelangen: Divertimento 
op 205 von W, A. Mozart, Paffacaglia von Händel- 
Haloorsen, Fantasia und Capriccio von C. M. von Weber 
und Cctett von F. Schubert. Beteiligt sind 2 Violinen, 
Viola, Cello, Baß, Klarinette, Fagott und Horn. Zwischen 
den musikalischen Genüffen wird Alexander MoSzkow»ki 
au» dem reichen Füllhorn seiner heiteren Werke gern 
empfangene Gaben spenden. Karten sind wie bisher an 
Ihnen war. Aber leider können Sie jetzt nicht zu ihm 
gehen. Er ist auf längere Zeit nach auswärts gereist, und 
hat keine Adresse hinterlassen. Niemand weiß so recht, wohin 
er eigentlich ist. Während Sie krank lagen, hörten wir, er 
habe Berlin und Deutschland überhaupt ganz unerwartet 
verlassen. Also zu ihm können Sie nicht." 
„Das tut mir leid," versetzte Erich. „Ich hätte den 
lieben, alten Kerl gern mal wiedergesehen. Wir waren 
die besten Kameraden von der Welt, und er war immer 
riesig nett. Warum er nur in solcher Eile abgereist sein 
mag. Aber auf jeden Fall, wenn er fort ist, kann ich 
nicht zu ihm gehen. Ich weiß wirklich nicht, was ich unter 
den Umständen anfangen soll. Ich bin jetzt so dumm und 
hilflos." 
Und er warf ihr einen so flehenden, traurigen Blick 
zu, daß ihr das Herz weh tat, aber trotzdem antwortete sie 
ganz ruhig und heiter: 
„Aber es ist doch ganz selbstverständlich, daß Sie 
Hierbleiben. Sie können sich darauf verlassen, daß es 
meinem Mann recht ist. Auch der Arzt hält es für das beste, 
auch der Bürgermeister, der die ganzen Verhältnisse kennt, 
und — auch ich. Ist das nicht genug? Ich dächte doch! 
Also entschließen Sie sich, und bleiben Sie ruhig hier bei 
uns." 
Obgleich sie sich alle Mühe gab, in einem leichten Ton 
zu sprechen, ging doch ein leises Beben durch ihre Stimme, 
das Erich wohl bemerkte. Er sah sie scharf an. 
„Ist das wirklich Ihr Ernst?" fragte er. „Wollen 
Sie wirklich gern, daß ich hierbleibe, oder sagen Sie das 
nur aus Mitleid mit einem armen Menschen, der nicht 
weiß wohin?" 
„Nein, nein," rief sie, „es ist mein heiliger Ernst! Cs 
ist mein höchster Wunsch, .daß Sie Hierbleiben I, Ich war 
der Theaterkaffe A. Werthelm. Schmargenborferstr. 36, 
und an der Abendkasse (Aula des Reform-Realgymnasiums, 
Eingang Homuthstraße) zu haben. 
o Humboldt-Akademie, Lehrstätte Friedenau. 
Die Vorlesungen der Humboldt-Akademie in der hiesigen 
Zweigstätte beginnen am Montag, dem 6. Januar. Herr 
Dozent Gustav Ecnest hat an diesem Tage von 8—9 Uhr 
einen Vortragszyklus über «Parsifal und Lohengrin" (mit 
Erläuterungen am Klavier) in der Königin Luise-Schule, 
Goßlerstr. 14, angekündigt. Herr Oberstleutnant Professor 
vr- h c. Pochhammer, der bekannte Danteforscher, gibt 
eine Einführung in «Goethe» Faust als dichterische Lösung 
deS LebenSproblemS'. Lchrstätte Königin Luise-Schule, 
Goßlerstraße 14, Dienktags 7—9 Uhr, Beginn: 7. Januar. 
Vorlesungsverzeichnisse und Hörerkarten in den Buch 
handlungen Auerbach, Wohlthat'schen Buchhandlung, Rhein- 
straße 11, und Theaterkasse Werlheim, Schmargendorf«- 
straße 36, Friedenau. Hauptbüro der Humboldt-Akademie, 
Berlin W 67. Kurfürstensir. 166 (Lützow 8794). 
o Die Schneeglöckchen blühen! Auch ein Zeichen 
milden Winterwetter» ist e», daß bereits die Schnee 
glöckchen ihre Blüten entfalten haben. In den Anlagen 
deS WtlmerSdorfer Platzes kann man sie sehen. DaS 
Schneeglöckchen soll den Frühling einläuten. Behält 
dieses Sprüchwort recht, so eröffnen sich den Wintersport- 
freunden sowie den Eisbahnpächtern keine guten Aussichten. 
o Sei« 75. Lebensjahr vollendet am 6. Januar 
unser verehrter Mitbürger der Komponist Max Bruch, 
Albestraße 3. 1838 zu Köln geboren, erhielt er den 
ersten Musikunterricht von seiner Mutter, die eine geschätzte 
Musiklehrertn war und in ihrer Jugend wiederholt auf 
den rheinischen Mustkfesten als Solistin mitwirkte. Bereits 
al» elfjähriger Knabe versuchte er sich mit größeren 
Kompositionen und brachte mit 14 Jahren schon eine 
Sinfonie ln Köln zur Aufführung. 1853—1857 war er 
Stipendiat der Mozartstiftung in Leipzig und speziell 
Schüler von Hiller und Reinecke. 1858—1861 lebte er 
al» Musiklthrer in Köln, nach dem Tode seines Vaters 
trat er eine ausgedehnte Studienreise an, die ihn über die 
bedeutendsten deutschen Hauptstädte führte und in Mannheim 
endete, wo er seine Oper «Lorelei" (Text von Geibel) auf- 
führen ließ. Hier schrieb er auch mehrere Chorwerke, von 
denen «FrithjofE schnell seinen Namen bekannt machte. 
1864—1865 war er wieder auf Reisen, 1865—1867 in 
Koblenz, 1867—1870 in SonderShausen, 1871—1873 in 
Berlin, 1873—1878 in Bonn. 1878 wurde er nach 
StockhausenS Abgang Dirigent des Sternschen Gesang 
vereins in Berlin, 1880 Leiter der Philharmonischen 
Gesellschaft in Liverpool. 1883 gab er diese Stellung auf, 
um al» Nachfolger von Bernhard Scholz die Leitung deS 
Breslauer Orchestervereins zu übernehmen, die er bis zu 
Ende 1890 inne hatte. 1891 wurde ihm die Führung 
einer akademischen Meisterschule an der KomposttionS- 
abteilung der Berliner Akademie unter Verleihung deS 
Professortitels übertragen. 1893 ernannte ihn die 
Universität Cambridge zum Ehrendoktor der Musik, 1896 
die Universität BreSlau zum Dr. phil- h. c, 1898 die 
französische Akademie der Künste zum korrespondierenden 
ja so lange einsam und allein! Ich —" Sein staunender 
Blick ließ sie einhalten. „Ich meine." fuhr sie fort, „es 
ist mein Wunsch, daß Sie so lange Hierbleiben, bis Sie 
ganz gesund sind." Dann wandte sie sich rasch von ihm ab 
und lief ins Haus, während Erich noch stehenblieb und 
gedankenvoll in die dämmernde Landschaft hinaussah. 
„Ich habe das Gefühl, daß ich gehen müßte,"'sagte 
er zu sich, „aber ich bliebe gern, sehr gern. Und es wäre 
ja auch verwunderlich, wenn ich nicht gern unter demselben 
Dach mit ihr bliebe. Aber ihr Mann! Was für ein 
merkwürdiger Mann muß das fein I Wie kann ein Mann 
neben ihr leben, ohne ihre Schönheit und ihre Güte zu 
sehen, ohne sie — zu lieben? 
Es war vierzehn Tage später, da standen auf dem 
kleinen Bahnhof von Grauberg ein paar vereinzelte 
Reisende und warteten auf den Schnellzug nach Berlin. 
Es hielt täglich nur je ein Eilzug nach beiden Richtungen 
auf der kleinen Station, und seine Ankunft erregte immer 
eine solche Aufregung, daß die Passagiere während des 
kurzen Aufenthalts oft lachend an den Fenstern standen, um 
sich das Treiben anzusehen. 
Angela und Erich standen dicht nebeneinander und 
sahen dem Zug entgegen, den man jenseits einer bedeuten 
den Kurve langsam die ziemliche Steigung heraufkommen 
sah. Sie waren beide schweigsam und nef in Gedanken 
versunken, und beide sahen merkwürdig traurig aus. Aus 
Angela? schönen Augen sprach tiefer, schmerzlicher Kummer, 
und jedesmal wenn Erich sie ansah, verschärfte sich der ge 
quälte Ausdruck in seinem Gesicht. Unwillkürlich trat er 
dichter an ihre Seite; er hätte so gern schützend den Arm 
U.m sie gelegt, und mit großer Zärtlichkeit ruhten feine
        
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