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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

ProUt 1914! 
Die Silvesterglocken haben das neue Jahr eingeläutet. 
Ein neuer Zeitabschnitt liegt vor uns und mutig segeln wir 
hinaus ins Meer kommendem Tage. Unwillkürlich lassen 
wir am Neujahrstage den Blick zurückschweifen in das ver 
gangene Jahr, das wir am Silvesterabend bleigießend, 
punschtrinkend und prositrnfend zn Grabe getragen haben. 
Alles Gute und Böse, mit dem uns die verflossenen 365 
Tage bedachten, zieht noch einmal an unserm Geist vorüber, 
trübe Bilder wechseln mit freundlichen Erinnerungen. Bald 
Regen — bald Sonnenschein! Hin und her flogen am 
Neujahrsmorgen die Glückwünsche, und unermüdlich eilten 
die braven Briefträger treppauf, treppab mit ihren wohlge 
füllten Taschen, in denen leere Phrasen, Produkte konventio 
neller Höflichkeit neben den innigsten Gefühlsäußerungen 
liebender Herzen der Bestimmung harrten, entweder im 
Popierkorb rascher Vergessenheit anheimzufallen oder von 
glückstrahlenden Augen immer und immer wieder gelesen zu 
werden. Möge sich alles erfüllen, was das Glück suchende 
Herz ersehnt. Dann wird das neue Jahr für alle ein 
fröhliches werden. 
GrolZmutlers DeujaKr. 
Von Nanny Steinmann. 
Großmutter ist müd'. Sie möchte sterben. 
Am liebsten noch im alten Jahr. 
Es brachte so viel trübe Stunden: 
Ein hartes, schweres Jahr es war. 
Im Lehnstuhl sitzt sie, denkt der Tage . . . 
Nein . . . Weiter will sie nun nicht gehn. 
Im alten Jahr möcht' sie noch sterben, 
Sie will das neue nicht mehr sehn. — 
Sie kann nicht helfen mehr und wenden, 
Wenn Unglück naht. Drum will sie fort . . . 
. . . Da öffnet sich die Tür ganz leise — 
Ein herzig Büblein stehet dort. 
„Großmutter, Du, ich hab vergessen — 
Von welcher Seite kommt es denn? 
Ich dachte mir, es wär' doch freundlich, 
Wenn ich ihm flink entgegenrenn'." 
Großmutter lächelt unter Tränen. 
Der Kummer, der das Herz bedrückt 
Ist schnell verschwunden, ist gefliichtet, 
Als ihn das Kmdlein angeblickt. 
„Komm her, mein Herz", sagt sie ganz leise, 
„Du bist ein ungeduld-'ger Wicht! 
Was guckst Du jetzt schon auf die Straße? 
Vor 12 Uhr kommt es sicher nicht." 
„Ach, ist das lange!" seu?zt der Kleine. — 
„Du solltest lieber schlafen gehn." 
„Nein, nein, ach laß mich, bitte, bitte! 
Ich muß das Neujayr kommen sehn. 
Erzähl' mir was! Dann geht es schneller. 
Wo kommt das neue Jahr denn her? 
Ist es ein Mädchen oder Junge? 
Bin ich wohl schon so groß wie er?" 
Er holt sein kleines Plauderbänkchen 
Ganz dicht zu Großmutter heran. 
Still setzt er sich . . . Großmütterlein 
Fängt zu erzählen an . . . 
Als dann die Neujahrsglocken läuten, 
Da liegt der Bub' in tiefem Schlaf', 
Der für das müdgesorgte Herze 
Das rechte Wort zum Troste traf. 
Nun weiß sie, daß sie doch noch helfen 
Und nützen kann. — Brächt' es auch Schmerz —, 
Sie heißt das Neujahr froh willkommen 
Mit wieder neugestärktem Herz. 
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Die bunte Mocke 
Plauderei für den „Friedcnauer Lokal-Anzeiger". 
Berlin, au der Jahreswende 
Seelische Inventur. —Papa'Kiepmeyer. — Was denken Sic über 
Zabern?" Unsere Witzblatt-Zeichner. — Die eifrigen Staats 
anwälte. — Konfiszierte Puppen. — „Hippo-dausc". 
Ter Lärm, mit dem mau in Berlin die Wende des Jahres 
begrüßt, hält selbst den Gutmütigen von der l blichen Absicht zu 
rück, seines Wesens Inventur aufzunehmen, und all das Unkraut 
auszujäten, das sich in 365 laugen Tagen und Nächten auf seiner 
Seele festgesetzt hat. 
Wir sind allzumal Sünder, und auf der wilden Jagd nach 
Gewinn bleibt immmer so ein ganz klein wenig hängen, das man 
mit einem Glase Silvcstcrpunsch avwaschen will. 
Um Neujahr herum bat mir der alte Kiepmeyer vor Jahren ein 
mal eine tiefgründige Weisheit verraten. Papa Kiepmeyer war 
ein betagter Schuhmacher, bei dem ich in frühen Kinderjahrcn ein 
und ausging. Als Freund des Hauses. 
Ich 'aß stundenlang in seiner Werkstatt und sah auf die blinkende 
Kugel, in der sich alles in tausend farbigem Glanz so riesengroß 
wiederspiegelte. Papa Kiepmeyer gab mir ab und zu auch 
etwas von seinem Frühstück ab. Vorher aber nahm er mir seinen 
breiten Pechfingern die dünnen Scheiben Wurst herunter „Iß Tu 
man das Brot mit Schmalz. Fleisch verdirbt Dich den Charakter." 
Papa Kiepmeyer war es auch, der bei manchen Anlässen ein 
Schild an die Tür seiner Werkstatt hing; auf dem zu lesen stand: 
Ebcnd auf den Hof. 
Gleich wieder dal 
Ja dieser Philosoph des Natürlichen sagte mir einmal um 
die Jahreswende: „Mit de Minschen ist das was förchterliches. 
Am Zilvestcr, wenn sc von den Punsch alle voll sind, vertragen 
je sich; und hinterher gehts denn gleich wieder von vorne 
los." 
Papa Kiepmeyer, der schon lange im Engelshemdchen über den 
blinkenden Sternen fliegt und stamme Lieder singt, hatte Recht. 
Es geht wieder von vorne los. Und sollten friedliche Bürger 
den Willen zum Guten haben, so gibt cS Stichworte, auf die sie 
mit peinlicher Geschwindigkeit loswcttern. 
Man braucht in den nächsten Wochen nur zu fragen: 
„Was denken Sie von Zabern?" 
Ich hätte das Unglückswort nicht ausgesprochen, wenn ein 
Berliner Ball-Lokal nicht ein großes Inserat veröffentlicht hätte, 
das den reizvollen Satz en'hält: „In allen Sälen des Hauses 
großer Silvester-Rummel. Betrieb ä la Zabern." 
Ich werde mich hüten und hingehen! 
Man hat ja in Berlin auch ohnehin in diesen Tagen keine 
Zeit, des Lebens Unverstand zu genießen. 
Die reichshauvtstädtischen Zeitungen wollen verarbeitet werden. 
Um die Jahreswende bringen sie so viel des Stoffes, daß man 
sich in irgend einer Form mit ihm abfinden muß. 
Vor allem sind es die nnt Recht so beliebten „Rundfragen", 
die man bei Künstlern und Gelehrten anstellt. 
„Was halten Sie von der Entwicklung des weiblichen Cha 
rakters in der Zukunft?" 
„Tragen Sie lieber Woll- oder Leinen-Wäsche? Und warum?" 
„Was denken Sie von der Migräne bei Säuglingen?" 
Ke>n Mensch dachte daran, die aktuellste Frage zu stellen: 
„Was denken Cie über Za " 
Das Wort will einem nicht mehr aus der Feder! Schriebe 
man noch mit den alten, patriarchalischen Gänsekielen, — wahrlich: 
Ter Kiel würde sich sträuben. 
Und dennoch kann ich der Versuchung nicht wiederstehen, eine 
Seite der „Affäre" zu betrachicn, die bisher noch keine Beachtung fand. 
Wenn ein Humanist hört, daß irgend ein Barbar das klassische 
Latein mißhandelt, ve spürt er ein Jucken in der großen Zehe, das 
sich auswärts bjs in die Seele zn einFM^merklichcy Plißbchqgen, 
erweitert. 
Wenn ein gedienter Soldat die Witzblätter betrachtet, 
deren Zeichner, sobald sie Uniformen zu zeichnen haben, ihre 
ganze Verständnislosigkeit in falsche Monturen hineinlegen, dann 
empfindet der Beschauer die gleichen G fühle, wie besagter Humanist. 
All diese Zeichner mögen ganz geschickte Künstler sein, — in 
einer Jnstruktionsstunde haben sie nie gesessen. Mit einer Miß 
achtung sämtlicher Kriegsarnkel sündigen sie wider den Geist des 
Militärs, daß es einem angst und bange werden muß. Dem Leutnant 
pinseln sie zwei Sterne auf die Achselstücke, während sie den Oberst 
durch Fortlassung dieser Sterne zum Major degradieren. Dem 
Infanteristen hängen sie einen Schleppsäbel von unglaublicher Gc- 
bogenbeit an die Schwertseite, während sie einen Oberleutnant mit 
Litewka, Mütze und Feldbinde auf dem Kasernenhofe einen Mann 
nachexerzieren lassen. 
Ich habe mir die kleine Mühe gemacht und in vier Witz 
blättern des deutschen Vaterlandes über fünfzig Verstößje 
gegen die militärische Kleiderordnung anläßlich des Falles 
Zabern herausgesucht. 
Man sollte den Künstlern, die leichtfertig Dinge zeichnend be 
schreiben, von denen sie nichts verstehen, einfach den gleichen Arrest 
aufbrummen, der den Soldaten blüht, die in solcher Aufmachung 
beim Appell erscheinen. 
All diese Meister des Pinsels find nie Soldat gewesen. Oder 
sic haben bei den Oekonomiehandwerkern und lyrischen Dichtern 
der zwölften Kompagnie ein kurzes, aber erfolgloses Gastspiel ge 
geben. Aber mit welch schmunzelnder Freude könnte man all diese 
Bilder betrachten, wenn nicht die Unzulänglichkeit der oorschrists- 
widrigen Kommißkleider uns die Tatsache näher bringen würde, 
daß auch all diese stolzen Künstler Menschen mit erheblichen Schwächen 
sind. Menschen, die gerade, wie wir anderen S>crblichen, um die 
Jahreswende herum in der eigenen Seele Inventur rnachen und 
sich am eigenen Henkelohr fassen sollten! 
Auch die Berliner Staatsanwaltschaft sollteimncncnJahre 
in sich gehen und die Beschlagnahmung von Reproduktionen ernster 
Kunstwerke nicht allzu eifrig betreiben. 
Was bei den Berliner Kunsthändlern in den letzten Tagen alles 
konfisziert worden ist, erinnert an die strengen Tage der Zensur 
vor sieben oder acht Jahrzehnten. 
Eifrculich aber ist. daß die gleiche Behörde einen heftigen Eifer 
entwickelt, sobald es sich um die sogenannten „Puppen" in Friseur-, 
Kostüm- oder Korsettläden handelt. 
Man hat festgestellt, daß mit der Verderbnis der Menschen 
auch gleicherzeit die Veiderbnis dieser wächsernen Damen fort 
geschritten ist. Wenigstens äußerlich. Wir kennen sie ja.alle: In 
großen Schaufenstern stehen si'. Sehr viel Linie. Sehr rote Lippen. 
Sehr schöne Aygell Natürlich suchten die Fabrikanten kiesen 
Wachspuppen einen ganz „modernen" Zuschnitt zu geben, lind so 
blieb rs denn nicht aus, daß die meisten dieser wächsernen Damen 
aussehen, als ob sie eben aus einem Nachtkaffcehause kommen. 
Oder aus dem „Hippo-dansc", wie die neueste Errungenschaft 
des Berliner Nachtlebens heißt. Die einst im Lande draußen 
maßlos überschätzten „Amorsäle" Berlins haben als neue Zugkraft 
20 ausgcdienle Drosch enpferde erstanden, aus denen man Gelegenheit 
hat, sich in grellem Lichte zu blamieren. Daneben tanzen auf dem 
Parkett die üblichen Dämchen, die genau so aussehen, wie die 
konfiszierten Wachspuppen aus den Schaufenstern der Fricdrichstadt. 
Wir haben es doch weit gebracht in Berlin. 
Und was wird uns erst das neue Jahr bescheren! 
Vielleicht gar 40 Pferde in den Amorsälen! Mit einer Insze 
nierung von Reinhardt und allem Komfort der Neuzeit! Kann 
mans wissen? Wir wollen abwartend am Wege stehen und allen 
Gezechten und Ungerechten die schönen Worte als Wunsch und 
Rat mitgeben: 
Im neuen Jahre Glück und Heil! 
Auf Weh und Wunden gute Salbe! 
Auf grob.» Klotz ein grober Keil! 
Auf einen Schelmen anderthalbe! 
Goethe, der auch schon wächserne Puppen. Konfiskationen und vor 
allem die Damen kannte, mußte es ja wissen! 
Hcinr. Binder. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wst keine Verantwortung.) 
An Herrn U. Warum regen Sie sich so auf, junger Marn? 
Wissen Eie denn nicht, was Evangelium heißt? Evangelium heißt 
die frohe Botschaft von der Bejahung dieses Lebens, vom Genuß 
dieses Lebens in jeder Gestalt in den Grenzen, die dem Menschen 
nicht schaden. Alles aber, was da-: Wunderbare anbetrifft und 
das Leben nach dem Tode/.das ist erst später in das Evangelium 
der Schrift hineingedoktert 'worden, es ist verquickt worden um 
dem reinen Evangelium, was Christus gelehrt hat; und diese Ver 
quickung nennt man Dogma und dies Dogma ist zur Ctaaisreligwn 
erhoben. Ter Staat hat Oberkirchenräte eingesetzt und die Ober- 
kirchenräle müssen darüber wachen, daß alle Pastoren dies Dogma 
verkündigen, ob sie es wollen oder nicht. Die armen Geistlichen 
sind aber arrch Menschen. Sie predigen das Dogma, um ihre 
Brotstelle nicht zu verlieren und dä kommt es denn, daß viele 
Predigten bölzcrn werden, da sie nicht aus Ueberzeugung gehalten 
werden. Die Folge ist, Daß auf 'diese Werse die Kirchen leer 
werden. Die Deutschen haben ein Religionsbedürfnis, aber sie 
wollen eine Religion, die von’ Hetzistr kommt und zn Herzen geht. 
Tie Leute, die aus der Kirche auslreten, haben Recht an ihrem 
Teil. Sie tragen unbewußt zur endgültigen Verjüngung unseres 
herrlichen wahren Evangeliums bei. Die Herren, die am 
11. Januar durch Wort rind Schrift eifern werden, sie eifern für 
nichts als für ihren alten Dogmamantel. Es werden aber Leute 
kommen, die nicht predigen wie die Schriftgelehrien; ihre Stunde 
aber ist noch nicht gekommen. Darum regen Sie sich nicht auf 
über KirchenauSlritisvewcgung und was damit zusammenhängt. 
Vermischtes 
*o Der £ rteauSschnß Grünberg zur Bekämpfung der Tuberkulose 
hat die Errichtung eines Nachlheims für bedürftige, in schlechten 
Mahnungen lebende, tuberkulosegefährdete Kinder beschlossen. Am 
südlichen Abhange des Hohenberges soll in staubfreier, geschützter 
Lage im Walde eine heizbare Baracke mit einem Kostcnauswandc 
von 7000 M. gebaut werden. Zunächst wird die Baracke für 14 
Betten eingerichtet; jedes Kind soll etwa drei Monate dort schlafen, 
sodaß in den sechs Sommermonaten vorläufig 28 Kinder Aufnahme 
finden können. Später soll der Betrieb auch auf den Winter aus 
gedehnt werden. 
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