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Periodical volume Nr. 302, 25.12.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Nun wurde es lustig, eine Schar Knaben begrüßte mit 
einem ausgelassenen, aber trotzdem kunstvoll zusammen 
gestellten Reigen den Weihnachtsmann, der unversehens in 
der Milte des Saales erschienen war. Der gute alte Herr 
hatte schwer zu tragen an seinem großen Sack, an dem noch 
allerlei, Trommel, Armbrust, Segelbot und dergl. schöne 
Geschenke herabhingen. Und es begann eine scharfe Prüfung, 
manches Büblein konnte sein Sprüchlein brav aufsagen und 
erhielt eine süße Belohnung, mancher aber blieb elend stecken 
und mußte betrübt von dannen ziehen Nachdem so allerlei 
Kurzweil getrieben war, ließ der Turnmart antreten und 
es war erfreulich zu sehen, mit welcher Schnelligkeit die 
eben noch so ausgelassene Schaar dem Kommando ihres 
Leiters zur Ordnung folgte. Dank einer großen Zahl von 
Geschenken, die Freunde und Gönner der Abteilung zu 
diesem Zwecke gestiftet hatten, konnte der Weihnachtsmann 
nun recht vielen der Knaben, die sich durch Fleiß und Eifer 
hervorgetan hatten, eine große Weihnachlsfreude bereiten. 
Außer den oben genannten Sachen konnten eine Fahne, 
eine Laterne magica, ein photographischer Apparat und eine 
große Zahl schöner Bücher verteilt werden. Dann ertönte 
angesichts des strahlenden Weihnachtsbaumes der Schluß 
gesang des schönen „Stille Nacht," worauf der Vereins- 
vorsitzende noch das Wort ergriff, um den Turnwarten, 
sowie allen übrigen, die sich um die Abteilung und die 
heutige Feier verdient gemacht, herzlich zu danken, und sie 
zu bitten, auch weiterhin dem Jugendturnen ihr Interesse 
zu erhalten. Er empfahl ferner das Beispiel der Herren, 
die durch Hergäbe der Geschenke der 2. Knabenableilung 
eine so große Freude gemacht hatten, zur allseitiger Nach 
ahmung und brachte nach einigen Hinweisen auf die Vor 
züge des Turnbetriebes im Verein und einer Ermahnung an 
die Jugend zu weiterer Pflege der Leibesübungen den 
beiden Turnwarten ein kräftig aufgenommenes „Gut Heil". 
— Die 1. Knabenabteilung beging ihr Weihnachtssest 
Sonntag Nachmittag 4 Uhr in der Gymnasialturnhalle. In 
freudig erregter Stimmung halten sich 95 Knaben dieser 
Abteilung mit ihren Angehörigen eingefundcn, Freiübungen 
des 2. Zuges unter Leitung des Turnwarts Herrn Peters, 
eröffneten die turnerischen Vorführungen und der 1. Zug 
brachte unter Leitung des Tmnwaits Herrn Kraft, 
schwierige Stabübungen, dann folgte Turnen an 10 Ge 
räten und nun in buntem Wechsel bald von dem ersten, 
bald von dem zweiten Zug allerlei Uebungen wie Staffetlen- 
lauf, Völkerball, Gemeinlurnen an 2 Pferden und 2 Böcken, 
Federbreltspringen (freie Ueberschläge), Gesellschaftsübungen, 
sehr schwere Slabübungen usw. und am Schluß erregten die 
mit turnerischem Schneid aufgeführten Pyramiden allseitige 
Freude. Auch sonst konnte das kundige Auge manche schöne 
Leistung entdecken, die zu den besten Hoffnungen für die 
Zukunft berechtigen. Zugweise traten die Knaben nun an 
und nach dem allgemeinen Gesänge von „Stille Nacht" er 
griff der stellvertretende Vorsitzende, Herr Kreplin, das Wort, 
um die Gäste zu begrüßen. Er erwähnte die mühevolle 
und ideale Tätigkeit der beiden Turnwarte, die ihre freie 
Zeit selbstlos der Jugend widmeten und so erfreuliche 
Leistungen erzielt.-!-. , ud dankte ihnen mit „Gut Heil", in 
das die Knaben kräftig einstimmten. Weiter wies der 
Redner darauf hm, daß die turnerischen Uebungen ein Ge 
schenk des Vereins an die Eltern darstellen sollen und bat, 
sie als solches aufzunehnien. Gipfelleistungen feien es nicht, 
die der Verein erzielen wollte, er möchte nur mit einfachen 
und billigen Mitteln die Kräftigung d>S Knaben zu ihrem 
eigenen Besten und zum Wohle des Vaterlandes erreicden. 
Alles was so viele Sportvereine mit teuren Veranstaltungen 
heule erzielen wollen, das habe die Turnerscbafl schon seil 
Jahrzehnten nach Jahns Vyrbild sich zur Aufgabe gemacht 
und es sei hochersreulich, weitn die deutsche Ttirnerschajt in 
neuerer Zeit endlich die ihr gebührende Anerkennung er 
fahre. Mit einem warmen Appell an die Eltern, ihre 
Sympathien dem Verein zu bewahren, schloß Redner seine 
mit Beisall aufgenommene Ansprache. Nun erhielten 
einige Knaben Bücherprämien und zuletzt nahm ein jeder 
die mit Aepfeln und Nüssen gefüllte Tüte als Vorgeschmack 
mit auf den Heimweg — Die Jünglingsabteilung 
feierte Sonnabend Abend gemeinschaftlich mit der Sport- 
abteilung im Hohevzollern. Der obere Saal- war zu dem 
Zwecke stimmungsvoll hergerichtet. Im Laufe des Abends 
hatten sich an 40 Miigiiedcr der Jüngling-abteilung und der 
Sporlabteilung eingcsnndcn, sodaß mit ihren Ans,,hörigen 
etwa 98 Personen anwesend waren. Klavicrvvriräge, ein 
lustiger Gesangsakt der Jünglinge, sowie ein 2h«utersinck 
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„Auf Posten am Weihnachtsabend" sorgten für allgemeine 
Unterhaltung. Eine Verlosung, bei der zum Teil sehr 
hübsche Gegenstände vergeben werden konnten, erhöhte die 
Feststimmung. Große Heiterkeit lösten wie immer die von 
den Mitgliedern im Austausch mitgebrachten Pakete mit 
ihren ungeheuren Papierumhüllungen und sonstigen Scherzen 
aus. Nach Schluß des offiziellen Teils wurde noch ein 
kleines Tänzchen veranstaltet, das die älteren Teilnehmer 
noch einige Zeit zusammenhielt. Daß es auch in der 
Jünglingsabteilung die üblichen Weihnachtspaketchen gab, 
ist selbstverständlich. — So haben denn alle Jugend- 
abteilungen in dem alten, allen liebgewordenen Kreise der 
Vercinskameraden ihre Weihnachtsfeste gefeiert als stimmungs 
vollen Auftakt zu dem hohen nnd heiligen Feste des Lichtes 
und der Liebe, des Tannendnstes und Kinderjnbels, das 
heute alle Herzen mit reiner Freude erfüllen möge. Am 
1. Feiertage versammeln sich Vormittags von I I Uhr ab die 
Mitglieder der Männer-Abteilnngen zu dem üblichen 
Weihnachtsfriihschoppen im Lauterplatz Casino, Rheinstraße. 
— Sonntag, den 28. d. M. findet die offizielle Weihnachts 
feier der Mitglieder nnd Damen im Gesellschaftshause des 
Westens, Schöneberg, Hauptstraße, von Abends 0 Uhr ab 
in üblicher Form statt. 
o Ter Friedenauer Gesangverein für gem. (5hor 
feiert am 3. Januar, 8‘/ 2 Ubr Abends in seinem Vereins 
lokal „Hohenzollern, Handjerystr. 64 (oberer Saal)" 
das Weihnachtssest, das einen sehr abwechselungsreichen 
Abend verspricht. Der Verein ist durch sein letztes vor 
zügliches nnd gut gelungenes Konzert am 27. vor. Mts. 
gewiß vielen Besuchern noch in bester Erinnerung. Neben 
dem Bestreben, gesanglich Gutes und Vollkommenes unter 
der tüchtigen Leitung seines Dirigenten, Herrn Musikdirektors 
Heinrich Weinreis, zu leisten, will der Verein auch durch 
Vorträge und Unterhaltung eine gemütliche Geselligkeit unter 
seinen Mitgliedern und Gästen pflegen. Der Beitritt zu 
diesem Verein kann gesangsknndigen Damen und Herren 
aufs wärmste empfohlen werden. Anmeldungen aktiver und 
passiver Mitglieder werden gern entgegengenommen; 
l. an den Montags abens 8'/»—10'/ 2 stattfindenden Uebnngs- 
abenden Handjerystr. 04, und bei folgenden Vorstands 
mitgliedern, den Vorsitzenden Schiller, Architekt, Eranach- 
straße 7, und Prof. Dr. Rathts, Reg -Rat, Rüdesheimer 
Platz 11, den Schriftführern: Swensson, Kons. Sekr., Knaus- 
slraße 8 und Frl. Meta Hoffmann, Slierstr. 13, dein Schatz 
meister: Mar Wildt, Weimarischestraße 10 und Kassierer: 
Stany Hajdziony und Notenwart: Frau Martha Hajdziony, 
Kirchstr. 17. 
o Silvestervorstellung im Kaiser-Wilhelm-Garten. 
Am 31. Dezember findet ein Gastspiel des 1. Berliner 
Volksstück-Ensembles im Kaiser-Wilhelm-Garten statt. Die 
Gesellschaft hat bei ihren bisherigen Vorstellungen und 
Gastspielen stets die größten Erfolge und ausverkaufte 
Häuser erzielt. Zur Aufführung gelangt eine altberliner 
Lperette in 3 Akten „Das Mädel ohne Geld" von F. Berg 
und E. Jacosohn, Musik von Lehnhardt. Der Text ist sehr 
witzig und humorvoll, die Musik gefällig. Mitwirkende 
sind: Lina Großberg-Bülow vom Hvflheater Baden Baden, 
Gustel Ulrich vom 'Neuen Schauspielhaus, Malte Burg vom 
Stadllheater Heidelberg, Henny Dessau vom Stadllyealer 
Hamburg, Dr. Fritz v. Frankenberg vom Stadnheater 
Chemnitz, Karl Hagin vom Stadllheater Magdeburg, 
Fischer-Lhmann vom Stadllheater Königsberg und Willy 
Herrmann-Telcliseur vom Thaliu-Theatcr. Nach der Vor 
stellung findet großer Silvester-Ball statt. 
o Zusammenstoß. Am Dienstag Abend gegen ’/ 2 9 Uhr 
ereignete sich in der Beckerstraße vor dem Hause Nr. 6a 
ein Zusammenstoß zwilchen einem Straßenbahnwagen der 
Linie 88 und einem Lastfuhrwerk. Die vordere Plattform 
des Straßenbahnwagens wurde stark beschädigt. Personen 
wurden glücklicherweise nicht verletzt. 
o Selbstmordversuch. In der Herderstraße in Steglitz 
versuchte sich die auf Besuch weilende Aufwärterin Marie St. 
mit Lysol zu vergiften. Durch das schnelle Eingreifen des 
Herrn Dr. Schunnte mar es möglich, die Lebensmüde zu 
retten. Der Grund der Tat soll Liebeskummer sein. 
o Diebe von elc'irischen Birnen, Fahrrädern usw. 
sind wieder vielfach am Werk. Geschädigt wurden mehrere 
Hausbesitzer, u. a. in der Holsteinischen und Fregestraße. 
Wir wiederholen unsere alte Warnung: mehr Obacht auf 
fremde Personen in den Häusern geben! 
o Polizeibericht. Als gefunden sind hier angemeldet 
worden: 1 Jnvaliden-Ouittungskarte, 1 Sparkassenbuch, 
1 Wachstuchtäschchen mit Handschuhen, 1 Portemonnaie mit 
Inhalt, 1 längere Metallkette (letztere ist schon vor mehreren 
Monaten gefunden worden). Die rechtmäßigen Eigentümer 
vorbenannter Gegenstände werden aufgefordert, ihre An 
sprüche binnen Jahresfrist im hiesigen Fundbüro, Feurig- 
straße 7, Zimmer 6, geltend zu machen, da sonst ander- 
weit darüber verfügt werden wird. 
Vereins-Nackricklen 
Am Sonnabend tagen: 
Verein der Briefmarkensammler der südwestlichen Vororte von 
Berlin. Sitzung Abends 8 Uhr im Restaurant „Kaiserburg", 
Friedrich-Wilhelm-Platz, Ecke Wilhelmstraße. 
„Thüringen". Im 8t. Projektionsabend der Märkischen Gesell 
schaft von Freunden der Photographie E. V. zu Vcrlin-Stcglitz 
am Montag, dem 29. Dezember, Abends 8 /, Uhr, im Festsaale 
des Gnmnasiums, Heesestraße 15, spricht Herr Waldemar Titzenlhaler 
über Thüringen. Der 1. Teil behandelt eine Frühlingsfahrt über 
Berg und Tal, der 2. eine Sommerwanderung auf dem Nennstieg 
von der Saale bis zu> Werra. Karten zum freien Eintritt bei 
Georg Schwabe, Schloßstr. 92. 
Vermischtes 
*o I. Freih. zu Schwarzenberg. Vor 450 Jahren, am 25. 
Dezember 1463, wurde der Humanist Johann Freiherr zu Schwarzen? 
berg geboren. Er gehörte dem bekannten fränkischen Rittergel 
schlechte an, das mit den Markgrafen von Brandenburg und den 
Bischhöfen von WUrzburg in Lebensverbindung stand, ging mit 
Friedrich dem Weisen von Sachsen ins heilige Land und wurde 
101 Landhofmeister der Bischöfe von Bamberg, die höchste ivelt- 
liche Würde, deren wichtigstes Gebiet die Verwaltung des 
bischöflichen Hofgerichts ivnr. Unter seiner Redaktion entstand die 
bambergische Halsgerichtsordnung, die 1507 von Bischof Georg III. 
zum Ländesgesetz erhoben wurde. Er war Mitglied des unter 
Karl V. eingesetzten Reichsregiments, trug aber seit 1522 besonders 
als Rat Kasimirs und Georgs von Brandenburg zur Durchführung 
der Reformation in deren Landen bei. Auch in Rcichsherrschafr 
Schwarzenberg führte er die Refornialion ein und reforinierte die 
Centgerichte. 1526 wurde er za Herzog Albrecht nach Preußen 
berufen, um dort das neue Staatswesen organisieren zu helfen. Er 
starb 1528 in Nürnberg. 
*o Marco Brociner. Am 24. Dezember vollendet der Schrift- 
st ller Marco Brociner in Wien sein 60. Lebensjahr. 1853 zu 
Jassy geboren, studierte er vorwiegend an deutschen Universitäten, 
wie Leipzig, München unv 0 Semester in Heidelberg, wo er 1879 
zum Tr. phil. promovierte. In seine Heimat zurückgekehrt, war 
er mehrere Jahre Redakteur des „Bukarester Tagebl." Seit 1888 
gehörte er der Redaktion des „Wiener Tagebl." an, für welches er 
seit 1892 das Referat über Volksthearer führt. Durch seinen 
Roman „Jonel Fortunat", der unter dem Titel „Die Hochzeit von 
Baleni" von ihm für die Bühne bearbeitet wurde und packende 
rumänische Sittenbilder enthält, ist er auch in Deutschland in den 
weitesten Kreisen bekannt geworden. Er schrieb eine große Anzahl 
Romane und Novellen, die sein großes Erzählertalent hervor 
treten lassen. 
(ZelckLMickes 
Tb Für jede Dame der Gesellschaft ist bei der jetzt wieder 
einsetzenden Saison mit ihrer Fülle von Veranstaltungen, Ge 
sellschaften, Bällen usw. die Haupttagessrage die Toillcnfcage ge 
worden. Was gerade in dieser Zeit eine treue, geschmackvolle Be 
raterin auf dein Gebiete der Bekleidungskunst bedeutet, rvird jede 
Dame aus eigener Erfahrung zu schätzen wissen und es sei daher 
bei dieser Gelegenheit an den in Friedenau bestens bekannten und 
eingeführten Modesalon Hedwig Bumb, Ringstr. 47 erinnert. 
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