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Periodical volume Nr. 299, 21.12.1913 2. Beilage zu Nr. 299

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

2. BeilM M Nr 299 he- . Akriehem«er Mal-A«Mer' 
Sonntag, den 21, Dezember 1913, 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die Litte der Weihnachtsgeschenke hat seine ver 
schiedenen Seilen. Tie Gepflogenheit, dem Dienstpersonal 
nützliche Sachen von ausgehungertem Wert zu verabreichen, 
verschwindet mehr und mehr. Sie trägt ja auch nicht den 
Eharuklcr des freiwilligen Geschenkes an sich, sondern einfach 
den einer geschäftlichen Abmachung. Allein sie überhebt 
über die Qual der Wahl und gestattet der menschlichen 
Neigung, in Wünschen sich zu ergehen, nicht den freien 
Spielraum und hat scmii das wirklich Tute, der so häufigen 
Unzufriedenheit gleich im voraus vorzubeugen, die allen 
Wert des Scheukens aufhebl. „Einen fröhlichen Geber hat 
Galt lieb", allein wie viele oder vielmehr wie wenige 
schenken zu Weihnachten mit einem fröhlichen Herz? Wenn 
auch ein fröhliches Gesicht sogar dabei nicht fehlt, das die 
gute Sitte vorschreibt. Ja, wenn manchmal der Kaufmann 
bei den nur zu sehr abgezwungenen Geschenken, die er 
seinen werten Kunden verabfolgen muß, sein wahres Gesicht 
zeigen bürste, so würde eS wohl manchmal sehr sauer aus 
fallen. > sKurz, die schön familiäre Weihnachtssitte des gegen 
seitigen Beschenken» ist in der geht,ältlichen Praxis bei uns 
zum Schacher herabgesunken und entbehrt vollständig ihres 
Wertes und ihres religiösen Grundes. Darum ist es 
richtiger, die Weihnachtsgeschenke beschränken sich in nächster 
Linie auf die Kinder, die auch bei kleinen Geschenken in 
heiler Freude aufjubeln unb den fröhlichen Gebern den Segen 
des Scheukens in natürlicher Weise veranschaulichen, ans die 
Familienangehörigen und überhaupt ans die, welche dem 
Herzen nahe stehen. Denn so bleibt die Würde dieses echt 
deutschen Gebrauchs gewahrt. 
o Sichere Aufbewahrung des Lotterieloses. Ein 
Lichterfelder Einwohner bekam von seinem Berliner Losver- 
käuicr die Nachricht, daß sein Los mit einem Bargewinn 
von 500 Mk. herausgekommen war. Die Freude ver 
wandelte sich jedoch in Trauer, als er das Glückslos nirgends 
auffand. Endlich kam er aut den Gedanken, daß es sich 
in einem Anzuge befand, der aber inzwischen an einen 
unbekannten Althändler verkan't -morden ist; die Adresse des 
herumziehenden Händlers wird jetzt nicht mehr autzulreiben 
sein. Es sind allerdings sofort Schrille unternommen worden, 
das Los za sperren; da jedoch schon einige Wochen seil der 
Ziehung verstrichen sind, ist es nicht unmöglich, daß der 
Käufer des alten Anzugs den Schatz bereits gefunden und 
zu Gelde gemacht har. 
o Die Leiterin des Frvbelschen Privat-Kinder- 
garteus, Handjerystraße 07 hier, oeranstallel am Montag, 
dein 22. Dezember, Nachmittags 3 Uhr, in den Gesell- 
schaslvsälen des Kaiser-Wilhelm-Garten, Rheinstraße 05 I. 
eine Weihnachtsfeier. Gesang, Vorträge und Spiele der 
kleinen Gesellichast werden zur Erhöhung des Festes bei 
tragen. Wir wollen nichl versäumen, darauf hinzunleisen, 
daß Fieunden des Kindeigartens der Besuch der Feier gern 
gestaltet ist. 
o Ter Theaterverein .Verres 1873 veranstaltet, wie 
schon berichtet, am 25. Tezeniber tl. Weihnachtsseieitag) 
ein Konzert, sowie Theaker-Borstellnng verbunden mit dem 
10 jährigen Slislungtzfeste im „Kaiser-Wilhelm-Garlen" in 
Friedenau, Rheinslr. O-t-05. Zur Ausführung gelangt aus 
vielseitigen Wunsch das Lebensbild „Seemanns Heimkehr 
am Weihnachtsabend.' Wir glauben, daß der Verein mit 
dem Stück einen guten Griff getan hat, das reich an palen 
den Momenten ist, und wir können daher den Besuch nur 
bestens empfehlen. Nach ifccc Vorstellung findet Familien- 
Tanzkränzchen, Tombola statt; auch sind verschiedene Ueber- 
raschungen für Damen und Herren vorgesehen. 
o Ans die Weihnachtsfeier des Evangelischen 
Jungfrauenvereins, die am morgigen Sonntag. Abends 
70, Uhr. im Gemeindehaussaal, Kaiserallee?6a, stattfindet, 
sei hiermit nochmals empfehlend hingewiesen. Programine, 
die zum Eintritt berechtigen, sind zum Preise vcn 20 Psg. 
in der Papierhandlung vcn Kossakowski, Schmargendorfer 
Straße -35, erhältlich. 
o Die Preise der Weihnachtsbäume sind m die,ein 
Jahre billiger als sonst, weil im Harz und in Thüringen, 
die Bezngsguellen unserer Weihnachtstischzierde, wenig Schnee 
liegt. Die Bäume sind schon vor Wochen gefällt, aber des 
feuchten Wellers wegen noch recht frisch aussehend. Kommen 
sie aber in ein geheiztes Ziniiner, so ..nadeln" sie sehr bald. 
Diesem Uebelstande kann man aber vorbeugen, wenn man 
da- Stammende des Baumes in ein Gelaß mit Wasser stellt 
und das letztere öfter nachfüllt. Erst am Weihnachtsheilig 
abend stelle man den Baum ans den Fuß, damit er gut 
aufrecht steht. So behandelte Weihnachtsbanme halten sich 
dann mindestens bis Neujahr frisch. 
palentscbau 
mitgeteilt vom Patentbüro Johannes Koch. Berlin NO. 18, Große 
Frankfurter Straße 59. Abschriften billigst. Auskünfte kostenlos. 
W. Peier Reinhard, Berlin-Friedenau, Cranachstr. 23: Klotz 
zum Aufstellen von Zahn- und Nagelbürsten. (GM.) 
August Stumpe, Berlin-Friedenau, Laubacherstr. 16: Schuh 
spanner mit BreirversteUung. (Ang, Pat.) 
Richard Steinbrecher,. Berlin-Friedenau. Hauptstr. 75: Einseil- 
Selbstgreifer mit Schließ- und Lösekopf. (Singern. Pat.) 
Dr. Gurt Stille, Berlin-Friedenau, Stubenrauchstr. 40: Elektro 
magnetisches, aus der Ferne beeinflußtes Schaltwerk. (Anacm. 
Zus.-Pat. 
Emil Loeser, Berlin-Friedenan. Qrtrudstr. 4: Glühlampen 
fassung mit Metallmantet. (Angern. Pat.) 
Hermann Stolz, Berlin-Friedenau, Stubenrauchstr. 42; Ein- 
richtmrg iur Verhinderung des unbefugten Vorziehens des Marken- 
streifcns zür Markenklebevorrichtuirgerr. (Angern. Pat.) 
Erwin Falkenthal, Berlin-Friedenau, Sattler,"tr. 88: Mit Eisen 
widerstand kombinierter Selbstunlerbrecher. zGM.) 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Zu dem Artikel „Positiv und liberal auf kirchlichem Gebiete" 
(Vertage zrr Nr. 287) wird uns von kirchlich-liberaler Seite ge 
schrieben: Der Slrttfel sagt mit Recht, daß jeder evangelische Christ 
positiv sein müßte irr der Pietät gegen das lieber lieferte, zugleich 
aber auch liberal, sofern er das Recht der freien wissenschu'lticheir 
Forschung irr der Kirche anerkannt und fordert. Ebenso stimmen 
wir dem zu, daß nt der evangelischen Kirche beide Richtungen nol- 
rvendig sirrd, die positive als die erhalteirde, die liberale als die 
vorwärtsdrängende. Dieses gute Recht der liberalen Rrchtrmg aber 
wird und dies ist der eigentliche Grund des von >em Herrn 
Verfasser beklagten Gegensatzes — von der positiven Richtung ent- 
schieven bestritten. Sie, welche selbst sehr verschiedene Anschauungerr 
umfaßt, fühlt sich mehr oder iveniger an die in den kirchlichen 
Bekenntnissen niedergelegte Kirchenlehre gebunden, die Streng- 
posilioen auch z. B. an die Sätze des Apostolischen Glaubens 
bekenntnisses: „geboren von der Jungfrau Maria", „niedergefahreu 
zur Hölle", „Auferstehung des Fleisches". Drese überlieferte 
Kirchenlehre, über deren maßgebende Geltung innerhalb der 
positiven Richtung verschiedeire Ansichten bestehen, ist die „Grnrz- 
linie", durch welche die positive Richtung sich von der liberalen 
trennt. — Tie liberale Richtung erkennt diese Grenzliirie nicht an. 
Für sie ist jeder in der stirche berechtigt, der auf dem Boden )er 
religiösen und sittlichen Grundsätze des Evangeliums Jesu Christi 
steht. Denn das Wesen eines christlichen Lebens besteht nicht 
darirr, daß man gewisse Glaubenslehrerr annimmt, sondern darin, 
daß man sein imreres und äußeres Leben im Geiste Jesu Christi 
zrr gestalten sucht. Rur so ist das Christentum für zahllose 
Menschen der Gegenwart verständlich. Die liberale Richtung will 
diese Menschen dem Christentum und das Christentum thneN 
ethalten. Sie verlangt für diese Christen volles Recht in der 
Kirche, ohne damil irgendwie das Recht ber Positiven zu bestreiken. 
Solange die Positiven dieses Recht bersagen, haben die Liberalen 
um unserer evangelischen Kirche und um unserers Volkes willen 
die heilige Pflrcht, dafür zu kämpfen. Je kraftvoller und erfolg 
reicher sie diesen Kampf führen, utN sc eher wird Ser so heiß 
ersehnte Friede in der Kirche einziehen: 
, Kaisereiche Fried..ra.. 
Wer gleich rau in den letzten Wochen der Dezember - Un 
wetters an der Kaisereiche auf die Elektrische loarieu muß, wird es 
schmerzlich empfunden haben, daß an diesem Haupt- und Halte 
punkte keinerlei Schutzdach oder Wartehalle das Publikum vor den 
Unbillen der Witterung in Obdach nimmt. Besonders Damen und 
Kinder, die in der jetzigen Zeit der Weihnachts-Ausstellungen zur 
Stadt wollen — stehen häufig genug 10 und mehr Minuten in 
Nässe und Zugluft, um - wenn die betreffende Bahn gerade be 
setzt ist weiter zu warten. Diese für die Gesundheit ,der Be 
treffenden sehr ungünstig wirkende Kalamität muß umsomehr ver 
stimmen, ivenn man einen Vergleich nach dieser Richtung mit 
unseren Nachbarorten, z. B. Steglitz zieht. Dört befindet sich an 
der Bahnhofs-Haltestelle ein geräumiger Steinpavillon, in dem ein 
wartendes Publikum dank der hochherzigen Fürsorge eines humani 
tären Frauenoereins sogar für sehr billiges Geld warme Getränke 
und Vackware erhalten kann und gleichzeitig mir Ruhe unter Dach 
und Fach die Straßenbahn erwarten kann. Ta im Punkte Be 
dürfnis und Verkehr die Kaisereiche zirmindest eine gleiche Be- 
deirturig für unsern Ort und uns.r Publikum hat, erlaube ich hier- 
nrit das Augenmerk maßgebender Kreise (in erster Linie käme wohl 
die Große Berliner Straßenbahn in Frage) am diese Angelegenheit 
zu lenken! Man denke sich ein Teil der'Rasenanlagen hierzu ver 
wandt, einen modernen Steinpavillion an dieser Stelle, in dessen 
Rondell ein geräumiger Warteraum genügend Ilnlerknnst bieten 
roürde, eventuell gleiche wirtschaftliche Einrichtungen wie in Steglitz 
und in der Mitte des Vorbaues die bislang abseits stehende 
Zeitungsverkaufsstelle! Dabei eignete sich der rückivärtige Teil des 
steinen Gebäudes auch noch für Toiletten, ein bedeutungsvolles 
Moment zur Verwirklichung der Idee. Dem Gesamtbild des 
Knülenpuirktts Kaiser iche würde sich ein solcher Pavillion würdig 
einreihen und die Großstadt-Rheirrstraße unseres schönen Ortes ist 
um eine moderne Neuerung reicher. Auch das Geschäftsleben in 
der Umgebung müßte eine lebhaftere Färbung durch solche stärkere 
Betonung des Zentralisarionspunktes Kaisereiche erfahren. 
C. Beer. 
Vermischtes 
*o Larige-Galeri. Vor Hundert Jahren, am 21. Dezember 
1813, wurde Kart Ernst Ph-lipp Lange (Pseudonym Philipp 
Galen) zu Potsdam geboren, wo sein Vater Königl. Hofwundarzt 
war. Unter dem Einfluß seiner fein gebildeten Mutter entwickelten 
sich die poetischen Anlagen des Kmdes, das schon als Gymnasiast 
manches Geoicht verfaßte 1885 bezog er die Universität Berlin, 
um auf Wuirsch des Vaters Medizi» zu ftubieren; nebenbei ver 
schaffte ihm das Studium der Literatur, Aesthetik und Geschichte, 
sowie die sich ihm erschließenden Gelehrten- und Künstlerkreise viel 
seitige Anregung. So schrieb er noch als Student das historische 
Charaktergemälde „Friedrich in Rheinsberg". Rach seiner 1839 
erfolgten Promotion fungierte er als Chirurg an der Charite, seit 
1840 als Kompagniechirurg, machte er 1844 das Staatsexamen und 
beschäftigte sich dann mit psychiatrischen Studien, die er'in seinem 
Romane „Der Irre von St. Jawes" verwertete. Seil 1845 Ober 
arzt am Potsdamer Kadettenhaus und seit 1847 Baiaillonsarzt in 
'Bielefeld, machte er 1849 den Feldzug in Schleswig mit. 1857 
wurde er als Stabsarzt nach Potsdam versetzt und trat 1878 mit 
dem Charakter eines Oberstabsarztes in den Ruhestand. 1897 wurde 
er anläßlich seiner goldenen Hochzeit großer Ehrungen seitens der 
Potsdanrer lerlhastig; 1899 starb er. 'Außer dem oben erwähnten 
Roman, der ihn schnell bekannt machte, sind noch bemerkenswert: 
„Ter Jnsetkönig", „Ter Sohn des Gärtners". „Rach zwanzig 
Jahren", „Jane", „Tie Jüdin", „Ter Löwe von Luzern". 
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