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Periodical volume Nr. 17, 20.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenarrer 
Anparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Ar. 2!)3 
Nerlin-Inedenau, Sonntag, ven 14 Dezember i;»iu 
20. Zayrg. 
l)epeIÄ>en 
Letzte Hachrichten 
Berlin. Der Direktor der Universitätsklinik für ortho 
pädische Chirurgie, Professor Dr. Joachimslhal, liegt in 
seiner Wohnung in der Genlhiner Straße 10 schwerkrank 
darnieder. Gr hat sich eine Lungenentzündung zugezogen, 
als deren Folge sich schwere Fiebercrscheinungen eingestellt 
haben. Das Befinden des Gelehrten gibt Zu ernsten Be 
sorgnissen Anlaß. 
Bieg. Ter Gemeinderat der Stadt Metz hat 119 
hilfsbedürftigen Kriegsveteranen der Stadt einen Ghrensold 
von insgesamt 3570 M. bewilligt. 02 Veteranen haben 
auf deutscher, 57 ans französischer Seite gefochten.s 
Lille. Die hiesige Militärverwaltung ist einer Reihe 
von Urkundensälschungen auf die Spur gekommen. Gin Soldat, 
der in der militärärztlichen Anstalt beschäftigt wurde, hat 
den Stempel dieser Anstalt dazu benutzt, um eigenhändig 
Militärzeugnisse auszustellen, die er niit der gefälschten 
Unterschrift des Militäroberarztes versah. Die Zeugnisse, in 
denen bescheinigt wurde, daß der Inhaber infolge Krankheit 
Grholungsreisen unternehmen müsse und ihm gestattet sei, 
in Zivilkleidern zu reise», vei kaufte er au Privatleute. Diese 
hatten nun den Vorteil, bei allen 'Eisenbahnfahrten ein 
Viertel des Fahrpreises zu sparen. 
Mailand. Gm furchtbares Unwetter ist über Mailand 
und den Gomer See niedergegangen. Die vom Sturm ge 
peitschten Wellen gingen so hoch, daß die Eisenbahn, deren 
Schienenstrang »am Ufer entlang'üh.t, den Verkehr nicht 
ausrecht erhallen konnte. Die Schiffahrt ist vollkommen 
lahmgelegt. Der Schaden, den der Sturm angerichtet hat, 
ist sehr bedeutend. 
Reuyork. Ganz Neuyork ist erregt über ein Bomben- 
attenlal, das in dem Boro einer Flaschenveisaudfirma ver 
übt wurde, roobei eine junge Schreibmasch nistin ihren Tod 
fand. Die Firma ha t niehrere Pakete non der Post e>- 
halleir; als die Schreibmaschinistin eines der Pakete öffnete, 
explodierte es und zerriz das junge 'Mädchen in Stücke. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Friedenau, der schönste Vorort Berlins. In der 
„Chicago Sundal) Tribune" vom 30. November 1913 
befindet sich %in Ariikel, der einen längeren Aussatz über 
Bern» enthält. Eine Dame aus Chicago, die längere Zeit 
hier weilte, schildert dort ihre Eindrücke und hat vor allem 
warme Töne der Eriunerung für unser Friedenau, dem sie 
folgendes Zeugnis ausstellt: 
„Friedenau ist ohne Frage der schönste (mozt, dssutikul) 
Vorort Berlins. Man sieht cs der Gemeinde an, daß sie reich ist 
und viel Aufwendungen für die Schönheit und Reinlichkeit der 
Straßen macht. Die ganze Stadt hat etwas Abgeschlossenes, etwas 
von einem eigenen Stil, fo daß man aufatmet, wenn man mit der 
Bahn durch d s laute Schöncberg gekommen ist und dann in dem 
stillen, vornehmen Friedenau landet. Auch die Häuser zeigen eine 
mehr durchgereiste Architektur, als in anderen Vororten, so daß 
man verstehen kann, weshalb viele Künstler und Mater hier 
Sylvias Chauffeur. 
Roma» von Louis Ire cg. 
56 (Nachdruck verboten.) 
Das in energischen, unverkennbar kaufmännischen Zügen 
hingeworfene Billett lautete: 
„Mein Herr! 
Meine Tochter empfing an diesem Morgen eine brief 
liche Mitteilung von Ihnen, und sie war eben willens, 
sie zu beantworten, als ich sie darüber informierte, daß 
sie im Begriff jei, mit einer Periönüchkeit zu korrespon 
diere». die sich ihr unter einem falschen Nanic» genähert 
hatte. Unter diesen Umständen erklärte sie sich oh >e weiteres 
damit einverstanden, daß ich statt ihrer antwortete, und 
was ick, Ihnen zu sagen habe, mein Herr, ist folgendes: 
'JMö Heudlelon ist über die wahre Natur des mit ihr 
getriebenen Gaukelspiels von mir nicht aufgeklärt worden 
und wird darüber auch künftig nicht ausgellärt werden. 
Eie tragen den Namen und den Titel eines Edelmannes» 
und darum glaube ich die zuversichtliche Erwartung aus 
sprechen zu dürfen, , daß Sie das Ihnen von meiner ahnung? 
losen Tochter entgegengebrachte Vertrauen nicht noch weiter 
eine Weise mißbrauchen werden, für die es keine Ent 
schuldigung mehr geben würde. Sie werden strengste Ver 
schwiegenheit bewahren und werden den iKaiiu.; einer 
makellosen jungen Dame nicht dem Geschwätz der Klubs 
und den bösen Zungen der Salons preisgeben. Ich ver 
hehle Ihnen nicht, daß ich während zweier Tage voll 
wohnen. In Friedenau sieht man auck>, daß in einigen besteren 
Cafes die guten Familien verkehren. In anderen Vororten trifft 
nian selten die besseren Familien in den Lokalen des Ortes Alles 
strömt nach Berlin. Aber hier, in Friedenau besten Name schon 
wie ein kleines Idyll klingt, fühlen sich die Leute auch der ersten 
Blasse mehr verbunden, als anderwärts Ich erinnere mich an 
eine kleine Episode, die bezeichnend ist. Eine befreundete Familie 
ivar aus der Lenbachstraße fortgezogen nach Charlottenburg in die 
Niebuhrstraße. Als ich sie nach längerer Zei> in ihrem neuen 
Heim besuchte, sagten sie mir, daß sie nach Ablauf des Kontraktes 
wieder nach Friedenau zurückziehen würden. Es wäre dwt 
„gemütlicher", was sich bekanntlich in unsere rauhe englische Sprache 
nicht übersetzen läßt. Jedeitfalls beivahre ich dem stillen Friedenau 
ein treues Angedenken. Es ist eine feine, ruhige, intime (cosy) 
Stadt für sich selbst innerhalb des groß-n Berlin und ich kann 
jeder Landsmännin raten, falls sie ihr Weg oder ihr Studium 
nach Berlin führt, in Friedenau Wohnung zu nehmen." 
Anm. der Schriftleitung: Die schmeichelhaften Sätze 
und Meinungen stehen nicht vereinzelt da. Daß sie auch 
in der Praxis schon seit Jahren Früchte getragen haben, 
ersieht man daraus, daß viele Fremde unsere Gemeinde zu 
ihrem Aufenthalt vorgezogen haben. 
o Die nächste Gemeindevertretelsitzung findet am 
Donnerstag, dein 18. Dezember d. Js., Abends 7 Uhr, im 
Sitzungssaale des Resormrealgymnasiums (Homuthstraße) 
statt. Tie Tagesordnung finden unsere Leser im Anzeigenteil 
dieser Nummer. 
o Der Teltowkanal. Etwa 1,8 Millionen Zuschliß 
erfordert der Kanal und der damit verbundene Prinz- 
Friedrich-Leopold-Kanal einschließlich des Lagerhauses, so 
läßt der Entwurf zum Kreisetat erkennen, der am 18. d.M. 
zur Verhandlung im Kreistag steht. Die Verkehrsent 
wickelung ans dem Teltowkanal schreitet in dem laufenden 
Jahr nicht so fort, wie nach den letzten Jahren erhofft 
werden konnte. Im Durchgangsverkehr darf man zwar mit 
zienilicher Sicherheit für das Jahr 1914 noch auf eine nicht 
unbeträchtliche Zunahme rechnen und demnach die für 1913 
auf 600 000 To. veranschlagte Durchgangsgütermenge für 
1914 mit 750 000 To. einsetzen.' Dagegen läßt der Orts 
verkehr, hauptsächlich infolge des fast völligen Darnieder- 
liegens der Bautätigkeit, zu wünschen übrig. Die für 1913 
im Ortsverkehr zu 875 000 To. angenommene Gütermenge 
wird wahrscheinlich in diesem Jahre nicht erreicht. Im 
Monat Juli 1913 erreichte der Monatsverkehr mit über 
190 000 To. überhaupt die größte Verkehrszahl seit dem 
Bestehen des Teltowkanals. 
o Zum Kehrzwang. Das Berliner Polizeipräsidium 
teilt mit: Von den nicht aQ Bezirksschornsteinfeger ange 
stellten Schornsteinfegermeistern Gustav Lorff und Franz 
Paetzold in Neukölln, Friedrich Koch in Berlin und Johannes 
Chmilewski in Berlin-Lichtenberg wird die Nachricht ver 
breitet. daß das Kammergericht durch Erkenntnis vom 
9. Oktober d. I. die Polizeiverordnung über den Kehrzwang 
in Berlin Schöneberg und Berlin Wilmersdorf für ungültig 
erklärt habe, und daß nach diesem Erkenntnis in Berlin 
und Vororten kein Kehrzwang mehr bestehe. Diese Be 
hauptung ist unzutreffend. In der Entscheidung wird 
lediglich zum Ausdruck gebracht, daß nur die in den 
Polizeioerord. u igen über den Kehrzwang festgesetzten 
Reinigungen der Schornsteine und Rauchrohren von den 
amtlich bestellten Bezirksschornsteinfegern vorgenommen werden 
großer Erbitterung gegen Die gewesen bin. Heute be 
mühe ich mich, die Dinge ruhiger anzusehen, und unter 
der bestimmten Voraussetzung, daß weder meine Tochter 
noch ich jemals wieder persönlich von Ihnen behelligt wer 
den, werde ich versuchen zu glauben, daß Sie mehr aus 
jugendlichem Uebermut und leichtfertiger Unüberlegtheit 
gehandelt haben als in dem Bewußtsein, das köstlichste 
Besitztum eines unerfahrenen jungen Mädchens, ihren 
guten Ruf, frevelhaft aufs Spiel zu setzen — eines jungen 
Mädchens, das Ihnen durch nichts Veranlassung dazu ge 
geben hatte. 
Ich zeichne in Ergebenheit 
Pendleton.* 
Kurt Dietrich las diesen Brief mindestens ein dutzendmal. 
Und als er ihn vom ersten bis zum letzten Wort aus 
wendig wußte, brannte in seinem Gehirn nur noch die 
einzige Frage: 
„Wo ist Marigny? Wie kann ich d^s Schurken hab 
haft werden, dem ich dies alles verdanke?" 
Er war nicht entmutigt oder verzweifelt. Dazu besaß 
er denn doch zu viel Selbstvertrauen und zu viel Glauben 
an den eigenen Wert. Wenn es ihm gelungen war. 
Sylvia Pendletons Liebe zu gewinnen, obwohl sie in 
ihin nichts anderes gesehen als einen einfachen und mittel 
losen Chauffeur, so würde er wohl auch imstande sein, ihren 
augenblicklichen Groll zu versöhnen und den Widerstand 
ihres Vaters zu besiegen. Aber die unerschütterte Zuver 
sicht auf einen glücklichen Ausgang der Dinge verhinderte 
nicht, daß er ei» glühendes Verlanaen fühlte, den Intri 
ganten und Verleumder zur Rechenschaft zu ziehen, dessen 
tückischen Anschlägen* nicht nur er selbst, sondern auch das 
geliebte Mädchen io bittere Stunde» zu danken hatte. 
müssen, daß es Jaber den Hauseigentümern unbenomnnn 
bleibt, außer diesen polizeilich vorgeschriebenen Reinigungen 
durch die Bezirksschornsteinfeger noch weitere Reinigungen 
durch andere Personen ausführen zu lassen. Zur Vornahme 
dieser letzteren seien die Hauseigentümer nicht verpflichtet, 
sie erfolgen vielmehr freiwillig. Hiernach sind also die Haus 
eigentümer nach wie vor gehalten, die polizeilich vorge 
schriebenen Kehrarbeiten durch einen Bezirksschornsteinfeger 
ausführen zu lassen, und sie haben daher bei Nichtbefolgung 
dieser Vorschrift polizeiliche Maßnahmen zu gewärtigen. 
o Zum Oberlehrer am Reformrealgymnasium ist 
vom Kuratorium für die höheren Schulen Herr Oberlehrer 
Zopf gewählt worden. 
o Ernennung. Der Direktor der Steglitzer Fort 
bildungsschule, Herr Steinke, ist von der Regierung zum 
Revisor von Fortbildungsschulen ernannt und zum Dozenten 
für die von diesem Jnstitilk eingesührten Staatskurse für 
Fortbildungsschullehrer berufen worden. 
o Zum Streit zwischen Aerzten und Krankenkassen 
wird berichtet, daß den Aerzten in Niederbarnim ein Pauschal 
satz von 5,50 M. angeboten wurde, womit die Aerzte aber 
nicht zufrieden waren. Das Landratsamt habe darauf den 
Aerzten eine Tantieme angeboten, wenn sie recht sparsam 
in der Verordnung von Arzneien vorgingen. Die Aerzte 
haben mit vollem Recht eine derartige Zumutung als 
unmoralisch und ihrem Stande unwürdig abgelehnt. Bravo! 
o Der Haus- und Grundbesitzer-Verein hielt gestern 
Abend im Restaurant „Kaisereiche" seine Monatsversamm 
lung, die von 60 Mitgliedern — auch einige Damen hatten 
sich eingefunden — besucht war. ab. Der Vorsitzende er 
öffnete die Versammlung gegen 9 Uhr. Das zunächst vom 
Schriftführer Herrn Engelhardt verlesene Protokoll der Ok 
toberversammlung wurde genehmigt. Darauf berichtete der 
Vorsitzende kurz über die vom Haus- und Grundbesitzer- 
Verein einberufene öffentliche Versammlung am 24. No 
vember, in der über die Dienstbotenoersicherung Auskunft 
gegeben wurde und auch die irreführenden Mitteilungen 
des Abonnementsoereins richtig gestellt wurden. Ebenso 
erstattete er Bericht über das gut verlaufene Jubiläumsfest 
am 29. November. Das bleibende Andenken an diese 
Feier, die Vereinsgeschichte, verbunden mit einer Geschichte 
der Gründung und Entwicklung Friedenaus, ist sämtlichen 
Mitgliedern zugestellt worden. Er dankte allen Herren, die 
an dem Heftchen mitgewirkt haben, insbesondere Herrn 
Brücker. Nach einem Schreiben des Vereins der Vororte 
Berlins hat die Wahl der Abgeordneten für diesen Verein 
zu erfolgen. Diese Wahl soll unter Punkt 5 stattfinden. 
Die Herren Zimmer, Körner und Hubert sind neu 
in den Verein aufgenommen. Dem verstorbenen langjährigen 
Mitgliede Herrn Kaufmann Ferd. Hartwich widmete der Vor 
sitzende einen ehrenden Nachruf, während sich die 
Anwesenden von den Plätzen erhoben. Herr Stadtsekretär 
Beuck (Berlin-Wilmersdorf) hielt nun den angekündigten 
Vortrag über den „Wehrbeitrag". Da wir heute in der 
1. Beilage von berufener Seite einen Artikel über den Wehr 
beitrag bringen, können wir uns über den Vortrag kurz 
fassen, behalten uns aber vor, in einer späteren Nummer 
Und es entsprach nur seiner Solda ennatur, daß er unge 
säumt alles aufbot, was in seinen Kräften stand, um die 
sem Verlangen Befriedigung zu verschaffen. Er erkundigte 
sich bei der Polizei, ob ein Vicomte de Marigny als durch 
reisender Fremder in Frankfurt gemeldet sei, und er gab 
die Bemühung, ihn zu finden, auch dann noch nicht auf, 
als die Antwort verneinend ausgefallen war. 
Von Hasenkamp unterstützt, der bei diesen Nachfor 
schungen das Temperament und die Ausdauer eines Jagd 
hundes entwickelte, durchsuchte er alle Hotels, Gasthäuser 
und Pensionen der Stadt nach dem Franzosen, von dem 
er als sicher annahm, daß er hier die Rückkehr des Amerika 
ners und Sylvias erwartete. Aber die Bemühungen blie 
ben fruchtlos» und um so angenehmer mußte er sich des 
halb überrascht fühlen, als ihm am Freitagmorgen die 
Post einen Brief brachte, dessen Verfasser und Absender 
in Wahrheit kein anderer war als der so eifrig Gesuchte. 
Das kurze Billett aber hatte erstaunlicherweise fol 
genden Wortlaut: 
„Mein werter Graf Hoiningen! 
Ich vermute, daß Sie den lebhaften Wunsch haben, 
mich zu sprechen, und ich glaube nicht, daß ich mich in 
dieser Vermutung täusche. Denn es ist doch wohl auch 
Ihre Ansicht, daß wir über verschiedene Vorkommnisse der 
jüngsten Vergangenheit miteinander ins reine zu kommen 
haben. Ich hoffe also mit Zuversicht aus Ihren baldigen 
Besuch und empfehle mich Ihnen als 
Ihr ergebenster 
Marigny."
        
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