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Periodical volume Nr. 291, 11.12.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedrnarrer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Kr. 291. 
Rerlin-Ariedenau, Donnerstag, den 11. Dezember 1913. 
20. Iayrg. 
vepefcken 
Ceijte Dadiritbtert 
Berlin. Ins Rudolf Virchow - jirankeuhaus untrbe 
heute Vormittag der Generalkonsul für Siam im Bezirk 
des Königreiches Preußen, Freiherr Paul v. Merling. mit 
seinem Hauspersonal eingeliefert. Freiherr v. Merling ist 
an schwarzen Pocken erkrankt. Sein Hausarzt erkannte die 
gefährliche Krankheit sofort und hat der Behörde Mitteilung 
gemacht; durch den Kreisarzt wurde die Diagnose des 
Hausarztes bestätigt. Daraufhin wurde Freiherr v. Merling 
sofort nach den Isolierbaracken des Rudolf-Virchow-Kranken- 
hauses überführt. Seine Familienangehörigen sowie sein 
Hauspersonal wurden dann gleichfalls zur Beobachtung im 
Rudolf-Birchow-Krankenhaus untergebracht. 
Hamburg. Die schweren Stürme, die seit einigen 
Tagen über dem Gebiet der Nordsee niedergehen, haben 
großen Schaden angerichtet. Aus Helgoland trifft die Nach- 
richt ein, daß der Hamburger Dampfer „Elisabeth Nickiners" 
steuerlos umhertreibt; sämtliche Schrauben des Schiffes sind 
gebrochen. Hilfsdampfer sind zur Bergung des Schiffetz ab 
gegangen. Auch von dem seit einigen Tagen überfälligen 
Dampfer .Prinz Wilhelm" fehlt noch jede Nachricht. 
Hamburg. Nach einem bei der Hamburg-Amerika- 
Linie eingegangenen Telegramm hat der Hapagdampfer 
„Kronprinzessin Cecilie" nach Vereinbarung mit dem 
Kommandanten des Kreuzers „Bremen" Flüchtlinge aus 
der von den Insurgenten angegriffenen Stadt Tampico auf 
genommen. 
Neuyork. Nach einem Telegramui aus Veracruz haben 
gestern mittag die mexikanischen Rebellen mit dem Angriffe 
auf Tampico begonnen. 
Zürich. Gestern wurde in Vevey und in der ganzen 
Umgebung ein schwerer Erdstoß verspürt, der die Bewohner 
in die größte Aufregung versetzte. Die Straßenbahnen 
blieben infolge des Erdstoßes plötzlich stehen. Tie Erschütterung 
war von einem donnerähnlichen Geräusch begleitet. 
Paris. Man telegraphiert der „Aero" aus Lodz, daß 
die russische Polizei vier ausländische Flieger verhaftet habe, 
die im Staatswald bei Spala niedergegangen sind, und 
deren Persönlichkeiten man noch nicht kennt. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Oriainalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Errichtung eines Oberlyzeums an der Fontäne- 
schule. In der letzten Versammlung des Bezirksvereins 
.Südwcst" wurde u. a. auch die Frage erörtert, ob der ge 
nannte Bezirksverein seinen noch vor fünf Jahren dem 
Magistrat unterbreiteten Antrag erneuern solle, daß die 
Fontaneschule (damals II. städtische höhere Mädchenschule) 
als Aufbau ein Oberlyzeum (höh. Lehrerinnenseminar) er 
halte. In dem Bericht über diese Sitzung wurde mitge 
teilt, cs habe sich der Leiter der Anstalt, Direktor Korodi, 
vor altem auch deshalb für die Einrichtung eines Ober 
lyzeums in Schöneberg ausgesprochen, weil „unsere Nachbar 
gemeinden z. V. Tempelhof eine solche Anstalt beschlossen 
hätten". Es liegt hier, wie uns nachträglich mitgeteilt 
wird, ein Mißverständnis vor, da gerade von seiten des 
Leiters der Fontaneschule nachdrücklich darauf hingewiesen 
worden war, daß cine ganze Reihe von Berliner Vorort 
gemeinden, die um Schöneberg herumliegen, kein Ober- 
lyzenm haben, daß also unter allen Umständen sehr reich 
liches Schiilermaterial zur Verfügung stehen werde. Aller 
dings wurde zugleich mitgeteilt, daß soeben die Gemeinde 
Tempelhof den Beschluß gefaßt habe, ein Oberlyzeum zu 
errichten, obwohl Tempelhof nur etwa 20 000 Einwohner 
habe gegenüber den rund 180 000 Einwohnern Schönebergs 
und obwohl eben jetzt Verhandlungen mit der Gemeinde 
Tempelhof schweben über die Verlegung der Königlichen 
Elisabethschule auf Tempelhofer Gebiet; bekanntlich ist der 
Elisabethschule Studienanstalt, Oberlyzeum und Frauen 
schule angegliedert. Unter solchen Umständen entspräche ge 
wiß die Errichtung eines Oberlyzenms in Schöneberg, und 
zwar an der verkehrsreichen Wahnseebahnstrecke, mindestens 
einem ebenso großen Bedürfnis wie die Erichtung solcher 
Anstalt in Tempelhof. Für die Errichtung von Oberlyzeen 
ist natürlich in verschiedenen Gemeinden jetzt eine günstigere 
Stimmung denn je zuvor, da die Berechtigungen dieser 
Anstalt durch einen besonderen Erlaß des Kultusministers 
vom 11. Oktober d. Js. sehr wesentlich erweitert worden sind. 
o Der „verfloffene Omnibus". Der bisher vom 
Ringbahnhof Wilmersdorf-Friedenau über den Südwestkorso 
nach der Wilmersdorfer Gartenstadt geführte Omnibus hat 
vor kurzem seinen Betrieb eingestellt. Die Verhandlungen 
unsererGemoinde mit der Omnibusgesellschaft, diesen Omnibus 
quer durch Friedenau zur Wannseebahn zu führen, scheiterten 
an den hohen Ansprüchen der Gesellschaft. 
o Wetterführung der Straßenbahn nach Zehlen 
dorf. Nachdem die Verlängerung einiger Straßenbahnlinien 
von Steglitz nach Lichterfelde vor einiger Zeit erfolgt ist, 
werden von Zehlendorf erneute Verhandlungen geführt, die 
Straßenbahnlinien in das Ortsgcbiet dieser Gemeinde zu 
führen. Es wird nunmehr gemeldet, daß mit einem solchen 
Projekt ein Teil des Planes verwirklicht wird, der bereits 
im Jahre 1899 erörtert worden ist und den Zweck verfolgt, 
Berlin und Potsdam durch eine Straßenbahn zu verbinden. 
Immerhin dürfte die Ausführung noch eine zeitlang auf 
sich warten lassen, da auch die Zweckoerbandsbehörden usw. 
j sich hiermit erst zu beschäftigen haben werden. 
o Straßensperrung. Wegen des Einbaues der 
Straßcnbahnschienen ist die Knausstraße zwischen Becker 
und Thorwaldsenstraße gesperrt. 
o Der Friedenauer Vürgerverein hielt gestern Abend 
im Restaurant „Kaisereiche" seine Monatsversammlung ab, 
die leider nur schwach besucht ivar. Der Punkt „Land- 
krankenkasse oder Abonnementsverein" hatte dem Vorstand 
bei den, Interesse, das allgemein in der Bürgerschaft der 
Dienstbotenversicherung entgegengebracht wird, einen größeren 
Besuch erwarten lassen. Der Vorsitzende, Herr Dr. med. 
Heinecker, eröffnete die Versammlung gegen 1 / 2 10 Uhr. Ec 
bedauerte den schwachen Besuch und betonte, er hätte im 
Hinblick auf die vielen Zeitungsartikel über die Dienstboten 
versicherung geglaubt, daß die Leute, die sich darin so wiß 
begierig zeigten, in die Versammlung kommen würden, um 
zu hören, wie die Sache nun wirklich liege. Die Protokolle 
der letzten beiden Versammlungen wurden darauf verlesen 
und genehmigt. Dann machte der Vorsitzende Mitteilung 
von der Einladung des Haus- und Grundbesitzervereins zur 
Feier seines 25. Stiftungsfestes, der er (der Vorsitzende) 
gefolgt sei: Weiter gab er in längeren Ausführungen 
den Anlaß bekannt, der zum Wechsel des Vereinslokals ge 
führt hat. Ter Hohenzollernwirt hätte Bezahlung für Be 
nutzung des Vereinszimmers gefordert und hätte außerdem 
den schon zum 9. Dezember fest bestellten Saal anderweitig 
vergeben. Für die nächstfolgenden Versammlungen haben 
Vorträge in Aussicht gestellt: Herr Baron v. Behr über 
„Das Deutschtum in den Ostseeprovinzen", Herr Dr. Warneck 
über „Die Alkoholfrage in den deutschen Kolonien". Die 
nächste Versammlung im Januar ist die Generalversammlung, 
in der einige Ergänzungswahlen für den Vorstand stattfinden 
werden. Im März stehen wieder die Gemeindevertreter 
wahlen bevor. Es scheiden 6 Gemeindeoerordnete aus. 
Zweckmäßig dürfte es sein, daß die Vereine wieder zusammen 
gehen und gemeinsam die Wahlen vorbereiten. , Hiernach 
ging der Vorsitzende zum Punkt 3 der Tagesordnung: 
„Landkrankenkasse und Abonnementsverein" über, indem er 
darauf hinwies, daß die Dienstbotenversicherung mit dem 
1. Januar k. Js. in Kraft tritt. Um über dieses Spezialthema 
zu orientieren, habe er Herrn Obersekretär Borck hierher ge 
beten, dem er nun das Wort erteilte. 
Herr Obersekretär Borck drückte zunächst seine Freude darüber 
aus, daß der Vürgerverein Gelegenheit gebe, nochmals über die 
Tienstbotenversicherung in der Oeffentlichkeit zu sprechen Es unter 
liege keinem Zweifel, daß das Gesetz am 1. Januar in Kraft trete 
und es sei nur verwunderlich, daß die Hausfrauen 2 1 /, Jahre ge 
braucht haben, um sich erst jetzt in letzter Stunde über das Gesetz 
klar zu werden. Denn die Verkündigung des Gesetzes erfolgte be 
reits >911. Ter Staatssekretär Dr. Delbrück hat denn auch im 
Reichstag erklärt, daß jede zwingende Veranlaffung fehle, den 
Zeitpunkt für das Inkrafttreten des Gesetzes hinauszuschieben. Mit 
den Schwierigkeiten, die die Ausführung des Gesetzes mit sich 
bringt, werde man sich abfinden müssen, das Gesetz habe aber 
I zweifellos sein Gutes. Wenn der Vürgerverein die Dienstboten- 
! Versicherung nochmals auf die Tagesordnung gestellt hat, so habe 
> er unbedingt gut daran getan,^ denn es wäre unglaublich, welche 
Unkenntnis über das Gesetz noch besieht und welche Verwirrung 
durch Vorträge und Zeitungsartikel von berufener und auch von 
„Mister Peubleton hatte ihn in Bruchsal aufgelesen 
und ihn dann für die weitere Fahrt engagiert. Der 
Vicomte de Marigny muß mit dem Auierikaner gesprochen 
und ihin tolle Geschichten über den Herrn Grafen erzählt 
haben. Und die Leute vom „Bellevue-Hotel" in Königs 
ruh scheinen dann auch noch ihren Senf in gehöriger 
Menge dazugegeben zu haoen." 
Hviningen schüttelte den Kopf. Diese Auskunft be 
rührte ihn über die Maßen peinlich. Daß er wie ein 
Spürhund hinter seiner Tochter her sein würde, hatte er 
dem Amerikaner nicht zugetraut, und der rosige Schimmer, 
in dem er die Dinge bisher gesehen, begann merklich ins 
Schwärzlich-Graue hinüberzuspielen. 
„Wann haben Sie Miß Pendleton zuletzt gesehen?" 
fragte er. 
„Bei der Ankunft in Stuttgart, als ich ihr von dem 
Herrn Grafen vorgestellt wurde. Nachher ist sie mir nicht 
mehr vor die Augen gekommen. Nur die Frau Baronin 
kam dazu, als ich mit Mister Pendleton sprach. Ich glaube 
auch, daß sie was auf dem Herzen hatte, was sie mir 
gern mitgeteilt hätte. Aber der Amerikaner sah sie plötz 
lich mit einem so sonderbaren Blick an, und da hielt sie 
den Mund." ' 
;< „Hat Ihnen Bartels nichts über seine Unterhaltungen 
mit Mister Pendleton erzählt?" 
„Nicht viel, denn es ist ziemlich schwer, etwas aus 
ihm herauszukriegen. Hauptsächlich wünschte der Amerikaner 
wohl von ihm zu erfahren, ob Sie wirklich ein Graf 
wä en. Davon, daß die Sache nicht von vornherein 
zwischen Ihnen und Bartels abgekartet gewesen wäre, 
wollte er sich lange Zeit durchaus nicht überzeugen lassen. 
Und er glaubt, daß Sie mit dem Aufenthalt in Königsruh 
nur den Zunck verfolgt hätten, den Vicomte de Marigny 
außer Gefecht zu setzen." 
„Wecker hat Barrels Ihnen nichts gesagt?" 
„Nein — außer daß er meinte — aber das darf ich 
doch wohl nicht wiederholen." 
(Fortsetzung folgt.) 
Sylvias Chauffeur. 
Roma» ,on L »ul» Iracy. 
5 t (Nachdruck verboten) 
„Oh. dann kann die Geschichte, in die Kurt verwickelt 
ist. nicht besonders gefährlich fein. Ich kenne Mister Pendle 
ton, denn ich habe ihm vor einiger Zeit ein paar Zucht 
stiere für seine Farm in Montana verkauft, und ich habe 
bei der Gelegenheit einen sehr umgänglichen und ver 
ständigen Mann in ihm schätzen gelernt. Man hat mir 
damals erzählt, daß er eine wunderhübsche Tochter hat, ' 
eine junge Dame, die augenblicklich zu den meistbegehrten 
Partien in den Vereinigten Staaten gehören soll. Hat j 
Kurt vielleicht diese Miß Pendleton kennen gelernt? Es i 
märe so übel nicht, selbst wenn es zu etwas Ernsthaftem 
führte. Eine kleine Blutauffrischung können heutzutage 
selbst unsere lebenskräftigsten Geschlechter vertragen." 
Graf Hoiningen goß sich einen Kognak ein. Die letzte 
Bemerkung seines Schwiegersohnes, obwohl er sie nur für 
einen Scher; nahm, hatte allerlei wunderliche Empfin 
dungen in ihm geweckt. War es denn möglich, daß die 
junge Generation ganz allgemein solchen ketzerischen An 
schauungen huldigte? Wiglebrn war gewiß ein hoch 
feudaler Mann, ein Bollblut-Aristokrat vom Scheitel bis 
zur Sohle. Wenn schon aus seinem Munde etwas Der 
artiges kommen konnte, hatte er dann nicht möglicherweise 
wirklich Grund, seine eigenen Anschauungen ein wenig zu 
modernisieren? Aber er hütete sich wohl, diesem Zweifel 
in Worten Ausdruck zu geben. Mit scheinbarer Gleich 
gültigkeit begann er von etwas anderem zu reden, und 
der Name Pendleton wurde zwischen den drei Herren nicht 
weiter erwähnt. — 
Kurt Dietrich war unterdessen in das Vestibül hinaus- 
geeilt, wo er Hasenkamp zu finden erwartete. Aber es 
war nichts von ihm zu sehen, und als er den Diener, der 
den Pförtnerdienst versah, nach ihm fragte, erhielt er die 
Auskunft. Hasenkamp sei draußen im Wagen. 
Das bedeutete für den armen Kurt Dietrich den Gipfel 
aller unangenehmen Ueberraschungen. Was, um de- Him 
mels willen, hatte das zu bedeuten! So, wie er war, in 
Frack und Lackschuhen, riß er die Haustür auf und trat 
anst die Straße hinaus. Richtig, da stand sein Automobil, 
Leinöle unkenntlich unter der Staubkruste, die es be erste, 
und auf dem Fahrersitz hockte der wackere Hasenkamp in 
einer Haltung und mit einem Gesicht, die alles andere 
eher vermuten ließen, als daß er der Ueberb.iager einer 
Freudenbotschaft sei. 
„Kommen Sie herein!" befahl Kurt Di.trich, indem 
er zugleich dem Diener zuwinkle, acht auf den Wagen zu 
geben. Hasenkamp kletterte gehorsam heruiner und oetrat 
mit den steifen Bewegungen emes hochgradig ermüd.ten 
Mannes das Haus. Hoiningen ging ihm voraus in eines 
der k.einn Vorgemächer, wo sie ungestört miteinander 
reden konnten, und starrte dem so unvermutet Zurück- 
gekehrten mit höchster Spannung ins Eepcht. 
„Nun? Wie soll ich mir Ihr Erscheinen erklären?" 
„Mister Pendleton kam geilern abend nach Stuttgart, 
Herr Graf — i n Bartels' Wagen. Heute morgen ließ er 
mich zu sich rufen und fragte: „Wer sind Sie?" — „Der 
Chauffeur, Herr," sagte ich. — „Wessen Chauffeur?" — 
„Für die nächsten Tage der Ihrige, Herr I" — „Gut. 
dann haben Sie also meinen Befehlen zu gehorchen — 
nicht wahr?" — „Es wird wohl so sein, Mister Pendle 
ton." — „Sehr schön! Und mein Befehl lautet, daß Sie 
auf der Stelle Ihrer Wege zu gehen haben." — „Meiner 
Wege? Wohin, Herr?" „Dabin, woher Sie gekommen 
sind." — Ich hatte ja schon vorher gemerkt, was er nieinte, 
als er sagte, daß ich me ner Wege gehen solle. Aber ich 
wollte es doch gern deutlicher haben. Und da war es 
nun freilich deutlich genug." 
„Und sonst wurde nichts gesprochen? Es wurden 
Ihnen keine Gründe angegeben? Und es wurde Ihnen 
keine Botschaft für irgend jemand aufgetragen?" 
„Nein, Herr Graf!" 
„Aber Sie haben doch wohl mit Bartels gesprochen 
und von ihm gehört, auf welche Weise er nach Stutt 
gart gekommen ist?"
        
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