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Periodical volume Nr. 28, 02.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

u begrüße» , wenn Herr Bürgermeister Walter das ihm zustehende 
E- tsrech t gebraucht and bei guter Gelegenheit gegen eine w-itere 
Stärkung des soziaidcmokratischea Terrorismus auftritt. Die Land- 
krankerkasse kann niemals von sozialdemokratischen Ideen be- 
einflußt werden, da die Wahl de» Vorstandes der Gemeinde- 
Vertretung cbliegt. Und daS ist sehr gut. Wird doch heute 
von den Sozialdemokraten die Unzufriedenheit schon in weite Kreise 
tinserer werktätigen Bevölkerung getragen, will man diese Unzufriedenheit 
nun auch noch inS HauS bringen? Ich hoffe, daß unsere Grmeinde- 
verireier den gutgemeinten Ratschlägen unseres Gemeindevorstandes 
folgen und doch noch für die Errichtung der Landkrankerkaffe stimmen. 
Eme Rentabilität dieser Kaffe ist m. A. nach durchaus gejichert R 
Kurnoristisches. 
# o Lieschen: Mama, wenn ich einmal heirate, wirst da dann eine 
Schwiegermutter? — Mama: Natürlich! — Lieschen (nach einigem 
Besinnen): Tann heirate ich lieber nicht. 
*o Zerstreut. Professor: .Also Sie sind der Mann, dem ich vor 
drei Jahren den Magen operierte; ich wollte mich -immer mal nach 
Ihnen erkundigen — sind Eie denn damals am Leben geblieben?' 
'*o Biel verlangt. Onkel: .Wenn du dein Examen bestehst, 
Junge, dann bezahle ich deine sämtlichen Schulden.' .— Slndiosu«: 
»Da soll ich mich also nur für diese Bande von Gläubigern atquäler?' 
Hi 
Ta» KaushanS SrS Kestens hat wiederum in diesem 
Jahre Alles aufgeboten, um der weißen Woche, die am Montag, den 
3. Februar beginnt, in feinen vornehmen Räumen einen windigen 
Nahmen zu geben. Wird doch die Einrichtung der weißen Wochen im 
internationalen WarcnhauSIeben auch schon von unserer deutschen 
Damenwelt als eine Art Kalcnderfest betrachtet. Eia echtes, rechtes 
Frühlingsbild ist in diesem Hause über Nacht geschaffen worden. 
Gleich vom Haopteingang aus, loden und locken blühende Mandel 
bäuuie und schlanke Palmen zu einem Spaziergänge. Sie vereinigen 
sich zu langen, lichten Alleen, die über die weilen Freitreppen hinweg, 
in den öderen Etagen ihre Fortsetzung finden. Kleine, lustige 
Vögelchen sorgen durch ihr Gezwitscher für die Belebung dieser 
duftigen Waudelgängc. Zusammen mit dem überall verschwenderisch 
ausgegoffenen Lichte'und den Beelen, gebildet auS der künstlerisch auf- 
gebauten weißen Ware, bieten die Alleen einen bezaubernd schönen 
Anblick dar. Schneeig weiß ist die Tisch- und Bettwäsche, die nur ein 
Frauenauge zu würdigen und zu weiten versteht. Blende, d weiß sind 
auch all die Blusen, all die wallenden und fließenden Kleider und 
Seidenstoffe, die die neueste Frühjatzrsmode gezeitigt hat und picht 
zum geringsten entzückt weiß, als das Symbol der Unschuld, das 
Auge des BrschauerS beim Anblick der niedlich kleinen Baby und 
KÜrdcrwäsche und der zierlichen Ktndeikleidchen. Wie diese weiß« 
Ware trotz ihrer riesigen Masse, doch zugleich vornehm und reizvoll 
dargeboten werden kann, dafür bildet das Kaufhaus des Westens in 
diesem Jahre ein kossijches Beispiel. 
jg®'' Die weitze Woche bat im WarenhausA. Weiß & Gr. in 
Schöncberg, Hauptstraße Ecke Vorbergstraße begonnen. Eine wunder» 
bare Ausstattung zeigen die Schausenslcr drests Warenhauses. Die Preise 
der zum Verkauf gelangenden Waren sind cußeiorderrilich niedrig ge- 
stellt. Wir bitten unsere Leser, die Anzeige in dieser Nummer gefl. 
zu beachten. " f P ' ' ." 
FM* Das Wir«,haus Hermann Herrnseid, Charlotte,,, 
burg, WilmerSdorser Straße $5/56, hat der heutigen Auslage u sereS 
Blaües eine Beilage angefügt, die wir unseren Lesern einer geneigten 
Beachtung anempfehlen. 
LE Alle Aerzte Sibauplen, daß Katarrhe der Nase, der 
Rrcheuschlrünhaut, deL leehltopscs, der Luftröhre und der Bronchien 
wohl die häufigsten von allen Erkrankungen sind. Wenn man nun 
bedenkt, daß bei derartigen Erkrankungen die Schleimhäute entzündet 
und nicht fähig sind, den Baklciien den Elnitiit in den menschlichen 
Organismus zu verwehren, so kann man sich die große Zahl der Er 
krankungen an Tuberkulose, Diphkerie, Typhus usw. erklären. Die 
Zahl der Schutzmittel gegen diese katarrhalischen Erkrankungen ist 
überaus groß, und es fällt daher dem Laien oft schwer, ffch für eins 
der empfohlenen Mittel zu entschließen. Die Erfahrungen, die mit 
Koppscha gemacht worden sind, haben gezeigt, daß Koppjcha aus 
gezeichnet schützend und auf die Schleimhäute günstig ctnwirki. E» 
ist nun eine bekannte Tatsache, daß für dag wirklich Gute oft billiger« 
und weniger wirksame Miite! angeboten werden. Daher kaun man 
nur jedem Käufer raten, ausdrücklich Koppscha zu verlangen. 50 Pfg. 
oder 1 M. 
Wetterautfichten. 
Sonntag: Zunächst vielfach heiter, wieder etwas kälter 
bei ziemlich lebhasten südlichen Witrden. 'Nachher neue 
E.wännung, Trübung und geringe Niederschläge. 
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1 M. par 1c<;ob. Albcsir. 13-14, 
III if ent«. Zu sprechen von 1 
Stvdrut wünscht Nachhilfe in 
vrikchisch LateinMathemank zu geb. 
Luttermann, Schmalbachrtstr. 2, ll. 
KlavIeruBferrictil L.L. 
»Inder, schn'llsörd, «feilt L ^eiln 
(S er^sch. C:ns autg) Std 1« 
G.sl Off O.P.CisU Nicdstr.Srieb 
»lavier- ». Buntest», «t. kovs. 
c^. Lehrerin vteSbcd nustr. 79 III 
JCUvisrunterrkht 
-teilt rafi bcstecplobter, rasch 
fördernder Method' 
Johann Gräpe!, 
aukgebudet an der Kgl Akademie 
der Tonkunst zu München 
Friedenau, Jllstr 3 rtr r. nahe 1« 
«rt se>eiche. 
Mül- II. ZMMMlmW 
in Vor- u Nachm.-Zi kein, «äprechstd. 
Moi.t u. Donnert. 5—ll tm Atili« 
Steglitz, Äor.msenbr. 58 
ssrieüs Wolff 
Klsvlar-Untsrricnt 
«teilt 
staatlich 
mit Auözeichr ung gepr Musiklehrer 
2 Jahre am Ctnvschen ttonsrrv. mll 
bestem Eifolge als Lehr« tätig ge 
wesen, jetzt am Scharwenka-Kons 
glänzend v. Prof. Gast. Hollaende: 
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Blasen usw solche Picise. 
Auch ȟfcrb.'itunz. Hanlj ryltr. 37, 
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