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Periodical volume Nr. 284, 03.12.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

summet des Königl. Landgerichts II hat am 15. März 1911 unter 
Aufhebung deS amrsgerichtlichen Erkenntnisses die Gemeinde zum 
volle.i Schadenersatz, sowie zur Tragung sämtlicher Kosten und 
Ziiiieu verurteilt. Ans dem Urteil laste ich die Hauplentscheidungs- 
griiiide folgen: 
^er Berufung des Klägers war stattzugeben. Ttzn Rechts- 
beziehungcn der Parteien liegt ein sogenannter Schulvertrag 
zugrunde. Inhalts dessen verpflichtet sich die Beklagte, als Eigen- 
tnuieriu und Leiterin ihres Gymnasiums, im wesentlichen ihren 
Schillern, also auch dein Kläger, Unterricht zu erteilen bezw. durch 
ihre Lehrer nach einein beslimniten Programm erteilen zu lassen, 
wogegen die Schüler zur Zahlung der bestimmten Vergütung ver- 
pfiichiec sind, meinem Wesen nach ist dieser Vertrag daher privat- 
rechtlicher Natur. Es handelt sich nicht um eine Schule, zu deren 
Besuch ein öffentlich rechtlicher Zwang, wie bei den Volksschulen, 
besteht: der Kläger befindet sich auch nicht mehr ini schulpflichtigen 
?llter. Ob für die Beitreibung des Schulgeldes eliva öffentlich 
rechtliche Normen maßgebend sind, ist für die Frage, nach welchen 
Rechrsgrnndsägen sich die Verpflichtung der Beklagten regelt, 
gleichgültig. Hierauf find die Vdrschristen des bürgerlichen Rechts 
anzuwenden. (Bergt. Seuffert, Archiv Bd. 68 S. 66. Reichsgericht 
Bd. 18 s. 174.) In diesem Dienstocrtrag verpflichtet sich nun die 
Schule nicht nur zur Erteilung von Unterricht, sondern auch zu 
gewissen Nebenleistungen, die zur Erreichung dieses Hauptzwecks 
erforderlich sind oder ihm dienen; so hat sie z. B. für den Aufenthalt 
der Schüler für geeignete Räume,, die gesundheitlich den nötigen 
Anforderungen entsprechen, zu sorgen; so hat sic auch Vorsorge 
da sich zu treffen, daß Räume und Gelegenheiten gegeben sind, daß 
die Schüler ihre während der Schulstunden nicht nötigen Kleidungs 
stücke initerbringen können. Alle diese Verpflichtungen crgebensich aus 
dem besonders gearteten Schul-Tienstvertrag. Die Auffassung, daß ein 
besonderer Verwahrungsverlrag im Sinne des § 688 B. G. B. 
geschlossen würde, ist avzulehnen Es handelt sich lediglich 
uni eine Nebenleistnng zu deni Dienstvertrage. Ihre ihr nach dem 
Tienstvertrag obliegenden Nebenleistungen hat die Beklagte als 
Schuldnerin gemäß § 276 B. G. B. zu erfüllen. Eie hat danach 
Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten. Sie handelt fahrlässig, 
wenn sie die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer acht läßt. 
Dieser Fall ist hier gegeben. DieiSchnloerwaltung hat angeordnet, 
daß die Schüler ihre Garderobe im Korridor an dazu durch An- 
bringung von Kleiderhaltern bestimmten Stellen bei Beginn des 
Unterrichts aufhängen. Diese Korridore sind jedermann zugänglich 
und werden während der Schulstunden, während also die Schüler 
in den Klaffenzimmerir bleiben müssen, nicht überwacht. Dieses 
Verfahren der Verwaltung charakterisiert sich als ein fahrlässiges. 
Für ^den Begriff der Fahrlässigkeit kommt es nicht darauf an, ob 
der Schuldner die ini Verkehr übliche Sorgfalt anwendet oder nicht. 
Es können iin Verkehrsleben sehr wohl zweckwidrige Verhaltnngs- 
gewohnheiten sich eingebürgert haben, deren Befolgung keineswegs 
den Schuldner von seiner Verantworlichkeit befreit. Es ist viel 
mehr lediglich zu prüfen, ob der Schuldner die ini Verkehr er 
forderliche Sorgfalt außer acht gelassen hat oder nicht. Wenn nun 
die Schulbehörde von ihren Schülern verlangt, daß sie ihre Sachen 
aus die Korridore hinaushängen, so hat sie dafür Vorkehrungen zu 
treffen, daß die Schüler dies sicher tun und ihre Sachen sicher nach 
Beendigung der Schulstunden, unter Umständen auch jederzeit 
vorher, zurückbekommen können. Eine solche Sicherheit erheischt 
der Verkehr gebieterisch von der Schule, wenn diese eine derartige 
Anordnung trifft. Ta die Schüler ihren diesbezüglichen Befehlen 
folgen müssen, ist eine ganz besonders scharfe Ausübung ihrer 
Pflicht zur Sorgfalt von der Schule zu verlangen. Es ist zu be 
rücksichtigen, daß oft Hunderte von Mänteln pp., die zusainmen 
einen hohen Wert darstellen, in den Korridor hängen. Der Ver 
kehr erfordert, daß zu deren Sicherung von der Beklagten die ge 
eigneten Maßregeln getroffen werden. Welche sie treffen will, muß 
ihr überlassen bleiben. Eie kann beispielsweise die Eingangstüren 
während der der Unterrichtsstunden verschlossen halten; sie kann 
auch die Korridore bewachen lassen; ffe kann schließlich Sicherheits 
schlösser an den Kleiderhaken anbringen lassen usw. Sie kann auch 
überhaupt den Modus ändern und innerhalb der Klassenzimmer 
für Unterbringung der Sachen ihrer Schüler sorgen. Es ist 
unstreitig, daß die Beklagte hier keine Sicherungsmaßrcgeln er 
griffen hat, die als Anwendung einer Sorgfalt, ivie der Verkehr 
sie unbedingt ersprdert, sich charakterisierte. Sie haftet daher aus 
ihrer hiernach irnzweifelhaft vorliegenden Fahrlässigkeit dein Kläger 
auf Ersatz des Schadens. § 276 B. G. B. Ta der Klageanspruch durch 
die Vertragsklage gerechtfertigt ist, erübrigt sich ein Eingehen auf das 
Fundament der unerlaubten Handlung, '§ 823 B. G. L., das der 
Kläger ebenfalls eventuell zur Begründung herangezogen hat . . ." 
(Liittge gegen Friedenau). 
Die Gemeinde ist aber zweifellos schadensersatzpflichtig, wenn 
sie die im Verkehr erforderliche (nicht nur die im Verkehr übliche) 
Sorgfalt außer acht läßt. Das Vorliegen einer Fahrlässigkeit ist 
wohl in den meisten Fällen anzunehmen, da sonst Diebstähle in 
Schulen bis zur Unmöglichkeit erschwert sind. Hochachtungsvoll 
Gerhard Lüttge. 
Zur Dienstbotenfrage. 
Untenstehendes Gedicht fand sich in der Liste der Unterschriften 
für die Petition der Hausfrauen au den Reichstag und zeigt, daß 
den Hausfrauen auch angesichts der drohenden Neubelastnng ihres 
knappen Haushaltungsetats der Humor noch nicht abhanden ge 
kommen ist, ebensowenig wie der praktische Blick für das neue Gesetz 
der Dienstbotenversicherung. 
Morgen kommt der Reichtags- 
niann, 
Kommt mit seinen Gaben: 
Krankengelder soll noch mehr 
Unser Jettchen haben. 
Jettchen ist doch ganz gesund, 
Was soll ihr wohl fehlen? 
Wird bei Kost und Arbeit rund, 
Braucht sich doch nicht quälen! 
Hat doch Wasser kalt und warm, 
Braucht es nicht zu schleppen, 
Trägt nicht Kohlen mehr am Arm 
Ueber viele Treppen. 
Kaust sich bald 'neu neuen Hut, 
Ist ihr nichts zu teuer, 
Das Kostüm ist nicht mehr gut, 
Sparen 1 kostet Steuer. 
Sonntags geht sie dann zum Tanz, 
Kommt vor 2 nicht wieder, 
Tenn es läßt sie nicht der Franz, 
Nur — wenn sie kommt nieder. 
Doch das hat jetzt keine Not, 
Wozu auf sich regen? 
Welche Hausfrau'kann so lang 
Sich wie Jettchen pflegen? 
Ist denn unser Volk so krank, 
Liegt's in letzten Zügen, 
Daß cs halbe Jahre laug 
Muß im Bette liegen? 
Dies Geschenk, o Reichstagsmann, 
Tausch es um und bringe 
Was uns stark und kräftig macht, 
Froh und guter Dinge. 
Schließ die Kneipen punkte 10, 
Heiß die Leute schlafen gehn, 
Dann gibt's keine Kranken, 
Das ivoll'n wir dir danken! 
Tie Hausfrauen. 
Tie gestrige Zuschrift zur Dienstbotenversicherung ist uns nicht 
von Herrn Davidsohn, ivie angenommen werden könnte, zur Ver 
öffentlichung übergeben worden. Schriftl. 
Gerichtliches 
P. Ein unehrliches Dienstmädchen in der Person der Minna 
Menzel stand vor dein Schöffengericht. Frau Nägele Hierselbst, bei 
der die M. im Dienst war, entdeckte von Zeit zu Zeit ein Ver 
schwinden von allerlei Bekleidungsstücken, Ilnterrock, Bluse, Hand 
tücher usw. Es wurde nach dieser Entdeckung die M. mit be 
rechtigten Mißtrauen unter Beobachtung genommen und zulegt auf 
frischer Tat ertappt, als sie einem neuen Diebstahl nachging. Vor 
dem Schöffengericht war die Bl. geständig, die bezeichneten Dieb 
stähle ausgeführt zu haben und ferner auch einen Gelddiebstahl, 
um „ihren Bräutigam" zu unterstützen. Teni Antrage des Amts- 
anwalts gemäß lautete das Urteil auf 1 Woche Gefängnis. 
(:) Gegen die Optische Anstalt E. P. Goerz - Berlin-Friedenau 
richteten sich vor einiger Zeit Angriffe, die von einem früheren 
Direktor dieser Aktiengesellschaft ausgehen sollten. Es wurde der 
Firma ein ähnliches Vorgehen nachgesagt, wie es jüngst in dem 
Krupp - Prozeß erwähnt worden ist. In der „N. B. - Z." 
vom 18. Juni d. I. erschien unter der llcberschrift „Die Rache ist 
mein" ein längerer Artikel, in dem u. a. darauf hingewiesen 
wurde, daß sich in letzter Zeit die Fälle mehren, in denen entlassene 
Direktoren industrieller Unternehmen, die im Unfrieden mit dem 
Aufsichtsrat geschieden sind, kurz nach ihrer Entlassung den bisher 
von ihnen geleiteten Werken Schibierigkeiten zu machen suchen, 
indem sie u. a. mit der Konkurrenz in Verbindung treten. Zu 
diesen Personen, so heißt es in dem vor Gericht zur Verlesung 
gebrachten Artikel weiter, die in dieser Weise ihre Rachegelüste 
kühlen, gehöre auchderpreußische Handelsrichter Fieseler, der frühere 
Direktor der Opt. Anst. C. P. Go erz - Friedenau, der nach seiner 
Entlassung seinen Lebenszweck darin sehe, die Gesellschaft pekuniär 
zu schädigen, und sogar davor nicht zurückscheue, anonyme Anzeigen 
bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten, in denen er u. a. behaupte, 
daß die Firma Goerz das Kriegsministerium wissentlich schädige. 
So habe sich F. eines Schriftstellers I. bedient, der die Zeitungs- 
rcüaklioncn mit Angriffen gegen die Firma Goerz überschwemme. 
Schließlich wird noch gesagt, daß sich der Koniinerzienrnt Goerz 
allen diesen Angriffen nicht ausgesetzt hätte, wenn er die geldlichen 
Forderungen des Handelsrichters Fieseler befriedigt hätte. — Wegen 
der in diesem Artikel enthaltenen beleidigenden schweren Vorwürfe 
erhob Fieseler, der auch Mitglied der Potsdamer Handelskammer 
ist, einige Tage nach Erscheinen die Privatklage. In der Ver 
handlung bestritt er auf das entschiedenste, daß der Inhalt des 
Artikels der Wahrheit entspreche. Von dem Angeklagten wurde 
die Erklärung abgegeben, daß er einen sogar noch weitergehenden 
Wahrheitsbeweis antreten werde. Es soll u. a. unter Beweis 
gestellt werden, daß der Privatklügcr kurz nach seiner Entlastung zu 
den Konkurrenzfirmen gegangen sei und diesen Material gegen'die 
Firma Goerz übergeben habe, ihnen die geheimsten Preisaufstellungen 
verraten habe usw. Nach einem längeren pro ot contra beschloß 
das Gericht, die ovn dem Angeklagten angebotenen Beweise zu er 
heben und die betr. Zeugen zu laden. 
Humoristisches 
*o O> diese Männer! ,,. . . Sind 2’ froh, Fräulein Netti, daß 
S' net g'heiratet haben, die Männer sind alle nir wert! Sobald 
der erste Liebesrausch verflogen is, ist's mit der Lieb' aus und die 
Rausch' fangen an!" 
*o Wenn man neugierig ist. Frau: „Was haben Sie schon 
wieder mit der Köchin der Nachbarin gehabt?" „Tic meinte, ihre 
Frau iväre noch bissiger als die weinige!" 
Wetterausfichten. 
Donnerstag: Mild, vorwiegend mit Negenfällen und 
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Nach vielen schwerenLeiden 
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der Kakaobohnenverbrauch Deutfch- 
lands sich tiur langsam hob, schnellte 
der Verbrauch seit Errichtung der 
Gesellschaft in ungeahntem Maße 
empor. Das Iniereffe immer weiterer 
ftreiie unseres Volkes an diesem edelsten 
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