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Periodical volume Nr. 283, 02.12.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauer 
Anparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Zeitung.) 
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Ar. 283. 
Uerlin-Iriedenau, Dienstag, den 2. Dezemöer 1913. 
20. Iayrg. 
Oepelcken 
Letzte Nachrichten 
Zabern. Als heute Morgen 7 Uhr Leutnant v. Forstner 
in dem nahen Dettweiler mit einem kriegsstarken Zuge der 
4. Kompagnie des 99. Infanterieregiments den Ort passierte, 
wurde der Leutnant von vorübergehenden Arbeitern erkannt 
und durch höhnende Zurufe beleidigt, v. Forstner ließ sofort 
Hall machen und versuchte durch ausgeschickte Patrouillen 
die Beleidiger festnehmen zu lassen, die nach allen Seiten 
flohen. Dem Fahnenjunker Wiest gelang es, einen der 
Leute zu fassen, einen gelähmten Schuhmacher, der sich mit 
allen Kräften der Verhaftung widersetzte. Bei dem ent 
stehenden Geraufe zog Leutnant v. Forstner den Säbel und 
hieb den Schuhmacher über den Kopf. Die Verwundung 
des Mannes, ein fünf Zentimeter langer Säbelhieb über die 
Stirn, soll nach der Meinung des Bürgermeisters eine ge 
fährliche sein. Leutnant v. Forstner begab sich sofort zum 
Bürgermeisteramt und gab den Vorfall zu Protokoll. 
Stockholm. Der Apotheker Hallbergson in Hammarby 
bei Stockholm wurde gestern abend in seiner Apotheke von 
einem Manne durch einen Messerstich ins Herz getötet und 
sein Dienstmädchen verwundet. Der Täter ist entkommen. 
Budapest. Zwischen Arbeitern der Fiumer White- 
headschen Torpedofabrik und einem Werkführer kam es in 
den letzten Tagen zu Misthelligkeitcn, die gestern in Tätlich 
keiten gegen ihn ausarteten. Die Direktoren der Fabrik be 
schlossen darauf, sämtliche 1300 Arbeiter bis zum Januar 
auszusperren. 
Lausanne. Hier wurde ein junger Deutscher verhaftet, 
der verdächtigt wird, in Genf die beiden Halbweltdamen 
ermordet zu haben. Er hielt sich zur kritischen Zeit in Genf 
auf. Es soll sich um einen wohlsituierten jungen Mann 
handeln, der nicht zurechnungsfähig ist. 
Petersburg. Die Newa ist aus ihren Ufern getreten 
und hat die niedrig gelegenen Stadlteile überschwemmt. 
Kanonenschüsse kündigen den Einwohnern das Hochwasser an. 
Neuyork. Nach einem Telegramm aus Juarez haben die 
Regierungstruppen wegen Proviantmangel Chihuahua gee äumt. 
Mialet (Departement Gard). Hier stürzte eine aus 
deni 14. Jahrhundert stammende Kirche zusammen. Ihr 
wertvoller Hochaltar und mehrere alte Bilder wurden 
durch die Trümmer vernichtet. Seit dem Trennungsgesetz 
war jede Ausbesserung der Kirche unterblieben. 
Kommunale Angelegenheiten 
Erläuterungen des Gemeindevorstandes zur Tagesordnung 
der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, dem 
4. Dezember 1913, Abends 7 Uhr. 
Vorlage betreffend Verstärkung.einiger Voranschlagsätze, sowie Nach 
bewilligungen. 
Die Begründung des erforderlichen Mehrbedarfs ist in 
Sylvias Obaufkeur. 
Koma» von Lvlli» Iracy. 
16 (Nachdruck verboten.) 
Aufs neue offenbarte sich die geheimnisvolle Kunst 
des Gedankenlesens zwischen Verliebten, da Sylvia nun, 
angelegentnch auf den sonnenüberglänzten Fluß hinaus 
blickend. sagte: 
„Uebrigens braucht durch die Dazwischenkunft der 
Mistreß Leland an unseren Dispositionen ja nicht das ge 
ringste geändert zu werden. Der Wagen bietet Raum genug 
für uns alle. Es muß dann eben nur immer einer von 
uns den Platz neben dem Fahrer einnehmen. Und die 
beiden Damen werden gewiß einverstanden se.n, daß wir 
damit abwechseln." 
„Dari ich mir erlauben zu fragen, wer Mistreß Leland 
ist?" fragte er in einem Ton, der ihr sofort alle seine Be 
sorgnisse offenbaren inußte. Soweit es sich um Sylvia 
uno um seine Liebe zu ihr handelte, war er ja ebensowenig 
ei» Meister in der Verstellungskunst, als sie selber sich all 
zuviel auf ihre schauspielerischen Fähigkeiten einbilden durfte. 
„Eine alte Freundin von uns," erklärte sie eitrig. 
Ihr Gatte war meines Vaters Partner, bis er vor einigen 
Jahren starb. Sie ist eine reizende Frau und eine r.chiige 
Bürgerin der ganzen Welt. Meist lebt sie in Paris; aber 
ich hatte geglaubt, daß sie diesen Sommer in Trouville 
zubringen würde. Ich wundere mich " 
Sie sagte nicht, worüber sie sich wunderte; aber sie 
studierte ihres Vaters Brief zum dritten Male, obwohl sie 
die wenigen Zeilen doch eigentlich schon hätte auswendig 
wissen müssen. Rach einer geraumen Weile erst sagte sie: 
„Mein Papa macht nicht die kleinste Andeutung, die 
wie eine Erklärung aussehen könnte. Und das i|t oa iym 
sonst in der Regel ein etwas beunruhigendes Zeichen. Er 
ist nämlich manchmal sehr diplomatisch, mein lieber Papa. 
Run, ich niuß ihm jedenfalls s.fforr telegraphieren." 
„Das.rmrd nicht möglich sein; denn das Postamt ist 
der Nachweisung gegeben. Seine Deckung findet der Mehr 
bedarf aus den im Laufe des Rechnungsjahres zu er 
wartenden Mehreinnahmen und Minderausgaben bei anderen 
Voranschlagssätzen. 
Vorlage betreffend Wahl eines Waisenrats. 
Vorschläge zu dieser Vorlage werden in der Sitzung 
gemacht. 
Vorlage betreffend Vergabe der Asphaltarbciten auf dem Giitcr- 
gotzer Friedhofsgelände. 
Die Herstellung der noch fehlenden Asphaltstrasten- 
flächen auf dem Friedhofsgelände in Gütergotz ist in be 
schränkter Ausschreibung verdungen worden. Dabei ist die 
Firma Kopp & Cie. die Mindestfordernde. Wir empfehlen, 
derselben die Arbeiten auf Grund Ihres Angebotes vom 
25. November d. Js. unter der Bedingung zu übertragen, 
daß die im Kostenanschlag zur Verfügung stehenden Mittel 
von 6879 M. nicht überschritten werden. 
Vorlage betreffend Vergabe der Stromlieferunq für das Güteraotzer 
Friedhofsgelände. 
Die baulichen Anlagen, die Zugänge und der Haupt- 
weg auf dem Gütergotzer Friedhofsgelände sollen elektrisch 
beleuchtet werden. Den Strom sind die städtische Elektri 
zitätswerk zu Potsdam bereit zu liefern und das noch auf 
der Kreischaussee zu verlegende Kabel bis an den Haupt 
eingang des Friedhofsgeländes auf ihre Kosten zu verlegen, 
wenn die Gemeinde Berlin-Friedenau den Elektrizitäts 
werken einen jährlichen Stromverbrauch auf die Dauer von 
fünf Jahren von 200 M. garantiert. Die Gebühren für 
die Benutzung der Kreischaussee fallen dem Elektrizitswerk 
zu. Der Anschluß des Grundstück bis an das Verwaltungs 
gebäude und der Hausanschluß würde kostenlos seitens der 
Gesellschaft ausgeführt werden, während die Verteilungs 
kabel auf dem Grundstücke selbst seitens der Gemeinde her 
zustellen wären. Für letztere, sowie für Ausstellung der 
entsprechenden Beleuchtungskörper und Kandelaber ist ein 
eingehender Kostenanschlag aufgestellt worden, der mit der 
Summe von 3800 M. abschließt, und von dem vereinigten 
Bau-, Gärtnerei- und Friedhofsausschusse durchberaten und 
angenommen worden ist. Der voraussichtlich seitens der 
Gemeinde zu zahlende Strompreis für Licht pro Kilowatt 
stunde beträgt 0,50 M. (vergl. § 5 A III des Tarifs der 
städtischen Elektrizitätswerke) die die durchschnittliche Brenn 
dauer der installierten Lampen 250 Stunden pro Jahr nicht 
erreichen dürfte.' Ta aber bei einer Benutzungsdauer von 150 
Brennstunden nach den Berechnungen des Gemeindetechnikers 
Brülling der seitens der Elektrizitätswerke geforderte 
Garantiebetrag von 250 M. schon erreicht wird, haben wir 
keine Bedenken, die Annahme der gestellten Garantie 
verpflichtung anzunehmen, da mit einer durchschnittlichen 
Brenndauer der installierten Lampen von 150 Stunden mit 
Sicherheit zu rechnen sein wird. Wir empfehlen daher der 
Gemeindevertretung, das Angebot der städtischen Elektrizitäts- 
j tzk geschlossen. Aber Sie können vielleicht eine tele 
phonische Verbindung mit Ihrem Herrn Vater erhalten." 
Sylvia erklärte, daß sie es versuchen wolle, und ging 
in das Haus. Hoiningen zündele sich eine Zigarette an und 
schritt nachdenklich vor der Ve.anda auf und nieder. Er 
wußte ja jetzt, wer Mistreß Leland war, aber seine ge 
sunkenen Hoffnungen waren dadurch nicht wesentlich ge 
hoben worden. Allerlei Pläne wälzten sich in seinem Kopfe, 
aber noch war er sich über keinen von ihnen klar genug, 
daß aus dem ungewissen Plan ein bestimmter Entschluß 
hätte werden können. 
Rach Verlauf von etwa zwanzig Minuten, die dem 
Wartenden rechnchaffen lang geworden, kam Sylvia zurück. 
„Es lut mir sehr leid, Herr Westenholtz," sagte sie. 
„Aber aus dem Spaziergang, den Sie mir in Ihrem 
Briefe vorgeschlagen haben, kann nun doch wohl nichts 
werden. Wir haben morgen eine sehr lange Fahrt vor 
uns, denn wir dürfen Stuttgart nicht zu spät erreichen, 
weil Mistreß Leland ohne jede Begleitung von Frankfurt 
herüberkommt, und weil wir sie deshalb n cht zu lange 
auf uns warten lassen dürfen. Darum muh ich jetzt vor 
allem meine rückständige Korrespondenz erledigen." 
„Sie haben mit Ihrem Herrn Vater gesprochen. Miß 
Pendleton?" 
„Nein, Papa war nicht im Hotel, aber er hatte hinter 
lassen, was man mir sagen sollte, weil er ja voraussah, 
dag ich mich heute von unterwegs nur telephonisch mit 
ihm würde verständigen können." 
Sie war ersichtlich beunruhigt und aufgeregt. Es 
war kein Zweife', daß auch sie diesen unvorhergesehenen 
Zwischenfall als keineswegs bedeutungslos ansah, und daß 
sie in bezug auf seine Folgen nicht eben die freudigsten 
Erwartungen hegte. Hoiningen hätte sicherlich keinen un 
geeigneteren Moment für irgendwelche Erklärungen wählen 
können, die ihr eine weitere unangenehme Ueberraschung 
bedeuten mußten ; aber er hatte sieb während die;er zwanzig 
Minuten gesagt, daß es, um weiieren Verwirrungen vor 
zubeugen. nunmehr hohe Zeit sei, die Angelegenheit auf 
würdige Art zu einem vernünftigen Abichluß zu bringen. 
merke zu Potsdam anzunehmen, sich mit der jährlich ge 
forderten Stromverbrauchsgarantie von 250 M. einverstanden 
zu erklären und die nach dem vorgelegten Kostenanschlag 
erforderlichen Mittel im Betrage von 3800 M. aus Vor 
anschlag XV, Nr. 3 zu bewilligen. 
Vorlage betreffend die Ratswage und Genehmigung des Wage- 
tarifs. 
Nachdem die von der Gemeindevertretung genehmigte 
öffentliche Wage zur Ausführung gelangt ist, schlagen wir 
der Gemeindevertretung vor, diese hiermit zur Ratswage 
zu erklären und der allgemeinen Benutzung unter den nach 
folgenden Bedingungen vom 27. November 1913 freizu 
geben. Das Verwiegen soll einstweilen, solange der Rat 
hausneubau noch nicht vollendet ist, vorübergehend von 
einem Angestellten des Gemeindebauamtes in der Zeit von 
8—3 Uhr wahrgenommen werden. Es ist hierfür der im 
Bauamt vorübergehend beschäftigte Bürohilfsarbeiter Rohen 
zunächst in Aussicht genommen, bis die Erfahrung gelehrt 
haben wird, ob die Einstellung eines besonderen Wiege 
meisters angebracht ist, und ob die Störung des Dienstes 
im Bauamt durch Wahrnehmung dieser Tätigkeit nicht zu 
groß sein wird. Es dürfte sich empfehlen, je nach der 
Häufigkeit der Benutzung die dem p. Rohen etwa zu ge 
währende kleine Vergütung entsprechend festzusetzen. Wir 
beantragen daher, die Gemeindevertretung stimmt dem an 
liegenden Wägetarif zu und erklärt sich mit der Benutzung 
der öffentlichen Wage als Ratswage einverstanden und 
überträgt einstweilen die Wahrnehmung des Wiegegeschäftes 
dem Bürohilfsarbeiter des Bauamtes Rohen zu einer vom 
Gemeindevorstand festzusetzenden Vergütung, welche sich nach 
der Häufigkeit der Benutzung der Wage zu richten hat. Die 
Vereinnahmung der Gebühren hat vorläufig bei Abschnitt III 
Nr. 3 des Voranschlags zu erfolgen, da die Ausgaben bei 
Voranschlag III erfolgen werden. 
Vorschriften 
für die Benutzung ber Ratswage der Gemeinde Berlin-Friedenau 
vor dem Grundstücke Lauterstr. 19/20. 
§ 1. Die Benutzung der Ratswage ist einstweilen wochen 
täglich in der Zeit von 8 Uhr Morgens bis 3 Uhr Nachmittags 
nach Meldung im Gemeindebauamt, Lauterstr. 10, 1 Treppe, 
Zimmer 15. gestattet. Nach Fertigstellung des im Bau begriffenen 
Rathausncub'aues bleibt eine Aenderung dieser Bestimmungen vor 
behalten. 
8 2. Das Verwiegen der Wagen erfolgt in der Reihenfolge 
der Ankunft der Gefährte vor der Wage. Kommt jemand mit 
mehreren Fuhren zur Wage, so darf er einen andern, der nach ihm 
angekommen, nicht länger als eine halbe Stunde warten lasten, ist 
vielmehr verpflichtet, nach Ablauf einer halben Stunde abwechselnd 
mit dem später angekommenen seine Güter wiegen zu laffen. 
Gegen eine Wartezeit von 30 Minuten darf niemand einen Einwand 
erheben. - 
tz 3. Die Wiegegebühren betragen: a) Bei Kohlen und Koks: 
Für 50 Kilo Bruttogewicht (einschl. des Wagens) 0,01 M. d) Bei 
allen anderen Materialien: Für 50 Kilo Bruttogewicht (einschl. 
des Wagens) 0,02 M. Angefangene 50 Kilo werden für voll 
gerechnet. 
„Es ist mir jetzt sehr lieb, Miß Pendleton." sagte er, 
„daß ich Ihnen schön vorhin von der kleinen Verdrießlich- 
keit gesprochen habe, die mich in Karlsruhe erwartete. D" 
die unerwarteten Veränderungen nun doch einmal ihrerr 
Anfang genommen haben, werden Sie mir hoffentlich nicht 
allzu böje sein, wenn ich um Ihre Zustimmung bitte, da^ 
in Stuttgart ein anderer an meine Stelle tritt. Ich lasse 
Ihnen selbstverständlich meinen Wagen für die Fortsetzung 
der Tour, und ich übernehme volle Bürgschaft für die be 
dingungslose Vertrauenswürdigkeit des Mannes, der seine 
Führung übernehmen soll." 
„Sie wollen uns also nicht weiter begleiten?“ 
„Rein." 
Ein Blitz des Unmuts flog aus ihren schönen Augen 
zu ihm hinüber. 
„Ein merkwürdig plötzlicher Entschluß, wie mich be- 
dünken will. Welchen Unterschied kann es für Sie bedeuten, 
wenn unsere Gesellschaft sich um eine Person vergrößert?" 
„Ich habe meinen Entschluß sehr reiflich überlegt. Miß 
Pendleton. — Möchten Sie mir nicht die Ehre erweisen, 
meines Vaters Brief zu lesen?" 
Er hielt ihr respektvoll das Blatt entgegen, aber 
Sylvia schüttelte den Kopf. 
„Ich glaube Ihnen auch ohne das, daß Sie die besten 
Gründe für Ihre plötzliche Sinnesänderung haben." 
„Trotzdem wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie meine 
Bitte erfüllen wollten." 
Zögernd nahm sie den Brief und las. 
„Das ist ja in Karlsruhe geschrieben," sagte sie er 
staunt. „Ist denn Ihr Vater persönlich dort gewesen?" 
„Ja. Er wartete auf mich vom gestrigen Nachmittag 
bis zum heutigen Morgen. Kaum fünf Minuten vor meinem 
Eintreffen erst hatte er Karlsruhe wieder verlassen." 
Sylvia beendete ihre Lektüre und gab ihm das Blatt 
zurück. 
„Ich denke, daß Sie der Aufforderung Ihres Vaters 
lieber noch heute Folge leisten sollten," sagte sie. 
„Ah, nun sind Sie es, die es mit einem Male sehr 
eilig hat, mich sortzuschicken." (Fortsetzung solgt.)
        
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