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Periodical volume Nr. 280, 28.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friedenauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale nnd bürgerliche 
Angelegenheitm. 
Kezugspreis 
bei Abholung aus der Geschäftsstelle, 
Rheinsir. 15, l,50 M. vierteljährlich; durch 
Boten ins Haus gebracht l,80 M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
Besondere 
Jecken Mittwoch: 
Cditjblatt „Seifenblasen". 
ftmsprtchtr! Hrnt ps»ljdorg 2129. 
Erscheint täglich aßends. 
Zeitung.) 
Organ für den Friedenauer Ortsteil von Ichöneberg und 
Keürksverein Züdmest. 
Keitagen Anzeigen 
blecken SonntLa- werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
j Preis der ögespaltenen Zeile oder deren 
blalter lur cleullctie grauen. Raum 30 Ps. Die Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: RheinTtr. 1Z.femtprtcher: Hmt pultborg 2139. 
Nr. 280. 
Nertin-Ariedenau, Ireitag, dm 28. Movemöer 1913. 
20. Iayrg. 
HZestekkungen 
auf den „Fricdenauer Lokal-Anzeiger" (monatlich 60 Psq. frei 
Haus) nehmen entgegen: die HllUpIgelchÜftSstelle Rheilftü. 15 
und folgende Geschäfte: 
Papiergeschäft WNh. Ebers, Rheinsttatze 15 
Papiergeschäft Arthur Zschalig, vdemoaldstrabe 7 
Papiergeschäft Frl. Nordhelm. Sieglindesttahe 4 
Zigarrenhandlung Paul Nuhl, Südwesttorso 17 
Zlgarrenhaudlung E.Hahn, Rembrandtstr. 14. Dürerpl. 
Beim Selbstabholen aus den oben genannten Annahmestellen 
kostet der „Friedenauer Lokal-Anzeiger" nionatlich 50 Pfg., durch 
die Post bezogen monatlich 64 Wg. (einschlik^Ilch Bestellgeld). 
vepelcken 
Letzte Nachrichten 
Tegel. Eine folgenschwere Gasexplosion hat sich heute 
Nacht in Tegel in der Wohnung des Uhrmachers Erich 
Sturm, Hermsdorfer Slr. 1. ereignet. Der Uhrmacher 
Sturm und seine beiden Gehilfen Albert Frömming und 
Oskar Roether wurden getötet. Das Dienftmädchen erlitt 
Verletzungen. 
Karlsruhe. In den höheren Lagen des Schwarz- 
walds ist über Nacht dichter Schnee gefallen. Auf dem 
Feldberg beträgt die Schneehöhe 25 Zentimeter. Die 
Skibahn ist gut. 
Brüssel. Der bekannte belgische Aristokrat de Boesinghe 
wurde gestern Abend kurze Zen. nachdem er von der Jagd 
heimgekehrt war, am Gartenkor seines Schlosses schwer ver 
wundet aufgefunden Die sofort eingeleitete polizeiliche 
Untersuchung haue noch keinen Erfolg, de Boesinghe ist 
bald nach seiner Auffindung den Verletzungen erlegen. 
Rom. Wie römische Blätter zu melden wissen, steht 
Frankreich im Begriff, die Befestigungen längs der italienisch- 
französischen Grenze zu verstärken. Bei Grenoble wird das 
Fort, das den von Grenoble aus abgehenden Schienenstrang 
beherrscht, wieder instand gesetzt. Am kleinen St. Bernhard 
werden große Wälle aufgeworfen, und ähnliche Arbeiten 
fast längs der ganzen Grenze vorgenommen. 
Petersburg. Leutnant Graf Gauschin, ein bekannter 
Aviatiker, lud seinen Freund, den Prinzen Hakaschindje, 
und drei Damen zu einem Souper in einem der elegantesten 
Nachtrestaurants Petersburgs ein. Er ließ ein Zimmer des 
Restaurants ganz mit Rosen dekorieren und ließ eine Zigeu 
nerkappelle kommen, die eine sentimentale russische Romanze, 
betitelt „Der letzte Tag" spielen mußte. Als die letzten 
Töne verklungen waren, zog der Leutnant seinen Revolver 
hervor und schoß sich, bevor er von der Gesellschaft daran 
gehindert werden konnte, eine Kugel in die Schläfe, die seinen 
sofortigen Tod zur Folge hatte. 
Neuyork. Die Niederlage der Regierungstruppen bei 
Juarez steht jetzt einwandsfrei fest. Es wird ferner be 
fürchtet, daß die Häfen Hampico und Matzatlan in die 
Hände der Rebellen fallen werden oder bereits gefallen sind. 
Auch scheinen die revolutionären Truppen nach ihren letzten 
Erfolgen zu beabsichtigen, gegen die Stadt Mexiko selbst 
vorzugehen. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Origlnalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o In der Zeit vor Weihnachten sucht man durch 
Versagung von gewünschten Weihnachtsgeschenken sehr oft 
auf die Kinder erzieherisch einzuwirken. „Wenn du nicht 
folgst, bekommst du deine Puppe, deinen Baukasten usw. 
nicht", ist jetzt in mancher Familie eine viel gebrauchte 
Redensart. Es gibt dabei viele Betrachtungen. Erstens soll 
der Vater oder die Mutter wissen, daß sie sich mit solchen 
Reden eine Blöße geben. Das Kind muß folgen und zwar 
sofort aufs Wort. Tut es dies nicht, so ist, wie in hundert 
Fällen, die leidige Schwachheit der Eltern gegen ihre Kinder 
schuld. Wir meinen nicht, die Folgsamkeit sott durch über 
mäßige Strenge oder Schläge, sondern dutch Ernst und 
Konsequenz anerzogen werden. Obige Redensart ist nicht 
dazu angetan; denn das Kind weiß nur zu gut, daß sie 
nicht enist gemeint ist, denn es läßt sich doch nach Kindes 
charakter manches zuschulden kommen, aber seine Puppe be 
kommt es. Dann ist diese Redensart viel zu allgemein, 
als daß sie wirklich innegehalten werden könnte. Man 
drohe und strafe so wenig wie möglich, die Drohung darf 
nur auf einen bestimmten Fall ausgesetzt werden, muß aber 
im Nichtfolgungsfalle unerbittlich ausgeführt werden, das 
verlangt die richtige Erziehung. Bei ihrer Jnnehaltung 
wird das Strafen immer geringer werden. Je mehr Konse 
quenz. desto weniger Strafen. Je mehr leichtfertige, unüber 
legte Drohungen, desto mehr Vergehen auf dem Fuße nach 
folgen, oder zieht sie sich wochenlang hin, wie im obigen 
Falle, dann wird sie hart, so hart, daß sie die Eltem seben 
nicht ausführen, und daß sie das Kind verbissen macht, 
wenn es bei allgemeiner Bescheerung leer oder zurückgesetzt 
dabei stehen sollte. Wo wollen auch Eltern eines Ver 
gehens wegen ihr Kind gleich um die ganze Weihnachts 
freude bringen? Es müßte denn ein ganz großes sein. Ein 
anderer Fall ist, bei einer besonderen Auszeichnung eine be 
sondere Freude zuteil werden zu lassen, doch im Familien 
kreise hat selbst das seine Bedenken. Die Weihnachtsgaben 
von der Folgsamkeit abhängig zu machen, ist nicht päda 
gogisch, da Folgsamkeit des Kindes Pflicht ist. Durch Ver 
sprechungen beim Kinde etwas erreichen zu wollen, was es 
ohne Bedenken zu tun hat, erstickt das Pflichtgefühl und 
stellt das Kind mit den Eltern auf den Standpunkt des 
Handels. Wenn nun das Kind lieber verzichtet, so ist recht 
mäßig die Gewalt der Eltern weg. Im allgemeinen sei 
das Weihnachtsfest ein Fest der Freude. Wenn möglich, 
bleibe das Strafen an diesem Tage fern. 
o Verlängerte Geschäftszeit. Dom 16.—22., am 
22. und 26. Dezember dürfen die Läden bis 9 Uhr abends 
geöffnet bleiben. An diesen Tagen sowie am 15. und 
20. Dezember kommen auch die Bestimmungen der Gewerbe 
ordnung über die Mindestruhezeit und Mittagspause außer 
Anwendung. Am 24. Dezember (Heiligabend) gelten bis» 
Vorschriften wie sonst für gewöhnliche Wochentage. 
o Einheitliche Polizeistunde in Großberlin. Rach 
einer Verordnung des Oberpräsidenten tritt die einheitliche 
Polizeistunde, die demnächst auch in dem Landespolizei 
bezirk Berlin eingeführt werden soll, am morgigen Sonn 
abend, dem 29. d. M. für den Umfang der Provinz 
Brandenburg, also auch für die Berliner Vororte, in Kraft. 
Danach wird für Schankstuben und öffentliche Vergniigungs- 
orle die Polizeistunde festgesetzt: für die Zeit vom 
1. Oktober bis Ende März auf 10 Uhr Abends, für die 
Zeit vom 1. April bis Ende September 11 Uhr Abends. 
Wie bisher, dürfen die Ortspolizeibehörden Ausnahmen 
sowohl für einzelne Fälle, wie für einzelne Lokale festsetzen. 
Die Vorschriften über die äußere Heilighaltung der Sonn- 
und Feiertage (Polizeiverordnung vom 26. Juli 1911) 
werden durch die neue Verordnung nicht berührt. Für die 
Veranstaltung öffentlicher Lustbarkeiten (Tanz, Musik, Theater, 
Vorträge. Schaustellungen usw.) besteht nach wie vor die 
Anzeigepflicht: auf Erfordern der Behörde sind auch die 
Texte der zur Aufführung oder zum Vortrage bestimmten 
Stücke, Lieder usw. zur Prüfung einzureichen. 
o Ueberfüllte Schulklassen. Im Jahre 1911 gab es 
in Preußen in den Städten 1613 überfüllte Klassen mit 
129 289 Schülern, sodaß 75 auf eine Klasse kommen. Auf 
dem Lande aber wurden 7599 überfüllte Klassen mit 
578 681 Schülern gezählt.' Es kommen dort auf eine dieser 
Klaffen im Durchlchnitt 76 Schüler. Im übrigen zeigt die 
Entwicklung des Volksschulwesens von 1886 — 1911 eine 
wesentliche Besserung. Die Schülerzahl in den Klassen der 
städtischen und der ländlichen Schulen ist von 64 auf 51 
gesunken. Auf eine Lehrstelle entfielen 1886 in städtischen 
Schulen 67, in ländlichen Schulen 59, während 1911 in 
städtischen Schulen nur noch 49, in ländlichen 61 Kinder 
auf einen Lehrer entfallen. 
o Die Post hat in der nun herannahenden Weihnachts 
zeit wieder ihr jährliches Examen in der Leistungsfähigkeit 
zu bestehen, denn sie muß eine Riesenaufgabe bewältigen. 
Trotz der Hilfstruppen aus dem Soldatenstande werden wohl 
zu keiner Zeit des Jahres soviel Klagen über die Post laut. 
Ob mit Recht oder Unrecht, ist aber eine andere Frage. 
Vielleicht könnte sich dieses Rieseninstitut in der drängendsten 
Zeit außer mit Aushilfepersonal auch mit Aushilfelokalen 
versehen, bei denen es gleichgültig wäre, wo sie liegen. 
Jedoch das Publikum hat es auch in der Hand, ihm 
zur Erleichterung und zur eigenen Zeitersparnis entgegenzu 
kommen durch Beachtung der Vorschriften, die vor Weih 
nachten bekannt gegeben werden. 
o Das Schaufenster als Weihnachtsreklame. Bei 
der heutigen starken Konkurrenz darf der Geschäftsmann 
nichts außer acht lassen; zumal in der jetzigen Weihnachts 
zeit nicht. Sott ein gutes Geschäft gemacht werden, so muß 
nicht nur die Ware gut sein, man muß seine Vorräte und 
deren Preiswürdigkeit auch dem Publikum zur Kenntnis 
bringen, was am besten und billigsten eben durch das 
Zeitungsinserat geschehen kann. Wir empfehlen zu diesem 
Zwecke ganz besonders die Spalten des „Friedenauer Lokal- 
Anzeigers", denn die Verbreitung und Beliebtheit unseres 
Sylvias Lbaukkeur. 
Roma» ,on Loul» Tracy. 
43 (Nachdruck verboten.) 
„Wessen Wagen ist das?" fragte der Portier. 
„Der meinige," erwiderte Hoiningen, etwas über 
rascht durch die sonderbare Frage. Und der Hotelange 
stellte lüftete mit einer kleinen Verbeugung seine Mütze. 
„Entschuldigen Sie, mein Herr! „Ich glaubte, daß es 
sich vielleicht uin den Wagen der Gesellschaft handle, die 
von dem Herrn Grafen Hoiningen vergeblich erwartet 
wurde." 
„Was sagten Sie da? Von dem Grafen Hoiningen?" 
„Jawohl, mein Herr! Der Herr Graf hat seitdem 
gestrigen Nachmittag jeden von uns mindestens ein 
dutzendmal zum Teufel gewünscht — aus keinem an 
deren Grunde, als weil eine Miß Pendleton, die in un 
serem Hause Zimmer bestellt hat, durchaus nicht eintreffen 
wollte. Sie befindet sich auf einer Automobiltour durch 
diese Gegend, und darum glaubte ich " 
„Ist es nicht doch vielleicht möglich, daß Sie sich da 
in einem Irrtum befinden? Sie sind ganz sicher, daß ein 
Graf Hoiningen den Wunsch geäußert hat, eine Miß 
Pendleton zu sprechen? 
„Nicht eigentlich das. Aber er fragte nach ihr, und 
es schien ihn außerordentlich zu verdrießen, daß wir ihin 
keinerlei Auskunft über sie geben konnte..." 
„Wie sah der Graf Hoiningen aus?" 
„Es war ein sehr vornehmer älterer Herr. Nur, wie 
mir sckeinen wollte, von etwas hitzigem Temperament." 
„Und wo ist dieser Herr jetzt?" 
„Vor ungefähr einer Viertelstunde wünschte er mich 
zum letzten Male zuni Teufel. Vor längstens zehn Minulen 
ist er mit dem Expreßzuge nach Frankfurt abgereist." 
„Ah, ist er wirklich? Nun, ich muß wohl glauben, daß 
Sie mir da die Wahrheit erzählt haben. Und Sie werden 
sich vorstellen können, daß mich die Sache ein wenig inter 
essiert, wenn ich Ihnen anvertraue, daß Graf Hoiningen 
mein Vater ist. An jedem anderen Orte der Erde aber 
batte ich ihn eher vermutet als hier. Hat er sich denn zu 
niemandein darüber geäußert, weshalb er hierherge 
kommen ist?" 
„Nicht zu mir. Herr — Herr Graf. Möglich, daß 
Ihnen der Hotelbesitzer oder der Oberkellner Auskunft dar 
über geben kann. Aber, wenn Sie der junge Graf Hoi 
ningen sind, habe ich mich zum zweiten Male geirrt." 
„Inwiefern, mein Freund?" 
„Ich dachte. Sie konnten möglicherweise ein gewisser 
Westeoholtz sein, den man ebenfalls hier erwartet." 
Hoiningen lachte. 
„Wie soll ich Ihnen glaubhaft machen, daß ich ein Graf 
Hoiningen und nichtsdestoweniger gleichzeitig der Westcn- 
holtz bin, von dem Sie sagen, daß man ihn hier erwarte. 
Ich heiße nämlich mit meinem vollen Namen: Graf Kurt 
Dietrich von Hoiningen auf Westenholtz. Wünschen Sie, 
daß ich mich legitimiere?" 
„O nein, Herr Graf, das ist durchaus nicht nötig. Es 
ist ja auch bloß deshalb, weil wir hier einen gewissen 
Menschen namens Hasenkamp haben, der " 
„Ah. er ist hier? Dem Himmel sei Dank dafür. 
Was ist's mit ihm?" 
„Er dürfte noch immer auf dem Heuboden sitzen, wo 
er sich versteckt hat, weil der alte Herr Graf drohte, ihn 
wegen Diebstahls einiger Gepäckstücke verhaften zu lassen." 
„Der arme Bursche I Wie es scheint, hat er sich 
rechtschaffen bemüht, ein treuer Diener seines Herrn zu sein. 
Wenn Sie mir einen großen Dienst erweisen wollen, mein 
Freund, so schaffen Sie ihn so rasch als möglich zur Stelle." 
Wenn ein vornehmer Herr davon spricht, daß man 
ihm einen großen Dienst erweisen kann, so ist immer ein 
gutes Trinkgeld in Aussicht, und um solcher Aussicht willen 
kann selbst ein würdevoll gravitätischer Hotelportier zu 
Zeiten die erstaunkichste Geschwindigkeit entwickeln. Es 
waren sicherlich noch nicht fünf Minuten vergangen, als 
Hasenkamp erschien, etwas derangiert durch die Unbequem 
lichkeit seines letzten Aufenthalts und da und dort mit 
den Resten von Heubüscheln an den Kleidern. 
„Guten Morgen, Herr Graf," sagte er mit nur halb 
gelungenem Versuch, eine leidliche Haltung zu bewahren. 
„Seien Sie mir nicht böse. Der Himmel weiß, daß ich 
nicht hätte nach Königsruh kommen können» ohne mein 
Leben oder zum mindesten meine gesunden Glieder zu 
riskieren. Der Herr Graf war in Bruchsal mit einem 
Male da. wie wenn er vom Himmel heruntergefallen 
wäre. Und er hatte mich auch gleich beim Wickel. Was 
sollte ich da tun?" 
„Ich mache Ihnen keinen Vorwurf, Hasenkamp. An 
meiner eigenen Ueberraschung in diesem Augenblick kann 
ich ja so ungefähr die Größe der Ihrigen bei dem un 
erwarteten Anblick meines Vaters ermessen. Erinnern Sie 
sich gefälligst, daß ich bis jetzt noch nicht das geringste von 
all diesen Dingen oder wenigstens von ihren Ursachen 
und ihrem Zusammenhange weiß. 
„Aber man hat dem Herrn Grafen doch wohl mitge 
teilt, daß ich gestern in das Hotel Bellevue telephoniert 
habe?" 
Der arme Bursche bemühte sich umsonst, seine tief?
        
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