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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

das Gespräch auf dieses Geld lenkte, erklärt« Bruno, daß er von 
ihr niemals etwas erhalten habe. Es kam zu einem Bruch 
zwischen Mutter und Sohn und dieser verklaate schließlich die Frau 
auf Zahlung von 120 000 M. In dem Prozeß ggb er die eides 
stattliche Erklärung ab, daß er von seiner Mutter die 160 000 M. 
nicht erhalten habe und erwirkte eine einstweilige Verfügung, nach 
der Frau R. zur Zahlung von 200 M- angehalten wurde. Er 
sandte ihr sogar den Gerichtsvollzieher ins Haus und ließ ihre 
Möbel pfänden. In ihrer Verzweiflung wandte sich nun die Frau 
an das Teteklioinstttut des früheren Kriminalkommissars Rucks, 
deni es auch gelang, den Verbleib der strittigen Summe festzu 
stellen. Der Sohn hatte die IM 000 M. erst in der Stralauer 
Genossenschaftsbank, dann in der Bank von A. Wertheim und 
schließlich in der Nationalbank für Deutschland aufbewahrt, und 
zwar in der letzteren unter dem falschen Namen Hans Schulz, 
Vlücherstr. 68. Bon dieser Bank war aber das Geld auch schon 
wieder abgehoben; >oo es zurzeit aufbewahrt wird, konnte noch 
nicht ermittelt werden. 
o Spanische Schatzschwindler verschicken wieder die 
bekannten Schreiben. Gewöhnlich handelt es sich um einen 
iin Gefängnis sitzenden Mann. dessen Koffer mit einer hohen 
Summe Geldes auf einem französischen Bahnhof liegt. Der 
Empfänger soll nun an eine Deckadresse einen bestimmten 
Betrag schicken, damit der Koffer eingelöst werden könnte. 
Als Lohn wird ihm ein beträchtlicher Teil der im Koffer 
ruhenden Summe zugesichert. In Wirklichkeit aber ist er 
das abgeschickte Geld los. Es muß doch immer noch genug 
„Dumme" geben, die auf den Schwindel hineinfallen, sonst 
könnten die Schwindler nicht immer wieder diese „faulen" 
Schreiben versenden. 
o Einen einträglichen Diebstahl verübten Einbrecher, 
die gestern der Wohnung des Fabrikanten Heinrich in der 
Brandenburgischen Straße 11 in Wilmersdorf einen Besuch 
abstatteten. Sie erbeuteten für 4500 M. Silbersachen und 
Wäsche, eine Slradioarigeige, die für 4000 M. gegen 
Diebstahl versichert war, aber einen Wert von über 20 000 
Mark haben soll. Bisher konnten weder die Einbrecher 
noch die gestohlenen Werte ermittelt werden. 
Vereins-Dackricklen 
Am Donnerstag tagen: 
„Friedenauer Männer-Gesangverein 1875", Uebungsstunden 
9—11 Uhr im „Hohenzollern". Dirigent: Musikdirektor Paul Antoni. 
Kegelklub „Friedenau 1909" (Mitglied des Verbandes Berliner 
Kegelklubs E. V.) kegelt jeden Donnerstag von 8'/,-—12 Uhr Abends 
aus 2 vorschriftsmäßigen Verbandsbahnen im Keglerheim Lauter 
platz-Casino, Hauplstr. 80 
Allgemeiner Teutscher Sprachverein (Zweigoerein Berlin- 
Charlottenburg.) Vortragsabend am Mittwoch, dem 3. Dezember, 
abends 8 Uhr im Sitzungssaale des Landeshauses der Provinz 
Brandenburg, Berlin W 10, Matthäikirchstr. 19-21. Vortrag des 
Herrn Rektors der Fürstenfchule zu St. Afra (Meißen) Prof. Tr. 
Poeschel über Luftfahrerdeutsch, r— Ter Sprach-Erlaß des Herrn 
Handelsministers: Tr. Heutig, i 
Berlin und Vororte 
§o Tie Berliner Sparkaffe hat an ihren mündel- 
sicheren Eflektenbesitz von rund 293 Millionen Mark nicht 
weniger als 36,7 Mill. Mark Kursverluste erlitten und von 
Polizeiverordnung. 
Aui Grund der §8 137 und 139 des Gesetzes über die Allgemeine 
Landesoerwaltung vom 80. Juli 1833 (G.-S. S. 95) und der §8 6, 
12 und 15 des Gesetzes über die Polizeiverwaltuna vom 11. März 
1850 (G.-S. S. 265) wird mit Zustimmung des Bezirksausschusses 
für die Kreise Oberbarnim, Osthavelland, Niederbarnim, Westhavel 
land Teltow und Zauch-Belzig und für die Stadtbezirke Potsdam, 
Charlotienburg und Spandau verordnet, was folgt: 
8 1. Das Auflassen fremd kindischer Brieftauben ist verboten. 
8 2. Zuwiderhandlungen werden, soweit nicht nach allgemeinen 
Strafbestimmungen eine härtere Strafe verwirkt ist, mit einer Geld 
strafe bis zu 60 M. bestraft. 
Potsdam, den 31. Mai 1894. 
Der Regierungspräsident. Graf üue de Grais. 
Erneut veröffentlicht: 
Berlin, den 10. Oktober 1913. 
Ter Landrat des Kreises Teltow. v. Achenbach. 
Veröffentlicht: 
Berlin-Friedenau, den 25. November 1913. 
•Der Amtsvorsteher. 
K Konzert B 
des Friedenauer Gesangvereins für gemischten Chor 
unter Leitung des Herrn Musikdirektors Heinrich Weinreiß 
im großen Saale des Gesellschaftshauses des Westens 
in Schöneberg, Hauplstr 30-31, 
am Dourrrrstag, den 27. Uovbr. 1913, 8 Uhr 
unter gütiger Mitwirkung namhafter Sololräste, des Sahlemer 
jilrchenchors und der gesamten Kapelle des ». Sarde-Reg. z. Fuß. 
Zur Aufführung gelangen unter anderem bei 140 Mitwirkenden 
im I. Teil 6 niederländische Polslieder v. Kremser 
im II. Teil „Der Stapellauf" (Uraufführung) v. Heiur. Weinreiß 
Eintritt 1.— 1.30, 2.-, 3.— M. 
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Rhcinstr. 64 Inh.: O. Konietzki Tel. Pfbg. 2194. 
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Kuchjte. 6. Tlschlelit H. Wunder, s Wtthclmshohekjn. 17, r. Ausg. 1 
ihrem Vermögen abschreiben müssen. Dazu kommen noch 
4.5 Millionen Mark Differenzen zwischen den Ankauf und 
Nennwert von Wertpapieren, sodaß rund 40 Mill. Mark 
Kursverluste an mündelsicheren Wertpapieren zu verbuchen 
waren, die sich um 2 Mill. Mark verringerten dadurch, daß 
der Ankaufswert den Nennwert der Effekten an diese Suinme 
überstieg. Es blieb somit ein Kursverlust von über 39 Mill. 
Mark, wovon 11,5 Millionen Mark auf das Jähr 1912 
entfallen. 
o Wilmersdorf. In ihrer heutigen Sitzung wird 
sich die Stadtverordnetenversammlung mit der Errichtung 
einer städtischen Anstalt für zweite Hypotheken beschäfligen. 
Der Entwurf des Instituts beivegt sich im wesentlichen 
Sinne in der Richtung wie die diesbezüglichen Beschlüsse der 
Gemeinden Neukölln und Aerlin-Lichtenberg. Entgegenge 
setzten Einträgen hat die Mehrheit der Deputation sowie der 
Magistrat nicht beizutreten vermocht. 
Zukbriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Landesbuß- und Bettng! Als an diesem Tage die Glocken 
unseres schönen Gotteshauses zum ersten Male zur Kirche 
riefen, betrat ich noch unter ihrem Klange das Kirchenschiff und 
war bei weitem nicht mehr der Erste darin. Kurze Zeit darauf 
war unsere Kirche unten und oben bis auf das letzte Plätzchen be 
setzt; wer kurz vor Beginn des Gottesdienstes kam, konnte froh 
sein, wenn er noch einen einigermaßen guten Stehplatz erhielt. 
Wir saßen unsere 14 in einer Bank, durch Zusammenrücken halten 
wir einer ergrauten Dame noch zu einem Sitzplatz verholfen. 'Mehr 
ließ sich unsererseits für die vielen, älteren Herrschaften, die noch 
standen, nicht tun, an ein Austauschen der Platze war bei der 
Enge nicht weiter zu denken. Wiederholt fiel in Anbetracht dieser 
Fülle mein Blick auf das Pfarr-Gestühl hinter der Kanzel, und es 
war bedauerlich, gerade dort mehrere noch sehr junge Mädchen zu 
beobachten, die diesen exponierten Platz in aller Frühe erstrebt 
haben mochten, um dort" zu sehen und — Hauptsache — gesehen 
zu werden, nicht aber um zu hören. Ich wenigstens habe an 
ihnen während des ganzen Gottesdienstes von Andacht nicht viel 
gemerkt. Unmittelbar vor ihnen mühte sich mit schönen, großen 
Gedanken und Worten der Geistliche, seine Hörer zu erbauen und 
— wie stets — mit sich fortzureißen, er fordert u. a. Zucht, Sitt- 
snmkeit und Wohlverhalten der Jugend; hinter ihrn läßt diese 
Jugend alles das ungehört an sich vorbeigehen, um sich statt dessen 
weit über, die Brüstung zu lehnen, zu lachen, hinuuterzunicken und 
zu grüßen. Gern sitze ich beim Gottesdienst so, daß ich den Geist 
lichen nicht nur höre, sondern auch sehe. Nicht nur das Wort, 
was mir gegeben wird, soll mich erbauen, sondern auch, wie es 
mir gegeben wird, namentlich wenn ich weiß, daß dies in so 
impulsiver Weise geschieht, wie in unserer Friedenauer Kirche, 
deren drei gute Hirten den Namen der Kirche im besten Sinne des 
Worts zu Ehren bringen helfen. Am Mittwoch habe ich einen 
solchen Platz innezuhaben lebhaft bedauert, denn mit meiner An 
dacht war es während der Predigt fast ganz vorbei. Und nun der 
Zweck meiner Klage? Man gebe derartige bevorzugte Plätze alten, 
ernsten Herrschaften, womöglich solchen, die schwer hören und in 
unmittelbarer Nähe des Geistlichen sitzen möchten, unslre Jugend 
aber, wenn sie das — ma8 man heule ja nicht mehr erwarten darf 
— nicht aus eigenem Antriebe tut, verweise man auf die geringeren 
Plätze. Sie soll keineswegs im Gotteshause fehle», ihrer Eitelkeit 
aber lebe sie gefälligst aus ihrem abendlichen Couleurbummel in 
der Rhein- und Schloßstraße, jugendliche, sonst vielleicht verzeih 
liche Unarten gehören keinessalls in die Kirche. Und deshalb 
prüfe auch jeder Vater beim Sohne, jede Mutter hei der Tochter» 
ob der Wunsch ihrer Kinder, in die Kirche zu gehen, aus wirklich 
reinem Herzen kommt oder möglicherweise nur ein Vorwand ist, von 
Hause wegzukommen. Zur Durchführung der vorgeschlagenen Losung, 
die Kinder nicht in die vordersten Reihen zu lassen, müßte 
dann allerdings an einem Tage wie Bußtag wohl mehr Aufsicht 
als bisher vorhanden sein. Der Küster und ein einziger Kirchen 
diener — letzterer, soviel ich weiß, muß sogar noch das Läuten be 
sorgen — werden für die angestrebte Ordnung nicht ausreichen. 
Böte sich hier für die Herren aus dem Gemeindekirchenrat 
(abwechselnd) nicht eine edle Aufgabe, hilfreiche Hand zu leisten? 
Und dann noch eins. Wenn es Euch Eltern irgend möglich 
und mit dem Gefüge der Häuslichkeit vereinbar ist, laßt doch an 
hohen kirchlichen Feiertagen die kleinen Lieblinge daheim! Mit 
Bangen denke ich an unsere Christvcspern und Jahresschluß- 
gottesdienste der letzten Jahre und an die kommenden. Wieviel 
kleine Unverständige werden da mit in die Kirche genommen, durch 
die den Rnhebedürftigen (im zweifachen Sinne des Worts) oft die 
besten Plätze genommen werden. Würde sich für diese Tage nicht 
ein direktes Verbot. Kinder mit in die Kirche zu bringen, 
rechtfertigen? Für die Verständigen unter ihnen sind doch die 
Kindergottesdienste. Auch am Weihnachts-Heiligabend ist um 3 Uhr 
eine eigene Feier für Kinder in der Kirche, an der auch die Eltern 
sich beteiligen können. Wer also Weihnachtsandacht mit seinen 
Lieblingen an der Hand halten will, der folge doch dem Rufe der 
Kirche zu dieser Zeit, damit die Christvesper dadurch wenigstens 
etwas entlastet werde. Jedenfalls lasse man an Tagen, die 
erfahrungsgemäß großen Andrang bringen, die Kirche den Er 
wachsenen,'Hoch und Niedrig, Alt'und Jung, hier aber nur denen 
unserer reiferen Jugend, die gläubigen und reinen Herzens kommen. 
Die werden sich auch mit geringeren Plätzen begnügen. Hoffentlich 
entfacht diese vielleicht im Sinne Vieler ausgesprochene Meinung 
nun nicht eine z» große Polemik. Zweck dieser Zeilen ist allein der. 
Eltern und Kirche auf einige Unebenheiten hinzuweisen, dieffich bei 
gutem Willen einerseits und klarer Erkenntnis andererseits mit 
Leichtigkeit beseitigen lassen und so — was ja doch immer wieder 
die Hauptsache bleibt — Vielen das Kommen erleichtern."' 
C. Eichberg. 
Gerichtliches 
(;) Eine unverbesserliche Diebin stand gestern vor der 11. Straf 
kammer des Landgerichts I. Es handelt sich um die mit Zucht 
haus vorbestrafte Arbeiterin Emma Zinnow aus der Thorwaldsen- 
straße 20. Tie in der Hauptsache geständige Angeklagte erhielt 
1 Jahr 3 Monate Zuchthaus und wurde im Gerichtssaal in Haft 
geiivmincn. Tie Verurteilte trat die Strafe sofort an. 
Vermisstes 
*5 Ten Gemeindeoorständsn im Herzogtum Gotha ist di« Be^. . 
fugnis zuerkannt worden, Strafen für Uebertretungen bis zu 30 M. 
und bis zu 2 Tagen Haft festzusetzen. Bisher durften sie eine 
Strafe überhaupt nicht festsetzen, sondern konnten sie nur bei ihrer 
vorgesetzten Behörde beantragen. 
Zeitungsstil. Eine Lokalkorrcspondenz meldet, daß der 
Zoologische Garten in nächster Zeit um fünf Elefanten bereichert 
werden soll. Demgegenüber sind wir in der Lage, konstatieren zu 
können, daß der Urheber dieser Meldung sich diese fünf Elefanten 
vollständig aus den Fingern gesogen hat. 
Wetteransnchten. 
Donnerstng: Mild, jedoch vorherrschend wolkig, mit 
ziemlich lebhaften südwestlichen Winden, keine erheblichen 
Niederschläge. 
VerantwortlicherSchristleiter:Hermann MartiniuS Friedenau. 
( 
1 
Allen Verwandten und Bekannten zur Kenntnisnahme, dass 
am 25 ds Mts. unsere liebe, gute und unvergessliche Mutter, 
Frau Marie Koiha geb. Küche nach langem, schweren Leiden 
sanft entschlafen ist. [10017 
Dies zeigen tief betrübt die Hinterbliebenen an 
Will Koiha, Sohn 
Arthur Koiha, Sohn. 
Beerdiiung findet am Freitag, den 28. Nov. 1913, '/a4 Uhr 
nachmittags auf dem Stahnsdorfer Kirchhof statt. 
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Friedenau 
Handjeryslr. 64 
Ecke Kirchstr. 
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spitzen, Sticken) Wäschenähen/ 
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rechtzeitig erbeten.' ’* | 
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straße 9, Gth. I. Amt Steglitz 1482. 
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