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Periodical volume Nr. 276, 24.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

die geographischen und kulturellen Verhältnisse Innerafrikas 
gewinnen kann. Man kann im. Interesse der Volksbildung 
nur wünschen, daß dieser Film von allen gesehen wird. 
Es ist eine sehr erfreuliche Erscheinung, daß die Liinotechnik 
immer mehr auch zur Herstellung derartiger Bilder über 
geht und damit die Stellung unter den modernen, Bildung 
fördernden und verbreitenden Einrichtungen,'einznnehmenstrebt, 
die ihr nach ihrer technischen Bedeutung und kulturellen 
Wirknngsmöglichkeit zukommt. Der Film „Die großen 
Reisen und Jagden im Innern Afrikas" wird dreimal all 
abendlich in den „Hohenzollern-Lichtspielen" gezeigt. Außer 
dem bringen die gen. Lichtspiele das farbenprächtige Detektio- 
drania „Nick Winter" und als Einlage den Schlager „Das 
Geheimnis der Burg" zur Vorführung. Auch an humo 
ristischen Bildern ist wieder reich gesorgt. Eine reizende 
Komödie betitellt sich „Der flatterhafte Ehemann." — 
Täglich finden außerdem von 3 Uhr ab Jugendvor- 
stellungen start. 
o „Die Bedeutung der radioaktiven Forschung für 
die Wissenschaft und das praktische Leben" lautet das 
Thema, welches Dr. W. Block am 331. Vortrags- und Be 
obachtungsabend des Vereins von Freunden der Treptow- 
Sternwarte" Mittwoch, dem 26. November, abends 8 Uhr 
im großen Vortragssaal der Treptow-Sternwarte unter Vor- 
fühnmg zahlreicher Lichtbilder behandeln wird. Es kommt 
zur Sprache: 1. Entdeckungsgeschichte der radioaktiven 
Stoffe. — Die Uran-, die Thorium- und die Aktiniumreihe. 
— Das Radium, die Emanation, das Mesorthorium. — 2. Die 
Bedeutung der Radoaktioität für die Wissenschaft. — Das 
chemische Element. — Atomzählungen. — Radioaktive 
Stone und Gase. — 3. Anwendung der Radioaktivität. — 
Das Alter der Erde. — Radiumkuren in den verschiedensten 
Formen. — Bestrahlung bei Krebskrankheiten usw. Gäste 
sind willkommen. Mil dem großen Fenirohr wird der 
Saturn beobachtet. 
o In den Jugendvorstellungen, die jetzt täglich von 
3 Uhr ab zu kleinen - Preisen in den „Hohenzollern-Licht- 
spielen", Handjerystr. 64, stattfinden, wird der Film „Die 
großen Reisen und Jagden im Innern Afrikas" vorgeführt. 
Alle Eltern sollen daher jetzt ihre Kinder in dieses Theater 
schicken, damit diese sich den belehrenden Film ansehen. 
o Ein langgesuchter Schwindler konnte gestern Abend 
von der Berliner Kriminalpolizei ergriffen und hinter Schloß 
und Riegel gebracht werden. Es handelt sich um den 35 
Jahre alten aus Liebenwalde gebürtigen „Kaufmann" Heinrich 
Armonier, über dessen Treiben wir schon oft berichteten. 
Armoiiier betrieb zuerst ein Rechtsbüro und Inkassogeschäft 
in dem Hause Friedrichstr. 141, und zwar derartig, daß 
bald gegen ihn ein Verfahren wegen Verleitung zum 
Meineide, Fälschungen öffentlicher Urkunden und ver 
schiedener Betrügereien anhängig gemacht wurde. Von 
seinen vielfachen Schwindelgründungen sind die „Märkische 
Automobilverkehrsgesellschast", an deren Spitze er einen. 
Geisteskranken als Direktor stellte, und das Exportgeschäft 
M. Schoenig u. Co. in der Potsdamer Straße 56 noch in 
aller Erinnerung. Am 1.. April d. I. war das gesamte 
Geschäft mit allen Waren und der Einrichtung verschwunden. 
Zahlreiche Gläubiger hatten das Nachsehen. In der letzten 
Zeit gründete er unter den Namen eines Kaufmanns Gustav 
Marlin die „Neuköllner Genußmittelzentrale", die „Berliner 
Fiuauzierungs- und Baugesellschaft", die „Berliner Bororts- 
gruudstücksges. m. b. H." und mehrere andere Schwindel- 
unternehmungen. Trotzdem er viel auf dem Kerbholz hatte, 
strengte er Prozesse an und führte sie auch aus. Seinen 
Wohnsitz verlegte Armonier bald hierhin, bald dorthin, aber 
jmtner in einen entfernteren Berliner Vorort. Nach Berlin 
kam er immer erst, wenn die Dunkelheit angebrochen war. 
Dann erledigte er seine Geschäfte, die alle auf Schwindel 
und Betrug ausgingen. Wenn die Kriminalpolizei, die auf 
ihu fahndete, vou seinen Schwiudelgründuugett. Hörle, war 
er immer wieder verschwunden. Jetzt hatte sie gehört, daß 
am Sonnabend in Charlattenbprg ein Gerichtstermin gegen, 
Armonier und Frau anstand. Zu diesem erschien Armonier 
zwar nicht, wohl aber seine Frau. Auch gegen diese lag 
Haftbefehl wegen Gefangenenbefreiung und Beihilfe bei Be 
trügereien vor. Frau Amonier wurde den ganzen Tag über 
beobachtet. Sie hielt sich bald hier, bald dort auf, um 
endlich gegen Abend am Stettiner Bahnhof einen Zug zry 
besteigen. Auch zwei Beamte benutzten diesen und stiegen, 
ebenfalls aus, als die Frau in Birkeuwerder ihr Abteil ver 
ließ. In einem Herr, der sie hier begrüßte, erkannten sie 
den lange gesuchten Schwindler und nahmen ihn fest. 
Ebenso jetzt auch die Frau. Beide wurden sofort, der Mann 
gefesselt, nach Berlin gebracht. 
o Vergiftet. Heute Morgen wurde auf dem Bau 
gelände am Schöneberger Stadtpark der Klaviertechniker 
Bartetzki tot aufgefunden, er hatte sich mit Lysol vergiftet. 
o Ein schrecklicher Tod. Als gestern die Frau des 
Arbeiters Lange aus der Feurigstr. 55 in Schöueberg auf 
einen Augenblick die Küche verließ und ihr zweijähriges 
Söhnchen Willy dort allein ließ, machte sich der Knabe an 
der Waschwanne zu schaffen, riß diese um und das siedend 
heiße Wasser ergoß sich über das Kind, das schrecklich zuge 
richtet wurde und nach einigen Stunden unter großen Schmerzen 
seinen Verletzungen erlag. 
Vereins-I^ÄlZiricbren 
Am Dienstag tagen: 
Steuographenverein „Stolze-Schrey". l / % 9 Uhr in der Gemeinde- 
Mädchenschule, Goßlerstraße. Diktarschreiben in verschiedenen Ab 
teilungen. 
Stenograpbenverein Stolze-Schrey zu Berlin, Lützowbezirk, 
Zietenstr. 7, llebungsabeud Dienstag 8 /. Uhr. Stenographie- 
kundige Damen und Herren als Gäste willkommen. 
§ck)öneberg 
—o Herr Professor Dr. Francke, der Generalsekretär 
der Gesellschaft für soziale Reform, der auf der letzten Tagung 
dieser Gesellschaft viel vermißt wurde und auch sein Amt 
als unbesoldeter Stadtrat in Berlin-Schöneberg in den letzten 
Monaten infolge von Krankheit nicht wahrnehmen, konnte, 
hat sich nun mit Rücksicht auf seine andauernd schlechte 
Gesundheit gezwungen gesehen, sein Amt als Stadtrat 
niederzulegen. Der Magistrat hat mit lebhaftem Bedauern 
von diesem Entschlüsse des allerseits verehrten Kollegen 
Kenntnis genoinmen. Wegen der Neuwahl wird der Stadt 
verordnetenversammlung alsbald Vorlage gemacht werden. 
— o Der Bezirksvorsteher Wilhelm Stötzer.Luitpoldstr. 4, 
feiert am 29. November sein 25jähriges Amtsjubiläum als 
unbesoldeter Kummunalbeamter. 
—o In dem Konkursverfahren über das Vermögen 
des Installateurs und Schlossers Friedrich Hahn, Apostel 
Paulusstraße 27, ist zur Abnahme der Schlußrechnung des 
Verwalters sowie zur Anhörung der Gläubiger über die 
Erstattung der Auslagen und die Gewährung einer Ver 
gütung an die Mitglieder des Gläubigerausschusses der 
Schlußtermin auf den 32. Dezember 1913, Vormittags 
10 l / 2 Uhr, bestimmt. 
Berlin und Vororte 
§o Im Dom veranstaltet der Kgl. Musikdirektor Hof- 
und Domorganist Bernhard Jrrgaug am Dienstag, dem 
25. Noveuiber, Abends 8 Uhr, das nächste Orgelkonzert 
unter Mitwirkung von Frau Martha Thau ne r (Sopran), 
Frl. Anna Graeoc iÄll), Herr Jan Triß (Tenor) und Herrn 
Dr. bind. Klutiyann (Baß). U. a. Bach-Cantate: O Ewig 
keit. du Donnerwort", Variationen über „Weinen, Klagen" 
v. Liszt. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Möchte hierdurch im Interesse der Friedhofsbesucherinnen auf 
den Mangel an Sauberkeit in der Damentoilctte aufmerksam machen 
und wie es möglich, daß, nachdem die Eingangstür endlich in 
Stand gesetzt ist, dieselbe nur nach innen ausgeht und so wartende 
Damen von zivei Seiten durch die sich öffnenden Türen gestoßen 
werden, wenn sie nicht in die ini Vorraum befindliche Nässe treten 
wollen. Und dies auch gestern am GedächMistage der Toten, schon 
am Vormittage. Auch war es kaum möglich, die Brunnrnschwengel 
zu erreichen, da an den Brrmnen die Tonnen zum Ucberlaufen voll 
und daher um die Brunnen Pfützen standen. Eine für viele. 
Gerichtliches 
(:) Wegen fahrlässiger Körperverletzung ivar der Chauffeur Fritz 
Vehm aus Steglitz angeklagt. Der bei der Firma Skorra in 
Sieglitz beschäftigte Angklagte fuhr am vormittag des 28. Dezember 
1011 von Steglitz durch Schöneberg nach Berlin. Als er in die Nähe 
des llntergrundbahnhofes in Schöueberg gelangt war, kam vom 
llntergruiidbahnhof her der 71 Jahre alte Ingenieur Rahn, der 
die Hauptstraße kreuzen wollte, um in die Ebersstraße zu gelangen. 
Er blieb, als er das Auto bemerkte, in der Mitte der Straße 
stehen, ging dann weiter nach der Ebersstraße zu und geriet hier 
bei au die linke Seitenwand des Autos; er wurde umgerissen und 
erlitt hierbei einen Schädelbruch. Tie Schuld an dem Unfall 
wtirde dem Angeklagten beigemessen und dieserhalb Anklage wegen 
der eingangs erivähnteu Straftat gegen ihn erhoben. Das Schöffen 
gericht Schöneberg erkannte jedoch auf Freisprechung, indem cs 
annahm, daß der Verletzte selbst an dem Unfall - schuld sei, indem 
er bevor das Auto vorbei war, die Straße in eiligem Tempo zu 
kreuzen suchte und hierbei in das Auto hineinlief. Gegen dieses 
Erkenntnis legte der Amtsanwalt Berufung ein mit der Be 
gründung, daß B. zu schnell gefahren sei, auch kein Signal mit 
der Hupe gegeben habe. Vor der Strafkammer behauptete der An 
geklagte, er habe ein Signal gegeben, als er den Verunglückten 
bemerkte, sei auch nicht schnell gefahren, was schon daraus hervor 
gehe, daß er sofort nach deni Unfall sein Auto habe zum Stehen 
bringen können. Das Berufungsgericht gelangte nach dem Er 
gebnis der erneuten Beweisaufnahme zu derselben Auffaffung wie 
das Schöffengericht und erkannte demgemäß auf Verwerfung der 
Berusung des Amtsanwalts. 
Literarisches 
Die neuen Reichsgesetzc betr. den Wehrbeitrag und die Besitz 
steuer (Vermögcnszuwachs) vom 3. Juli 1913. Taschenformat. 
Gesetzverlag L. Schwarz & Comp., Berlin S. 14, Tresdenerstr. 80. 
1,10 M. In Leinenband 1,35 M. Nachdem zur Deckung der 
Kosten der großen Wehrvorlagen die Reichsgesetze über den Wehr 
beitrag und die Besitzsteuer bezw. Vcrmdgenszuwachssteuer be 
schlossen worden sind, ist es für jeden Steuerzahler von höchstem 
Interesse, über die Einzelheiten dieser Gesetzesbestimmungen unter 
richtet zu sein. Man muß sie kennen, um sich gesetzmäßig selbst 
einschätzen und vor den schweren Strafen schützen zu können, die 
für unrichtige Selbsteinschätzung drohen. Auch um zu hoher Ver 
anlagung wirksam zu begegnen, ist die Kenntnis dieser Gesetze 
unerläßlich, zuinal die Vesitzsteucr keine einmalige, sondern eine 
dauernde direkte Reichssteuer ist, von der auch die kleinen Ver 
mögen betroffen werden. Die Anschaffung des handlichen Buches 
ist als nützlich durchaus zu empfehlen. 
Wetterausfichten. 
Dienstag: Ein wenig wärmer, vorwiegend neblig oder 
wolkig bei frischen südöstlichen Winden. Keine erheblichen 
Niederschläge. - T 
VerantwortlicherSchristleiter:HermannMartinius Friedenau. 
sind in der eigenen Versuchsküche der Fabrik sorgfältig 
die ständig wachsende Vorliebe der Hausfrauen für Dk. 
ausprobiert. Daher 
VeUer's Fabrikate! 
Dr. Letter'; Eewiirz-Äuchen. 
Zutaten: 250 g Butter, 375 s ( 3 / t Pfd.) Zucker, 0 Eier, 
Weiße zu Schnee geschlagen. 500 g Weizenmehl, 1 Päckchen 
von Dr. Letter'; „Backin", 1 Teelöffel voll Zimt, 1 Messerspitze 
voll gemahlene Nelken, 50 g Sukkade. 125 g Korinthen, 3 Eßlöffel 
voll (50 g) Kakao, ‘/s bis i / i Liter'Milch. 
Zubereitung: Tie Butter rühre schaumig, gib Zucker, 
Eigelb, Milch, Mehl, dieses mit dem „Aackin" gemischt, hinzu und 
zuletzt den Kakao, die Korinthen, die Sukkade, Zimt, Nelken und 
den Eierschnee. Fülle die Masse in die gefettete Form und backe 
den Kuchen in rund 1'/, Stunden. [1281 
Man gibt zu dem Teig soviel Milch, da« er dick vom 
Anmerkung. 
Löffel sliesit. 
Gemeinde Berlin-Friedenau. 
Die Ekdoibeiie» liik die gunöamtnlBrööen leiste die 
temn uuü MlnWimnml jüi den Renbau du 
Maule; 
sollen in öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. 
Die Verdingungsunterlagen liegen im Gemeindebauamt in 
Friedenau, Lauterstr. 10, Ziffer 11, zur Einsichtnahme aus; können 
auch von dort, soweit der Vorrat reicht, gegen porto — und bestell- 
geldfreie Einsendung von 0,-50 M. für den Kostenanschlag, 1,00 M. 
sür besondere Bedingungen und 2,00 M.sür Zeichnungen bezogenwerden. 
Tie, Eröffnung der Angebote erfolgt in Gegenwart der etwa er 
schienenen Bewerber im Gemeindebauamt, 
m Mal«, dm 1 Meintet 1913 oomittoos 19 M 
Zuschlagsfrist: 4 Wochen. 
Berlin-Friedenau, den 20. November 1913. 
Da; Eemelndeblwautt. 
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