Path:

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Die bunte Mocke 
Plauderei für den „Jricdenauer Lokal-Anzeiger". 
Berlin, den 14. November 1913. 
Berliner Kulturbilder. — Die Morgenröcke des Fräulein Sitten. — 
Die Johanna des Fräulein Rosen. — Der Backzahn des Schim 
pansen Moritz. — Der Photograph mit dem bösen Blick. — Bon 
guten und schlechten Augen. — Der starre Blick des Dichters. 
Drei Ereignisse von ragender Bedeuiung sind aus der Kultur- 
zone Berlins vorerst zu vermelden: 
1. Im „Kleinen Theater" wurden 3 Einakter von Hans 
Müller aus Wien gegeben. 
2. Im Schillertheater Charlottenburg spielte Lia Rosen 
die Jungfrau von Orleans. 
3. Dem Schimpansen Moritz vom ZirkuS Busch ist in der 
Narkose ein Backenzahn gezogen worden. 
Obwohl ich der letztgenannten Schaustellung nicht beiwohnte, 
halte ich sie aber doch sür die bedeutendste der aufgezählten Be 
gebenheiten. 
Die drei Einakter des Herrn Müller, die unter dem Sammel 
namen „Gesinnung" gegeben wurden, sind von der gleichen Origi 
nalität und seltenen Tiefe wie der Name des Verfassers. Herr 
Müller hat anscheinend ost Zahnweh gehabt. Denn in den Warte- 
zimmern der Zahnärzte liegen immer sehr alte Witzblätter ans, die 
den Patienten in einen heiteren Seelenzustand versetzen sollen. 
Diesen Quellen scheint Herr Müller aus Wien nachgestiegen zu 
sein, so daß man sich nicht länger über den dichterischen Tod seiner 
kleinen Menschheit aufzuhalten braucht. 
In all dieser Mittelmäßigkeit aber spielte auch ein Fräulein 
Silten mit, die ich noch erwähnen muß. Nicht etwa wegen ih er 
Kunst, die durchaus zu Herrn Müller paßte, sondern wegen der 
teuren und etwas reichlich vornehnien Morgenröcke, die die von 
Gott schlecht begnadete Dame trug. 
Ter Theaterzettel enthält die ekelhafte Bemerkung: 
„Abendkleid und Morgenröckc von Fräulein Silten sind von 
Kerstcn und Tuteur, das Hans der Moden, Leipziger Straße." 
Tie Direktion des „Kleinen Theater" sollte sich schämen! 
Mit solchen Mätzchen fing der Verfall Lothars an. Ich 
wünschte mir Goetzens Sprachreichtum, um dieser amusischen Zeit 
die jämmerliche Hilflosigkeit klar zu machen, die in den Morgen- 
röcken des gewiß gleichgiltigcn Fräulein Eilten sich frech spreizt. 
Noch schlimmer erging es mir im Schillertheater Charlottcn- 
burg. Waren es dort die weichen und sicher bezahlen Morgenröcke 
des Fräulein Silten, so war cs hier der harte Stahlpanzer des 
Fräulein Lia Rosen. 
Lia Rosen? 
Ich glaube sicher, daß nicht jeder Durchschnittseuropäer weiß 
wer Lia Rosen ist. O, das ist ein Mangel! Lia Rosen ist ein 
Wunderkind. Eine gewisse Sorte Finken im Berliner Holzpopier 
wald haben ihren Ruhm großgepfiffcn. Genau so, wie der Ruhin 
der ^kleinen Charlotte" im Admiralspalast. 
Lia Rosen entstammt der Reinhardtschule. Sie soll, läuten die 
Glocken, erst im zarten Mannesalter von 18—20 Jahren stehen. 
Jedenfalls hat sie Fiomr und Größe eines im Wachstum ver 
kümmerten 14jährigen Mädchens. Ihre Stimme ist ausdrucksvoll, 
ihr Bortrag leidlich zu ertragen. Für kleine lies angelegte Kinder- 
rollen mag sie gehen. 
Aber als Merkmal der Dekadenz'unst niedergehender Zeiten 
hat man den kleinen, talentierten „Schwan Israels", wie sie in 
einer begeisterten Kritik genannt wurde, ans Licht gezerrt. 
Und dieses Mädchen, das vielleicht 1 Meter 30 Zentimeter 
groß ist, sah ich als Jungfrau von Orleans in einer Aufführung, 
mit der Schillers Geburtstag begangen werden sollte. 
Das war natürlich etwas, um den trägen Massengeschmack 
aufzurütteln. Das war eine feine Kost, die Herrn Omncs serviert 
wurde. 
Ich freue mich der Einheitlichkeit, mit der selbst die Schildträger 
LiachcnS von einem „mißglückten Experiinent" reden. Es war 
mehr: Es war ein Skandal. Mit kindischem Lallen und spirituellem 
Getändel wurde die Rolle heruntervisioniert, daß cs seine Art hatte. 
Mit kecker Hand, irregeleitet von der Geschmacklosigkeit einer sonst 
leidlich gebildeten Direktion, wurde nach einer Krone gegriffen, die 
zu hoch 'in den Sternen hängt. 
Als diese Johanna ries: „Das Schlachtroß steigt und 
die Trompeten klingcn", ging ein Schmunzeln über die ver 
witterten Gesichter der kundigen Thcbaner und ich gab der Ansicht 
Ausdruck, daß anstatt des Schlachtroffes höchstens ein Esel füllen 
oder ein Ziegenbock in Frage kommen könnte. Und als Mont- 
gomery gor im 2. Aufzug mit blasscm Entsetzen rief: „Halt ein, 
Furchtbare", da sprach er das Urteil des gesamten Parketts aus. 
Ich habe mich über die Zeit geärgert, die ich, von Berufspflicht 
getrieben, den: Experiment opfern mußte. Biel lieber hätte ich der 
Narkose des Schimpansen Moritz beigewohnt. Auch ein Ex 
periment. Aber ein nützliches. Ter arme Affe ist wenigstens seine 
Zahnschmerzen los geworden. 
Im Zirkus Busch hätte ich wenigstens den Blick von Moritz 
aufgefangen! Nach der Operation soll er seine Aerzte niit einem 
solch dankbaren Blick angesehen haben, wie Menschen Zahnärzte 
im allgemeinen nicht zu betrachten pflegen. Jedenfalls lag in diesem 
Blick das ganze Tankgcsiihl des klugen Affen siir das geglückte 
Experiment. 
Es ist schwer zu sagen, wie sehr mich dieser Affenblick interessiert! 
Denn seit zwei Tagen treibe ich, wie wohl jeder Deutsche, .wr dem 
Spiegel ernsthafte „Blickstudien". 
Ist doch in Brctzlau vor dem Schöffengericht ein Photograph 
verurteilt und hart niit 14 Tagen Gefängnis bestraft worden, 
weil er einen Schutzmann herausfordernd und beleidigend „an 
geblickt" bat. In der Verhandlung wurde erwiesen, daß der arme 
Sünder tatsächlich nichts gesagt, aber doch derart infernalisch „ge 
blickt" hatte, daß das Gericht zrr dieser unglaublich hohen Strafe 
kam. Ich weiß nicht, ob der Sünder vor den Schranken des Ge 
richtes „probeblicken" mußte, damit sich die Schöffen von der un 
geheuer beleidigenden Wirksamkeit solcher Augen überzeugen konnten! 
Die Blicke haben doch zu allen Zeiten schon viel Unheil und 
Verwirrung angerichtet 
Mancher Mißklang in dem Weltgctriebe, 
mancher Kampf und mancher Herzenskuick 
liegt begründet teil» ivohl in der Liebe, 
teils jedoch auch in dem bösen Blick! 
Was die Basilisken einst verbrachen, 
ivie die Sphinx so manchen Mann gequält, 
wie die Scythen mit den Blicken slacherr, 
Aldrooandi hat cs ja erzählt. 
Auch die Griechen und die Römer kannten 
jenen Schreck, roenn einer giftig guckt, 
und dain t sie Zauberkräfte bannten, 
ivurde schleunigst dreimal ausgespuckt. 
Nahte sich ein Mann mit bösem Blicke, 
riefen sie erschrocken schnell: „Eheri!" 
Und sie trotzten drobendenr Geschicke 
durch ein dreimal kräftgetz: Peu, pcu, peu! 
Später hat dann Heine schön berichtet, 
wie sein Leben und sein ganzes Gluck 
elend und durchaus zu Grund' gerichtet 
durch der kleinen Alädchen Zaubcrblick .... 
Auch ich selber mußte oftmals lernen: 
Einen Frühling voller Seligst it 
bringt uns oft der Glanz von Augensternen, — — 
doch auch lange Winter voller Leid. 
Darum nehmt die Augen alle Zeiten 
ivohl bedacht in ernste strenge Hut. 
Laßt die Blicke kindlich heiter gleiten, 
ohne Schelmerei und Uebermut. 
Blickt nie giftig! Schaut nur immer bieder, — 
tut es Not, dann guckt auch selbst verdreht . . . 
Und noch eines: Schlagt die Augen nieder, 
wenn ein Schutzmann Euch vorübergeht. 
Ter Blick spielt übrigens auch eine Nolle in einem Steckbrief 
der hinter einem Dichter erlassen worden ist. Dieser Dichter 
liebte, wie das Dichter so an sich haben, ein junges Mädchen. 
Aber das Schicksaal spielt immer widrige Streiche. Sie konnten 
zusammen nicht kommen, denn: Er war Dichter und sie hatte auch nichts. 
Wohl hatte ihr Vater allerhand Zechinen, aber der bekam einen 
Hustenanfall, sobald der Name des Dichters im Hause genannt 
wurde. Da blieb halt dem'Dichter nichts anderes übrig, als die 
Geliebte zu entführen. 
Aber der Vater hat, — Väter sind nun mal so, — Straf 
anzeige wegen Entführung einer Minderjährigen gestellt. Und in 
der Beschreibung des Dichters heißt es, daß er einen „starren 
Blick" hat. 
Gewöhnlich stellt man sich Dichter immer mit einem verträumten 
Vacksischblick vor, ans dem man Täubchen und Träume in Milch 
und gezuckerter Schlagsahne ausflattern sieht. 
Ich kenne ein paar Verse von dem entschwundenen Dichter. 
Sie sind jedenfalls schlechter, a!8 seine Gesinnung. TaS kommt 
davon, wenn man mit einem starren Blick dichtet . . . 
Ueberhaupt war dsc Menschen Dichten und Trachten böse von 
Anfang an. Heinrich Binder. 
Bekanntmachung. 
Nachstehende Zu'ammcnstellungen enthalten das Ergebnis der letzten Wohnungsaufnahme in: 
Oktober 1013. 
Für die bereitwillige Unterstützung, die wir bei ihr^scitens der Herren Hauseigentümer gefunden 
haben, sprechen wir diesen unsern besten Tank aus. 
Erneut wird darauf hingewiesen,, daß diese Feststellungen lediglich dem Zwecke dienen, den 
Beteiligten einen Ueberblick über den Wohnungsmarkt zu verschaffen. 
Berlin-Friedenau, den 11. November 1913. Ter Gemcindcvorstand. 
Zeitpunkt 
der 
Wohnungs- 
aufnähme 
2 
der 
A 
1 
Inzah 
Hin 
d 
l| 
■|ä 
1 
ser 
c 
•=l 
ä 
v-* 05 
xr'ä 
© 
1 
2 
8 
Davor 
4 
Wol 
5 
Zim 
)NUNg 
6 
morn 
m mi 
7 
8 
9 
10 
Außerdem 
vorhanden 
Geschäflv- 
lolale 
mit ^vhne 
Wohnung 
OUober 1913 
965 
212- 
41 
13 003 
1048; 4253 
3389 
2339,1238 
479 [ ISOi 41 | 15 
12 
654 
629 
Avril 1913 
964 
204 
39 
12 938 
1038 
4231 
3355 
2341 
1236 
490 
177 ! 40 
17 
13 
657 
591 
Davon lerrsiehend 
Citobet 1913 
Av il 1913 
298 
535 
22 
22 
39 
133 
52 
100 
81 
129 
56 
80 
82 
52 
14 
19 
2 
— 
— 
38 
58 
118 
98 
Prozentsatz oer 
leerstehenden 
Wohnungen 
Oktober 1913 
April 1913 
2,3 
M 
2.1 
2,1 
0,9 
3,1 
1,6 
2,9 
3.5 
5.5 
3,7 
6,5 
6.7 
10,6 
7,1 
10,7 
4,9 
— 
— 
5,8 
8,6 
18,7 
16,5 
a) mit Zentralheizung und Warmwasserversorgung 159, b) mit Zentralheizung allein 53, c) mit 
Warmwasserversorgung allein 199. 
Die in vorstehender Nachweisung ausgeführten Häuser mit Zentralheizung enthalten: 
Zeitpunkt der 
Wohnungsaufnahme 
■Ö g 
CE 
G rs 
'S M' 
0 
1 
2 
3 
Davon 
4 
Woh 
5 
Zimn 
lunge 
6 
lern 
ii mit 
7 
8 
9 
10 
Außerdem 
vorhanden 
Geschäfts- 
lokale 
mit! ohne 
Wohnung 
Oktober 1913 
2792 
134 | 667 i 543s 55t s 
480 
290 
90 
19 
12 , 6 
161 
| 189 
April 1913 
2693 
99 
143 
129 
629 1 545 
5201 
472 
276 
85 
20 
10 ! 7 
164 
! 173 
davon 1 Oktober 
leerstehend J April 11 
Prozentsatz der leerstehe 
cm^,..,^„iOktober 11 
Wohnungen^ April 11 
913 
113 
2 
I 
13 
27 
16 
15 
18 
28 
26 
32 
15 
31 
7 
9 
2 
7 
11 
35 
27 
nden 
>13 
13 
3,5 
5,3 
1,5 
0,8 
1,9 
4,4 
2,9 
2,7 
3.3 
5.4 
5,4 
6,8 
5,2 
11,6 
7,8 
1,1 
16,7 
— 
— 
4,3 
6,7 
18.5 
15.6 
itoöitHmstitiihm in 9 
Killn-Äiktminii In tun lonaltn Fiili-Mlm l'Jl 
3. 
Zu 
Monat 
zug 
g 
ct 52 
«°s 
Pers 
männ 
lich 
inen 
weib 
lich 
G 
männ 
lich 
elmrlk 
weid- 
lich 
n 
äu. 
lam 
men 
i 3. 
tr 3 
D 
ä| 
U b j t 
Per, 
männ 
lich 
0 
onen 
weid 
lich 
St 
lich 
erbefe 
weid- 
lich 
ille 
so*' 
E ~ 
fs 
15 
1 
2 
3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 
10 
11 
>2 
lo 
14 
Juli 
Augu t 
Sept.mber 
Oktober 
25 
112 
289 
610 
91 
412 
637 
1121 
99 
749 
1040 
1935 
11 
30 
29 
23 
12 
23 
32 
24 
23 
53 
61 
47 
213 
1214 
1733 
3103 
26 
123 
385 
384 
92 
375 
776 
867 
l 15 
603 
1,76 
1219 
3 
13 
9 
11 
6 
16 
12 
13 
9 
29 
21 
24 
216 
1007 
1973 
21 lO 
Summe 
1136 
2261 
3823 
93 
91 
184 
6268 
918 
2110 
3113 
36 
47 
83 
5306 
mehr 9C2 Personen 
Einwohnerzahl am 21. Juli 1913 . . . 43123 
Mehrzuzug einschl. Teburlen-Ueberschuß . 962 
Einwohnerzahl am S1. Oktober 1918 . . 44 885 Personen. 
Berlin-Feiedeuau, den 27. Oktober 19.3. Der Gemenidcvorstand. 
aufgesprungene, rissige 
Hände werden glatt und 
weich durch rcg.lmäßige 
Waschungen mit P r o v i d v l 
Seife D. R. P. Preis 
pro Stück 80 Pf, Probestück 
50 Pf. Z. h. bei: 
Ccntral-Drog. Ringst.61 -02 
Fröauf-Drog.,Kaiserallce93 
Germania-Drog.,Caarstr.9 
Hauff-Drogerie, Wilhclm- 
Houffstr.' 15 
National-Trog. Lauterst 16 
A. Twat, Drogerie a. Bahn- 
hofWilmers'df.-Friedenau 
Ttern-Trog., Beckerstr. 17 
Ttubcnrauch-Trogerie, 
Siubenrauchstr. 8 
Wolfram-Drog.,Kirchstr.16 
Muster u. Broschüre gratis 
durch Prooidol Ges. m. b. 
H., Berlin HW 
Restaurant zum 
.Prinzen Jtonäjery' 
Handjeryst-. 42 Lcke Kirchstr. 21. 
Tel. Pflzbg. 3641. 
Mittagstisch von 12-4 ühr 
Couvert 1,25 M. 
Kraftbrühe m. Einlage 
Suppe ä la reine 
Schlei in Dill 
Blumenkohl m. Kalter Beilage 
Fileegulasch m Champ. 
Rehkeule i. Sahne 
Steyrischcr Capaun 
Compot — Salat 
* 
Mocca-Bombe 
Biere ausser dem Hause Io5Ltr.- 
Sifons und Ltr-Kannen. Pilsner 
Urquell Liter 70 Pfq , Münchner 
Franziskaner Leistbräu Ltr. 61 Pf, 
Kulinbacher Ltr. 60 Pf. Hell LI r 
40 Pf. Paul Dillner. 
SraMito!, 
Ivanen und Autodroschken vcrm. 
preisw. Karl Schälke, Rheinstr. 53. 
Tel. Pfalzburg, 1798. [8688 
Wollen Sie richtig und ohne Anstrengung singen, und sprehen, 
so treiben Sie Tonbildung und nochmals Tonbildung! Caruso 
verdankt seine beispie losen Erfolge der Tonbildung! Die Nordd. 
Allgemeine Zeilung urteilte über meinen Lieder- und Balladen 
abend im Blüthncisaal u. a ; „Herrn Max Schroih lernten wir 
als einen feinsinnigen Sänger kennen, der seinen nicht starken, 
aber wohlkingerden Barriion in bezug auf Tonansatz, Aussprache 
und Vortrag vorzüglich geschult hat Und sein Programm in tadel 
loser Weise zur Geltung brachte waren einige lyrische 
Stücke von herrlichem Klang, gefühl- und poesievollP 
Ich erteile unter vollster Garantie des Erfolges Unterricht in 
der naturgemässen Tonbildung, die für jede Stimme geeignet 
ist und kranke und durch falschen Gesangunterricht verdorbene 
Stimmen in kurzer Frist gesunden lässt. 
Honorar 30—50 Mk. monatlich. 
Stimmprüfung 3 Mk. Anmeldungen schriftlich erbeten. 
MAX SCHROTKL, 
Lehrer der Tonbildung u. Konzerlsängcr, 
Friedenau, Rheingausir. 22, I. 
EJröp 
SJautrnt 
tt. Tapezierer 
Gostlerftr. 10 
Pfbg. 9133. 
!JH05ß s OTntV<i 
Friedenau, Hauptstr. 74 ii 
empfiehlt sich zur Maßanfertigung 
vom einfachen bis zum elegantesten 
Genre bei mäßigen Preisen. 
Spez.: Gesellschaststoiletten. 
Telefon-Nebenansckiluß Pfbg. 2208. 
r :g. u. eins. Damengarderobe 
fertigt in u. außer dem Hause 
6398s Lchühner 
Steglitz, Holsteinische Str. 34. 
T Achtung! 
WaschWer 
Zober 
Wannen 
in allen Größen vom besten 
Holz vorrätig in der 
* ötlHerxt vv« 
Billnälm Bschmann 
BäurixMBifr., Rheinstr. s. 
smBBSBBBn EHmnmBHi 
G. ihlefeldt 
Tischlermalstor, 
Handjerystr. 41. 
Tel. Pflzbg. 708a 
Bau- tt. Möbel Tischlerei 
Innen Architektur. 
: Aufpolieren von Möbeln : 
und Reparatur-Werkstatt 
Elektrischer Betrieb. 
Anfrrtlg. von Massenartikeln. 
»OMWliNW-»* 
ernste u. heitere Vorträge, Tafel- 
lieder, Tischreden, Hochzeitszeitung, 
re., auf die Person passend, schnell, 
aut. billig. Wild. Hauffstr. 7, III. 
Tel. Pfbg. 6170.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.