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Periodical volume Nr. 26, 30.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Mmm LiKal-Amkigrr. 
(Friedenauer 
Anparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
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Zeitung.) 
Organ für den Kriedenauer Ortsteil m Zchdneberg und 
Oerirksverein Jüdwest. 
K e r l a g e n Anzeigen 
"Jecten Sonnt»gc werden bis 12 Uhr mittags angenornmen 
SU„» für dtuttdi, fraa.„. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
GefcbaflssleUer Nkeinllr. ,Z. 
75 Pf. Belagnummer 10 Pj. 
sernlprecker: Hmt Plalzborg 2129. 
Kr. 26. 
Berlin ^rikdenan, Donnerstag, oen 30 Jannar 19» 3. 
20. Iahrg. 
Letzte Rachr» echte« 
Berlin. - Die Direktion der Deutschen Orientbank 
erhält soeben von dem Direktor ihres Konstantinopeler 
tzauseS, Geheimen LegationSrat o. Hartmann, folgendes 
Telegramm: „Die Antwort de: türkischen Regierung ist 
wider Erwarten günstig. Sie bietet den Bulgaren die 
hälfte Adrianopels an." 
Berlin. An der Kreuzung der Sebastian- und der 
Prinzenstroß^ stießen heute Bormiltag ein Straßenbahn 
wagen und ein Wagen der Feuerwehr zusammen. Die in 
dem Feuerwehrwagen sitzenden Personen, der Brandmeister 
von Flicken und zwei Wehrmänner, wurden herausge 
schleudert und schwer verlitzt. 
Halle a. 8. Einer Mitteilung von amtlicher Stelle 
zuiolge uturde vergangene Nacht 4 Uhr 37 Min. am süd 
lichen Himmel in der Richtung von Westen nach Osten 
»in außergewöhnlich großer Meteor beobachtet. Gr hatte 
scheinbar die halbe G ötze deS Mondes und verbreitete 
trotz der mondhellen Nacht ein ungemein starkes hellblaues 
Licht. 
Stockholm. Die interparlamentarische FciedenSgruppr 
deS Reichstages hat beschlossen, dem Nobelkom'tee de« 
Storthing den belgischen Senator Lafontaine für den 
NobelfriedenSpreiS vorzuschlagen. Der letzie Friedenspreis 
betrug 160 000 Mark. 
Paris. Nach einer Konstantinopeler Meldung dks 
Mattn feien bei den Kämpfen im Lager von Tschataldscha 
zwischen den Anhängern deS ermordeten KUeg-mtnisterS 
Nasim Pascha und den jungtürkischen Offizieren 42 Offiziere 
getötet oder verwundet worden. An de n Kampfe hätten 
sich, namentlich die tscherkesstschen Bataillone beteiligt, die 
die Ermordung ihre» LandmannS Nastm rächen wollten. 
Konstantinopel. Wie im Ministerium deS Aeutzern 
verstchert wird, wird die Antwortnote der Pforte an die 
Mächte, die noch einige Aenderungen erfahren haben soll, 
heute Nachmittag den Botschaftern überreicht werden. 
Konstanttnopel. DaS jungtürkische Komitee hat 
eine Proklamation Beröffentlicht, in der »S die Bildung 
«inrS Komitees für die nationale Verteidigung anzeigt. In 
der Proklamation heißt r»: Seit 600 Jahren ist die 
Türkei nicht in solcher Lage gewesen wie jetzt. Da« 
Vaterland ist in Gefahr. Unsere Pflicht ist eS, das 
heilige Erbe unserer Vorfahren, unseren Glauben, unser 
Vaterland, unsere Nationalität und Ehre bis zum Aeußersten 
zu verteidigen. Wenn wir versäumen, diele Pflicht zu 
erfüllen, werden wir von der Nachwelt und der Geschichte 
verdrmmt werden. Wir haben endgültige Beschlüsse gefaßt, 
dr« türkische Souveränität über Adrtanopel und die Inseln 
sicherzustellen und an allen anderen von den Feinden be 
setzten Orten unsere nationalen Rechte und Interessen so 
weit wie möglich zu verteidigen. Wie rufen alle Türken 
zu Hilfe und werden jede Hand ergreifen, die sich zur 
Rettung de» Vaterlandes darbietet. 
Was uns in Iriedenau noch Ml! 
Die Erbauung eine- großen VolkstheatrrS an der 
Grenze von Verlin-Friedenau—Steglitz wäre in der Tat 
Der Staatsanwalt. 
von H. Hill. 
20 PMtai« mlitis) 
Sie hatte von ihrer Herrin ein paar Stunden Urlaub 
bekommen und dachte die freie Zeit in dieser Weise zu 
benützen. Es war ihr überdies schon der Gedanke ge- 
kommen, daß Roberts Hunde vielleicht ganz nützlich sein 
könnten, wenn der verdächtige Mensch mit dem rostfarbigen 
Bart sich vielleicht wieder einmal auf dem Grund und 
Boden der Billa zeigen sollte, denn wenn Julius sie 
auch nicht vollständig eingeweiht hatte, weshalb er zum 
Schutz Sir Williams anwesend war, so hatte ihr scharfer 
Berstand doch wohl begriffen, namentlich nachdem sie den 
Eindringling im Park beobachtet hatte, daß ihrer gütigen 
Herrschaft irgendeine geheimnisvolle Gefahr drohe. 
Das Häuschen, in welchem Robert Brandis wohnte, 
lag eine gute halbe Stunde vor dem Städtchen draußen 
am Rande eines eingehegten Wildparkes. Der nächste 
Weg dahin führte durch heckenbegrenzte Feldwege und 
schließlich durch eine Schneise in den Buchenwald, die 
direkt auf die kleine Lichtung führte, auf der das Haus- 
chen lag. 
In den Tagen, da die Dunloos noch in besseren Ber- 
hältnissen gelebt hatten und das Wild weidgerecht hegen 
konnten war es von einem Waldhüter bewohnt gewesen, 
aber wenn auch der Baron die Jagd nicht mit verpachtet 
hatte, sondern sie noch selbst ausübte, so stand das kleine 
Haus doch schon feit Jahren leer. 
ein Ziel aus'S innigste zu wünschen, welches aber nicht 
nur erstlebenswert, sondern bei dem nötigen, auSdauern- 
den, guten Willen auch durchaus erftrebenSsähig ist. 
So gut wie der Magen und Gaumen deS Volkes 
nicht nach jenen rasfinierten Genüssen der oberen Zehn 
tausend verlangt, sondern mit einer nahrhaften und wohl- 
schmeckenden Kost zufrieden ist, so gut verlangt auch sein 
künstlerischer Geschmack nicht fortwährend nach neuen, 
modernen Schauspielen, ihm genügen die guten Dramen, 
Schauspiele und Komödien unserer großen Klassiker, 
deren ja reichlich genügend sind — wenn wir die be< 
deutensten der Weltliteratur nehmen — um einige Theater- 
satsonS auszufüllen und kostspielige Tantiemen der modernen 
Dichter vorläufig zu ersparen. 
Auch ein Theaterbau würde sich schlicht und würdig 
und doch in künstlerischer Ausführung mit verhältnismäßig 
bescheidenen Mitteln errichten lassen. Den übertriebenen 
Luxus der modernen Prachtbauten brauchen wir nicht. 
Vorbildlich wie in seiner gesamten Ausführung könnte 
unS hier auch in seinem Bau daS Schillertheater Char 
lvttenburg sein. 
Die bekannte Münchener Baugesellschaft von Heil- 
mann & Littmann hat hier in einer sympathischen Mischung 
von Cpäi Rokoko- und Ewpirstyl ein Gebäude errichtet, 
welches trotz seiner Schlichtheit sich neben dem Berliner 
Piachttheaterbauten ruhig sehen lassen kann und eS hat 
sicher nicht annähernd so viel wie daS neue Schauspielhaus 
oder die Komische Oper nämlich über 1 Million Mark ge. 
kostet oder gar wie die Kurfürsten Oper etwa 1 300 000 
Mark. — Dabei würden wir daS Bauterratn an der be 
zeichneten Stelle zwischen Sieglitz und Friedenau noch für 
800 b>8 1000 M. pro Q radratrute bekommen, während in 
guter Berliner Theatei gegend dieselbe mindestens 6— 7000 
Mark kostet. Da» würde für einen Bauplatz von ca. 200 
Quadratruten, wie wir ihn für ein großes etwa 1*/, lausend 
Plätze umfassender BolkStheater brauchen — da« Char- 
lottenburger Echillertheater hat 1446 Plätze — schon allein 
«ine Etsparni» von über 1 Million Mark ausmachen, also 
bei 5 proz. Verzinsung jährlich 50 000 M. — Wir würden 
deshalb in der glücklichen Lage fein, den Hauptsaktor eines 
TheaterunternehmrnS, die Unkosten, ganz erheblich niedriger 
zu stellen alS sämtliche große Berliner- und wohl selbst 
alS das Schillertheater Charlottenburg. 
Bei den weitaus meisten Berliner Theatern sind Unter 
nehmer und Eigentümer nicht ein und dieselbe Person, 
sondern der Erstere zahlt dem Letzteren eine Pacht und 
beide wollen verdienen. DaS Charlottenburger Schiller- 
theater aber gehört einer Aktiengesellschaft, welche Eigen 
tümer und Unternehmer in einer Person ist und die An- 
stalt in rein phtlantropischem Sinne leitet, sodaß ein Ueber- 
schuß außer 5 Prozent Dividende nicht erzielt werden 
darf! Daher die gegen alle anderen Theater erstaunlich 
billigen Preise bei vorzüglichstem/ erstklassigem Spiele. 
Ein geschäftlicher Theaterunternehmen mit zu erzielendem 
größerem Gewinn wäre auch für daS hier vorgeschlagen« 
.Westliche Borort-BolkStheater' von vornherein ausge 
schlossen. 
Nur wenn unsere Gemeinde im Verein mit der 
Steglitzer — und falls solches nicht durchführbar — evtl, 
allein sich dazu empor zu schwingen vermöchte, ein der- 
Als sie sich dem Gebäude näherte, merkte Nora, daß 
sie nicht umsonst gekommen war, denn sie hörte deutlich 
zwei Stimmen, eine höhere und eine tiefere, die sich mit 
dem Gebell der Hunde mischten. Sie klopfte an das Fenster, 
das gleich darauf geöffnet wurde, und an dem der Baron 
selbst erschien. Er starrte sie zuerst erstaunt an, aber als 
er sie erkannte, brach er in lautes Lachen aus. 
„Hierher, Rob!" rief er immer noch lachend, „hier ist 
Ihre junge Verehrerin, die sich bis hier heraus in die 
Wildnis gewagt hat, um Sie auszusuchen. Na, heraus 
mit Ihnen und machen Sie die Honneurs Ihrer Burg. 
Wenn ich allerdings geahnt hätte, daß die jungen Damen 
Sie bis hierher verfolgen würden, dann hätte ich Sie 
vielleicht nicht zum Hüter meiner Hunde bestellt." 
„Was denken Sie denn, Herr Baron!" rief Nora, die 
bei seinen Worten über und über rot geworden war. „Ich 
bin keine Verehrerin, und ich wäre überhaupt nicht ge 
kommen, wenn ich nicht erfahren hätte, daß Sie hier sind, 
und daß ich mich Ihrem Schuhe anvertrauen könne. Ich 
wollte mir nur die Bluthunde ansehen, ich habe Hunde so 
furchtbar gern!" 
„Schon gut, schon gut," meinte der Baron besänftigend, 
„wenn Sie nur diesen jungen Windhund hier nicht furcht 
bar gern haben," denn Robert war eben herausgekommen 
und stand ziemlich verlegen vor seinem Chef und der Be 
sucherin. 
„Na, Robert, fordern Sie doch mal die junge Dame 
auf, hereinzukommen. Was mich anbetrifft, Fräulein Nora, 
so sind Sie willkommen. Aber lachen muß ich doch, wenn 
ich denke,, daß Sie sich Harry Dunloo als Duenna av 
artiges gemeinnütziges Unternehmen zu unterstützen und zu 
fördern, nötigenfalls mit einigen, gewiß nicht hinausge 
worfenen Geldmitteln, deren 4—4'/, proz. Verzinsung 
außer aller Frage stehen dürfte. Nur wenn sich 
Kapitalisten finden, die ohne jede gewinnerziehlende Absicht 
zur landläufigen Verzinsung eine erste und zweite Hypothek 
hergeben, rein im Interesse deS hohem volkSerziehrrischen 
Wertes dieses gemeinnützigen Unternehmens, nur dann 
können wir der Verwirklichung derselben näherkommen. 
Eine unausführbare Utopie, wie einzelne behaupten, ist eS 
auf keinen Fall. DaS beweist die Existenz deS Schiller- 
theater-Charloitenburg und so vieler gut geleiteter Stadt 
theater im Reiche. — Ist aber daS hier vorgeschlagene 
Theater wirklich ein Bedürfnis? Ja daS ist eil Viele 
tausende von Arbeitern, Angestellten und Beamten, selbst- 
ständigen kleinen Geschäftsleuten und Industriellen werden 
eS aus vollem Herzen bestätigen, daß. seitdem sie in einem 
unserer Vororte wohnen, «S ihnen nicht möglich ist. ihrer 
Liebe zum Theater auch nur halb so viel genügen zu 
können wie früher, da sie noch in Berlin ihr Heim hatten. 
Wenn der Deutsche auch im Allgemeinen nicht jenen 
LoxuS an Toilerten im Theater entfaltet, wie der 
Pa tser, wo jeder einigermaßen bessere Mensch selbst 
tn den kleineren Theatern seine beste Kleidung trägt — die 
Herren erscheinen alle im Frack oder Smoking —, so ist 
doch auch bei uns jeder gewohnt, vor dem Theaterbesuch 
sich umzuziehen, was immer etwa- Zeit erfordert, sodaß 
m Verbindung mit der Bahnfahrt usw. die Zrit bi« zum 
Beginn deS Theaters oft zu kurz ist. Ganz abgesehen 
davon, daß vielen älteren oder sehr empfindlichen Leuten 
die lange Bahnfahrt tn später Nachtstunde im Winter zu 
unangenehm ist. Jedenfalls werden eS viele Tausende 
freudig begrüßen, wenn sie ein gute«, große« Theater zu 
oolkttümlich billigen Preisen in der Nähe haben und die 
weitaus meisten, die noch nicht daS Vergnügen haben, als 
Rentiers zu leben und über ihre Zeit frei zu verfügen, 
werden eS den Berliner Theatern vorziehen und eS auch 
viel häufiger besuchen. Aber auch eine große Zahl neuer, 
steuerkräftt^er Einwohner würde unS dieses Theater zu 
führen und die leerstehenden Wohnungen würden erheblich 
abnehmen. (Fortsetzung folgt.) 
Lokales. 
('i'-ftün,» °ms-r»r «ittlel trat mit Quellenangabe gestatt» ) 
o Zur Landtaglersatzwahl. Nach einer neuerlichen 
Verfügung de« Regterungrpcästdenten findet die Wahl 
der Wahlmänner am 20. Februar und die Abgeordnetenwahl 
am 12. März statt. 
o Schulnachricht. Die vorbehaltlose Anstellung 
deS Lehrers Nullau Ist soeben amtlich bekanntgegeben 
worden. — AIS Oberl,hrertn an unserer Königtn-Luise- 
Schule (OeffentlicheS Lyzeum) ist die Tochter unseres 
Gemeindeverordneten Herrn Dr. Lohmann Fräulein 
Dr. Lobmann angestellt worden. 
o 11V Prozent Zuschlag zur StaatSeiukommeu« 
steuer hat wie der Cha-toitenburger nun auch der Schöne- 
berger Magistrat nach Beendigung der Etatsberatung der 
Stadtverordnetenversammlung empfohlen. Ob das zehn- 
prozentige Pflaster das Loch im Beutel flicken, oder ob die 
Grundsteuer wiederum erhöht wird, ist noch nicht sicher, 
gesucht haben. Ha, ha, ha, das ist wirklich etwas Neues. 
Aber kommen Sie, Sie müssen sich nicht an meine Scherze 
stoßen. Wir kennen uns ja schon lange genug. Was macht 
denn der Staatsanwalt? Hat er kürzlich wieder jemand 
dem Henker überliefert? Er versteht das großartig, kann 
ich Ihnen sagen!" 
Nora hatte sich etwas beruhigt, sobald sie merkte, daß 
der Alte wußte, wer sie war. Es war ihr ja auch bekannt, 
daß sowohl Sir William wie seine Frau den verarmten 
Baron trotz seiner Sonderlichkeiten sehr hoch schätzten. Sic 
trat also in das kleine Wohnziinmer ein, in das man 
direkt von der Straße gelangte. Es waren sehr wenig 
Möbel darinnen, aber ihr schmfes Auge bemerkte sofort, 
daß alles sehr ordentlich und rein war. Sofort wandte 
sie sich an Rob und sagte im schnippischen Ton: 
„Du mußt ja eine merkwürdig gute Bedienung haben I" 
Sir Harry lachte wieder laut auf. „Mir scheint, der 
arine Junge hat meinen Schutz nötiger als Sie, Fräulein 
Nora. Sie scheinen ja ordentlich Haare auf den Zähnen 
zu haben. Aber lassen Sie mir den Jungen in Ruhe. 
Das ist ein ganz tüchtiger Bengel. Er ist Koch und Stuben- 
mädchen in einer Person und dabei ersetzt er den Tieren 
Vater und Mutter. Und tüchtig vorwärts gebracht hat er 
sie auch. Ich bin sehr zufrieden, kann ich Ihnen sagen! 
Und wenn Sie eifersüchtig sein wollen, mein verehrtes 
junges Fräulein, so kann ich Ihnen die Versicherung geben, 
daß Sie dieses wenig schöne Gefühl an den Hunden aus- 
lassen müssen." .1 
Nora errötete wieder, aber man konnte dem lustigen 
alten Baron nicht auf die Dauer böse sein, und so hielt
        
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