Path:
Periodical volume Nr. 274, 21.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Bezugspreis 
bei Abholung aus der Geschäftsstelle, 
Rheinstr. 15, 1,50 M. vierteljährlich; durch 
Boten insHauS gebracht 1,80M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
Besondere 
Jeden COittwod»; 
Cüitjblatt „Seifenblasen". 
Yemtprednr: Hmt pfabburg 2129.Erschöllst täglich üßeNdS. 
Zeitung.) 
Organ für den Kriedenaner Ortsteil non Zchdneberg nn> 
Derirksnerein Jüdinest. 
Beilagen 
Jetten Sonntag: 
Blätter für ckeullcke grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: KKeinlir. 15. 
Anzeigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
Preis der Oaespaltcnen Zeile oder deren 
Raun: 30 Ps. Tie Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
sernkprecker: Hmt pfalzbarg 2129. 
Wr. 266. 
Iierlin-Ariedenau» Aienslag, den 11. Movemöer 1913. 
20. Zayrg. 
Oepef^en 
Letzte Nachrichten 
Berlin. Heute morgen gegen 6'/, Uhr explodierte in 
Dem Eingangsschuppen des Hamburg-Lehrter Güterbahnhofs 
unter gewaltigem Knall der Inhalt einer Kiste. Es war 
e.ne an die Pionier-Versuchskompagnie gerichtete Sendung 
von 15 Gewehrleuchtkugeln. Die Kiste war nicht als Feuer- 
gut bezeichnet, sondern war als geivöhnliches Frachtgut ge 
gangen. Personen sind nicht verletzt. 
Quell eck (Kanada). Der Dampfer „Bridgeport" der 
Dominion Coal Co. ist seit 52 Tagen überfällig. Man 
fürchtet, daß der Dampfer, der von Sidney hierher bestimmt 
war, untergegangen ist. 
Paris. Die ärztliche Untersuchung über die Vergif 
tungen bei der Hochzeit in Cholet hat ergeben, daß alle 
Personen, die von der Speise genossen hatten, an typhus- 
ähnlichen Erscheinungen erkrankt sind. Im ganzen sind 
10 Todesfälle vorgekommen. Einige Personen schweben 
noch in Lebensgefahr. 
London. Nach zehntägigem sommerlichen Wetter 
herrscht jetzt in den Vereinigten Staaten ein Schneesturm 
von derartiger Heftigkeit, wie er im November noch nicht 
vorgekommen ist. Der Eisenbahnverkehr im Staate Neuyork 
hat starke Verspätungen erlitten. Der schnellste Zug zwischen 
Neuyork und Chicago, der Twentieth Century Limited, traf 
statt 9.40 Uhr morgens erst nachmittags 1 / 2 5 Uhr, also mit 
einer Verspätung von 7 Stunden, auf dem Zcntralbahnhof 
iit Chicago ein. Das Schneegestöber war so heftig, daß 
teilweise die Gleise verweht waren. Vor allem wurde 
der Zug aber dadurch aufgehalten, das; die Telegraphen 
stangen unter der Last des Schneetreibens brachen und der 
Signaldienst infolgedessen nicht funktionierte. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Ordensverleihung. Dem Eisenbahnrechnungsrevisor 
a. D. Friedrich Kiesow wurde der Rote Adlerorden verliehen. 
o Der Winter ist nah, das künden jetzt auch unsere 
Gartenanlagen. Unsere Gemeindegärtner sind z. Zt. damit 
beschäftigt, die Blumen aus den Anlagen zu nehmen, sodaß 
nur noch der grüne Rasen und die immergrünen Bäume 
und Sträucher der einzige Schmuck, sind. Die Laubbäume 
haben zum gröhlen Teil auch schon ihren Schmuck verloren. 
Wie lauge noch wird's dauern nnd eine weiße Schneedecke 
hüllt auch das letzte Grün ein. 
o Steglitz soll Garnison werden! Das Erste Dragoner- 
Regiment in der Bellealliancestr. 6 soll im Interesse einer 
besseren Ausbildung der Truppe aus Berlin hinaus verlegt 
werden. Die Militärverwaltung hat nun u. a. Verhand 
lungen mit dem Steglitzer Gemeindeoorstand eingeleitet. 
Dieser ist ersucht morden, sich darüber zu äußern ob er für 
den geplanten Kasernenneubau ünentgeltlich Grund und 
Boden hergeben könne. Die Steglitzer Gemeindevertretung 
hat sich in ihrer letzten geheimen Sitzung mit den Plan be- 
Sylvias Okaukkeur. 
Roman von Louis Tracy. 
!9. (Nachdruck verboten.) 
Hasenkamp erinnerte sich eines wegen seiner vorzüg- 
lichen Haardtweine rühmlichst bekannten Wirtshauses in der 
Umgebung von Bruchsal, und Bartels zeigte sich durchaus 
geneigt, die nähere Bekanntschaft dieses Wirtshauses zu 
machen. Eine gute Bierlclstuude, nachdem der junge Graf 
mit seinem schönen und seinem minder schönen Passagier 
abgefahren war, verließ auch Bartels mit seinem „Unglücks 
wagen" die Garage, und Hasenkamp nahm gemächlich 
und voll der schönsten Hoffnungen auf ei.ien angenehmen 
Vormittag an seiner Seite Platz. 
Sie mußten in der Nähe des Bahnhofes vorüber, um 
di» rechte Straße zu gewinnen, und da ereignete sich s, 
daß Hasenkamp sich plötzlich von einer woh bekannten, 
aber viel mehr gefürchteten als geliebten Stimme bei seinem 
Namen angerufen hörte. Die Stimme kam aus einer 
offenen Droschke, deren einziger Insasse, ein sehr elegant 
gekleideter und sehr distinguieit aussehender alter Herr, 
seinen Kutscher durch einen energischen Befehl zum Hatten 
veranlaßte, um auch schon beinahe in demselben Augen- 
blick ans das Pflaster zu springen und auf das Automobil 
zuzucilm, das der ahnungslose Bartels nun ebenfalls zum 
Stehen brachte. ^ m t, 
slstbc ich wenigstens einen von der Gesellschaft er 
wischt?" rief der alte Herr, der natürlich kein anderer war 
als Gras Hoiningen auf Westenhol» senior. „Wi > kommen 
Sie hierher, Hasenkamp? .Was tan Sie hier? Und wo 
ist ^bt 
Der bedamri swcrte Chauffeur hätte sich in diesem 
schäftigt und die Angelegenheit nach längerer Aussprache 
einem Ausschuß überwiesen. Dieser soll die Frage prüfen, 
ob und inwieweit die Gemeinde Bauland für die Kaserne- 
ments hergeben kann, und dann in Verhandlungen mit 
Militärfiskus eintreten. — Ob Steglitz dadurch, daß es 
Militär erhält, Vorteil hat, muß bezweifelt werden. Den 
Zuzug guter Steuerzahler hat dies sicher nicht zur Folge 
und unsere Nachbargemeinde hat daher keine Veranlassung, 
Gelder für den Militärfiskus durch Hergäbe von Bauland rc. 
auszuwerfen. Steglitz gewinnt auch ohne Militär an Ein 
wohnern und, im Gegenteil, wird der Ort von dem steuer- 
kräftigen Publikum mehr begehrt, wenn es nicht Garnison ist. 
o Gegen die Hundesperre. Die Verlängerung und 
Verschärfung der Hundesperre hat in den Kreisen der 
Hundebesitzer viel böses Blut erregt. Wie nun verlautet, 
wollen die Großberliner Tierschutz- und Hundezuchtvereine 
in dieser Angelegenheit eine Immediateingabe an den 
Kaiser machen und um Aufhebung oder doch wenigstens 
Milderung und Abkürzung der verlängerten Huudesperre 
bitten. Außerdem hat der Deutsche Tierschutzverein bereits 
an den Regierungspräsidenten in Potsdam eine Eingabe ge 
richtet, in der er allgemeine Vorschläge für eine Aenderung 
der Ausführungsbestimmungen des Viehseuchengesetzes macht. 
o Die Heckenanlagen in der Rheinstraste, die als 
Abschluß der Rasenanlagen der Straßenbahngleise nach dem 
Fahrdamm hin dienen sollen, machen schon jetzt stellenweise 
einen recht unschönen Eindruck. Bevor die Sträucher Zeit 
haben, genügend anzuwachsen, werden sie von den auf dem 
Fahrdamm haltenden Zugpferden abgefressen. Diese Anlage 
ist verfehlt. Die vorübergehend zum Schutze dieser Anlage 
errichtete Staugenbarriere bedeutet in der Beziehung gegen 
wärtig eine Gefahr, als es den auf dem Fahrdamm be 
findlichen Passanten (Damen besonders) nicht möglich ist, 
im Notfall sich durch einen Sprung auf die Rasenfläche vor 
einem dahersausenden Auto in Sicherheit zu bringen. Als 
Abschluß wäre wohl die Aufstellung der niedrigen Eisen 
geländer aus den früheren Einzäunungen der Kaiserallee- 
Nasenstreifen zu empfehlen. Weg mit den Hecken! 
o Die Mitgliedschaft beim „Abonnementsverein von 
Dienstherrschaften für kranke Dienstboten zu Berlin auf 
Gegenseitigkeit" erlischt, wie zur Behebung etwaiger 
Zweifel mitgeteilt sei, nach § 3 der Satzung, wenn bis zum 
30. November d. I. schriftlich gekündigt worden ist. Gleich 
zeitig sei bemerkt, daß dieser Verein vom 1. Januar 1914 
ab seine Tätigkeit unter dem Namen „Dienstboten-Kranken- 
Versicherungs-Verein von Dienstherrschaften auf Gegenseitig 
keit zu Berlin" fortsetzen wird. Der Verein hat jedoch 
angeblich ohne Rücksicht auf eine Kündigung alle Abonnenten 
aus ihrem Vertrage entlassen, deren Befreiungsantrag 
erfolglos bleibt. Es empfiehlt sich aber dennoch für alle 
Fciedenauer Dienstherrschaften, die Mitgliedschaft beim 
Abonnementsverein zu kündigen. 
o Der Jnlinsturm von Schöncberg. Ein witziger 
Leser unseres Blattes schreibt uns: Haben Sie schon den 
Juliusturm von Schöneberg angesehen? Nein. Dann be- 
iniihen Sie sich nach der Ecke der Haupt- und Ebersstraße, 
wo er sich Ihnen auf dem früheren kleinen Rasendreieck 
Moment sicherlich l eber au den einlegeusten Punkt der 
Erke gewünscht, als uu er die sprühenden Augen des alten 
Herrn, mit dein, w e er gut genug wüs te, unter gewissen 
Umständen sehr schlecht Kirsck en-.ssen mar. Er wurde 
abwechselnd dl iß und rot, öffnete den Mund und schloß 
ihn wieder und brachte doch kein noch so armseliges 
Wörtchen über das Gehege seiner Zähne. 
„Wollen Sie gefälligst antworten, wenn ich Sie frage?" 
donnerte es ihm wie die Posaune des Gerichts ins Ohr. 
„Ich will wissen, wo Graf Hoiningen ist. Wenn er sich 
nach Frankfuit zurückbegeben hat, wie ist es dann zu er 
klären, daß Sie sich noch hier in Bruchsal befinden?" 
„Aber der Herr Graf — der Herr Graf — hat sich ja 
gar nicht nach Frankfurt zurückbegeben." 
Seine Sprache zwar hatte der unglückliche Hasenkamp 
notdürftig wiedergefunden, seine Geistesgegenwart aber war 
ihm in der ersten gewalijgen Bestürzung so ganz abhanden 
gekommen, daß er vergeblich sein Gehirn zermarterte, um 
irgendwo einen Anhalt zu finden für das, was er in 
dieser unerwarteten e-ituation zu tun und zu lassen habe. 
Er war sich ja vollkommen klar darüber, daß das Er 
scheinen des alten Herrn und sein lebhaftes Interesse für 
den gegenwärtigen Aufenthalt seines Sohnes eine hohe 
Gefahr für den ungestörten Fortgang des reizenden Aben 
teuers bedeutete, dessen glückliche und erfolg'eiche Be 
endigung er seinem aufrichtig verehrten Herrn ja von 
Herzen gegönnt hätte. Und wenn ihm jemand ein Mittel 
gezeigt hätte, wie diese Gefahr abzuwenden, so würde er 
wahrscheinlich auch vor der handgreiflichsten Lüge nicht 
zurückgeschreckt sein. Aber er hatte tatsächlich keine Ahnung, 
was er sagen oder was er verschweigen müßte, um sich 
seinem Gebieter als ein getreuer und nützlicher Unter 
gebener zu erwei'en. Jedes unüberlegte Wort, das er sich 
präsentiert. Burgartig erhebt sich dort eine kleine Festung 
und man ist geneigt zu glauben, sie würde demnächst 
armiert, um von hier aus Friedenau zu beschießen. Die 
kleine turmartige Feste hat aber nicht die Bestimmung, daß 
hier geschossen wird. Ihre Bestimmung ist harmloser, man 
hört ab und zu Wasser rauschen. Man hat es vermieden, 
der kleinen Burg ein Kapellenansehen zu geben, um jede 
Verwechslung mit einer W. C. (Wald-Capelle) vorzubeugen. 
Die kleine Burg ist eine modern stilisierte Bedürfnisanstalt, 
weiter nichts. Die Bezeichnung „Juliusturm" hat sie nur 
erhalten, weil hier die Schöneberger Millionen der städtischen 
Untergrundbahn verbuddelt liegen, deren Nichtnutzbarmachung 
für Friedenau seinerzeit beschlossen wurde. Als Erinnerung 
daran erhebt sich genammte Feste mit ihrer profanen Be 
stimmung. Das ist das Los des schönen auf der Erde. 
o Das Gras auf den neuangelegten Rasenstreifen 
zwischen den Gleisen der Rheinstraße hat sich recht gut ent 
wickelt, so daß es bereits das erste Mal geschnitten wird. 
Der Gleiskörper der Straßenbahn bildet somit jetzt schon 
mit den anschließenden Beeten auf den Bürgersteigen eine 
große grüne Fläche, die im Sommer durch die Blumenbeete 
noch besonders belebt werden wird. 
o Ueber das Kommunal-Abgabengeseh verhandelte 
am Sonntag der Preußische Landesverband für Haus- und 
Grundbesitzeroereine im Berliner Rathaus. Mit gewaltiger 
Mehrheit wurden nach sehr erregten Debatten Leitsätze des 
Inhalts angenommen, daß den Gemeinden das Be 
stimmungsrecht der §§ 25, 20 ff. erhalten bleiben müßte, 
ob sie die Grundsteuern nach dem gemeinen Wert oder nach 
dem Ertragswert erheben wollten. Ferner sollten die be 
stimmten Verteilungsnormen des § 54 über das Verhältnis 
der Grundsteuern zu den Einkommensteuern erhalten bleiben. 
Die Steuer nach dem gemeinen Wert wurde unter anderen 
von den Vertretern von Altona und Stettin sowie den 
Berliner Vororten warm empfohlen. Ohne sie müßten die 
Finanzen einzelner Gemeinden geradezu Not leiden. Eine 
Druckschrift mies darauf hin, daß an der Beseitigung des 
gemeinen Wertes nur einzelne Großgrundbesitzer und Groß 
terrainspekulanten wesentliches Interesse hätten. Dagegen 
würde die Aufhebung des gemeinen Wertes ganze Gruppen 
des soliden Hausbesitzers aufs schwerste schädigen, vor allem 
aber Erhöhung der Einkommensteuerzuschläge notwendig nach 
ziehen. Die Leidtragenden wären letzten Endes die Mieter. 
o Silberhochzeit. Am Donnerstag, dem 13. d. Mts. 
feiern Herr Kaufmann N. Goldmann und seine Gemahlin 
das silberne Ehejubiläum. Das Jubelpaar kam vor etwa 
10 Jahren nach Friedenau und errichtete hier Rheinstr. 
Nr. 55 ein Schuhgeschäft, das bald darauf nach Rheinstr. 
Nr. 14 verlegt wurde. Durch rastlosen Fleiß und Lieferung 
guter Ware zu angemessenen Preisen, brachten Herr Gold 
mann und seine Gemahlin das Geschäft auf eine achtbare 
Stufe. Der Umbau des Hauses vor etwa zwei Jahren 
nötigte dann Herrn Goldmann, den Laden Rheinstr. 14 auf 
zugeben und das Geschäft nach Lauterstr. 16 am Markt 
platz zu verlegen, wo es noch heute besteht. Einen Namen 
hat sich das Geschäft besonders durch die Lieferung des be 
kannten „Fußwohlstiefels" erworben. Wir gratulieren dem 
entschlüpfen ließ, konnte das Uebel ins Unermeßliche ver 
größern, statt es zu verringern — ganz abgesehen von 
den Konsequenzen, denen er seine eigene Person damit 
aussetzte. Der alte Graf war im allgemeinen ein gütiger 
und nachsichtiger Herr seiner Untergebenen, aber es gab 
Dinge, in denen er ganz und gar keinen Spaß verstand. 
Und wenn Hasenkamp auch nicht eigentlich in seinen, son 
dern in Kurt Dietrichs Diensten stand, so war doch nicht 
daran zu denken, daß der junge Graf sich ernstlich wider 
setzen würde, wenn der alte etwa niit voller Entschieden 
heit seine Entlassung verlangte. 
In diesem Dilemma, aus dem wohl auch ein Klügerer 
nicht ohne weiteres den rettenden Ausweg gefunden haben 
würde, hatte sich Hasenkamp halb instinktiv dafür ent 
schieden, die Wahrheit zu sagen. Aber das Herz wurde 
ihm noch schwerer, als der Graf ihn aufs neue anschrie: 
„Er ist nicht nach Frankfurt zurückgekehrt? — Ja, 
wohin, zum Henker, ist er denn sonst? Ein französischer 
Herr, den ich soeben vor dem Hotel sprach, sagte mir doch, 
mein Sohn hätte in Begleitung zweier weiblicher Personen 
an diesem Morgen Bruchsal verlassen, um den Weg nach 
Frankfurt einzuschlagen, weil ein Wagen, den die Damen 
für die Fortsetzung ihrer Tour bestellt hätten, nicht ge 
kommen sei." 
In diesem Augenblick schien dem alten Herrn ein neuer 
Gedanke zu kommen. Er warf einen Blick auf Bartels, 
der mit unbewegtem Gesicht dasaß, wie wenn die ganze 
Angelegenheit, die da erörtert wurde, ihn nicht im aller 
geringsten interessierte, und dann machte er ein paar 
Schritte, um sich aus der Bezeichnung des Wagens davon 
zu überzeugen, daß er aus Frankfurt stammte. 
„Was für ei» Auto ist das?" fragte er. „Ist es 
vielleicht der Wagen, der nicht angekommen ist? Hört,
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.