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Periodical volume Nr. 264, 09.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

daS^recht" Wetter ^ vielleicht auch zum Abschiednehmen just 
falle^?i"'d^^ Obstes leuchtet nichtmehr, Träumend 
daß die Schönheit heute nicht 
sicher den letzten, ernsten Schritt 
*„ rt . r Blatter und in den kahlen Wipfeln braut ein 
kalter Mbel. _2>n§ macht das Scheiden aus der Welt leichter. 
aii verlassen und betrogen, weil ich nicht schön war". 
s , Zei 1 en sieht der scharfe Blick des Fernstehenden, 
«1* C O ote schwach uit Lehen war. Ihr Her-, war zu eng und 
nicht reich aenug, dem Schicksal zu trotzen. Was auf ihr lastete, 
waren dte Traume und die Traurigkeit, die erstarrten Wünsche und 
verlorenen Tage eines schwachen Menschenkindes 
Hatte 1 ie gelernt und gelesen, ' 
mehr nn Kurs steht, sie 
nicht getan. 
f ^ute braucht eine Frau, um geliebt zu werden, nicht mehr 
re» 1 **}, 4“ sein. Diese Entwicklung reicht schon eine lange Zeit zurück. 
m .fB°u verschiedene Geschleckter dahin gegangen, als das 
Lierhaltnls der Schönheit zur Liebe sich zu wandeln begann. - 
In seinem Buche „De l'amour" schrieb schon Stendhal: „Man 
gelangt da.m. die Häßlichkeit vorzuziehen und zu lieben." Eine 
«A" grvtze Schöicheit" ist ein „vollkommenes Unglück". In der 
„Recherche de l'Absolu" tröstet Balzac die Frauen: „Glücklich sind 
die Unschönen, denn ihnen gehört das Königreich der Liebe". Er 
erklärt das Paradoxon auch: „Vielleicht weil der rein physische 
Zauber einer schönen Dame seine Gceiizen hat, während der im 
ivesentlichen moralische Zauber der Frauen von mittelmäßiger 
Schönheit unendlich ist." 
Auch Rousseau hat von seiner Sophie geschrieben: „Sie ist 
nicht schön, aber neben ihr vergessen die Männer die schönen Frauen. 
Sie bezaubert und man weiß nicht warum". 
Und wenn wir uns in unseren neueren Schriftstellern umsehen, 
so schildern sie vorwiegend „interessante" Frauen. Damen wie 
Niobe und Venns verschwinden niehr und mehr aus unserer Geistes 
kultur und bezeichnend ist es, daß selbst der Volksmund mit dem 
Ausdruck „eine interessante Frau" eine Frau charakterisieren will, 
die nicht schön ist. 
Kommt noch hinzu, daß ein ganz Moderner so unhöflich war 
u behaupten, daß jede schöne Frau dumm sei. Er will das 
ogar aus physiologischen Gründen herleiten, indem er bei einer 
richtigen Proportion im Sinne der Schönheit das Großgehirn nicht 
aus seine Kosten kommen läßt. Sein Schlachtruf klingt in den 
gellenden Schrei aus: „Je schöner, desto dümmer!" Wozu ich 
selbst noch ganz bescheiden bemerken möchte, daß nach einer ein 
wandfreien Statistik die meisten unglücklichen Ehen auf schöne 
Frauen zurückzuführen sind .... 
Tatsache ist auch, daß wir in Berlin viele schöne Frauen 
haben. Schön iin oben angeführten Sinn des ganz Modernen. 
Deiin iver zum Beispiel glaubt, daß die Berlinerinnen nicht zu 
alten Frauen gehen, die aus faulen Eiern und Kaffeezusatz die 
Schleier der Zukunft heben, irrt sich. 
Wenn es aber gar ein Spanier ist, der diese Fähigkeit angeb 
lich besitzt, kennt der Zulauf keine Grenzen. 
In knallroten Plakatanschlägen kündete dieser Tage ein Sennor 
Debotini, daß er sich rin paar Tage lang in Berlin aufhalte 
und bereit sei, allen Besuchern auf Grund unglaublich geheimnis 
voller Kräfte die Zukunft zu deuten. Wer solchen Schwindel 
im Großen treiben will, muß hier zu Lande am Kurfürstendanim 
seine Fabrik eröffnen. Das tat denn der Hidalgo auch. In einer 
vornehmen Pension des Westens ließ er sich nieder. 
I 
Der enge Warteraum vermochte die Zahl der Besucher kaum 
zu fassen. Eine sehr stattliche Dame,- die anscheinend keine Schücht«n- 
heit kannte und sehr spanisch-neuköllnisch aussah, eröffnete den An 
wesenden, daß eine Konsultation die Kleinigkeit von 10 Mark koste. 
Vorher zu bezahlen natürlich! Man kennt das ja Nachher hat 
es keinen Reiz inehr. Angeblich ist diese üppige Muse die Gattin 
des kundigen Spaniolen. 
Er selber saß in einem Zimmer, das ganz schwarz verhängt 
war. Traurig und geheiinnisvoll. Im Kieutopp sicht man so 
etwas mitunter. Wobei den gut genährten Köchinnen auf dem 
3. Rang eine „Jänschaut" über die fleischliche Hülle der Seele läuft. 
Auf seinem Schreibtisch brennen ein paar Kerzen. Ganz wie im 
Kientopp. Und zwischen den Kerzen das furchtbar ernste, blasse 
Gesicht des spanischen Propheten aus Berlin NW. — 
Die Besucherinnen müssen den Hut ablegen und dann betrachtet 
der uicheimliche Onkel ein paar Sekunden mit einem Vergrößerungs 
glas die Stirn des Zehnmarkapfers. Dann aber beginnt er, die 
Zukunft zu enthüllen, den Schleier der Maja zu heben. 
Er teilt der erstaunten Lausche! in mit, daß sie 70 Jahre alt 
werde. Eine Weisheit, die bekanntlich schon im 90. Psalm herr 
lichsten Ausdruck gefunden hat. Dann nennt er noch die Glücks 
tage, an denen man etwas unternehmen soll und kündet der er 
schreckten Dame an, daß sie noch vier allerliebste Kinderchen zu 
erwarten habe 
„Sie abüen doch schon swcie Stück" . . . 
„Aber ick bin doch noch gar nicht.verheiratet!" 
„Sv. Das macht nichts, abber viere werden Sie noch be 
kommen." 
Diesen geistreichen Dialog erzählte mir eine sonst leidlich ge 
bildete Freundin, die garnicht ans Heiraten denkt und die aus 
Langeweile (sagt sie!) zu deni Spanier gegangen war. 
Mit der etioas uiisicheren Vertröstung, daß man auch in der 
Lotterie gewinnen würde, ivird das Zehnmarkopfer entlassen und 
dte heftig geschminkte Freundin des spitzbärtigen Geistersehers führt 
mit behender Geschäftigkeit ein neues Lämmchen in das geheimnis 
reiche Kabinett .... 
Da sage einer, daß das Geld in Berlin nicht auf der Straße liegt! 
Es ist Tatsache: Wer skrupellos genug ist, die Dummheit 
der lieben Nächsten airszubeuten, ivein es auch iiicht darauf 
ankommt, ein paar Wochen gelegentlich zwangsweise von der Bild 
fläche zu verschwinden, der findet als Konquistador des 20. Jahr 
hunderts nirgends in der Welt einen besseren Boden als den 
glatten schlüpfrigen Asphalt an der Spree. 
Hier wird alles viel leidenschaftlicher, viel intensiver und 
schneller ergriffen. als irgend wo sonst auf Erden. 
Man braucht nur den ncuesten Sammelsport unserer 
deutschen Jugend zu beobachten, um selbst hierin die Bestätigung 
des Gesagten zu finden. Die „Reklame-Marken" füllen augen 
blicklich die Seele unserer Kleinen und etwas Größeren bis in den 
letzten Winkel aus. Ich weiß: Es ivird überall gesammelt. In 
allen Städten freut sich die Jugend dieser an sich gewiß iilteressanten 
und erzieherisch wirkenden Erzeugnisse der graphischen Industrie. 
E- ist auch nicht zu verkennen, daß ein kleines Heft voller Marken 
nicht nur einen ästhetischen und künstlecischeir Reiz gewährt, sondern 
auch die Jugend init der Wirtschaft und Leistungsfähigkeit des 
Staates nach und nach vertraut macht. 
Aber die Art, wie hier zu Lande „gesaminelt" wird, ist einzig! 
Kündete da vor drei Tagen ein Geschäft in der Fciedrichstraße 
an, daß es nachmittags zwischen 3 und 5 Uhr eine neue Serie 
Reklamemarken verschenke. Es strömte da eine Jugend zusammen, 
wie sie sonst die Hauptstraße Berlins selten sieht. Wer Mit die Völker, 
nennt die Nainen! Kleine, rotnasige Steppkes kamen angelrottelt. 
Aus Pankow und Niederschöneweide, aus Neukölln und selbst aus 
Teltow kamen die Sammler an. Der Auflauf und das Gedränge 
der kleinen Herrschaften war schließlich derart, daß die Polizei 
mit einem größeren Aufgebot von Beamten einschreiten mußte. 
Das Geschäft winde geschlossen und die nach hundecten zählenden 
Sammler, die natürlich weidlich schimpften, wurden nach Hause 
gejagt. Daß das alles ohne Blutvcrgießci^abging, ist froh zu be 
grüßen. Die Bengels wären imstande gewesen, uns eine zweite 
Moabiter Schlacht zu liefern. Mit Steinivürfcn nild allen Feinheiten 
eines echt Berliner Straßenauflaufes. 
Aehnliche Szenen spielten sich auch vor den Toren einer 
Filmfabrik cb. Diese brauchte für irgend einen Film „Einil hat 
Schulden", „Wenn Blütenträume reifen", „Ter Liebe Zaubermacht". 
„Lord Chesters Hosen", oder wer we ß, wie sonst die Films heißen, 
einen ganzen hlansen Berliner Straßenjugend. 
Es gibt nun ein gutes Mittel, zum Publikum zu sprechen. 
Das ist das Jtserat. Die Filmgesellschaft erließ daher eine Anzeige, 
in der „Kinder gesucht" wurden. Sie war sich aber ailscheineiid 
über die WirLnig eines Inserates nicht ganz im klaren, denn in 
breiten Strönen wälzte sich die Schar der jugendlichen Kino 
schauspieler h.ran, und der Regiffeuc lief zuletzt händeringend im 
Bureau auf utd ab und seufzte: 
„Herrsch! Woher kmnmen nur all die Kinder in Berlin.' Man 
watet hier ja bis zu den Kniee» in kleinen Kindern!" Selbst 
kunstbefliffene Zweijährige wurden von Müttern auf dem Arm ge 
bracht. Die Lleinen wollten nun selbstredend alle mitspielen. 'Es 
gab Prügelei lud unglaubliche Intrigen unter ihnen. Gerade wie 
bei den alte, Helden der Bretter. Sie stießen sich und suchten 
sich gegenseitig die Rollen abzunehinen. Gerade wie bei den Alten. 
Als gegen ll llhr mittags nach Schulschluß der Andrailg gar zu 
groß und fastlebensgesährlich wurde, blieb dcn Kinoleutcir'nichts 
weiter übrig, rls die atlgegeilwärtige Polizei zu Hilfe zu holen. 
Schon in Sonimernachtslraum ivar Zettel eifersüchtig aus 
Schnock und vollte den Löwen auch spielen. Obe», am Belle- 
Allianee-Platz waren tausend Kiyder auf tausend andere eifersüchtig, 
und als die ßolizei sie ichon lange fortgejagt hatte, wurde noch 
immer geschinpft, geneckt, verärgert genörgelt, dem Nebenbuhler 
ein Bein gestelt und tiefer Groll im Busen des gekränkten Künstlers 
mit nach Halte genommen. 
Ganz, wi bei den Allen Heinr. Binder. 
tzumoriltrsckes 
*o UntcrKindern. Die kleine Grcle: („Wir sind feiner als 
Ihr! Verkehrtbei Euch auch eine Gräfin und ein Marquise?" — 
Der kleine Mx: „Bei uns hängen die Marquisen sogar vor den 
Fenstern." 
Wetteransfichten. 
Sonnta: Vielfach neblig oder molkig, am Tage ziemlich 
mild mit mßigcn südwestlichen Winden. Keine erheblichen 
Niederschlägt 
BerantworklöerSchriftleiter- H ermann Ma rtini u s n'i- deuau. 
Hierzu eine Beilage. 
Don der Reise zurück 
Df. nud. R. Hinrictisen 
Spezialarzt für Chirurgie 
und Frauenleiden [9541 
Rheinstraße 29 IL 
Dr Braumüiler 
früher Oberarzt an der Uni oersitäts- 
kinderpoliktinik zu Berlin (Charitee) 
hat sich'als 
SpezMrzt 
für Kinderkrankheiten 
niedergelassen in (9463 
Beriin-Wilmersdorl 
Detmolderstr. >>5 (am Kaiserplatz) 
Sprechst. 8—9, 8—4. 
Fcrnspr. Amt Pfalzburg 8677. 
Städtische Arbeitsamt 
Berlin-Schöneberg 
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Frau Triller Llibrstr. 21, Grt'.. II. 
1sstientr>cn-5!rüL5e 
^on'iß-btr35;c 34 
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Oranien -Strasse 47a 
Müller-Strasse 3a 
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moäemen Einsafecn
        
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