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Periodical volume Nr. 264, 09.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriederrauer 
Anparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
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bei Abholung aus der Geschäftsstelle. 
Rheinstr. 15, 1,50 Al. vierteljährlich; durch 
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Jecken fßittwocb: 
Slitjblatt „Seifenblasen". 
VemTprtther: Hmt pkatzburg 3129. 
Erscheint täglich aöends. 
Zeitung.) 
Organ für den Kriedenauer Ortsteil non Zchbneberg nn> 
Kerirksverein Züdmest. 
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Jecken Sonntag: 
Blatter für deutsche fraucn. 
Dnick und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: Rheinstr. 15. 
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werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
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75 Ps. Bclagnummer 10 Pf. 
sernkprecster: Kml psalzborg 3129. 
Kr. 264. 
ZLerlin-Iriedenau, Sonntag, den 9. Wvemöer 1913. 
20. Iahrg. 
Adressbuch für Friedenau 
t erl Leo Schultz, 1 Qlsl f 11 lahnfl 1 Fernsprecher 
Rnelnstrasse 15. IUI“ (II. JUllsy.J Rflzbg. 2129. 
Tf M m Jt • für den neuen Jahr- 
ftnzc senosm worden 
" 7 schon jettt ange 
nommen. Die Preise sind bi.lig, weshalb 
wir auch diesesmal wieder »ine rege 
Beteiligung am Reklameteil des so gut 
eingeführten „Adressbuch für Friedenau“ 
erwarten. Verlangen Sie uns. Vcrtriter. 
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Letzte Nachrichten 
Miinchen. Die Eidesleistung König Ludwigs 11T. 
von Bayern Hot Heute Bormittag in feierlicher Weise im 
Thronsanle des Königsbaues der Residenz stattgefunden. 
Hohensalza. Das Automobil der Firma Glasgowski 
ii Sohn aus Hohensalza überschlug sich gestern Abend in 
der Nahe von Schweiz beim Ausweichen vor einem Bier- 
w.igen und fuhr gegen einen Baum. Die Insassen, 
Dirnltor von Czarlinsk, Prälat Laub tz und noch ein zweiter 
Geistlicher wurden schwer verletzt, Czarlinski lebensgefährlich. 
Wien. Wie das Wiener Fremdenblalt erfährt, ist der 
Mörder des Gardeh inptmanns -Eisenkolb und der Gräfin 
Bolzn, der Offizier-diener Rajko Jankovljevic, den das 
Kriegsgericht zum Tode verurteilt hatte, begnadigt worden. 
Marienb urg. Den Rekord als kinderreichster Vater 
in Deutschland mag der Oberpostschaffner Schmidt in 
Briefen i. Westvr. erreicht haben. Gestern zeigte er die 
Geburt seines 30. Kindes, eines Knaben, an. 
Paris. Depe>n)en aus Sofia berichten von einer 
dumpfen Gärung, die sich unter den mit dem Ausgang des 
Krieges unzufriedenen Elementen gegen König Ferdinand 
richtet. Bor einigen Tagen traf im Palast ein anonymer 
Blies ein. ivvrin der König, der sich gegenwärtig in Oesterreich 
mi'hätt, mit dem Tode bedroht wird, wenn er es wagen 
würde, nach Bulgarien zurückzukehren. Die Polizei nahm 
mehrere Verhaftungen vor. An das Palasttor wurde von 
unbekannter Hand ein Zettel angeklebt, der die Ausschrift 
trug: „Zu vermieten." 
" Aden. Der englische Dampfer „Alfred" ist mit 900 
indischen Mekka-Pilgern an Bord unweit Homawars im 
Golf von Aden an der arabischen Küste auf Grund geraten. 
Die Lage des Schisses soll nach hier eingetroffenen Meldungen 
verzweifelt sein. Der Dampfer „Koweit" ist zur Hilfe 
leistung an die Unglücksstelle abgegangen. Nähere Einzel 
heiten stehen zur Stunde noch aus. 
Bylviao Chauffeur. 
Roman von Louis Tracy. 
27, (Nachdruck verboten.) 
Eben maif Hiiningcn der Anierilauerin einen fragen- 
dcn Bli r zu, um damit ihre Erwacht griag zur Aryahrt 
eir.z lizvlev, als der Hotelpo ner hcrauseüie, e.n openes 
De, efchcnformular in der Hund. , 
„hch bitte um Verzeihung, gnädige Frau, aoer da 
find zwei Wone, die man beim besten Willen nicht ent 
ziffern raun. Und weil doch leicht ein Irrtum engtehen 
tonnte — —.... 
„Zeigen Sic!" befahl die Baronin höchst ungnädig. 
„Welch- Wart.' menen Sie?" . . . 
„vier," sagte er, auf eine Stelle des Plattes deutend. 
„Ich habe „den Knaben" herausgelesen. A.cr das gäbe 
doll) wohl k.inen Sinn." 
„Natürlich nicht. — .Drei Raben' soll es heißen, und 
ich denke, für jeden Meiychrn, der halbwegs lejen gelernt 
hat. wäre es deutlich genug" ...... 
Hoiningen warf einen Bück auf Marigny nnd tacheue. 
Cr glaubte zu wiffen. wd" dieje „drei Raben" zn tuchen 
waren. Aber er zagte nichts, und da ihm Sylvia letzt 
zunickt.-, fegte er den Wagen in Bewegung. 
„Halten Sie vor dem nächsten Parjümerie-Meimasl i 
rie : ihm die Baronin zu. „Ich habe in oieit r.nn das 
Fläschchen mit meinem Riechsal; liege» ".io bei 
den mannigfachen Aufregungen, denen man auf vieler 
Reise ausge eizt ist, kann ich es unmöglich entbehren." 
Sie mußten durch ein paar Straßen fahren, ehe ihrem 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die Amts- und Gemeindekasse bleibt am Mitt 
woch, dem 12. November wegen einer Revision geschlossen. 
o Die „Krankcnversicherungskasse für Dienstboten 
im Kreise Teltow" wird nach einem Beschlusse des Kreis 
tages vom 11. Oktober d. Js. zum 1. Januar 19t4 aufgelöst. 
o Mit einer „Hundegeschichte" hatte sich unsere Ge 
meindevertretung in ihrer letzten geheimen Sitzung zu be 
schäftigen. Eiil Herr ging Sonntags mit seinem Terrier in 
der Laubacher Straße spazieren. Auf dem Neubaiigrundstück 
der 3. Gemeindeschnle befindet sich nun ein Wachhund. 
Als der Herr an dem Grundstück voriiberging, riß sich der 
Wachhund von der Kette und stürzte sich auf den Terrier, 
den er arg zurichtete. Es gelang nur mit großer Mühe, 
den bissigen Hund von dem Terrier abzubringen. Der Herr 
mußte seinen Liebling durch zwei Tierärzte behandeln lassen, 
wodurch ein Kostenbetrag von 145 M. entstand. Er ver 
klagte nun die Gemeinde auf Zurückerstattung der Kasten. 
Das Gericht empfahl einen Vergleich. Der Gemeindevorstand 
erbat sich nun von der Gemeindevertretung die Zustimmung, 
zum evtl. Abschluß eines Vergleiches. Die Vertretung war 
damit einverstanden. 
o Kehrzwang. Kürzlich wurde die Nachricht ver 
breitet, das Kammergericht habe die Pvlizeiverordnung über 
den Kehrzwaug für die Städte Schöneberg und Wilmers 
dorf für ungiillig erklärt. Das ist unrichtig. Der Polizei 
präsident Frhr. v. Lüdinghausen wendet sich nun in einer 
amtlichen Bekanntmachung an die Hausbesitzer, in der er zu 
der Entscheidung des Kammergcrichts Erklärungen gibt. 
Das Kammergericht habe die belr. Polizeioerordming rlicht 
für ungültig erklärt, es habe vielmehr nur ausgesprochen, 
daß der Hausbesitzer neben den polizeilich vorgeschriebenen 
Reinigungen der Schornsteine durch den Bezirksschornstein- 
feger «och weitere freiwillige Reinigungen durch andere 
Meister bewirken lassen kann. Die Hausbesitzer machen sich 
strafbar, wenn sie die polizeilich vorgeschriebenen Reini 
gungen nicht durch die amtlich bestellten Bezirksschvrnstein- 
feger ausführen lassen. In der letzten Versammlung des 
Bezirksverein „Alter Ort' wurde bereits eine dahin 
gehende Ausllärung gegeben und wir haben damals auch 
darüber berichtet. Die amtliche Bekanntmachung dürste nun 
wohl die letzten etwaigen Zweifel in Hausbesitzerkreisen 
zerstreuen. 
v Die seitliche Lage der Strastenbahngleise in der 
Rheinstraße hat schon zu manchem Unfall geführt. Aber 
nicht allein das, auch verkehrshindernd ist diese Anlage. 
I Ursprünglich wollte die Gemeinde auch diese festliche Gleis 
anlage nicht haben, sie mußte sich aber dem Drängen des 
Landrats und des Kceisausschußes fügen, da mit dieser Frage 
ein Zuschuß des Kreises zu den Pflasterungskosten für die 
Kaiserallce verbunden war. Heute dürste es nun schwer 
satten, eine Aenderung eintreten zu lassen; liegen doch von 
der Ringbahn aus bis an die Grenze von Zehlendorf die 
Gleise an der Straßenseite. Immerhin wird sich der 
Handel- und Gewerbeverein in seiner Mitglieder-Ver- 
sammlung am Montag, dem 10. November, Abends 9 Uhr 
Wunsche Olfiillai'g wrroen ro..uie. S.-.via erbot fick) 
liebenswürdig, bas Gewünschte aus dem Gejryäjt zu 
holen, aber Frau oo i Rieüoerg lehnte eifrig ab. 
„Nein, nein, Teuerste. Sie sollen sich nicht bemühen. 
Bleiben Sie ruhig im Wagen. Ich möchte bei der Gelegen- 
beit auch noch einige andere kleine Bejorguiigen für meine 
Solle 'e machen." 
Ms; Pendleton widersprach nicht weiter, und alle 
An;e che» sprachen dafür, daß ihr die Möglichkeit, einige 
Worte unter vier Augen mit irre in Chauffeur zu wechseln, 
durchaus ii cht unerwün cht gekonimeii war. Sobald sich 
na nlich die Lndentür hinter der Baronin geschlossen haite, 
stand sie im Wogen auf und stützte ihren Arm auf die 
Rücklehne dcs Fahrersitzes. - 
„Sie »lügen mir einige Fragen beantworten, Westen- 
holtz I Wie yaben Sie es angefangeii» die Sache mit 
Bart.ls zu arrangieren? Und was ist zwischen Ihnen 
und Marigny vorgefallen? Auch ob Sie mit der plötz 
liche» Abtei e des Oberleutnants von Riedberg etwas zu 
tun hat:e»,' möchte ich wißen. Sie muffen mir durchaus 
alles crzäh c». Ich bin t.ine Freundin von Geheimnifjen, 
und wenn mir in der bi-heiben Weile weckerniachen, 
werde ich mir bald vorkomnlen, als wäre ich auf einem 
Mas enball." 
„Bartels ist das Opfer eines kleinen Mißgeschicks ge» 
woroeu, wie es lcidcr auch dem besten Chauffeur wider 
fahre» kann. Ciiie locker gewordene Schraube ist die Ur 
sache von allerlei Unheil an seinem Molor geworden, 
wenn ich ihn richüg verstauten habe." 
„lü Urwche eines Unheils, das sich in fünf Minuten 
hätte reparieren lassen — iricht wahr?" 
„Sovül ich mich erinnere, sprach er mir davon, daß 
er mindestens tünf Tage biauch-n würde." 
im „Hohenzollern" mit dieser Frage beschäftigen. Gäste 
sind in der Versammlung gern gesehen. In der Versamm 
lung wird auch noch Stellung genommen werden gegen 
die Erweiterung des Privatmarktes der Gemeinde und 
außerdem wird verhandelt über den Zusammenschluß des 
Vereins mit dem Verein der Nahrungsmittelbranche. 
o Die vom BezirkSverein Südwest auf Freitag, dem 
7. d. M, einberufene Wählerversammlung zeichnete sich 
durch den einheitlichen Geist und durch die große Sach 
lichkeit aus, mit der die schwebenden Fragen behandelt 
wurden. Leider hatten es die Gegner wieder vermieden, 
sich zu zeigen, wohl in der Voraussicht, daß sie gegenüber 
den Rednern des Bezirksoereins recht schlecht abschneiden 
würden. War doch Herr Justizrat Reinbacher selbst er 
schienen, der mit frischem Humor und prachtvoller Urwüchsig 
keit das Verhalten der Gegner einer vernichtenden Kritik 
unterwarf. Die Versammlung wurde um 9 Uhr eröffnet. 
Nach der Genehmigung des Protokolls teilte der Vorsitzende, 
Herr Stadtv. Peine, ein Schreiben der Stadtverordneten 
versammlung mit, wonach die Petition des Vereins um 
Beschleunigung des Baues der Fontaneschule dem Magistrat 
zur Berücksichtigung überwiesen worden ist. , Von den 
Herren Stadtoerordnetenkandidaten des Kommunaloereins, 
den Herren Jaeger und Wetzel, sind Absageschreiben auf die 
Einladung zur Sitzung eingelaufen. Die Versammlung 
genehmigt die Wahl des Herrn Direktors Kvrodie zum 
Vorstandsmitgliede. Neu aufgenommen sind die Herren 
Apotheker Sohle, Kaufmann Dräger, Bankprokurist 
Eichelmann. Kolonialbeamter Weidner, Versicherungsbeamter 
Thieroff. Darauf sprach Herr Stadto. Peine zu den bevor- 
stehenden Stadtverordnetenwahlen. 
Er machte zuerst aufmerksam auf die starken Uebertreibungen 
in dem Bericht über die „überfüllte" Wählerversammluna des 
Kommnnalvercins. Sodann wendet er sich gegen Herrn Mtchalski, 
dessen einziger Beweisgrund gegen die liberale Fraktion die Be 
hauptung von den „geheimen Fraktionssitzungen" ist. Dabei sind 
natürlich auch die Sitzungen der freien Fraktion geheim. Was dann 
Herrn Jatzow anbelangt, so spricht er jetzt nichtmehr von einer „trost 
losen" Finanzlage der Stadt, sondern von einer „nicht günstigen". 
Diese izt auch von der liberalen Fraktion längst eingestanden 
ivorden. Aber als die liberale Fraktion 1910 die Mehrheit antrat, 
fand sie diese Lage schon vor. Also ist sie nicht schuld darau, 
sondern eher die frühere Mehrheit. Es ist eine falsche Behauptung 
dcs Herrn Jatzow, daß der Ueberschußfonds und der Kanalisations- 
, fonds zur Balanzierung des Etats verbraucht sind. Man muß sich 
wundern über einen Elatsredner, der noch nicht einmal den Final- 
abschluß des Etats kennt. Die Herren Jaeger und Wetzell mögen 
ja den besten Willen haben. Aber als Kaufmann und Bankier sei 
man doch nicht von vornherein befähigt, einen städtischen Etat zu 
beurteilen. Das beiveist z. B. Herr Wolf-Zitclmann, der nicht ein 
mal den Etat einer Stadt und die Bilanz einer Aktiengesellschaft 
unterscheiden könne. Geradezu verwirrend sind die Angaben dcs 
Herrn Horst-Weber über die städt. Papiere im Vergleich zu denen 
der Stadt Spandau. 
Herr Stadtverorhneteukandldat Verlagsbuchhändler 
Springer stellte sich seinen Wählern vor. Er bekannte sich 
zu einem streng liberalen Programm. Danach berichtete 
Herr Justizrat Reinbacher. 
Beklagenswert ist es, daß liberale Männer gegen Liberale 
kämpfen in Formen, die nicht mehr schön sind. Denn soviel 
Unwahrheit wie von dem Kvmmunalverein, ist noch niemals bei 
einem Schöncberger Wahlkampf ausgesprochenworden. Das geht aus 
de» Flugblättern der Kommunalliberalen hervor, das von vergiftenden 
Lie lächelten einander zu; aber das schöne Gesicht 
der Ame icane in wurde gleich wieder ernst. 
„Wir wolle» ras nicht weilet uniersuchen. Aber was 
war es mit den, Vicomte? Da handelte sich's allem An 
schein nach um Bedenil.cheres als um eine locker gewor 
dene Schraube." 
„Der Herr Vicomte hatte sich's in den Kopf gesetzt, 
daß ich irgend jemandes Wagen gestohlen haben müsset 
und er erbot sich großmütig, mich vor Verfolgung und 
Strafe zu schütze», wenn ich i»ich bereit erklärte, noch vor 
dem Erscheinen der Damen auf Nimmerwiedersehen zu ver 
schwinden. damit Miß Pendleton gezwungen wäre, die Tour 
in seinem du Ballon fortzusetzen." 
„Und Sie haben es ihm verweigert?" 
„Natürlich!" 
„Was jagte er dazu? Gab er sich so ohne weiteres 
mit Jbrem einfachen Nein zufrieden?" 
„Fast ohne weiteres." 
„Ah, das glaube ich Ihnen nicht. Er ist nicht der 
Mann, der die linke Wange darbietet, wenn man ihn auf 
die rechte geschlagen hat." 
»Ich habe ihn nicht geohrfeigt. Miß Pendleton." 
„Aber Sie haben ihm etwas Aehnliches angeboten, 
nicht wahr?" 
„Es kann sein, daß für einen Moment von derartigen 
Möglichkeiten zwischen uns die Rede war." 
„Ich wußte es. Als ich herauskam, war etwas in 
Ihrem Gesicht, das aus der Stelle eine solche Vermutung in 
mir wachrief." 
»»Ich bitte Sie, die Sache nicht tragisch zu nehmen. 
Für mich hatte sie viel eher einen humoristischen Beige 
schmack."
        
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