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Periodical volume Nr. 262, 06.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenanee 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Kr. 262. 
Nerlin-Ariedenau, Aonncrslag, den 6. Kovemßer 1913. 
20. Iayrg. 
Oepesckien 
Letzte r!acbricbten 
Bordeaur. Der Giilerbahnhof der Cvmpagne-Orlean 
in Bordeaur ist gestern Albend 11 Uhr in Brand geraten. 
Der riesige Komplex von Lagerhäusern bildet ein großes 
Flammenmeer, das an den aufgestapelten Waren reiche 
Nahrung findet. Der Schoden ist sehr beträchtlich. 
Rom. Infolge des Ansgangs der Parlnmentsmahlen, 
bei denen in Rom die Klerialen siegten — nur drei Wahl- 
kreise sind den Liberalen geblieben — haben der liberale 
Sindaco (Oberbürgermeister) Nathan und die übrigen Spitzen 
der Städtischen Bermaltung. der ..Stadtausschuß", der Mehr 
heit des Sladtrats ihre Demission angeboten. Die Sladt- 
ralsmehrheit wird sich heute über diese Angelegenheit 
schlüssig werden. 
Triest. Der Verlader des Dampfers der Austro- 
American „Sophie Hohenburg", Johann Plaspelie, ist heute 
»ach 4teigiger Krankheit gestorben. Der Obduklionsbesund 
ergab Beulenpest. Der Dampfer wurde sofort desinfiziert. 
Neapel. Hier wurde gestern anläßlich der Erwählung 
des Abgeordneten Marnaldo Lucci ein Bombenattentat ver 
übt. Etwa 20 000 Menschen hatten sich auf dem Platze 
Guglielmo Pepe versammelt, um den neugewählten Abge 
ordneten zu begrüßen, der der Menge vom Balkon herab 
dankte. Plötzlich ertönte eine heftige Detonation; in milder 
Hast flüchtete die Menge in die Nebenstraßen. Es entstand 
ein fürchterliches Gedränge, bei dem zahlreiche Frauen und 
Kinder zu Boden getreten und schiver vei letzt wurden. Bon 
den umherfliegenden Splittern der Bombe ivurden zwölf 
Personen mehr oder weniger schwer verwundet und mußten 
ins Krankenhaus gebracht werden. 
Paris. Die Todesopfer des Eisenbahnunglücks von 
Melun dürften wohl die Zahl fünfzig erreichen. Noch ist 
es nicht gelungen, alle unter den Trümmern liegenden Leichen 
zu bergen. Unter anderen sind bisher die Leichen der 
Lyoner Universilätsprvfessoren Jabouley und Dr. Minister 
noch nicht gefunden. 
Kalkutta. Der Pelroleumdampfer „Twingone" ist im 
Hafen von Tutikorin au der Ostkllste Indiens in Flammen 
aufgegangen. Fast die ganze Besatzung von 50 Köpfen, 
das Töchterchen des Kapitäns und eine große Anzahl 
Kulis, die sich an Bord befanden, sind in den Flammen 
umgekommen. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die Reklamebeleuchtung durch sogen. Blinkfeuer, 
wie sie einige Geschäfte hier bereits in Anwendung gebracht 
haben, will unsere Gemeindeverwaltung — wie wir er 
fahren — künftig verbieten. Damit würde diese, dem 
Sylvias Chauffeur. 
Roman von Louis Tracy. 
25. (Nachdruck verboten.) 
Die Sachlage wurde für Hoiningen immer rätselhafter. 
Er erkannte ja mit voller Klaryeit, daß der Franzose 
nock, keineswegs über seine Persönlichkeit aufgeklart war, 
aber er war beunruhigt durch seine Erwähnung des 
Namens Hoiningen, und er fand noch keine einleuchtende 
Erklärung für die sonderbaren Reden und Drohungen des 
Mannes. Sein Schweigen war dem anderen natürlich 
nur ein Beweis dafür, daß seine Warnungen auf einen 
fruchtbaien Boden gefallen seien, und in einem Ton wohl 
wollender Herablassung sprach er weiter: 
„Im vollen Ernst: ich bin bereit, Ihnen meinen 
Beistand zu gewähren, soweit es sich mit der Ehre eines 
Kavaliers vereinigen läßt. Denn ich hoffe in Ihrem 
Interesse, daß Sie nur töricht, aber nicht Verbrecher,fch 
gehandelt haben. Ueber Ihrem Verlangen, einem Kollegen, 
der wohl auch Ihr Freund ist, gefällig zu sein, haben Sie 
eben vorübergehend das richtige Unterscheioungsoermogen 
für die Begriffe Mein und Dein eingebüßt." 
In diesem Augenblick wandte sich Hoiningen über den 
Kopf des eifrig Redenden hinweg an den Hotel-Haus- 
wiener i 
„Nein, mein Lieber, Sie fassen die Sache falsch an. 
Den großen Koffer mehr nach vorn, und die kleineren 
darauf, die Schlösser nach außen! So — cs läßt sich alles 
sehr bequem unterbringen." 
In dem scharf geschnittenen Gesicht des Kränzchen 
zuckte es verdächtig. 
„Sind Sie denn ganz von Sinnen, Mensch?" züchte 
er. ".Herunter mit den Sachen -von Ihrem Wagen! — 
Miß Pendleton kann in jedem Augenblick erscheinen." 
So hoffe ich." lauten die trockene Entgegnung, und 
mit dem gleichmütigsten Gesicht der Welt blittte der an- 
Auge unzuträgliche Reklamebeleuchtung in unserm Orte keine 
weitere Verbreitung finden. 
o Zur Elektrisierung der Stadtbahn. Die Eisen- 
bahnverwaltung hat jetzt den Ban von 60 elektrischen Schnell 
zugslokomotiven in Auftrag gegeben, und zwar bei folgen 
den Firmen: Siemens-Schuckert-Werke, Nonnendamm, der 
Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, Brumicnstraße, und 
den Maffey-Schlvartzkosf-Werken in Königsmusterhausen. 
Die elektrischen Antriebsmaschinen kosten je 95 000 M. Die 
Lieferung des elektrischen Stromes wird von besonders für 
den Eisenbahndienst errichteten Kraflstationen bewirkt, von 
denen zunächst zwei für den Dienst auf der Stadtbahn er 
richtet werden. Das eine Kraftwerk soll in Rummelsburg 
bei Berlin auf dem am dortigen Bahnhof gelegenen Ge 
lände zwischen Nord- und Vollring erbaut werden; das 
zweite kommt nach Charlottenburg auf das Gelände der 
bisherigen Versuchsanstalt für Handfeuerwaffen. 
o Untergrundbahn und Stadtbahn. Man ist heute 
leicht geneigt, über unsere Stadt- und Ringbahn im Ver 
gleich zu dem flotten Betrieb auf den Hoch- und Unter 
grundbahnen zu spötteln. Und wie man früher sang: „Wir 
fahren so gemütlich^auf der Pferdebahn", so wendet man 
heute in der nach Schnelligkeit strebenden Zeit diesen Vers 
auf die früher hoch gepriesene Stadt- und Ringbahn an. 
Aber zur Ehrenrettung der Stadtbahn sei es gesagt, daß 
diese inbezug auf Schnelligkeit hinter den Untergrundbahnen 
nicht überall zurücksteht. Ja, man fährt viele Strecken 
schneller und auch — billiger auf der Stadtbahn als auf 
der Untergrundbahn. So gebrauht man beispielsweise vom 
Alexanderplatz zum Zoologischen Garten mit der Stadtbahn 
drei Minuten weniger als mit der Untergrundbahn. Zur 
Schönhauser Allee—Nordring gebraucht die Stadtbahn von 
Westend aus 23, die Untergrundbahn dagegen 38 Minuten. 
Umgekehrt fährt von Westend zum Alexanderplatz die Stadt 
bahn 30, die Untergrundbahn 32 Minuten. Zum Heidel 
berger Platz—Schmargendorf bleibt die Distanz ziemlich 
gleich der Zeit nach, 10 Minuten vom Ringbahnhof, 17 
vom Leipziger Platz, billiger aber tut es die Stadtbahn. 
Zwischen Nordring und Schmargendorf beträgt die Fahrzeit 
mit Vollring 40, mit Untergrundbahn 47 Minuten, bei er 
heblich höheren Preisen. Die eigentliche Domäne der 
kürzeren Fahrzeit aber liegt für die Untergrundbahn in der 
Verbindung Ost—West. Die Stadtbahn gebraucht zur 
Warschauer Brücke von Westend, Zoologischer Garten, der 
Südring vom Potsdamer Ringbahnhof der Reihe nach 41, 
28, 41 Minuten, die Untergrundbahn entsprechend nur 33, 
23 und 17 Minuten. Diese Verhältnisse werden sich natür 
lich mit der Elektrisierung der Stadtbahn erheblich ändern. 
Im Weltstadtverkehr aber wird jede ersparte Zeitminute 
zum Wertobjekt. Wer am schnellsten fährt, fährt für das 
Publikum, das unter der Konkurrenz nur gewinnen kann, 
um besten. 
o Die katholische St. Marienkirche an der Laubacher 
straße im Zuge der Schwalbacher Straße ist im Rohbau 
ceoliche Chauffeur aus den Erregten herab. Der aber geriet 
nach und nach immer mehr aus der Fassung. 
„Sie scheinen wahrhaftig der größte Idiot zu sein, 
der mir je in meinem Leben vorgekommen ist. Haben 
Sie den»-noch immer nicht begriffen, daß ich weiß, wer 
der Eigentümer dieses Wagens ist, den Sie für den 
Ihrigen ausgegeben haben ? Ein Telegramm von mir, und 
die Polizei ist hinter Ihnen her. Man wird Sie festhalten. 
Sie verhaften, und Miß Pendleton wird dadurch in die 
peinlichste Lage gebracht werden, in die eine junge Dame 
versetzt werden kann. Dahin darf ich es natürlich nicht 
kommen lassen. Also entscheiden Sie sich — und ent 
scheiden Sie sich schnell. Entweder, Sie verschwinden auf 
der Stelle mit Ihrem Wagen, oder ich kläre Miß Pendleton 
über den Sachverhalt auf und lasse sie wissen, welchen ab 
scheulichen Betrug Sie gegen sie verübt haben. . ." 
Hoiningen griff mit gemächlichen Bewegungen nach 
den Handschuhen, die neben ihm auf dem Sitz lagen. 
Langsam streifte er den einen über die Finger und schloß 
den Knopf. Erst als er damit sertig geworden war, 
sagte er: 
„Würde es nicht für alle Beteiligten wesentlich besser 
sein, wenn die Dame, deren Raine» Sie soeben wieder 
holt genannt haben, ihre Vergnügungsfahrt ohne weitere 
Beunruhigungen fortsetzen könnte? Sie und ich — wir 
werden uns ja, wie ich denke, binnen kürzester Frist an 
einem Orte treffen, wo ich Sie ohne große Mühe davon 
überzeugen werde, daß ich kein Dieb, sondern im Gegen 
teil ein geschworener Feind aller Schufte und Halunken 
bin." 
Wenn darin eine versteckte Warnung lag, so war der 
Vicomte doch nicht erleuchtet genug, sie zu verstehen. In 
größter Aufregung erklärte er: 
„Ich kann Ihnen nur wiederholen, was Sie bereits 
gehört haben. Ob es Sie beunruhigt oder nicht: Miß 
Pendleton muß unter meinem Schutze vor weiteren Ge 
fahren bewahrt werden, bis ihr Vater darüber unterrichtet 
vollendet. Es wird nun an den inneren Ausbau herange 
gangen. Die Arbeiten sollen so gefördert werden, daß 
spätestens im Herbst n. Js. die feierliche Einweihung statt 
finden kann. 
o Die Ausstellung des Kaufmännischen Vereins 
der Nahrungsmittelbranche. Als im Vorjahre die Herren 
Lange und Micolowsky im Verein der Nahrungsmittel 
branche den Vorschlag machten, einmal eine Ausstellung zu 
veranstalten, fand dieser Vorschlag wenig Freunde. Und 
obwohl er später angenommen und auch ausgeführt wurde, 
so zweifelte man doch, mit dieser Veranstaltung Interesse 
beim Publikum zu erwecken. Das Ergebnis aber war ein 
voller Erfolg. Obwohl damals die Zeit zur Vorbereitung 
und auch die Erfahrung fehlte, wurde den Nahrungsmittel 
händlern doch die Freude zuteil, daß ihre Ausstellung 
allgemein anerkannt und stark besucht wurde. Das regte 
natürlich zur Wiederholüug an, und so ist gestern und heute 
die zweite derartige Ausstellung im „Kaiser-Wilhelm- 
Garten" im Gange, die sich wiederum eines zahlreichen 
Zuspruchs seitens des Friedenauer Publikums erfreut. 
Wieder waren die Herren Lange und Micolowsky die An 
ordner und als Herr Micolowsky gestern Vormittag um 
11 Uhr durch eine kurze Ansprache die Ausstellung für 
eröffnet erklärte, da konnte er es tun in dem Bewußtsein, 
daß sie in allen Teile» wohlgelnngen ist. Wenn wir im 
allgemeinen etwas darüber sagen sollen, so müssen wir an 
erkennen, daß auch auf den künstlerischen Geschmack des 
Publikums Rücksicht genommen ist. Die Stände zeigen 
nicht einfach den Aufbau ihrer Ware mit protzenhaften 
Reklameschildern, nein, sie fügen sich stilvoll, durch eine 
künstlerische Anordnung der Waren in Verbindung mit 
schlichten Reklametäselchen dem Ganzen ein. Und so findet 
das Auge Gefallen an der hübsch gegliederten Schau. Don 
19 Firmen ist die Ausstellung beschickt und wie wir schon 
gestern berichten konnten, sind es Firmen, deren Namen 
einen guten Klang haben. Wir bewundern, wie sehr unsere 
Nahrungsmittelindustrie heute vorgeschritten ist, wie sehr 
darauf Bedacht genommen wird, der Hausfrau die Arbeit 
in der Küche zu erleichtern und zu verkürzen und trotzdem 
Mahlzeiten zu bieten, die es an Geschmack mit solchen von 
längerer Zubereitung aufnehmen. Dann aber sehen wir 
auch überall das Bestreben, die der Gesundheit schädlichen 
Giflstrffe aus unseren Nahrungs- und Genußmitteln auszu 
schließen unter Beibehaltung des Geschmackes des ursprüng 
lichen Erzeugnisses. In letzterer Beziehung sind es be 
sonders die Kaffeeersatzmittel, von Kathreiners Malzkaffee, 
Schmeigers Nährsalz-Kaffee ,,Katodion", der koffeinfreie 
Kaffee Hag, die jeder auf der Ausstellung kosten und von 
deren Vorzügen er sich überzeugen kann. Daß der hohe Preis 
für Butter geradezu nach Ersatzniitteln drängt, ist hin 
länglich bekannt. Wir finden denn auch vertreten 
Wahnschaffe's Butter-Ersatz „Das Allerfeinste", ferner die 
Bona-Margarine. Ein Stand, vor dem sich das Publikum 
ständig drängt, ist derjenige der „Maggi-Werke". Die ge 
worden ist, welchem Bandi enstreich sie zum Opfer fallen 
sollte." 
„Schrecklich!" sagte Hoiningen, indem er herabsprang, 
wie um noch etwas an dem Motor in Ordnung zu 
bringen. 
Westenholtz hatte jetzt in der Tiefe des Hotelvestibüls 
Sylvias reizende Gestalt erspäht, wie sie in Mantel und 
Automobilsch eier dem Portier einige Weisungen erteilte, 
und nun, dicht neben dem Franzosen stehend und ihn 
leicht an der Schulter berührend, flüsterte er ihm zu: 
„Wenn Sie es wagen, gegen Miß Pendleton auch nur 
eine einzige Bemerkung oder Andeutung von der eben er 
wähnten Art zu machen — bei meiner Ehre, so verwandle 
ich Ihr Gesicht auf der Stelle in einen Eierkuchen, dessen 
ursprüngliche Bestandteile kein Mensch mehr erkennen 
kann. Nebmen Sie sich also in acht! Ich bin gewöhnt, 
meine Versprechungen zu halten." ' 
Ueber den Körper des Franzosen war ein Zittern ge 
gangen — eine neivöse Bewegung, vielleicht mehr der 
Wut als der Furcht. Die Blicke der beiden Männer be 
gegneten sich, und sie wußten. daß sie nach diesem 
Moment nur noch Tod einde sein konnten. Aber keiner von 
ihnen sprach ein Wort. Sie hätte» auch kaum noch Zeit 
dazu geyabt; denn eben jetzt tra Sylvia Pendleton, 
schön und strahlend wie der junge Tag, auf die Straße 
hinaus. 
„Nun, was haben Sie denn miteinander zu ver 
handeln ?" rief sie heiter. „Ich hoffe, Herr Vicomte, Sie 
versuchen nicht, meinen Chauffeur dazu zu überreden, 
daß er Sie an seine Stelle läßt. Sie wissen doch: Ge 
branntes Kind scheut das Feuer, und ich würde die Karte 
nicht inehr aus der Hand legen, wenn ich mich noch 
einmal Ihrem vorzüglichen Orientierungstalent anver 
trauen müßte." 
(Frtsetzung folgt.)
        
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