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Periodical volume Nr. 261, 05.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Berlin-Friedenau des Deutschen Bundes gegen die 
^rauenemanzrpatwn einen fesselnden Bortraa über die 
Frauenemanz,pation in den Vereinigten Staaten von 
Nord-Amerika . Redner wies nach, bafe sich aus dem 
ansanglichen starken Frauenniangel. besonders in den West 
staaten. eine ganz besondere Wertschätzung und Verehrung 
der tftcm und schließlich ein Frauenkultus entwickelt habe. 
Der Mann sehe es m Nord-Amerika als seine vornehmste 
Au gäbe an, die Frau von jeder körperlichen Arbeit fernzu 
halten. Nicht nur im Hause, sondern auch in der Oeffent- 
Ilchkeit, auch m sozialpolitischer Beziehung, beugt der Mann 
ganz dem Willen der Frau. Selbst die Bühne, die 
Bildhauerei und d e Malerei steht, wie an Beispielen nach 
gewiesen wurde, völlig unter dein Einfluß der Frau und 
ist durch und durch feministisch. Bezeichnend ist die 
allgemeine Forderung, ein Kunstwerk müsse „sweet“ sein. 
Der dominierende Einfluß der Frau zeigt sich besonders in 
der Schule, wo die Gemeinschaftserziehung (coeducation) 
Gelegenheit gibt, ihre ausschlaggebende Stellung zur 
Geltung zu bringen. Die mänsitiche Jugend wird von den 
fast ausschließlich weiblichen Lehrkräften in dem Sinne 
erzogen, es sei nicht „gentlemanlike", einer Frau zu wider 
sprechen. Keinem Manne ist es bisher eingefallen, so 
„ungalant" zu sein und beispielsweise gegen das Frauen 
stimmrecht zu opponieren. Bisher ist es noch nicht bekannt 
geworden, daß ein Mann gegen eine weibliche Jury 
protestiert habe, denn das wäre ja nicht „gentlemanlike". 
Bezeichnend ist, daß die starke amerikanische Opposition 
gegen das Frauenstimmrecht von Frauen ausgegangen ist, 
und zwar von den geistreichsten und ersten Damen der Ge 
sellschaft, die vom Redner zum großen Teil namentlich auf 
gezählt werden. Die Amerikanerin hält sich moralisch und 
und auch intellektuell dem Manne für weit überlegen. 
Hierauf begründet sie ihre Forderung, auch regieren zu 
müssen. Trotzdem hat es sich gezeigt, daß die Verhältnisse 
in den amerikanischen Staaten mit Frauenstimmrecht in 
keiner Weise besser sind, als in den Staaten, in denen die 
Männer das Stimmrecht allein ausüben./ Die Frauen 
stimmen sind nicht weniger käuflich, als ^Männerstimmen 
und die Korruption in den Staaten mit Frauenstimmrecht 
ist die gleiche geblieben. Zum Schlüsse zog der Redner 
einen Vergleich mit deutschen Verhältnissen. Es sei irre 
führend und ungerechtfertigt, wenn deutsche Frauen 
rechtlerinnen nordamerikanische Verhältnisse als vorbildlich 
hinstellten. Deutschland ist z. B. ein Militärstaat, in dem 
es eine Ehre bedeutet, des Königs Rock zu tragen. In 
Nordamerika ist aber der Soldatenberuf geradezu verpönt 
Auch die deutsche Auffassung von echter Männlichkeit und 
echter Weiblichkeit ist eine ganz andere, als die ameri 
kanische. Deshalb miissen wir es grundsätzlich ablehnen, 
uns in dieser Beziehung amerikanische Verhältnisse zum 
Vorbild zu machen. Lebhafter Beifall wurde diesen an 
regenden Ausführungen gespendet. In der anschließenden 
freien Aussprache wurde darauf hingewiesen, wie weit es 
der Feminismus bereits in Deutschland gebracht habe. 
Denn an dem gleichen Abend hielte eine bekannte unver 
heiratete Frauenrechtlerin einen öffentlichen Vortrag über die 
„sexuale Not der Studenten", der in erster Linie für die 
männlichen Studierenden bestimmt sei. Als besondere Auf 
gabe des Deutschen Bundes wurde betont, die heranwachsende 
Jugend vor dem Feminismus und der Charakterlosigkeit 
zu bewahren. 
o Vezirksverein „Süd-West". Die nächste Vereins 
und Wählerversammlung findet am Freitag, dem 7. November 
1913, Abends 9 Uhr, im Restaurant „Zum Rembrandt", 
Rembrandtstr. 1, Ecke Beckerstraße statt. Auf der Tagesordnung 
stehen u. a. die Punkte: Ansprache des liberalen Kandidaten 
Verlagsbuchhändler Springer. Die bevorstehenden Stadt 
verordnetenwahlen: Referenten die Stadtv. Peine und 
Reinbacher. Freie Aussprache. Verkehrs- und Jntercssen- 
ftagen. Die Gegenkandidaten und alle Wähler sind ein 
geladen. 
o Märkische Vorträge. Die Vereinigung zur Förde 
rung des Interesses für märkische Natur und Heimat hat 
den Prospekt für den Winterzyklus 1913/14 ausgegeben, 
der kostenlos bei A. Wertheim, Konzertkasse, Leipziger Platz, 
und in den bekannten Buchhandlungen zu haben ist. Am 
Mittwoch, den 12. November, abends 8V 2 Uhr. . wird im 
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Herr Oskar Bolle „Die malerische Spree" in einer fesselnden 
Wanderung von der Quelle'bis zur Mündung schildern und 
mit 110 Lichtbildern in natürlichen Farben begleiten, — 
Mittwoch, den 19. November, am Bußtage, abends 8 Uhr, 
findet im großen Konzertsaal Gesellschaftshaus des Westens, 
Schöncberg, Hauptstr: 30, der Fontane-Abend statt. Das 
Lebensbild und die Wanderungen nach Fontane mit ca. 70 
Lichtbildern wird Oskar Bolle vortragen, die Balladen und 
kleineren Dichtungen Fontanes Herr W. Appelt vom Deutschen 
Theater. Karten zu beiden Abenden sind an den bekannten 
Stellen und abends am Saaleingange zu haben. 
o Das Große Herbst-Preiskegeln im Lauterplatz- 
Kasino, Friedenau, Hauptstr. 80, welches der Kegelklub 
„Friedenau 1909" auf allen 4 Spellmannbahnen veran 
staltet, nimmt diesen Donnerstag, Sonnabend und Sonntag 
seinen Fortgang. Es gelangen im ganzen für 7300 Al. 
Preise zur Verteilung, davon 5300 M. in bar. Auf eine 
kleinen Geldbahn und 2 Lebensmittelbahnen jeden Sonntag 
nach Schluß des Kegelns Preisverteilung. Anfang Wochen 
tags uin 6 Uhr. Sonntags um 3 Uhr Nachmittags Hohe 
Tages- und Stundenpreise. Die Führung der Kegellisten 
haben Militärpersonen übernommen. Alle Kegelfreunde sind 
zu diesem Preiskegeln herzlichst eingeladen. Am Sonntag, 
dem 2. d. Mts. erhielten die ersten Preise: Auf Bahn II 
(Kleine Geldbahn), Herr Kirsten und Herr Tismar mit 
4 Kugeln 36 Holz, Bahn III und Bahn IV (Delikateß- 
bezw. Wild- und Geflügelbahn) Herr Strich mit 4 Kugeln 
32 bezw. 35 Holz. Für gute Speisen und Getränke ist 
bestens gesorgt. 
o - Nach Unterschlagung größerer Summen ist der 
bisher hier Wilhelmshöherstr. 29 wohnhaft gewesene 32 
Jahre alte Kaufmann Karl Senft, der Unter den Linden 70 
ein Reisebüro unterhielt, flüchtig geworden. S., der auch 
Vertreter der Gesellschaft Neederland war, hat eine Reihe 
von Beträgen, die er an die Neederlang und andere Verkehrs 
gesellschaften abzuführen hatte, unterschlagen. Soviel bis 
jetzt bekannt ist. belaufen sich die veruntreuten Gelder auf 
10 000 M. 
o Sinnlos betrunken. Der Mitfahrer Paul Siedow 
von der Interessengemeinschaft Märkischer Milchpächtsr wurde 
in der Stubenrauchstraße in bewußtlosem Zustande aufge 
funden. Man schaffte ihn zur Canitätswache, wo der Arzt 
vom Rettungsdienst Trunkenheit feststellte. S. war von 
seinen Kollegen mit „Fusel" traktiert und dann seinem Schicksal 
überlassen worden. 
o Ein „wilder" Radfahrer fuhr gestern Abend gegen 
6 Uhr an der „Kaifereiche" eine Dame an, sodaß diese 
rücklings zu Boden stürzte. Der Unfall lief noch glimpflich 
ab, da sowohl der Radfahrer wie die Dame unverletzt 
davonkamen. 
o Ein schwerer Straßenunfall ereignete sich gestern 
Abend gegen 6 Uhr am Lauterplatz. Als der Hausdiener 
Willi Richter auf seinem Rade die Rheinstraße entlang fuhr, 
wurde er an der Hedwigstraße von einem Prioatautomobil 
angefahren. Er schlug so heftig auf das Pflaster auf, daß 
er besinnungslos liegen blieb. In demselben Auto wurde 
er nach der Sanitätswache gebracht, wo der Arzt vom 
Rettungsdienst einen Schädelbruch feststellte. SDUt dem 
Krankenwagen wurde R. ins Schöneberger Krankenhaus 
überführt. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. 
o Unsere Feuerwehr wurde gestern nach dem Hause 
Kaiserallee 70 gerufen, wo ein Dachstuhlbrand ausgebrochen 
sein sollte. Es stellte sich jedoch heraus, daß der das ganze 
Haus anfüllende Oualm vom Schornstein herrührte. Die 
Wehr sorgte für Abzug und konnte darauf wieder abrücken. 
— Zu wünschen wäre aber, daß unsere Wehr sich künftig 
bessere Pferde bereit hält. Die gestrigen „arabischen Hart- 
traber" hatten viel Aehnlichkeit mit „Suppenhühnern" und 
bereiteten dem Publikum sichtlich Vergnügen. 
o Einen Ohnmachtsanfall erlitt gestern Vormittag 
vor dein Hause Schloßstr. 102 eine Frau K. Sie war 
zwischen Bordschwelle und Straßenbahngleis zusammen 
gebrochen, sodaß man zuerst wieder einen Straßenbahnunfall 
vermutete. Vorübergehende eilten schnell herbei und 
brachten die Ohnmächtige in einen Hausflur. Sanitäre der 
Steglitzer Wehr erschienen alsbald mit Wagen und Trag 
bahre und brachten die Kranke zur Rettungswache. Dort 
wurden ärztlicherseits nur leichte Kopfverletzungen bei der 
Frau festgestellt. Man schasste.die Patientin hierauf zwecks 
weiterer Behandlung in ihre Wohnung nach derJeverstraße: 
Den Ohnmachtsaufall will die Kranke nach ihren Be 
kundungen infolge Schrecks vor den heransausendett Autos 
und Straßenbahnwagen bekommen haben. 
o .Kindesmord? Ans dem unbebauten Grundstück 
Innsbrucker Str. 14, in der Nähe des neuen Rathauses, 
stieß der Schüler Hermann H. aus der Meininger Str. 2, 
als er mit einem Spaten einen in der vergangenen Nacht 
teilweise zugeschütteten Graben aushob, auf ein Paket, aus 
dem der Kopf eines Kindes sichtbar wurde. Der Knabe 
grub den Fund aus und machte dem zuständigen Polizei 
revier in der Hewaldstraße Mitteilung. Bei der näheren 
Untersuchung fand man in dem Bündel die Leiche eines 
neugeborenen Knaben, die mehrere Verletzungen aufwies, 
die noch frisch waren und wohl durch Spatenstiche verur 
sacht worden sind. Ob das Kind gelebt hat, muß die ärzt 
liche Untersuchung ergeben. Die kleine Leiche rourde nach 
der Halle in der Eythstraße gebracht. Die Nachforschungen 
nach der unnatürlichen Mutter sind bisher ohne Erfolg 
geblieben: 
Vereirss-k^ÄLdrickren 
Morgen Donnerstag tagen: 
„Friedcnaucr Männer-Gesangverein 1875", Uebnngsstunden 
9—11 Uhr im „Hohenzollern". Dirigent: Musikdirektor Paul Antoni. 
Im Klub für junge Mädchen, Hcilbronnerstr. 20 (nahe 
Bayrischer Platz) findet am kommenden Sonnntag, dein 9. d. M., 
Abends 8 Uhr, ein Vortrag mit Lichtbildern über Doktor Martin 
Luther statt, zu dem junge Mädchen, vor allem kaufmännische An 
gestellte, Verkäuferinnen, Kindergärtnerinnen und andere, herzlich 
willkommen sind. Eintritt,25 Pf. Der Besuch verpflichtet zu nichts. 
Sckiöneberg 
—o Der Liberale Verein für Schöneberg hat am 
Dienstag, den 28. Oktober in einer von mehr als 1000 
Personen besuchten öffentlichen Volks- und Wählerver 
sammlung mit allen gegen 8 Stimmen folgende Ent 
schließung angenommen: „Die heutige vom Liberalen Verein 
für Schöncberg einberufene öffentliche Versammlung erklärt 
sich mit der Tätigkeit der Liberalen Fraktion der Schöne- 
bcrger Stadtoerordnetenversanimluntz einverstanden. Die 
Versammlung bedauert, daß zum Schaden des entschiedenen 
Liberalismus sich liberale Männer mit dem Zentrum und 
anderen Reaktionären verbunden und unbegründete Ver 
dächtigungen über die Finanzpolitik der Stadt erhobest 
haben, die geeignet sind, den guten Ruf der Stadt Schöne 
berg zu schädigen. Die Versammlung fordert alle freiheitlich 
gesinnten Wähler auf, nur die voni Liberalen Verein und 
den Bezirksvereinen ausgestellten Kandidaten zu wählen." 
Vermißtes 
*o Zwischen Berlin—Hamburg, Berlin (Hannover—) Cöln, 
Berlin—Halle-Saale-Erfurt—Frankfurt a. M., sowie Berlin— 
Schneidemühl—Königsberg (Pr.) - Eydtkuhncn verkehren auch in 
diesem Winter bis Ende März nächsten Jahres besonders gebaute 
Güterwagen mit Dampfheizung (Külteschutzivagen), die dazu 
bestimmt sind, frostempfindliche Eilstückgüter vor Frostgefahr 
zu schützen. ' Die Wagen 'laufen in folgenden Zügen: Ab Berlin 
Hamburger und Lehrter Bahnhof Eilgütcrzug G066 nach Hamburg, 
11.16 Nachm. Ab Berlin Hamburger und Lehrter Bahnhof Eil 
güterzug 6080 nach Cöln-Gereon, 12.35 Vorin. Ab Berlin Anh. 
Güterbähnhof Eilgüterzug 6092 nach Frankfurt a. Mi, 2.40 Nachm. 
Ab Berlin Schlesischer Güterbahnhof Personenzug 301 nach Eudt- 
kuhueu, 12.42 Nachm. Mit der Heizung der Wagen wird bei einer' 
Außentemperatur von 3 Grad Celsius unter Null begonnen. Die 
Wärme im Wageninnern soll 10 Grad Celsius nicht übersteigen. 
Eine Gewähr für die Jnnehaltuug dieser Grenzen wird jedoch nicht 
übernommen. Auch haftet die Eisenbahn nicht für Schäden, die 
infolge ungenügender Heizung oder Ueberhcizgng entstehen. Um 
die Beförderung in den Kälteschutzwagen zu ermöglichen, müssen 
frostempfindliche Eilgüter mit besonderen Frachtbriefen aufgeliefert 
werden. Eine Gebühr für die Beförderung in diesen Wagen wird 
nicht erhoben. Die Eisenbahn ist nicht verpflichtet, die Güter in 
diesen Wagen zu befördern. Die Eilgutabferkigungen der Abgangs-' 
bahnhöfe erteilen weitere Auskunft. 
Wetterauöfichten. 
Donnerstag: Nachts kühl, am Tage wieder mild, viel 
fach neblig oder wolkig mit'etwas Regen und mäßigen süd 
lichen Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martintuö Friedenau 
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