Path:

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

nufjer bei den Vorstandsmitgliedern bei den durch Anschlag 
bekannt zu gebenden Verkaufsstellen zu haben. Nach 
stehendes kleines Gedichtchen. das uns zugegangen ist, soll die 
Stimmung des Abends treffen: 
Am 1. Dezember in diesem Jahr' 
,;eiert die Krippe den Weihnachtsbazar, 
Ul ’* fröhlichem Tanz und Trubel 
Mit Buden und lustigem Kinderjubel! 
Oinen strich flugs in den Kalender hinein, 
Denn dabei muß jeder gewesen sein! 
Was gibt's da zu schau'n, zu hören zu lesen, 
So etwas ist noch nie dagewesen! 
Was schaut unser Auge! ist's möglich fürwahr? 
E'U richtiger fröhlicher Weihnachtsbazar? 
Knecht Ruprecht! Trompeten, Lametta und Kerzen! 
lind Kinder soviel, die fröhlich scherzen! 
Seht welch' ein lustiges buntes Gewimmel, 
Und dazwischen das liebe Weihnachtsgebimmel! 
Mädchen in bunten Röcken und Miedern, - 
Bauern, Scholaren mit lustigen Liedern! 
lind noch eins — ein Schutzmann ist da auch! 
Mit einem riesigen runden Bauch! 
Wer könnte da fehlen, da muß jeder hin!! 
Mit etwas Geld und mit fröhlichem Sinn. 
Und dazu ladet herzlich ein, 
Pom roten Kreuz der Frauenverein! A. 
o Gemeinsamer Unterricht für Knaben und Mädchen. 
Ueber dieses Thema hält am 5. November (Mittwoch) 
Frl. Dr. Maria Kado im Logensaal zu Steglitz, Albrecht 
straße 112 a,- einen Dortrag. An den Vortrag wird sich 
eine Diskussion anschließen. Der Eintritt ist frei für 
jedermann. 
o Die Vortragsfolge des Konzerts, das der Krieger 
und Landwehr-Verein zum Besten der Weihnachtsbe 
scherung der Kinder und hilfsbedürftigen Kameraden, sowie 
der Witwen verstorbener Kameraden morgen, Dienstag, 
den 4. November, Abends 8 Uhr, in der Aula des Neform- 
realgymnasiums, Homuthstraße, veranstaltet, verspricht eine 
reiche Abwechselung in künstlerischen Darbietungen. Es 
rvird eingeleitet durch einen Orgelvortrag des Herrn 
Musikdirektors Antoni (Entrata für Orgel von Karg-Elert). 
Herr Jakob Maikl, ehemals an der Wiener Hofoper, jetzt 
an der Deutschen Oper-Charlottenburg, singt darauf Recitativ 
und Arie aus „Die Afrikanerin", „Land, so wunderbar", 
von Meyerbeer und „Heimliche Aufforderung" von Rich. 
Strauß. Im ersten Teil mit ernsten, im zweiten Teil mit 
heiteren Vorträgen wird der besonders als Reuterrezitator 
bestens bekannte VvrtragSkünstler Herr Erich von Wussow 
aufwarten. Die Konzertsängerin Frau Mahraun, die sich 
hier schon oftmals Beifall erringen konnte, wird mit fol 
genden Liedern beitragen: „Der Fischer" von Alf. Grün- 
feld, „Wird einst der Kummer" von Will). Berger, „Mai 
nacht" und „Dort in den Weiden" von Joh. Brahms. 
Frau Sametzki, uns ebenfalls keine Unbekannte, die ihre 
reizende Stimme wiederholt bei gesellschaftlichen Anlässen 
und in Wohltätigkeitsoeranstaltungen hören ließ, singt die 
Arie der Frau Fluth aus „Die lustigen Weiber" von Otto 
Nicolei und „Der Frühling ist da" von Eugen Hildach. 
Die Pianistin Frl. M. Taube bringt Rigandon von I. Raff 
und Polonaise E-Dur von Chopin zum Vortrag, während 
Frl. Wan da Taube mit den Diolinvorträgen ,Le rossignol" 
von Vieuxtemps und „Gavotte de Renaud" von (Franco 
Sacchini erfreuen wird. Als Violinvirtuosen werden wir 
auch Herrn Musikdirektor Max Longe in dem Klavier 
guintett op. 87 von Hummel bewundern können. Der 
Schluß des Abends ist dem König!. Hofopernsänger a. D. 
Herrn Ludwig Fraenkel vorbehalten, der „Die beiden 
Grenadiere" von Rob. Schumann und „Tom, der Reimer" 
von Carl Löwe zu Gehör bringen wird. Wir können somit 
allen Kunstfreunden den Besuch des Konzerts bestens 
empfehlen. Eintrittskarten zu 3, 2 und 1 M. sind zu 
haben in den Papierhandlungen von W. Ebers, Rheinstr. 15, 
Kossakowski, Schmargendorfer Straße 35, in der Zigarren 
handlung von Mund am Wannseebahnhof Friedenau und 
in beschränkter Anzahl noch an der Abendkasse. 
o Alle Freunde Fritz Reuters dürste es interessieren, 
daß de „plattdütsche Vereen Waterkant für de westl. Vörurte 
von Berlin" am Sonnabend, dem 8. d. M., in der Loge 
zu Steglitz sein 9. Stiftungsfest feiert. Alle plattdeutschen 
Landsleute und Freunde plattdeutscher Gemütlichkeit können 
durch Mitglieder eingeführt werden und sind herzlich ein 
geladen. Das Programm des Abends ist ein außerordent 
lich reichhaltiges. 
o Nur für moderne Tänze: Tango, One-step, Two- 
step, Boston usw. richtet Herr Tanzlehrer Georg Kinder, 
Rönnebergstr. 7, 1 Trevpe, einen neuen Tanzzirkel ein, der 
in der nächsten Zeit beginnen wird und Donnerstags von 
9—11 Uhr inr Restaurant Hohenzollern stattfindet. An 
meldungen werden an die obigeAdressedesHerrnKindererbeten. 
o Gin Zechpreller wurde in einem besseren Hotel in 
Bremen festgenommen. Es ist ein etwa 50 Jahre alter 
Mann de. sich den Namen eines Grafen Honau-Schlobitten 
beigelegt hatte. Der Bremer Polizei gegenüber behauptete 
er, der am 1. 5. 1865 zu Wittenberg geborene Schiffs- 
ziminermann und Reisende Friedrich August Julius Schreiber 
aus Friedenau bei Berlin zu sein, der vor 18 Jahren seine 
hier, Rönnebergstr. 13, wohnhafte Familie verlassen habe 
und seit dieser Zeit in der Welt — vielfach als Matrose 
zur See — umherreiste. Vier Jahre sei er bereits in einer 
Irrenanstalt untergebracht gewesen. Bisher ist es noch nicht 
gelungen, die Persönlichkeit dieses Mannes einwandfrei fest 
zustellen. Die Kriminal-Polizei in Bremen bittet um sach 
dienliche Angaben. 
Verems-rZackrickten 
Am Dienstag tagen: 
Stenographenverein „Stolze-Schrey". Vj9 Uhr in der Gemeinde- 
Mädchenschnle, Goßlerstraße. Diktatschreiben in verschiedenen Ab 
teilungen. 
Die Lebensweise des Menschen und die Verlängerung seines 
Lebens, lieber dieses Thema spricht am Mittwoch, den 5. er., 
Abends 9 Uhr Herr Dr. Magnus im Verband Deutscher Handlungs 
gehilfen, Kreisverein Steglitz, Hotel Steglitzer Hof, Verlinickestr. 15. 
Gäste, auch Damen, gern gesehen. 
Der Deutsche Turnverein, 6. Münnerabteilung für die Vororte 
Steglitz, Friedenau und Schöneberg turnt jeden Montag und 
Donnerstag von 8'/. bis 10 Uhr Abends in der Turnhalle Friesen 
straße in Steglitz. Turnfreunde sind jederzeit willkommen. 
Auskunft»- und Fürsorgestelle (Kaiscrallee 66), 
für Tuberkulöse: AerztlicheSprechstunden für Männer jeden DienStag 
von 12—1, für Frauen und Kinder jeden Mittwoch von 12—1 Uhr, 
für Alkoholkrankc: Aerztl.Sprechstunde jeden Freitag von 12—1 Uhr 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Die Freitagsnummer dieser Zeitung gab eine Meldung der 
„Post" wieder, nach welcher Schöneberg und Friedenau mit der 
Umlegung des Wannseebahnhofes sich einverstanden erklärt hätten 
und sogar einen erheblichen Beitrag zu den Kosten derselben bei 
steuern wollten. Wenn nicht die gewiß gut unterrichtete Redaktion 
diese Nachricht ohne Vorbehalt wiedergegeben hätte, so würde sie 
kaum glaublich erscheinen. Denn, ganz abgesehen davon, daß diese 
Verlegung, ohne entsprechenden Nutzen für andere, allen An 
wohnern der Straßen nördlich von der Hedwigstraße eine empfind 
liche Verlängerung ihres Weges zur Station verursachen würde, 
ist sie leider in hohem Grade' geeignet, die Zukunftsinteressen der 
beiden Gemeinden empfindlich zu schädigen, und gerade hier darf 
nicht zugunsten, der Augenblicksvortcile der jetzigen Ansiedler im 
Bismarckviertel die künftige Entwickelung unserer Gcmcindcwesen 
außer Acht gelassen werden. 
1. In absehbarer Zeit steht die Einführung des elektrischen 
Betriebes auf der Wannsccbahn in Aussicht. Dann aber werden 
sich die Verkehrs- und Betriebsverhältnisse in einer Weise ändern, 
die jetzt noch Niemand mit Sicherheit im voraus übersehen kann. 
Ter schnellere Antrieb (bezüglich dessen noch eine Vervollkommnung 
in sicherer Aussicht steht) sowie die kürzeren, schnell aufeinander 
folgenden Wagenzüge werden sicherlich eine Einschiebung mehrerer 
Haltestellen ohne Verlangsamung des Betriebes gestatten. Dann 
könnten die Feldstraße und die Ringbahn (Ebersstraße) ihren 
Bahnhof (tzaltepunkt) bekommen und die großen Kosten der Um 
legung des Wannseebahnhofes Friedenau würden gespart werden 
können. Also mindestens: Abwarten und erproben, was die Elektri 
sierung bringt. 
2. Die Schöneberger Untergrundbahn braucht um rentabel zu 
werden nur den Anschluß an die Wanuseebahn zu suchen, der bei der 
jetzigen Lage des Bahnhofes ohne erhebliche Schwierigkeiten erfolgen 
kann. Sie würde dann den großen Verkehr zwischen den westlichen 
Vororten bis Potsdam und dem reichen Berliner Westen auf 
nehmen, der jetzt sich über den Potsdamer Platz und von da mit 
Automobilen vollzieht. 
3. Nur wenige Jahre werden vergehen, dann setzt sich mit ge 
bieterischer Notwendigkeit ein Verkehrsweg durch, auf den schon 
der verstorbene Baurat Büsing, gewiß einer der besten Kenner 
unserer Verhältnisse, hingewiesen hat. Das ist die Straße, die sich 
vom Grunewald unter Aufnahme des Dahlemec und Schmargen- 
dorser Verkehrs durch die Wiesbadener Straße über den Rüdes- 
heimer Platz und die Schmargendorfer Straße zum Lauterplatz 
(Rathaus) und dann durch die Hedivigstraße unter der Wannsee 
bahn hindurch nach dem künftigen Großtempelhof und Neukölln 
ziehen wird. Die große Vcrlehwstraße würde dre jetzige Nordspitze 
des Wannseebahnhofes Friedenau schneiden und so würde dort 
ein Verkehrsknotenpunkt entstehe», dem sich kein anderer in unserem 
Gemeinwesen vergleichen könnte. Ter Zustrom, das Umsteigen 
und Verweilen der Reisenden würde iin hohen Grade das geschäft 
liche Leben fördern und den Gewerbetreibenden in Friedenau und 
Schöneberg zahlreiche Käufer zuführen. Alle diese Vorteile ließen 
sich an der Saarstraße wegen der ungünstigen Terrainverhältnisse 
nicht erreichen. G. 
(Anmcrk. d. Schriftl.: Wie wir aus zuverlässiger Quelle wissen, 
ist nicht beabsichtigt, den hiesigen Waunseebahnhof Friedenau auf 
zuheben. Es wird lediglich eine „Umklappung" des Bahnsteiges 
stattfinden, so daß der Bahnhof künftig einen zweiten Zugang an 
der Saarstraße erhält.) 
Gerichtliches 
(:) Haftung für Amtspflichtverletzuug. Eine Entscheidung von 
grundlegender Bedeutung ist diejenige des Reichsgerichts vom 
1. Mürz 1913 (448/12) V, welche die Frage der Haftung des 
Staates für fahrlässige Amtspflichtuerletzung der Beamten be 
handelt und die zu dem Ergebnis kommt, daß der durch fahr 
lässige Amtspflichtverletzung Geschädigte zunächst versuchen muß, 
von anderen etwa zum Ersatz Verpflichteten diesen zu erlangen, 
ausgenommen in dem Fall, daß er beweisen kann, daß ein solcher 
Versuch nutzlos wäre: die Bewcislast hierfür trifft den aus Schaden 
ersatz Klagenden. Den Anlaß zu dem Rechtsstreit bot, daß durch 
ein Versehen des zuständigen Amtsrichters die Eintragung einer 
beantragten Grunddienstbarkeit unterblieb und daß der Verpflichtete, 
bezzv. sein Rechtsnachfolger, wegen Ausübung der nicht einge 
tragenen Grunddienstbarkeit dem obligatorisch berechtigten fortge 
setzt Schwierigkeiten machte, sodaß dieser sich geschädigt fühlte und 
den Justizfiskus wegen des vorher erwähnten Versehens des betr. 
Richters auf 42 000 M. Schadenersatz verklagte. Der Kläger ist 
in sämtlichen Instanzen (unterlegen und zwar, weil das Reichs 
gericht den in der Einleitung wiedergegebenen Standpunkt billigte, 
daß dem beklagten Fiskus Ansatz 1 Satz 2 des § 839 BGB. zur 
Seite steht, demzufolge der Kläger zunächst auf andere Weise, 
nämlich von dem Notar H., wegen dessen ebenfalls in ver Sache 
vorliegenden Verschuldens Ersatz zn erlangen versuchen müsse. 
(Juristische Wochenschrift 1913 Seite 598.) 
Vermischtes 
*o St. Hubertustag. Das Fest aller Reiter und Jäger bringt 
der 3. November. Wenn sich auch die geselligen Kreise enger im 
behaglichen Heim zusammenschließen und sich jeder vor den Unbilden 
des Wetters schützt, so empfindet doch der rechte Jäger draußen 
in Wald und Flur ein waidmännisches Behagen, denn der November 
ist der eigentliche Jagdmonat, und Hubertus ist der Schutzpatron 
der Jäger. In manchen Gegenden, wie in Böhmen und Sin der 
Oberlausitz, war es früher Sitte geworden, daß Inhaber großer 
Jagdreviere ihm aus Pietät mitten im Walde ein Bild oder eine 
Kapelle errichteten, um seine Geneigtheit zu gewinnen und gute 
Jngdjahre zu bekommen. In der alten Zeit des vielen religiösen 
Kultus war es allgemein Sitte, bei den großen Jagden, die man 
am Hubcrtnstagc abhielt, der ja mitten in der Jagdsaison füllt, 
sich vorher in vollständiger Jagdausrüstung in der Kirche zu ver 
sammeln, um bei einer Andacht die Gunst des Schutzpatrons für 
den Jagdzug zu erflehen. Kaum war diese Andacht vorüber, ging 
es mit lustigem Hörnerklang hinaus zum Mordhaadwerk aus 
Vergnügen, sogar die verfolgungSwütige Meute wurde geweiht. 
Hauptsächlich_ in Frankreich war die Hubertusfcier auf den Edel 
sitzen allgemein. Ein solenes Mahl und das unvermeidliche große 
Zechgelage beendet in Waidmannskreisen zumeist den Hubertustag, 
denn „lustig ist die Jägerei", und wo die jagdfrohcn Jäger Huberli 
beisammen sind, da darf auch der volle Becher nicht fehlen. 
In die Geheimnisse des Wünschelruten-Phänomens soll jetzt 
auch das Licht der Wissenschaft dringen. In Hannover gründete 
sich auf Veranlassung des Geheimen Admiralitätsrates Herrn 
von Franzius ein Verband zur Klärung der Wüuschclrutensrage. 
Der Verband hat seinen Sitz in Stuttgart. Professor Dr. Ing. 
Weyrauch übernahm die Geschäftsführung. Daß es zur Gründung 
dieses Verbandes kam, ist unleugbar nur von Vorteil. Auf diesem 
Gebiete liegen schon gegenwärtig genügend praktische Ersolge vor, 
um in der Tat die Wünschelrute als ein brauchbares Instrument 
zur Auffindung unterirdisch fließender Wasscraderil gelten zu lassen. 
Aber die Wissenschaft steht der Erscheinung noch skeptisch gegen 
über und angesichts der großen wirtschaftlichen Bedeutung des 
Phänomens wäre zu wünschen, daß eine Brücke zwischen dem 
immerhin berechtigten Skeptizismus der Wissenschaft und den 
einwandfreien praktischen Erfolgen der Rutengänger geschaffen 
würde. Diesem Zwecke dient auch der in Nr. 37 des „Lehr 
meisters im Garten und Kleintierhos", Leipzig, von einem er 
fahrenen Quellcnsindcr, der mit der Wünschelrute arbeitet, ver 
öffentlichte Aufsatz Mit Abbildungen, welche die Anwendung der 
Wünschelrute zeigen. Der Verlag des Lehrmeisters sendet auf 
Wunsch allen Interessenten diese Stummer kostenlos. 
Wetterausfichten. 
Dienstag: Ziemlich mild, zeitweise aufklarend, vorwiegend 
trübe mit RegenfällM und sehr lebaften westlichen Winden. 
BerantwortlicherIchrifrleiter:HermannMartiniuS Friedenau 
I Eia neuer Tanz 
1 -Zirkel nur für moderne Tänze j 
| One-step, Two-step, Boston je. | 
| beg. Anfang November. Ilnterr. > 
Dienstags von 9—11 Uhr int I 
Hohenzollern Friedenau, Hand- ( 
jerystr. 64. Honor. mäßig Um 
gest. Anm.erb. Hochachtungsvoll j 
Georg Kinder, Tanzlehrer, i 
Rönnebergstr. 7, 1 Tr. 
Soli)- ii. SilbeMm. 
Wen ii. Munt« 
kaust zum höchsten Preise (7190 
Heinr. Decker 
Steglitz, Bismarckstr. 71. 
DS nn/> gebraucht, tadellos, 
• laflVy'bOO, Gelegenheits 
kaut. Sirfke, Wilh.-Hauffstr. 11,1. 
Abends 7,8—10. (»257 
An- >i. MM war* 
Kkrchstr 6. Tischlerei H. Wunder. 
-L MaauMe 
bill. verkfl. Fisch, Niedstr. 15. II. 
stl,«- u. Gemüsegeschäft preis- 
sJüjl 5 wert zu verkaufen. (9389 
Schömberg. Hohenfriedbcrgstr. 25. 
Büfett, Anrichte, Trumeau, Eck 
sofa, Paneelsofa, Bcrtikow re. bill. 
zu verk. Fregestr. 66 I r. (9397 
f. Zrarbach jfochj. 
Berlin Trier Oestrich a. Bhein. 
gmüder jm 
DöHipgrk jKoselraousscux 
Vi Fi. 0,85 
V! Fi. 3,00 
rot. Etikett. 
ffViefl&Maii, M®S©l8t]P« 1"!S 
aa der Krsarsloha. 
Iah W«Iita«ar Kanter. Telefon Pfalr.b. 1972, 
Herren-Winterpaletot 12 M, I 
Rockanzug 15 (gr. krüst.Fig.), Kleid 
(44) 6, Kostüm (46) 9, Unterrock, 
schm seid. Bluse 3. Stiefel (38) 3, 
Winterhut 1, verkfl. Hauptstc. 80, 
3. Port. III l. (Lauterplatz). 
E. kl. eis. Danerbrandof. faji neu, 
bill. z. verk. Scheller, Sponholz- 
straße 34, Vordh. IV. (9412 
r~ 
Arbeitgeber aller Art 
erhalten täglich kostenlos 
gelernte, ungelernte u. jugend 
liche Arbeiter, sow. Handwerker, 
Radfahrer, Lauf- und Arbeits 
burschen, Portiers, Teppich 
klopfer, Bohner u. Lehrlinge 
durch das (5684 
Städtische Arbeitsamt 
Boriin>Schönebsrg 
Grunewaldstr. 19 
Ecke Schwäbische Str. 13/14, 
Fernsprecher Amt Nollendorf 
Nr. 230 und 231. 
V J 
Große dreimalzige Hausrolle, 
fast neu, billig zu verkaufen 
9413s Jllstr. 5, L_ 
Abreischatber [9416 
svfortbillig verkäuflich vorzügliches 
Nußbaumbett mit Patcntdoden. 
Nachttisch re. Schöneberg, Feurig 
straße 36, vorn IV rechts. 
1 mod. Eßzimmer 
bestehend aus 1 Büfett mit ange 
bauten Seitenschränken, 1 Auszieh 
tisch 21 Pers., 6 Lederstühle, 1 Uhr, 
1 Anrichte sehr preisw. Näheres 
Stiecstr. 6 bei Prinz. (9406 
Gaskrone, Vertikorch grüne 
Vlüschgarnitur verkäuflich. (9406 
Link, Stegl,, Lauenburgerstr. 31II. 
Bill. z. verk.: Kleiderschr., Chaise 
longue, Kinderklappst, Sportwagen 
gold. Damenuhr, Damenmantel 
Trempenan, Stgl.Schönebergerst.12 
Aufmartestelle Vormilt. 2 Std. 
gesucht. Noack, Lauterstr. 28. 
Mädchen sucht Aufwartung von 
früh ab. Dickow, Hähnelstr. 20. 
Suche als AUeinmädchen per 
sofort Stellung. Zu erfragen 
9411s Ludolf, Odenwaldstr. 6. 
Mädch. für alles, Köchin u. Haus 
mädchen empf. Luise Sothmann, 
gewerbsmäßigeStellenvermittlerin 
Kaiserallce 180. Pfbg. 8982. 
Dienstmädchen 
empfiehlt Fr.Auguste Lehmann, ge- 
werbsmüßige Stellenvermittlerm, 
Rheinstr. 1. Tel. Pfbg. 6869 (8577 
Frau sucht Aufwartung früh, 
auch einigemal in der Woche. 
Cranachstr. 8 Querg. II rechts. 
Suche für meine (9iuö 
tüchtige Aufwartung 
Arbeit au 3 Tagen. Anfragen 
erbittet vormittags Frl. Wölbling, 
Fregestr. 79, ptr. 
Aufwartestelle 3—1 Std. Vorm. 
s. ält. Mädchen. Ausk. Unger, 
Steglitz, Mommsenstr. 25, III. 
"Junge Frau sucht Aufwartung. 
Fr. Melzer.Port., Odenwaldstr. 27. 
Zitherspieler zum 15. November 
Abends von 7—12 Uhr zu einer 
kleinen Festlichkeit gesucht. Adr. 
bitte unter E. B. Zitherspieler 
in die Erp. d. Bl. (9394 
NilfNaN iür Haus mit 4 Aufg. 
4)ÜUicl u. Warm.-Vers. ohne 
Zentr.-Heiz per 1. 12. ges. Off. 
unter Sch. A. 39 Exo. d. Ztg 
für Kind nach 
mittags verl. 
8388s Mumme, Stubenrauchstr. 66. 
Aclt., aUeinst. Frau f. Rfinig. 
bess. Hackses u. Führung kl. Wirt 
schaft sof.ges. Wielandstr.2-3, Port. 
Dlensiniädite 
Köchinnen, Hausmädchen jeder 
Art, auch Aushilfen linden 
kostenlos Stellung durch das 
Städtische Arbeitsamt 
Schönebspg: 5684 
Gninswaldstrasse 19. 
Junge Aufwartung gesucht. 
Lange, Retzdorffpromenäde 1 III. 
'Aufwartung gesucht (9390 
Blaukenbergstr. 9 pt. l., Portal 1. 
Laufjungen vd. Mädch. verlangt 
Blumenhnndlung, Rheinstr. 55. 
Aufwartung früh 7—*/,9. 
Krüger, Wilhelmstr. 20 v. III. 
i Samara crt - Std. 75 Pf. 
fe-aiöHn Off. „Z" Exped. 
StonsöfM, ÄKÄ 
^sacobi, Rcmbrandtstr. 3-4, III. 
StkllMM TO 
stenograph Angerthal, Beckerstr. 23 
Gth. r. Privatkursus M. 15. 
ÄHite MklMeir 
Menzelstr. 4 pari. (9293 
Mütimriiinen “ &T 
Kursus erwünscht. 20 Std. 3 M. 
Mostroph, Wilhelmstr. 10. 
vermischte Anreisen 
Junger Reiövogel, roter Schnabel, 
entflogen. Belohnung. (9100 
Engel, Saarstr. 18. 
Schneiderin 
empf. sich billig außerm Hanse. 
9415s Angcrthal, Beckerstr. 23.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.