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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Beilage zu Nr. 25 des „Friedeuauer Lokal-Anzeiger". 
Mittwoch, den 29. Januar 1913. 
IuschÄWM° 
lSür diese Rubrik istdemehm« »tr keim «erantwortung.) 
Sas soll der Sohn, die Tochter werden- Diese Frage be 
schiftigt z. Zt. wieder viele Eltern. Ihre Beantwortung fällt den 
Elia» oft schwerer al» den Kindern, denn diese, die das Leben ja 
ruch kennen, nehme» e» leichter. Deshalb ist so schwer, sich jetzt zu 
en^eiden, weil damit meist für» ganze Leben des Kindes die Ent 
jchüMg getroffen wird., Da lagt sich wenig raten; nur ganz im 
aüjemeinen ist zu sagen, baß Eltern wie Kinder nicht gar zu wählerisch 
uni heikel sein sollen, etwa- zu ergreifen. Die Verhältniffe und da» 
Eliimmen der verschiedenen Berufsarten ändern sich in unserer Zeit 
beiden sich einander jagende» technischen und andern Fortschritten 
vsiaßen. daß man kaum sagen kann, irgend ein Beruf biete dauernd 
qui «us sichten. Nur ein» ist sicher.- Wer Lust hat, mit Axt, Eäge, 
HLiuer. Hobel oder Lötkolben umzugehen, und wer in diesen Fächern 
Nus Tüchtige» lernt, dem wird e» immer erträglich gehe». Die 
Aalt ernährt immer ihren Mann am sichersten, und zwar au» dem 
(jSfie, daß ihr viele gern au» dem Wege gehen, — schon bei der Be- 
r s»ohl. Je höher die Eltern mit dem Sohne oder der Tochter 
IMS wollen, um io unsicherer wird die Zukunft .de» Kindes, und 
iijin tun manche Eltern gut, lieber nicht zu hoch zu gehen und sich 
dikeare Sorgen für ihre spätere Leben»,eit zu ersparen. Neigung 
ssieinen Beruf oder Abneigung dagegen si d übrigcn» nicht immer 
aichlazicbeud dafür, ob die jungen Leute iu dem betreffenden Be- 
iu<» zu etwa» bringen, aber e» wird selbstverständlich jedem Vater 
u, jeder Mutter leichter fallen, da» Kind in einen Beruf ze lri gm, 
r ji es die Lust mitbringt. Daß nur da», was ergriffen wird, auch 
i)8ufl und Liebe gelernt wird, darauf kommt e» in erster Linie an; 
jqneiter Linie auf Pünktlichkeit, Sauberkeit und Rechtschaffenheit 
v, ersten Tage an, sowie auf die Gewecktheit, sich bietende Gelegen, 
ht umsichtig zu benutzen. Eltern, die ihre Kinder so ausgerüttet in» 
Ln, schicken, also in irgend einen Beruf bringen, brauchen sich um 
tZakunst de» Kindes dann richt allzusehr zu sorgen. Denn wer 
gstckt ist und arbeiten will, findet noch immer sein Brot. 8. 
ilnliegenten Trief empfing ich vorgrsiern. Ich wäre Ihnen dank- 
h würden Eie über diesen Unfug in Ihrem geschätzten Blatte ver- 
cetlichen. Da» wäre meine» Erachten» der beste Weg derartigen 
»lingl.chkeiten ein Ende zu machen. Der Brief lautet: „An 
sent prager. 0 Lord Jeius J implore Thee Biese all mankind, 
ff ns from thee erib and let' us awalse with Thee in thes 
i'ty Diese Bitte darf nicht unterbrochen werden. Jeder, der 
dn Spruch erhält, soll ihn 9 Tage lang in je l Exemplar einem 
Hunten senden ohne Unterschritt. Es ist ein altes Gebet, vom 
Jln Jerusalem gesagt ist, daß der, ter e» nicht abschickt, kein Glück 
t der e» aber tut, am 9 Tage eine große Fieude erleben wird und 
lallen Schmerzen geheilt fein soll.' Sch. 
KerichttichcS. 
P. Gleich einen Betrüger ist zu bestrafen derjenige Wechsel- 
plant, welcher zur Zeit der Annahme de» Wechsel« im Schuldner- 
eich nie eine» deutschen Gericht» eingetragen ist, und dort noch ge- 
it wird, wenn der von ihm im eigenen Namen oder im Namen 
erigen Firma, deren Allriainhaber er ist, akzeptierte Wechsel durch 
schu.b-n d.s Akzeptanten nicht eingelöst wird. Eine Etrafbe. 
mung in diesem Sinne zu erlaffen, haben bei der Handwerk», 
iner und beim Reichstage der Berein ter Gewerbelretvenden von 
Sagen Rummeleburg ur d der Verein befreundeter Kollegen der 
chijcken Kunst und andere-Bereine von Vertretern de» Handwerks, s 
de» Handels und der Industrie beantragt. iDer Zweck dieser vom 
Herrn LandgerichtSsekrettr Rättig in Berlin. Tegelerstr. 31, geleiteten 
Bewegung läuft darauf hinan» macherlei Schaden, welchen die Form 
de» jetzigen Wechselverkehr» anhäuft, zu beseitigen, oder aber wenigsten» 
da» unmoralische Treibe» von zahlungsunfähigen Akzeptanten einzu. 
schränken. Der heutige Wechselverkehr ist so groß, daß fast jeder 
Kaufmann gezwungen ist, Wechselvrrbindlichkellen einzugehen. Bielen 
Kaufleuten entsteht aber sehr großer Schaden dadurch, daß ihnen 
Wechsel in Zahlung gegeben werden, welche von Personen äuge- 
nommen find, die bet Hingabe des Akzepts wissen, daß sie nicht im 
Stande find, ihr Akzept einzulösen, und sich ihren Unterhalt dadurch 
zu erwtrben suchen, daß sie unter der Vorspiegelung, sie befänden sich 
in guten Verhältnissen, gegen Hingabe sine» Akzept» sich in den Besitz 
von Geldmitteln bringen. Weil nun der Akzeptant diejenige Person 
ist, gegen welche jeder Wechselberechtigte sein Recht geltend machen 
kann, so muß der Akzeptant, wenn jemand durch den Wechsel ge- 
schädigt werden soll, vermögenslos sein. Will man da» Uebel eine» 
Wechselbetruge» am Kopfe fassen, so muß man denjenigen Personen, 
die gänzlich vermögenslos sind, verbieten, Wechsel zu akzeptieren. 
'o In den davifchen Gemeinden Wellendingen bei Bounborf un 
Oberwinbeu bei Waldkirch sind Die Bürger von der Zahlung von 
Gemeindestnuern vollständig befreit. Diese Gemeinden besitzen so aus 
gedehnte Waldungen, das; zum Beispiel Wellendingen eine Wasserleitung 
anlegte, ein neues Rathaus baute, seine Bürger mit Brennholz ver 
sorgte und trotzdem noch 30 000 Mark Kapital erübrigte. Das gleiche 
ist von Oberwinden z» berichten. 
Aermifch 
Johann Gottfried Seume. Am 29. Januar sind hundertfünszig 
Jahre seit der Geburt Senmes verflossen. Das Leben dieses .von 
einer starken Persönlichkeit getragenen Schriftstellers war ein ungemein 
abmechselnngsreilbes. Als Sohn eines Landmanns 1763 in Poserna 
bei Weißenfels geboren, starb ihm bereits mit zwölf Jahren der Vater. 
Von einem Grasen von Hohenthal-Knauthein zum Rektor Korbinskn 
in Borna, später auf die Nikolaischule und 1870 auf die Universität 
in Leipzig geschickt, widmete sich Seume den theologischen Studium. 
Um jedoch mit seinem Gewissen nicht in Zwiespalt zu geraten, ging 
er von dieser Laufbahn ab und wollte sich nach Paris begeben. Doch 
wurde er auf die Wanderung dahin von hessischen Werben; ergriffen 
und den vom Landgrafen Friedrich II. an England verkauften Truppen 
eingereiht. Seume mußte nun die Fahrt nach Amerika mitmachen, 
wo er in Kanada mancherlei Strapazen zu überstehen hatte. Nach 
der Rückkehr im Jahre 1783 desertierte er von Bremen aus, wurde 
abermals von Werbern — diesmal preußischen — aufgegriffen und nach 
Emden gebracht. Mehrfache Fluchtversuche mißlangen und nur mit Mühe 
entging er der Strafe des Spießrutenlaufens. Nachdem cr80TalerKaution 
hinterlegt hatte, wendete er sich nach Leipzig, wo er Sprachunterricht er 
teilte. Bald darauf ging er als Erzieher eines jungen Grafen Jgelströin 
nach Rußland. Dies war iin Jahre 1792. In Warschau wurde er 
Sekretär des Generals v. Jgelström, trat als Offizier in russische Dienste 
ein und durchlebte die Schrecknisse der polnischen Erhebung und der 
Belagerung Warschaus. Einige Jahre darauf wurde Seume von den; 
Buchhändler Göschen nach Grimma berufen, um als Redakteur zu 
wirken. Im Dezember 1801 trat er feine berühmte neunmonatliche 
Fußreise nach der Insel Sizilien au, b:i der er die Länder Oesterreich, 
Italien, die Schweiz und Frankreich durchstreifte. Diese Reise ist in 
dem bekannten Gedicht von Seume: „Der Spaziergang nach Syrakus' 
(Leipzig 1803) beschrieben. Einige Jahre daraus finden wir Seume 
als Begleiter eines jungen Edelmannes wieder auf der Reise nach 
Rußland begriffen, wobei auch Finnland und Schweden aufgesucht 
wurden, so daß der Schriftsteller die hauptsächlichsten Länder Europas 
wie kaum ein zweiter seiner Zeit kennen lernte. AIs Mensch war 
Johann Gottfried Seume ein Mann von durchaus ehrlichem geradem 
Charakter und einen; derben offenen Wesen, Vas eine deutliche per 
sönliche Note trug. Alle seine Dichtungen, Reisebeschreibungen :e. 
tragen seine starkes markante Persönlichkeit zur Schau. Er starb im 
Alter von 53 Jahren auf einer Badereise in Tcplitz, au; 13. Juni 1810. 
rrit Hohlraundsfuck 
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VTwter^DonZOSäikk. \ 
Griente!dabahv.. &&&&. yhJx TKago-Tiete 
' TQrßiefcraniS. 9TCd 
udtesfjtresden J&mgd. uSachsen, 
Bekanntmachung. 
Dl; nah § 39 der Landz«m-i d »Ordruig vom 3. Juli 1891 auf 
Ile Weh eilin für dir Sch n zur Gimeindeoertretung in der G ' 
ie Berlin-Znedenau l egi in der Z;it 
vom ik» »t» eivschlittzlich SV Jznear 1913 
ji sig;n Gemeinden-"« Feuttgirr. 8, Zimmer Nr. 2, während der 
Hunden von 8—3 Uhr, So;tags von 9—12 Uhr vormittag» zur 
Achen Li sichtnahme ans. 
kins-ndungen g-gen die Richtigkeit oder Vollständigkeit b:r Liste 
ü während die e» Zeiträume» bei dem Unterzeichnete» jchiiftl.ch 
u ünblid) erheben werden. 
rist.-Fiiidenau, den 4. Jrnucr 1913. 
Der Gemeindenorsteher 
rvetannrmachnng 
»«treffe»!» Meldung zur Stammrolle. 
Mt sib hier im Orte dauer- d aufhallenden Militärpflichtige», 
i, den Jahien 1891, 1892, 1893 geboren sind und ihrer Milltt. 
t nech nicht genügt haben oder die vor 1891 g,boren sird, aber 
endgültige Entscheidung über ihre Militärpflicht bisher noch nicht 
ten haben w-rden aufgefoidert, sich in der Zeit 
vom 15. Ja>«ar dt» einschlietzli» 1 A»»ru«r 1913 
wd fr Diennstnnoe» von vormittag» 8 Uhr bi» nachmittrgs 3 Uhr 
llsiz-n Gemeindeamt» Z mmec 47. z.r Stammrolle zu meld n. 
Zar Meldung verpflicht»! find a ch: 
») Dienstboten, Hau», und Mrischaftsbeamle. Handlungsgehilfe 
Ha.dwerksgks llen, Lehttinze Fabrikarbeiter und ard"e in einem 
hen Verhallnit flehende Militärpflichtige, die im Orte in der 
; im Die; st oder in Arbeit stehen, 
Studierende, Schüler und Zöglinge sonstiger Anstauen, sofern 
!er wohnen 
Rrlitärpslichllge vorgenannter Art. die sich hier nur voräb.rgehevd 
übn, haben sich in de selben Zeit bei der O.tsbehö d: Ihre» 
isitz's ,v -ilden. 
Bm d.-r M; d mg haben Mtlstärpflichtize, die sich bereit» früher ge 
h den, Lojungkschein, und di jentgen, die aaßerhal gebotn und 
..ich! zur Muanvng gekommen fi..d, thren von dem StandeSamte 
tGeburtsorts ouSgest.Iltn SeSurtSschel« mitzutragen. 
8i- d Mni ärprlitzttg-, eie sitz hie zu m ld:n haben, wählend der 
5‘cii Z;i' co'ü ergehend abwesend, so wüffea die Eltern, Vormünder 
llrieitgeder deren Anmeldung zur viammrolle b wirken, 
ks wird noch besond:r» tarcurf hingewiesen, daß seile,» der 
ärpflichiige, Geäu.tSsch-in», die von den VtanddeSämtern kostenlos 
«stellt »e ben, nicht ab«r Taufscheine beizul ringen find. 
B i Uaterlaffarg der vorgeschriekeaen Meldargm zur Etommrrll! 
zur r erett gang derselben Kilt Geldstrafe US zn 30 M. oder 
dis zu 3 T'g n «im 
kerlin-Frtedenau, den 8. Januar 1913. 
Der Gemeindeiorfleher. 
Bekanntmachung. 
Di« bisher reg-lmäßig alle zwei Jahre durch Eichbeamie im Be- 
«bezirk <e:Iia.Friedenau ausgeführten Maß- und Gewlch »revisionen 
am I Januar 1912 ab in Fortfall gekommen. Statt deffen finden 
rtzt ab prriodifch« Racheichovgrn durch Ei-bbeom'e palt. Für 
tem.i :i vczrrk Berltn-Fri dcnau findet diese N;ch ichung in der 
>om 7. Januar bi» 21. März 1913 stall Das Eichamt ist auf 
S.-rei^d grundflück am Mark pl tz Nieastr ße 2 enrerihtet und 
ormittags 8 Uhr bis nachmiltags 2 Uhr ununterbrochen geöffnet 
kämiliche hier ansässtgen »ewerbetreibende. welche zum Zumessen 
jllwiegen von Waren ün öffentlichen Verkehr Wagrn, Gewicht« und 
nkzeug: verwenden rrerdm aufgefordert, während einaong» er- 
ter griff diese an der bezeichneten Stelle nachcichen zu taffen. Die 
!e Nachlitzllna zu zahle den Gebühren werden von dem Eichamt 
«hoben Ueb r die Höhe derselben ist im Eichamt eine Vrkannt. 
»g anSgehängt. 
kerlin.Fricdcnau, drn 6. Januar 1913. 
J Der Amtsosrfleher. 
SmktNiBliiitiui fi Sirlii Kririikm 
M 21 Aid. 1912 dis 21.3». 1913 
Zuzug 
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8 
9 
10 
11 
12 
13 
14 
15 
Oktober 
November 
Dezember 
Januar 1913 
76 
138 
117 
81 
213 
440 
824 
289 
267 
750 
499 
458 
7 
25 
28 
21 
19 
31 
31 
17 
56 
56 
59 
33 
506 
1246 
832 
785 
38 
96 
101 
82 
139 
331 
313 
283 
141 
694 
486 
430 
12 
9 
13 
8 
7 
17 
11 
9 
19 
26 
24 
17 
299 
1001 
823 
730 
Summe j 
412 | 
1266 
1974 
81 1 
98 j 
179 
ab 
3419 
2853 
317 j 1116 
1651 
42 
44 i 
86 
2853 
mehr L66 Personen 
Einwohnerzahl am 2l. Oktobrr >912 . . 
Mehrzuzug einschl. Geburten-Ueberschuß. ^ 
Einwohnerzahl am 21. Janu:r 1913 . . 
Verl in-Fn--denau. den 22. Januar 1913. 
42 272 
566 
42 838 Personen. 
Das Ei> wohne.-M»l^ebüro. 
Grelegenheitskäuf e! 
tEipzigerstr. 89, Etht iHarbgrafEostFasse. 
Bänmnng eines Fabrlklagers 
in Blusen und französischen 
Kleidern in Wolle u. Seide 
zu jedem annehmbaren Preise. 
Sie M»e der Stimme 
rrwe st sich inmer mehr al» 
ebenso notwendig wie diejenige 
etwa der Hände uad der Zähne. 
Unter allen Mitteln, die eine 
klare, freie Stimme schaffen, 
wohltu nd aafRachen und Hals 
w'rken, üblen Geruh aus dem 
Mund nehmen, hat sich keine» 
n-ranvährrod so veibrellet und 
behauptet, als die In ihrer (Bt;> 
kungunvergleichlichen KBhtat« 
Taälrtte». Sie gchö ea zum 
erserr.cn Bestände jed s Haus- 
chaltes wie Seife und Zahn 
pulver Die lirg: ausreichende 
Schachtel kostet tu allen Apo- 
thiken u. Drogerien 1 Mark. 
AeiiWe öiilleli«. 
Serlin, den 14. Januar 19ie» 
Frau E se Stl»erst»tn. jetzt unbe 
kannten Antenthails, früher Sri 
denau »iesbatener Sir. S. 
Nachdem ich durch da»AmiSgericht 
Berlin Mitte am 7. Dezember 1912 
zum Geschäftsführer best.llt bin, lade 
tch hierdurch die G fellschafter zu 
einer Gesell.-cha'tsversammlung auf 
Dienftaa, de» 4 März ISIS 3 
nach «ttta, 6 Utzr 
auf da» Büro de» Herrn Rechts 
anwalts J istiirats Holz. 
Tagesordnung: 
1. Sahl eines nerea Geschäfts- 
führer». 
2. Beschlußfassung über die Fort 
führung dec Gesellschaft und über 
die Anstrengung von versd iedenm 
Prozeffen. 
Hochachtungsvoll 
Arthur L-Wenftei», 
N. S4, Ackerstr, 174 1. 
Geschäftsführer der ersten Deutschen 
Gesellschaft für hygienische Anstricke 
m. b H. 
Berli»-Schö.ieberg, 
den 15. Januar 1913. P28 
Kö»i,licht» «»(»„richt 
Abteilung 15. 
15. II 15 12. 
«ardtnr». ftorc« waschen uad 
spannen 1 Schal Gardinen wasch, 
und spannen 50—70 Pf , 1 Schal 
nm stiikeu u spannen 30—50 Pf., 
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Der Vorstand. 
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