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Periodical volume Nr. 263, 07.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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I««l«n Mittrvoch; 
Mlrblatl „Seifenblasen". 
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Organ für den Kriedenauer Ortsteil pan Zchdneberg und 
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Jeclen Sonntag! 
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Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
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Wr. 256. 
ZLerlin-Iriedenau, Donnerstag, dm 30. Hkloöer 1913. 
20. Iayrg. 
Ackressbuck kür Friedenau 
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für den neuen Jahr- 
«nzsixsn gnng ‘ i9i4 > werd « n 
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nommen. Die Pre'se sind billig, weshalb 
wir auch dicsesmal wieder eine rege 
Beteiligung am Reklameteil des so gut 
eingeführten „Adressbuch für Friedenau'* 
erwarten. Verlangen kin uns. Vertr ter. 
vepelcken 
Letzte Niachrlchten 
Hamburg. Auf der Oberelbe wurde heute früh um 
5 Uhr der oberelbische Kahn Nr. 1237 von einem Schlepp 
dampfer des Berliner Lloye angerannt und zum Sinken ge 
bracht. Dabei sind fünf Menschen, der Steuermann, seine 
Frau und drei Kinder, ertrunken. 
München. Die Entscheidung in der bayerischen 
Königsfrage ist gefallen. Sämtliche Parteien mit Ausnahme 
der Sozialdemokraten haben in der heutigen Sitzung des 
Landtages der Regierungsvorlage auf Abänderung der Ver 
fassung zugestimmt. Somit wird, da auch die Reichsräte 
der Vorlage zustimmen werden, der Prinzregent als König 
Ludwig 111. den Thron der Wittclsbacher besteigen. 
Potsdam. I» Potsdamer Mllitärkreisen wird davon 
gesprochen, daß der Kronprinz Anfang des nächsten Jahres 
— wahrscheinlich zum Geburtstage des Kaisers, spätestens 
beim Frühjahrsreoirement — den Posten des Kommandeurs 
eines Gardeinfanterie-Regiments erhalten soll. Der Kron 
prinz soll, so wird in eingeweihten Kreisen versichert, das 
Kommando des eisten Garde-Regiments zu Fuß übernehmen. 
Frankfurt a. M. Wie die Franks. Ztg. aus Tiflis 
meldet, fiel dort der deutsche Pfarrer Wiedner und der 
dortige deulsche Lehrer einem Raubüberfall zum Opfer. Die 
b üben wurden auf einem Spaziergange vor der Stadt von 
Strolchen angegriffen. Der Lehrer wurde erschossen, dem 
Pfarrer ein Auge ausgeschlagen. Pfarrer Wiedner, der seit 
einiger Zeit als deutsch-evangelischer Geistlicher in Tiflis 
tätig ist, lebte früher in Wiesbaden. 
Neuyork. Die drahtlose Telegraphenstation Seattle 
in Alaska trat gestern zum erstenmal in drahtlose Ver 
bindung mit Sibirien. Man hofft, in absehbarer Zeit auch 
eine ständige Verbindung mit Europa schaffen zu können, 
da die Versuche über alles Erwarten gut gelungen sind. 
Aylvlas Chauffeur. 
Roman von Louis Tracy. 
19 (Nachdruck verboten.) 
Eie fliei ein, und Hoiningen setzte den Blagen i» Ve- 
weaung. Er dielt, wie sie es gewünscht hatte, vor dem 
Postamt, wo Frau von Niedberg ihre Korrespondenz in 
den Kasten steckte; aber er ließ ihr kaum Zeit, wieder in 
die schwellenden Polster zu sinken. Mil einer Geschicklichkeit, 
in der es ihm nicht leicht ein Bernfschausseur gleichgetan 
hätte, lenkte er seinen Wagen zwischen all den Gefährten 
hindurch, die ihm im Wege waren, ohne die von vorn 
herein angenomniene hohe Geschwindigkeit zu mäßigen, 
und als sie dann freie Bahn vor sich hatten, ließ er seine 
Maschine buchstäblich alles hergeben, was sie herzugeben 
vermochte. Es war ein Tempo, das selbst den Gleichmut 
einer so starkneroigen Dame, wie es die Baronin Riedberg 
war, ins Wanken bringen konnte, und nachdem sie ein 
paarmal vergeblich versucht halte, sich ihm durch befehlende 
und dickende Zurufe bemerklich zu machen, stund sie auf 
und packte ihn kreischend an der Schulter: ^ ^ „ 
„Was fällt Ihnen ein. Sie Unglücksmensch? Wollen 
Sie mich denn ermorden?" 
Hoiningen brachte das Auto zum Stehen und drehte sich 
nach ihr uni. 
„Sie haben nicht das Geringste zu fürchten, gnädige 
Frau! Aber es steht Ihnen selbstverständlich frei, auszu- 
steigen. Wir sind noch nicht mehr als zwei Kilometer von 
Heilbronn entfernt, und es bedeutet für Sie nur einen 
geringfügigen Spaziergang, -dahin zurückzu'ehren. Wenn 
Sie es aber vorziehen, im Wagen zu bleiven. müssen 
Sie sich wohl oder übel auch mit der Fohrgeschwindig- 
feit abfinden, die ich den Umständen nach für notwendig 
halte." - 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o In der Bevölkerungsbewegung Großberlins ist 
die interessante Tatsache festzustellen, daß bei den Städten 
Berlin, Charlottenburg und Schöneberg im letzten Jahre ein 
Rückgang in der Einwohnerzahl zu verzeichnen ist. Berlin 
hat sich seit Ende Februar 1913 bis zum 5. Oktober d. Js. 
um 41 567 Köpfe vermindert; die Einwohnerzahl Berlins 
stellt sich z. Zt. auf 2 057 715 Köpfe, das ist weniger als 
Ende 1006 mit 2 073 521 Einwohnern. Charlottenburg 
hat seit Januar d. Js. bis zum Oktober 4847 Einwohner 
verloren und für Schöneberg beträgt dieser Verlust in dem 
gleichem Zeitraum 449. Auch in Wilmersdorf ist die Be- 
völkeruugsziffer nicht so fortgeschritten, wie in früheren 
Jahren, es hat nur einen Gewinn von 1064 Einwohnern 
im letzten 3 / 4 Jahr zu verzeichnen. Einen erheblichen Zu 
wachs erhielten dagegen Neukölln, Lichtenberg und Steglitz. 
In Friedenau kann die Bevölkerungsziffer naturgemäß 
nicht mehr so stark steigen, da die Bautätigkeit hier so gut 
wie beendet ist. Der Zuwachs von 575 im letzten ^Jahr 
dürste aber verhältnismäßig noch günstiger sein als der Wil 
mersdorfs. Wie die Bevölkerungsbewegung in den einzelnen 
Orten von Januar bis Oktober d. Js. war, dafür einige 
Angaben. Die Zahl in der Klammer bezeichnet die Ein 
wohnerzahl am 1. Januar 1813, die freistehende Zahl die 
jenige am 1. Oktober d. Js. Die Bevölkerungsziffer war 
mithin in Britz 13 956 (13 551), Friedrichshagen 14 828 
(14 556), Friedenau 43 392 (42 817), Lichtenberg 151 507 
(148 566), Lichterfelde 46 491 (46 043), Mariendorf 20259 
(19 811), Neukölln 271 325 (266 527), Spandau 96 479 
(94 786), Steglitz 83 729 (77 984), Tempelhof 30 887 
(28 370), Treptow 32 281 (31 128), Zehlendorf 20 133 
(19 298). 
o Die Frage der Errichtung eines Oberlyzenms 
als Ausbau unserer Königin-Luise-Schule hat unsere Bürger 
schaft und auch unsere Gemeindevertretung im vorigen Jahre 
eingehend beschäftigt. Auf Antrag des Gemeindeverordneten 
Ott wurde die Frage des Ausbaus unserer Königin-Luise- 
Schule in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 31. 
Oktober 1912 auf 3 Jahre vertagt. Der Gemeindevorstand 
hat jedoch wiederholt bekannt gegeben, daß er sich an diesen 
Beschluß nicht gebunden halte und die Frage wieder auf 
rollen werde, sobald über die Berechtigungen des Ober 
lyzeums und der anderen Anstalten für die höhere Mädchen 
schulbildung größere Klarheit geschaffen sei. Nun sind durch 
Erlaß des Kultusministers vom 11. Oktober d. Js. die Be 
rechtigungen der Oberlyzeen erweitert worden. Es seien 
daraus folgende Bestimmungen hier wiedergegeben: Den 
Schülerinnen der wissenschaftlichen Klaffen des Oberlyzeums 
wird der Weg zu allen Hochschulstudien freigegeben, und den 
Abiturienten der Stndienanstalten und höheren Knaben 
schulen wird der Eintritt in eine Seminarklasse und damit 
die Möglichkeit der Erwerbung der Anstellungsfähigkeit im 
mittleren und niederen Schuldienst unter Bedingungen ge 
stattet, die die Bedenken gegen ihre Brauchbarkeit in den be- 
„A> er warum — um bes Himimls willen, warum? 
Sie >nü,jen verrückt oder brtrun.cn fein, daß Sie mich 
für nichts und w edcr nichts der Gefahr eines gräßlichen 
Unglücks aussetze» wollen." 
„Ich bin weder das eine noch das andere. Ich wünsche. 
Miß Pendleton einzuholen, ehe die Dunkelheit hereinbricht 
— das ist alles. Und ich gebe Ihnen nochmals mein Wort, 
daß Sie für Ihr Leben und Ihre Gesundheit dabei nicht 
das mindeste zu besorgen haben." 
„Ihr Betragen ist geradezu ungeheuerlich. Ich ver 
sichere Ihnen, daß Sie diese Unverschämtheit teuer bezahlen 
werden." 
„Wollen Sie also aussteigen, Frau Baronin — oder 
wollen Sie im Wagen bleiben?" 
Was in aller Welt sollte die unglückliche Frau von 
Riedberg tun! Es gehörte offenbar zu dem zwischen ihr 
und dem Vicomte ausgeheckten Plan, daß sie noch heute 
abend in Bruchsal eintraf, und selbst, wenn das nicht der 
Fall gewesen wäre, würde sie sich wahrscheinlich voll 
kommen ohnmächtig gefühlt haben dem eisernen Willen 
dieses schrecklichen Menschen gegenüber, vor dem sie sich 
jetzt fürchtete, wie sie sich noch nie in ihrem Leben vor 
einem Manne gefürchtet hatte. Mit einem unverständlichen 
Gemurmel und einem tiefen, von der äußersten Verzweif 
lung erpreßten Seufzer sank sie abermals in die Polster 
zurück und ergab sich ohne weiteren Widerstand in ihr un 
abwendbares Geschick. 
Das Auto setzte mit der vorigen Geschwindigkeit seine 
Fahrt fort. Kilometer nach Kilometer verschwand unter 
seinen Rädern, aber noch immer war nichts von dem du 
Ballon zu erblicken, der nach Marignys Versicherung nur 
mit mäßiger Geschwindigkeit seinem Ziele hatte zustreben 
sollen. Hoiningen rechnete aus, daß er höchstens zwölf 
Minuten nach dem anderen von Heilbronn abgefahren war. 
Das konnte bei einem Wagen von der Beschaffenheit des 
treffenden Stellen beseitigen. Die wissenschaftliche Ab 
teilung des Oberlyzeums, die an die Stelle des früheren 
Lehrerinnenseminars getreten ist, schließt mit der Reifeprüfung 
ab. Wer die Reifeprüfung bestanden hat, kann in eine Seminar 
klasse eintreten und sich nach einem Jahre durch Ablegung 
der Lehramtsprüfung die Berechtigung zur Anstellung an 
Lyzeen, an Mittelschulen und an Volksschulen erwerben. 
Nach einer zweijährigen lehramtlichen Tätigkeit wurde bisher 
der Zutritt zum Studium der Philologie auf der Hochschule 
gestattet. Das bleibt auch weiterhin bestehen, nur fällt die 
zweijährige praktische Tätigkeit als Vorbedingung für die 
Zulassung zur Universität fortan weg. Nach bestandener 
Oberlehrerinnenprüfung muß die Kandidatin aber noch 
ein Probejahr ablegen, um auch anstellungsfähig als 
Oberlehrerin zu werden. Während die aus einer Studien 
anstalt hervorgegangenen Oberlehrerinnen nach ihrer 
Staatsprüfung ein Seminarjahr und ein Probejahr durchzu 
machen haben, erledigen die Schülerinnen der Oberlyzeen 
das Seminarjahr vor dem Beginn der Hochschulstudien. 
Die aufgewandte Zeit ist also für beide die gleiche. Die 
Oberlyzealschülerinnen haben aber immerhin den Vorzug, 
daß sie schon früher in den Besitz einer, wenn auch niedern 
Anstellungsberechtigung kommen. Diese Berechtigung können 
sich die Abiturientinnen einer Studienanstalt und von jetzt 
ab auch diejenigen, die sich das Reifezeugnis einer höheren 
Knabenschule erworben haben, gleichfalls unmittelbar durch 
den Eintritt in eine Seminarklasse verschaffen, nur müssen 
sie vor dem Eintritt eine Ergänzungsprüfung in der 
Pädagogik und. wenn sie das Reifezeugnis eines Gym 
nasiums besitzen, in der französischen und englischen Sprache 
ablegen. Auch müssen sie, falls sie nicht wenigstens in den 
drei oberen Klassen der Studienanstalt an den im Ober 
lyzeum verbindlichen technischen Fächern mit ausreichendem 
Erfolg teilgenommen haben, in diesen Fächern die erforder 
liche Fertigkeit nachweisen. Der wichtigste Teil des Erlasses 
betrifft die Zulassung der Inhaberinnen des Reifezeugnisses 
eines Oberlyzeums zu den weiteren akademischen Berufen. 
Er bestimmt, daß sie sich ein Jahr nach der Erwerbung 
ihres Zeugnisses durch eine Nachprüfung die Berechtigung 
der Zulassung zu allen Studien verschaffen können und 
zwar wird ihnen anheimgegeben, das Reifezeugnis der 
Oberrealschule, des Realgymnasiums oder des Gymnasiums 
zu erwerben. Im ersten Falle haben sie eine Ergänzungs 
prüfung in Mathematik, Physik und Chemie, im zweiten in 
Latein und Mathematik und im dritten in Latein und 
Griechisch abzulegen. 
o Eine Verbefferung des Nachtverkehrs auf der 
Straßenbahn wird mit der bevorstehenden Eröffnung des 
neuen Straßenbahnhofs in der Chausseestraße an der Groß- 
lichterfelde-Steglitzer Grenze durchgeführt werden. Die 
letzten Wagen der Linie 7£> und 88 werden dann bis nach 
Steglitz durchgeführt werden. Außerdem soll bekanntlich 
nach der Eröffnung des neuen Straßenbahnhofs jeder zweite 
Wagen der Linie 74 als 174 durch die Haupt-, Rhein- 
und Schloßstraße nach Steglitz geleitet werden. — Besser 
wäre es wohl, wenn die Linie 174 nicht nach Steglitz, 
Marignyschen allerdings einen Vorsprung von sünszeyn vls 
sechzehn Kilometern bedeuten: aber immerhin nur dann, 
wenn er mit der höchsten Geschwindigkeit fuhr. Sollte 
Sylvia Pendleton wirklich einem so rasenden Tempo zu 
gestimmt haben — sie, die immer viel größeres Gewicht 
auf den Genuß einer schönen Landschaft als auf sinnloses 
Vorwärtsstürmen gelegt hatte? Es war ja allerdings 
möglich, daß der Vicomte eine Ehre darin gesucht hatte, 
ihr seinen Wagen auf dem Gipfel der Leistungsfähigkeit 
vorzuführen, oder daß er sie durch eine faszinierende Unter 
haltung daran verhinderte, der wilden Raserei überhaupt 
gewahr zu werden.- Aber in dem einen wie in dem anderen 
Fall mußte sich dahinter eine besondere Absicht verbergen 
— eine Absicht, die zu durchkreuzen er alles einsetzen mußte, 
was er einzusetzen hatte. Er mutete auf den bergigen 
Wegen seinem eigenen Wagen Dinge zu, die er ihm nie 
vorher zugemutet hatte, wenn er auch nicht für einen 
Augenblick jene Kaltblütigkeit verlor, die ihm die klare 
Uebersicht über seinen Weg und die volle Herrschaft über 
seine Maschine erhielt. Auf diese Art mußte sich die Distanz 
zwischen ihm und dem du Ballon mit jeder Minute ver 
ringern — es war nicht anders möglich. Und als trotz 
dem Vierielstunde um Viertelstunde ergebnislos verrann—- 
als er auch von einer Höhe aus, die seinem falkenscharfen 
Auge einen weiten Blick über die vor ihm liegende Straße 
gestattete, bis zum fernen Horizont nicht das kleinste Staub- 
wölkchen gewahrte, das sich als die gesuchte Spur des vor 
ihm befindlichen Wagens hätte deuten lassen, da wurde 
ihm immer mehr zur Gewißheit, was er von Anfang an 
dunkel geahnt hatte — nämlich, daß er sich hier auf einem 
Wege befand, auf dem er den du Ballon niemals ein 
holen würdeaus dem sehr einfachen Grunde, weil er 
sich niemals auf diesem Wege befunden hatte. 
Die Baronin hatte längst ausgehört, sich über die ge- 
lährliche Fahrgeschwindigkeit zu beklagen. Hoiningen fühlte
        
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