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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Die bunte Mocke 
Plauderei für den „Fricdenaucr Lokal-Anzcigcr". 
Berlin, den 24. Oktober 1913. 
VuM) Grace Wcstmorc in Berlin. — Das Gewitter im Unter 
rock. — Akademikerinnc». — Weib bleibt Weib. — Emil Meyer. 
Ter Impresario mit dem Stelzfuß. — Das Ende des Earuso- 
rummeis. — Ohne Entree keinen Eintritt. 
Lady Grace Wcstmore ist in Berlin eingetroffen. 
Tas ' bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als daß Herrn 
Bethmnnn-Holliveg wahrscheinliche Konservenbüchsen an den Sitz 
des Gedächtnisses geworfen werden, und daß man den Ministern 
Aschenkästen über die ruhmbedeckten Köpfe stülpt. 
Lady Grace Westmore ist in Berlin eingetroffen. 
Tas hat unter unseren einheimischen, sonst ganz zahmen und 
liebenswerten Frauenrechtlerinnen keine geringe Sensation hervor- 
gerufen! Ich stelle mir diese Aufregung vor, wie jene Revolution 
im stillen Weimar vor jetzt 110 Jahre», als die Staöl, von ihrem 
Freund Constant begleitet, aus Paris plötzlich im Kreise der 
Herzogin Amalie aufrauchte. 
Auch damals ging durch die Herzen der Frauen eine unbe 
stimmte Sehnsucht nach Freiheit. Die Frauen um Goethe trieben 
ernste Kunst- und Sprachstudien. Sie beschäftigten sich in ihrer 
freien Zeit sogar mit Philosophie und ragten jedenfalls neben 
ihren trottelhaften und zehnfach gehörnten Gatten hoch empor. 
Trotzdem dieser Kreis nun alles andere als prüde, schüchtern oder 
zurückhaltend war, erregte die Stadl aber doch eine Aufregung, 
die man vielleicht mit dem Gegacker und Flügelschlagen vergleichen 
kann, wenn in einen Hühnerhof plötzlich und unerwartet ein 
Pelikan fällt. 
Nach drei Tagen ihres zweimonatigen Aufenthaltes hatte sie 
schon den sehr bezeichnenden Namen: „Das Gewitter im 
Unterrock." 
Ich möchte Lady Grace Westmore vorläufig nicht so nennen. 
Tenn erstens wird sie als elegante Dame von Welt so ein anti- 
guiertes Kleidungsstück kaum noch tragen, imd zweitens versichern 
ihre Anhängerinnen, daß die Absichten der Lady Grace Westmore 
durchaus friedlich sind, und mit Konservenbüchsen, Ascheimern, 
Boniben und Brandstiftung nicht das Geringste zu tun haben. 
Auch beabsichtigt Lady Grace keinesfalls, Herrn Bethmann- 
Hvllweg eine Kugel durch die etwas lang geratene Gestalt zu 
schießen. 
Tie Dame will etwas ganz anderes! Sic will auf dem Kon 
tinent eine Million Unterschriften zu Gunsten des Frauen 
stimmrechts sammeln. Das ist ein ganz löbliches Beginnen. 
Ter eine sammelt Sektpsropfen, der andere Briefmarken, wieder 
ci» anderer Büttenpapier aus der Zeit Pipins des Kurzen, wieder 
ci» anderer vstfriesische Truhen und leere Steichholzschachteln; — 
Lady Grace Westmore sammelt eine Million Unterschriften zum 
schnelleren Siege und zur flammenden Krönung des vielgeschmähten 
Schlachtrufes: „Votes kor vumeu!" 
Ich sprach kürzlich mit einer sehr hübschen und geistreichen 
Dame über das Frauenstimmrecht. Sie sagte mir: 
„Wir Frauen haben Euch Aiännern doch wahrlich schon genug 
abnehmen müffen im Laufe der Kulturentwicklung und der Mensch 
heitsgeschichte! Jetzt sollen wir Euch gar noch den Gang zum 
Wahllokal abnehmen? Nein, das machen wir nicht mit. Das 
behaltet wenigstens noch allein für Euch!" 
Ich selber wage nicht, ein Urteil über das Frauenstimmrecht 
abzugeben. Erst recht nicht zu einer Zeit, in der Lady Grace 
Westmore im Land ist. Aber ich hatte heute Morgen so meine 
eigenen Gedanken, als ich die nachstehende kleine Anzeige in dem 
größten Berliner Blatt las: 
Modemileriii, 
Dr. phil., Ausg.20, angen. Aeußcre 
durch Bermög. in Beruf »nabhäng., 
m. Frcyde an Kunst u. Natur, sucht 
pekuniist"unabhäng.>Mann m^glei» 
chen Interessen u. vornehm, gütig. 
Charakter, der, sclbstPersönlichkeit, 
sich eine gleichwertige Persönlichkeit 
zurGefährtin wünscht, zuglücklicher 
Ehe. Ausf. Briefe usw. 
Daß sich auf der gleichen Seite noch eine Aerztin und eine 
Oberlehrerin melden, um auf dem „nicht mehr ungewöhnlichen 
Wege" einen passenden Lebensgefährten mit einwandfreiem Charakter 
zu erwischen, sei nur nebenbei erwähnt. 
Mir, als Mann, den die studierenden Frauen im allgemeinen 
doch als bösgearteten Rivalen und als neidischen Tyrannen an 
sehen, sei es vergönnt, über diese zeitgemäßen Erscheinungen, die 
allerdings etwas sehr früh sich zeigen, meine eigenen Gedanken 
zu haben 
Warum studierst Du bloß mein Mädel, 
wenn doch nach einer kurzen Frist 
die Denksubstain in Deinem Schädel 
ganz von dem Aiann durchdrungen ist? 
Lernst Tu so mühsam und beschwerlich 
aus Laune nur und Zeitvertreib? 
Ach nein, — Dein Streben ist wohl ehrlich, — 
doch Mann bleibt Mann und Weib bleibt Weib. 
cm——mang»— 
„Ein Pereat dem üblen Manne!" 
So singst Du iu der ersten Zeit. 
Du steigst selbst heftig in die Kanne 
und machst iu Burschenherrlichkcil. 
Daß Dich alsdann die Männer meiden, — 
was man vielleicht verstehen kann, — 
magst Du im Herzensgrund nicht leiden. 
Denn Weib bleibt Weib und Mann bleibt Mann. 
Und bist Du gar in Amt und Würden — — 
cs fehlt Dir schließlich doch der Mann, 
der, Dir vereint, des Lebens Bürden 
mit starken Händen nicistern kann! 
Trum frag ich Dich! Warum negierst Du 
zuerst den späteren Verbleib? 
Warum in aller Welt studierst Du? 
Du weißt doch selber: Weib bleibt Weib! 
Vielleicht meldet sich auf die unterschiedlichen Heiratsgesuche 
der akademisch gebildeten Brautens Emil Meyer. Es wird gewiß 
nun viele Träger diests Namens geben, weshalb ich mich beeile, 
festzustellen, welchen Emil Meyer ich meine. 
Ich lasse zu diesem Zweck eine Bekanntmachung der Berliner 
Kriminalpolizei folgen, die mir viel Behagen bereitet hat. 
Es heißt darin lakonisch: 
„Wegen Heiratsschwindels und Unterschlagung ist auf 
den aus Krossen stammenden, 60 Jahre alten Fuhrmann, 
Agenten und Impresario Emil Meyer zn fahnden. Meyer 
trägt einen Stelzfuß." 
Nun sollte man meinen, daß ein Herr mit einem Stelzfuß 
immerhin schneller zu fassen ist, als andere gewöhnliche Sterbliche. 
Aber dieser 60jährige Don Juan und Impresario muß ein ganz 
verflixt geschickter Gent sein! Denn wer in solch hölzerner Auf 
machung und in solch hölzernem Alter noch das liebliche Gebiet 
des Heiratsschwindels bereist, wer angeblich iinmer ein junges Herz 
voller Liebe sein eigen nennen muß, — ich sage muß!, — der wird 
sich auch mit ungeahnter Leichtigkeit in Berlin versteckt halten können. 
Ist es doch Tatsache, daß hier Diebe zwei beladene Möbel 
wagen von einem Speicherplatz gestohlen haben. Erst nach vierzehn 
Tagen, als der Inhalt der Wagen schon lange „verschärft" und 
„verschoben" war, erfuhr die Polizei, daß auf einem der sogenannten 
„zweiten Höfe" im Osten Berlins zwei Möbelwagen stehen! Das 
mußte eigentlich schon etwas früher und umsomehr auffallen, als 
sonst auf "jenem Platze höchstens einmal ein Hundefuhrwerk gesichtet 
wurde, und als auch sämtliche Umzüge mit solchen Gespannen in 
jener Gegend ausgeführt werden. 
Ich möchte wissen, für welche Kunstgröße Emil Meyer die 
Funktion eines Impresario ausgeübt hat! Für Caruso sicher nicht, 
der ja seit Jahren seinen eigenen tüchtigen Kommissionsrat für 
deratige Angelegenheiten hat. 
Die drei Carusogast spiele in Berlin sind vorüber und kein Mensch 
hat sich in diesem Jahre um den Sänger gekümmert. Die Berliner 
Presse hat durch solidarisches Vorgehen jeglichen Reklamefeldzug 
unterbunden, und so geschah es, daß die Preise zu den Vorstellungen 
im Opernhaus sich nicht nur in mcuschlichen Grenzen hielten, sondern 
daß in der zweiten Vorstellung sogar einige Plätze leer waren. 
Das macht zwar an den» Honorar von 10000 Mark für den 
Abend nichts aus. aber Caruso, der selbstsicher am unschuldigsten 
an den widerlichen Radaukunst>lücken war, >n»ß allmählich von den 
Berlinern den Eindruck gewinnen, daß sie fast so veinünftig sind, 
wie die Bewohner anderer Städte! 
Tatsache ist, daß Berlin aus manchem Schlaf erwacht. Ter 
gesunde Sinn der Bewohner lehnt sich allmählich doch gegen manches 
auf, was Mode und Gewohnheit bisher durchgehen ließen. 
So hat sich vor wenigen Wochen eine Wäscherei aufgetan, 
die als Firma in stolzestem Kutscherfranzösisch schrieb: „Tros 
bon", Elite-Schnell-Wäscherei." Diesen Ritter der Seife und 
des stets verneinten Chlors hat man öffentlich derart belehrt, daß 
er seine Anstalt umgetauft, hat. Sie heißt jetzt „Waschanstalt 
Tadellos". 
Wenn ich an diese guten Menschen denke, die aus anderen 
Kprachcist naschen, obwohl sie selber kaum nach zweistündiger Arbeit 
einen Brief in ihrer eigenen Sprache fertig bringen, steht immer 
das Bild des Berliner Wirtes in Halensee vor meinen Augen, der 
einen Saal hat, in dem Legationsräte, Studenten, Schriftsteller, 
kleine Mädchen, und ältere Witwen, sehr herzlich tanzen. Borne, 
an der Türe, hängt aber ein Schild, auf dem zu lesen steht: 
„Ohne Entröe keinen Eintritt " 
Aus welchem Grunde man auch stets 60 Pfennig „Entree als 
Eintritt" zahlt. Wenigstens hat mir ein Freund das erzählt. 
Heinr Binder. 
Vermischtem 
*o Auf dem Büro der Potsdamer Handelskammer, Sitz Berlin, 
Berlin 6. 2, Klosterstr. 41, liegen Listen zweifelhafter Firmen in 
Belgien, Großbritannien, Frankreich, Rumänien, Spanien und 
Kanada für Interessenten zur Einsichtnahme aus. 
*o Der König von Sachsen hat sich über die Leipziger Löwen» 
jagd eingehend Bericht erstatten kaffen und seine Zufriedenheit über 
das entschlossene und mutvolle Vorgehen der Leipziger Schutzleute 
ausgesprochen. Dabei äußerte der Monarch die Absicht, den be 
teiligten Polizeibeamten die Rettungsmedaille am Bande zu ver 
leihen, denn durch ihr unerschrockenes Verhalten hätten sie unab- 
jan——■«»»»— 
sehbarcs Unglück verhindert, da die Löwen bei längerer Freiheit 
sicherlich Menschen angefallen und zerrissen härten.^ . 
*o Die Entfernungen der Fixsterne von der Erde sind so n:>- 
gchcuer, daß das menschliche Vorstellungsoerinögen nicht ausreicht, 
sie faßlich zu versinnlichen. Wie wir dem lesenswerten Büchlein 
des Kölner Astronomen Prof. Herin. I. Klein (Verlag von Strecker 
& Schröder in Stuttgart, Preis 1,40 M:) entnehmen, ist der nächste 
Fixstern bei der Erde der glänzende Stern Alpha iur Zentauren, 
der am südlichen Himmel steht. Seine Entfernung beträgt 4500 
mal 1000 Will. Meilen oder ist 226 000 mal so groß als die Ent- 
sernung der Sonne von der Erde. Allen bis jetzt angestellten 
Untersuchungen zufolge gibt es feinen Fixstern, welcher der Erde 
näher ivüre als 4000 mal 1060 Millionen oder 4000 Milliarden 
Meilen. Man bezeichnet diese Entfernung als eine Sternweite, 
und diese zu dirrchlnufen bedarf das Licht 3 /, Jahre. Die Zahl 
der Sterne, deren Entfernung man direkt mrsjcn konnte, ist noch 
sehr gering. Von bekannten Sternen befindet sich darunter Sirius, 
dessen Entfernung 2,6 Stcrnweiten betrügt, Wega mit 20 Stern- 
weiten, Capella mit einer Entfernung von 2.6 Stcrnweiten. Unter 
der Annahme, daß die Entfernungen der Sterne voneinander rar 
großen rmd ganzcni nicht allzu verschieden sind, und daß die 
iichlschwächstcn Sterne durchschnittlich auch am entferntesten stehen, 
hat man die durchschnittlichen Entfernungen der Sterne der ver 
schiedenen HelligkeitSklassen zu schäncu versucht. Hiernach befinden 
sich die schwächsten, dem bloßen Auge .noch sichtbaren Fixsterne m 
einer Entfernung, welche der Lichtstrahl erst in 100 Jahren zu 
durchlaufen vermag. Tie Sterne 10. Größe, also die schwächsten, 
die man in einem mäßigen Fernrohr noch sehen kann, haben eine 
Entfernung von über 500 Lichtjahren, und die kleinsten Sternchen, 
die unsere mächtigen Teleskope-noch zeigen, müssen sich in Ent 
fernungen befinden, die zu durchlaufen der Lichtstrahl mehrerer 
Jahrtausende bedarf. , .. 
*o Galgenhumor. Vagabund (nachdem er einem alten Fräulein 
allen Schmuck entnommen hat, ihr eine Rose überreichend): „fco, 
da nehmen Sie! Der schönste Schmuck für ein j> nzes, hübsches 
Mädchen ist und bleibt eine Blume!" 
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