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Periodical volume Nr. 252, 26.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friedenauer 
Unparteiische Zeitung für kmmnnale und bürgerliche 
Ungelegenheiten. 
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Milzblatt „Seifenblasen". 
serrisprecher: ZIrnt pfsstbrirg 2128. ^r^chetnl NÜrNbö» 
Heitu ng.) 
Organ für den Kriedenaner Ortsteil von Zchöneberg und 
Oezirksuerein Züdtvest. 
Keilagen 
tzlecken Sonntag: 
Blätter kür ckeulscbe grauen. 
Dnick und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
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Kr. 252. 
Aerlin-Ilriedenau, Sonntag, den 26. Hkloöer 1913. 
20. Zayrg. 
^6re88due1ifür?rieclenQU 
Verl Leo Schultz, inill fl! 1-1,-« ) Fernsprecher 
R einstrasse 15. 131T [il. Illiltg) Pflzbg 2129. 
für >len nenen Jahr 
gang 1914) werden 
schon jetzt anpe- 
roHimeu. Die Pre'se sind bi hg. weshalb 
weir auch diescstnal wieder »ine rege 
Beteiligung am Kcklameteil d--s so gut 
eingeführten „Adressbuch für Friedenau* 
erwarten. Verlangen hie uns. Vcrtr ler. 
Depeschen 
Letzte Dacbrichten 
Berlin. Heute Vormittag fand man in einem Raume 
in der 2. Etage des Jndustriepalastes Linkstraße den 
Arbeiter Georg Heyer und eine Aufwartefrau bewußtlos auf. 
Beide waren durch Kohlengase, die einem Koksofen ent 
strömt waren, betäubt worden. Während die Frau auf der 
nahegelegenen Unfallstation wieder zit Bewußtsein gebracht 
wurde, war der Zustand Hegers so bedenklich, daß er nach 
dem Urbankrankenhause überführt werden mußte. 
München. Die Regierung wird ihre Vorschläge in 
der Regenlschaflsfrage dem Landtage bereits Mitte nächster 
Woche zugehen lassen. Die Beratungen des Landtages über 
die Frage dürsten d.>..u in drei bis vier Wochen erfolgen. 
Küstrin. Der bei der Firma Zickelbein seit 20 Jahren 
angestellte Maschinenarbeiter Sternicke hat im Einverständnis 
mit seiner Mutter c:ft seine Mutter und dann sich selbst 
erschossen. Sternicke war 30 Jahre alt, seine Mutter 7l Jah.e. 
Er hinterläßt außer seiner Frau noch fünf Kinder. Im 
Zusammenhange hiermit scheint sich auch ein Bruder Sternickes 
in Berlin gestern erhängt zu hoben. 
Paris. In Anbour wurde der Deutsche Emil Stein- 
meh wegen einer schtveren Bluttat verhaftet. Steinmetz war 
mit einem Italiener namens Oberti in Streit geraten, wo 
bei ec von dem Italiener tätlich angegriffen wurde. 
In der Notwehr zog der Deutsche sein Messer und ver 
setzte dem Italiener einen Stich in die Brust. Oberti wurde 
schwer verletzt ins Hospital geschafft. 
Neupork. Nach einem Telegramm aus Mexiko ist 
das dortige Kriegsministerinin benachrichtigt worden, daß die 
Aufständischen bei Monieret) geschlagen worden sind. Sie 
sollen achthundert Tote gehabt haben. 
£ohales 
(Nachdruck unserer o-Origiualartikcl nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Einstellung der Stromabgabe. Wegen vorzu 
nehmender Arbeiten im Elektrizitätswerk wird die Strom 
abgabe am morgigen Sonntag, dem 20. d. M., von l2 
bis .3 Uhr Nachmittags eingestellt. 
o Die Frage derResidenzpflicht der städtischenBeamtcn 
und Oberlehrer will noch immer nicht zur Ruhe kommen. 
Zunächst sind es die städtischen Verwaltungen, besonders die 
von Berlin, Lichtenberg, Neukölln und Schöneberg, die mit 
Entschiedettheit auf dem eingeschlagenen Wege weilerschreiten 
und die anfangs noch gewährten Milderungen nicht mehr 
gelten lassen wollen. Selbst der Besitz eines eigenen Hauses 
ivird ■— so schreibt man uns — nicht als ausreichender 
Grund zum Auswärtswohnen anerkannt, ebensowenig die 
Mitgliedschaft des Beamtenwohnhaus-Vereins. Gerade da 
durch aber entsteht eine eigenartige Verwicklung. Bekanntlich 
hat der Finanzminister seinerzeit für den Bau von Beamten 
häusern in den Vorstädten erhebliche Mittel, jedenfalls über 
10 Millionen Mark, zu geringem Zinfuß hergegeben, weitere 
Millionen sind von Beamten als Geschäftsanteile eingezahlt, 
in der Erwartung, einst eine Wohnung in einem Beamten 
haus zu erhalten. Nun dürfen aber die städtischen Beamten 
nicht mehr hinausziehen; daher steht eine große Zahl von 
Wohnungen in den inzwischen erbauten Beamtenhäusern leer, 
und die durch den Ausfall von Mieten entstandene Zahlungs 
schwierigkeit nötigt den Finanzminister zur Hergäbe neuer 
Mittel, da er es zu einer Subhastativn doch nicht kommen 
lassen kann. Sv nniß der Staat für koinmunalpolitische 
Maßnahmen bluten. Demgegenüber rüsten sich die Beamten 
zu einem neuen Petitionssturm, zu dem sich etwa 12,000 
in Vereinen zusammengeschlossene Berliner städtische Beamte 
und Oberlehrer mit dem über 40,000 Mitglieder zählenden 
Verein der Berliner Vororte vereinigen. Der Berliner Ober- 
lehrcrverein hat eine Denkschrift dazu ausgearbeitet, in der 
die rechtlichen und persönlichen Verhältnisse nach allen Seiten 
auf das gründlichste beleuchtet weiden. Die Petition wird 
an das Slaatsministerium und das preußische Abgeordneten 
haus gerichtet werden. — Friedenau ist in der Frage der 
Nesidenzpflicht der Beamten und Lehrer nicht so engherzig 
vorgegangen, wie Berlin, Schöneberg usw. Es werden 
unseren Beamten und Lehrern keine besonderen Vorschriften 
über ihren Wohnort gemacht. 
o Die Herbst-Kontrollversaminlungen für die in 
Groß-Berlin wohnenden Mannschaften finden auf dem Hofe 
der Landmehr-Dienstgebäude, Schöneberg, General Pape- 
Straße, in der Zeit vom 1. bis 28. November statt. 
o Zugfolge ans den westlichen Schnellbahnen. Auf 
mehrfache Anfragen teilt die Direktion der Hochbahn 
gesellschaft mit, daß sie auf den neuen Anschlußstrecken von 
Mitte November ab eine engere Zugfolge als sie jetzt im 
Anfang des Betriebes zu ermöglichen war, einführen wird. 
Auf der Strecke Uhlandstraße—Wittenbergplatz wird dann 
unter Benutzung des bis dahin betriebsfertigen zweiten 
Gleises etil 5-Mimttenverkehr eingerichtet werden, während 
jetzt die Zugabstände 7Vr-Minuten betragen. Die Wil- 
mersdorfer Bahn vom Fehrbelliuer Platz ab wird in den 
Stunden starken Verkehrs mit Zügen in Abständen von 
5 Minuten bedient werden, sodaß die Zugfolge gegenüber 
dem jetzigen Zugabstand von 10 Minuten verdoppelt sein 
wird; damit wird gleichzeitig erreicht, daß am Fehrbelliuer 
Platz in diesen Stunden sämtliche aus der Stadt kommenden 
Züge unmittelbaren Anschluß nach Dahlem finden. 
o Der Haus- und Grundbesitzer-Verein hielt gestern 
Abend im Restaurant Kaisereiche seine Monatsversammlung 
ab, die gut besucht war. Der Vorsitzende Herr v. Wrochein 
eröffnete die Versammlung gegen 0 Uhr, er bat, zu ent 
schuldigen, daß die Versammlung diesmal 8 Tage später 
als satzungsgeinäß vorgeschrieben stattfinde, was seinen 
Grund in den Vorbereitungen zur Jubiläumsfeier hatte und 
beantragte gleichzeitig, ebenfalls mit Rücksicht auf die am 
20. November stattfiirdende Feier des 25 jährigen Stiftungs 
festes die Novemberversammlung ausfallen zu lassen, dafür 
aber im Dezember eine Versammlung zu veranstalten. Er 
schlage hierfür den 12. Dezember vor. Sollten irgendwie 
wichtige Angelegenheiteu die Abhaltung einer Versammlung 
im November dennoch wünschenswert erscheinen lassen, so 
werde der Vorstand eine solche einberufen. Er bitte aber, 
sich vorläufig mit dem Ausfall der November-Versammlung 
einverstanden zu erklären. Die Versammlung gab diesem 
Antrage ihre Zustimmung. Es wurde dann vom Schrift 
führer Herrn Engelhardt das Protokoll der vorigen Ver 
sammlung verlesen, das Annahme fand. Herr Geheiinrat 
Franzelius bemerkte hierbei noch, daß er in der vorigen 
Versammlung beantragt hatte, der Vorstand möge einen 
Redner gewinnen, der zur Wehrsteuer über die Frage: 
Besteuerung nach dem Nutzungs- oder Ertragswert, Vortrag 
hält. Herr Schmidt unterstützte diesen Antrag mit der Bitte, 
diesen Vortrag in der Dezember-Versammlimg halten zil 
lassen. Der Vorsitzende erklärte, der Vorstand werde ver 
suchen, einen Redner über den betr. Gegenstand für die 
Dezember-Versammlung zu gewinnen. Herr Ruhemann 
empfahl für den Vortrag über den Wehrbeitrag den Steuer 
inspektor Beuk-Zehlendorf zu gewinnen, der schon in der 
Baugewerksinnung über dieses Thema gesprochen hätte. 
Darauf machte Herr v. Wrochem mehrere Miiteilungen: 
Der Schutzverband für deutschen Grundbesitz und Realkredit 
lädt in einem Rundschreiben zu einem Kursus ein, in dem 
Aufklärung gegeben werden soll über die Stellung des 
deutschen Grund und Bodens in der Volksivirtschaft. Karten 
hierzu sind vom Vorsitzenden zu entnehmen. Der Preußische 
Landesverband lädt zu seinem 12. ordentlichen Vcrbandstage 
ein, der vom 9.—10. November im Bürgersaal des Rathauses 
j stattfindet. Für die öffentliche Versammlung in Verbindung 
mit diesem Verbaudstage stehen den Mitgliedern Karten zur 
Verfügung. Vom Bunde der Haus- und Gruildbesitzer-Vereine 
Groß-Berlin ist eine iimfangreiche Drucksache über die Ertrags- 
steuer zugegangen. DieVcrsammlung erklärte sich damit einver 
standen, daß diese Sache bis zu dem Vortrage zurück 
gestellt werde. Auf einer Karte spricht Herr G. Haustein 
den Vereinsmitgliedcrn seinen Dank für die ihm über- 
Sylvias Qkauffeur. 
Roman von Louis Tracy. 
15 (Nachdruck verboten.) 
Der Schwall von Worten, die wie e n paffer all über 
ihn dohingebrauft waren, hatte dem Grafen <>eil genug 
gelassen, sich zu sanunel» und seinen» Ents.xluß zu fassen. 
M»l einer Miene des Bedauerns jagte er so treuherzig als 
möglich: rr . . . 
„Od) bin untröstlich, Gräfin, Ihr r Einladung nicht 
Folge leisten und von Ihrer so üveraus gütigen Absinkt 
keine»! Gebrauch machen zu können. Aber el.i Te.egrainin, 
das ich eoen erhielt und das alle meine Dispoßuone.i über 
den Kaufen wirft, zwingt mich zu meinem Leidwesen, mich 
sofort bei Ihnen 311 beurlauben. Ich hoffe seüoch, S»e 
recht bald in Frantsurt za sehen. Wann werden S-e dorr 
sein ? Wenn Sie mir die Ehre erweisen, inüo zu empfangen, 
und wenn ich das Vergnügen Ihrer Geeujchafi hauen 
kan», ohne die des Kommerzienrats iinu der Baronin 
Rieoberg mir in den Kauf nehinen zu müssen, stehe ich 
Ihnen mit einer aussührtichen Schilderung me.nrr, »a»n- 
tiaieii Reise-Erlebnisse zur Verfügung. — llevrigens — 
verzeihen Sie, daß ich erst jetzt oanach frage: wie — oder 
soll ich lieber sagen: wo — befindet sich der Herr Gras. 
„In Japan." . .. ... 
„Ah, icb gratuliere. Das ist allerdings eine ersieulich 
weite Entfernung von Heidelberg. Ich bars Sie als») wach 
meiner Rückkehr in Ihrer alten Wohnung aussuchen. 
Wie ein Schatten der Traurigkeit htpchie cs rio.r das 
geschminkte Gesicht der Gräfin. 
„Nein — nicht da. Für die Strohwitwe eines in 
Japan weilenden Gemahls wurde es mir da mit der Zert 
zu kostspielig. Das Leben ist nicht immer rosig, meiii tieaer 
Kurt Dietricv." 
Eine Regung des Mitleids stieg in seinem Herzen auf, 
und noch, eaiinai küßte er der Gräpn die Hand. 
„Sie erlauben mir also, z i kommen — nicht wahr? 
— Sa werben wir über all s sprechen, auch über Ihr 
Leben, sofern Sie mich Ihres Vertrauens würdigen wolle,»." 
Sie nannte ihnr eine Adresse, rnrd eia Glanz von 
Zärttnh cit war i»i ihren Augen, während sie seiner hohen, 
jugends planten Gestalt nachblickte. Mit einem liefen Auf 
seufzen wandte sie sich nach dem Konversalions-Zimmer 
zurück, u:ld es ging ihr recht schmerzlich durch de» Sin»: 
„Wie schön uiib männlich er geworden ist! Und wie 
deutlich rr mir noch als ein hübscher, liebenswürdiger 
Junge vor Augen steht! Wieder eine Mahnung, daß es 
sur dich anfängt zu herbste!», meine liebe Hertal" 
Ihre Voraussicht, daß sich der Kommerzienrat bei der 
Baron.» Ricdberg wie in eisernen Ketten befinden würde, 
e.mies sich als vollkoinmen zutreffend. Sie'hatte mit de»n 
Feuer ihr- r Unterhaltung dem dicken Finanzmann so warm 
gemacht, das; er sich immer wieder mit dem seidenen 
Taschentuch über den gleich einer Billardkugel glänzenden 
Schad l fuhr und von Zeit zu Zeit in verzweifelter Hilf 
losigkeit iim sich schaute, wie wenn er irgendeine Mög 
lichkeit der Flucht zu erspähen hoffte. Erleichtert atmete 
er auf, als er der Gräfin ansichtig wurde. Die aber 
wandte sich nicht an ihn, sondern an die liebe Freundin, 
die sie soeben Hoiningen gegenüber so hübsch und treffend 
charak»e»isiert hatte. 
„Wie klein doch die Welt ist. Liebste I Wissen Sie, wen 
ich vor fünf Minuten draußen im Vestibül getroffen habe?" 
„Nein, ich kann es beim besten Willen nicht erraten," 
fegte Frau von Riedberg, die über die schnelle Rückkehr 
der schönen Herta ersichtlich viel weniger erfreut war als 
der Kommerzienrat. 
„Nun, vielleicht kennen Sie ihn auch gar nicht, denn 
keine Familie ist sehr exklusiv. Ich aber verkehrte früher 
beinahe täglich in seinem Elternhanse, und mit seiner Tante 
bin ich noch heute auf das innigste befreundet. Wie schön 
er geworden ist! Wenn er mit uns zugleich im Speife- 
faal diniert haben sollte, so begreife ich nicht, daß er mir 
nicht sofort auffiel. Wie ein junger Kriegsgott l Er soll 
sich ja auch drunten in Südwest-Ajrika geradezu Helden- 
haft geschlagen haben." 
„Aber darf man nicht endlich erfahren, wer dieser 
! junge Kriegsgott eigentlich ist?" fragte der Kommerzienrat 
mit einer eifersüchtigen Aufwallung. 
„Kurt Dietrich Graf von Hoiningen auf Westenholtz," 
versetzte die Gräfin mit drolliger Feierlichkeit. Und es muß 
doch wohl eine tiefe Wahrheit liege», in dem alten Wort, 
daß die Götter den mit Verblendung schlagen, den sie 
verderben wollen. Denn näher, als sie es in diesem 
Augenblick war, konnte die Baronin Riedberg der Ent 
deckung von Hoiningens Geheimnis wahrlich kaum noch 
kommen. Aber sie hatte sich über die Bemerkung der Gräfin 
Treuenfels von der Exklusivität der Hoiningenichen Familie 
zu sehr geärgert, als daß sie im Moment überhaupt an 
etwas anderes hätte denken können, und daß sie beinahe 
selbst an die Wahrheit ihrer Worte glaubte, da sie er- 
widerte: 
„Oh. ob ich ihn kenne! Sehr gut sogar. Er ist ja ein 
Busenfreund meines Harro, und ein sehr liebenswürdiger 
junger Mann. Ist er schon wieder fort?" 
„Ja, er wurde durch ein eiliges Telegramm abge 
rufen." 
„Wie schade! Er würde sich gewiß ausnehmend ge 
freut haben, ein Stündchen mit mir zu verplaudern." 
„Daran zweifle ich nicht im mindesten." stimmte die 
Gräfin mit einem maliziösen Lächeln zu, „obwohl er sich 
durchaus nicht erinnern konnte, als ich im Verlauf der 
Unterhaltung Ihren Namen nannte." 
Frau von Riedbera wurde dunkelrot. aber sie schluckte
        
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