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Periodical volume Nr. 251, 24.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenarrer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
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bei Abholung aus der Geschäftsstelle, 
Rheinstr. lä, 1,50 M. vierteljährlich; durch 
Bolen insHous gebracht 1,80M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
Kefondere 
perlen kLittxvoch: 
Mlrblalt „Seifenblasen". 
fernkprecher: Z4nit pfLizdui-g 2l2S. ErschetNl lÜglllH 
Zeitung.) 
Organ sür den Friedenauer Ortsteil non Zchdneberg nn> 
Kerirksnerein Züdmest. 
Kerlagen Tinreigen 
^lecten SonutLi». werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
« - j .* . Preis der 6gespaltenen Zeile oder deren 
Llaller für deutsche grauen. Raum 30 Ps. Die Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle; RhettlTtr. 15. f entsprechet-: Hmt pfaljborg 3129. 
M. 251 
Aerlin-Kriedenau, Areitag, den 24. HKtoöer 1913. 
20. Zayrg. 
Depeschen 
Letzte Nachrichten 
Berlin. Am Weinbergweg war auf bisher nicht er 
mittelte Weise Feuer ausgebrochen. Als man die Gefahr in 
der fünften Morgenstunde bemerkte, waren Fußboden und 
Balkenlage schon in einer Ausdehnung von zwei Quadrat 
metern durchgebrannt. Der Qualm drang in die einzelnen 
Wohnungen ein und bedrängte besonders die 61 Jahre alte 
Witwe Caroline Adler und eine 19 Jahre alte Friseurin 
Erna Schulze, die beide im 4. Stock des Seitenflügels 
wohnen. Der Feuerwehr gelang es, die beide», die sich 
aufs Dach geflüchtet hatten,, zu reiten. 
Spandau. Der Obergefreite Schimmelpfennig vom 
Spandauer Garde-Fuß-Artillerie-Regiment hat sich in der 
vergangenen Nacht auf Posten erschossen. Schimmelpfennig 
stand Posten auf dem Artillerie-IIebungsplatz an der Pionier 
straße und wurde von einem Offizier, der die Ronde hatte, 
schlafend angetroffen; er sollte sofort abgelöst werden. AIs 
die Ablösung kam, fand sie ihn tot vor; er hatte sich mit 
seinem Dienstgewehr erschossen. Schimmelpfennig war 
Kapitulant und dürfte seine weitere militärische Laufbahn 
durch den Vorfall für gefährdet gehalten haben. 
Breslau. Auf Bahnhof Nendza (Obcrschlesien) über 
fuhr gestern abend 9 Uhr 48 Min. der Güterzug 8901 das 
Einfahrtssignal um rund IcO Meter und fuhr dem aus 
führenden Güterzuge 6308 in Weiche Nr. 2 in die Flanke. 
Die Lokomotive des Zuges 8901 und 10 Wagen entgleisten 
und wurden teilweise zertrümmert. Beide Hauptgleise der 
Strecke Kandrzin—Oderbcrg sind voraussichtlich sechs Stunden 
gesperrt. Ein Schaffner wird vermißt. Der Material 
schaden ist erheblich. Sie Schnellzüge werden über Gleiwitz- 
Rykmik umgeleitet. Der Verkehr der Persvncnzüge wird 
durch Umsteigen aufrechterhalten. 
Troyes. Der Landschaftsmaler Eduard Daubigny in 
Troges gab auf ein Automobil, das seinen Hund über 
fahren hatte, mehrere Rcvolverschüsse ab, und als er ver 
haftet werden sollte, lieferte er der Polizei ein förmliches 
Feuergefecht und konnte nur mit Mühe überwältigt werden. 
Die drei Insassen des Automobils sind durch die Schüsse 
des Malers schwer verkehr worden. 
Merkblatt zur Einleitung eines 
Heilverfahrens. 
Die Ausgabestelle der Angestelltenversicherung in 
Breelau-Stadt hat ein Merkblatt für die Einleitung eines 
Heilverfahrens herausgegeben, dessen Inhalt Verbreitung 
verdient: 
„Um die infolge einer Erkrankung drohende Berussunfähig- 
keiteines Versicherten abzuwenden, kann die Reichsversicherungs 
anstalt ein Heilverfahren einleiten, soweit nicht bereits durch einen 
Träger der reichsgesetzlicheu Arbeiterversicherung ein solches 
Sylvias Chauffeur. 
Roman von Louis Tracy. 
14 (Nachdruck verboten.) 
Sie war jetzt wirklich gereizt, und in solcher Stim 
mung konnte es ihr wohl einmal geschehen, daß sie sich 
sür einen Moment über die Rücksichten hinwegsetzte, die 
einer wohlerzogenen, jungen Dame durch die Pflichten 
der Höflichkeit auferlegt werden. Daß sie diesen Verstoß 
auch jetzt begangen hatte, kam ihr allerdings erst zum Be 
wußtsein, als die Baronin mit gekränkter Miene erwiderte: 
„Verzeihen Sie, Miß Pendleton, wenn ich mir die 
Freiheit nehme, Ihrer Auffassung zu widersprechen. Unter 
einem gewissen Gesichtspunkt betrachtet, befinde ich mich 
ja in ähnlicher Lage wie dieser Westenholtz; denn auch 
ich empfange eine Entlohnung für die Dienste, die zu 
leisten ich das Vergnügen habe. Aber ich kann es trotzdem 
nicht für Snobismus halten, wenn ich mich nicht in die 
selbe Klasse mit einem Kutscher oder einem Chauffeur 
einrangiere. Man hat mir erzählt, daß cs unter diesen 
Leuten niedergebrochene Existenzen gibt — Personen, die 
nach Herkunft und Bildung für ein Leben in besseren 
Sphären bestimmt schienen. Aber ich sebe keinen Grund, 
sie um dessen willen, was sie einst gewesen sind oder 
was sie von Rechts wegen sein müßten, nun auch durch 
aus als meinesgleichen zu behandeln. 
Sie mußte wirklich an einer ihrer verwundbarsten 
Stellen getroffen worden sein, und Sylvia war viel zu gut 
herzig, um nicht angesichts dieser unbeabsichtigten Wirkung 
ihre raschen Worte von Herzen zu bedauern. 
„Verzeihen Sie mir, liebe Frau Baronin, wenn ich 
mich ungeschickt ausgedrückt habe," sagte sie freimütig. „Ich 
dachte nicht entfernt daran. Sie des Siiob.s:.:.:s yi be 
schuldigen oder einen Vergleich zwischen Ihrer gesellschaft 
lichen Stellung und der des Herrn Westenholtz zu ziehen. 
eingeleitet ist. Dasselbe gilt, wenn zu erwarten ist, daß 
ein Heilverfahren den Empfänger eines Ruhegeldes wieder 
berufsfähig macht. 
Wer bei der Reichsoersicherungsanstalt einen Antrag 
auf Einleitung eines Heilverfahrens einreichen will, nimmt 
zweckmäßig! die Hilfe der Vertrauensmänner oder des aus 
ihnen gebildeten Ortsausschusses in Anspruch. Außerdem 
können Anträge bei der Reichsversicherungsanstalt (Berlin- 
Wilmersdorf, Hohenzollerndamm 193-195) unmittelbar ge 
stellt werden. 
Es empfiehlt sich, hierbei eine von dem behandelnden 
Arzte ausgestellte kurze Bescheinigung über Notwendigkeit 
und Apssicht des Heilverfahrens, für die von der Reichs 
versicherungsanstalt bis auf weiteres 3 M. gegen Vorlage 
der ärztlichen Quittung vergütet werden, beizulegen. Das 
von der Reichsoersicherungsanstalt den Vertrauensmännern 
oder vom Ortsausschuß erhältliche Antragsformular ist auf 
das Genaueste auszufüllen, wobei diese auf Wunsch behilf 
lich sein werden. Wenn durch Ungenauigkeiten oder Fehler 
zeitraubende Rückfragen erforderlich werden, kann eine 
unliebsame Perzögerung im Beginn des Heilverfahrens 
eintreten. 
' Die Erledigung des Antrages wird wesentlich be 
schleunigt, wenn gleichzeitig das Gutachten eines Vertrauens 
arztes der Reichsversicherungsanstalt, sofern es nicht von 
ihm selbst unmittelbar eingesandt wird," beiliegt. Das 
Formular für das Gutachten ist ebenfalls von der Reichs- 
versicherungsanstnlt, den Vertrauensmännern oder dem Orts 
ausschuß zu beziehen, die auch die zuständigen Aerzte be 
zeichnen werden. Das dem Antragsteller vom Vertrauens 
arzt in geschloffenem Briefumschlag übergebene Gutachten ist 
ungeöffnet einzusenden. Von den Gebühren für das ver 
trauensärztliche Gutachten ist nur Vh — gleich 3 M. — 
von dem Antragsteller an den Arzt sofort zu entrichten, 
die übrigen 2 / 3 trägt die Reichsversicherungsanstalt. 
In dem Antrage ist auch anzugeben, in welcher Zeit die 
Durchführung des Heilverfahrens für die beruflichen und 
häuslichen Verhältnisse am wenigsten störend ist. Es wird 
ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Winterkuren den 
Sonunerkuren, insbesondere auch bei Lungenleiden, im 
Erfolge mindestens gleichstehen. 
Sofern das jährliche Gesamteinkommen des Antrag 
stellers 2500 M. nicht übersteigt, ist dies in dein Antrage 
zu vermerken, da die Eisenbahnverwaltungen in diesem Falle 
eine Fahrpreisermäßigung für die Zivecke des Heilverfahrens 
gewähren. Der Nachweis ist durch Beifügung der letzten 
Steuerquittung oder durch eine behördliche Bescheinigung 
(vorgesetzte Behörde, Ortspolizeibehörde) zu führen. 
Ueber die Genehmigung oder Ablehnung des Antrages 
erteilt die Reichsversicherungsanstalt einen Bescheid. Nach 
Eingang der Genehmigung muß eine weitere Mitteilung 
über den festgesetzten, gewöhnlich kurzfristigen Zeitpunkt ab 
gewartet werden, an dem die Uebersiedelung in die be 
zeichnete Heilanstalt oder überhaupt der Beginn des Heil 
verfahrens zu erfolgen hat. 
Für deutsche Verhältnisse denke ich vielleicht wirklich etwas 
zu amerikanisch, und ick, werde künftig gewiß etwas zurück 
haltender in der Aeußerung meiner Ansichten sein. Ich 
hoffe. Sie sind mir setz: nicht länger bö e." 
Die Besorgnis war erficht! ch überflüssig; denn schon 
die ersten liebenswürdigen Worte hatten die Schatten auf 
dem feisten Antlitz der Baronin wieder zerstreut. Mit 
ihrem süßesten Lächeln neigte sie huldvoll den Kopf. 
„Ich werde Ihnen niemals böse sein, mein teures 
Kind! Ich sprach, wie die augenblickliche Stellung, die das 
Vertrauen Ihres Herrn Vaters mir zugewiesen hat, es 
mir zur Pflicht machte, und von persönlicher Empfindlich 
keit kann dabei selbstverständlich nicht die Rede sein. Nun 
aber, mit Ihrer Erlaubnis, wollen wir von amüsanteren 
Dingen reden. Sehen Sie da drüben die reizende junge 
Frau in de>n rosaseidenen Kleide?" 
„Die Dame neben dem dicken, kahlköpfigen Herrn, den 
sie mit so auffallender Zärtlichkeit behandelt?" 
„Jawohl — dieselbe. Es ist die Gräfin Herta Treuen 
fels. Eine Familie vom ältesten Adel und ein ganz ent 
zückendes Geschöpfchen." 
„Ja, sie ist sehr niedlich, wenn auch für meinen Ge 
schmack ein bißchen zu kokett. Den Herrn Grasen würde 
ich freilich für alles andere eher gehalten haben als für 
einen deutschen Arstiokraten von ältestem Adel." 
Die Baronin lächelte etwas verlegen. 
„Ich bewundere Ihren Scharfblick, liebe Sylvia! Der 
Herr an Gräfin Hertas Seile ist ja auch gar nicht ihr Gatte. 
Der Graf und die Gräfin sind schon längst zu der Er 
kenntnis gekommen, daß es für den Frieden ihrer Ehe am 
ersprießlichsten ist, wenn sie immer durch eine hübsche An 
zahl von Meilen voneinander getrennt bleiben, und wenn 
sie sich gegenseitig sowenig als möglich genieren. Der 
dicke Herr ist ein Frankfurter Kommerzienrat, ein väter 
licher Freund der Gräfin. Uebrigens müssen Sie unbedingt 
ihre Lekanntschast machen. Sie ist eine io süße kleine 
Angehörige des Erkrankten, deren Unterhalt er gan 
oder überwiegend aus seinem Arbeitsverdienste bestritten hat, 
erhalten unter bestimmten Voraussetzungen während des 
Aufenthalts des Erkrankten in einer Heilanstalt oder einem 
Kurort ein Hausgeld. Dieses beträgt täglich (also auch für 
Sonn- und Feiertage) mindestens drei Zwanzigstel des 
zuletzt gezahlten Monatsbeitrages. 
Sofern die Behandlung oder der Ersatz von Zähnen 
zur Abwehr drohender Berufsunfähigkeit notwendig wird, 
übernimmt die Reichsversicherungsanstalt auf Antrag in 
geeigneten Fällen die Hälfte der im voraus nach bestimmten 
Sätzen zu berechnenden Kosten. Dem Antrag, der ohne 
Benutzung eines Formulars zu stellen ist, ist beizufügen: 
1. eine kurze ärztliche Bescheinigung darüber, daß die Be 
handlung oder der Ersatz von Zähnen notwendig sei zur 
Vermeidung des Eintritts von Berufsunfähigkeit, z. B. 
infolge von Magenleiden oder Ernährungsstörungen, 2. ein 
zahnärztlicher Voranschlag auf Vordruck über Art und Aus 
dehnung der erforderlichen Behandlung sowie über die 
Kosten. Für die ärztliche Bescheinigung werden dem 
Antragsteller gegen Vorlage der Quittung des Arztes bis 
auf weiteres 2 M. erstattet." 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikcl nur mit Quellenangabe gestattet.) 
0 Für die Ortsarmen hat die Armenverwaltung 
wieder die Lieferung von 200 000 Stück Preßkohlen be 
schlossen. 
0 Der neue Untergrnndbahnhos Rüdesheimer Platz 
hatte in der ersten Betriebswoche einen Verkehr von 
21 000 Personen (ein- und aussteigende Jahrgäste). Auf 
den anderen neuen Schncllbahnhöfen betrug dieser 
Verkehr: Hohenzollernplatz 53 000 Personen, Fehrbelliner 
Platz 24 000, Heidelberger Platz 16 000, Breitenbachplatz 
7000, Podbielskiallee 10 000, Dahlem-Dorf 18 000 und 
Thielplatz 21 000 Personen. 
0 Eine Erhöhung der Hebammengebühren für 
Hilfeleistung bei solchen Personen, die der Armenpflege ver 
fallen sind, ist von der Armenverwaltung beschlossen worden. 
Es werden in Zukunft gezahlt werden: Für normale Ent 
bindung 7,50 M., Desinfektion 1,60 M., für jeden ferneren 
Besuch (mindestens 6) 1 M., bei schweren Geburten außer 
dem 4,50 M. mehr. 
0 Auf der Tagesordnung der heutigen Monats 
versammlung des Haus- und Grnndbesitzervereins zu 
Friedenau, welche im Restaurant Kaisereiche stattfindet, 
steht als Hauptpunkt die Besprechung der Festlichkeiten aus 
Anlaß des 25jährigen Bestehens des Vereins. Ein zahl 
reicher Besuch der Versammlung ist deshalb wünschenswert. 
0 Der Vorstand der Betriebskrankenkasse der 
Großen Berliner Straßenbahn schreibt uns: In ver 
schiedenen Blättern sind Berichte über die Verhandlungen 
zwischen der Betriebskrankenkasse der Großen Berliner 
Straßenbahn und der Aerzteschaft dieser Kasse veröffentlicht 
Kreatur, und es wird Ihnen gewiß Bergungen machen, 
nachher ein Stündchen mit ihr zu verplaudern." 
Sylvia widersprach nicht. Sicherlich stellte sie in der 
Stille ihres Herzens allerlei nachdcntliche Betrachtungen an 
über eine Gesell ch ifismoral, die dem Chauffeur Westen 
holtz verbot, in diesem Sanie zu speisen, während sie an 
dem „väterlichen Freunde" der hochgeborenen Gräfin 
keinen Anstoß nahm. Ihr Vater, davon war sie über 
zeugt, würde ihr nicht zugemutet haben, die Bekanntschaft 
dieser Gräfin zu machen, und sie sehnte sich lebhaft da 
nach, wieder unter seinem Schutze zu stehen, statt unter 
der zweifelhaften Obhut der Baronin Riedbcrg. Aber wie 
die Dinge nun einmal lagen, war es jedenfalls das beste, 
sich in das Unvermeidliche zu fügen. 
Sie ließ also die Vorstellung über sich ergehen, war 
von wohl abgemessener Freundlichkeit gegen die bezaubernde 
Gräfin und lächelte ein paarmal zu den mäßig geist 
reichen Bonmots des Frankfurter Kommerzienrats, der sich 
in Zuvorkommenheiten und Liebenswürdigkeiten schier er- 
schöp'te, seitdem er erfahren, daß die junge Amerikanerin 
die Tochter des großen Fiuanzmannes Pendleton sei. Aber 
sic ertrug die amüsante Gesellschaft nicht länger als eine 
kurze Viertelstunde. Mit der wayrheitsgemäßen Erklärung, 
daß sie noch einige Briefe zu schreiben habe, zog sie sich 
zurück und begab sich in ihr Zimmer, während die Baronin 
den Kommerzienrat, den sie bisher nur vom Ansehen ge 
launt hatte, und der sür sie offenbar eine sehr schätzens 
werte Bereicherung Ihres Freundeskreises bedeutete, noch 
weiter mit einer Fülle ermutigender Artigkeiten überschüttete. 
Etwas später als die beiden Damen hatleGraf Hoiningen 
den Speijcsaal verlassen, und er hielt sich noch im Vestibül 
auf, als er zu seiner lebhaften Ueberraschung hörte, wie 
jemand mit sehr lauter Stimme seinen wirklichen Namen 
nannte. Er blickte umher und gewahrte einen Depeschen 
boten im Gespräch mit dem achselzuckenden Portier. Rasch 
trat er auf die beiden zu und fragte:
        
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