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Periodical volume Nr. 175, 28.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

latlg sind. — Durch boJf, Gesagte hofft der Borstand nun 
mehr alle Zweifel soweit,dehoben zu haben, däß eine leb 
hafte Beteiligung einsetzen wird. Auch diejenigen Eigen- 
tümer, die vermöge ihrer günstigen Finanzlage, oder weil 
sie sich nicht unmittelbar interessiert glauben, den Be 
strebungen de« Verein» noch fernstehen, werden dringend 
gebeten, ihren Standpunkt zu verlassen und ihr Interesse 
an ditser ernsten Sache durch Beteiligung zu beweisen. 
Diejenigen, die mehrere Anteile zu übernehmen bereit 
find, werden gebeten, d«?«n Zahl mitzuteilen. Notwendig 
ist ein solidarische» Vorgehen de» gesamten Friedenaurr 
Grundbesitze». Gefahr läuft niemand, den Vorteil kann 
jeder haben. Tue deshalb jeder seine Pflicht! Einer für 
Allel Alle für Tinen! — Der VeretnSsyndiknS Herr 
Recht»anwalt und Notar Uhlenbrock hat durch eine An 
merkung die rechtlichen Ausführungen dieses Schreibens 
als einwandsfret bezeichnet. 
o Quittung. Beim KaiserSgeburtStagSfestessen der 
Gemeinde wurden für das Jürgensen-Grabdenkmal 
48,60 M. gesammelt und, von Ungenannt 5 M. gespendet, 
zusammen 50,60 M. — Weitere Beiträge für da» 
Jürgensen-Grabdenkmal werden an die Geschäftsstelle dieses 
Blattes, Rhetnstr. 15, erbeten. 
o Im Wege der ZwangSveerstigerung erwarb 
das Fräulein Helene Gerhard, hier, Wlelandstr. 10 wohn 
haft da» Grundstück Aunastr. 4 in Gemarkung Berlin- 
Lankwitz, dem Oberpostafststenten Mar Nöthig, ebendaselbst 
gehörig. NutzungSwert 850 M. Gebot 621 M. bar. 
o Der Landtag-abgeordnete für «nfere» 
Wahlkreis Herr Malermeister Hammer dementiert die 
von rerschtedenen Berliner Blättern gemeldete Ausstellung 
seiner Kandidatur im Wahlkreise Etargard—Eaatzig— 
Pyritz. Sie sei ihm ebenso neu wie wohl den Lesern 
dieser Zeitungen. 
o Warnung vor sogen. Ga-sparapparaten. 
Wie man unS mitteilt, besucht jetzt wieder ein Reisender 
unter dem Vorgeben, er komme von der GaSgesellschast, 
die Wohnungen. Tr fragt nach der Flammrnzahl und 
anderen Einzelheiten, worau» der Eindruck gewonnen wird, 
ein Beamter der Gesellschaft revidiere die GaSanlage. Als 
dann wird ein GaSsparer empfohlen» dessen probeweise 
Anbringung nur 20 Pf. koste. Um den Apparat zu er 
halten, muß rin Zettel unterschrieben werden, der natürlich 
selten gelesen wird. Nunmehr stellt sich dann daraus, daß 
der Reisende einen Auftrag über eine größere Zahl 
Apparate ausgestellt und sich von den Ahnungslosen hat 
unterschreiben lassen. Nach diesem Zettel muß für 
mindesten» 3 Monate Miete für jeden Apparat bezahlt 
werden, also mindesten» 60'Ps, und dann darf man für 
Zuzahlung weiterer 1,30 bis 1,90 M. einen Apparat, eine 
sogenannte Rrgulierdüse oder dergl. behalten, die im 
normalen Verkauf etwa 60—75 Pf. kostet, und mit der 
die Hängega»brenner schon immer ausgerüstet sind. Ferner 
ist der Wortlaut de» Bestellzettel» meist so, daß der probe 
weise gelieferte Apparat bereit» im ersten Monat gekündigt 
werden muß; geschieht die» nicht, muß er gekauft werden. 
Wenn di« GaSabnehmer die auf allen Ga»rechnungen vor 
handene Warnung vor derartigen Vertretern einer GaS^ 
gesellschaft beachten würden, so würde das Geschäft mit 
den GaSsparern bald aufhören, aber leider lassen sich viele 
durch da» sichere und täuschende Vorgehen der Reisenden 
verleiten, diese überhaupt anzuhören und dann Bestellungen 
zu unterschreiben, die sie gar nicht machen wollten. Wir 
hatten vor zwei Jahren durch zwei Instanzen einen 
Prozeß führen müssen, in'welchem wir nachweisen konnten, 
daß die von unS behaupteten Tatsachen über die Minder- 
Wertigkeit der GaSspardrüsen erweislich wahr sind. Trotz 
dem lassen sich immer wieder zahlreiche Hausfrauen ver 
leiten. die GaSsparer anbringen zu lassen. Besonders jetzt, 
wo das Tageslicht täglich zunimmt, tauchen die Verkäufer 
der GaSsparer mit Vorliebe auf, da sie glauben durch die 
sowieso stattfindende Verkürzung der Gasrechnung die 
„Vorzüge" ihrer Sparapparate am Besten vorführen zu 
können. Also nochmals Warnung vor GaSsparern und 
keine Unterschrift mehr geben über etwas, ,da» man nicht 
gelesen hat. 
o Für de« zwölften Dichterabcvd in Lichterfelde 
ist der kekannter Schriftsteller Rudolf Herzog gewonnen 
worden, der am Freitag, dem 7. Februar, Abends 8^ Uhr 
in der Aula des Neuen Realgymnasiums zu Lichterfelde, 
Drakestr. 72-75, Ungedrnckte» aus eigenen Werken zum 
Vortrag bringen wird. Der Zuspruch zu diesen Veran- 
staltungen ist ein solcher, daß sämtliche Abende bisher aus- 
verkauft waren, und auch diese» Mal sind bereits die 
Plätze zu 2 M. vergeben. Numerierte Eintrittskarten 
zu 1,50 und 1 M. (einschließlich Programm) sind bet dem 
Leiter der Veranstaltungen: Herrn Redakteur Frauz Hauser, 
Lichterfelde, Lorenzstr. 59 (Tel. 3015) zu bestellen, worauf 
die Uebersindung erfolgt. Gerade auch au» unserem Orte 
erfreuen sich diese Ltchterfelder Dichter- und VortragS- 
obende eine» lebhaften Zuspruches. 
o Der Steoographenverein Stolze-Echrey zu 
Friedenau veranstaltet am Sonnabend, dem 1. Februar, 
Abend» 8i/, Uhr im oberen Saale des „Hohenzollern" ein 
Tanzkränzchen. 
o Da» Biofontheater ln der Rhelnstrafte 14 
bringt von heute ab wieder zwei interessante Schlager zur 
Vorführung. Der sprechende Baum, ein Drama aus drm 
Leben, schildert, jwte durch die Hartköpfigkeit zweier Väter 
daS Glück der Kinder auf Jahre hinaus getrübt wird, erst 
durch Vermittlung de» kleinen Enkels kommt alles wieder 
ins Lot. Der weiße Schleier ist ein packendes Drama 
au§ der an blutigen Ereignissen so reichen Geschichte 
Serbiens. 1634 sollte Milosch Obrenowitsch durch eine 
Verschwörung der Woiwoden gestürzt werden. Alexander 
Petroniewicz stand an der Spitze der Empörung. Sein 
Vorhaben wurde verraten und er wie seine Mutter starben 
den Heldentod. Der Film Alt-Heidelberg zeigt die reizend 
gelegene Neckarstadt mit der historischen Schloßruine. Der 
Vorname heißt eine hübsche Komödie. Wochenrevue von 
Goumont und dar Tonbild sind wieder sehr abwechslungS- 
reich. Leo, der schwarze Münchhausen, ist sehr ulkig, was 
er alles seinen Landsleuten nach seiner Rückkehr auS 
Europa aufbindet, ist zum Schreien. Auch Kiekebusch und 
die unbekannte Nachbarin ist sehr drollig. Anfang 6 Uhr. 
Sonntags 4 Uhr. Freitag neues Programm. 
o Ehrliche* Finder. Ein bei Verwandten im 
Friedenaurr OrtSteil von Schöneberg zu Besuch weilender 
Kaufmann E. Chaim aus Budapest verlor gestern gegen 
4 Uhr Nachmittags auf dem Wege nach einer Bank eine 
braunlederne Brieftasche in der sich Russische Rubel- und 
Ungarische Kronen-Noten im Werte von rund 9000 M. 
befanden. Ec glaubte, die.Tasche zuhause gelassen zu 
haben, war aber sehr unangenehm berührt, sie dort nicht 
zu finden. Er war noch im Begriff, seine Reisetasche zu 
durchsuchen, als ein junger Mensch die Tasche, in der sich 
auch einige Briefe mit der Adresse deS Verlierers befanden, 
abgab. Das Wiedersehen seines Gutes machte natürlich 
Freude und veranlaßte den Verlierer, dem ehrlichen Finder 
eine angemessene Belohnung zu geben. Der Litztere, ein 
stellungsloser ArbeitSbursche, konnte die ihm überreichten 
Goldfüchse gerade gut gebrauchen, da er sehr knapp .bei 
Kasse" war. 
o Die Heimkehr vom Maskenball. Der Rauch 
klub „Blaue Wolke" hatte Sonnabend in einem Lokal in 
Berlin 8W. sein Stiftungsfest, zu dem auch eine Anzahl 
Friedenauer Einladung erhalten hatten, gefeiert. Sonntag 
Morgen in der vierten Stunde kehrten sie quietschvergnügt 
nach ihrem Heimatort zurück. Karl der Große mit Krone 
und Zepter hatte daS Autoliebchen untergeärmelt, während 
Wurstmoxr die Freischütz und die BallhauSanna zwischen sich 
hin und her zerrten. Nunne und Müllkutenkieker führten eine 
Balleteuse, der dar wenig dezente Kostüm in Fetzen vom 
Leibe hing. Anch die Anzüge der Anderen waren"nicht 
mehr ganz frisch, denn der Stoff, aui dem sie gefertigt 
waren, bestand lediglich ouS Papier. In der Schmargen- 
dorferstraße wäre e» beinahe zu einem Rrnkontre mit 
einigen Arbeitern gekommen, denen Maxe, noch immer 
im Rahmen seiner Rolle, zurief: „Heeße Wiener, heeße 
Wiener!" Worauf einer der Vorübergehenden in ärger 
lichem Tone sagte: „Wat jeht unS det an, det Eie Wiener 
Heeßen, wir Heeßen Miller un Schulze!" Ein Wort gab 
da» andere, Karl der Große zog sein Schwert (au» stlber- 
papierbeHrbtem Holz) doch mahnten die Damen zum 
Frieden. Plötzlich verschwand der Freischütz tonlos in der 
Erde, nur sein Kopf ragte noch aus dem Gully heraus, 
heraus, dessen Deckel ruchlose Hände aus Ulk vorher abge 
hoben hatten. Alles bemühte sich dann, den Hineinge- 
sallenen, der sich krampfhaft am Rande der ReiniguugS- 
grübe festhielt, aus seiner fatalen Situation zu befreien. 
ES gelang endlich, aber die R.ste der Papierkostiime 
hingen — zudem es tüchtig zu regnen begann — ihnen 
allen in Fetzen vcm Leibe. Schade, daß eS so wenigen 
vergönnt war, diese seltsamen Figuren zu sehen. Sie waren 
geldwrrt. Während die bunte Reihe mit dem schönen 
Liede: „So leben wir!" weiterschob, brachten Arbeiter den 
Gullyoerschluß in Ordnung und gingen lachend weiter ihrer 
fernen Arbeitsstelle zu. Heiterer Uebermut und ernste 
Pflicht stehen sich ja so oft im Leben kraß gegenüber. 
o Diebstähle in den Wartezimmern sind jetzt 
zur Winterszeit wieder an der Tagesordnung. So wurde 
kürzlich in dem Wartezimmer einer Arztes in der Augusta- 
straße in Wilm«r»dorf ein Regenschirm und auS einem 
dort hängenden Mantel ein Portemonnaie mit Inhalt ge 
stohlen, ohne daß e» gelang, den Täter zu ermitteln. Eine 
gewisse Vorsicht dürfte daher am Platze sein, zum 
mindesten dürfte eS sich empfehlen, in den Uebrrziehern, 
die abgelegt werden, kein Geld stecken zu lassen. 
o Von einer Autodroschke totgefahren wurde 
gestern Abend an der Ecke der Kirch- und Handjerystraße 
ein großer brauner Jagdhund. Der Lenker eine» ArbeitS- 
wagenS warf daS Tier auf sein Fuhrwerk und fuhr davon. 
Jedenfalls dampft der Braten heute auf seiner Tafel oder 
wird anderweitig verwendet. Guten Apetit! 
Aereins-Hlachrtchten. 
Morgen Mittwoch tagen: 
Theaterverein »LerxeS" 1873. Sitzungen jeden Mittwoch 9 >/, Uhr, 
im Vereinslokal Paul Spanholz, Steglitz, Körnerstr. 48c. Gäste als 
Mitglieder willkommen. 
Die Hauptabteilung de» Charl. Tour. Club »Märt. Fähre" 
unternimmt am Sonntag, dem J. Februar die 114. Wanderfahrt nach 
Werder, Phöben, Krielcw und Br.-Kreutz. Versammlung 8 Uhr Bhf. 
Charlottendurg (Hauptportal). Abfahrt 8.36 Uhr, Teilnehmerkarte 
2.45 M. —' Damen und Herren alS Säfte willkommen. 
—o In da» Handelsregister ist eingetragen worden: 
Nr. 40 482. Offene Handelsgesellschaft: Gebr. Melzer, 
Maschinen und Apparatebau in Berlin-Schönrberg. Ge 
sellschafter: 1. Paul Melzer, Ingenieur, Halensee, 2. Fritz 
Melzer, Ingenieur, Charlottenburg. Die Gesellschaft hat 
am 16. Dezember 1912 begonnen. — Nr. 40 483. Firma: 
Hermann Schoene in Berlin-Schöneberg. Inhaber Herm. 
Schoene, Kaufmann, Berlin Schöneberg. — Nr. 11 608. 
GaS- und Feuerschutzgesellschaft m. b. H. Sitz: Berlin- 
Schöneberg. Gegenstand des Unternehmens: Die Fabri 
kation und der Vertrieb von GaS- und Feuermelde-Appa 
raten sowie der An- und Verkauf und die Ausbeutung 
von patentamtlich geschützten Neuheiten; ferner der Erwerb 
und Verwertung gleicher oder gleichartiger Artikel oder 
Beteiligung an ähnlichen Unternehmungen sowie der Be 
trieb der damit zusammenhängenden Geschäfte. DaS 
Stammkapital beträgt 20 000 M. Geschäftsführer: Kauf- 
mann August Niemeyer in Berlin, Ingenieur Don Ghida- 
lison in Berlin-WtlmerSdorf. — Nr. 40 491. Firma: 
Max Willig in Berlin-Schönrberg. Inhaber Mox Willig, 
Milchhändler, Berlin-Schöneberg. 
—o In dem Wahlkreise Schöneberg—Neukölln ist 
von den vereinigten rechtsstehenden nationalen Parteien 
als Kandidat für die kommende Landtagswahl der Pfarrer 
Bangr-Schöneberg aufgestellt worden. Seine Kandidatur 
ist von den christlich-nationalen Arbeitervereinen in Vor 
schlag gebracht worden. 
(»fit diese Rubrik üt>en>rhu.«u «Ir Cctts« »erantwortung.) 
Der Antrag auf Errichtung einer Landkrankenkasse in 
Friedenau ist vom Gemeinbevorstand in der letzten Sitzung zurückge- 
'zogen worden. 'In dcr"„D. Z." finde ich'hierzu "nun folgende tlirt* 
führungen: »AuS dieser Zurückziehung darf man jedoch nichr schließen, 
daß die Mehrheit die Landkrankenkasse abzulehnen beabsichtigte. WirS 
nicht rechtzeitig ein definitiver Beschluß gefaßt, so steht zu erwarten, 
daß eine Landkrankenkasse auf Anordnung deS OberoerfichcruugSamts 
errichtet werden wird. Die Sozialdemokraten behaupteten, daß eS in 
der Absicht deS GemeindevorftandcS liege, eine solche Anordnung 
herbeizuführen." — ES ist auch meine Ansicht, daß unsere Gemeinde- 
Vertretung unbedingt den Beschluß zu fasten hat, daß Friedenau die 
Landkrankenkasse nicht wünscht, andernfalls wird deren Errichtung 
rundweg vom OberverficherungSamt angeordnet. Nachdem unsere 
Nachbarorte Schöneberg, Steglitz und Lichterfelde die Landkrankenkasse 
abgelehnt haben, sollte auch unjere Gemeindevertretung einen gleichen 
Beschluß fassen! —l. 
"o Köfilin. Morgen vor hundert I hren, am 29. Januar 1813, 
wurde der Jurist und Novellendichtcr Ciriftian Reinhold Köstlin zu 
Tübingen geboren. Er studierie 1829—1834 in Tübingen, Heildelberg 
und Berlin die Rechte, habtlilierte sich 1839 in Tübingen und wurde 
1840 zum außerordentlichen, 1851 zum ordentlichen Professor ernannt. 
Er starb am 14. September 1856. Eine große Anzahl lyrischer Ge> 
dichte, dramatischer Fragmente, sowie novellistische Arbeiten veröffent- 
lichte er in Zettschristen unter dem Pseudonym E. Reinhold. Seinen 
wissenschaftlichen Ruf begründete'» durch die Schriften »Vom Mord 
und Totschlag", »Wilhelm I., König von Württemberg". Nach seinem 
Tod: wurden die »Abhandlungen aus dem Strafrecht" und die ,Ge> 
schichte de» deutschen Strafrecht» im Umriß" herausgegeben. 
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