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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenarrev 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Ar. 259. Kerlin-Iriedenau, Donnerstag, dm 23. Kütoöer 1913. 20. Ia?rg. 
Depe?ick)en 
Dacbriditen 
Berlin. In Adlcrshof ist heute früh bei der Laudungs- 
brücke eines Restaurants die Leiche des 44jährigen Hans 
Drieschs gelandet worden. Es liegt Selbstmord vor. 
Meiningen. Der Herzog von Meiningen hat für die 
Hinterbliebenen der bei der Marmeluftschiffkatastrophe ums 
Leben Gekommenen eine namhafte Summe überwiesen. 
Wien. Wie verlautet, werden Kaiser Wilhelm und 
der Erzherzog-Thronfolger Franz Ferdinand in Konopischt 
weitreichende politische Unterhaltungen pflegen, die auf eine 
Vertiefung des Dreibuudgedaukens hinausgehen. Es ist 
genügend Zeit für diese Gespräche reserviert worden. 
Kaiserslautern. Gestern nacht ereignete sich aus bis 
jetzt noch nicht bekannter Ursache am Eingang des Ortes 
Frankenstein ein schweres Automobilunglück. Reg -RatFeiertag 
und Gymnasiallehrer Seusfert aus Kaiserslauten sind tot; 
Bauamtmann Schmidt aus Kaiserslautern wurde schwer ver 
letzt. Ter Lenker und Besitzer des Automobils Dr. Stein- 
Kaiserslautern blieb unverletzt. 
Konstantinopcl. Wie von unterrichteter Seite mit 
geteilt wird, besteht die Absicht, bei der im Gange befind 
lichen Demobilisierung diejenigen Truppen, die den ostana- 
tolischen Korpsbezirkcn angehören, dorthin zurückzuverlegen 
und unter Waffen zu behalten, da die Haltung der Armenier 
der türkischen Regierung neuerdings großes Mißtrauen einflößt. 
Dawson (Neu-Mexiko). Auf der Herschschlucht-Kohlen- 
grube sind 200 Bergleute jstirch ein Explosion verschüttet 
wurden. 
Sine willige Häuf crpf liebt 
jur volhswirtTcbaftüchcn Grjtehung. 
Der Geschmack des Käufers soll im Handelswert der 
Ware zum bestiuuuteii Ausdruck gelangen. Freilich ist die 
unabwendbare Voraussetzung für diesen Volkswirtschaft so 
bedeutsamen Grundsatz des geschäftlichen Tauschverkehrs, daß 
der Geschmack des Käufers kulturelle und Anpassungsfähigkeit, 
Erziehung verrät. 
Die Kulturhöhc eines Volkes wird auch durch die Güte 
und Beschaffenheit der bei ihm handelsüblichen Waren ver 
gegenwärtigt. Je inehr eine wirtschaftlich und künstlerisch 
gefestigte Qualiiätsindustrie das Handelsfeld beherrscht, um 
so weiter und tiefer dringt der Einfluß eigenartiger, boden 
ständiger, deshalb auch edler nationaler Kulturwerte in alle 
Vevölkerungsschichten. Die erbittertsten sozialen und poli 
tischen Gegensätze, die der Kampf ums Dasein zwischen den , 
verschiedenen Erwerbsgruppen schafft, werden gemildert und I 
beseitigt durch die erzieherische Einwirkung der Erzeugnisse 
einheimischer Qualitätsindustrie. Die Ramschware ver 
schlechtert den Geschmack des deutschen Käufers. Sie 
betäubt sein kulturelles Gewissen, nicht minder freilich sein 
wirtschaftliches. Denn ruhige Ueberlegung würde dem 
Käufer sagen, daß der finanzielle Scheinerfolg eines un 
gewöhnlich billigen Angebotes selbst in alltäglichen 
Gebrauchsgegenständen nur auf Kosten der Güte und der 
Haltbarkeit der Ware ermöglicht werden kann. 
Ebenso wird der reell arbeitende Geschäftsmann darauf 
sehen, nur gute Ware in angemessener, wohlberechneter 
Preisbeivertung zum Verkauf zu bringen. Der Ehrgeiz des 
soliden Geschäftsmannes findet seine Befriedigung darin, 
daß er durch die Qualität seiner Waren die Kundschaft an 
sich fesselt und dann in der systematischen Erziehung des 
Käuferpublikums seinen ideellen, wie seinen berechtigten 
finanziellen Lohn erlangt. 
Zwischen Geschäftsmann und Käufer muß ein uner 
schütterliches Verhältnis gegenseitigen Vertrauens und Ver 
ständnisses angebahnt werden, das auf beiden Seiten 
wirtschaftliche Vorteile bringt. Der Schundwaren-Verkäufer 
und der Qualitäts-Driicker, die abgelegte oder unbrauchbare 
Gegenstände unter neuem Aufputz oft mit raffinierten Reklame- 
Mätzchen verschleudern wollen — sie schädigen das deutsche 
Volk nicht nur kulturrell, sondern auch volkswirtschaftlich. 
Recht großen Massen des Käuferpublikums einen augen 
blicklichen Scheinerfolg in Angebot und Nachfrage zu sichern, 
wird dem betroffenen Handelszweig und den Käufern selbst 
zum empfindlichen Nachteil. Mit der Qualität, der Güte 
und Haltbarkeit der Ware hebt sich auch ihr volkswirtschaft- 
lichcr Wert. Die verflachende und verrohende Einwirkung 
von Ramsch- und Schundware bringt die Quellen in 
dustrieller und kauflnännischer Entfaltungsmöglichkeit ins 
Stocken. Sie verhindert aber auch jede gesunde soziale Ent 
wickelung für die industriellen Arbeitnehmerschichten, weil 
nur die Hebung der Qualitätsindustrie die Förderung aus 
gleichender Sozialpolitik gebieterisch verlangt. Die Fabri 
kation von Schundmare ist stets begleitet von einer wider 
lichen. selbst politisch unheilvollen Lohndrückerei. Wer 
. billigen Ramsch einkauft, der wirkt an der Zerstörung des 
so notwendigen sozialen Interessenausgleichs mit. 
Das deutsche Volk hat in den 4'/, Jahrzehnten der 
Einigung die wirtschaftliche Machtgewalt auf dem Welt 
markt vornehmlich durch die Pflege und durch die Blüte 
seiner Qualitätsindustrie erlangt. Wefin jetzt das undeutsche 
Anreißertum im Geschäftsverkehr auch den gedeihlichen Fort 
schritt der Qualitätsindustrie bedroht, so wird jeder Bolks- 
freund bestrebt sein müffen, derlei Schädlinge unserer wirt 
schaftlichen Entwicklung beseitigen zu helfen. 
Schon die Lockmittel für Ramsch-Angebote zeugen von 
der beschämend niedrigen Einwertung des deutschen Käufers. 
Tie unausbleibliche Enttäuschung nach dem Ankauf „mög 
lichst billiger" Schleuderware beeinträchtigt dann auch das 
Vertrauen zum solid arbeitenden Geschäftsmann. Daß 
andererseits Qualitätsware die Ordnungsliebe und Achtsamkeit 
des Käufers wohltuend stärkt, liegt nicht zum mindesten in 
ihrer Beschaffenheit als Dauerware begründet. Die Schleuder- 
Konkurrenz wird niemals Dauerware tiefem wollen und 
können. Ist ihr doch mit einem möglichst raschen Fluß der 
Käufermasse allein gedient! Wer einmal beim Ankauf von 
Ramschwaren gründlich hineingelegt worden ist, der kommt 
so bald nicht wieder. Außerdem wirken ungewöhnlich billige 
Angebote geradezu anreizend auf die rohe, machtsame Zer 
störungslust. Was tut's wenn dies oder jenes Hausgerät 
in Scherben gehl? Es gibt ja doch wieder Ausnahmetage 
— — — zum Gimpelfang. 
Wir haben jetzt dieser bedauerlichen Förderung der 
Zerstörungswut auch eine Bereicherung der Schau-Unter 
nehmungen auf den Jahrmärkten zu verdanken: die Buden, 
in denen man gegen 10 oder 20 Pfennig Entgelt das 
„wertvolle" Recht erlangt, einige irdene Hausrat-Gegenstände, 
die samt und sonders nur Ramschwert besitzen, durch Ball 
würfe zu zertrümmern. Mag sein, daß Pantoffelhelden 
in den „Genüssen" dieser Schaubuden ihren Aerger und 
häuslichen Erlebnissen anscheinend unschädlich verrauchen 
lassen! Aber die brutale Zerstörungslust hat eine gefährlich 
anreizende Einwirkungskraft auf Teilnehmer und Zuschauer, 
die bei Gelegenheit zum bösartigen Ausbruch gelangen können. 
Noch muß dem absichtlich inszenierten Täuschungs 
versuch begegnet iverden, daß der Bezug von Qualitäts 
ware stets eine Verteuerung mit sich bringe. Gegenteils 
verbürgt der Ankauf von Waren anerkannter Güte und 
Haltbarkeit eine bedeutende Ersparnis vor dem wiederholt 
notwendigen Bezug zurückgesetzter Ramschwaren von kurzer 
Daseinsberechtigung. 
Der deutsche Käufer hat es ferner in seiner Macht, 
durch verständige Deckung seines Bedarfes unter den Er 
zeugnissen der Öualitätsindustrie diese selbst, sowie die mit 
ihr arbeitenden Geschäftsleute wirtschaftlich zu kräftigen, hier 
durch aber auch auf fortschreitende Verbilligung der Waren 
selbst entscheidend einzuwirken. 
Kuzum! Wer seine und seines deutschen Volkes Güter 
in Ehren hält, der wird dafür Sorge tragen müssen, daß 
der Verkauf von Ramsch- und Schundmaren möglichst kräftig 
und nachhaltig eingedämmt wird. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Einer Reform der Landgemeinde - Ordnung 
scheint jetzt auch die Regierung nicht mehr abgeneigt zu 
sein. Wie wir erfahren, soll mit dieser Reform erreicht 
werden, den Vorortgemeinden der großen Städte, sowie den 
großen Landgemeinden in der Provinz eine mehr städtische 
Verwaltung zu geben. Die Frage der Stadtwerdung, die 
nächst Steglitz und Lichterfelde bekanntlich auch Friedenau 
eifrig betreiben, dürfte dann mit dieser Reform ihre 
Erledigung finden. Wie diese Reform ausfallen wird, 
darüber verlautet noch nichts Gewisses. Bekanntlich hat 
nach dem bestehenden Gesetz jede Stadt über 25 000 Ein 
wohnern das Recht, aus dem Kreise auszuscheiden und 
einen eigenen Stadtkreis zu bilden. Würde man also 
Steglitz, Friedenau, Lichterfelde usw. Stadtrechte verleihen, 
so könnten diese Orte ohne weiteres einen eigenen Stadt 
kreis bilden und damit verlöre der Kreis gute Steuerzahler. 
Aus diesem Grunde haben auch bisher alle Wünsche auf 
Stadtwerdung bei der Regierung kein Gehör gefunden. 
Friedenau und andere Orte haben nun die Stadtwerdung 
beantragt, mit der Zusicherung, im Kreise verbleiben zu 
wollen. Eine solche Zusicherung kann aber niemals als für 
die Dauer bindend gelten. Mit der Reform der Land 
gemeindeordnung will nun die Regierung einen Modus 
finden, der beiden Teilen gerecht wird, also den großen 
Landgemeinden eine mehr städtische Verwaltung bringt, 
dem Kreise aber die guten Steuerzahler beläßt. Hoffen wir, 
daß aus der Sache nun endlich einmal etwas wird! 
Sylvias Lbaufkeur. 
Roman von Louis Tracy. 
13. (Nachdruck verboten.) 
Aber die junge Amerikanerin bewies durch ihr helles 
Auslachen, daß sie die Entrüstung der Gefährtin durchaus 
nicht teilte. ' . .. 
„Ich hatte Weftenholtz auf die Seele gebunden, pünktlich 
zu sein, und hatte ihm gesagt, daß ich aus die Minute ab 
zufahren wünsche. Darf ich ihm jetzt einen Borwurf dar 
aus machen, wenn er ineine Befehle ernst nimmt und dar 
aus bedacht ist, sie buchstäblich auszuführen ?" 
„Verzeihung l" erwiderte Frau von Rwdberg gereizt. 
„Aber es ist merkwürdig, daß ich von solchen Weifungen 
gar nichts gehört habe." .... . . 
„Das war nicyt wohl möglich; denn sie bildeten den 
Beschluß der langen Unterhaltung, die ich geilern nach dem 
Abendesseii init Westenholtz hatte." , . , . 
„Nach dem Abendessen? Gestern? Wie foll ich mir 
das erklären?" , , ,, . 
„Ich verließ mein Zimmer, um Sie zu suchen, uno oa 
ich Sie nicht fand, ließ ich mich durch die Schönheit des 
Abends zu einer kleinen Promenade verleiten. Bor dein 
Hotel naf ich mit Westenholtz zusamnien, und da haben 
wir eben noch ein Bienelstündcyen miteinander verplauoerr. 
Frau von Riedberg setzte ihre würdevollste uno fcier- 
lichste Miene auf. 
„Meine teure Sylvia I — Sie " . 
„Um Himmels willen!" lachte die Amerikanerin mit 
einer abwehrenden Handbewegung. „Das küngt Ichon 
'-der wie die Einleitung zu einer langen Morcup-eoigr. 
Aber es ist diesmal wahrhaflig kein Anlaß dazu vorhanden. 
Westenholtz selbst hat dafür gefolgt, daß das Dekorum ge 
wahr- b.iev. Dcitil als ich ihn aufforderte, mich auf einem 
abendlichen Spaziergang durch die Stadl zu begleiten, hat 
er mir es aus Gründen der Schicklichkeit runoweg abge 
schlagen. Sie müßten ihm also von Rechts wegen Ihre 
wärmste Anerkennung zollen, ftatt ihn zu tadeln." 
„Er würde in der Tat einen bei ihm sehr überraschen 
den Beweis von Taktgefühl abgelegt habe», wenn es sich so 
verhält, wie Sie, liebe Sylvia, es darstellen. Aber man 
weiß ja niemals, ob Sie im Ernst reden, oder ob es 
Ihnen gefällt, sich über mich und meine Gewissenhaftigkeit 
lustig zu machen." 
„'Rein, auf mein Wort, es war genau so, wie ich sagte. 
Und nun — nicht wahr? — nun wollen wir uns an 
dem herrlichen Morgen erfreuen, ohne uns mit jo törichten 
und nichtigen Dingen, wie cs die deutschen Moraibegriffe 
zuweilen sind, die Laune zu verderben." 
Das war deutlich genug, um die Baronin zum Ver 
zicht auf alle weiteren Borfiellungen zu bestimmen. Und 
da sie aus naheliegenden Gründen durchaus nicht den 
Wunsch hatte, das Millionärstochterchen zu verstimmen, 
gab sie sich von nun au den Anschein, die Schönheiten 
der Natur, die sich ihnen jetzt erfchtofsen. mit demfetben 
Entzücken zu genießen wie ihre reizende Gefährtin. 
Die mit den lieblichsten Reize» ,o überreich geschmückte 
Bergstraße offeiivarle rhnen .au diefem köstlichen Früh- 
sommertaae alle ii;ic Wunder. Und als sie »ach unver 
gleichlicher Fahrt durch eine Reihe anmutiger Ortschaften 
und Siedelungcu Schloß Auerbach erreicht halten, konnte 
Sylvia dem Verlangen nicht widerstehen, ebenso, wie am 
Lejtrigeu Tage neben dem Etzauf.eur Plan zu netzmen 
und sich von itzin allerlei Erklärungen zu dln" wichtigsten 
Punkten geben zu lassen, die sie aus ihrem Wege berührren. 
Die Fülle seiner Keuntniffe setzte sie aufs neue in Er 
staunen. Sicherlich gab es außer ihm keinen Chauffeur 
in der ganzen Welt, der mit gleicher Beredsamkeit au 
dem Siegsrtedsbruuneir bei Grafelleubach von der, nach 
der Sage au dieser Stelle verübten, unseligen Tat des 
grimmen Hage» hätte reden können, oder der ihr an der 
Stätte des Klosters Lorsch zu erzählen vermocht hätte, daß 
Kriemhild mit der Leiche des geliebten Helden hierher 
gezogen sei, das Herz voll Verzweiflung und voll fürchrer- 
licher Rachegedanken. Ja, er wußte, durch ihre Wißbe 
gierde gereizt, sogar noch hinzuzufügen, daß nach sicherer 
geschichtlicher Ucberiieferung der große Karl hier die Reichs 
abtei Laurcsham geweiht habe, in deren Gruft später neben 
anderen Fürstlichkeiten auch Ludwig der Deutsche beige 
setzt worden sei, während sie für den abgesetzten Herzog 
Tassilo von Bayern bis an seinen Tod ein gar einsames 
und trauriges Gefängnis gewesen war. 
wie kamen durch leine Orrschast, von der er ihr nicht 
etwas Interessantes berichtet hätce, sie erspähten keine Ruine 
auf waldiger Höhe, die nicht durch seine Erzählungen in 
SylviasAugen mit einem Schimmer verklärender Romantik 
umwoben worden wäre. Der sonnige Tag ging ihr wie 
im Fluge dahin, und als Hoiningen ihr endlich in der 
Ferne das vom Abendschein vergoldete Gemäuer des 
Heidelberger Schlosses zeigen konnte, fühlte sie sich gedrängt, 
ihm mir einigen herzlichen Worten für all das Schöne zu 
danke», dessen voller Genuß ihr erst durch ihn ermöglicht 
worden war. 
Er lehnte bescheiden ab, und es blieb für eine kleine 
Weile still zwischen ihnen, bis Sylvia sagte:
        
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