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Periodical volume Nr. 247, 20.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauev 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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SClitjblatt „Seifenblasen". 
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Drgan stir dc» §ricdc>mucr Hrl§tcil von ZchUnchttg tmd 
Zenrksnerein 
Z e i l a g e n 
Jeden Sonntag: 
Blätter für deutsche fraucn. 
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Vr. 217. 
Aerlin-Iriedenau, Wontag, den 20. AKIoöer 1913. 
20. Iayrg. 
Oepelcben 
Letzte Nackriehten 
Berlin. Heute Vormittag hat im Hause Wallstr. 51 
in Charlottenburg ein in dem im Hause befindlichen Atelier 
beschäftigter Bildhauer seine Geliebte z>l erschießen versucht 
und sich dann selbst durch einen Revoloerschuß getötet. 
Das junge Mädchen wurde schwerverletzt nach dem Kranken 
hause in Westend gebracht. Die Leiche des Bildhauers ist 
von der Polizei beschlagnahmt und in das Schauhaus über 
geführt worden. 
Leipzig. Ein Wagen der elektrischen Straßenbahn 
fuhr in der vergangenen Nacht in der Blücherstraße ans 
einen nach dem Bahnhof fahrenden Tierwagen des Zirkus 
Baruni ans, wobei der Tierwagen zertrümmert wurde und 
acht Löioen entwichen. Unter dem zahlreichen Publikum 
entstand eine furchtbare Panik. Ein Löwe sprang durch die 
Tür des Hotels Blücher, lief die Hoteltreppe hinauf und 
setzte alles in Schrecken. Von den acht entkommenen Löwen 
wurden fünf durch Polizeibeamte erschossen. Drei Löwen 
entflohen, wurden aber spater eingefangen. 
Dortmund. Gestern nachmittag entgleiste auf der 
Strecke Hagen—Dortmund auf Bahnhof Vorhalle der um 
2 Uhr 52 Min. von Hagen abfahrende Eilzug 153 aus 
bisher unbekannter Ursache. Die Maschine und der Gepäck 
wagen fielen um, ein Personenwagen grub sich in die Erde. 
Der Lokomotivführer wurde schwer verletzt in das Kranken 
haus gebracht. Der Heizer wurde getötet. Mehrere Reisende 
und der Zugführer wurden leicht verletzt. 
Lausanne. Vor dem Gebäude des deutschen Konsulats 
in Lausanne, das anläßlich der Jahrhundertfeier geflaggt 
war, ist in der Nacht vom Sonnabend zu Somilag die 
deutsche Fahne heruntergeholt und zerrissen worden. Man 
fand sie gestern früh vor dem Konsulate auf der Straße 
liegen. Der Konsul reichte bei der Polizei Beschwerde ein. 
Eine Untersuchung ist eingeleitet worden; der offizielle Be 
richt steht noch aus. { 
Marseille. Hier ist gestern ein Deutscher namens 
Paul Neißmann verhaftet worden, weil er angeblich deutsche 
Fremdenlegionäre zur Fahnenflucht aufgereizt und selbst 
stark gegen die Fremdenlegion agitiert halte. 
London. Ein Geistesgestörter feuerte, wie aus Harbour 
Grace auf St. Johann auf Neufundland gemeldet wird, 
während des Gottesdienstes zwei Revolverschüsse auf den 
Bischof March von Neufundland ab. Der Bischof wurde 
am Kopf schwer verletzt und brach bewußtlos zusammen. 
Der Geisteskranke wurde verhaftet. 
Neupork. Ein mit Infanterie und Artillerie besetzter 
Militärzug, der in der Nacht vom Fort Morgan nach El 
Paso abgehen sollte, ist infolge einer Holzbrücke in der 
Nähe von Mobile entgleist und in die Tiefe gestürzt. Zwanzig 
Mann sind getötet, eine große Anzahl Soldaten ist tödlich 
verletzt, zahlreiche andere schwer verwundet. 
Oie^akrkunclerlseierin frieckenau. 
Von einer großen öffentlichen Veranstaltung zur Feier 
der 100 jährigen Wiederkehr des Schlachttages von Leipzig 
hatte unsere Gemeindeverwaltung abgesehen. Sie überließ 
die Feier dieses Tages der Jugend, indem sie dem Orts 
ausschuß für Jugendpflege die Mittel zur Veranstaltung 
eines Jugendfestes zur Verfügung stellte. Außer diesem 
Jugendfest waren aber auch noch andere Veranstaltungen 
dem Gedächtnis des Völkerringens bei Leipzig gewidmet. 
Bei prächtigem Wetter verliefen sowohl der 18. wie 
der 10. Oktober: schöne Tage zu würdigen Feiern. 
Zunächst feierten am Vormittag unsere Schulen. Der 
Unterricht fiel am Sonnabend aus und statt dessen fanden 
in den Festräumen der Anstalten patriotische Feiern statt, 
die indFestrede. gesanglichen, musikalischen und deklamato 
rischen Vorträgen bestanden. 
Die Jahrhundertfeier für unsere Gemeindevertretung 
und Gemeindebeamten war die Grundsteinlegung zum 
Rathaus, worüber wir bereits in der Sonntagnummer 
ausführlich berichteten. Wir tragen heute noch nach, daß 
den Hammerschlägen der Gemeindeverordneten diejenigen 
des Mitgliedes des Rathausbauansschusses Zimmermeister 
Kreuschmer (Einigkeit ist Macht) folgten. Vor der Schluß 
rede des Gemeindebaurats Altmann tat noch der am Rat- 
hausbau ebenfalls beteiligte Architekt Duntz drei Hammer 
schläge mit dem Wunsch: „Werde Rathaus der Stolz 
Friedenaus." — Der Grundstein wurde am Sonnabend um 
5 Uhr unter Leitung des Herrn Architekten Graßmann 
drei Meter tief versenkt. Dort ruht er, mit dem Verschluß- 
stein nach unten, bis zu seiner definitiven Plazierung in 
der Grundmauer des Gebäudes, dessen Bauausführung im 
nächsten Frühjahr beginnen wird. Es war keine leichte 
Arbeit, den viele Zentner schweren Block in Größe von 
etwa ein Kubikmeter zu bewegen und zwar so, daß das 
starke Glasgefäß mit der Stiftungsurkunde usw. unbe 
schädigt blieb. Die schlichte Feier der Grundsteinlegung 
ivar nur von kurzer Dauer, sie wurde auch durch den 
Marktbetrieb nicht gestört. Ermähnt sei noch, daß die 
Firma Hulke u. Jsenheim den Akt der Grundsteinlegung 
kinematographisch aufnahm. Die Bilder werden im 
Biofontheater, Rheinstr. 14, gezeigt. 
Abends um 6 Uhr war in unserer Kirche „Zum guten 
Hirten" Festgottesdienst, zu dem der Gemeindekirchenrat 
die politischen Gemeindekörperschaften, sowie die Ortsvereine 
eingeladen hatte. Vom Gemeindeoorstand und der Gemeinde 
vertretung waren mehrere Herren zugegen. Die Krieger- 
vereine, der Mäniikr-Turnverein und der Evangelische 
Arbeiterverein waren mit ihren Fahnen und Bannern er 
schienen, die in dem mit Blattpflanzen geschmückten Altar 
raum Aufstellung fanden. Auch die anderen Vereine 
unseres Ortes hatten ihre Vertreter gesandt. Nach einem 
Orgelvorspiel sang der Kirchenchor „Harre auf Gott". 
Pfarrer Görnandt hielt eine kurze Lithurgie mit Verlesung 
des 94. Psalms 4 — 9. Der Kirchenchor sang „Wir treten 
zum Beten", worauf Pfarrer Görnandt die Festpredigt hielt, 
der er das Bibelmort 1. Könige 8, 57-58 zugrunde legte, 
welches lautet: „Der Herr, unser Gott, sei mit uns, wie er 
gewesen ist mit unsern Vätern. Er verlasse uns nicht und 
ziehe die Hand nicht ab von uns; zu neigen unser Herz zu 
ihm, daß wir wandeln in allen seinen Wegen, und halten 
seine Gebote, Sitten und Recht, die er unsern Vätern geboten 
hat." Der Geistliche begann, daß ein schöner Tag zur 
Rüste gehe, der beschienen wurde von Gottes lebendiger 
Sonne, der im Schmucke wehender Fahnen stand und an 
dem Glockengeläut und Kanonendonner widerhallten. »Ehret 
sein Gedächtnis, mehret sein Vermächtnis", rief er den 
Gläubigen zu und gedachte dabei der Einweihung des 
gewaltigen Denkmals auf dem Schlachtfelde bei Leipzig. 
„Gott mit uns" lautet die Inschrift auf dem Stein. Gott 
war mit unserem Volke und hat ihm den Sieg verliehen. 
Nicht die Waffen waren es, die den Sieg errangen, der 
Geist, der alle beseelte, führte zum Erfolge. Und als die 
Schlacht geschlagen war, da feierte man kein brausendes 
Siegesfest, da sanken die drei verbündeten Monarchen in 
die Knie, dankten Gott und über das Schlachtfeld klang von 
Tausenden gesungen das alte Danklied „Nun danket alle 
Gott". Der Geistliche gemahnte, diesen alten Geist voller 
Gottesfurcht und Vaterlandstreue auch ferner lebendig zu 
erhalten im deutschen Volke. Er stellte die Gewissenssrage, 
ob denn noch heute wirklich dieser Geist uns beseele. 
Ec wies auf die Kämpfe in Südmestafrika, auf das 
Luftschiffunglück in Johannisthal hin, welche Fälle 
beweisen, daß in unserem deutschen Volke noch Opfermut 
und Vaterlandsfreude vorhanden sind. Aber doch ist dieser 
Geist nicht mehr uns allgemein. Und daß es wieder so 
werde wie 1813, dahin möge der heutige Tag gemahnen. 
Das Denkmal in Leipzig soll sein den gefallenen Helden 
ein Ehrenmal, dem deutschen Volke ein Ruhmesmal, 
kommenden Geschlechtern ein Mahnzeichen. Mit der Strophe 
„Vater ich preise dich' aus Körners „Gebet vor der Schlacht" 
schloß der Geistliche seine erhebende Predigt. Die Gemeinde 
sang darauf „Nun danket alle Gott". Mit Gebet, Vaterunser 
und Segen schloß der Festgottesdienst. 
Nach dem Gottesdienst marschierte die Friedenauer 
Knabenkompagnie mit ihrem Trommler- und Pfeifferkorps 
zum Zapfenstreich durch die Straßen unseres Ortes An 
der Kaisereiche endete der Zapfenstreich, worauf die Knaben 
im Lokale des Herrn Konietzki mit Kaffee und Gebäck be- 
ivirtet wurden. 
Das waren die Veranstaltungen am 18. Oktober. 
Am gestrigen Sonntag, dem 19. Oktober, beteiligte sich 
dann unsere Bürgerschaft in großer Zahl an dem vom Orts 
ausschuß für Jugendpflege veranstalteten Jugendfest. 
Nachdem schon am Vormittag unsereJungendmannschaft sich im 
Dreikampf und Schlagballwettspiel gemessen, begann Nach 
mittags um 2 Uhr vom Reformrealgymuasium aus der 
Festzug unter Vorantritt einer Schützenkapelle. Der Zug 
ging durch die Stubenrauch-, Goßler-, Kirch-, Mosel-, Ring-, 
Schmargendorfer, Nied-, Hcmdjery-, Albe-, Lauterstraße zum 
Turnplatz am Maybachplatz. Auf dem Marsche stießen bei 
dem kirchlichen Gemeindehause, sowie bei den einzelnen 
Schulen noch die Jugendmannschaften zu dem Zuge, svdaß 
auf dem Spielplatz eine stattliche Anzahl Jugendlicher 
(Jünglinge, Knaben und junge Mädchen) eintraf. Unsere 
sämtlichen Schulen (öffentliche und private) waren an dem 
Fest beteiligt, ferner die Jünglinge des Turnvereins, der 
Evangelische Jünglingsoerein, der Jungfrauenverein, die 
Knabenkompagnie u. a. Daß dieser Veranstaltung von 
unserer Bürgerschaft großes Interesse entgegengebracht wurde, 
Sylvias Chauffeur. 
Roman von Louis Tracy. 
10 (Nachdruck verboten.) 
„Vollkommen, Herr Graf, und " . 
„Halt, mein Bester! Damit Sie sich nicht uneder zu 
Unzeit, verplappern, ist es wohl am besten, wenn Sie fr 
die Dauer dieses Ausfluges überhaupt 311 vergessen suchn 
daß ich eine Grafenkrone im Wappen habe. Cs liegt m 
nämlich in der Tat sehr viel daran, mein Inkognito zu b 
wahren." 
„Zu Befehl, Herr Gras. Verzeihung! — 3 11 oeicli 
mein Herr, wollte ich sagen. Ich werde mich schon dara 
gewöhnen." „ . . 
„Wir wollen es hoffen. Da haben Sie zehn Mark, d 
Sie heute abend mit Ihren beiden Kollegen vertrinke 
mögen. Wenn Sie es bei der Gelegenheit dahin ormge> 
daß der Chauffeur des Franzosen morgen früh aus elwc 
trüben Augen blickt, und an den Dingen dieser Wett vo 
übergehend nur ein sehr geringes Interesse hat, so wen 
ich mich Ihnen dafür besonders verpflichtet fühlen. I 
der Mann übrigens aus Frankreich mitgekomnien ." 
„Nein, er ist ein guter Deutscher. Ich glaube, b 
Frankfurt hat der HerrÄicomte seinen Wagen ganz allo 
gesteuert. Für einen vornehmen Herrn etwas merkwurdl 
nicht wahr?" 
„Darüber haben wir beide uns nicht den Kopf zu zc 
brechen. Sorgen Sie nur, daß unser Wagen morgen fr: 
in tadellosem Zustande ist. Und amüsieren Sie steh hcu 
abend, so gut Sie können." , 
Hasenkamp, der das Zehnmarkstück schmunzeuid 1 
die Westentasche gesteckt hatte, war sicherlich seit einschlösse 
das in ihn gesetzte vertrauen vollauf zu rechiser lgen, und 
machte sich denn auch ohne jeden überflüssigen Zeitverlust 
auf den Weg, seine beiden Berussgenossen auzusuchen. 
Hoiningen aber schlenderte, die Zigarette zwischen den 
Lippen, auf die Straße hinaus. Gerade, als er an dem 
Hoteleingang vorüberkam, trat ein mittelgroßer, eleganter 
Herr, den hellfarbigen Sommerüberzieher leicht über die 
Schultern gehängt, aus dem Innern des Hauses, und 
Hoiningens Personengedächtnis war viel zu gut, als daß 
er in ihm nicht sogleich den Vicomte de Marigny hätte er 
kennen sollen. Da der Franzose in dieselbe Richtung 
ging, die auch er hatte einschlagen wollen, blieben sie nur 
durch einen Abstand von wenigen Schritten getrennt, und 
so geschah es ohne jedes beabsichtigte Zutun des Grafen, 
daß er auch zum Augen» und Ohrenzeugen einer recht 
interessanten Begegnung wurde, die dem Herrn Viconite 
etliche Minuten später beschieden war. 
Ein kleiner, trotz beträchtlicher Korpulenz sehr beweg 
licher Herr war nämlich auf den Franzosen zugetreten 
und streckte ihm äußerst kardial die Hand entgegen. 
„Hallo, Marigny! Sind Sie so geistesabwesend, daß 
Sie Ihre besten Freunde über dcn Haufen rennen, ohn- 
sie zu sehen?" 
Der Angeredete sttielte mit einer halben Kopfwendung 
nach dem Hotel zurück. 
„Wie unvorsichtig I" sagte er halblaut. „Man kann 
uns ja sehen." 
„Keine Furcht!" lachte der Kleine, über dessen Per» 
sönlichkeit Hoiningen schon seit seinem ersten Wort völlig 
im klaren gewesen war. 
„Meine verehrte Frau Mama hat mich soeben wissen 
lassen, daß die schöne Sylvia den Abend auf ihrem Zimmer 
mit Briefeschreiben verbringen will, und da habe ich mich 
hier auf die Lauer gelegt, in der Hoffnung, baß Sie noch 
einen kleinen Spaziergang machen wurden. Es ist so ver 
zweifelt langweilig, sich in die,er ursoliden Stadt mutter 
seelenallein herumdrücken zu müssen." 
Hoiningen konnte nicht verstehen, was der Vicomte ihm 
erwiderte, desto deutlicher aber vernahm er Harro Riedbergs 
Stimme, die beinahe ebenso hell und durchdringend war 
wie die seiner würdigen Frau Mama. 
„Ich verstehe nicht, Marigny, wie Sie gerade jetzt so 
nervös und so kleinmütig sein können. Die Dinge ent 
wickeln sich doch geradezu großartig, und jeder andere 
an Ihrer Stelle würde voll der schönsten Siegeszuversicht 
sein. Das Glück streift greifbar nahe an Ihnen vorüber, 
und wenn Sie es jetzt nicht energisch beim Gewandzipfel 
fassen, verdienen Sie's wirklich nicht, ein Millionär zu 
werden. Daß Sie auf meine Mama und auf mich felsen 
fest rechnen können, müssen Sie doch nachgerade einsehen. 
Ich halte mich immer in Bereitschaft und ich werde in 
demselben Augenblick zur Stelle sein, wo ich gebraucht 
werde." 
Hoiningen hätte seinen Schritt nur um ein Geringes zu 
beschleunigen brauchen, um auch die Fortsetzung der von 
dem ehemaligen Husaren so unoorsichng laut geführten 
Unterhaltung zu verfolgen. Aber er hatte den natürlichen 
Widerwillen des vornehmen Mannes gegen alles, was auch 
nur entfernt einer Spionage ähnlich gesehen hätte, und 
er blieb darum im Gegenteil absichtlich zurück, um nicht 
noch mehr hören zu müssen. War doch auch das, was er 
gegen seinen Willen vernommen, mehr als ausreichend, 
um seinen bereits gehegten Argwohn zur vollen Gewiß 
heit werden zu lassen und ihn mit gesteigertem Interesse 
für die Dinge zu erfüllen, die sich da unter seinen Augen 
vorbei eiteten,
        
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