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Periodical volume Nr. 245, 18.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

G.-V. Ctt wiederholt nun seine schon einmal in einer 
geheimen Sitzung gestellte Anfrage belr. die Bestimmung 
über Gewährung der erhöhten Reisekosten bei repräsentativer 
Vertretung der Gemeinde. In den Ortssatzungen über die 
Gewährung von Reisekosten heißt es im § 'l, daß die Be 
stimmung hierüber der Gemeindevertretung zusteht. In 
einem ferneren Absatz heißt es dann, daß bei repräsentativer 
Vertretung der Gemeinde sich die Tagegelder um 50 Proz. 
erhöhen. Er habe nun gehört, daß in drei Fällen diese 
erhöhten Tagegelder vom Gemeindevorstand gezahlt wurden 
und frage nun an, woraus sich der Gemeindevorstand be 
rechtigt hielt, _ diese Erhöhung zu bewilligen. Die Be 
stimmung, daß der Gemeindevertretung die Bewilligung der 
Kosten überlassen bleibt, bezieht sich doch auch auf die Be 
stimmung der erhöhten Tagegelder. In den drei Fällen 
handelt es sich nun nicht um Kongresse, sondern um ein 
fache Jahresversammlungen und Zusammenkunft. Es waren 
dies die Versammlung des Verbandes der Landgemeinden, 
der Jugendtag und die Tagung des Vereins für Gesundheits 
pflege. Das sind keine Kongresse. In Kongressen kommen 
die Vertreter aus allen Ländern zusammen. Bürgermeister 
Walger erkärt, daß die Satzungen am 28. März 1912 
genehmigt wurden, mithin wohl die fetzigen Gemeinde- 
verordneten bei dem Beschluß zugegen waren. Es wurde 
damals der Absatz mit aufgenommen, daß bei repräsentativer 
Vertretung der Gemeinde ans Kongressen die Tagegelder 
sich um 50 Proz. erhöhen. Es müßten also jedesmal beim 
Besuch von Kongressen sich die Tagesgelder um 50 Prozent 
erhöhen. Da von der Gemeindevertretung nicht besonders 
zum Ausdruck gebracht war, wann die 50 Prozent zu ge 
währen sind, so hat der Gemeindevorstand als aus 
zuführende Behörde beschlossen, daß die Erhöhung jedesmal 
beidemBesuch vonKongressen eintritt und daßdieseKongresse als 
eine repräsentative Vertretung der Gemeinde anzusehen seien. 
Was nun die Einwendung betrifft, daß es sich nicht um 
Kongresse gehandelt hätte, so müsse er dem widersprechen. 
Mau gebrauche jetzt allerdings nicht mehr das Wort Kongreß, 
sondern spreche von Tagungen, Versammlungen, Zusammen 
künften usw. Es sind dies aber alles Kongresse. G.-V. 
Kalkbrenner bemerkt zur Richtigstellung, daß die neu 
gewählten Gemeindeverordneten erst im April in ihre Aemter 
eingeführt wurden, sie haben also an den im März be 
schlossenen Satzungen noch nicht mitgewirkt. Bürgermeister 
Walger stimmt dieser Berichtigung zu. ' G.-V. Ott betont 
nochmals, daß ein Kongreß internationalen Charakter 
trage und daß die drei angeführten Zusammenkünfte nur 
Jahresversammlungen waren. Er vertritt abermals seinen 
Standpunkt, daß die Gemeindevertretung bei der Zubilligung 
der höheren Tagegelder hätte gehört werden müssen. Der 
Gemeindevorstand ist außerdem in letzter Zeit oft sehr schwach 
vertreten gewesen, vielleicht fehlten da gerade die Herren, 
die gegen diesen Beschluß waren. Bürgermeister Walger 
erklärt, daß der Gemeindevorstand gerade bei diesem Be 
schluß stark vertreten war. (G.-V. Kalkbrenner bezeichnet 
das in einem Zuruf als einen Zufall.) Bürgermeister 
Walger: D)ie Antwort daraus, werde ich Ihnen in der 
geheimen Sitzung geben. Er bemerkt noch, daß, wenn der 
Gemeindevorstand nicht zuständig sein sollte, dies in den 
Satzungen hätte besonders ausgeführt werden müssen. Schöffe 
Sadve berichtet über die Zusammenkunft des Vereins für 
Gesundheitspflege in Aachen, daß dort eine repräsentative 
Vertretung der Gemeinde erforderlich war und er glaube, 
die Gemeinde auch würdig vertreten zu haben. Schöffe 
v. Wrochem meint, daß die Fassung in den Satzungen 
hätte eine andere sein müssen, wenn man nicht dem Vor 
stande die Bestimniung über die Erhöhung zuerkennen wollte. 
Herrn Ott entgegnet er über den Begriff des Kongresses, daß 
es Kongresse und „internationale" Kangresse gebe. Wo sach 
verständige Leute zusammenkommen; wird kurz als Kongreß 
bezeichnet. Er glaube nicht, daß der Empfänger ein Geschäft 
bei den Tagegeldern macht; es dürften Fälle eintreten, wo 
der Betrag noch nicht mal ausrecht. G.-V. Ott widerspricht 
wiederum den Begriffen Kongreß und Versammlung. Herrn 
Sadüe erwidert er, daß doch außer den 18 M. Tagegeldern 
an Fahrgeld 9 Pfg. für den Kilometer gezahlt werden, 
während die Fahrkosten zweiter Klasse nur 4,5 Pfg. be 
tragen. Mit 18 M. Tagegeldern könne jeder auskommen. 
Allerdings komme es darauf an, wie der Betreffende zu 
leben gewohnt ist. Wenn nun noch 50 Proz. zu den Tage 
geldern kommen, so sind das 27 M. Soviel erhalten nicht 
einmal die höheren Beamten, die unmittelbar hinter dem 
Ministern kommen, wie die Staatssekretäre und Wirkt. Geh. 
Räte. Er schlägt vor, der Satzung den Zusatz anzu 
fügen, daß die Bestimmung der Erhöhung der Gemeinde 
vertretung überlassen bleibt. G.-V. Richter bemerkt, er könne 
Herrn Ott nur zustimmen und alles unterschreiben, was dieser 
ausführte; das soll kein Mißtrauen gegen den Vorstand sein, aber 
Klarheit müsse sein. G.-V. Dr. Loh mann stimmt auch 
zu, daß Klarheit geschaffen werde. G.-V. Kalkbrenner 
wäre eigentlich dafür, daß der ganze Absatz gestrichen werde, 
da die 18 21k. Tagelder vollkommen genügen. Unsere kleine 
Gemeinde brauche nicht zu repräsentieren. Eine Land 
gemeinde habe nichts zu repräsentieren. Herr Sadöe sagte, 
er habe viel arbeiten müssen. 2kun, wo viel Arbeit ist, ist 
doch wenig Gelegenheit zum Geldausgeben. Im § 7 ist 
außerdem immer noch Gelegenheii, besondere Ausgaben zu 
bewilligen. Wenn durch einen Zwischenruf des Herrn 
Draeger hingewiesen wurde auf Droschkenfahrten, so werden 
diese doch noch besonders berechnet. Ec unterstütze aber auch 
den Antrag des Herrn Ott. Schöffe Sadöe wendet sich 
noch gegen einige persönliche Ausführungen des G. D. 
Kalkbrenner. Dieser widerspricht, den Schöffen Sadöe 
persönlich nahe getreten zu sein. Hierzu macht auch G.-V. 
Ott noch einige Ausführungen. Es wird dann ein Antrag 
auf Schluß der Aussprache angenommen. Bürgermeister 
Walger bedauert, daß er durch Schluß der Erörterung ver 
hindert sei, noch einige Ausführungen zu machen. G.-V. 
Ott stellt nun seinen Antrag, daß die Satzungen über die 
Reisekosten dahin erweitert werden, daß der 50 proz. Zu 
schlag zu den Tagegeldern bei repräsentativer Vertretung der 
Genieinde ebenfalls durch die Gemeindevertretung festgesetzt 
wird. Dieser Antrag wird fast einstimmig angenommen. 
Dem Obersekretär Borck wird danach Vollmacht erteilt 
zur Auflassung von Straßenland an der Kreuznacher-, Maß- 
mann-, Friesen- und Fregestraße zwecks Umgemeindung von 
Steglitz nach Friedenau bezw. von Friedenau nach Steglitz. 
Es folgt nun die Berichterstattung über die Prüfung 
der Jahresrechnung, Voranschlag I—V der Ausgaben, für 
1911. Hierüber berichten wir in der morgigen Nummer. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Verkehrsverbesiernng ans der Linie V. Die Wagen 
der Straßenbahnlinie 11 (Schöneberg, Haupt- Ecke Eisenachec- 
straße—Neukölln Ringbahnhof) sollen nach Bedarf an Sonn- 
und Feiertagen durch die Haupt-, Rhein- und Schloßstraße 
bis nach Steglitz geführt werden. 
o Einen heileren Abend im Biofontheater in der 
Rheinstraße 14 verspricht das ausgesprochen humoristische 
Programm, welches die rührige Direktion von heute ab zur 
Vorführung bringt. Nach einer dramatischen Einlage kommt 
Die Berliner Range, ein witziger Schwank in 3 Akten mit 
Hanni Weiße in der Hauptrolle zur Darstellung. Ein 
ebenso ulkiger Film ist Eine nette Bescherung, in dem Herr 
John Bunny, der dicke Komiker als Hauptdarsteller auf- 
"Ti'TWI I ill !> SAN» W» , IM!,,»,,»!! 
tritt. Advlar und Kiki ist ebenfalls ein launiger- Schlager 
voll Humor und auch der Film-Stärker als Sherlock Holmes 
reizt sehr zum Lachen. Die beliebte Biofon-Revue von 
Pathö fröres bringt wieder viel neues aus aller Welk und 
Die Schluchten des Pierre Lys und von St., Georges sind 
hübsche Naturaufnahmen. Aus dem Vorstehenden ist zu 
ersehen, daß man im Biofontheater einen angenehmen und 
unterhaltsamen Abend verbringen und an sich-, selbst die 
Wahrnehmung machen kann, daß Lachen gesünder als 
Weinen ist. Anfang 6 Uhr, Sonntags 4 Uhr. Gürderoben- 
ablage kostenfrei. 
o Der Friedenauer Männer-Turnverein hielt am 
letzten Sonnabend iin „Schloßpark" in Steglitz sein erstes 
Wintervergnügen in Form eines Tanzkränzchens ab, das 
wie alle bisherigen Feste des Vereins, wieder einen schönen 
würdigen Verlauf nahm. Um auch den älteren Mitgliedern 
des Vereins, denen das Tanzbein„schwin->,en" nicht mehr so 
recht möglich ist, Unterhaltung zu bieten, uear für mancherlei 
Vorträge und Aufführungen gesorgt. Auch eine Kaffeetafel 
fand stand, während der Reden gehalten und heitere Vor 
träge geboten wurden. So fanden alle Teilnehmer ein 
reines Vergnügen, das ihnen in guter Erinnerung bleiben wird. 
o Haus- und Grundbesitzerverein. Die nächste 
Monatsversammlung ist am Freitag, dem 24. Oktober, 
Abends 8^/z Uhr im Saale des Restaurants „Kaisereiche", 
Rheinstr. 54. Die Tagesordnung lautet: Verlesung und 
Genehmigung des Protokolls. Geschäftliche Mitteilungen. 
Aufnahme und Anmeldung neuer Mitglieder. Berichter 
stattung über das Jubiläum. Jnteressentenfragen und 
Fragekasten. 
o Die Folgen des „Oktobersestes". In dem K.'schen 
Gasthause in der Schloßstraße unterhielt sich gestern Abend 
in der 11. Stunde der Steglitzer Rentier L. mit einem auf 
dem Oktoberfest in der Bornstraße Angestellten. Es ent 
standen bei dieser Unterhaltung zwischen den beiden 
Meinungsverschiedenheiten und so kam es, daß der wohl 
etwas heißblütig veranlagte Mann vom Oktoberfest plötzlich 
mit dem Bierglas ausholte und dem Rentier einen heftigen 
Schlag gegen den Kopf versetzte, wodurch das rechte 
Auge des Rentiers verletzt wurde. Auf der Rettungs 
wache wurde ihm ein Verband angelegt. Der Vorfall ist 
polizeilich gemeldet und der Bierseidelschlüger wird feister 
Bestrafung nicht entgehen. 
Scköneberg 
—o Das Konkursverfahren über das Vermögen der 
offenen Handelsgesellschaft Amse und Le Clerc zu Berlin- 
Schöneberg, Feurigstr. 33, ist zur Abnahme der Schluß 
rechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen 
gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu be 
rücksichtigenden Forderungen der Schlußtermin auf den 
11. November 1913, Vorm. 10^ Uhr, bestimmt. 
Berlin und Vororte 
o Wannsee. Die Einwohnerzahl betrug Anfang 
September 4750 und am Schluffe des Monats 4582; es 
ergibt sich daraus ein Rückgang von 168. Geburten waren 
7, Eheschließungen 1 und Todesfälle 2 zu verzeichnen. 
Von auswärts zugezogen sind 126, nach auswärts verzogen 
299 Personen. 
Wetterausfichten. 
Sonnabend: Mild und zeitweise aufklärend, jedoch 
vorherrschend wolkig, bei lebhaften südwestlichen Winden. 
Keine erheblichen 2liederschläge. 
Verantwortlicher Schriftleiter: HermannMartinius Friedenau 
Bekanntmachung. 
Aus Anlaß der 100jährigen Wildeikehr des Tages der Schlacht 
bei Leipzig und aus Anlaß der Grundsteinlegung des Rathauses 
bleiben die Dienstrnume der Gemeinde und AmtSvenvaltung am 
Sonnabend, den 18. dieses Monats, von 11 Uhr vormittags 
ab geschlossen. 
Berlin-Friedenau, den 17. Oktober 1918. 
Ter Gemeinde- und Amtsvorsteher. 
a 
g Meinen verehrten Gästen und Bekannten teile ich ergebenst ” 
mit, daß ich am Sonnabend, den 18. d. Bk. mein neues 
Geschästslokal eröffne (welches neben dem bisherigen alten 
Sr liegt), wozu ich ergebenst einlade. (8893 
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