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Periodical volume Nr. 222, 21.09.1913 2. Beilage zu Nr. 222

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Versammlung. Anlaß dazu gaben zwei Anträge der Stadtv. 
Jatzow und Gen. (Freie Vereinigung). Stadtv. Jatzom be 
zeichnete es in der Begriindung der Anträge als sehr auf 
fällig. daß sich das Vermögen der Stadt von 1006 ab um 
22 Millionen, also um 4 Millionen Mark im Jahre ver 
größert habe. Das wäre ebensoviel wie die gesamte Ein 
kommensteuer einbringe. Er müsse da fragen, wo denn das 
Vermögen herkomme? Von den gewinnbringenden Werken 
könne es nicht sein; im übrigen wären vom Elektrizitäts 
werk nur 2 1 / 2 Millionen Mark angesetzt. Bei Prüfung 
der Aufstellungen sei er unter anderem auf einen Posten 
von 10 Millionen Mark gestoßen, der aus kapitalisierten 
Gefällen, Gerechtsamen und Abgaben bestehe. Dies sei ein 
Modus, wie er in städtischen Verwaltungen nicht üblich sei. 
Im Kapitalvermögen befinde sich ein Posten von einer 
Million, der vom Elektrizitätswerk bezahlt worden ist. 
Interessant sei bei diesem Posten, daß Wertpapiere und 
Sparkassenguthaben siich allerdings erhöht hätten, daß aber 
ein Var-Minus von 154 000 M. vorhanden sei. Der Volks 
schulbaufonds sei 636 000 M. höher geworden. Das habe 
seinen Grund darin, daß die Aufsichtsbehörde verlangt habe, 
daß Volksschulen aus laufenden Mitteln gebaut werden, 
während bis jetzt Volksschulen aus Anleihemitteln gebaut 
worden sind. Die städtischen Grundstücke wären mit 
dem gemeinen Wert angesetzt und nicht, wie es sein müßte, 
mit dem Nutzungswert. Es entstehe von den Finanzen ein 
vollständig falsches Bild. Ferner sei von allem Inventar 
nichts abgeschrieben worden, auch von dem Untergrundbahn- 
Inventar nicht. Unter den Schulden interessierte der Posten 
der Schuldverschreibungen, die vom Jahre 1906 bis 1912 
von 24 auf 70 Millionen M. gestiegen sind, d. h. also, 
wenn man 4 v. H. Verzinsung und 2 v. H. Amortisation 
rechnet, dies für den Etat einen Mehraufwandvoll 2 760000 M. 
ausmache und man habe dagegen überhaupt nur eine Ge 
meinde-Einkommensteuer in Höhe von 3 l j 2 Millionen Mark. 
Insgesamt erfordere die Verzinsung und Amortisation der 
Schulden rund 4200000 M. also mehr als Einkommensteuer 
vorhanden sei. Stadtkämmerer MachowitzerklärteimNamen des 
Magistrats, dieser sei einstimmig zu der Auffassung gelangt, daß 
den Forderungen der Anträge der klare Wortlaut der Städte 
ordnung entgegensteht, und ihnen deshalb nicht entsprochen 
werden kann. Der Magistrat ist der Auffassung, daß zur 
Stellung des Antrages der Herren Stadtverordneten Jatzow 
und Genossen und zu dessen Annahme kein berechtigter An 
laß vorliegt. Der Magistrat gibt aber der Stadtvervrdneten- 
versaMnilung auch jetzt anheim, bestimmte Anträge zu stellen, 
er wird sie durch die Finanzdeputation sorgfältig prüfen 
lassen und hiernach der Stadtverordnetenversammlung seine 
Stellung mitteilen. Die Anträge wurden nachts gegen 1 / 2 2 Uhr 
einem Ausschüsse zur Prüfung überwiesen. — Weiter lag der Ver 
sammlung di^Polizeikostenrechnung für das Jahr 1911 vor, die 
für unsere Stadt 310,944 M. beträgt; da bereits 298 800 M. 
von den städtischen Körperschaften bewilligt morden sind, bean 
tragte der Magistrat auch dieZahlungvon 12144M.,dieswurde 
bewilligt. Bei dieser Gelegenheit klagt Stadtv. Gottschalk 
(lib. Fr.) über ungenügende Polizeiaufsicht in den Straßen 
des Berliner Ortsteils in Schöneberg. Bezüglich der Bereit 
stellung von Monatskarten der.Straßenbahn auf Kosten der 
Stadt mußte die Versammlung nach einem Urteil des Ober- 
verwaltungsgerichts zu dem gleichen Ergebnis kommen, wie 
seinerzeit die Stadt Berlin in dieser Angelegenheit: der 
Gemeindebeschluß, der die Lieferung von Straßenbahnkarten 
an Stadtverordnete und Mitglieder des Magistrats auf Kosten 
der Stadt betrifft, wurde aufgehoben. Eine Sonderkommission 
wird sich damit beschäftigen, ob sich der ermähnte Ober 
verwaltungsgerichtsbeschluß nicht anfechten läßt. 
Rerlm und Vororte 
§o Von Mitte Mai 1914 ab werden die Fernsprech- 
nnnrmern 1—12 000 des Amtes Moabit die Bezeichnung 
„Amt Hansa" erhalten, womit ein Wunsch vieler Bewohner! 
des nordwestlichen Stadtteils Berlins erfüllt wird. 
GericdiUckes 
P. Ist „Mauscheln" ein Glücksspiel im Sinne des Strafgesetzes?! 
Diese vielumstrittene Frage beschäftigte die 1. Strafkammer des 
Landgerichts II in einer Anklagesache gegen den Gastwirt Karl 
Roben, der sich wegen Duldcns von Glücksspielen verantworten 
mußte. Im Hause Wielandstr. 1 zu Schöneberg betreibt der An 
geklagte sein Restaurationsgeschäft. In einem großen Zimmer, das 
als Vereinszimmer benutzt wird und neben dem Schaukraum be 
legen ist und einen besonderen Ausgang zur Straße hat, fanden 
sich die Svieler ein. Es wurden Karten aufgelegt und an ver 
schiedenen Tischen und von den verschiedenen Gästen, die zahlreich 
im Lokal verkehrten, denn R. hat 50—00 Personen als ständige 
Mittagsgäste und verschünkt monatlich im Ilnisatz etwa 80—40 
Tonnen Bier. Der Angeklagte wurde eines Tages von der Ehefrau 
eines Gastes zur Anzeige gebracht unter der Beschuldigung, er 
dulde Glücksspiele in seinem Lokal. Richtig war allerdings, daß R., 
wenn er auf dem Wege zu seiner Küche durch das Bereinszinuner 
gehen mußte, den Gästen wiederholt gesagt hatte, sie mögen keine 
verbotenen Glücksspiele auflegen, Nichtsdestoweniger aber war — 
da dem Bcrbot doch nicht der gehörige Nachdruck verliehen wurde — 
„Mauscheln" ohne Aßzwaug gespielt worden und damit die Grund 
lage zur Anklage geboten worden. Bor dein Schöffengericht Berlin- 
Schöneberg erfolgte bei der ersten Verhandlung die Freisprechung 
des Angeklagten,'trotzdem erwiesen worden war, daß zu Pfennig- 
Einsätzen „gemauschelt" wurde, aber andererseits legte das Gericht 
bei der lirteilsfällung besonderes Gewicht auf tatsächliche Fest- 
stellungen in Bezug auf das vom Angeklagten ausgegangene Verbot 
an die Spieler. Gegen die Freisprechung legte der Amtsanwalt 
Birufung ein. In der erneuten Verhandlung vor der Strafkammer 
erhob der Verteidiger Rechtsanwalt Auerbach den Einwand, daß 
der Angeklagte freizusprechen sei, weil — abgesehen von seiner Er 
klärung an die Spieler: Glücksspiele nicht zu spielen — überhaupt 
gar kein verbotenes Glücksspiel aufgelegen hatte, denn nach einer 
Reichsgerichtsentschcidung sei „Mauscheln ohne Aßzwang" kein 
Glücksspiel im strafrechtlichen Sinne. Als Sachverständiger wurde 
auf Antrag des Verteidigers der Königl. Kriminal-Kommissar 
Freiherr v. Mnnteufsel vernommen, welcher kundgab: ob strafbares 
Glücksspiel vorliegt, lasse sich nur nach den Verhältnissen der 
Spieler und nach der Höhe der Einsätze beurteilen. Die Straf 
kammer erkannte auf Bestätigung des angefochtenen freisprechenden 
Urteils und verwarf die Berufung des Staatsanwalts. 
(:) Der Schrecken der westlichen Vororte, die Einbrecher- und 
Hehlerbande, welche im letzten Sommer mit beispiellosem Erfolge 
„arbeitete", stand gestern vor ihrem Richter. Ein Einbrecher, der 
an der Außenfront der Häuser entlang in die Wohnungen hinein 
geklettert war und selbst unter den Kopfkissen der Schlafenden die 
Diebesbeute hervorgeholt hatte, wurde gestern auf mehrere Jahre 
unschädlich gemacht. Wegen schweren Diebstahls bezw. gewerbs 
mäßiger und einfacher Hehlerei hatte die 4. Strafkammer des 
Landgerichts II unter Vorsitz des Landgerichtsdirektors Seligmann 
gegen den 20 jährigen Fürsorgezögling Emil Pflanz, den Kutscher 
Paul Blaschczik, den Uhrmacher Johann Pohl, deu Arbeiter Otto 
Dahms und die Arbeiter Albert und Georg Pflanz zu verhandeln. 
In den Soinmermonaten dieses Jahres liefen bei der Kriminal 
polizei fast täglich Anzeigen von Bestohlenen, auch aus Friedenau, 
ein, nach denen während ihrer Anwesenheit in der Wohnung auf 
völlig rätselhafte Weise Diebstähle verübt seien. Die Ermittlungen 
ergaben, daß der aus der Erziehungsanstalt entsprungene 20 jährige 
Emil Pflanz außen am Hause hochgcklettert und durch die offen 
stehenden Fenster in das Schlafzimmer eingestiegen war. Fest, 
gestellt wurden 22 derartige Diebstähle, bei denen dem verwegenen 
Kletterkünstler Schmucksachen im Werte von mehreren tausend 
Mark in die Hände gefallen waren. Ein Teil der gestohlenen 
Schmucksachen wurde von dem Angeklagten Pohl, der in einem 
südlichen Vorort einen Uhrmacherladen betrieb, angekauft. DaS 
Gericht erkannte gegen Emil Pflanz auf 5 Jahre Zuchthaus, 
5 Jahre Ehrverlust und Polizeiaufsicht, gegen Pohl auf 1 Jahr 
Zuchthaus, gegen Blaschczik auf 1 Jahr, gegen Dahms auf sechs 
Monate, gegen Albert Pflanz auf 6 Wochen und gegen Georg 
Pflanz auf 1 Monat Gefängnis. 
Vermischtes 
*o Tie freie Vereinigung für staatswisscnschastliche Fortbildung 
in Wien besuchte während ibrer Anwesenheit in Dresden auch den 
imposanten Fabrikba» der Firma: Orientalische Tabak- und Ziga- 
retten-Fabrik „Jenidze", Weißeritzstraße, und nahm mit großem 
Interesse Kenntnis von dem vom Erbauer und alleinigen Inhaber, 
Herrn Kommerzienrat Hugo Zietzt getroffenen Einrichtungen hin 
sichtlich Fabrikhpgicne und Arbeiterwohlfahrt. 
*o Ein Regierungsassessor und ein Apotheker lernen sich kennen. 
Im Laufe der Unterhaltung wendet sich der Apotheker mit der 
Frage an den Assessor, die er mit den Worten einleitet: „Können 
Sie mir vielleicht sagen, Herr Assessor?" — Der fällt ihm ins 
Wort und sagt: „Sie wissen wohl nicht, daß ich Regierungsassessor 
bin? Ich sage zu Ihnen doch auch nicht Theker, sondern. Herr 
Apotheker!" 
Geschäftliches 
Die Eröffnung des Warenhauses Arthur Behrendt 
(früher A. Weiß & Co. Rachf.) in Schöneberg Haupt- und Vor- 
bergstraßen-Ecke war ein Tagesgespräch für Schöneberg. Der An 
drang war zeitweise so upgeheuer, daß das Lokal mehrere mal 
geschlossen werden mußte. Die prachvollen Schaufenster und Innen 
dekorationen wurden allgemein bewundert. 
Wetteraussichten. 
Mittwoch: Etwas wärmer, vielfach wolkig, bei sehr 
lebhaften südwestlichenWinden. Keine erheblichen Niederschlage. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius Friedenau. 
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