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Periodical volume Nr. 244, 16.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

0 Arsenik, anstatt Magenpille». Einem ver- 
hängniSvollen Irrtum ist mir gestrigen Sonntag nachmittag 
ta« 30 jährige Dienstmädchen Helene Lademann zum 
Opfer gefallen. Die L., die in der Hauplstraße zu Schöne» 
berg in Stellung ist, hatte narhmiltagS ihr« Ellern besucht. 
Da sie sich nicht ganz wohl füllte, wollte sie einige Pillen 
nehmen, die in der Hausapotheke der Familie gegen 
Magenübel aufbewahrt wurden. Dar Mädchen vergriff 
sich jedoch und nahm sechs Lrfenikpillen. die der Arzr 
ihrer kranken Schwester verordnet hatte. Älr die L. die 
Wohnung der Eltern oerlaffen hat.'e, begann das Gift zu 
wirken. Sie brach auf der Straße zusammen und wurde 
nach der Schöneberger HilfSwache ?n der Borbergstraße 
geschafft, wo der Arzt ihr den Magen auspumpte und die 
Uebrrführung nach dem Echöneberger Krankenhause ver» 
anlaßte. Dort liegt sie in bedenklichem Zustande danieder. 
o Wer Ist die Tote? Gestern Nachmittag bestieg 
an der Ecke der Haupt- und Akazienstraß« in Schöneberg 
eine gut gekleidete Dame von etwa 30 Jahren «ine Auto» 
droschke und befahl dem Fahrer nach Hundekehle im 
Grunewald zu fahren. Auf dem Berliner Platz in 
Halensee hörte der Chauffeur in seinem Wagen zwei 
Schüsse fallen, hielt sofort an und fand die Dame sterbend 
im Wagen liegen. Sie hatte sich aus einem kleinen 
Revolver «ine Kugel in den Kopf geschossen. Der Kursier 
brachte die Bewußtlose nach der Unfallstation in der 
Seessenerstraße, wo der inzwischen eingetretene Tod fest 
gestellt wurde. Die Selbstmörderin war bekleidet mit grouem 
Mantel, einem grauen Rock und einer blauen Bluse. Die 
Wäsche ist B. S. gezeichnet. Man nimmt an. daß die 
Dame in Schöneberg wohnte. Zweckdienliche Mitteilungen 
nimmt die Polizei entgegen. 
o Eisenbahners Tod. A>n Sonnabend morgen 
wurde der Bahn- und Streckenwärter Johann S. auf den 
Schienen zwischen den Bahnhöfen Schmargendorf und Wil- 
mrrSdorf-Friedenau mit zerschnittenem Oberkörper und ver 
stümmelten Gliedern aufgefunden. Da S. kurz vor seiner 
Pensionierung stand, scheint Selbstmord ausgeschlossen, so 
daß er sich wohl um einen durch ihn selbst verschuldeten 
Unfall handelt. S. hinterläßt keine Kinder, nur eine 
Witwe. Die Leiche wurde nach der Leichenhalle in der 
Berliner Straße überführt. 
o Pottzeibericht. Als gefunden sind hier angemeldet 
worden: 1 Paletot, 2 Portemonnaies. Die rechtmäßigen 
Eigentümer werden aufgefordert, ihre Ansprüche binnen 
drei Monaten im hiesigen AmtSbüro, Handjergstr. 91/93, 
Zimmer Nr. 22, geltend zu machen, da sonst anderweit 
über den Fundgegenstand verfügt werden wird. 
o Blutige Echlägerei. Der 21jährige Arbeiter 
Waldemar Etoll, Hohenfriedbergftr. 16 wohnhaft, hockte 
mit mehreren Freunden eine Bierreise unternommen und 
kam gegen 3 Uhr in ein Lokal in der Hauptstraße. Dort 
brach zwischen St. und einem Arbeiter ein Streit aus, der 
in eine Prügelei ausartete, i Bei dem Kampfe erhielt Stall 
«inen Stich in den linken Unterarm, der die Schlagader 
traf. In bewußllosem Zustande wurde der Verletzte, der 
unablässig Blut verlor, zur Schöneberger HilfSwache ge» 
bracht, von wo aus der Arzt nach Anlegung einer Not- 
verbandeS, die Uebrrführung des St. in das Echöneberger 
Krankenhaus anordnete. 
o Ein heftiger Zusammenstoß zwischen einer 
Automobildroschke und einem Straßenbahnwagen der 
Linie 88 verursachte am Sonnabend Nachmittag an der 
Potsdamer- Ecke Eichhornstraße eine größere Verkehrs- 
stöcung. DaS Auto fuhr so heftig auf den Hinterperron 
deS Anhängerwagens auf, daß die Wagen nicht ausein 
ander gebracht werden konnte. Schließlich wußte man 
sich nicht anders zu helfen, als daß man daS halbzer- 
trürnmerte Auto bis nach der Hauptstraße Ecke Mühlen- 
st'aße mitschleifte, wo der Anhänger abgekoppelt wurde. 
Dorthin entsandte Rettungsmannschaften beseitigten dann 
^aS Hindernis. 
AnSknufik» und Fürforgestell« (Katserallec 66), 
für TuSerkulösr: Aerztl che Sprechstunden für Männer jeden Dienstag 
von 12—I, für Fronen und Kinder jeden Millrroch von 12—1 Uhr 
für Alkvholkranke: Aerztl. Sprechstunde jeden breitag von 12—1 Uhr 
Iu/chMM- 
(lüt diese Rubrik üoem«hr.es »U feint 8erant»ortuuü.) 
Geehrte Redaktion. Sie forderten in einem Artikel die Gewerbe- 
treibenden auf, sich reger an dein öffentlichen Festessen der Gemeinde 
zu beteilige». Trotzdem der Gcmcindevorstand, dem Drangen der Ge 
werbetreibenden nachgebend, einem hiesigen Restaurateur die Lieferung 
der Speisen übertragen habe, hätten sich doch nur wenige Gewerbe- 
treibende für das Essen angemeldet. ES mögen diese Ausführungen 
stimmen und im Augenblick auch sonderbar erscheinen. Der Grund 
für die geringere Beteiligung der Gewerbetreibenden liegt aber wohl 
in der allgemeinen schlechten Geschäftslage. Tatsache ist, daß in den 
letzten Jabren die Geschäfte derart zurückgegangen sind, das; heute 
der Gewerbetreibende mit jedem Pfennig rechnen mutz, und Ausgaben, 
die nicht unbedingt notwendig sind, meidet. Besonder» im Bauge 
werbe ist die Beschäftigungslosigkeit groß. Biele Bauherren haben 
ihr Büro- und technisches Personal verkleinern müssen. Sie ivissen 
nicht, was sie tun sollen, da durch die Hupothckennot und'die Not der 
Heranschaffung von Bangeldern, die Bautätigkeit sehr eingeschränkt ist. 
lind mit dem Bangewerbetreibenden leiden auch die anderen Gewerbe. 
Dem Gewerbetreibenden werden nicht wie dem Beamten und Lehrer 
Teuerungszulagen bewilligt, wenn die Zeiten trübe sind. Er 
taun auch nicht ohne weiteres tüchtige Arbeiter entlassen und muß 
lrotz schlechter Geschäfte die bisherigen Löhne zahlen. Daher bleibt 
dem Gewerbetreibenden, der nicht mit bestimmtem Gehalt am Quartals 
ersten rechnen darf, nur übrig, sich selbst zu helfen. Tics tut er, 
indem er sich selbst Beschränkungen auferlegt und nur das ausgicbt, 
was unbedingt »ölig ist. __ B. H. 
Wie erinnerlich, wurde vor einigen Monaten in der Gemeinde- 
Vertretung und in der OrtSpreffe tie Frage der Errichtung eines Ober- 
tyzeumS lebhaft erörtert. Wenn man auch alle dahingehenden ke- 
fticbungen d:r dabei interessierten Eltern billigeiweise unterstützen muß, 
so hat doch die Gemeinde auf dem kebiete des höüeren Schulwesens 
gegemrärlig viel dringendere Aufgaben zu lösen. Es handelt sich um 
den weiteren AuSba» unser r blühenden Realanstalt. Dort find, wie 
mir au-Z zuverläsfiger Dudle mitgeteilt wird, bereits seit Ostern 19 1 
die 2 Sepien mit mehr al« 100 Schülern besetzt, tzüc Ostern 1913 
nun ist durch lZuaang aus den beiden 1. Borfchulkle-ffen der Anstalt 
— zusammen mieden in den beiden Sepien zurückbleibenden Cchülem 
— bestimmt auf mindestens 112 Schüler zu rechnen, und dazu kommen 
noch etwa 20 von dm Gemeindeschulen und sonstigen Lehranstalten. 
Diese muffen schon auö Platzmangel rücksichtslos abgewiesen werben, 
wenn nicht Ostern eine 3. Sexta eingerichtet wird. Aber ganz ab 
gesehen von denen, können doch die je 56 Schiller, die jede dir beiden 
bereits vorhandeucn Sepien von Ostern 1913 ab besetzen würden, „n- 
möglich eine gründliche Durchbildung erfadren, was um so bedenk 
licher ist, als vier die Grundlage zur fremdsprachlichen Bildung gelegt 
werden soll. In den Gemeindeschulen Großberlins gibt eS wahrlich 
wenig Beispiele mit so starker Klaffenbesetzung, für die höheren 
Schulen steht der Fell wohl einzig da. Man muß es den in S, p!a 
unterrichtenden Herren glauben, wenn fie eiklären, daß eine individuelle 
Behandlung der Schüler in solchen Klaffen zur Unmöglichkeit wird. — 
Wa» nun ln fuianziell viel schwächeren Gemeinden als Friedenau längst 
erreicht ist: eine Höchstbesetzung der unteren Klassen mit nur 10 bis 
45 Schülern, daS sollte doch auch bei unS möglich sein. Wie ich höre, 
sind von einem sachkundigen Mitgliede der Gemeindevertretung in 
letzter Zeit wiederholt Anfragen in dieser Angeleoenhcit an den Ge- 
metndevorstand gerichtet worden. Sir Eltern hoffen mit Gewißheit, 
daß die unhaltbaren Zustände rasch beseitigt werden, tenn Raum 
bietet das Realgymnasium nach den Miltelungen meines Gewährs- 
n anr.es noch zur Genüge, und die Mehrkosten können daher nicht all 
zu erheblich sein. Einer für viele. 
Tte Angeftelltesbersichekung 
findet keineswegs dm vollen Beifall derjenigen Kreise, für die sic ins 
Leben gerufen worden ist. Die männlichen Angeslellien, die so lebhaft 
dafür agitierten, s-hen sich nun anr Ziel ihrer Wünsch?, doch herrscht 
auch hier keine rciue F-eudc darüber, wenn Ultimo kommt und so und 
soviel vom Gehalt gekürzt wird. Die weiblichen Angestellten sind dem 
Gesetz aber ganz und gar gram. Zwar siedet man sich damit ab, 
weil man eben muß, aber oft hört man, daß das .Gesetz' koch anders 
hätte gemacht werden könuen, nämlich so. daß die weiblichen Ange- 
stellten nicht dcr leidtragende Teil sind. Unter diesen Umständen wild 
eS kaum daran fehlen, daß bald für Abänderung einiger Bestimmungen 
dieses Gesetzes agitiert wird. Hart ist eS jedenfalls, daß erst nach 
zehr.jährlgem Zah'ea man Anspruch auf ein: Rente hat. Wenn dann 
wenigstens die Novelle zu diesem Gesetze im allgemeinen den be 
rechtigten Wünschen näher kommt, alö die jetzt vorliegenden Be 
stimmungen. X. 
P. Aus Rachsucht handelte der vorgestern dem Schöffengericht 
Berlin-Echönebcrg vom Tegeler StrafgefängniS vorgeführte Kaufmann 
Emil Roder als er sich einer vorsätzlichen Sachbeschädigung schuldig 
machte, die nunmehr zum Gegenstand der Beihandlung gemacht 
worben war, während R. eine rhm anderweitig wegen Beleidigung, 
Urkundenfälschung usw. zucrkannie Freiheitsstrafe in Tegel verbüßt. Vor 
Antritt dieser Strafe war der Angeklagte R. zu dem hi-rsclbst wohn- 
haften Händler Otto Wachsmuth gekommen und halt: diesem eine 
Türscheide an seiner in her ersten Eiaac belegencn Wohnung zerschlagen 
aus oben erwähnter Ursache. Vor Gericht versuchte der Angeklagte 
den Einwand geltend zu machen, die Zerstörung der Scheibe sei nicht 
mit Absicht geschehen. Der Einwand würbe indessen widerlegt. DaS 
Gericht erkannte gegen ihn auf 35 M. Geldstrafe cv. 1 Woche Gefängnis. 
Wetterauefichten. 
DienStag: Zunächst etwas kälter, vielfach heiter, bei 
mäßigen südöstlichen Winden, später wieder langsam Er 
wärmung und zunehmende Bewölkung ohne eihebliche 
Niederschläge. 
5eejcßiß8;UU9:t BchrtsUetter: Hermann srartlvtes Zited-u.u. 
Bekanntmachung 
Die zum Zwecke der Abgcorbnetencrsatzwahl nach den Urwähler 
listen aufgestellten Abteilungstistcn des 
Tlrrvaktbezirks 
umfassend: Jllstraße 1—14, Rheinstr. 45—46—54, Ringstraße 15—43, 
und Saarstraße 1 — 10. 
Wahlmäuner-Ersatzwahl in dcr ersten Abteilung für Sickert, in 
der dritten für Braunschwcig und Hohendorf. 
2. llmvaktberirks 
umfassend Fregestraße 25—27b, Hedwigstraße l und 19, Moselstraßc l—13, 
Rheinstraße ob—66, Ringstraße 1—I4und 44—62 nnbSaarstraßc 14—21. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in der ersten Abteilung für Buckow. 
3. Urwahlbejirhs 
umfassend: Handjeriistr. 67—81, Lauterste. 14-15—18, Niedsiraße 34—4l, 
Rheinstraße 1—18 und Schmargendorserstraße 1—6 und 32—37. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in der zweiten Abteilnng für Pitschel und 
Kraehahn, in der dritten für Pape. 
4. ttrvaklbeprlr» 
umfassend: Albestraße l—8 und 27—35, Feurigstr. 10—15, Handjery- 
straße 82—90, Lauterstraße 5-6—12-13 und 19-20—29 und Nicd- 
straße l—1041. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in der ersten Abteilung für Denecke. 
g. tlrwahlbejirhs 
umfassend: Albestraße 9—18, Bennigfcnslraße 1—2 und 26—27, Bis- 
marckstraße 1—23, Brünnhilbestraße 1—8, Elsastraße l—6, Evastraße 
1—6, .Feurigstraße 1—8, Hähnelstraße 1—2 und 19—20, Hanbjcry- 
straße 1—22 und 91—97, Jsoldeslraße 1—11, Kreisauerstraße, Kundry- 
straße 1—6, Lauterstraße 1—t und 30—40, Manbachplatz 1—18, Ortrud- 
straße 1—8, Sentastraße 1—6, Sieglindestraße 1—10, Barzinerstraße 
1—23, und Wagnerplatz 1—8. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in der ersten Abteilung für Siemers und 
in der britten für Oettinger. 
6. Qrwahlb«|irhs 
umfassend: Bachestraße, Eschenstraße l—9, Fehlcrstraße 1—21, Friedrich- 
Wilhelmplatz 1—4, Kaiserallee 60—75 und 131—142, Mainauerslraße, 
Rheingaustraße 1—15, Stubenrauchstraße 22—54, Südwestkorso, Taunus 
straße und Wilhelmslraße. 
Wahlmänner - Ersatzwahl in der ersten Abteilung Haustein und 
Asdring, in der zweiten Hage», Dr. Dinse, in der dritten Wermke. 
7. Urwahlbejirhs 
umfassend: Albestraße 19—26, Friedrich-Wilhelmplatz 11—17, Hand- 
jermtraße 23—42, Kirchstraße 21—28, Niedsiraße 12—33 unö 
Schmargendorserstraße 11—27. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in der ersten Abteilnng Dr. Sarnow, 
in der zweiten von Bülow und in ber dritten Wiesner und Eger. 
8. llmwahlberirks 
umfassend: Friedrich-Wilhelmplatz 9, Handjerystraße 43—65, Kaiser- 
alle: 120—130 und Kirchstraße 1—11. 
Wahlmänner-Ersaßwahl in der zweiten Abteilung für Herzog. 
9- Hr«»aklb»rirks 
umfassend: Kirchstraße 12—20, Rheinstraße >9—27 und Rönnebcrg- 
straße 1—8. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in der ersten Abteilung für Kaltbrenner, 
in der zweiten für Bäte und in der dritten für Linip und Ehmilewsti. 
10. tfrvcahlbcjirhs 
umfassend: Bornstraße 1—5 und 30—34, Büsingstraße 1—14, Fröauf- 
straße 1—4 und 7—9, Gntsmuthsstraße, Kaiscrallee 85—119, Oden- 
walFstraße 21—27, Nbeinstraße 28—39-39 s, Rönnebergstraße 9—17 
und Stubenrauchstraße 70—73. 
• Wahlmänner-Ersatzwahl in der eisten Abteilung für Mittelstadt 
mid Buchmann, in der zweiten für Koeppen und Schulze. 
11. llrvahtbeprks 
umfassend: Blankcnbergstraße 1—12, Bornstraße 6—29, Büsingstraße 
15—22, Friesenstraßc, Frönn nstraße 5—6, Goßlersttaße 10—27, Hacker 
straße 1—9 und 24—39, Hertclstraße 1—11, Homuthstraße 1—9, Jahn- 
straye 11—17s Kreuznacherstraße, Laubackerstraße, Lefsorestraße 1—29, 
Maßmannstraße, Odenwaldstraße I— 20, Retzdorffpromenade,^Rheingan- 
siraße 16—30, Schwalbachcrstraße 1 — 15, Studenraucbstraße 59—69 
und Wiesbadenerstraße 78—82. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in ber ersten Abteilung stür Nile und in 
der zweiten für Weidier. 
12. llreoalilbrzirks 
umfassend: Deidesheimerstraße, Friedlich-Wilhelms) latz 5—7, Goßler- 
straße 1—9 und 28—30, Kaiserallee 76—84, Offenbaeberstraße Rotdorn- 
straße 1—9, Stnbenrauchstraße 1—21 und 55—58, Wiesbadencrstraße 
1—15 und 83—89 und Wilhelmshöherstraße 1—29. 
Wahlmänner-Ersatzwahl in ber zweiten Abteilung für Bnchmann, 
in dcr dritten für Mann und Klicioth 
liegen am 28., 29. und 30. jsanuar 1913 während der Tienststundcn 
von 8 Ubr vormittags bis 6 Uyr naebniittags im Bleldcbüro, Fenrig- 
slraße 8, Zimmer 2, aus. 
Innerhalb dreier Tage, vom Tage der Auslegung an gerechnet, 
können gegen bie Richtigkeit oder Bollstänbigteit ber Listen bei der 
unterzeichneten Behörde Einsprüche schriitlicb angebracht oder zu Protokoll 
gegeben werden. 
Berlin-Friedenau, den 25. Januar 191.",. 
Der Gemeindevorsteher. 
Bekanntmachung. 
Unter den Pferden deS Fnhrberi Rudolf Buffe a.f dem Grundstück 
Kexstraß: Ne. 29 zu Berlir.-WilmerSdorf ist tie Räude amtlich fest- 
gestellt w »den. 
BeUw-Lchöiederg, den 16. Jiruar 1918. 
Der Pottzeipräsid-nl. 
Deröffcnllicht: 
Brnin-Zri dcnar, tc.i 24. Januar 19! 3. 
Diainiliier«ndc 
Schutzmittel 
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onior Ab» H Nnd'e.T,»'uSckr 24. 
-legelklnv 
ZrcVag Abend s.cht noch einige rer- 
lei'ate e MPgbedec, nicht un> 65 I. 
llrfl kia cken des grbileetcn Mittel 
stand,S, die grs llige i Far.i'irncver- 
keh: Pflegen wollen, belieb:» Lug*. 
>ote unt-r Lag:rkar!e 2, Postamt 
Lldglitz einiurerch'n. (G7I 
Ausressertn n. A-ndeiin rmpf. sich" 
>iähereo 'Kempa, Keisnallee 12K-. 
«äskenkoltüme für Damen ver- 
lckbt Wi lantitr. ll, lll, vorn a. 
erneu, rl 
elimtri H. Noack, Wilhelmstk.
        
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