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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Beilage zrr Nr. 
edevaker LsZal-Aazeiger". 
Sonntag, den 12. Oktober 1913. 
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allen Abbildungen 
Schnittmuster 
in den Nnrmalg'.öKen -12. 44 und 46 liefen unsere CiPcMiion 
an Abonnenten zum billigen Preise von nur üO Psg. ii»o Stück. 
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Tanzstunde, glänzende Slugcn — schlagende, erwartungsvolle Herzen. Lin Meer von Seligkeit für die jugendlichen Ge- 
inüter, die sehnsüchtigen Augc^ hinter die ihnen noch verschlossene Tür der „Welt" einzutreten verlangen. Der Vorraum zn 
dieser Seligkeit bildet die Tanzstunde, in der ihnen all das beigebracht werden soll, was sie auf dem Parkett des Lebens gebrauchen. 
An die Jugend möchte ich mich denn auch wenden! Wir treten zusammen in einen schönen Saal, und, will ich Ihnen 
zeigen. was Sie praktischerweise für sich wählen sollen. Tie Mode ist dieses Mal sehr günstig für Sie, in jeder Beziehung, d. h. auch 
im Punkte des Portemonnaies. Für wenig Geld kann man sehr viel Variationen schaffen. Für die Tanzstunde, genügt zunächst 
ein.weißes Batist- oder Voilekleidchen, das jede von ihnen vom Sommer ja wohl besitzt. Dazu konnnt zur Abwechslung ein 
weißer Wollrock, zu dem wir eine weiße, rosa und hellblaue Bluse tragen können. Wer kein Batistkleidchen besitzt, dem raten 
wir zu einem rosa oder hellblauen Kleidchen aus Pongeeseide. Bei glatter Verarbeitung, d. h. nur mit eingefügten Einsätzen 
hergestellt, also ohne Raffung, kann cs als 
2320. Mantel mit Raglanärmel 
und Pelzbesatz. 
2320/ Ten tangofarvcncn Vc- 
loursstoff garnieren Breiischivanz- 
plüsch und Pässementeriesigureil/die 
den Schluß'vermitteln. Der Aerinel 
mit abschließender Pelzmanschette 
zeigt^ Raglanschnitt. Pelzumlegekra 
gen. Durchgehendes Futter. Er 
fordert. Material: etwa 3 in Stoff, 
1,20 m breit. . .. . . • . - . 
Unterkleid für das Tüllkleid dienen, das 
wir uns: zu Weihnachten schenken lassen, 
um cZ zuinTanzstun-denball zu tragen. Wir 
bringen hier 2 hübsche Modelle aus wei 
ßem. Waschtüll, die auch ohne Unterkleid, 
auf dem weißen Unterrock getragen wer 
den können. Zu dem Kleidchen 2327 
würde sich ein Unterkleid aus glattem, 
weißen Tüll sehr gut machen. 
Weitere hübsche Variationen erreichen 
'wir durch ein Fickni, das für sich aus Tüll 
und Spitze gearbeitet und Nach Wunsch 
angezogen wird; sowie durch verschieden 
farbige Gürtel, die bald mit, bald ohne 
Schärpe getragen werden können. 
2326. Tanzstundeiikleid init Fichii- 
taille. Zu weißem gepunktetem Waichtüll 
ergiebt eine etwa 10 Zmtr. breite Tütl- 
svitze die Garnitur; rosa Seide für den 
Faltengürtel. Der Rock ist in Plissee 
falten gebrannt, ebenso die ergänzende, 
wie die aufgesetzte Spitze. .Für die Taille 
ist der Tüll auf der Schulter und um den 
Halsausschnitt eingereiht; darüber tritt 
das leicht eingereihte Fichü mit schmalem 
Spitzenplissee. Rückenschluß. Erforderst 
Material: etwa 9-10Mir. Tüll, 80Zmtr. 
breit, 9 in breite.un 8 nr schmale Spitze. 
2327. Tanzkleidchen mit Spitzcn- 
garnitur. Waschtüll,- -10 und 15 Zmtr. 
breite Spitze, schmales Börtchen und hell 
blaues Schärpenband ergeben das Ma 
terial. Der am oberen Rand eingereihte 
Rock wird durch einen Plisseevolant er 
gänzt, der gebogt ansetzt. 5 Zentiineter 
tiefer ist die eingereihte Spitze zugleich 
dem Pongeefutterrock angenäht, wobei der 
obere Tüll etwas püfsenartig angeschoben 
ist. Blusentaille mitSpitzenpatten.Rücken- 
schluß. Ten Ansatz der Schärpenenden deckt 
eine Puffenrosette. Erforderst Material: 
etwa 6,50 Meter Tüll, 80 Zmtr. breit, 
2 Meter schmale, 1,50 Meter breite Spitze, 
1,50 Meter Börtchen und 2 Meter Band. 
2326. Tanzstundenkleid 
mit Fichiitaille. 
2327. Tanzkleidchen 
mit Spitzengarnitur. 
Moderne Wäsche. 
2340. Unterrock mit Spitzengarnitur. Um den weichen Fall des 
Oberkleides nicht zu beeinträchtigen, arbeitet man die Gmndform des 
Unterrockes nur bis zum Garniturvolant reichend. Doch ist dies nicht 
anzuraten, da die Beine sichtbar werden. Man kann ja, um die Be 
wegungsfreiheit nicht einzuengen, leichten Batist für den unteren und 
den Garnilurvolant verwenden. Dieser ist mit Einsatz und Spitze ge 
arbeitet und in Gruppen von je drei Plisseefalten geordnet. Einsatz ver- 
niittelt den Ansatz. Erforderst Material: etwa 2 Meter Schirting, 2,10 
Meter Batist, je 84 Zmtr. breit. 
2341. Prinzeßunterrock mit Faltenvolant. Hier ist der 
Garniurvolant durchgehend in Plisfeefalten geordnet; die 
Garnitur besteht in Stickerei-Einsätzen und -Ansätzen. Tie 
Grundform besteht aus geteilten Vorder- und Rückenteilen 
13VI 
2340. Unterrock 
mit Spitzen - 
2341. Prinzeßunterrock garnitur. 
mit Faltenvolant. 
und ist mit Rückenschluß gearbeitet, 
umgeben den viereckigen Aus 
schnitt. Erforderliches Material: 
etwa 2,50 Meter Wäschestoff und (■ 
ebensoviel Batist, je 84 cm breit. c| 
2339. Untertaille mit Scium- 
chcn. Für schlanke Erscheinun 
gen praktisch sind die mit aus- 
springenden Säumchen gearbei 
teten Untertaillen. Das Schöß 
chen setzt glatt an. Die Garni 
tur bilden Stickereieinsatz mit 
Lvchlangetten. Verdeckter Vor 
derschluß. Ersorderl. Material: 
etwa 1 Meter Stofs, 84 Zmtr. 
breit, 1,50 Meter Einsatz und 
2,20 Meter Langctten. 
Einsatz und Ansatz 
2339. 
mit 
Untertaille 
Säumchen. 
2337. Garnitur (Taghemd und Beinkleid) 
mit Spitzengarnitur. 
2337. Garnitur (Taghemd und Beinkleid) mit Spitzen- 
garnitur. Das Taghemd ist glatt gearbeitet; den runden 
Ausschnitt begrenzen Einsatz und Spitze in Filetarbeit. 
Dazwischen schmaler Banddurchzug. Das geschlossene Bein 
kleid ist nuten weit gehalten und wird durch einen nur wenig 
eingereihten Volant ergänzt, den ebenfalls Einsatz und 
Spitze begrenzen. Am Ansatz des Volant Vanddurchzug. 
Ersorderl. Material: für das Taghcmd 2,25 Mtr., für das 
Beinkleid ettvr 1,80 Mtr. Stoff, 84 Ztmr. breit, 2,75 Mtr. 
Einsatz und 3,75 Mtr. Spitze. 
180
        
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